Ausgabe 
8.2.1934
 
Einzelbild herunterladen

Der ständische Aufbau der kullurellen Veruse

eltn

des Studiums die ganze Weite und Tiefe des Vol- kes mit erlebt.

Oer neue Landesbischof für Hessen-Nassau.

Pfarrer Lic. Dr. Dietrich vom Reichs bischof berufen.

Nächster Grundsatz ist gröhle Sparsam­keit in allen Aufwendungen der Kammern und Verbände. Ich könnte es nicht verstehen, daß man den armen Künstlern Geld abnimmt, um einen Riesenapparat aufzubauen. Das gibt es nicht: und zwar im Interesse der Künstler! Daraus erhebt sich auch die nächste Forderung, dah die Beiträge möglichst niedrig sein müssen, und zwar grundsätzlich niedriger als früher, vor unserer Riachtübernahme. Es ist ohne weiteres möglich, die rNitgliedsbeiträge niedrigzuhallen, weil der einzelne, der seinen Beitrag an den Fach- verband oder an die Kammer abgeführt hat, dann von allen anderen Abgaben für Berufs­organisationen befreit ist. Ich kann in keinem Falle zugeben, dah Mitglieder der Reichskul­turkammer, die dies laut Gesetz zu sein haben, auherdem noch Mitglieder anderer Organisationen sein müssen. Der Arbeitsfront ist die Reichskulturkammer korporativ beige­treten. Eine Mitgliedschaft der einzel­nen bei Verbänden der Arbeits-

gefunDen. Der atapuun unu uie uienupjiyc o satzung muß als verloren betrachtet werden.

Schutzhaft für einen unsozialen Arbeitgeber.

deutschen Volkes zu verwalten. Die RKK. wurde gegründet aus dem einzigen Zweck heraus, den bestehenden Organisationsunfug im kulturellen Leben Deutschlands zu beseitigen, weil dieser Organisationsunfug den gesamten kulturschaffen­den Menschen allmählich schwersten Schaden zufügen muhte.

Reichspräsident von Hindenburg empfing am Dienstagvormittag den Besuch S. M. des Königs von Schweden, der sich auf der Durchreise nach dem Süden einen Tag in Berlin aufhielt. *

Reichspräsident von Hindenburg gab Mittwoch zu Ehren des Diplomatischen Korps ein Abendessen, an dem die in Berlin beglaubigten Bot­schafter, Gesandten und Geschäftsträger mit ihren Damen teilnahmen.

Ihre Majestäten der König und die Köni­gin von Dänemark sind in Berlin auf ihrer Durchreise nach Cannes eingetroffen. Der König stattete dem Herrn Reichspräsidenten einen Besuch ab.

sozialer Be- U1. U nie L IMUUIVUVV; r r V

freutung für das gesamte Volk ist. Sie haben die feste Zuversicht, daß durch diese Schöpfung der Frau erstmalig diejenige Stellung eingeräumt wird, die ihr nach ihrer inne­ren Berufung in der Volksgemein­schaft z u st e h t. Wir danken Ihnen, hochverehrter Herr Reichsminister, für diese Tat und geloben treue Gefolgschaft zu allen Zeiten."

Entfernung von dem zerstörten Haus verläuft, wur­den durch die Ruhrgas-ÄG., der die Leitung gehört, aufgenommen und der Schaden behoben. Das Gas konnte wieder in die Leitung gelassen und die Gas­lieferung nach dem Siegerland, an die Stahlwerks in Siegen und Wissen wieder aufgenommen werden. Die technisch-wissenschaftliche Untersuchung über das Entstehen des Risses und über die Maßnahmen zur Ausschließung solcher bedauerlichen Unglücksfälle für die Zukunft wird mit Eifer betrieben.

Wettervoraussage.

