Einzelbild herunterladen

alte Eisenbahnarbeiter Willy Lingenfelder aus

er Sonntagsverkehr im tag, 18. November, in den Räumen der O h n h o t. Aus Anlaß des Landes- Handelslehranstalt Gießen, Liebigstraße scheu Arbeitsfront in Wiesbaden Schriftliche Anmeldungen find bis späteste

cvx 1 i . .... A ....X CYXI X... ...... t .f.___ (Y\ XLava itr:

gjehener B a

spätestens 12. No-

ent

en

SJl.-fpOTt

DOl

Turnertreffen in Schotten

mb,

anb

be-

Der Spielverlauf.

im

inli^

nit mb

itr-

iffe

*!

ff

K w

>r i )aN r en

WC

Ns.

)ei|

" Silberne Hochzeit. Der Oberpostsekretär gal Queckbürner und Frau, geb. Wagner, Dihelmstraße 69, können am morgigen Dienstag, ). (hoher, das Fest der silbernen Hochzeit begehen.

** Lebhafter

Tv. Weimar wieder geschlagen.

Im Gau Nordhessen mußte der Gaumeister Tv. iellar nach seiner Niederlage gegen Gießen nun jd beim Neuling Kirchbauna die Punkte abgeben.

1,30 Mark. a ...

** B e i der Einwinterung von Frisch- gemüse werden oft viele Fehler gemacht, die schon bald nach erfolgter Einkellerung zur Verderb­nis derselben führen. Nicht für alle Gemusearten ist die übliche Einkellerung die geeignete Aufbewah­rung. Viel besser fährt man meistens mit der Ein­mietung solcher Vorräte im Freiland, soweit man solche Gemüsearten nicht überhaupt auch winters­über da beläßt, wo sie heranwuchsen. Anweisungen zur geeigneten Ueberwinterung von Frischgemüse- arteu der verschiedensten Art gibt an jedermann kostenlos gegen Einsendung des einfachen Brief­portos die Hauptstelle für Pflanzenschutz, Gießen, Senckenbergstraße 17.

W sn , 5$ isbri 9ePä ich

boi rchß nie, heil

3J

Die zweite Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann mit verteiltem Fel^ spiel, aber schon bald gewann der Platzverein durch flachere Zusammenarbeit wieder Uebergewlcht. Prächtig unterstützt durch die Läuferreihe rollte An­griff auf Angriff auf das DfB.-Tor. Oft waren alle Gegner überspielt, aber Schwan im Tor der Grun- weißen gab sich alle Mühe, diesem Ansturm standzu­halten, wobei ihm das Glück zur Seite stand. Einen scharfen 16-Meter-Schuß von Horz konnte er nur abschlagen. Der sofortige Nachschuh von Dorr (1000) ging aber auf den Mann. Ein feines IDreiinnenfpiel von Schmelz, Heilmann und Horz ließ Letzteren zum Schuß kommen, aber wieder ging ber freiab- gegebene Schuß auf den Mann und von da zur Ecke. Dann aber wurde Schwan bezwungen, als er beim Herauslaufen zu Fall gekommen war. Wil-

y

rK

i ho

es, b 1

inland in die Breslauer Gegend zurück bzw. iDT Hamburg-Altona und Berlin zur Erholung icö Oberwefel und Eller an der Mosel.

*c Rindviehmarkt in Gießen. Am notigen Dienstag findet hier Rindvieh- (Nutzvieh) Ncrkt statt. Der nächste Schweinemarkt wird am !4. Oktober abgehalten. (Siehe heutige Bekannt- Nichung!)

Beim Reitturnier verunglückt. Bei )er gestrigen Reitturnier in Friedberg anläßlich des lorigen Herbst-Pferdemarktes kam leider der be« lante Gießener Reitlehrer Ludwig S ch ö m b s mit Pferd so unglücklich zu Sturz, daß er mit WIM Schlüfselbeinbruch von der Friedberger Sa- Mtskolonne vom Roten Kreuz der hiesigen Chir­ac schen Klinik zugeführt werden mußte.

