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mit 12140,56 Mark endgültig und mit 5883,41 Mark oorlagsweise. Die im vorigen Jahre von dem Fehlbetrag des Geschäftsjahres 1931 bereits vorlagsweise bewilligten 5835,25 Mark werden end­gültig auf die Stadtkasse übernommen.

Errichtung von 14 Einfamilienhäusern.

Für die Errichtung von 14 Einfamilienhäusern durch die Stadt Gießen Am Anneröder Wea 21 bis 47 wurde die Befreiung von § 26 des Orts­baustatuts vom 6. Juli 1888 erteilt und die Be­freiung von den §§ 5 und 18 des Ortsbaustatuts vom 6. Juli 1888 befürwortet.

Instandsetzung der Helzkestelanlage In der Oberr^alschme.

Der im Voranschlag 1933 vorgesehene Kredit für die bauliche Unterhaltung der Oberrealschule wurde um 400 Mark erweitert.

Zur Abh .ltung von Eberversteigerungen.

Die Anschaffung von 60 auseinandernehmbaren Schweinebuchten zur Abhaltung von Eberversteiae- rungen wurde genehmigt. Der erforderliche Kredit von 1200 Mark wurde zu Lasten des Reservefonds bewilligt. Die Stadtverwaltung wurde ermächtigt, den Beschluß sofort wirksam werden zu lassen.

Verbesserung der Straßenbeleuchtung in der Frankfurter Straße.

Für die Erweiterung und Verbesserung der Straßenbeleuchtung in der Frankfurter Straße wurde ein Betrag von 3200 Mk. aus den Mitteln des Reservefonds genehmigt. Die durch diese Erwei­terung entstehenden Mehrkosten für Unterhaltung und Betrieb wurden übernommen.

Die Uniformen der Freiwilligen Feuerwehr.

Der im Voranschlag für 1933 für Unterhaltung der Uniformen der Gießener Freiwilligen Feuer­wehr vorgesehene Kredit von 420 Mark wurde um 20 Mark auf 440 Mark erweitert.

Umbau der Kläranlage.

Der Aufnahme eines Darlehens von 60 000 Mk. für den Umbau der Kläranlage bei der Deutschen Gesellschaft für öffentliche Arbeiten AG. in Ber­lin (Oeffa) wurde zugestimmt. Das Darlehen ist mit 4 Prozent jährlich zu verzinsen und vom 1. April 1934 ab mit 1,66 Prozent halbjährlichen Tilgungs­beträgen vom ursprünglichen Darlehensbetrag zu­züglich ersparter Zinsen zu tilgen.

Verbesserung des Feuerschutzes im Stadttheater.

Für den Einbau einer selbsttätigen Feuermelde- Anlage im Stadttheater wurde ein Nachtragskredit von 1535 Mark bewilligt.

Gasrohrverstärkungen.

Die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 50 000 Mark für Gasrohrverstärkungen in Gießen bei derOeffa" Berlin, verzinslich mit 5 v. H. und tilgbar vom 1. Oktober 1934 ab mit halbjährlich 2,28 v. H. des ursprünglichen Darlehensnennbetrages zuzüglich Zinsersparnis, wurde genehmigt.

Anpflanzung von Kirschbäumen.

Für die weitere Anlage des neu anzulegenden Obstbaumstückes am Philosophenwald werden rund 400 Mark benötigt, die zu Lasten des Reservefonds 1933 zu verrechnen sind.

Die SchlachthohGebuhrenordnung.

Der Gebührenordnung für den städtischen Schlacht­hof Gießen und dem zugehörigen Gebührentarif wurde zugestimmt.

Konzessionsgefuche.

Seltersweg 3.

