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Frankfurt a. M., 6. Dez.

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Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse

Devisenmarkt Berlin Frankfurt 0.3L

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Mainkraftwerke Höchst a.M.. 4

Süddeutscher Zucker 8i

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Dividende an. Retchsbankdtskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt

um 0,90 v. Sy und Mainkraft blieben Bergwerkspapieren

9 0 0

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134,65

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bis 75. aus hik. bis 80,

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132

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liebt. Deutschlandlied, Saarlied und Lied beschlossen das Sieg-Heil auf Abend.

wg. Großen-Buseck, 6. Dez.

25

1,13

6,7

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58,01

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16,41

168,4° "'S 61,93

mittag nahmen die in unserem Orte zu einem fünf« wöchigen Ferienaufenthalt untergebrachten Saar­kinder Abschied. Im Schulhof fand eine M- schiedsfeier statt, an der sich sämtliche Klassen der hiesigen Volksschule beteiligten. Rektor Inder« t h a l hielt die Ansprache. Den Saarkindern wur­den sodann durch die erste Schulklasse Blumen- sträuße überreicht. Nach dem gemeinsam gesiWe- nen Saarlied wurden die Kinder von allen SA« klassen zum Bahnhof begleitet. Bei einer sammlung f ü r das W i n t e r h i l f s weil, die durch Vorstandsmitglieder unserer Ortsverein durchgeführt wurde, gingen in Großen-Buseck 90I> Mark ein. Zelle Burkhardsfelden brachte 37,76 Mark, Oppenrod 7,30 Mark. Insgesamt konnte von der hiesigen Ortsgruppe der Betrag von 135,30 Mark abgeführt werden. Der Plakettenverkauf vom vergangenen Sonntag brachte in Oppenrod 9 Mark, in Burkhardsfelden 18 Mark, in Großen-Buseck 41,83 Mark, insgesamt also 68,83 Mark. Dieser Tage konnte der Landwirt Heinrich Dort im Kreise seiner drei Geschwister, die ebenfalls in hohem Alter stehen, seinen 7 8. Geburtstag feiern.

(T) Harbach, 6. Dez. Am Dienstagabend sand im hiesigen Schulsaal eine Abschiedsfeier für d i e Säartinder statt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Der geräumige Schulsaal war über­füllt. Förster Decher, der Stützpunktleiter der NS.'Dolkswohlfahrt, eröffnete die Feier und über­gab Lehrer S ö h n g e n die weitere Ausführung. Anschließend trug eine Schülerin mannhafte Worte des Saarbevollmächtigten B ü r ck e l vor. Tunt folgten abwechselnd gemeinsame Lieder und Saar­gedichte, die von den Konfirmanden und Konfir­mandinnen mit Lust und Liebe vorgetragen wur­den. Lehrer S 5 h n g e n schickte seiner eigentW' Abschiedsrede einen aufklärenden Vortrag über Saargebiet voraus. Nach einem kurzen geM liehen Rückblick erläuterte er an zwei übersichtlir' Karten die wirtschaftliche >inb politische Bedli^' des Saargebietes für das Mutterland. Dann derte er die Drangsale unserer Volksgenossen Saar während ihrer 15jährigen Leidenszelt richtete anschließend herzliche Abschiedsworte m W Saarkinder. Als Vertreter der Dolkswohlfahrt w dankte sich Förster Decher bei den Pflegeellern!nr die gute Aufnahme und Betreuung der Kinder um überreichte diesen ein kleines Geschenk.

sangen alle Anwesenden das Saarlied. Nach verM> denen Gedichtvorträgen wurde die 23eranftW auf die übliche Weise geschlossen.

70, c) 56 bis 62. Hammelfleisch b) 70 Schweinefleisch b) 72 bis 75.'Roher Speck siger Schlachtung unter 7 Zentimeter 77 Flomen 90. Marktverlauf: sehr ruhig.

