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' k -Regiment 115, 1910 wurde er als M-

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gej s che Fälle seien ihm bisher c ngilt ommen.

noch nicht

Aus aller Well

mit hier

Heilbronn

Karls,

0Eftlingen

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R°, Baden /

Esslingen

Ruhestand versetzt.

t! n, 6. Dez. (DNB.) Nach einem Erlaß chsers und Reichskanzlers vom 4. Dezember

lun gswerks sowie die Angelegenheiten

BDie Weihnachtsfreude für den Herrn: , EEin großes Paket ALVA »RUNDE SORTE«

non 3 0 bis 40 Mark für d i e Per- grnacht würden, antwortete der Sachverstän-

Eine gehaltvolbwuruge Mischung nach echt macedonischer Art im Aegypterformat

aus nachM*" « in manche alisation F

elli n, 6. Deg. (DNB.) Im Rundfunkprozeß ^nZch noch einmal die beiden Wirtschaftssachver- i^in Geheimrat Dr. Kastl und Dr. Jessen

queren wollte. Der Packwagen und der erste Per­sonenwagen entgleisen, die Lokomotive stürzte um. Der Lastwagen wurde vollkommen zertrüm­mert und seine beiden Insassen, die Fahrer Schick und Schurr aus Lnzvaihingen, wurden g e f ö - t e L Auch der Lokomotivführer Schaber, Karls­ruhe, und der Heizer Weidling, dem beide Beine abgefahren wurden, kamen ums Leben. Hilfszüge aus Mühlacker und Stuttgart wurden sofort an die Anfallstelle entsandt. Die Hauptgleise der Strecke PforzheimStuttgart sind gesperrt, der Verkehr wird über Heilbronn umgeleitel. Die Reisenden des verunglückten Zuges wurden in Kraftomnibussen nach Stuttgart weiterkranspor­tiert. Das Unglück ist darauf zurückzuführeu, daß die Schranke an dem Bahnübergang nicht geschloffen war.

Bis jetzt sieben Todesopfer des Kinobrandes bei Perpignan.

Von den Personen, die, wie bereits gemeldet, bei einer Vorstellung eines Wanderkinos in der Nähe von Perpignan durch den plötzlichen Brand eines Films verletzt wurden, haben 20 nach An­legung eines Verbandes nach Hause gehen können. 36 Personen wurden an hals, Händen und Gesicht so schwer verbrannt, daß sie ins Kranken­haus gebracht werden mußten, wo die Aerzte die ganze Nacht hindurch mit ihrer Behandlung be=

J in glei­ch" h e. Außerdem Ijatte er die 10 000 Mark

x t 'n die Aufgaben des Reiches und Preu- Förderung des deutschen

ungsbetrag von 3000 Mark. Auf

eichsminister8 fugnisse der

Schnellzug ParisWien mit einem Kraftwagen zusammengestoßen.

Bier Tote.

Bei der württembergifchen Oberamtsstadl Vai­hingen an der Enz ist der Schnellzug D 37 Pa­risWien am Donnerstagvormittag 8.55 Uhr nach der Durchfahrt des Bahnhofs Vaihingen ver­unglückt. Der Zug stieß mit einem Lastkraft­wagen zusammen, der einen Bahnübergang über­

und 1 sott wirtschaft auf dem Gebiete der Neubil- dung chujschen Bauerntums bleiben unberührt.

Das Ende des Flotienverirags

Amerika

beruft seine Abordnung aus London ab.

Washington, 6. Dez. (DRB.) Die amerika­nische Regierung wird die Kündigung des Flotten­vertrages durch Japan dahin auslegen, daß I a - pan die Londoner Verhandlungen zu beenden wünsche. Sie wird daraufhin d i e amerikanische Abordnung abberufen. Sie hofft jedoch, daß sich innerhalb der zwei Jahre, während der Vertrag in Kraft bleibe, ein Weg finden lasse, der sowohl die Begrenzung der Seerü st ungen wie die politische Stabilität auf den Weltmeeren ver­bürge.

