Vor dem Frankfurter großen Reitturnier.
Oas Programm.
Die Frankfurter Reitturniere haben einen guten Ruf. Diesmal ist ein Turnier im Werden, das alles bisherige in den Schatten stellen wird, denn nicht mehr im Hippodrom, sondern in der weit größeren Festhalle, dem mächtigen Kuppelbau der Ausstellungen, Messen und Feste wird das Turnier stattfinden. Ein Massenaufgebot von Pferden und Reitern
SS.-Reiter in ihrem großen Schaubild.
ist zum Wettbewerb aemeldet. Heber 500 Pferde sollen erscheinen. Der Züchter, der Reiter, jeder der am Pferd seine Freude hat, wird Stunden der Erbauung erleben, die unvergessen bleiben werden.
Sportlich ist das Turnier in Frankfurt a. M. auf großer Höhe. Die allerbesten Dressurreiter wie A. Staeck, O. Lörke, R. Wätjen, Sattelm. Eckhardt und von den Offizieren Rittm. Gerhard, Oblt. Stubbendorf, Lt. Riemack, Rittm. v. Görne, die Amazonen Frau Franke, Frau v. Opel, Frau Gömöri, Frau Glahn usw. erscheinen mit Pferden wie Draufgänger (Olympiasieger 1928), Fels (Doppelsieger in Berlin und Dortmund), Germane, Pardubitz, Alp, Elch, Kronos, Absinth. Kavalier, Burgsdorfs, Maharbal, Packard, Tantris, Bacharach, Artus, Lausbub, Moselländer um nur einige allerbeste zu nennen. Natürlich fehlt der Champion- Sieger von 1933 und 1934 Frau Frankes Bacharach nicht.
Bon den Springpferden ist Egly, das allerbeste deutsche Pferd des Jahres, das in Berlin mehrmals den Franzosen das Nachsehen gab, ferner
Landsknecht, Kronprinz, Erhard, Ursus, Harcherz, Ahnherr, Nanuk, Arnim, die Siegerin im großen Preis der Nationalen Erhebung Sabina zuerst zu erwähnen. Axel Holst, Gust. Lange, L. Seiferth, Lt. Niemack, H. Wienand sind Springreiter von Format. Die Amazonen Frau Franke, Frau v. Opel usw. werden es ihnen gleichtun. Diele Reiter der SA. und SS. treten zu Wettbewerben an.
Die großen Schau-Nummern.
Dem gewaltigen Ausmaß des Reitturniers in der Frankfurter Festhalle entsprechen auch die vorgesehenen Schaunummern. Diese bilden heute mit einen Hauptanziehungspunkt für alle bedeutenden reiterlichen Veranstaltungen. Das Frankfurter Turnier beschreitet dabei ganz neue Wege. Massenaufgebot ist die Grundidee und trotzdem ist alles auf die Wucht des Eindrucks abgestimmt und peinlich genau geordnet.
Fesseln wird besonders der große Aufmarsch der SA.-Reiter. Vier Schulreiter auf bewährten Dressurpferden erscheinen unter dem Tiefstrahler und zeigen die schwierigsten Gänge der hohen Schule. Das ganze Bild klingt in den großen Zapfenstreich aus. Die straffe und genau abgestimmte Quadrille der SS.-Reiter wird wieder ein ganz anders geartetes Bild bieten.
Wieder voll eigener Wirkung und auf ganz anderer Linie bewegt sich die große Schaunummer der berittenen Landespolizei. Die Polizisten werden ein „Bahn-Manöver" in der Uniform der Kavalleristen des früheren 18. Armeekorps und anderer hier in guter Erinnerung lebender Regimenter zeigen. Schließlich folgt noch die Schau edler Ostpreußen.
Manöver der Landespolizei in Uniformen der alten Armee.
£
Wirtschaft.
Günstige Lage am kaufmännischen Arbeiismarkt.
