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Hitlerjugend - deutsche Arbeiterjugend.

Don Alwin Rüffer,Referent der Abtlg. 8 im Sann 116.

Der Mensch lebt, um in diesem Leben ein Ziel zu erreichen. Diese seine Lebensaufgabe wird er aber nur dann erfüllen können, wenn er imstande ist, alle sich ihm in den Weg stellenden Hindernisse zu überwinden.

Alles was der Mensch tun will, um etwas zu vollbringen, ist mit Arbeit verbunden. Arbeit: jenes Wort, das kündet vom Hämmern der Ma­schinen, vom Rauchen der Schlote, vom Hasten der Menschen. Arbeit: jenes Wort, das itn Dritten Reich wieder seine volle Bedeutung und seinen tiefen Sinn erlangt hat. Und gehen wir hin zu den Stätten, da Räder sich drehen, dann finden wir Menschen, Männer, feste trutzige Gestalten. Ihre Gesichter rußgeschwärzt, ihre sehnigen Arme zum Werke bereit, ihre glänzenden Augen von Freude erfüllt. Sie arbeiten, sie dienen der Arbeit.

damals schon in ter HI. mit um den deutschen Ar­beiter gerungen. Wir sind älter geworden. Heute stehen auch mir mitten im Arbeitsprozeß. Tags­über stehen wir in unserer Werkstatt, sitzen an un- TD-emr Schreibpult, arbeiten an unserer Maschine. JBir schaffen. Und wenn unsere Väter heute wieder für ein großes Ziel arbeiten, für die Wiedergesun­dung unseres deutschen Vaterlandes, so arbeiten und werken auch wir, immer dieses große Ziel vor Augen! Denn wir wissen und glauben, daß es völlig gleichgültig ist, was und wo wir arbeiten, sondern daß es vielmehr darauf ankommt, daß wir da, wo wir stehen, voll und ganz unsere Pflicht tun.

Wir als die Hitlerjugend, als die wahrhafte deut­sche Arbeiterjugend, sind der Garant dafür, daß der deutsche Arbeiter für immer und ewig der Träger der echten deutschen Arbeit bleibt. Wir werden da­für sorgen, daß auch der letzte Arbeiter bis in das Innerste seines Herzens vom wahren natio­nalen Sozialismus erfüllt wird.

Dann werden die Räder singen, bann werden die Hämmer tosen, dann werden die Kolonnen mar­schieren, ... für Deutschland.

*

Die für nächsten Sonntag, 11 Uhr, vorgesehene Uebertragung der Rede des Reichsju- gendführers von ter Feier in Essen in die Betriebshalle ter hiesigen Firma Schaffstaedt muß a u s f a l l e n, da die Essener Feier auf den Rundfunk nicht übertragen wird.

Oberheffen.

Zu der Zeit, da sich Deutschland vom Agrarstaat zum Industriestaat entwickelte, wurde das Heer der Schaffenden in den Industriestädten immer größer. Der Arbeiter lebte seiner Arbeit.

Und hier sand nun jene zersetzende marxistische Weltanschauung fruchtbaren Boden. Der Arbeiter, sonst treu, vergaß, daß er in Deutschland lebte, daß Deutschland sein Vaterland war, daß Deutsch­lands Röte vor allem seine Nöte waren. Er war der Ausnutzung durch den Kapitalismus preis­gegeben. So wurde der deutsche Arbeiter allmäh­lich dem deutschen Land entrissen.

Aber arbeiten und seine Pflicht tat er immer noch. Er tat diese seine Pflicht nicht nur in seiner Fa­brik, nicht nur an seinem Schraubstock. Als das Signal zum Schutze des deutschen Vaterlandes er­tönte, da zogen die deutschen Arteiter hinaus ins Feld, um die Heimat zu schützen. Da war auch in ihnen das Feuer flamm enter vaterländischer Be­geisterung entlasst.

Und viele, viele starben ...

Der Arbeiter kam zurück. Müde. Da wurde die letzte Liebe zu seinem Volk, das letzte Gefühl na­tionaler Ehre aus feinem Herzen gepreßt.