Der amerikanische Sonderbotschafter in London, Rorman Davis, erklärte Pressevertretern, daß Amerika den Standpunkt vertrete, der jeder Ra­tion das Recht auf gleiche Sicherheit zugestehe. Diese Gleichheit der Sicherheit sei aber nicht gleichbedeutend mit Gleichheit der Rüstung und Bewaffnung. Eine Ab­änderung des durch Vertrag festgesetzten Kräftever­hältnisses müsse zu Unsicherheit, Argwohn und Wettrüsten führen. Keine Ration würde aus ihr Ruhen ziehen. Amerika selbst habe sich zur Ver­minderung der Rüstungen zur See um 2 0 v. H. bereit erklärt. Amerika erwartet natürlich keineswegs, daß irgendein Land einen Vertrag ein­gehe, den es für unvorteilhaft Halle; das Washing­toner Abkommen habe jedoch hinsichtlich der Erhal­tung des Friedens im Pazifik fegensreich ge­wirkt. Amerika würde daher eine Kündigung des Abkommens durch Japan außerordentlich bedauern. Dies bedeute mit anderen Worten, daß die Regie­rung der Vereinigten Staaten die Forderung Ja­pans nach Rüstungsgleichheit zur See ablehne und sich mit der Beendigung des Flottenpaktes abgefun­den habe.

Oer memelländischeLandiag einberufen

Memel, 6. Dez. (DNB.) Der Gouverneur des Memelgebietes hat den memelländischen Land­tag auf den 13. Dezember zu der angekündigten außerordentlichen Sitzung einberufen. Die litauischen Organe im Memelgebiet haben ihre Polizei ange­wiesen, die Abgeordneten an den Vorbereitungen für die Landtagssitzung zu hindern. So ist der

lirhebung hat er mit warmem Herzen be- i und mitgemacht. Durch langjährige Dorar- nlhat er die Gründung des Rei'chsver- i!ld-s deutscher Offiziere, der Spitzen- tzeing der Offiziere der alten Wehrmacht ange« t und den Deutschen Offiziersbund in diesen nüßerbanb übergeführt.

f dem Berliner Rundfunk­prozeß.

Einkommen des Angeklagten Magnus.

tim st w e i l i g e n Ruhestand versetzt.

Ä!IS Reichsarbeitsministerium iifie Instanz für Siedlungs- und

Wohnungswesen.

it! Planung und der Kleinsiedlung e5 iw**-. IM». «tH und in Preußen auf den Reichs- fanterie y r b Ml m i n i ft e r über. Als beratendes oöcheaMiOrg.n in Fragen des Siedlungs- und Woh- nungsV' ns kann der Reichsarbeitsminister einen ft ä niiiig e n Siedlungsbeirat" errichten. Die 2! liifnben des Reichsministers für Ernährung

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i diese PM ^gnus erwiderte, daß seine juristische- irdeMen »i der Reichsrundfunkgesellschaft rein rund- s Men?v-^""^e-jiischen Fragen galt, während er für Rechts- ?er Funkstund- Emz-Ifrag-n st-u-rt-ch.

fag. ufch«r Urt usw. zu erledigen hatte. Außerdem )abei Luatssekretär Sautter seine Zustimmung zur ArrtinitzU'ayZahlhlni der 10 000 Mark jährlich gegeben. Dr. ü ta ^echchMagLU! bekam bei der Reichsrundfunkgesellschaft em 4 0 [>0 IR a r f jährliches Gehalt und eine

sÄufi icytsratseNtschädiguNg : *

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[tefyn bie irSyniv la-sgebühren von der Funkstunde, den V e r - oberften ß'f i ch d

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sind. Daß

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Stuttgart

1 Schakel elngeschlägen. Samtllche Möbel 6^5 Hauses waren durchsucht worden. Aber man stellte nur den Diebstahl von Wertpapieren im Betrage von 150 Franks fest. Die Potizei verfolgt bereits eine bestimmte Spur, und man rechnet mit einer sen- sationallen Aufklärung des Mordes, da es nicht aus­geschlossen erscheint, daß der Täter ein naher Ver­wandter der Opfer ist.

Reliquen- und llrkundensunde aus dem

. 14. Jahrhundert.

Bei Erneuerungsarbeiten fand man am Hoch­altar der Pfarrkirche von Nörtershausen bei Sim­mern im Hunsrück einen aus Blei hergestellten Re­liquienbehälter, in dem sich u. a. Reliquien von Märtyrern aus der Paulinuskirche in Trier befan­den. Ferner wurde eine aus dem Jahre 1321 ftam- menbe Pergamenturkunbe bes Dechanten von St. Paulin in Trier in gut erhaltenem Zustand ge- borgen.

Die eigene Frau ermordet?