Nach der Berichterstattung durch Beigeordneten Bartholomäus wurden die nachstehenden Kon­zessionsgesuche genehmigt: Geschwister Hans und Frieda Hemstege, Dammstraße 29; Gustav Loh, Erfrischungsbäusch"n Marburger Straße; Karl Teigler, Ludwigstraße 62; Ida Wilde, Bahnhosstraße 56; Paul Schupp, Krofdorfer

1,66 Prozent halbjährlichen Tilgungsbeträgen vom Straße 11. Abgelehnt wurden di" Gesuche von ursprünglichen Darlehensnennbetrag zuzüglich er- * Heinrich Dippel, Horst-Wessel-Wall 64, und Karl sparter Zinsen zu tilgen. iSchneid er Ehefrau,

Fertigstellung der Peslalozzlschule.

Der Aufnahme eines Darlehens von 191 000 Mk. für die Fertigstellung des inneren Ausbaues der Pestalozzischule bei der Deutschen Gesellschaft für öffentliche Arbeiten AG. in Berlin (Oeffa) wurde zugestlmmt. Das Darlehen ist mit 4 Prozent jähr­lich zu verzinsen und vom 1. Oktober 1934 ab mit

Wirtschast.

Starke Zunahme des Schweinebestaudes.

Die Juni-Schweinezählung hat für das Deutsche Reich insgesamt einen Bestand von 23,86 Millionen Stück Schweine ergeben. Gegenüber der Dezem­berzählung 1932 weist dieser Bestand die beachtliche Steigerung um eine Million Smck oder 4,50 v. H. auf. Der Bestand an schlachtreifen Schweinen ist nur um 2 v. H. größer. Dagegen haben die Bestände an jungen Schweinen um 4,50 v. H., an Ferkeln um 6 v. H., an trächtigen Sauen um 10,50 v.H. und von diesen die trächtigen Jungsauen sogar um fast 18 v.H. zugenommen. Das Schweineangebot im Jahre 1934 wird also zunächst noch wenig, dann aber in zunehmendem Maße über dem der Vor- iahreszeit liegen. Dementsprechend werden sich in den nächsten Monaten die bisherigen Preise vor­aussichtlich nicht wesentlich ändern. Eine große Ge­fahr bildet die erhebliche Zunahme der trächtigen Jungsauen. Die infolge der Verringerung der Ar­beitslosigkeit und durch die Fettbewirtschäftung ge­festigten Schweinepreise lassen sich nur halten, wenn nicht mehr, sondern wenn möglichst viel schwere Schweine an den Markt kommen. Vor einer Aufblähung der Schweinehaltung muß dringend ge­warnt werden!

*

Deutsche Motoren für ausländische Tankschiffe. Die Maschinenfabrik Augsburg- Nürnberg (MAN) Augsburg, erhielt durch Vermitt­lung der Rhenania Ossag-Mlneralölwerke AG. Ham­burg, einen Auftrag auf Lieferung von 4 Schiffs­dieselmotoren von je 3500 PS Leistung. Die Ma­schinen sind bestimmt für die Tankschiffe, welche die Shell-Gruppe in Deutschland bauen läßt, und für ein weiteres Shell-Tankscbifs, das auf einer hollän­dischen Werft gebaut roiro.

frankfurter Börse.

INittagsbörfe: schwankend.

Frankfurt a. M., 8. Jan. Zum Wochenbeginn eröffnete die Börse nach einem lebhaften und be­festigten Frühoerkehr eine Kleinigkeit leichter, je­doch hielten sich die ersten Notizen auf den Sams- tagsschlußkursen behauptet. Die Teilnahme des Publikums am Börsengeschäft zeigte gegenüber der Vorwoche ein"n gewissen Rückgang, auch die Ku­lisse übte im Hinblick auf die außenpolitische Situa­tion etwas Zurückhaltung. Daher hielt sich die Um- satztätigkeit in bescheidenen Grenzen. Wenn dennoch die Tendenz behauptet war, so ist dies auf eine ganze Reihe von günstigen Momenten zurückzufüh­ren. So gaben die zuversichtlichen Berichte aus der Wirtschaft, wie die weitere Absatzerhöhungen im

Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat, sowie die weitere Abnahme der Haldenbestände einen Rück­halt. Auch die Neuordnung des Stickstoff-Syndikats wirkte etwas nach.