Der Arbeiter, weil er Jahr um Jahr gekämpft und weil er den Sieg hatte langsam schwinden sehen, ließ sich nun willig in das Verderben ziehen. Er verließ seine Fahne, die ihm aber auch in den kommenden Jahren immer noch näherstand, und folgte einer Fahne, die aber niemals seine Fahne wurde.

Immer mehr wurde ter Arbeiter aufgehetzt, im­mer mehr wurde er seinem Land entfremdet. Seine Führer, verbrecherisches Gesindel, ließen es jedoch zu, daß Millionen deutscher Arbeiter auf der Straße lagen, daß sie hungerten. Sie ließen es zu, daß man den deutschen Arbeiter fern von aller Kultur stellte, daß man ihm die Kulturgüter des deutschen Volkes vorenthielt. Sie ließen es zu, daß aus dem wahren deutschen Menschen, der deutsch fühlte, ein vom Wahn getriebener, internationalen Belangen nachlaufenüer Mensch wurde.

Da kam Adolf Hitler. Er und seine Bewe­gung kämpften um die Seele des deutschen Ar­beiters. Langsam, schrittweise fand sich der deutsche Arbeiter wieder zurück zu seinem Volk.

Adolf Hitler wurde Reichskanzler. Da kam das Erwachen für den deutschen schaffenden Menschen.

Und heute: Schlote rauchen wieder, Züge fahren wieder, Hochöfen brennen wieder. Der deutsche Ar­beiter steht wieder als deutscher Mensch an seiner Maschine.

Aber all den andern, die unser Führer noch nicht in den Arbeitsprozeß hat eingliedern können, steht als Bewußtsein voraus, daß Adolf Hitler nicht eher ruhen wird, bis auch der letzte deutsche Arbeiter wieder an seinem Platz steht.

Heute sehen wir unsere Väter wieder mit frohem Gesicht zur Arbeitsstätte wandern. Aber wir kennen auch die Zeit, da Mißmut und Verzweiflung in unseren Vätern herrschte. Damals waren wir noch Kinder. Aber auch viele unserer Kameraden haben

Giadivorstandssihung in Alsfeld.

'g? Alsfeld, 7. März. In der jüngsten Stadt- vorstandssitzung war eine längere Tagesord­nung zu erledigen. Man befaßte sich zunächst noch­mals mit der Aenderung der Verkehrs­pol i z e i o r d n u n g für die Stadt Alsfeld hin­sichtlich der Einbahnstraßen. Zu der in einer früheren Sitzung beschlossenen Regelung hatte die Kraftwagenbereitschaft 3/147 und der Motorsturm 21/M 147 verschiedene Abänderungsvorschläge ge­macht. Diese wurden angenommen. Es gelten dem­nach als Einbahnstraßen: die Obergasse in der Fahrt­richtung Ludwigsplatz Marktplatz, ferner die Obere Fuldergasse in der Fahrtrichtung Kreuz Marktplatz. Die Höchstgeschwindigkeit für Lastkraft­wagen wurde im Stadtbereich auf 10 Kilometer für Lastkraftwagen mit Anhänger, auf 15 Kilometer für Lastkraftwagen ohne Anhänger festgesetzt. Für die Instandsetzung des er st en Pfarrhau- s e 5, das infolge Versetzung des seitherigen Pfar­rers He ch l e r nach Heppenheim a. h. V. hergerichtet werden muß, wurde auf Grund des vom Stadtbau­amt vorgelegten Voranschlags ein Kredit von 550 Mark bewilligt. Im Quellengebiet der Hochdruck- wafserleitung in der Gemarkung Ober-Breidenbach ist die Vornahme von Tiefbohrarbeiten notwendig geworden zum Zwecke der Erschließung größerer Wassermengen auf Grund eines von Oberbaurat Hechler (Gießen) erstatteten Gutachtens. Es wurde beschlossen, diese Arbeiten der Firma Stefan Kuhn in Hungen-Inheiden zu übertragen und dafür ein Kredit von 1000 Mark bewilligt. Die Anschaffung eines Klaviers für den BDM. wurde genehmigt und der Anfchaftungspreis von 175 Mark bewilligt. Die Reichswanderoter (Deutsche Musikbühne in Berlin) hatte vor einiger Zeit mit einem recht erfreulichen künstlerischen und auch finanziellen Erfolge ein Operngastspiel gegeben. Irn Hinblick auf die kul­turelle Bedeutung guter Bühnenkunst wurde be­schlossen, die geforderte Garantiesumme für ein wei­teres Gastspiel zu genehmigen. In Aussicht ge­nommen ist die Ausführung der OperFreischütz" von Karl Maria von Weber in der zweiten Hälfte des Monats April. Die Ueberlaffung der Festhalle an einem Abend der Woche an die Kreisleitung der NSDAP, zu Uebungszwecken für einen Musikzug wurde gegen Zahlung einer jähr­lichen Anerkennungsgebühr von 20 Mark genehmigt. Die jüngste Brennholz Versteigerung hatte ein recht zufriedenstellendes Ergebnis. Es kosteten 4 Raummeter Buchenscheitholz 29 bis 30 Mark. Verschiedene kleinere Vorlagen über Bewilligung von Krediten zu Instandsetzungsarbeiten in städti­schen Gebäuden und für die Straßenunterhaltung wurden gemäß den Vorschlägen des Bauausschusses genehmigt.

