Einzelbild herunterladen

sammenarbeit mit Deutschland nichts einzuwenden habe, doch in dem Punkt der ö st e r- reichi sehen Unabhängigkei sich nicht be- einfluffen lassen werde. Der römische Korrespondent desPetit P ar i s i e n" stellt fest, daß von der angeblichen Abkühlung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Italien und Ungarn nicht die Rede sein könne. Besonders wichtig sei, daß Deutschland nicht Gegen st and von Mei- nungsverichiedenheiten zwischen Italien und Ungarn sei, so daß Ungarn nach dieser Rich­tung keine Schwenkung vollzogen habe.Echo de Paris" glaubt mit Bedauern feststellen zu sollen, daß, wenn die Befriedigung, die der ungarische Ministerpräsident geäußert habe, begründet sei, den italienisch-französischen Verhandlungen ein schlechter Ausgang drohe.

Das Echo in Budapest.

Die Berichte der nach Rom entsandten Sonder­berichterstatter der ungarischen Presse sind einheit­lich auf den Ton abgestellt, daß als Ergebnis der Besprechungen des Ministerpräsidenten mit Musso­lini die ungarisch-italienische Freund­schaft unverändert fortbestehe. Es sei zuge­sichert worden, daß im Falle einer italienisch-fran­zösischen Verständigung eine Regelung der Donau­frage nur mit Teilnahme Ungarns und Oesterrei chs erfolge. Die Auffassung einer hoch­gestellten italienischen Persönlichkeit wird dahin wie- dergegeben, daß Italien keine Gebiete von S ü d s l a w i en haben wolle und auf dem Balkan keine Sonder st ellung anstrebe. Italien werde auch im Falle einer italienisch-französischen Annäherung Ungarn niemals im Stich lassen. In den Verhandlungen zwischen Italien und Frankreich befinde man sich jetzt erst im Ab­schnitt der Festlegung der Verhandlungsthemen. Die italienische Regierung werde sich aber in keinem Falle die Hände binden lassen. Die italie­nisch-französischen Verhandlungen sollen bis nach der Saarabstimmung hinausgeschoben werden, da in der Saarfrage zwischen der italieni­schen und französischen Auffassung weitgehende Gegensätze beständen. Die italienische Regie­rung trete für den deutschen Standpunkt in der Saarfrage ein.

Lm polnischen Parlament.

Die deutsche Minderheit begrüßt die Berständigungspotttik.

Warschau, 6. Rov. (DRB.) Im polnischen Sejm erstattete Finanzminister Zawadzki Be- richt über die Lage des Staatshaushaltes. Der zu erwartende Fehlbetrag von 149 Millionen Zloty für 1934/35 solle zum Teil durch Reserven gedeckt werden, zum Teil durch Kredite. Der Minister be­tonte den Willen der Regierung, die Stabilität der Währung aufrecht zu erhalten und erklärte, daß die Regierung stets bereit sei, mit dem aus­ländischen Kapital, das auf anständiger Grundlage eine Anlage in Polen suchte, zusammen­zuarbeiten.

Die Redner der großen Oppositionsgrup- p e n (Rationale Partei, Bäuerliche Volkspartei und Marxisten) übten durchweg Kritik an der Innen­politik und an den Verwaltungsmaßnahmen der Regierung. Sie wandten sich besonders gegen die Errichtung des Isolierungslagers in Bareza Kartuska. Der Führer der ukraini­schen Frakion äußerte Vorbehalte gegen die Kün­digung des Minderheitenvertrages. Solange die Be­ziehungen zwischen Polen und Ukrainern nicht einer grundsätzlichen Aenderung unterlägen, könnten die Ukrainer nicht auf das Beschwerderecht beim Völ- kerbund verzichten.

Namens des Deutschen Parlamentari­schen Klubs erklärte der Abgeordnete Franz, die Verständigung zwischen Deutschland und Polen habe bei den Deutschen größte Befriedigung aus­gelöst.Wir hoffen aufrichtig, daß die von Pilsudski und Adol Hitler so entschlußkräftig eingeschlagene Linie zu tändigen herzlichen Beziehungen zwischen der polni chen und der deutschen Nation führen möge. Soweit wir dazu beitragen können, werden wir alles tun, um dieses Ziel zu fördern, das in hohem Maße geeignet ist, den Frieden Eu­ropas zu sichern."