Schweinemarkt in Butzbach.

pb. Butzbach, 6. Dezember. Zum heutige, Schweinemarkt waren 220 Ferkel aufgetrieben Es wurden gezahlt für Ferkel bis sechs Wochen alt 11 bis 15 RM., von sechs bis acht Wochen 15 bis 19, von acht bis dreizehn Wochen bis 23 RM. Der Handel war rege, der Markt geräumt.

Abendbörse: Renken weiter fest.

Auch im Abendbörsenverkehr lag das Hauptinter- esie am Rentenmarkt, an dem bei weiter anziehen­den Kursen verhältnismäßig lebhafte Umsätze statt­fanden. Neben späten Reichsschuldbuchforderungen 98 bis 98,13, Kommunal-Umschuldung und Zins­oergütungsscheinen (je plus 10 Pfennig) zeigte sich Kaufmeinung für einige Reichsmark-Anleihen aus umgetauschten Dollar - Bonds, insbesondere für 1951er Stahlverein zu 87 bis 87,25 (nach heute mittag 86,50 bis 86,75). Die Altbesitzanleihe lag unter einigen Schwankungen behauptet. Am Kassa­rentenmarkt lagen Goldpfandbriefe fest und bis 0,65 v. H. höher, auch Kommunal-Obligationen zogen bis 0,75 v. H. an, während Stadtanleihen etwas ruhiger lagen und unverändert blieben.

Der Aktienmarkt blieb vernachlässigt, doch konnten sich die Berliner Schlußkurse ziemlich behaupten. Farbenindustrie bröckelten allerdings um 0,65 v. H. ab, ferner gingen Rheinische Braunkohlen gegen Berlin um 2,75 v. H. auf 198,50 zurück. Trotz wieder neunprozentiger Bardividende erfuhren Scheide­anstalt keine Erholung, Schiffahrtspapiere lagen bis 0,50 v. H. niedriger.

U. a. notierten: Altbesitz 104,50 bis 104,25 bis 104,40, 6 v. H. Stahlverein 87,75, Schutzgebiete von 1911 9,65, 6 v. H. Stadt Mainz von 1928 89, 6 v. H. Stadt Pforzheim von 1927 88,50, 6 v. H. Stadt Koblenz von 1928 88,75, 6 v. H. Nassauische Landesbank Gold Ausgabe 8 bis 10 94,50, 5,50 v. H. Nassauische Landesbank Liquidation 95, 6 v. H. Frankfurter Hypotheken-Bank Gold R 1 bis 15 94,25, 5,50 v. H. Frankfurter Hypotheken - Bank Liquidation 94,50 v. H., 6 v. H. Frankfurter Pfand­briefbank Gold R III, X 94,25, 5,50 v. H. Rheinische Hypotheken-Bank Liquidation 94,75, 6 v. H. Rhei­nische Hypotheken Gold-Kommunal 93, Reichsbayk 145,50, Gelsenkirchen 60,13, Mannesmann 74,50, Phönix 47,65, Rheinische Braunkohlen 198,50, Stahl­verein 40,50, Betula 137, AKU. 54,50, Scheide­anstalt 195, IG. Farben 133 bis 132,50, Gesfürel

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Siemens um 0,50 v. H. zurück, mit 80,25 unverändert. Don eröffneten Harpener etwa 2,

Schultheis Patzenhofer 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

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Dir deutsche Reichsbahn im Oktober.

Der Güterverkehr nahm im Oktober gegenüber dem Vormonat etwa im Umfange früherer Jahre zu. Die Betriebsleistungen im Güterzugdienst sind gegen den Vormonat um 4,59 v. H. gestiegen. Im Personenverkehr war der Fernreiseverkehr im Ok­tober noch verhältnismäßig lebhaft. Die Zahl der Sonderzüge ging erheblich zurück, dagegen war der Ausflugsverkehr an schönen Tagen noch recht rege. Die Betriebsleistungen im Personenzugdienst zeigten eine Abschwächung gegen den Vormonat, waren aber um rund 6 v. H. höher als zur gleichen Vor­jahreszeit. Die Gesamteinnahmen der Reichsbahn betrugen im Oktober 302,12 Millionen RM. gegen 294,60 Mill, im Vormonat. Hiervon erbrachten der Personen- und Gepäckoerkehr 72,71 (84,13) und der Güterverkehr 207,29 (191,52) Mill. RM. Anderseits erforderten die Ausgaben für Betriebsführung usw. 329,00 (317,29) Mill. RM. Die Monatsrechnung schließt danach mit einer Mehrausgabe von 26,8 (22,7) Mill. RM. ab. Der Personalbestand von 639 828 Köpfen ist gegenüber dem September 639 537) kaum verändert.