Am Rentenmarkt hielt die freundliche Grund- ftimmuno weiter an. Es zeigte sich ein unvermin­dertes Anlagebedürfnis. Altbesitzanleihe gewannen 0,25 v. H., Neubesitzanleihe 0,15 v. H. Späte Reichs­schuldbuchforderungen lagen mit 94,65 v. H. behaup­tet. Umgetauschte Dollar-Bonds waren weiterhin fest und erzielten Kursgewinne bis zu 1 v. H.

Der A k 11 e n m a r k zeigte uneinheitliche Kurs­gestaltung. Die Unterschiede betrugen nach beiden Seiten ca. 1 v. H. Bei kleinsten Umsätzen gewannen IG. Farben 0,25 v. H., Deutsche Erdöl 0,50 v. H. Montanwerte bis 0,75 v. H. freundlicher, nur Man­nesmann um 0,50 v. H. und Phönix um 0,13 v. H. ermäßigt. Elektrowerte abweichend: Bekula und Lahmeyer bis 0,50 v. H. höher, Siemens 1,50 v. H., Gesfürel und AEG. je 0,25 v. H. niedriger. Schifs- fahrtswerte lagen nach den starken Steigerungen vom Samstag vernachlässigt und gingen bis zu 0,40 v. H. zurück. Verkehrswerte freundlich, AG. für Verkehr 0,75 v. H. Reichsbahn-VA. 0,13 v.H. .höher. Im einzelnen: Daimler plus 0 65 v.H., Ze­ment Heidelberg und Zellstoff Waldhof unverändert.

Im Verlaufe gaben die Kurse sowohl am Renten- als auch am Aktienmärkte nach, bei letz­teren sogar teilweise bis zu 1 v. H. und darüber. Später machte sich jedoch fast auf der ganzen Linie eine Erholung bemerkbar, so u. a bei IG. Farben 128 bis 126,50 bis 127,50, Harpener 90,75 bis 90,25 bis 91,50, Rheinstahl 90,50 bis 89,50 bis 90,50, Schuckert 104,50 bis 104 bis 105, Siemens 148 bis 147 bis 148, fest lagen AG. für Verkehr 64,75 bis 64,25 bis 66,50, Nordd. Lloyd 33,40 bis 34,25, an­dererseits blieben unerholt Mannesmann 63,25 bis 62,75, Stahlverein 39,40 bis 38,40, Kali Aschers­leben 115 bis 114,50, Reichsbank 166,50 bis 166, Hapag 32,13 bis 32,50 bis 32 und Bekula 123,50 bis 122,75. Altbesih notierten 95,13 bis 94,75 bis 94,90, Neubesitz 18,70 bis 18,60 bis 18,80, 6proz. Stahlverein 72,90 bis 71,50. Der Pfandbriefmarkt lag bei kleiner gewordenem Geschäft ziemlich be­hauptet. Liquidationspfandbriefe jedoch meist 0,25 bis 0,50 v. H. nachgebend. Stadtanleihen unein­heitlich, 6proz. Mainz 87 (plus 2 v. H.), anderer­seits 6proz. wertbeständige Stadt Frankfurt v. 26,7850 (plus 1,50 v. H.). Don fremden Werten zeig­ten Schweiz. Bundesbahnen eine geringe Erholung. Tagesgeld war zu 3 nach 3,25 v. H. weiter erleichtert.

Abendbörse: lebhaft.

Die Abendbörse verzeichnete Im Anschluß an die feste Nachbörse sehr lebhafte Umsätze in deutschen Reichsanleihen, vor allem in