Zur Minderheitsfrage betonte Franz, die Artikel 109 und 110 der polnischen Verfassung seien vor­bildliche Lösungen der Minderheiten­frage. Es fehlten jedoch die Ausführunas- g e s e tz e. Es komme auch auf die innere Be­reitschaft an, die Zusicherungen der Verfassung zu verwirklichen. Die deutsche Minderheit hoffe, daß dieser Geist lebendig werde. Eine inner­staatliche Lösung der Minderheitenfrage sei besser als jeder internationale Vertrag. Der Staat, der die Minderheitenfrage als erster löse, werde seine Stellung nach innen und außen festigen.

Oer lievolutionsversuch in Spanien, erstickt.

Madrid, 7. Nov. (DNB.) Die Presse meldet, daß der Revolutionsversuch der Syndikalisten und Anarckisten infolge der scharfen, von der Regierung getroffenen Abwehrmahnahmen im Keime er- ft i cf t worden sei. In ganz Spanien herrsche Ruhe. Die Presse unterstreicht das enge Zusammen- rücken der katholischen Volksaktion mit den Radikalen um Lerroux. Die Annähe­rung geht soweit, daß schon von einer möglichen Verschmelzung beider Parteien und der Agrarier zu einem großen rechtsrepublika- Nischen Block im Notfälle gesprochen werde. Grohe Beachtung fand auch eine Bemerkung des Ministerpräsidenten, daß bei einer Regierungsum­bildung nur G i l Nobles als (ein Nach- folger in Frage käme.

Roosevelts neue Plattform.

Der Wahlsieg der demokratischen Partei.

Neuyork, 8. Nov. (DNB. Funkspruch.) Nach dem letzten Ergebnis waren für das Repräsen­tantenhaus 421 Abgeordnete gewählt. Die De­mokraten erhielten davon 311 Sitze, die Republi­kaner 100 Sitze, die Fortschrittler 7 Sitze und die Landarbeiter 3 Sitze. Die Verteilung von 14 Sitzen steht noch aus. In dem Senat sind bisher 25 Demokraten, sechs Republikaner, ein Fortschrittler und ein Landarbeiter eingezogen. Zwei Senatssitze sind noch frei. Bei den Wahlen Der Gouver­neure haben die Demokraten 10 und die Re­publikaner 6 Anwärter durchaebracht.

3n Maryland haben Die Demokraten eine schwere Niederlage bei den Gouoerneurswahlen er­litten. Der Demokrat Ritchie, der fünfmal nach­einander zum Gouverneur gewählt worden war, mußte diesmal seinem republikanischen Gegner N l ch e weichen. In C h i k a g o ist Arthur Mitchell als erster demokratischer Neger mit

Die Weihe des Freikorps-Ehrenmals in Essen.

"V

£

77T^

/

-

Mikk - ,z W

M

"X- V:-&

> /MX >'

,

-Ä' -*'

#. i

I

Das Ehrenmal wurde in Gegenwart des Generals von Matter, des einstigen Oberbefehlshabers sämtlicher im Ruhrrevier gegen den roten Aufstand eingesetzten Verbände, des Reichsstatthalters Ritter von Epp und des Polizeigenerals Daluege eingeweiht.

Das künftige Deutsche Hagdmuseum.

-AS>

Das Prinz-Leopold-Palais in der Leopoldstrahe zu München wurde von der Stadt dem jetzt gegründeten VereinDeutsches Iagdmufeum" zur Verfügung gestellt.

knapper Mehrheit in das Repräsentantenhaus ge­wählt worden. Er wird einen Bezirk vertreten, der von zahlreichen Negern bewohnt wird. Upton Sinclair, dessen Bemühung um den Posten des Gouverneurs von Kalifornien bekanntlich mißlun­gen ist, dankte seinen Anhängern für ihrengroßen Sieg über die viele Millionen Dollar". Er sagte, er habe bisher viele, allzuviele Bücher geschrieben und stehe noch am Anfang seiner Laufbahn als politischer Kämpfer.

In einer Reutermeldung aus Neuyork heißt es: Politische Beobachter glauben nicht, daß der über­wältigende Sieg der Demokratischen Partei den Präsidenten Roosevelt nicht veranlassen werde, sich mehr nach links zu orientieren. Man nehme vielmehr an, daß er nach w i e vor einen mittleren Kurs steuern werde. Die Stimmung in Wallstreet, die als Barometer des allgemeinen Eindrucks des Wahlergebnisses betrach­tet werden könne, sei unerschüttert geblieben.