Landkreis Rieften

X Wieseck, 7. März. Gestern fand in unserem Gemeindewald die letzte Holzversteigerung dieses Winters statt, auf der vor allem Nutzholz zur Abgabe kam. Es wurden für den Stamm Nutz­holz erzielt: Eichenstämme 4, 10, 12,20 bis zu 30,60

Mark. Kiefernstämme 6, 16 und 18 Mark. Für Buchenstämme 10 bis 16 Mark je nach Qualität und Größe. Erlenstämme 6,20 Mark. An Brenn­holz kam zur Versteigerung: Kiefernfcheit 5 bis 6 Mark pro Kubikmeter, Fichtenfcheit 4 bis 4,50 Mark, Fichtenknüppel 3 bis 3,60 Mark.

wg. Großen-Buseck, 6. März. Dieser Tage hielt die NS. -Frauenschaft unter Leitung der Frau Lehrerin Schneider einen Schulungs­abend ab. Die Führerin gedachte zunächst in schlichten Worten des Freiheitshelden Horst Wessel. Der Redner, Pg. Edelmann- Beuern, wies in seinen Ausführungen auf Grund statistischer Auf­zeichnungen auf Die großen Gefahren hin, die durch erbkranken Nachwuchs unserem Volkskörper erstehen. Jede deutsche Frau habe die Pflicht, dazu beizutragen, daß diesem liebel abgeholfen werde. Die Ausführungen des Redners wurden mit gro­ßem Beifall ausgenommen.

wg. Großen-Buseck, 6. März. Gestern abend fand im Saale von Gastwirt Wilhelm Wag­ner ein aus allen Kreisen der Bevölkerung gut be­suchter Schulungsabend statt. Nach 'musikali­schen Darbietungen der SA.-Kapelle und des Spiel- mannszuges eröffnete der Ortsgruppenleiter die Versammlung. Kreisschulungsleiter Michel hielt sodann einen längeren Vortrag über die Erfolge der nationalsozialistischen Regierung im vergange­nen Jahre. Der Kampf sei, so führte er u. a. aus, noch nicht beendet, noch manche glaubten, gegen den Strom schwimmen zu können. Der Redner beschäf­tigte sich sich u. a. mit dem Ermächtigungsgesetz, mit der Judenfrage vom rassischen Standpunkt aus und mit der Lösung der sozialen Fragen. Er forderte auf, die Einigkeit zu erhalten und die Reichsregie­rung in allen ihren Bemühungen zu unterstützen. Für die nationalsozialistische Weltanschauung müsse auch weiterhin gekämpft werden. Zum Schluß ge­dachte der Redner des Freiheitshelden Horst W e f- s e l und aller jener Kameraden, die ihr Leben für das Dritte Reich opferten. Lebhafter Beifall dankte dem Redner. Die SA.-Kapelle brachte zur Ver­schönerung des Abends weitere Musikstücke und die NS.-Frauenschaft zwei Lieder zum Vortrag. Fräu­lein H. Schneider trug ein Gedicht vor. Mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer und Volkskanzler und mit dem gemeinsamen Gesang des Horst-Wessel-Liedes wurde die Versammlung geschlossen. Am Samstag hielt die hiesige Gruppe des BDM. im Saale von Wilhelm Wagner einen Werbeabend ad. Dem ge­meinsamen Einmarsch von BDM. und Jungvolk folgte ein Liedoortrag des BDM. Die Führerin, Erika Adler, hielt eine Ansprache, in der sie die Bedeutung und die Arbeit des BDM. würdigte. Dann gelangten einige volkstümliche Theaterstücke zur Aufführung. Jungmädelschar und BDM. erfreu­ten durch einige Volkstänze. In den Bause spielte der HI.-Spielmannszug einige flotte Marschweisen. Gemeinsam wurden einige Volkslieder gesungen. Mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer und mit dem Gesang des Deutschlandliedes, des Horst-Wessel-Liedes und des HJ.-LiedesVorwärts,