Unter dem Verdacht, feine Frau ermordet zu haben, wurde Vincenz K u r tz aus Lauchhammer (Provinz Sachsen) verhaftet. Die Frau wurde im dichten Gestrüpp hinter dem Friedhof erhängt auf- gefunden. Kurtz, der auch mit anderen Frauen Liebschaften unterhält, gibt an, daß seine Frau Selbstmord begangen habe. Es besteht jedoch der Verdacht, daß Kurtz seine Frau erwürgt und er­fragen und die Leiche, um einen Selbstmord vor­zutäuschen, aufgehängt hat.Etwa 300 Meter von der Fundstelle sand -man auch Spuren eines Kampfes.

Von einer Steinlawine getötet.

Ueber die Weißbachklamm bei Strobl im Salz­kammergut ging infolge plötzlichen Tauwe11ers eine riesige Steinlawine nieder. Ein zufällig vorübergehender Jäger aus Strobl wurde von der Lawine ersaßt. Er sand unter den Trümmern ben Tod; feine Leiche konnte nach Wegräumung der Schuttmassen geborgen werden.

kaviarjack" gibt der Polizei einen Tip. Reuyorker Banknotenfälscherbanbe ausgehoben. Kriminalbeamten ber Bunbespolizei glückte in Neuyork ein großer Schlag gegen Banknoten­fälscher. Sie konnten eine der größten Noten- fälfcherbanden, die feit Jahren in den Vereinigten Staatenarbeiteten", in mehreren Stadtteilen Neu- yorks und Newarks festnehmen. Es wurden bisher eine Frau und elf Männer verhaftet. Außer­dem wurden in mehreren Schlupfwinkeln, die die Bande benutzte, 7000 äußerst geschickt gefälschte 100-Dollar-Scheine sowie drei Druckpressen auf­gefunden. Die Bande soll in wenigen Jahren Falsch­noten in Höhe von 2 Millionen Dollar in Umlauf gebracht haben. Auf die Spur der Bande kam man durch die Festnahme eines Verbrechers mit dem SpitznamenKaviarjack", der in vielen teuren Gast­stätten mit 100 - Dollar - Scheinen zahlte, bie erst später als Fälschung erkannt würben.

Ein hessisches Dialektstück.

Die Laienspielschar der Darmstädter Spielgemein­schaft erzielte mit der Uraufführung des neuen Oden- wälder DialektstücksDie schöne Melusine" im Kleinen Haus des Hessischen Landestheaters einen vollen Erfolg. Der Verfasser, der sich hinter dem Pseudonym Karl Friedrich verbirgt, ist ein Leh­rer aus dem Odenwald.

Kokainschmuggler verhaftet.

Darmstadt, 6. Dez. (LPD.) Wieder einmal versuchte ein Ausländer, mit leitenden Angestellten einer hiesigen Großfadrik pharmazeutischer Produkte zwecks Rauschgiftschmuggel in Verbindung zu treten. Es handelt sich um den 43 Jahre alten Händler Paul Rossier aus Genf, der sich jedoch in feinen eigenen Schlingen fing und in Unter­suchungshaft kam.

Der ausgeschreckle Zirkuslöwe.

LPD. Frankfurt a. M., 6. Dez. Im Schu- rnanntheater gastiert augenblicklich ein Artist, der sich mit einem dressierten Löwen vroduziert. Als am Mittwochnachmittag ein junger Angestellter des Schuhmanntheaters im Kulissenraum ein Fenster öffnen wollte, sprang er auf den dort aufgestellten Löwenkäfig, um bas Fenster besser erreichen zu können. Der Löwe, ber ruhig in seinem Käfia lag, würbe durch die Erschütterung des Käfigs so er­schreckt, daß er mit der Tatze durch das Gitter e i n Bein des unvorsichtigen Angestellten erfaßte und es so schwer verletzte, daß der junge Mann dem Krankenhaus zugeführt werden mußte.

Aufgeklärter Raubüberfall.

LPD. Frankfurt a. M., 6. Dez. Der Krimi­nalpolizei ist es in kurzer Zeit gelungen, den R a u b ü b e r f a l l in der Roseggerstraße aufzu­klären und die Täter fest zunehmen. Bekannt­lich wurde eine Kinobesitzerin am vergangenen Samstag gegen 22 Uhr von einem jungen Mann überfallen, zu Boden geworfen und eines Hand­koffers beraubt, in dem sich neben einigen Kleinig­keiten ca. 140 RM. Bargeld befanden. In der Nähe des Tatortes wurden zwei weitere Männer beo­bachtet, die sich um die Hilferufe der Ueberfallenen nicht kümmerten, fo daß von vornherein angenom­men werden mußte, daß es sich um Komplizen des Räubers handelte. Tatsächlich haben die beiden nach dem Geständnis der jetzt ermittelten und festgenom­menen Täter bei dem Raubüberfall Schmiere ge­standen. Er handelt sich um den 20 Jahre alten, in Oberursel geborenen Johann Schmitt, um ben 23jährigen, aus Mannheim ftammenben Adolf Stempfle unb um den in einem Orte bei Ger­mersheim geborenen 21 Jahre alten Josef Kuhn. Alle drei trieben sich ohne feste Wohnung in Frank­furt umher. Von dem geraubten Geld hatten sie bei ihrer Festnahme nur noch 28 RM. im Besitz, den Rest hatten sie bereits verjubelt.