Oer Führer besichtigt Autostraßen.

München, 7. Nov. (DNB.) Der Führer be­sichtigte in Begleitung des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen Dr. Todt am Mittwoch die Bau st recke Jnnbrücke der Reichs- autob ahn München-Landes grenze. Der Führer lieh sich über den Stand der Bauarbeiten eingehend Bericht erstatten. Die Jnnbrücke, von der eine Trasse bereits fertig ist, wird zu einem der s ch ö n ft e n Aussichtspunkte der neuen Reichsautobahn gehören. Man hat von dort aus einen wundervollen Blick auf das Kaisergebirge, in das Inntal hinein, auf das Wendelsteinmassio und die Kampenwang.

Am Dienstag hatte der Führer dem östlichen Teil der im Bau befindlichen großen Alpenstraße einen Besuch abgestattet. Hier sind große Teile der Straße in der ganzen Breite bereits ausge- b a u t. Man hat von dieser Straße aus ein so überwältigendes Panorama, daß sie nach ihrem Ausbau von Berchtesgaden bis Lindau zu einer der größten Sehenswürdigkeiten Deutschlands wer­den wird.

Der Führer überzeugte sich ferner von dem Aus­bau der bisher sehr kurvenreichen Straße Mün­chen Rosenheim Reichenhall über Teisendorf, die an sehr vielen Stellen grade gelegt und zu einer breiten Autostraße ausgebaut worden ist.

Heroismus des Alltags.

Dr. Goebbels spricht vor der Berliner Alten Garde.

Berlin, 8.Nov. (DNB.) Im Saalbau Fried- richshain erinnerte (Bauleiter Reichsminister Dr. Goebbels vor 2000 Berliner Trägern des Gol­denen Ehrenzeichens an die gemeinsame Berliner Kampfzeit mit ihren geistigen Auseinandersetzun­gen und ihren Saalschlachten und fuhr dann fort:

Wir dürfen aber nicht allen Heroismus allein in diesen äußeren und sichtbaren Auseinandersetzungen sehen, sondern wir müssen den Heroismus auch er­

kennen im Bezwingen des Alltags. Im Winterhilfswerk in Berlin arbeiten 150 Parteige­nossen, versorgen eine Viereinhalbmillionenstadt mit Brot und Kartoffeln. Sie können nicht mehr nach außen hin ihre Kraft zeigen, und ein Dummkopf wäre vielleicht geneigt, zu glauben, daß ihr Leben nicht mehr heroisch sei. Ihr Leben i st heroisch geblieben, es ist ein Heroismus der Pflicht­erfüllung, sich jeden Morgen um 8 Uhr einzufinden und abends bis 10, 11 und 12 Uhr zu bleiben. Es ist Heroismus, voll von grauem Alltag, nicht ro­mantisch, nicht glänzend und nicht mit einer Hel- dentat verbunden, nicht mit Blut und Opfer in Taten. Es ist ein Heroismus des Alltags, und die­ser umgibt jeden einzelnen von uns. Unsere Idee ist unser Schicksal. Ihr sind wir verfassen. Gewiß sind die Menschen manchmal undankbar. Wenn man trotzdem den Glauben nicht verliert, und wenn man trotzdem ein herzliches Gefühl zu den Kameraden behält und zu ihnen steht und ihnen hilft, bann wird man am Ende den Nationalsozialismus der Tat durchführen können. Die Vergangenheit war schön; aber wir wollen dafür sorgen, daß die Zu­kunft noch schöner wird.

Eine Warnung.

DNB. Berlin, 7. Nov. Reichsbankrat K ö p p e n ist vom Reichsbankdirektorium bis auf weiteres von der Ausübung feiner Amts­pf lichten entbunden worden.

*

Welche Bewandtnis es mit dem Fall Köppen hat, ergibt sich aus folgendem: Ein Berliner Reichsbank- rat und H aus besitzet dieses Namens wollte eine m e h r k ö p f i g e Fa m i l i e wegen eines geringfügigen Mietrückstandes a u f die Straße setzen lassen, obwohl er wußte, daß der Mann arbeitslos und die Frau krank war. Der Vorgang ist durch die NS.-Volkswohl- der Oeffentlichkeit bekannt gemacht worden.