Frankfurter Börse.

Mttagsbörse uneinheitlich.

Frankfurt a M., 6. Dez. Bei verhältnis­mäßig kleinen Umsätzen war die Haltung bei Er­öffnung uneinheitlich und die Kursveränderungen nach beiden Seiten hielten sich in engen Grenzen. Kaufaufträge der Kundschaft lagen kaum vor, es erfolgten vielmehr weitere Glattstellungen, da man bis zum Erlaß der Durchführungsbestimmungen zu den neuen Wirtschaftsgesetzen eine abwartende Haltung einnimmt.

In sog. schweren Werten lag im Tausch gegen gute Anlagepapiere weiteres Angebot vor, mittlere und kleine Papiere waren zum Teil etwas fester. Stark im Angebot lagen weiterhin Scheideanstalt', die Taxe stellte sich zunächst auf 195 bis 198 nach gestern abend 202,50. Von anderen chemischen Wer­ten büßten Farbenindustrie mit 133,65 bis 133 1,65 v. H. ein, ferner gaben Deutsche Erdöl 0,40 vom Hundert nach. Für Elektroaktien war die Kurs­bildung besonders ungleichmäßig. Elektr. Licht und Kraft und AEG. gewannen je 0,75 v. H., Lahmeyer 1,25 und Schuckert 1 v. Sy, dagegen gingen Bekula

Philipp Holzmann ....

Zementwerk Heidelberg

Cementwerk Karlstadt..

I. G. Färben-Industrie

Scheideanstalt........

Goldschmidt

Rütgerswerke

Metallgesellschast

Stig 6Lg 49.£ 11.V 63 g 80.# 34,ö 10.«

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Rheinstahl 1,25, Gelsenkirchen, Phönix und Stahl­verein bis 0,75 v. H. schwächer, Mannesmann und Klöcknerwerke lagen um Bruchteile eines Prozentes gebessert. Rhein. Braunkohlen lagen nach der gestri­gen Schwäche mit 200,50 behauptet. Von Einzel­werten setzten Reichsbankanteile 0,50, Daimler Mo­toren und Feinmechanik Jetter je 0,13 v. H. freund­licher ein, Schiffahrtspapiere verloren bis 0,50 v. H., Zellstoff Waldhof 0,75 v. H. und Hanfwerke Füssen 0,25 v. H.

Am Rentenmarkt wirkten sich die neuen Maß­nahmen zur Förderung des Kapitalmarktes in wei­ter anziehenden Kursen aus und die Umsatztätig­keit war etwas lebhafter. Besonders Kommunal- Umschuldung, Zinsvergütungsscheine sowie späte Reichsschuldbuchforderungen und Reichsbahn-DA. waren beachtet und bis 0,25 v. H. fester. Die Alt­besitzanleihe lag ruhig und mit 103,40 v. H. gut be­hauptet. Von Industrie-Obligationen gingen Stahl- verein-Bonds um 0,50 v. H. auf 87,65 v. H. zurück.

Im Verlaufe war das Geschäft am Aktienmarkt bei im ganzen wenig veränderten Kursen klein. Einzelne Montanpapiere sowie IG.-Farben und Reichsbankanteile bröckelten weiter etwas ab, wäh­rend Elektroaktien gut behauptet blieben. Auf den Nebenmärkten herrschte Geschäftsstille. Scheidean­stalt kamen schließlich mit 195 (202,50) zur Notiz. Schwach lagen außerdem Löwenbräu München mit etwa 183 nach 191. Am Kassamarkt waren Dürr- werke Ratingen weiter gesucht und fest.