Ein kräftiger Sturmwirbel hat sich über Süd- fkandinavien entwickelt und breitet sich südwärts aus. Der hohe Druck wird daher zurückgedrängt, und bei dem engen Verlauf des Isobaren wird unter lebhaften Winden ozeanische Luft nach dem Kontinent vorgetragen. Dabei gestaltet sich das

der Erde weiter, drang schließlich in das Haus ein, wo sich im Keller das Gasluftgemisch entzündete und die folgenschwere Explosion verursachte. Die Jnstandsetzungsardeiten am Leitungsrohr, das in einem Meter Tiefe unter der Erde in ziemlicher

leiterberufen ausgefchieden sind, allmählich in den Kulturberufen auftauchen. Wenn jemand aus be­stimmten Gründen als unzuverlässig oder unge­eignet angesehen werden muß, kann man ihm die Mitgliedschaft in den Verbänden verweigern, und nach meiner Ansicht und Erfahrung ist ein jüdischer Zeitgenosse im allgemeinen ungeeignet, Deutschlands Kulturgut zu verwalten!

Kleine politische Nachrichten.

Der Reichsminister für Ernährung und Land­wirtschaft Darre und der Reichswirtschaftsminl- fter Schmitt sind über die Einordnung der vom Reichsnährftandsgesetz berührten Gruppen der In­dustrie, des Handels und des Hand­werkseinig geworden. Die erwähnten Wirtschafts­gruppen werden in sich straff organisiert und für ine Frage der Marktregelung vom. Relchsmimster für Ernährung und Landwirtschaft, im übrigen vom Reichswirtschaftsminister geführt werden.

Hölzl in Schutzhaft genommen.

Ein Reichsverband der Deutschen Tierärzte.

In Berlin wurde von den Vertretern der ver­schiedenen tierärztlichen Vereinigungen und Ver­bänden auf Grund eines vom Reichsminister des Innern gebilligten Satzunysentwurfes der Reichs- verband der Deutschen Tierärzte gegründet. Der Reichsverband wird unter die Aufsicht des Reichs­ministers des Innern gestellt. Die Mitglieder der bisherigen tierärztlichen Verbände und Vereinigun­gen werden in den Reichsoerband übergeführt.

Die Unwetterschäden in Italien.

Reich! I

Oer Führer der Deutschen Studenten­schaft Dr. Staebel

dankte sodann dem Führer, der durch seine An-1 Wesenheit den Studenten einen besonderen Beweis des Vertrauens gegeben habe, und dem Reichs-1 Innenminister. Die Aufgaben, die der Studenten­schaft durch die neuen Verfassungen gestellt wurden, seien zweierlei Art:

1 Die Erziehung zum anständigen deutschen Menschen mit unbedingter natio­nalsozialistischer Grundhaltung,

2 . die Ausbildung zum tüchtigen F ad)» mann. An den Führer sich wendend schloß Dr. Staebel: In dieser ernsten Stunde spüren wir alle, meine Kameraden und ich, die große V e r», pflichtung und wissen um die Verantwortung, die uns aufgegeben ist. Wir Studenten aber wollen nichts anderes fein, als ein Teil dieser gro­ßen nationalsozialistischen Volksge­meinschaft und wollen kein anderes Vorrecht als dieses: an erster Stelle in freudiger Pflichter­füllung mitzuhelfen und dienen zu dürfen am Wiederaufbau des Reiches.

Mein Führer! Hier, bei diesem Symbol der Standarte unseres Freiheitshelden HorstWeffe l, des Korpsstudenten, der zum deutschen Arbeiter ging, gelobe ich, daß wir Studenten getreu Dem Vorbild unseres Horst Wessels und Axel Schaffels uns an Treue und Einsatzbereitschaft bei der Erfüllung unserer Aufaaben gegen Volk, Reich und Bewegung, Hochschule und Elternhaus von niemand, aber auch von niemanb ü per- treffen lassen wollen. Unb ich lasse dieses Gelöbnis ausklingen in den Ruf: Unser geliebtes deutsches Vaterland, unser Reichspräsident von Hindenburg und unser Führer Sieg-Hell! Das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied be­schlossen die Feier.