Nach den Beobachtungen der Kaufrnannsgehilfen- Stellenverrnittlung der Deutschen Angestelltenschaft konnte sich die relativ günstige Stellennachweislage auch im Februar voll behaupten. Ein jahreszeitlich bedingter Rückgang ist also nicht erfolgt. Ausgehend von der Beschäftigungslage für Arbeiter war in diesem Winter hierzu allerdings auck) kein Anlaß gegeben. Dafür lieh sich aber jetzt eine Zurückhaltung in der Einrichtung neuer Posten erkennen. Es herrschte in gewissem Umfange das Bestreben vor, erst die Betriebskapazität, ausgehend von den Frühjahrsaufträgen und Arbeitereinstellungen, abzuwarten. Analog den Arbeitereinstellungen sollen dann notwendige Angestellten-Personalergänzungssn durchgeführt werden. Trotz solcher Zurückhaltung, die im wesentlichen Neuplanungen von offenen Stellen betrifft, übersteigt die Meldung offener Posten auch im Februar wieder ganz erheblich die Zahl der Anmeldungen von Bewerbern aus gekündigter Stellung. Sie bleibt, entsprechend der verschwindend kleinen Zahl von Stillegungen und Betriebseinschränkungen, sowie Konkursen so niedrig, daß die durch sie begründete Bewerberbewegung als absolut normal angesprochen werden darf. Im großen und ganzen erledigten sich die der Stellenvermittlung aufgetragenen Besetzungsvorschläge flott. Früher oft beobachtete mehrfache Zurückstellung von Entscheidungen gehört wieder zu den Seltenheiten. Gesteigerte Vorsicht in den personellen Entscheidungen kam allerdings wiederum etwas mehr, und zwar im Abschluß von Aushilfsver- trägen mit Klauseln,' in denen die Uebersührung des Aushilfsverhältnisses in einen Festanstellungsvertrag in Aussicht gestellt wird, zum Ausdruck. Ausgesprochene Zurückhaltung übten wiederum nur die die auf Exportgüterherstellung und -Handel angewiesenen Firmen. Alle Stellengesuche konnten durch die Kaufmannsgehilfen - Stellenvermittlung der Deutschen Angestelltenschaft restlos befriedigt werden.
* Verstärkte Jnlandaufträge im S i e- mens-Konzern. In der gestrigen GV. der Siemens & Halske AG. führte Dr. C. F. v. S i e -
mens u. a. aus, daß der Eingang der Jnlandbe- stellungen sowohl bei Siemens & Halske, als auch bei Siemens-Schuckert sich auch in den letzten Monaten des neuen Geschäftsjahres erfreulich gesteigert habe. Dies sei nur zum geringen Teil auf direkte Aufträge aus dem Arbeitsbefchaffungsprogramm der Reichsregierung zurückzuführen, sondern auch die Industrie hole jetzt seit langem aufgeschobene Erneuerungen nach. Die Beschäftigung würde durch das Wachsen der Jnlandaufträge noch weiter gestiegen sein, wenn nicht die Auslandaufträge, insbesondere auch die russischen, erheblich zurückgegan- gen wären. Die Versammlung genehmigte einstimmig den Abschluß für 1932/33 mit wieder 7 Proz. Dividende. Ferner wurde die Verlängerung der Frist zur Durchführung der Kapitalerhöhung um den Restbetrag von nom. 4,410 Millionen Mark bis zum 31. März 1935 beschlossen.
Frankfurter Börse.
INittagsbörfe: ruhig.
Frankfurt a. M., 7. März. Nach den letzten lebhaften Börsen war der amtliche Beginn der heutigen Mittagsbörse bei kleinem Geschäft sehr ruhig. Die geringe Beteiligung des Publikums und auch der Kulisse ist nicht als Zurückhaltung schlechthin aufzufassen, sondern als Reaktion auf die Bewegung der letzten Tage. Die außenpolitische Lage blieb für heute ohne Einfluß. Von Wirtschaftsmomenten wurden der Jahresbericht der Reichsbank günstig kommentiert. Eine gute Stütze für den gesamten Markt bot der voll den Erwartungen entsprechende bisherige Verlauf der Leipzigs Messe.