DieMeilsmMage mSeffenLndei933

LPD. Frankfurt a. M., 8.Jan. Die Presse­stelle des Landesarbeitsamtes Hessen teilt mit: Ende Dezember wurden im Bezirk des Landesar­beitsamtes Hessen 225 257 Arbeits­lose gezählt, gegenüber 215 194 am 30. November 1933. Die Zahl der Arbeitslosen hat demnach um rund 10 000 oder 4,7 v. H. des Standes vom Ende November zugenommen. Diese Zunahme war in Anbetracht des Anfang Dezember einsetzen­den Frostwetters vorauszusehen. Infolge der Kälte mußten viele Außenarbeiten, auch eine größere An­zahl von Notstandsarbeiten und auf Grund der Ar­beitsbeschaffungsprogramme der Reichsregierung in Durchführung begriffenen Maßnahmen, vorüber­gehend eingestellt werden. Dadurch nahm besonders in den Saison-Außenberufen (Landwirt­schaft, Industrie der Steine und Erden, Baugewerbe und ungelernte Arbeiter) die Zahl der Arbeitslosen beträchtlich zu, und zwar um fast 14 000, während die meisten übrigen Berufsgruppen u. a. die Forstwirtschaft, das Metallgewerbe, sowie die An­gestelltenberufe auch weiterhin noch aufnahme- fäyig blieben.

Die durch die Jahreszeit bedingte Velastung des Arbeitsmarktes trat deshalb auch nicht in dem Umfange wie in früheren Jahren in Er­scheinung.

Jrn Vorjahre verschlechterte sich die Arbeitsrnarkk- lage in fast allen Berufsgruppen bereits seit Mitte Oktober, so daß bis zum Jahresende die Zahl der Arbeitslosen schon um rund 27 500 angestiegen war. Die weitere Entwicklung des Ar­beitsmarktes ist zu einem gewissen Grade abhängig von der Witterung; wenn frostfreies Wetter eintritt, können die unterbrochenen Arbeiten sofort wieder ausgenommen werden, so daß dann auch wieder eine Entlastung des Arbeitsmarktes zu erwarten ist.

In der Arbeitslosenversicherung wurden Ende De­zember 29 633, -in der Krisenfürsorge 61 025, in beiden Unterstützungseinrichtungen zusammen 90 658 Hauptunterstützungsempfänger gezählt. Da wie bereits erwähnt, eine Anzahl Notstandsarbeiten des Frostes wegen eingestellt werden mußten, wur­den Ende Dezember nur noch bei 541 Maßnahmen 15 256 Notftandsarbeiter beschäftigt, während Ende November an 766 Maßnahmen mit 24 890 beschäs- tigten Notstandsarbeitern gearbeitet wurde. Die Zahl der laufenden Notstandsarbeiten war also Ende Dezember um 255, die der beschäftigten Not­standsarbeiter um 9634 niedriger, als zu Monats­anfang. Nach der vorläufigen Meldung der Ar­beitsämter betrug die Zahl der anerkannten Wohl­fahrtserwerbslosen insgesamt 81969, davon waren 9324 Frauen.

der Neubesitzanleihe, die gegen den Berliner Schluß um 0,25 v. H. anzog und später weitere 10 Pf. höher lag. Don der Kundschaft lagen beachtliche Kauforders vor, daneben betätigte sich die Speku­lation in starkem Maße am Geschäft. Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbuchforderungen etwas ruhi­ger, aber ebenfalls um je 0,25 v. H. fester. Aktien lagen gegen Renten vernachlässigt, aber nicht un­freundlich. Farbenindustrie eröffneten 0,13 v. H. niedriger, im übrigen blieben die Schlußkurse gut behauptet. Weiter befestigt waren AG. für Ver­kehrswesen (4-0,25 v. H.).

Im weiteren Verlaufe fanden in der Neubesitz­anleihe noch recht lebhafte Umsätze statt, gegen Schluß der Börse, trat dann eine Beruhigung ein. Auf den übrigen Renten- und Aktiengebieten waren keine nennenswerte Veränderungen festzustellen. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 19,13 bis 19,25, Altbesitzanleihe 95, Schutzgebietsanleihe 9,35, 6 v. H. Stahlverein-Bonds 72,13, Reichsbank 166, Buderus 75,25, Harpener 91, Mannesmann 63,50, Phönix 46,50, Laurahütte 20,75 bis 21,50, Aku 42,50, AEG. 28,40 bis 28, Conti Gummi 157, Licht & Kraft 99,50, IG. Farben 127,25, Holzmann 70,50, Lah­meyer 114, Schuckert 105, Siemens 148, Reichs- bahn-DA. 110,13, AG. für Verkehr 67, Nordd. Lloyd 33,50.