Auf Grund verschiedener Klaaen nahm in Mün­chen die zuständige Fachschaft der Deut» schen Arbeitsfront eine Kontrolle der Schlaf- und Arbeitsräume der Angestellten und Arbeiter der Bäckereifirma Hölzl vor. Der Zustand der Schlafräume zeigte, wie derVölkische Beobach­ter" meldet, daß die Klagen berechtigt waren. Die Räume waren verwahrlost, schmutzig, unhygienisch unb voll Ungeziefer. Für vier weibliche Angestellte

Rio ranehen vielt Da heißt es besonders aus "L die Zähne achten, damit

,rW irr ..km«- - sik Nicht Ihk j (f) Ö 6 5,

weißes Aussehen verlieren. Machen Sie es, wie so viele andere Raucher auch: Pflegen Sie Ihre Zähne regel­mäßig mit Chlorodont dann kann der Tabak Ihren Zähnen nichts anhaben. Mit Chlorodont läßt sich leicht der gelbe Belag beseitigen, der sich durch starkes Rauchen auf den Zähnen bildet. Vor allem aber erfrischt Chloro­dont den Mund durch seinen kräftigen Pfefferminzge- schmack. Stets bleibt 2hr Atem frisch und rein!

Wie ber Evangelische Pressedienst mitteilt, hat sich ber Württembergische Pfarrernotbund a u f g e l ö ft und erklärt, gemäß dem Wunsch Der kirchlichen unb staatlichen Führung an ber Befrie- bung bes kirchlichen Lebens helfen zu wollen.

In ben burch bie Lawinen st ürze geschädig­ten italienischen Gebieten werden die Aufräu- mungsarbeiten noch immer durch starke Schnee­fälle erschwert. So hat die Schneedecke in Game­rino und Umgebung einen Meter Höhe erreicht, was den Einsturz verschiedener verlassener Bauern­häuser verursachte. An ber sizilianischen Ostküste unweit ber Hafenstadt Riposto kenterte infolge eines Seebebens eine Fischerbarke, wobei bie brei Mann Besatzung den Tod fanden. Die Hafenan­lage wurde beschädigt. Auch in Sardinien hat bas Unwetter ber letzten Tage Opfer -geforbert. So stürzte in Ozieri ein Haus ein. Zwei Bewohner sanden unter ben Trümmern ben Tob, eine dritte Person mürbe lebensgefährlich verletzt. In der kaladresischen Provinz Potenza wurde eine Land­straße durch einen Bergrutsch in einer Länge von über zwanzig Meter verschüttet. An anderen ftonf ist damit unvereinbar. Stellen derselben Provinz sind Straßen und Land- Wir mästen vermeiden, daß die Kutturkammern h°uf-r durch Erdrutsche und Ueberschwemmungen weiter "darüber hn *ttaren ^ern^ba^'ber^'^I^äfiben^ Russischer Dampfer auf einen Seifen gelaufen.

nZ her Rührer ber Kammer ist unb Rach einer Melbung aus Moskau fingen mehrere I i n die lekte^ Entscheidung trif t. Es russische Funkstationen SO S.-Rufe eines ruf b geht nicht an, baß wir auf bem Boben einer Örga- scheu Dampfers auf, ber bei Murmansl'^Holbinfel nifation bie überhaupt burch ben neuen Staat erft ®ola) a u f e t n en Se I fe n g e I auf e n ift Auf möglich geworben ist, Richtungsftreitigkeiten ausfech- dem Dampfer befinben sich über IW SRen^en. ten lassen bie nicht aus bem Geiste unserer Zeit ge- 15 Todesopfer einer Feuersbrunst in Aegypten, hören sind, sondern noch dem Geiste der oergange- Eine riesige Feuersbrunst hat m Meholla- nen unb überrounbenen Epoche entstammen. So be- Kebir im unterägyptischen Baumwollgebiet 800 Nie- bauere ich es auch bei ber beutschen Presse, baß berlassungen vernichtet. Dabei erlitten 15 Personen sie so schwer einen golbenen Mittelweg innehält, den Tob.