vorwärts!" wurde die wohlgelungene Veranstaltung geschlossen.

$ D a u b r i n g e n, 6. März. Der G e s A n g v e r- ein Dau bringen veranstaltete im Saalbau Erb ein Konzert. Der Vereinsführer Roth hielt die Begrüßungsansprache. Das Programm brachte eine Fülle musikalischer und gesanglicher Darbie­tungen. Der Chor überraschte mit ausgezeichneten Darbietungen, die nicht nur großen Fleiß, sondern auch viel Hingabe an die Sache verrieten. Der Er­folg des Abends darf dem Dirigenten und dem Chor in gleichem Maße zugeschrieben werden. Den Höhepunkt des Abends bedeutete das LiedWald- morgen" (Köllmer), das hervorragend zu Gehör gebracht wurde. Besondere Pflege hatte auch das Volkslied erfahren, das ja das eigentliche Arbeits­gebiet der Gesangvereine auf dem Lande darstellt. Sck)licht und innig gelangten durch den Chor einige Volkslieder zum Vortrag, die von den Zuhörern mit dankbarer Freude ausgenommen wurden. Der Fauenchor, zusammen mit dem gemischten Chor hat sich ebenfalls mit bestem Erfolg um das Volks­lied bemüht und gefiel besonders mit dem schwäbi­schen MinneliedMein Schätzele". Der Dirigent Herr Eberle wartete mit einigen eigenen Kompo­sitionen für Chor und Instrumentalmusik auf, von denen besonders der SatzErinnerung" tiefen Ein­druck hinterließ. Um das Konzert machte sich außerdem die Kapelle L y n f e r verdient. Die Dar­bietungen der Kapelle, insbesondere der Solisten, bewiesen vorbildlichen Eifer und gediegenes Können. Sehr schön gelangten dieUngarischen Tänze" Nr. 5 und 6 von Brahms zu Gehör. Der Abend bedeu­tete für den Verein einen großen Erfolg.

V Großen-Linden, 6. März. Am Sams­tagabend fand im Saale der GastwirtschaftZur Linde" eine Versammlung des Reichsluft - schutzöundes, Ortsgruppe Große/l- Linden-Leihgestern, statt. Als Vertreter des Ortsgruppenführers eröffnete Herr Fink- Leihgestern die Versammlung und begrüßte die Mitglieder und Vertreter der Krieger- und Turn­vereine, sowie der Freiwilligen Feuerwehren. Dr. Römer sprach sodann in längeren Ausführungen über die Erfahrungen, die er während eines drei­tägigen Kurses sammeln konnte. Er wies beson­ders auf das Reichsluftschutzgesetz hin, das am 1. April durch den Führer des Reichsluftschutzbun­des, Reichsminister Göring, verkündet werde. In seinen weiteren Ausführungen beschäftigte sich der Redner mit den verschiedensten Schutzmaßnah­men bei Luftangriffen und gab umfassende Auf­klärungen. Der Redner schloß mit dem Wunsche, daß die Luftschutztätigkeit viele Männer und Frauen erfassen möchte. Der Vortrag löste eine rege Aus­sprache aus.