RTattthtrf'W Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 8. Jan. Der Getreidegroß­markt verkehrte bei kaum veränderten Preisen gegenüber der Vorwoche in stetiger Haltung. Das Angebot in Roggen war knapper, in Weizen mehr als ausreichend. Braugerste lag gedrückt und 2,50 Mk. per Tonne niedriger. Futtermittel waren teil« weise weiter leicht ermäßigt, im großen und ganzen I aber gut gehalten. Das Mehlgeschäft nahm bei um I veränderten Preisen einen sehr ruhigen Verlauf. : Weiz"n 197, Roggen 172,50 bis 173.50, Braugerste 177,50 bis 180. Hafer 145 bis 147,50, Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 29,10 bis 29,65, do. ohne 27,60 bis 28,15, Roggenmehl 0 bis 60 Prozent 23,50 bis 24, do. südd. Spez. 0 24, Weizenkleie 10.85, j Weizenfuttermehl 12, Roogenkleie 10,75, Soyaschrot

Preisvergleich gegen die Vorwoche gaben Rinder und Kälber je 1 Mark nach, Hämmel waren um 1 Mark höher, während Schweine 2 bis 3 Mark zurückgingen. Marktverlauf: Rinder schleppend, großer Ueberstand (215 Stück), Kälber, Hämmel und Schafe ruhig, ausverkauft. Schweine schleppend, großer Ueberstand (433 Stück).

Fleischgroßmarkt. Beschickung: 1054 Vierte! Rind­fleisch, 18 ganze Kälber, keine Hämmel und Schafe, 277 Schweinehälften. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch 50 bis 54, 46 bis 50. Bullenfleisch 48 bis 52. Kuhfleisch 35 bis 40, 25 bis 32. Kalbfleisch 60 bis 70, 52 bis 60. Hammel- und Schaffleisch nicht notiert. Schweine­fleisch 65 bis 70. Geschäftsgang des Fleischgroß- Marktes: ruhig.

Mannheimer Getreidebörse

Mannheim, 8.Januar. Weizen (inländischer, 76/77 kg, frei Mannheim) 20 bis 20,10 Mark, per Januar Bezirk 9 19,20, Bezirk 10 19,40, Bezirk 11 19,70 (stetig); Sommerweizen (80 kg) 20,10 bis 20,30; Roggen (süddeutscher, 71/72 kg, frei Mann­heim) 17 bis 17,25, per Januar Bezirk 9 16.40, Bezirk 8 16,10 (stetig); Hafer (inländischer) 15 (ftetig); Sommergerste (inländische, Ausstichware über Notiz) 18 bis 19 (stetig); Gerste (Pfälzer, Ausstichware über Notiz) 18 bis 19; Futtergerste (inländische) 17,25 bis 17,50; Mais (La Plata, im Sack) 20; Erdnußkuchen (prompt) 16,75 bis 17 (stetig); Soiaschrot (prompt) 15 bis 15,25; Rapskuchen 14,50; Palmkuchen 15,50 bis 15,75; Kokoskuchen 17,50; Sesamkuchen 17; Leinkuchen 17,25 bis 17,50; Biertreber (mit Sack) 17,75; Malzkeime 14,50; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 10; Steffenschnitzel 11,25; Rohmelasse 8,50; Wiesen­heu (loses) 6,60 bis 7; Rotkleeheu 6,80 bis 7,20; Luzernekleeheu 8 bis 8,20; Stroh, Preßstroh, Rog­gen-Weizen 2, Hafer-Gerste 1,80 bis 2; geb. Stroh, Roggen-Weizen 1,40 bis 1,60, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,40; Weizenmehl (Spezial 0, mit Austauschweize :) per Januar 29,40. per Februar 29,70, per März 30.