Entweber ist sie anarchisch, alles zerstörend unb Eine Bisamratte in der Lahn,

unterhöhlend, oder kuscht wie ein Schoßhündchen. £tn her unteren Lahn wurde, wie aus Bad Ems Ein Mittelding kennt sie offenbar gar nicht, näm- gemeldet wird, dieser Tage eine Bisamratte ge- lich eine souveräne, edle, wohlwollende Krim an schossen. Diese schädliche Rattenart hat sich in Mittel­einzelnen Maßnahmen, die dann aber vermischt ist deutschland stark verbreitet unb ist jetzt von Osten mit positiven unb guten Ratschlägen! her allem Anschein nach in bie Lahn gelangt. Das

Wenn jemanb in ber Hauptsache Beamter ist, xier, das eine Abart des Bibers ist, ist wegen seines so gehört er natürlich nicht in bie Kammer hinein. Pelzes sehr geschätzt. In Mitteldeutschland werden Wenn er aber als ein in ber Hauptsache kultur- aber auch Klagen über das Abfressen von Baum- schaffenber Mensch ein Amt erhält, bann gehört er wurzeln ,unb das Eingehen der Bäume laut, hinein. Wenn ein Minister nebenbei Fächer schreibt, Ursache des Explosionsunglücks in Plettenberg, dann «-hart er E 'N die Schrlstti^skamn^ gn Plettenberg ist es den Störungskolonnen der ST b-lsp.elsw^ -m ^ß-r Kompochst wie Ruhrgas-AG., di- unter Leitung des vberingenieurs Richard Strauß an c}"7r. u n f d) in fieberhafter Tätigkeit den Ursachen des

fesior ernannt wird, so ist er P f ss Explosionsunglücks nachspürte, gelungen, bie un-

mC^t hHAwirklich ber große dichte Stelle der Ferngasleitung zu finden. In der ?^nn ber 1 Fernleitung wurde ein Riß feftgeftellt, durch den

^rd a^diestm Gebiete °n sÄnb Das, Gas wanderte unter

chend. Ich bitte Sie, niemals bie Organi­sation zu überspitzen unb zu über­schätzen unb auch über Ihre Tätigkeit bas wun- ' berbare Wort zu schreiben, bas über manchem Deut­schen Theater steht:Hier gilts ber beutschen Kunst!

Wetter stark veränderlich. Bei wechselhafter Bewöl­kung treten zeitweise Regenfälle auf, die später mehr als Schauer niedergehen. Die Temperaturen bleiben vorerst meist über Rull, dürften aber späterhin wie­der etwas sinken.

Aussichten für Freitag: Wechselnd wol­kig unb zeitweise Nieberschläge, Temperaturen meist über Null, lebhafte westliche bis nordwestliche

-mty «k I Winde.

Aus aller tocit. AussichtenfürSamstag: Weiterhin wech-

., , . felhaftes Wetter mit einzelnen Schauern.

Die Leiche seiner Frau im kuhslall vergraben. Lufttemperaturen am 7. Februar: mittags 3,2

In Sibfchin, Kreis Grünberg (Schlesien) ist ber Qr<lb Celsius, abenbs 3 Grab: am 8. Februar: Lanbwirt Oskar Walter unter dem Verdacht ver- morgens 2,1 Grad. Maximum 3,4 Grad, Minimum haftet worden, Anfang 19 2 0 feine 3rauh j Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am kurz vor dem E h e f ch e i d u n g s t e r m i n 7. Februar: abends0,2 Grad; am 8. Februar: ermordet zu haben. Der jetzt 65 3af)re alte mOrgens0,2 Grad Celsius.