Der Rentenmarkt hatte auch späterhin lebhaftere Umsätze zu verzeichnen, wobei die Kurse mehrfachen Schwankungen unterlagen. Altbesitzanleihe mit 103,40 bis 103,25 bis 104,50 traten mehr hervor, ferner späte Schuldbuchforderungen 98 (97,50) v. Sy, und auch Kommunal-Umschuldung, Zinsvergütungs­scheine sowie Reichsbahn-VA. lagen fest. Pfand­briefe waren allgemein gesucht und von 0,25 bis 0,50 v. Sy fester. Stadtanleihen tendierten durchweg fest und erschienen zumeist mitPlus-Zeichen", die Erhöhungen lagen bei 0,75 bis 1,25 v. H. Gesucht waren ferner einige Industrie-Obligationen. Staats­titel und fremde Werte lagen ruhig. Tagesgeld blieb zu 3,50 ü. Sy unverändert.

Ortsgruppe Wieseck.

Am Sonntag, 9. Dezember, abends 8 Uhr, findet im großen Saal bei Gastwirt Pg. Heinrich Braun eine öffentliche Kundgebung statt, in welcher der Kreisleiter Pg. ÄIo ft ermann (Gießen) sprechen wird. Es ist Pflicht aller Parteigenossen und der Nebengliederungen der Partei, an dieser Kundgebung teilzunehmen.

Zug überfährt Personenauto.

Eine Tote.

Butzbach, 6. Dez. (LPD.) In der Nähe des Bahnhofes Butzbach überfuhr am Donners­tagabend gegen 18.30 Uhr ein Güterzug einen Personenkraftwagen. Von den Insassen wurde eine Dame getötet, xroei Herren blie­ben unverletzt. Die Ursache des Unglücks ist darin zu erblicken, daß die Schranke, die den Bahn­körper von der Straße trennt, nicht rechtzei - t i g geschlossen wurde.

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 6. Dez. Am Mittwoch­abend führte Probst Meyner von der Leipziger Missionsgesellschaft hier Filmbilder aus Indien, aus dem Gebiet von Madras, wo der Redner als Missionar gewirkt hatte, vor. Er zeigte die Schäden der Gliederung des dortigen Volkes in Kasten und die Ueberwindung ber Gegensätze dieser Kasten durch das Christentum. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Brem­mer, wies in der Schlußansprache auf die umwäl­zende segenbringende Arbeit des Christentums hin. Gemeindegesänge umrahmten den Abend. Die Kol­lekte von 10 Mark kommt der Leipziger Mission zugute.

csd Daudringen, 5. Dez. Hier fand gestern im Beisein der örtlichen politischen Führung der Abschiedsabend der Saarkinder statt. Die Teilnehmer, Pflegeeltern, Saarkinder, Schul­jugend, politische Leitung trafen sich im festlich ge­schmückten Saale der Schule. Gemeinsame Lieder, Gedichtvorträge, Gesangsvorträge verschönten den Abend. NS.-Sachwalter Henkel hielt die Ab­schiedsrede an die Saarjugend und gab in herzlichen Worten der innigen Verbundenheit Ausdruck, die unser Volk empfindet und uns hat mit leiden lassen. Möchten die Kinder die Erinnerung mitnehmen an die Wochen der empfangenen Gastfreundschaft in einem Volke, das den Bruderhaß überwunden hat und eins geworden ist im Aufblick zu unserem un­vergleichlichen Führer, dessen Gefolgschaft in Kürze auch die Jugend des Saarlandes antreten kann. Nach ebenso herzlichen wie eindringlichen Worten von Blockwart Stein und Zellenleiter Dr. B u - ding schloß der Abend mit einer Bildfolge, einer Reihe von Aufnahmen, die unfern Führer zusammen mit feiner Jugend zeigte. Diese Bilder erwiesen mehr wie alle Wort« die unübertreffliche Verbunden-

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heit und Treue, mit der unser Führer die Iugeiü Horst-Wessel-