I Hausen, 5. März. Vergangenen Sonntag veranstaltete der Frauenchor Hausen einen Familienabend, der außergewöhnlich besucht war. Auch von Garbenteich waren viele Besucher er­schienen. Der Vorsitzende, Pfarrer Steiner, er­öffnete den Abend und wies darauf hin, daß ge­rade solche Familienabende ihr volles Recht haben, was der auffallend gute Besuch rechtfertige. Sämt­liche Darbietungen wurden gegeben in Form einer gemimten Radioübertragung auf ter Bühne hinter geschlossenem Vorhang. Vor dieser Bühne war dann noch eine Bühne oorgebaut, auf der sich eine kleine Handlung abspielte, die die einzelnenRadioüber­tragungen" (Stunde des Chorgesanges, Stunde des Volksliedes, fröhliches Zwischenspiel, Stunde des Landes, Orchestermusik, Werbekonzert, Jugendstunde ufro.) in lebendigem Spiel untereinander verband. Dieses Theaterstück hatten Pfarrer Steiner und Frau verfaßt. Es stellte sich ganz in die heutige Zeit. Alle an dem Abend Beteiligten zeigten gutes Können und freudige Bereitschaft. Der Frauenchor

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Amtliche Bekanntmachung des Kreisamts Schotten.

Betreffend: Beratungsstunde für Lungenkranke.

Es finden folgende Beratungsstunden für Lungen­kranke statt: , 142UL

1. Für den Bezirk Gedern.

Mittwoch, den 14. März 1934, vormittags vonlO/- bis 12 Uhr, im Kreisbezirkskrankenhaus in Gedern.

2für den Bezirk Laubach.

Dienstag, den 20. März 1934, vormittags von 10 bis 12 Uhr im Rathaus in Laubach.

3. Für den Bezirk Ulrichstein.

Dienstag, den 20. März 1934, nachmittaas von 2 bis 3 Uhr im Gemeinderatszimmer des Schulhaufes

in Ulrichstein. ,, .

4.Tür den Bezirk Schotten.

Mittwoch, den 26. März 1934, vormittag von 10/- bis 12 Uhr, im Städtischen Krankenhaus in Schotten.

Die Bürgermeistereien wollen den Termin der^fur ihre Gemeinde in Betracht kommenden Beratvngs stunde drei Tage vorher ortsüblich bekanntgeben und die ihnen bekannten Lungenkranken noch besonders darauf Hinweisen,

Brenn- und Nutzholz-Verkauf

Forslamt Krofdorf

Dienstag, den 13. März, 9 Uhr, bei Gastwirt Klinkel zu Odenhaufen a. d. Lahn.

Försterei Salzböden, Distrikt 62a, 69c, 74a, 76b, 78a 79c, 81a und Sammelhieb; Försterei Waldhaus, Distrikt 54e: 1415D

Eichen-Scheit und -Knüppel 192 rm, Reis 115 rm Buchen-Scheit und -Knüppel 124 rm, Reis 1752 rm. Fichten-Scheit und -Knüppel 100 rm.

Im Anschluß nachfolgendes Nutzholz aus Distr. 62a, 69c 74a, 76b, 79c, 61b: Eichen-Schichtholz 3 rm, Fichten-Stä. 1,40 km, Stangen IIII 187 St., Kl. IV 80 St._________________________

Bullenverkauf.

Die Gemeinde Birklar verkauft einen fetten Bullen, etwa 18 Zentner schwer, zum Schlachten. Käufer wollen sich bis zum Samstag, dem 10. d. M.» auf hie­siger Bürgermeisterei melden. 14240

Birklar, den 6. März 1934.

Bürgermeisterei Birklar.

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Beschluß.

lieber den gärtnerischen Betrieb des Gärtners Heinrich Sänger und seiner Ehefrau Katharine, geb. Binz, beide in Großen-Linden, wird das Entschul­dungsoerfahren gemäß dem Gesetz zur Regelung der landwirtschaftlichen Schuldoerhältnisse vom 1. Juni 1933 heute um 11.20 Uhr vormittags eröffnet.

Die Landesbauernkaffe Rhein-Main-Neckar e. G. m. b. h. in Frankfurt a. M.» Bockenheimer Land­straße 25, wird zur Entschuldungsstelle ernannt.

Die Gläubiger werden aufgcfortert, ihre Ansprüche bis zum 10. April 1934 bei dem unterzeichneten Amtsgericht anzumelden und die in ihren Händen be. findlichen Schuldurkunden dem Gericht einzureichea bei Meldung der in § 11 Abs. 2 des Entschuldungs­gesetzes angedrohten Rechtsnachteile. 1421V

Gießen, den 6. März 1934.

Hessisches Amtsgericht. ,