Landwirt hatte damals angegeben, feine Frau habe Amtliche Wintersportnachrichten.

N°g---b°rg. choherodskopf: Rauhreif.

Nach?or?chungen wieder auf unb veranlaßte mit -5 Grab 45 bis 50 cm Pulverschnee Sportmog- fülfe bes Arbettsbienstes Nachgrabungen i m I lichkeit sehr gut. S) e r d) e n b a t n erhöbe. Kubstall. Man fanb tatsächlich in ber Mitte des Nebeh 2 Grab, 20 cm Schnee, Schneebecke ver- "SM a^ Äe rberg, Hiebet,.-3 onnber$Ermorbeten stammen. Besgnbers belastenb Grad, 40 cm ?$ncfc'it6^eeberfe mit Raubrelf be- finb Zeugenaussagen, nach benen Anfang 1920 deckt Sportmoglichkeit gut. .... »,r

Schrei? ingder Äune gehört worden find, .^-^arm.f^-rlenNrch-n^r.

Die Schiffsexplosion bei Norderney. sehr gut.

Fünf Todesopfer. \LL2L --------------------------------------

Zu der bereits gemeldeten Schiffsexplosion Hauptschriftleiter: Dr Friedrich W'lhelm Lange, bei Norderney erfahren wir, daß es sich um das Verantwortlich für Politik. Dr. Friedrich Wilhelm deutsche TankmotorschiffSturmvogel" handelt. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den Das Schiff befand sich auf der Fahrt von Amfter- übrigen Teil: Ernst Vlnmschein. Anzeigenleiter. dam MS Wn den jur ftitfeleiftung 'her-

beigeeilten holländijchen Sehern wurde an der Un- Zeigen Theodor Kummets. Druck

gefunden ° D7?KapUän^uL° die oier^sige^ Steindruckerei R, Lange, K, G sämtlich in Gießen.

stand nur ein Schrank zur Verfügung. Der Raum, in bem sechs Gehilfen schliefen, hatte eine Größe von 7,8 Quabratmeter. Die Betten bestauben aus , zwei übereinanbediegenben Matratzen, bereu Zu-

Neichsminister Dr. Goebbels Über dle Aufgabe der Relchokulturkammer. ftanb jeber Beschreibung spottete. Der Inhaber ber Firma war wieberholt crufgeforbert wor- ben, feinen Arbeitern unb Angestellten eine men- schenwürbige Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Nachbem alle Ermahnungen erfolglos blieben, würbe

Die RKK. ist bie Zusammenfassung aller kultur- schaffenben, aber nicht der kulturkonsumieren- ben Menschen. Es ist beshalb ein Unfug, anzu­nehmen, baß in ber RKK. etwa Theater- unb Kino­besucher ober Rabioapparatebesitzer ober ähnliche Menschengruppen organisiert werben müßten. Inner­halb ber Kammern muß eine absolute Klarheit unb Abgrenzung ber Organisation vor ge­nommen werben. Ich halte es beshalb auch für falsch, baß man in bie Kammern vielfach ganze Jnbustriezweige hineinzuziehen unb organi­satorisch zu erfassen versucht. Der Einfluß ber Kammern auf bas kunstgewerbliche Schaffen unb auf bie künstlerische Ausbruckssorm bei ben inbu- striellen Erzeugnissen muß naturgemäß gesichert werben. Ich bitte aber, eine absolut scharfe Ab­grenzung in ben Aufgaben vorzunehmen unb burch eine Arbeitsgemeinschaft bie notroenbige Ein­wirkung auf bie für bie einzelnen Kulturaebiete tn Frage tommenben Jnbustriezweige (Rabio-Jnbustne, Musikinstrumenten-Jnbustrie usw.) herbeizuführen. _______ Es Darf ber einzelne immer nur in einer