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7 Rinder (gegen 26 am letzten Donnerstagsmarkt) darunter 4 Ochsen, 2 Kühe und 1 Färse. Zun, Schlachthof direkt zugeführt: 8 Kühe. Kälber 785 (1303), Schafe 122 (197), Schweine 350 (401). No« tiert wurden pro Zentner Lebendgewicht in RM.:

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wurde er unter dem Verdacht der Spionage fest- gehalten und später wegen Betruges an Frankreich ausgeliefert. Hier begann erst wirklich fein aben­teuerliches Treiben, das sich nach den bisherigen Ermittlungen bis 1930 zurück verfolgen läßt. Ob­wohl er mit einer reizenden Pariserin, der Tochter eines angesehenen Rechtsanwaltes, verheiratet ist und nach ihren Aussagen ein wahrer Mustergatte und zärtlicher Vater eines kleinen Töchterchens ist, suchte er wiederholt die Bekanntschaft mit vermö­genden Frauen und hatte es verhältnismäßig leicht, sich durch sein faszinierendes Auftreten ihre Zu­neigung zu gewinnen und sie meist gegen ein Ehe­versprechen zu veranlassen, ihm beträchtliche Geld­summen und Schmuckstücke anzuoertrauen. Seine Hochstapler-Laufbahn begann mit Beziehungen zu der Frau eines französischen Obersten, die ihm Wertpapiere und Juwelen übergab, dann schloß er im Schlafwagen ParisBiarritz Freundschaften zu­nächst mit einer reichen Amerikanerin, Mrs. Juliet D., die ihm, der sich für einen Zeitungsmann aus­gab, ein Darlehen von 100 000 Mark verschaffte, wofür er ihr für einen Bruchteil dieser Summe einen prächtigen Wagen zum Geschenk machte; beim zweitenmal ebenfalls im Süd-Expreß mit einer Französin, Mlle Suzanne P., die ihm 25 000 Mark lieh . Nur durch einen Zufall entdeckte sie den Betrug. Inzwischen aber hatte David feine Zu­neigung bereits einer jungen Dame zugewandt, die er als Sekretärin engagierte und deren Ersparnisse in Höhe von 15 000 Mark er gleichfalls bereit­willigst entgegennahm. An ihre Stelle in seiner Gunst trat schließlich Mme. Louise R., die ihm ebenfalls Schmuck und Geld im Gesamtwert von 8000 Mark bedingungslos aushändigte. Die meisten dieser Bekanntschaften schloß er in Begleitung feiner Schwester, deren Anwesenheit natürlich das Ver­trauen der Damen zu dem fremden Kavalier festigte. Sie ist nur der Beihilfe an seinen Betrügereien an­geklagt. Wenn aber die Pariser, die dem erfolg­reichen Schwindler den BeinamenDon Juan im Schlafwagen" gegeben haben, hofften, ihn als einen König mit sechs Frauen" vorgestellt zu sehen, so wurden sie sehr enttäuscht. Nur eine der geschädigten Damen trat vor das Gericht, um gegen ihn auszusagen; die anderen saßen nicht auf der Zeugenbank, obwohl sie dafür eine Gerichtsftrafe yinnehmen müssen. DerDon Juan im Schlaf­wagen" scheint noch immer feine Wirkung auf das weibliche Geschlecht auszuüben, das sich scheut, die Anklage vor seinem Angesicht zu bekräftigen.

4% Oesterretchitche Goldrente.... 4/20% Oesterreichtsche SÜberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

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108,75, Metallgefellschaft 80,50, Rheag 99,75, Reichs. bahn-DA. 115,40, Hapag 27, Norddeutscher Lloyd 29,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

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Kälber a) 50 bis 52, b) 35 bis 44, c) 29 bis 34 d) 22 bis 28. Lämmer und Hämmel b2) Weide- masthämmel 35 bis 36, c) mittlere 30 bis 34. Schafe mittlere 25 bis 28. Schweine al) 53, a2) 50 bis 53 b) 50 bis 53, c) 48 bis 53, d) 47 bis 50. Im Preisver«' gleich zum letzten Donnerstagsmarkt blieben Käl. ber unverändert, Hämmel zogen um 1 Mark an, Schafe gaben 1 Mark und mittlere Schweine 1 bis 2 Mark nach. Marktverkauf: Kälber ruhig, ausver, kauft. Schweine ruhig, Ueberftanb (21 Stück).