Das Aktieninteresse ist heute erstmals wieder durch Bevorzugung des Rentenmarktes abgelöst worden. Altbesitz lagen 0,25 v. H. höher, Neubesitz konnte sich nach knapp behaupteter Eröffnung bis auf 19,80 (19,70) befestigen, wobei die Umfatz- tätigkeit ein lebhaftes Ausmaß annahm. Etwas gedrückt waren späte Reichsschuldbuchforderungen (—0,13 o. H.). Das Geschäft in Reichsmark-Obligationen blieb weiterhin still, jedoch zeigten die Kurse keine Veränderung. Am Aktienmarkt eröffneten IG. Farben voll behauptet, Metallgesellschaft gewannen 0,65 v. H. Montanwerte lagen zumeist bis 0,25 v. H. freundlicher, Stahlverein gewannen
L
4 v. H.
Abendbörse: freundlich.
Die Abendbörse verkehrte in freundlicher Haltung. Das Hauptinteresse konzentrierte sich wieder auf den Rentenmarkt, wo speziell die Neubesitzanleihe gefragt blieb und bei lebhaftem Geschäft um insgesamt 20 Pf. anzog. Altbesitzanleihe und die übrigen Rentenwerte lagen ruhig und gut behauptet.
0,75 v. H., dagegen verloren Ilse Genuß und Har- pener je 0,50 v. H. Elektroaktien lagen gut gehalten, Licht & Kraft 0,50 höher. Schiffahrtswerte waren leicht erhöht, auch Zellstoffaktien befestigten sich bis zu 0,75 v. H. Don Einzelwerten waren Deutsche Linoleum ohne besonderen Grund stärker angeboten und 3 v. H. niedriger, auch Gebr. Junghans gaben nach der gestrigen Aufwärtsbewegung 2 v. H. nach, ferner verloren Reichsbankanteile 1 v. H. und am Kunstseidenmarkt Aku 1,25 v. H. Im übrigen waren Gement Heidelberg und Holzmann um je 0,50 v. H., im Freiverkehr Wayß & Freytag mit 71 um 1 v. H. freundlicher. Autowerte lagen ruhig, aber gehalten.
Im Verlaufe konzentrierte sich das Hauptinteresse weiter am Rentenmarkt auf Neubesitzanleihe, die bei lebhaften Umsätzen um ca. 0,50 v. H. auf 20,25 v. H. anziehen konnte. Altbesitz blieb unverändert 96,75 o. H., späte Reichsschuldbnchforderun- gen waren um 0,13 o. H. auf 94,25 v. H. erholt. Bon Industrie-Obligationen waren Stahloerein- Bonds lebhafter und mit 74,75 um insgesamt 1,65 v. H. fester. Stadtanleihen lagen meist gut behauptet, teilweise auch etwa 0,50 v. H. fester, während Staats- und Länderanleihen kaum verändert waren. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen konnten überwiegend um 0,25 bis 0,50 anziehen, Liquidationspfandbriefe blieben etwa behauptet. Fremde Werte lagen ruhig und zeigten kaum Veränderungen.
Am Aktienmarkt war die Haltung im Verlaufe überwiegend etwas fester, und bei einzelnen Spezialpapieren wurde auch das Geschäft etwas lebhafter. Im Vordergrund standen Elektroaktien, besonders Schuckert 104,50 bis 106,75, Siemens 149 bis 153,50, ferner Gesfürel 102 bis 103,25 und AEG. 31,40 bis 32, andererseits aber Betula 132,50 bis 133 (— 1 v. H.). Außerdem waren Deutsche Linoleum um 1,50 v. H. auf 53 v. H. erholt, auch Daimler wären lebhafter 54,13 bis 55. Reichsbankanteile konnten sich um 0,75 o. H. auf 167 v. H. erholen, ferner waren Reichsbahn-Vorzugsaktien mit 113 um 0,75 v. H. höher, während Montan- aktien meist nur knapp gehalten blieben. Chade- aftien lagen 2 Mark, Lahmeyer, Kaliaktien und Scheideanstalt je 1 v. H. schwächer. Am Kassamarkt standen sich Kursbesserungen von etwa 1 bis 1,50 i). H. auch Verluste im selben Ausmaße gegenüber. Frankfurter Hypotheken-Dank verloren darüber hinaus 2,50 v. H., andererseits konnten die seit Tagen gesuchten Oberbedarf-Artikel heute mit 19,50 (gestern 18) voll zugeteilt werden.