Aiesensprengung

115,35 bis 15,45, Palmkuchen 15,60 bis 15 80. Erd- ! nußkuchen 16,75 bis 17,10, Treber 17,65 bis 17,75, Trockenschnitzel 10,25 bis 10,40, Heu fest 7 (nach 6,50 bis 6,70), Weizen- und Roogenstroh drahtge­preßt 2 20 bis 2,30, do. gebündelt 2 bis 2,10.

Kartoffel: Industrie hiesiger Gegend 2,60 bis 2,65 Mk. (zuletzt 2,70) per 50 Kilogramm bei Wag- i gonbezug. Tendenz ruhiger. Getreidetendenz: stetig. 1 Der Preis für Weizen- und Roogenmehl versteht sich entsprechend der neuen Mühlenbedingungen, ohne Skonto.

frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 8. Jan. Auftrieb: Rinder insgesamt 1539 (gegen 1171 in der Vorwoche), darunter befanden sich 495 Ochsen, 110 Bullen, 483 Kühe und 451 Färsen. Kälber 466 (826). Schafe 194 (270) und Schweine 2276 (2784). Notiert wurde oro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen 30 bis 31, 27 bis 29, 24 bis 26, 21 bis 23. Bullen: 29 bis 30, 27 bis 28, 24 bis 26, 20 bis 23. Kühe: 27 bis 28, 24 bis 26, 18 bis 23, 12 bis 17. Färsen: 31, 29 bis 30, 24 bis 28, 21 bis 23. Kälber Sonder­klasse gestrichen, andere Kälber: 38 bis 41, 32 bis 37, 26 bis 31, 20 bis 25. Lämmer, Hammel und Schake: Weidemasthämmel 27 bis 29, 24 bis 26, 21 bis 23. Schafe 14 bis 17. Schweine: 48 bis 50, 46 bis 50, 42 bis 49, 40 bis 46, Sauen 35 bis 42. Im

in einem Hinterländer Arünsteinbrnch.

][ Gladenbach, 8. Jan. In dem zu den Eiserfelder Sreinwerken bei Morns- Hausen a. d. Dautphe gehörigen G r ü n st e i n - druck; wurde am Samstag eine gewaltige Felssprengung vorgenommen, welcher neben den Geschäftsleitern der Steinwerke auch Landrat P ö n i sch aus Biedenkopf mit mehreren Kreisbe­amten, Vertretern der Berufsgenossenschaft und zahlreiche Einwohner der umliegenden Ortschaften beiwohnten. In schwieriger Arbeit hatten die Stein­brucharbeiter einen Stollen von 8 Meter Länge mit einem Winkel von drei Metern in die Felswand des Steinbruches gebohrt und mit 13% Zentnern Ammonit geladen. Diese ge­waltige Sprengladung wurde auf elektrischem Wege gegen 10.30 Uhr zur Explosion gebracht. Mit weit­hin hörbarer Detonation barst öie angebohrte Fels- wand auseinander, zentnerschwere Fels- j b r o cf e n flogen bis auf eine Entfernung von 50 ' Metern durch dis Luft. Insgesamt wurden durch die Riesensprengung etwa 1500 Kubik­meter Grün st ein zum Abtransport ge- l ö st. Nach dem Abtransport der Grünsteinmassen, welche gegenwärtig einen sehr guten Absatz haben, ist für März eine weitere große Sprengung ge­plant.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt deichlvsfenen Dividende an Reichsbankdiskoni 4 v H Lombardzins^ 5 v H.

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Cberbelfen Provinz-Anleihe mit Auslol.-Rechten

Deutsche Komm Lammelabl. tin> leihe Serif 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehein 8% Frankl Hyp.-Bank ®ulöpfe 15 unkündbar bi* 1935

<% ehem 7% Franks Hyp.-Bank Golbvse 16 unkündbar bis 1036 $¥i% ehem 4Vt% Frankl Hup.- Bank-Ltau.-Pfandbriefe

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6% ehem 8% Pr Landespsand- briefanftall, Pfandbriefe R 19

6% ehem 7% Pr Landespfand, briefanftall, Pfandbriefe R 10 tzteuerautsch Perrechnunas^urS

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4% Ungarische Staatsrente v 1910 4V»% vesgl. von 1913