Großhandelspreise für Fleisch unb für Dettmaren. Beschickung des Fleischqroß. rnarktes: 1154 Viertel Rindfleisch, 160 ganze Kälber 10 ganze Hämmel, 767 Schweinehälften. Prch pro 50 Kilogramm in RM.: Ochsenfleisch b) 58 ü 62, c) 52 bis 56. Bullenfleisch o) 54 bis 56. Ku! fleisch b) 40 bis 46, c) 26 bis 36. Färfenfleife b) 58 bis 62, c) 52 bis 56. Kälberfleisch b) 62 bis

viele Wochen werde unterwegs sein müssen." So­bald ein Transport nach deiner Heimat bei mir zu Hause vorbeikommt, werde ich dir deinen Esel wie­der zurückschicken." Peck als guter Kamerad willigte ein, und ihr gemeinsamer treuer Begleiter bei ihren langen Wanderungen wechselte seinen Führer und trottete mit Kellogg weiter. Nun begegnete sein neuer Herr aber bald zwei anderen Goldsuchern, die Baer und Götz hießen. Die wollten sich durch sei­nen trostlosen Bericht, daß hier in den Bergen nichts zu finden sei, nicht abschrecken lassen; sie setzten ihren Weg vielmehr fort und so schloß Kellogg sich ihnen mit seinem Esel wieder an, denn er dachte in seinem Sinn, wenn es nichts nützt, so kann es doch auch nicht schaden. Einige Stunden später jedoch wurde der Esel mit einem Male störrisch und blieb unbe­weglich an einer Stelle stehen. Als die Männer sich genau umsahen, fanden sie dort Gold, richtiges Gold. So wurden die berühmten Goldlager von Bunkarkill und Sullivan entdeckt! Kellogg sagte von seinem Glück kein Wort, sondern begnügte sich da­mit, seinem allen Freund Peck bei Gelegenheit den glückbringenden Esel zurückzuschicken. Da aber ein Goldlager im Wert von vielen Millionen Mark nicht leicht verheimlicht werden kann und Kellogg sich überdies bald mit seinen beiden neuen Freun­den entzweite, plauderten diese die entscheidende Rolle aus, die der Esel bei der Auffindung gespielt hatte. Peck strengte nun einen Prozeß gegen Kellogg an und gewann. Die Richter erklärten, die Ent­deckung hätte ohne den Esel gar nicht gemacht wer­den können und sie sprachen dem Grgutier die Hälfte des gesamten Ertrages zu. Peck ließ sich seine Millionen auszahlen und lebte mit seinemgolde­nen Esel" in Herrlichkeit und Freuden und ließ dem guten Tier nichts abgehen, bis es endlich an Alters­schwäche starb.

Oon 3uc/i im Gch'afwagen.

Es ist gewiß ein ungewöhnlicher Mann, der in diesen Tagen vor den Schranken des Pariser Ge­richts steht, beschuldigt, in wiederholten Fällen Heiratsschwindeleien durchgeführt zu haben, die ihm die stattliche Summe von rund anderthalb Mil­lionen Mark einbrachten. Jean Octave David hat eine glänzende Kriegsvergangenheit aufzuweisen; zweimal verwundet und fünfmal wegen besonders gefährlicher Meldegänge rühmend erwähnt und für die Ehrenlegion vorgeschlagen, wurde er zum Leut­nant befördert. Nach dem Krieg scheint er sich in­dessen nicht so recht wieder in der Welt zurecht­zufinden; bei einem Aufenthalt in Deutschland

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5.Dezember

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Amerikanische Vtoten Belgische Noten..................

Dänische Noten ..........

Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Lest-rreich, t 100 Schilling Rumänische Noten...............