Tagesgeld weiter erleichtert und 3,75 v. H. nach
I Dieburg
■I Alzey
Am Aktienmarkt war die Stimmung eben- falls freundlich. Farbenindustrie, Aku, Licht 6-Kraft und andere Papiere lagen bis 0,50 v. H. höher, Rheinstahl gewannen 0,75 v. H. Die Mehrzahl der Aktienwerte blieb gegen den Berliner Schluß gut behauptet. Die Börse schloß in freundlicher Tendenz. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 20,30 bis 20,40, Altbesitzanleihe 96,75, 6proz. Stahlverein-Bonds 74,50 big 74,75, Schutzgebietsanleihe 9,50, Reichsbank 167, Harpener 96,75, Mannnesmann 70, Rheinstahl 91,75, Laurahütte 34,75 bis 34,50, Aku 59 bis 59,50, AEG. 31,90, Bekula 132,75, Daimler 54,75, Scheweanstalt 183,50, Daimler 54,75, Deutsche Linoleum 53,50, Licht & Kraft 108, IG. Farben 134,75, Gesfürel 104, Holzmann 77,25 Schuckert 106,50, Siemens 152,50, Zellstoff Waldhof 54,50, Reichsbahn-Vorzugsaktien 113, Hapag 30,40, Nordd. Lloyd 34,75.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 7. März. Das hervorstechendste Moment am Frankfurter Getreidegroßmarkt war die erneute Befestigung am Hafermarkt, wo die Notiz erneut 2,50 Mark per Tonne anzog. Das Angebot darin ist sehr klein geworden, während der Konsum lebhaftere Kauflust bekundete und darüber hinaus gute Nachfrage des Exports nach Holland bestand. Die übrigen Futtermittel lagen ruhig, Kraftfuttermittel z. T. etwas abbröckelnd, so Sojaschrot, Palmkuchen und Treber. Von Brotgetreide blieb Weizen stetig, Roggen war aus Norddeutschland und Ostpreußen stark angeboten. Das Mehlgeschäft nahm auch heute bei unveränderten Preisen einen schleppenden Verlauf. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen 197; Roggen 172,50 bis 173; Sommergerste für Brauzwecke 175 bis 177,50; Hafer (inl.) 155 bis 157,50; Weizenmehl (Spez. 0, mit Austauschweizen) 29,40 bis 29,95, do. (ohne Austauschweizen) 27,90 bis 28,45; Roggenmehl (0—60 d. H.) 23,50 bis 24, do. (südd., Spez. 0) 24; Weizenkleie 10; Weizenfuttermehl 11 bis 11,25; Roggenkleie 10,60 bis 10,70; Sojaschrot 15,25 bis 15,40; Palmkuchen 15,05; Erdnußkuchen 16,30 bis 17,20; Treber 15,50; Trockenschnitzel 9,70 bis 9,80; Heu (fübo.) 6 bis 6,40; Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt oder gebündelt) 1,90 bis 2.
Schweinemarkt in Alsfeld.
* Alsfeld, 7. März. Der heutige Schweinemarkt war mit 252 Ferkeln zum Verkauf be- schickt. Es kosteten Ferkel bis zu 6 Wochen alt bis zu 20 Mark, ältere Tiere 22 bis 24 Mark. Das Handelsgeschäft war gut.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt, 8. März. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb 84 Rinder, 1177 Kälber, 120 Schafe, 774 Schweine. Es kosteten: Kälber 25 bis 45 Mark, Hümmel 28 bis 35, Schafe 22 bis 30, Schweine 36 bis 47 Mark. — Marktverlauf: Kälber und Schweine ruhig, Hümmel und Schafe mittelmäßig.
Oie Reichsbank imIahre 4933.
Fwd. Berlin, 6. März. Aus dem umfassenden Bericht der Reichsbank über das Geschäftsjahr 19 3 3 ergibt sich, daß starke Initiative und Aktivität, dank der hinter ihr stehenden Staatsautorität und des Vertrauens der Wirtschaft, die Kennzeichen der neuen Politik der Reichsbank geworden sind. Die Leistungen des Jahres 1933 lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Die Reichsbank ist heute wieder ein deutsches, behördliches Institut. Die bisherigen Vefchrän- hingen der Souveränität des Staates gegenüber der Leitung der Reichsbank sind gefallen.