,c Bei Streckenbauarbeiten schwer je ungluckt. Bei Arbeiten an der Bahnstrecke Sikßen-Rödgen verunglückte der zu einem auswär- ign Bauzug ber Reichsbahn gehörige 20 Jahre

Aus dem Spielverlauf:

Die deutsche Mannschaft wurde durch das Los begünstigt, sie konnte in der ersten Halbzeit mit dem starken Wind und der Sonne im Rücken spielen. Der glatte Boden bereitete den großen und schweren Leuten unserer Mannschaft viel Schwierigkeiten. Trotzdem rollte aber Angriff auf Angriff gegen das dänische Tor, und wenn es hier etwas zu bemängeln gab, so war es, daß zu wenig geschossen wurde. Nur ein Treffer, den der Wormser Linksaußen Fath eineinhalb Minuten vor der Pause schoß, war die Ausbeute der durchweg überlegen durch« geführten ersten Halbzeit. Nach der Pause kamen die Dänen durch den Halbrechten L u n d st e n in der zehnten Minute zum Ausgleich. Riesiger Jubel belohnte die Leistung, und die Dänen wurden in der Folge stark von ihren Landsleuten angefeuert. Die Situation war teilweise recht kritisch, und man atmete erleichtert auf, als Fath den zweiten Treffer schoß. Bald darauf fiel durch den Ham- brrger Rohwedder das dritte Tor, aber die Dänen kamen durch ihren schlecht bewachten Links- außen Stoltz wieder auf 3:2 heran. Die deutsche Elf hatte nun recht bange Minuten zu überstehen, Szepan half eifrig in der Verteidigung mit und mehr als einmal schien es, als solle das Spiel noch einen unentschiedenen Ausgang nehmen. Vier Minu­ten vor Schluß schoß Hohmann auf gutes Zu­spiel Lehners den erlösenden vierten Treffer und in der Schlußminute unternahm Fath einen glänzenden Alleingang, umspielte mehrere Dänen und schoß zum fünften Treffer ein. Fath und Hoh­mann waren in ber zweiten Halbzeit durch Ver­letzungen an der Entfaltung ihres vollen Könnens gehindert.

Winters der Vorbereitung für die völkische Aus­sprache gelten, wurden kurz besprochen und auf die entsprechenden Fragen in derDeutschkunde" des Reichsdietwarts hingewiesen. Für die Ausgestaltung der Dietabende und der völkischen Abende konnten wertvolle Anregungen gegeben werden. Als Ver­treter der Turnerschaft bzw. des Reichsbundes für Leibesübungen in ber Kreisringführung des Reichs- bunbesVolkstum unb Heimat" würben bestimmt: für den Kreis Schotten Lehrer Becker- Ober- Seemen, für den Kreis Bübingen Lehrer D ö p p - Kefenrob, für ben Kreis Friebberg Lehrer S ch w i ck e r t Unter-Mörlen.

Gemeinsam war ber Tagung der Altersturner unb ber Dietwarte ein wohlverlaufener Karne- rad schaftsab end am Samstag, ben DT.- Unterkreisführer Oberforstmeister Deuster (Schotten) leitete. Nach herzlichen Worten bes Willkommens burch Bürgermeister M e n g e I, ber in feiner Weise ben tieferen Sinn beutschen Turnertums aufzeigte, sprach Kreisbietwart S ch w i ck e r t überFr. L. Jahn unb ber Nationalsozialismus" unb gebachte zum Schluß feiner Ausführungen ber beutschen turnbrüber in Oesterreich unb an ber Saar. Wir­kungsvoll waren die musikalischen Darbietungen ber Gesangsriege des Tv. Schotten unb einer SA- Kapelle, ferner bie turnerischen Vorführungen bes Tv. Schotten unb bie vom Tv. Nieber-Mörlen gestellten völkischen Gruppen aus der Kampfzeit.

Gemeinsam war auch ber Schluß ber Tagungen am Sonntag. Unioersitäts-Turn- unb Sportlehrer Robert Braun (Frankfurt a. M), langjähriger Schwirnrnwart ber DT. behanbelte in sehr an- sprechenber Weise

Die Bebeufung des Attersturnens".

Er gab einen interessanten Blick in bie Geschichte bes Altersturnens unb wies bann beffen gefunb- heitlichen Wert unb beffen soziale Bebeutung über- zeugenb nach. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte Oberforstmeister D e u st e r bie Teilnehmer auf einzig schönen Wegen,Runb um Schotten", unb bann nahmen bie Turnersleute Abschied von ber schönen Bergstabt, bie roieber einmal bewiesen hat, baß sie in hohem Maße eine gastliche Stabt ist.

Tennissensaiion:

von ßromtn schlägt Niißlein.