<F\ - Kammer organisiert fein. Jebe einzelne Kammer

Der E)tamyelm Wito dlij ven könnte anbernfalls versuchen, ben armen Volks- w e^CU**»* genoffen auszuplünbern unb bie Mitgliebsbeitrage

Führer VerpMMtet. abzujagen, so baß ber Bebauernswerte nur ben ' ~ einen Wunsch hätte, baß bie Reichskulturkammer

Eine Anordnung Franz neldtes. roeber verschwänbe! Jeder, ber Mitglieb einer Berlin, 8. Febr. (DNB.) Der Bunbesführer Kammer ist, hat bamit seine Pflicht ber gefamten bes Stahlhelms Selbte veröffentlicht imStahl- Kulturvrganisation gegenüber erfüllt. Darüber hm- helrn" einen Befehl an ben Bunb. In bem Befehl §us braucht niemanb noch zu irgendeiner anderen heißt es- Dem Stahlhelm stelle ich in völligem Ein- Berufsorganisation seine Mitgliedschaft anzumelden. vernehmen mit unserem Führer Adolf Hitler für darf nicht geschehen, baß Juden, die aus ben bie Zukunft bie Aufgabe, bas für ben Bestanb unb Beamten-, Rechtsanwalts-, Aerzte- ober Schnft- bie Entwicklung ber Nation unentbehrliche Ideen-' --------

gut bes Frontfolbatentums im Sinne bes Nationalsozialismus zu wahren unb zu pflegen. Heber bie organisatorische ©lieberung unb bie Besetzung ber Führerstellen bes Stahlhelms folgen weitere Anorbnungen. Bis zu bereu Durch­führung haben alle öffentlichen Veran­staltungen bes Bunbes zu unter blei-

Schaft Adolf^Hitlers führen. Deswegen unb d e r Evangelischen Lanbes.irche af um allen Verdächtigungen des Bundes auch den sau -Hessen^berufen. q 1RqR

Schein des Rechtes zu nehmen, ordne ich an, baß Bischof Dr. Diettich würbe am 28. Januar 1898

bis zum 28. Februar jeber Stahlhelm- G r o ß u m ft a b t in Hessen als Sohn des Oder- Kamer ab sich schriftlich mit eigenhänbiger Untere ptubienrats Pro . Dietrich geboren. Nach Absolvie- L°ift der unbedingten Gefolgschaft ^ng des Gymnasiums in Worms besuchte er die Adolf Hitlers zu geloben hat. Universität Gießen. Dort studierte er außer

Die Landesverbände melden bis zum 15. Marz, Theologie auch Orientalistik. Seme erste pfarramt- daß alle Stahlhelm-Kameraden ihres Bereiches ver- V\ä^ Tätigkeit übte ber junge Geistliche m per Chri- vflichtet finb unb biejenigen, bie eine Verpflichtung stuskirche in Speyer aus. Spa^r amtierte Dr. ab gelehnt haben, aus bem Bunbe aus ge- Dietrich als Pfarrer noch 'n Wackernheim bet schloss en sind. Die Verpflichtung hat folgenden Mainz, in Hamburg und zuletzt m Wies- Wortlaut: haben. 2lm 12. 9. 1933 würbe er von bem Kir-

2luf Mannes- unb Solbatenwort ge- chentag der evaichelifchen Landeskirche zum Bevoll- lob'e ich unbedingte Gefolgschaft bem Führer Abolf mächttgten ernannt.