Der Generalrat ist endgültig aufgehoben. Die Stabilität der deutschen Währung ist inmitten eines internationalen Währungschaos aufrechterhalten worden. Durch Rückzahlung der kostspieligen ausländischen Hilfskredite ist der Schleier über der deutschen Devisenlage entfernt. Anderseits wurde der Kampf um die Erhaltung der Gold- und Devisenbestände der Reichsbank durch Transfergesetzgebung und Volksverratsgesetz aufgenommen, der Umtausch von Dollarbonds in Reichsmark-Anleihen lag in derselben Richtung. Damit in Zusammenhang geschah das möglichste für die Aufrechterhaltung und Förderung des deutschen Exports durch das Instrument der Scrips, durch die Regelung von Bondskäufen und die Zusammenfassung des Handels in Sperrmark bei der Golddiskontbank. Der Ausfuhr diente auch der verstärkte Ankauf von Kurssicherungstratten, wodurch die Reichsbank dem Exporteur das Risiko der Währungsverluste abnahm. Devisenabkommen suchten dem Devisenverkehr und Warenaustausch zu dienen.
Die aus der Zahlungskrise herrührenden Stüt- zungskredite haben sich stark verringert, die auf regulären Warenumsätzen beruhenden Kredite
vermehrt. Dadurch ist die Reichsbank liquider geworden.
Die großzügigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Reichsregierung wurden durch die Gewährung von Zwischenkrediten von der Reichsbank aufs wirksamste unterstützt. Es war möglich, eine namhafte Senkung des Landeszinsniveaus zum Durchbruch zu bringen. Die Rentenkurse hoben sich binnen Jahresfrist um 13 v. H., besonders durch die Auflockerung des Kapitalmarktes im Gefolge der Offen-Markt-Politik der Reichsbank. Die Aufnahme von einer Viertelmilliarde Reichsmark Steuergutscheinen gab den Banken und dem gesamten Geld- und Kapitalmarkt neuen Impuls.
Die Entwicklung findet in der Ertragsrechnung ihren Niederschlag: Die Einnahmen ermäßigten sich auf 129,4 (185,8) Mill. Erträge aus Wechsel, Schecks und Lombardgeschäften gingen infolge des ermäßigten Zinsniveaus auf 106,7 (170) Mill, zurück, der Gewinn aus Wertpapieren stieg auf 11,1 (1,3) Mill. Die Verwaltungskvsten nahmen im Zusammenhang mit der Devisenbewirtschaftung und Stillhaltung auf 86,1 (83,9) Mill, zu, die Steigerung entfällt allein auf personelle Unkosten. Die Ausgaben stellen sich insgesamt auf 89,3 (145,8) Mill. Es ergibt sich ein Reinge - winn von 40,1 (40,0) Mill. Dem gesetzlichen Reservefonds werden wieder 4 Mill, überwiesen. Von dem Rest erhalten zunächst die Anteilseigner 8 v. H. Dividende auf 150 Mill. Anteilskapital, der alsdann verbleibende Restbetrag von 24,075 Mill, wird mit 3/i an das Reich, mit ’A an die Anteilseigner verteilt. Das Reich erhält somit 18,056 Mill., die Anteilseigner insgesamt 12 v. H., wovor» 6 v. H. bereits als Abschlagsdividende am 1. November 1933 ausgezahlt worden sind.
3Ä
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe Der zuletzt beschlossenen Dividende an — Relchsbankdtskoni 4 o H Lombardzinsfuß 5 o. H.
Sranffun a. 2J1
3erhn
Dalum
6-d
7.
8- 5-
93,75
93,9
93,75
93,75
92,5
92,5
92
91,5
91
92,5
93
94,75
95,5
95
95,8
92,5
92,75
92,5
92,5
91,5
91,65
92,25
92,25
94
94
94
94
97,
96,5
19,705
96,5
19,7
97,5
100,2
93.75
96,7
20,25
87,13
100
93,75
97,25
100
93,9
96,75
20,4
97,5
101
93,75
94
97,13
94 97,13
94
97,13
6% Deutsche Reichsanleihe D. 1927
6% efcem.7% Di. Retchsanl. v. 1929 6/i% Young-Anleihe von 1930 .