Der beutsche Meister Gottsrieb von (Tramm schlug ben Weltmeister ber Tennislehrer, Nüßlein, in vier Sätzen mit 5:7, 6:3, 6:3, 6:1.

Preußen.

4935 wieder Grenzqangfast in Biedenkopf.

LPD. Biebenkopf, 6. Oft. Eine ber wenigen Stäbte, in benen sich ein uralter Volks- brauch, bas G r e n z g a n g f e st, erhalten bat unb bieses seit Jahrhunberten gefeiert wirb, ist B,e- benkopf. Diese Grenzgänge waren im Mittelalter nötig zur Sicherstellung unb Ueberwachung ber Ge- markungsgrenzen unb würben burch bie Gerichts- unb Verwaltungsbehörben vorgenommen. Sie waren von befonberer Bebeutung, da man über Karten­material noch nicht verfügte. In Biedenkopf wird der Grenzgang alle sieben Jahre gefeiert und ist zum wahren Volksfest geworden, das seinem Grund­gedanken nach noch dasselbe wie vor Jahrhunderten geblieben ist.

Gefängnis für Hühnerdiebe.

LPD. Wetzlar, 6. Okt. Im Jahre 1932 wurden die Besitzer der am Stadtrand gelegenen Hühner-

e liier 1

mifci in ei- .

mmei

ft

iffer

nni ar tei

Im großen ganzen gesehen brachte dieses Treffen keine überhebende Leistungen. VfB.-Reichsbahn ist in seinen Leistungen sehr zurückgegangen. 1900s junge Elf sollte zu größeren Taten berufen sein. Der 4:0-«Sieg über den Lokalgegner war verdient, auch in der Höhe des Ergebnisses. Schiedsrichter Müller (Hanau 93) stand dem Treffen in ausge­zeichneter Weife vor. Beide Mannfchajten unterstütz­ten ihn durch ein wirklich faires Spiel.

Die Spiele der Bezirköklaffe Gießen-Oill.

1900 VfB. 4:0 (3:0). Frohnhausen Naun-

fliege annC :ila» >hniel n ch! ib

vember oinzureichen. Nähere Auskünfte erteilt die Kammer. (Siehe Anzeige.)

* Fahrpreisermäßigung der Reichs­bahn zum Grünberger Gallusmarkt. Zu dem am 17. unb 18. Oktober in Grunberg statt- finbenben Gallusmarkt werben von allen Fahr- fartenausaaben ber nachstehenden Strecken Sonn­tagsrückfahrkarten ausgegeben: ButzbachGießen Fronhaufen, WetzlarLollarGrünberg, Gießen Alsfeld, WetzlarGießen, MückeHungen, Hungen Gießen. Gültigkeit: Hinfahrt vom 16. Oktober, 12 Uhr, bis 18. Oktober. Rückfahrt vom 16. Oktober, 12 Uhr, bis 18. Oktober, 24 Uhr. (Spätester An­tritt der Rückreise.) Fahrpreis für Hin- unb Rück­fahrt ab Gießen 2. Klaffe 1,90 Mark, 3. Klaffe

Deutschland schlägt Dänemark 5:2 (1:0)

Verdienter, zu hoch ausgefallener Sieg vor 28000 Zuschauern.

Qtj

k .k w ' i * i,i

leit

6/4 i für^

lifiri I

I

In ihrem siebten ßänberfampf gegen Dänemark kam bie beutsche Fußball - Nationalmannschaft am Sonntag in Kopenhagen zum britten Siege. Mit 5:2 (1:0) würben bie Dänen, bie bisher alle Spiele in ihrer Hauptstabt für sich entschieben hatten, zwar oerbient, zahlenmäßig aber zu hoch bezwungen. Die beutsche Mannschaft hatte nach ber Pause beim Stande von 3 :2 ähnlich wie vor Wochen in Warschau recht bange Minuten zu über« stehen und erst zum Ende wurde der Kampf ent­schieden.

Im Kopenhagener Idrettsparken hatten sich schon lange vor Beginn des Kampfes 28 000 Zuschauer eingefunden. Das Spiel war von sonnigem Herbst­wetter begünstigt, der Platz selbst war allerdings durch die Niederschläge der letzten Wochen recht glatt und nicht gut bespielbar. Unter den zahlreichen Ehrengästen bemerkte man auch den dänischen König, der sich in der Pause beide Mannschaften vorstellen ließ und jeden Spieler mit Handschlag begrüßte. Beim Einmarsch ber beiben Mannschaften machten sich einige Störenfriebe bemerkbar, bie als bie beutsche Mannschaft ihren Gruß entbot, unb bie Musik bas Horst-Wessel-Lieb spielte, burch Pfiffe bie Veranstaltung zu stören suchten. In bem ehr­lichen unb begeisterten Beifall ber objektiven Massen ging biefer Versuch aber unter.