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6.12.

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Kaliwerke Aschersleben.

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Kaliwerke Westeregeln .

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5-12.

6.12.

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6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12..................

93,5

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6Vt% Hess. LandeS-Hypotheken.

bank Darmstadt Ligui.........

93,65

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Au^-los.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An>

leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

101

101,9

101,25

101,65

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

93,5

94,25

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Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

93,5

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Bank-Liciu.-Pfandbriese.......

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94,13

94,5

6% ehem. 8% Pr. Lanbespkand. briejanstalt, Pfandbriefe R. 19

95,5

95,5

95,5

95,5

6% ehem. 7% Pr. Landespfand.

briefanstall, Pfandbriefe R. 10

95,5

95,5

95.5

95,5

Steuergutsch. Verrechnungskurs..

103,25

103,3

103,25

103,3

.vrannur u. DI.

Berlin

Echluß- kurs

Schlüße. Abend» börse

Schluß- fure

Schlüße. Mittag­börse

Datum

5-12.

6-12-

5.12-

6.12.

4% desgl. Serie 11 .............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^%Rumän.veretnh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

254% Anatolier ...............

Hamburg-Amerika-Paket .....o

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa-Dampfschifs...........O

Norddeutscher Lloyd .........o

A G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank......... o

Retchsbank ...... 12

A.E.G.......................

8

4

3,75

31,25

27,5

30,25

78,5

93,5

69,5

71,5

74

145,5

27,25

137,9

98

119,25

75,5

107,75

100

92,75

137,5

110,25

8

4

3,8

31

27

29,5

77

93

69,25

70,75

73,5

145,5

27,75

137

97,75

120,75

75,75

108,75

99,75

93,75

137

111,5

84,25

4,13

6,6 3,75

31,5

27,25

23

29,75

78 92,5

69,75

71,5

74 145,5

27,5 137,5 97,75

119

75,5 107,5

100

93,25 138

110,5

84,75

4

6,6

3.75

31

27,5

23,5

29,9

77 92,75 69,25

70,75

73,5 145,65

27,5 137,13

98

120,75

76 108,5 99,75

94

136,5

111

85,25

Bekula......................

Elektr. LteferungSgesellschaft... 6

Licht und Kraft ............. e

Felten & Guilleaume.........0

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektt^ität ........5

Schuckert L Co...............6

StemenSLHalske............ 7

Lahmeyer LLo............. 10

BoderuS ................... 0

Deutsche Erdöl .............. 4

103

60

102,5

150

116,25

73,25

73,75

102,65

60,13

101

117

74,25

74,5

103

102,5

Gelsenkirchener..............O

Harpener.......... 0

Hoesch EisenLöln-Reuesseu .. O

Ilse Bergbau ............... 6

Ilse Bergbau Genüsse........ 6

Klöcknerwerke ...............0

Mannesmann-Rohren........ 0

60,25 102,5

75,4

150 117,5 73,75 74,13

60,4

101,5

76

146

116,65

73,75

74,4

Buenos Aire^

0,628

0,632

0,628

Brüssel....

58,17

58,29

58,17

Rio de Jan.

0,204

0,206

0,204

Sofia.....

3,047

3,053

3,047

Kopenhagen

54,83

54,93

54,96

Danzig ....

81,15

81,31

81,13

London....

12,28

12,31

12,31

HelstngforS.

5.42

5,43

5,435

Paris .....

16,39

16,43

16,39

Holland ...

168,27

168,61

168,14

Italien....

21,30

21,34

21,30

Japan .....

0,716

0,718

0,718

Jugoslawien

5,664

5,676

5,664

Oslo.....

61,69

61,81

61,85

4.R Q5

49 05

48,95

Lissabon...

11,16

11,18

11,19

Stockholm..

63,31

63,43

63,48

Schweiz ...

80,72

80,88

80,72

Spanten...

33,99

34,05

33,99

10,38

Budapest ..

Neuyork...

2,490

2,494

2,490

Banknoten.

SerlinH.Dezember

Geld _ __