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mti
AuSlos.-Rechten
Desgl. ohne AuSlos.-Rechte......
6% ehe m.8% Hess. BolkSstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ..........
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 13 ..........
6%% Hess. Landes-Hypotheken, bank Darmstadt Ltqui. .
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten
Deutsche Komm. Eammelabl. Anleihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyv.-Bank
Aoldpse. 15 unkündbar bis 1935
8% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
6/i% ehem. 4/4% Franks Hyp.-
Bank-Ltqu.-Pfandbriese.
6/i% ehem. 4/3% Rheinische
Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe
6% ehem. 8% Pr. Landespfand-
briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehcm. 7% Pr. LandeSpfand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 10
kteuergutsch BerrechnunaskurS
94 ,13 |
Ä hlrt börse
Echlußk. mittag- börse
7.
4% Oeslerrelchtiche Goldrenre.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4/i% desgl. von 1918.........
5% abgest. Goldmexikaner von 99
4% Türkische Zollanleihe von 1911
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
(Serie I.....................I
r8,5 1,35 6,75 86,5 6,65 8,75 6,65
6,75
18,3
1,35
6,85
6,5
6,6
6,65
6,7
16,3
1,35
6,8
6,5
6,65
18,5
1,4
6,75 6,65 6, 5
6,6
Frankfurt a. 31.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Ecklußk. Mittag- börse
Datum
6-3.
7.3
6-3
7-o.
4% desgl. Serie II .....
6.75
6,7
6,65
_
6% Rumän. veretnh. Rente v. 1903
5,25
5,13
5,13
4/i%Rumän.vereinh.Rentev.l913
/,25
7,65
7,4
7,5
4% Rumänische vereinh. Rente
4,5
4,45
4,3
4,4
2%% Anatolier
31,25
31
30,75
31
pamvurg-Amerika-Paket .....
0
30,25
30,4
30,75
30,4
Hamburg-SÜdam. Dampfschiff.
0
39,13
Hansa-Dampfschtss..........
0
—-
—
—
Norddeutscher Lloyd .........
0
35
34,75
35,5
35,25
A-G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
71
70,5
71,25
70,5
Berliner Handelsgesellschaft ...
4
96,25
96,25
96
96
Commerz- und Privat-Bank ..
0
52
52
52
52
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft...............
0
65,5
65,5
65,5
65,5
Dresdner Bank..............
0
67
67
67
67
Reichsbank ..............
12
167,25
167
167,25
166,75
A.E.G...................o
Bekula o
ffleta. Lieferungßgesellschaft... 6
Licht und Kraft .... 6
Felten & Guilleaume 0
Gesellich.f.Eiektt.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Schuckert L Co.............. 5
Siemens L Halske 7
Lohmeve, L Eo............. 10
Buderus .....0
Deutsche Erdöl
Gelsenkirchener 0
Harpener...................
feoefd)Eisen-Küln-Neuessen.. 0
Mse Bergbau ........... g
Ilse Bergbau Genüsse 6
Klöcknerwerke 0
Mannesmann-Röbrru ....... 0
31,65
134
102,5
107
61,75
31,9 132,75 102,75
108 62
31,4
134
103
106,25
61,75
32,13
132,4
102,75
107,5
62,9
102
104
101,5
104
96,25
——
96
96,25
104,5
106,5
104,5
106,5
149
152,5
148,5
152,5
124
123
123
121
80,75
79,65
-0
80
111
110,5
110
110
66
66
66,13
66,25
97,5
96,75
97,25
96,5
—
—
76,25
75,4
140,75
—
140,75
139,75
119
118,5
118,75
118
68,75
68,65
69
68,25
70,25
70
70,4
69,65
Frankfun a. JJl.
Berlin
Schluß- kurs
Echlußk. Abend- börfe
Schluß- kurs
Echlußk. Minag- börfe
Datum
6-3.
7-3.
6-3-
7-3.
ManSselder Bergbau ..
0
39,5
40
39,4
40
Sokswerke ....
.......
0
—
—
91,5
90,5
Phönix Bergbau .....
0
52,75
52,5
52,65
52,9
Rheinische Braunkohlen
LO
203,25
202,5
203
201,25
Rheinstahl ........