ien(leutnant unb später Kommanbeur ber 1. ix Division, die er auch ins Felb führte, in ben jci n Kämpfen an ber Pser, in ber Winter- J<5 der Champagne usw. Unter seinem Ober« hl «wurde im September 1917 Riga einge- Imm e n. Seiner Führung ist auch die über- |i)?'l)e Besetzung der Inseln Oesel und , '«ns;-u zu verdanken. Neuen Ruhm erwarb er sich

Ulf im miHjahr 1918 als Oberbefehlshaber der 18. Ar- ir J? 9lh)temCsf' tie er bis vor bie Tore von Amiens führte, i JW W *

h» PW pi'Nt Tobe des Generals von Hutier ver- .b Tchchs^jft^tcht ber Führer des Reichsverba nb es b' k ' il djer Offiziere, Generalmajor a. D. a von ber Goltz, einen Nachruf, in dem i. ausführt.- Hutier gehörte zu ben erfolgreich iib berühmtesten Heerführern bes Weltkrieges. qroU< eheilafen gehören ber Geschichte an. Für uns -k - - außerdem von 1919 bis 1933 Führer

D u t s ch e n Of f i z i e r s b u n d e s. Die natio-

)U « I- 1nKyvincni jl J. u, ioiu ivuiuc et ui» xyc-

Äßilr ajor Kommandeur der 74. Jnfanterie-Bri-

ij. Als Oberquartiermeister und Mitglied der

WV*fci-nfommiffion der Kriegsakademie kam er 1911 ho* ijBlei Großen Generalstab zurück, wurde dort 1912 Wer ÖQ jy' ><nk (hXIav ^nrnmnnhoiir höt» 1

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Ihrer mit IJb e rip ölitz an. o mi on Sauetunferi , die den Men- Mrer zu » tin . . Mnge W yvi 5 Gackitel. ff'A ->»>

id btm '©rund) ter Notverordnung wurde fein Einkommen Ävich bie besauf M Mark gekürzt, dazu kamen Einnahmen hÄtmsje ber aus «feiser Syndikatstatigkeit für die Funkdienst- riihrt ZmbiH,llvon durchschnittlich 1011 000 Mark jähr- ich,ilOi» Mark aus der Breslauer Rund - un kz itschrift unb aus einer Nachlaß- ) e r tüt® t u n g jährlich 611000 Mark. Dazu t Linmhmn aus seinem Vermögen, seinen Erspar- Nissen t ib aus einem Miethaus 3000 Mark jähr- llp* lief). :Li Magnus hat also während seiner Tätig- feit ben Rundfunk ein durchschnittliches imlnmmen von über 85000 Mark jäh : ltch bezogen.

**1^ Feder in den einstweiligen SS Ruhestand verseht.

r in stüM »Ar in, 6. Dez. (DNB.) Der Führer und ührer m ^R e i «ll'Sk a n z l e r hat den Staatssekretär samilienonge-jm ! ^chswirtschaftsministerium, Diplomingenieur zeigte- .Prof. Gottfried Feder unter gleichzeitiger A b - I^rer mOb erji1!: n g von dem Amt als Reichs- liDf f a r f ü r das Siedlungswesen Eiwährung des gesetzlichen Wartegeldes in

li1 a nus hatte als Vorstandsmitglied der Reichs- dBulgesellschaft n f I ah re hindurch je

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fetzige Fraktionsführer der Latidwlrtschaftsportel Killus-Wannagen auf dem Bahnhof in Prökuls von der politischen Polizei f e st g e h a l - t e n worden, als er sich zu einer Besprechung seiner Fraktion nach Memel begeben wollte. Eben­so ist ein anderes führendes Mitglied der Land­wirtschaftspartei durch die Polizei an der Teil­nahme an dieser Besprechung verhindert worden. Der jetzige Präsident Bruvelaitis hat die politische Polizei am 3. dieses Monats veranlaßt, die Ein­ladungen an die Landtagsabgeordneten zu den Fraktionssitzungen anzuhalten. Am 4. dieses Monats ist ein Teil dieser Einladungen zum Post­versand freigegeben worden. Diese Maßnahmen lassen darauf schließen, daß man mit der für den 13. Dezember anberaumten Landtagssitzung etwas Aehnliches vorhat wie mit denen am 27. Juli und am 6. September, die man durch allerlei gesetz­widrige Machenschaften beschlußunfähig ge­macht hat.