£.er Wohnung Köppens kam es daraufhin zu IebÄ" AU n? Übungen. Die Dienststellen und Mitglieder der NSDAP, feines Wohnbezirkes erhlSten Anweisung, jeden Verkehr mit ihm abzu- brechen Koppen ist schlielich von der Reichsbank in jenen Urlaub geschickt worden, der zumeist kein Ende findet. Soweit der Tatbestand. Die Angelegenheit wurde ans Tageslicht gebracht, um zu zeigen, daß es Stellen gibt, die nicht davor zurückschrecken, u n - soziales Verhalten anzuprangern gleichgültig, in welcher Stellung sich der Anzupran­gernde befindet. Es gibt so manchen, der seine Position benutzt, um seinem Nächsten das Leben zu erschweren und sich am Geiste der Volksgemeinschaft zu versündigen. Diese Leute sind ein Krebsschaden Daß aufgepaßt wird, zeigt der Fall Köppen. Er ist eine ausreichende Warnung für die Elemente tue die vom Führer vorgelebte Volksgemeinschaft sabotieren wollen.

Kein Verbot

der Arbeitsbeschaffungs-Lotterie.

München 7. moD (DNB.) R-ichssch°tzm-Ist-r Schwarz veröffentlicht folgende Bekanntgabe-

Es besteht Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß die Arbeitsbeschaffungslotterie nicht unter das Sam- melverbot fällt. (Siehe meine Bekanntgabe vom

4. Oktober 1934.) Der Vertrieb der Lose der Ar- beitsbeschaffungslotterie, deren Ziehung am 22. und 23. Dezember 1934 stattfindet, erlernet demnach keinerlei Einschränkung.

Oie wirischastliche Bedeutung der Steuerreform.

Berlin, 7. Nov. (DNB.) Im Steuerausschuß des Deutschen Industrie- und Handelstages erklärte der Staatssekretär im Reichsfinanzministeriuin Reinhardt u. a.: Die volkswirtschaftlichen Ge. sichtspunkte, die den Steuersenkungsmaß­nahmen der Reichsregierung in der ersten Zeit eit der Machtübernahme zugrunde gelegen haben, sind als richtig erwiesen, wie aus Dem ft ei. aenden Steueraufkommen und der Wirt- schaftsbelebung hervorgeht. Es ist trotz fort­gesetzter erfreulicher Erhöhung des Steueraufkom­mens nach wie vor eiserne S p a r f a m f e i t a u f allen Gebieten der öffentlichen Ausgabenwirtschaft erforderlich, wenn der Weg zur Gesundung der öffentlichen Finanzen fort­gesetzt werden soll. Solange die s chw ebenden Schulden vorhanden sind, kommen allgemeim Steuersenkungen oder Steuerbeseitigungen nur in­soweit in Betracht, als anzunehmen ist, daß der Steuerausfall durch die Wirtschaftsbele­bung ausgeglichen wird, die sich aus den steuerpolitischen Maßnahmen ergibt.

Die Steuerreform vom Oktober l934 soll der Verminderung der Arbeitslosigkeit, der Steuervereinfachung, bevölkerungspolitischen Ge­sichtspunkten und besserer Klarheit der Steuer- aesetze dienen. Im Sinne der Verminderung der Arbeitslosigkeit liegt vornehmlich die Steuer­freiheit für Wirtschaftsgüter des An­lagevermögens. Während diese Neuerung ein dauernder Bestandteil des Einkommensteuer' rechtes ist, ist die Wirksamkeit der für sogenannte langlebige Anlagegüter nach wie vor wichtigen Vorschriften über Steuerfreiheit für Er» satzbeschaffunaen vearenzt. Es empfiehlt sich, Aufträge auf langlebige Ersatzgegenstände sobald wie möglich zu vergeben, da die Frist der Steuer­freiheit für Ersatzbeschaffungen Ende 1934 ab­läuft. Jedoch ist zu erwarten, daß die Ver- günftigung der Steuerfreiheit bei Ersatzbeschaffun­gen auch dann gewährt wird, wenn die Liefe- rung vor dem l. April 19 35 erfolgt.

Die einheitliche Festsetzung der Um­satz st euer für den Binnengroßhandel auf 0,5 v. H. bedeutet eine Senkung des Umsatz­steueraufkommens um etwa 90 Millionen. Der Großhandel wird nunmehr vermehrte Auf­träge an die Industrie zur Lagerauffüllung er­teilen.