O
91,5
44,4
91,75
92,25
91
Bereinigte Stahlwerke.
M M M M M M M
O
45,13
44,65
44,75
Otavi Minen
O
15,5
16,25
• 15,9
16
Kaliwerke Aschersleben.
.......
5
121,5
120,5
120
120,5
Kaliwerke Westeregeln.
5
120
120
120
119,5
Kaliwerke Salzdetfurth
..... 7/i
151,5
152,5
152,5
153
3. G. Farden-Jnvustrtv
7
134,5
134,75
132
134,4
SchetdeanstaU........
9
184
183,5
—
—
Goldschmidt .........
O
64,4
64
64,25
63,65
RütgerSwerke........
O
59,5
59
59,25
59,25
Metällgeiellschaft......
0
85,75
86
85
86,25
Philipp Holzmann ....
0
76,75
77,5
76
77
Zementwerk Heidelberg Lewen tweri Karlstadt..
0 0
94,5
95
—
Schultheis Patzenhoser
0
—
—
103,75
102,25
Aku ^Allgemeine Kunstseide) ..
0
61
59,5
61,5
59,13
Bemberg......
... . ...
0
58,75
——
59,13
57,5
Zellstoff Waldhof .....
0
54,5
54,5
54,75
54,9
Zellstoff Aschasfenhurg
0
44
44,75
42,75
44
Dessauer Gas ........
7
—
—-
124,4
123,75
Daimler Motoren.....
0
34,25
54,75
53,9
54,75
Deutsche Linoleum ...
0
54,25
53,5
54,75
53,75
Orenstetn & Koppel ...
0
—
—
70,75
72
Leonhard Tietz .......
0
20,75
21,75
21,13
22,4
Ehade ...............
10
169,5
167,25
168
167,5
Aeeu mul atoren-Fabrü
0
184,65
184
184,75
182,5
Lonti-Gummt .......
•....
0
154,5
157
154,4
156,5
Gritzne, O| — 28,9 1 29,75
Mainkraftwerke Höchst 4i — | 77,5 I —
Süddeutscher Zucker ........ Ss — | 177,25 1 179
28,5
178
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Hl.
Banknoten.
Berlin, 7-Märs
65,47
80,84
34,04
~ZneT 2,485 58,53 56,84
12,745 16,52
169,19 21,49 64,08
65,73
81,16
34,18
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten..............
Dänische Noten Englische Noten Französische Noten...............
Holländische Noten Italienische Noten ..
Norwegische Noten
Deutsch Oesterreich, I 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten Schweizer Noten................
Spanische Noten....... Ungarische Not« ................
Geld 2,465 58,29 56,62 12,685 16,46 168,51 21,41 63,82
6. März
7.Mär,
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brie«
Geld
Brie
Helstngso«..
Wien ......
5,614
47,20
10,38
5,626
47,30
10,40
5,619
47,20
10,38
5,631
47,30
10,40
Budapest ...
Sofia ......
Holland ....
Oslo.......
3,047
168,88
63,84 56,74
3,053
169,22
63,96
56,86
3,047
164,93
63,99
56,87
3,053
169,27
64,11
56,99
Kopenhagen.
Stockholm...
65,48
65,62
65,63
65,77
London .....
12,70
12,73
12,73
12,76
Buenos Aires
0,628
0,632
0,628
0,632
Neuyori ....
2,512
2,513
2,512
2,518
Brüssel.....
58,47
58,59
58,45
58,57
Italien.....
Paris ......
21,55
21,59
21,53
21,57
16,50
16,54
16,50
16,54
Schwetz ....
80,92
81,08
34,25
- 81,02
81,18
Spanien....
34,19
34,18
34,24
Danzrg.....
81,75
81,91
81,73
81,89
Japan......
0,752
0,754
0,752
0,754
Rio de Jan. .
0,212
0,214
0,212
0,214
Jugoslawien.
Lissabon ....
5,664
11,57
5,676
11,59
5,664
11,59
5,676
11,61
fiani
Quf t
war Wich
$ir
h $
plas sich.
van al?
U vom fdjin Am an j beim aus den Pflu
Aarc plan sein iedex arbej
E