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Norddeutscher Lloyd ....... 0

A.G. für Berkelirswesen Akt. 0

Berliner Handelsgesellschaft 4

Sommer», und Prlvat-Bank 0 Deutsche Pank und Disconto-

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A.G.G..................... 0

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105 60,25 91,75 69,75

107.75

60,5 63,25

Manaselder Bergbau......... 0

Kokswerke 0

Phontz Bergbau ........... 0

Rheinische Braunkohlen .... 10

Rhelnstadl 0

Bereinigte Stahlwerke........ 0

Ltavi Minen 0

Kaliwerke Aschersleben........ 5

Kaliwerke Westeregeln........ 6

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7y,

3. G. Farben-JndusMe....... 7

Scheideanstall...............v

Goldschmidt ......... 0

Rütgerswerke ...... 0

MetallgeieUschatt........ 0

Philipp Holzmann ....... 0

Zementwerk Heidelberg ......0

Zementwerk Karlstadt ....... 0

Schultheis Patzenhofer ...... 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg 0

Zellstoff Waldhof .......... 0

Zellstoff Aschaffenburg ....... 0

Dessauer Gas 7

Daimler Motoren ...........0

Deutsche Linoleum ........... 0

Lrenstein & Koppel .......... 0

Leonhard Tietz ............ 0

ZhaDe 10

Acru m uiatoren-flabrü........ 0

Lonti-Gummr............... 0

Grlhner....................0

Mainkraftwerke Höchs) 4

Süddeutscher Zucker ....... 8

99,25

46,75

199,5

89,75

38,75

11.75

113,75 117

154

127,75

189,5

48

54,5 68.75

°H

43

46,5

49,5

6,75

38

47

15,5

141,5

185,5

151,75

71

188

29

46,5

198

90,5

38,4

12

114,5

116

152,5

127.25

189,5

49

54

66

70,5 "i?

42,5

47

49,5

36.75

38,25

46,75

15,75

141

186,5

157

21,25

71,5

190

29 88,d 46,5 199,5 °0,25 38,5 11,65 116.5 117,5 15?

128,5

49 54,5

67

97

42,5

47 »0,25

H5,25 37,9

47

63 16.13 141,5

153

20,5

186,75

28,9 88,5 46,65

197

90.75

39 12

114 25

115 152.5

127,4

48.75 54,13

66.5

70

96,5 41,65 46.25

49.5

115,9 38,65

46,5 62

15,5

15

ISO

Helstngfor».

Men .... Brag ......

Budave- ... Sofia .... Öollanb .... O«lo .....

Kopenhagen Stockholm London . . Buenos Aires Neuyork .... Brüssel.....

Italien.....

Paris ......

Schweiz .... Spanien.... Danzig .... 3aoan .....

Rio de Jan. . Jugoslawien. Lissabon....

8

6,034 47,2o 12,45

J,04/ 68.58 68,63 60,99 70,48 13,685 0,636 ,677

58.27 22,03 16,42

81,17 4,52

81,49 0,819 0,226 5,664 12,46

erlin, 8-Janus

6,046 47,35

12,47

3,05?

'68.92 68,77 61,11 70,62

13,715 0,640

,683 58,36 22,07 16.46 81,33 14,58 81,65 0,821 0,228 5,676 12,48

SanfnoleiL

r 1

6,054 47,20

12,465

3,047 168,73

68,78 61,09 70,58 13,69 0,637 2,692 58,24 21,98

16,41 81,22

34,57 81,49 0,319 0,226

5,664 12,46

(Selb

6,066 47,30

12-485

3,053

169,07 68.92

61,21

70,72

13,72 0,641

2,698

58,36

22,02

16,45

81,38 34,63 81,65 0,821 0,228

5,676

12,48

"M'

Amerikanische Noten..............

Belgische Violen .................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten ..............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

2,645

58,08

60,83

13,645

16,37

68,31

21,86

68,61

70,41

81,04

34,43

2,665

58,32

61.07

13,705

16,43

168,99

21,94

68,88

70,69

81,36

34,57