Hitler. Ich verpflichte mich, auf Befehl bes 5ubrer5 ArtüdfrdUCttÜCrcinC

an jeber Stelle ber Nation mit allen meinen Kraf- AJIC vijtv

ten zu bienen unb allen st a a t s f e i n b l i ch e n an ÖCtt ^eichöMNeyMMlster. UL'Wr'K/.KM'

(ta n d cnlgegenzus-tzem sandte das nachstehende Telegramm an den Re.chs-

Mßnahmen des Reichsblschoss I @e?egenHi।feiner Tagung ber Landesführerin-

sür die attpreußrsche Kirche. wurden ^bie^^ussührungen^ von Frau Paula Berlin, 7. Febr. (DNB.) Der Reichs- Sieber über die großen Aufgaben des D eut - bischof hat in feiner Eigenschaft als Landes- cch Frauenwerks unb insbefonbere über bischof ber Evangelischen Kirche ber Altpreußischen biejenigen unseres Verbandes innerhalb der ge-

Union das Amt bes Präsibenten sowie bes weit- ^einsamen Arbeit dankbar ausgenommen Die Ver-

lichen unb geistlichen Vizeprasibenten bes evange- rammeltn haben ben festen Glauben, baß bie Schaf-

lischen Kirchenrates auf geh oben unb ent9c9^' fUng des Deutschen Frauenwerks eine Tat von

MgeiÄ SrÖ6ter U-

bi» ,^ut9^X. im Jnl-resi- d°- Dienste- durch den Landesbischos aus dem m ve r -

LWMWK-G- in ben einstweiligen Ruhest anp ve^egi werden, wenn die Boraus,eßungen für E ,-ßung varliegen, eine ersprießliche Wirksamkeil °es kirchlichen Amtsirägcrs an anderer SteUe fürs «j iebodi nickt erwartet werben kann. Kirchliche jim Wr 7Ln^rn Interesse bes Dienstes burch ben Lanbesbischof jeberzeit beurlaub t werdew Auch gegen diese Maßnahmen flnd^t em Einspruch nicht statt. Ein Geistlicher kann wahrend der Dauer bes einstweiligen Ruhestanbes vorn P^mnz^al- bischof mit ber Verrichtung p f« r r a m t- licher Dien st lei st ungen beauftragt werden.

Der Landesbischof kann die Wiederverwen­dung eines in den einstweiligen Ruhestand ve setzten Geistlichen im Gemeindepfarramt zulayen.

Die schwerste Aufgabe unb bie höchste Verant­wortung trägt nach ber Verfassung ber Reichs- f ü f) r e r ber Reicysfachschaft ber Stubierenben an

ifSHX. W. &Ä*rBSuIteber/?a. folgendes

^°hC 2lU^abe mnferaeif? bc^^erocguna Grunbfätzlich muß auch für ben nationalfoziali- gesetzt werben muffen. ^^fX*en ^n^S ftifd)en Staat ber Staubpunkt aufrecht erhalten mer- LA.-maßige^Haltung, ftontfoldatischen I b t e u n ft fFr c t ift 'unb bafe man nie-

rung unb Kraft m I g _ zzänbe mals ben Versuch unternehmen barf, burch Organi-

unb opferbereite ^lk pf ch 9- Reichsschaft fationen ben Mangel an Intuition zu ersetzen. Aber lege "h daher die Verfangen derDeichs ^a frei bie Kunst in ihren eigenen Entwicklungs- ber Stubierenben, der Detttschen fein unb fo eng fie

unb ber Deutschen Machsch fch l , b e r ' Mief) gebunben fühlen an bie nationalen Lebensge-

baß er bie e Verfassungen wahr en u n o e r \ j « snolfes f ü r r p n merbe in Treue zum Führer, zum Besten ieBe eines Voices.

der studentischen Jugend, zum Heil von Volk und Es ist ein grundlegender Irrtum, anzunehmcn,

- - 1 daß es Aufgabe ber Reichskulturkammer fei,

Kunst ZU probateren. Kunst wird nie­mals von Organisationen, fonbern immer von Einzelmenschen, produziert. Aufgabe der RKK. ist es, die kulturschaffenden Menschen zu- fammenzufassen, sie organisatorisch zu gliedern, in ihnen und unter ihnen auftauchende Hem­mungen und Widerstände zu beseitigen und un­ter ihrer Zuhilfenahme das vorhandene und werdende Kulturgut sachgemäß zum Ruhen des