Die beiben Mannschaften traten in der angekün- bigten Aufstellung wie folgt an:

Deutschland: Buchloh; Janes, Schwartz, Grämlich, Szepan, Zielinski; Lehner, Hohmann, Conen, Rohwedder, Fath.

Dänemark: S. Jensen; F. Tarp, V. Larsen; E. Nielsen, Skelmose, O. Jürgensen; Christensen, Lunbsten, P. Jürgensen, Ulbaler, Stoltz. Schiebs- richter war der Schwebe Baeckstrüm.

n>irfj bit­te

refens der Deutschen Arbeitsfront

mlehrten, aus ben Richtungen Burg- unb Nieder- MÜnben, Dillenburg, Wetzlar unb LollarLon- )orGrünberg kommenb, vier Sonberzüge mit je 1003 Teilnehmern nach Wiesbaben unb zurück. Die

nehmer von Gießen unb Umgebung fuhren in )er Nacht zum Sonntag um 3.51 Uhr von Gießen 16. Sie trafen in ber vergangenen Nacht 4.22 Uhr older in Gießen ein. Drei weitere Sonberzüge )Td)ten Angehörige ber Deutschen Arbeitsfront NS.-GemeinschaftKraft durch Freude") aus bem

I auf. auf; -,ich» I

Aordhessische Handball-Gauiiga.

1900 gewinnt in kasselBettenhausen 9:4.

zweiten auswärtigen Verbandsspiel das rfi wurde bekanntlich gegen ben Gaumeister Tv. Bcsiar 4:3 gewonnen kam 1900s Gauligaelf ifllc mals zu einem klaren Sieg und zwei wert- »I-n Punkten. Dem Gegner, Turn- unb Sport- Jtrin Kassel-Bettenhaufen, stellten sich bie Spiel« lerinigungsleute in ber vorgesehenen Aufstellung. Bi bes öfteren kamen bie Gießener zu Anfang

in ber Aufregung einige Ecken verwirkt. Eine bavon gab Heilmann (1900) exakt zur Mitte. Blitzschnell tauchte bort ber blonbe Horz (2/15) auf, besten ele­ganter Kopfball allen Gegnern bas Nachsehen gab. Das Spiel steht 4:0 für 1900. Vom Wieberanstaß an wirb VfB. sehr agrefsiv, währenb man in ben Hin­teren Reihen ber Blauweißen, in Anbetracht bes gesicherten Sieges, sorgloser spielte und das hätte leicht zum Verhängnis führen können. Wenigstens war für die Leute vom Waldsportplatz die Ge­legenheit gegeben, mindestens zu einem Gegentreffer zu kommen. Das Spiel der Grünweißen war aber viel zu hoch und ungenau. Diesem Stil waren 1900*5 Schlußleute gewachsen, wenn auch durch schlechte unb wenig befreienbe Abschläge der VfB. zeitweise etwas drängte. Zwischendurch machte 1900 ,

einige raumgreifende Flügelangriffe, die gefährliche heim 1:0 (0:0). Steinberg Wetzlar 2:4 (1:2). Situationen schufen, besonders da der Ball flach s Bissenberg Sinn 63 (2:0).

G r o ß e n s a f t (Kreis Hühnfeld), der zur Zeit mit dem Bauzug zu Arbeiten auf der Fuldaer Strecke im Bahnhof Gießen stationiert ist, schwer. Der be­dauernswerte junge Mann mußte mit einer Brust­quetschung und Nippenbrüchen der Chirurgischen Klinik zugeführt werden.

** Herb st- Stenographenprüfung. Wie aus der heutigen Anzeige ber Industrie« und Han« belsfammer Gießen hervorgeht, finbet bie diesjährige Herbstprüfung für Geschäftsstenographen am «Sonn­tag, 18. November, in den Räumen der Oeffentlichen ...... ~ " rt.-c.s-r*-- a, statt.