Die Kaufkraft der kinderreichen Fa­milien soll erhöht werden. Gleichzeitig wird hier­durch eine Steuervereinfachung herbeige­führt, da viele Steuerpflichtige von einzelnen Steuerarten ganz frei werden. Bei Lohnsteuer- pflichtigen, die nicht veranlagt sind, tritt fast durch­weg eine Entlastung ein. Die Veranlagten erfahren in der großen Mehrzahl der Fälle ebenfalls eine Verbesserung. Die Steuerreform ist mit Ausnahme des Tarifs der Einkommensteuer und der Bürger- steuer für die Dauer bestimmt. 1935 werden Die Grund st euer und die Gewerbesteuer neu gestaltet, sowie ein neues S t e u e rv erw a l- tungsgesetz erlassen werden, und nach einigen Jahren wird es dann auch möglich fein, zu durch- greifenden allgemeinen Senkungen za kommen.

Halbmast am 9. November.

Berlin, 7. Nov. (DNB.) Aus Anlaß des Belchstrauerlages der NSDAP, fehlen am 9. No­vember 1934 auf Anordnung der Reichs, reglerung die Gebäude des Reiches, der Can- bet, der Gemeinden, der Körperschaften des öffenf- lichen Rechts und der öffentlichen schulen die Flag­gen auf halbmast. Diese Anordnung wird hiermit mit dem Hinzufügen bekannt gegeben, daß eine weitere Benachrichtigung der Behörden nicht erfolgt.

Parteiauszeichnungen auf dem Waffenrock der Wehrmacht.

Berlin, 7. Nov. (DNB.) Der Reichswehr­minister hat genehmigt, daß Auszeichnungen, die seitens der NSDAP, an Parteiangehö­rige für besondere Verdien st e verliehen worden sind, in der Wehrmacht zur Uniform ge­tragen werden dürfen. Als solche Abzeichen gelten:

1. Das Koburger Abzeichen,

2. Das Ehrenzeichen 1923 der NSDAP.,

3. Das Ehrenzeichen der NSDAP, für Parteige­nossen mit der Mitgliedsnummer unter 100 000.

Oer Arbeitsdank in der OAI.

Berlin, 3. Nov. (DNB.) Das Organisations­amt der Deutschen Arbeitsfront veröffentlicht fol­gende Vereinbarung: Der Arbeitsdank wird unter Wahrung seiner Selbständigkeit unter dem Ehren- Dorfih des Reichsarbeitsführers Hier! in die Deutsche Arbeitsfront eingegliedert und führt die BezeichnungArbeitsdank in der Deut­schen Arbeitsfront". Der Arbeitsdank erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Deutschen Arbeits­front. Zu diesem Zweck wird der Beauftragte des Reichsarbeitsführers für den Arbeitsdank, Pg. Ober­regierungsrat v. Hertzberg, in den Stab des Stabsleiters der PO. berufen. In den Beirat des Arbeitsdank e. V. tritt als Bevollmächtigter des Stabsleiters der PO., der Reichsschulungsleiter Amtsleiter der Obersten Leitung der PO., Dr. W Frauendorfer.

Aus aller Welt.

Der Führer

Ehrenbürger der Reichsbauernstadt Goslar.

Der Führer und Reichskanzler Adolf 5)itUT hat die ihm von der Stadt Goslar eingetragen Ehrenbürgerschaft angenommen. Die Ehre"' bürgerurfunbe hat folgenden Wortlaut:Goslar, die Kaiser- und Reichsstadt im Ersten Reich der Deutschen, die Reichsbauernstadt des Dritten Rei­ches, hat den Führer und Reichskanzler Adolf H»' ler zu ihrem Ehrenbürger erwählt in tiefer Dank­barkeit für die Gestaltung und Führung des deut­schen Aufbruches und die Erfüllung alter Sehnsucht unseres Volkes nach deutscher Einheit." Zur künstlerischen Ausgestaltung der Urkunde hat die Stadt die Anfertigung einer Kassette aus Silber­erzen des Rammelsberges in Auftrag gegeben.

Das Saarbrücfer Glockenspiel eine Gabe der deutschen Abstimmungsgebiete.

Das Glockenspiel im Saarbrückener Rat­hausturm ist durch Vermittlung des VDA. voN den deutschen Grenzgebieten ge stiftet worden, die bereits ihre Treue zum deutschen Volk in den Abstimmungskämpfen bewährt haben: Von