Der Turnkreis Wetterau-Vogelsberg führte zum Wochenende in Schotten zwei wichtige Veran­staltungen durch. Es trafen sich daselbst die Alters­turner, denen am Samstag und «Sonntag eine sehr anregende praktische Belehrung in neuzeitlichem Turnen der älteren Männer geboten wurde. Der ab­wechslungsreiche Lehrgang brachte u. a. «Singen (Kreisoberturnwart Dr. <5^ e g e r t, Stockheim), Gehen und Körperschule (Kreismännerturnwart Eschenfelder, Büdingen), Gemeinturnen an den Geräten (Unterkreis-Turnwart Fink, Dor­heim), Laufschule (Dr. Sitgert), Partnergymna- stik (Jugendtumwart Betz, Kefenrod), Spiele (Turnlehrer Robert Braun, Frankfurt a. M.).

Gleichzeitig tagten die Dietwarte des Turn- kreikreises unter Leitung von Kreisdietwart Sch w ick er t (Nieder-Mörlen) in der gastlichen Vogelsberger Kreisstadt; sie nahmen am «Samstag am Turnen ber Altersturner teil, währenb ber Sonntag ber Einführung in das Dietroefen galt. Es «sprach zunächst Stubienrat Dietz (Bad-Nauheim) in tiefschürfender Weise über

Das Wesen deutschen Turnertums und bie Stel­lung der Leibeserziehung im Dritten Reich".

Ausgehend von ber Bebeutung Fr. L. Jahns für un­sere Zeit, stellte er heraus, daß Leibeserziehung die Erziehung des ganzen Menschen vom Leibe aus sei. Wo die Leibesübung richtig angelegt und betrieben werde, stähle sie nicht nur den Körper, sondern er« strecke ihren Einfluß auch auf Seele und Cha­rakter, Gesundheit und Leistungsfähigkeit unseres Volkes zu erhalten und zu mehren.

Die im Reichsbund für Leibesübungen vereinig­ten Turn und Sportoerbänbe feien nicht dazu da, das perfönle Wohlergehen von Privatleuten zu fördern. Die Leibesübungen bildeten vielmehr einen wichtigen Bestandteil unseres Volkslebens unb seien ein grunblegenber Bestandteil des na­tionalsozialistischen Erziehungssystems.

Lehrer Becker (Oberseemen) sprach über Führer und Gefolgschaft".

Er zeichnete treffend das Bild des Vereinsführers unserer Tage, der nicht immer die ihm anvertraute hohe Aufgabe ernst genug nehme; nur ein zäher Willensmensch, der sich mit ganzer Kraft seinem Führeramt hingebe, könne dem großen Ziele bie­nen das bem Reichsbunb für LeibeHbungen ge­setzt' fei: mit bazu beizutragen, bem Nationalsozia- lismus zum Siege zu verhelfen. Der DT.-Gaupreste- wart Oßwalb, ber die Grüße der Gauführung, insbesondere die des ©auoberturnroarts Paul (Gießen) überbrachte und von der wichtigen Ent- scheidung Kenntnis gab, daß Gießen im Ernte- monb nächsten Jahres das erste Turnfest des Gaues Nordhessen erhält, sprach über

Dietroart unb Presse",

babei ausführenb, baß turnerische PrAearbeit, wenn sie ber Natur, bem Leben, bem Volkstum unb ber Heimat nahebleibe, im besten Sinne bes Wortes Dietarbeit fei unb von vielen Heimat- zeitungen schon in vorbilblicher Weise gefor­dert werbe. . cvx. . ,

Kreisbietwart S ch w i ck e r t«Nieber-Morlen be­hanbelte bie praktische Dietarbeit im Verein. Er wies babei auf bie Zusammenarbeit mit bem Reichs­bundVolkstum unb Heimat" hin unb machte be­kannt mit ben neuesten Anorbnungen bes Reichs« bieftroarts, wonach es

im kommenden Jahre kein Wetturnen geben dürfe, bei dem nicht die völkische Aussprache als Teil des Wettkampfes angefeht werde.

Die Arbeitsstoffe, die im Laufe des Herbstes unb

Die Kirchbaunaer Turner siegten mit 9:5. Tabellen­führer ist jetzt der vorjährige Kasseler Staffelmeister Tuspo 86/09 mit 6:0 Punkten. Die Kasseler schlugen ihren Lokalgegner Turngemeinbe mit 10:5 Toren. In den zweiten Platz teilten sich Tv. Eschwege, Spvg. 1900 Gießen unb Tura Kassel.

Vogelsberg-Geländefahrt am 21. Oktober.

Der DDAC. Gau 3 Hessen und das NSKK. Mvtvrbrigade Hessen veranstalten gemein­sam am 21. Oktober die Vogelsberg-Ge­ländefahrt. Diese Gauveranstaltuna besteht in einer Geländefahrt über etwa 60 Kilometer mit Start und Ziel in Schotten. Nennberechtigt sind die Inhaber eines nationalen Fahrerausweifes bzw. einer internationalen Fahrerlizenz, gültig für 1934, soweit sie im Bereich des Gaues 3 bzw. ber Motor­brigade Hessen ansässig sind. Nennende, bie ihren Kraftwagen nicht selbst fahren, benötigen die Be- werberlizenz. Fabrikfahrer sind nicht zugelassen. Ausweis- und Lizenzfahrer werben gemeinsam ge' wertet. Außerbem können Dreiermannschaften ge­nannt werben von ben Formationen bes NSKK., ber Wehrmacht, ber Polizei unb ben Ortsgruppen bes DDAC. Gau 3. Die Teilnehmer haben bie etwa 60 Kilometer lange Strecke genau in ber vollstän- big abgefterften unb mit Pfeilen kenntlich gemach­ten Richtung zurückzulegen. Die Wertung erfolgt auf Grunb ber erzielten Durchschnittsgefchwinbig- feit, ein Minbestburchfchnitt wirb nicht vorgefchrie- ben. Die Punkte, bie jeber Fahrer zuerkannt be­kommt, werben vielmehr in Abhängigkeit zu ber Bestleistung in jeder Klaffe gebracht. In die Wer­tung kommen alle Fahrer, bie bie Zeit bes Besten ihrer Klaffe um nicht mehr als 30 Minuten über­schreiten. Mannschaften, von benen ein Fahrer aus« scheibet, werben in ber Wertung nicht mehr be- rücksichtigt, ba ja ihre Einheit gesprengt ist. Die besten Teilnehmer können bagegen noch als Einzel­fahrer gewertet werben. Nennungsschluh ist enb° gültig am 13. Oktober. DDAC.-Mitglieber richten ihre Melbung an bie. Gaugeschäftsstelle Frankfurt am Main, Goetheplatz 5, Mitglieder bes NSKK. reichen sie auf bem Dienstweg an bie Motorbrigabe Hessen ein.

mehr vom Spiel. Eine Ecke in der 33. Minute für bie Spieloereinigung brach ben Bann. Aus bem Getümmel vor bem Tor konnte Dörr burch Kopf­ball, unhaltbar für ben Tormann, verwanbeln. Das zweite Tor fiel bereits zwei Minuten später, Horz schoß, obwohl er hart bebrängt war, aus ziemlicher Entfernung auf bas Tor. Schwan startete ben Bruchteil einer Sefunbe zu spät. In ber Folge gab es auch für Balser einige schwierige Situationen. Kurz vor Halbzeit hatte er einen Ball gerabe noch mit ben Fingerspitzen zur Ecke abwehren können. Die Ecke vermochten bie Gäste aber nicht auszu- nützen. Die VfB.er hatten kurz barauf noch eine Chance, ber Ball wurde aber darüber gejagt. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff kam Schmelz aus­gezeichnet durch und schoß aus etwa 20 Meter Entfernung entschlossen ein. 3:01 Halbzeitstand! Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Die VfB.er hatten bisher keine besonderen Leistun­gen aufzuweisen. Sie spielten reichlich hoch und planloser, als man es bisher von ihnen gewohnt mar.

: will en kamen demgegenüber nur zu wenigen ! dichbrüchen, vermochten sich vor dem Tore aber i ffh durchzusetzen. Ecken für 1900 unb für VfB. I Hielten nichts ein. Einmal gab es eine anhaltenb llriixije Situation vor bem VfB.-Tor. In ber all« wi inen Aufregung tarnen roeber bie Stürmer j )<; Platzvereins, noch bie Verteibiger bes (Saft Mk s 2Um befreienben Schuß. Enblich erst gelang «iSLseutheu er, bie Gefahr zu beseitigen. Allmählich ärt m sich bie Grünweißen besser. Es gab in ber I» Minute einen Strafstoß für VfB., ber aber ba- i Mxn ging.

r Kampf vollzog sich in ber Folge mehr in 'fciclfelbmitte. 1900 hatte aber immer noch etwas

helmi nutzte die Gelegenheit und Schmelz lenkte ein. Allerbings fanb biefer schöne Treffer burch ben Spielleiter keine Anerkennung. Beiberseits würben

von Mann zu Mann wanderte. Mehrfach unterbrach ber Schiebsrichter burch Abfeitsentscheibunaen. Mit einem letzten Ansturm ber Blauweißen, Der noch einen Eckball einbrachte, enbete ber faire Kampf.

. Die erste Halbzeit.

Dere Le erste Viertelstunbe staub zunächst völlig

..A . Fi Mn ber Felbüberlegenheit ber Spieloereinigung 1 1 BOL Es gab verschiebens Angriffe auf bas VfB.« bie sehr gefährlich werben konnten, wenn nicht i lli» üBerteibigung ber Grünweißen alles aufgeboten iilctii-n, um bie Gegner nicht zu Erfolgen kommen , p Assen. In sauberer Kombinationsarbeit kamen )i Wlauweißen vier- bis fünfmal kurz hinterein- iiDir vor bas Heiligtum ber Gegner. Die Grün-

Bornottzen.

Tageskalender für Montag: Orts- jniope Gießen-Nord, 20.30 Uhr im Caf6 Leib: )esentliche Kundgebung. Lichtspielhaus, Bahn- lostraße:Polarstürme".

chi»er ins «Spiel. Bei Bettenhausen klappte es ief:r und nach etwa fünf Minuten hieß es 1:0 für )ei Platzverein. Jedoch ließ der Ausgleich, den Slimes durch schonen Wurf besorgte, nicht lange m sich warten. Die Gastgeber blieben weiterhin Iddi im Vorteil und gingen erneut in Front. Den ^Iiachstand von 2:2 stellte aber kurz darauf Krüger illirig Strafwurf her. Jetzt wurden die 1900er ton« iiiif benb und Krüger, in bester Wurflaune, zwang 1 )en guten Bettenhausener Hüter bis zum Wechsel m ti ilod dreimal zur Kapitulation. In ber zweiten bdb'jeit gingen bie Blauweißen sofort forsch ins M Jfcui. Betz, gut freigefpielt, behnte ben Vorsprung nif6:2 Tore aus. Nun machte bie Bettenhausener ILo nschaft, bie auf allen Posten gleichmäßig gut tlle^t war, letztmals verzweifelte Anstrengungen, i'em «Spiel eine Wenbung zu geben. Tatsächlich ffcün bas Bemühen von Erfolg gekrönt zu werben, Lerr bie Gießener würben zurückgebrängt unb bie !r!a,besitzer erzielten ein brittes Gegentor. In biefer Opi lphase leistete bas Gießener Verteidigungsdreieck (Co::; Birkenstock, Funke) gute Abwehrarbeit. ! Rabi stellte sich jeboch heraus, baß Bettenhausen fein Pulver verschossen hatte. Das reifere unb |[ü|' gere Spiel ber 1900er kam jetzt immer besser iiirGeltung. Zunächst erzielte ber Ersatzmann Jung, iierjid) gut anließ, Nummer sieben. Für bie beiben jh| n Tore zeichneten bann Steines unb Schüler uj: jsermtwortlich. Durch einen Deckungsfehler stellte gr-: sReioenhausen bas 9.4-Resultat her. Der Erfolg )ie, 1 bU' unb bürste für bie 1900er Mannschaft ein ibtr. iperiDoUer Rückhalt für bie weiteren Kämpfe sein.

Ins Spiel nahm entgegen mancher Erwartung ninn völlig einbeutigen Ausgang. Die Spielver- 11 ii: ung 1900 hat gegenwärtig bie bessere Mann- ü alt Das Treffen bewies es fast in jeber Phase.

e Mannschaften traten mit geringen Aenberun- i in ben gemelbeten Aufstellungen an. Lebiglich in im Sturm ber 1900er an Stelle von Hammer ni; 2/15. auf halblinks. Bei VfB. ftanb Leutheuser r Stelle von Mattern. Wenn er sich auch nach icer Genesung noch nicht voll einsetzen tonnte, ianb er boch überraschenb gut {einen Mann.

ie Mannschaften würben, als sie bas Feld be­atm, von den etwa 800 Zuschauern herzlich

nz

4:0 für die Gpielvereinigung4900

Oer Lokalkampf Epielvereinigung 1900 VfB.-Ueichsbahn.