Maffenentlaffungen Danziger Eisen­bahner durch die polnische Staatsbahn­direktion.

Danzig, 6. Dez. (DNB.) Die polnische Staats­bahndirektion hat annähernd 170 deutsch-danziger Eisenbahnarbeiter und Handwerker entlassen und weitere Entlassungen angekündigt. Dieses Vor­gehen, das an überholte, alte Methoden erinnert, hat in Danzig lebhaftes Befremden hervorgerufen. So erklärt der offiziöseDanziger Vorposten", daß er hierin einen Verstoß gegen den ©etft der Verständigung erblicken müsse. Das Blatt schildert die illegalen Methoden der polnischen Staatsbahndirektion gegenüber den vertragsmäßig übernommenen deutschen Bediensteten. Der polni­schen Behauptung, es handele sich bei den Entlas­senen um Saisonkräfte, steht die Tatsache gegenüber, daß sich unter den Betroffenen eine große Anzahl von Eisenbahnern befindet, die auf eine jahrzehntelange Dienstzeit zurück­blicken können.

200 Angehörige der in Moskau und Leningrad Hingerichteten nach Sibirien verbannt.

Moskau, 6. Dez. (DNB.) Die Angehörigen ber in Leningrad und Moskau Hingerichteten 71 Personen wurden auf Veranlassung bes Bundes­kommissariats des Innern auf drei bis zehn Jahre nach Sibirien verbannt. Die Zahl der Verbannten beträgt gegen 200. Ihr Eigentum verfällt dem Staat.

fchäftigt waren. Fünf Kinder unb zwei Erwachsene sind an ihren Brandwunden gestorben. Man nimmt an, daß noch weitere Todesfälle zu erwarten sind, da sich mehrere Krunke in hoffnungslosem Zustand befinden. Die Untersuchung scheint ergeben ZU haben, daß der Brand durch Kurzschluß verur­sacht worden ist. Es ist festgestellt worden, daß nicht alle Sicherheitsvorfchriften beachtet worden sind. Der Besitzer des Lichtspieltheaters wird sich vor­aussichtlich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht zu verantworten haben .

Die Toten von ben Galapagos-Jnseln.

Kapitän Allan Hancock, ein Millionär aus Los Angeles, ber sich, wie bereits bekannt, nach den Galapagos-Jnseln begeben hatte, um die ge­heimnisvollen Leichenfunde auf der kleinen Felseninsel Marchena aufzuklären, hat funkentele- graphisch mitgeteilt, daß es sich bei den Toten um den Deutschen Rudolph Lorenz unb den Nor­weger Nuggeruud handelt. Sie sind an den Folgen der Hitze unb bes Wassermangels zugrunde gegangen. Neben ben Leichen von Lorenz und Nuggeruud wurde auch noch die Leiche des schwar­zen Dieners der beiden Männer gefunden. Sie waren, wie Kapitän Allan Hancock ergänzend mit­teilt, von ber Baronin Wagner von ber Charles- Insel vertrieben worden und sind nach einer Irr­fahrt auf der Marchena-Jnsel verdurstet. Han­cock gab weiter bekannt, daß Dr. Ritter am 21. November auf der Charles-Insel einem Herzschlag erlegen sei. Die Baronin Wagner sei seit dem 5. Juli mit einem ehemaligen Ange­stellten ihres früheren Pariser Modesalons namens Philippsohn von der Charles-Insel verschwunden.

Golbfieber in Kalifornien.

Ein Ausbruch von G o l d f i e b e r hat eine wahre Völkerwanderung nach der Stadt Mojove verursacht, die in der kalifornischen Einöde gelegen ist. Alle Unterkunftsräume ber Stadt sind überfüllt, und bie angrenzenben Hügel finb mit Zelten hoffnungsvoller Golbgräder bedeckt. Den Anlaß hierzu bildet der Umstand, daß eine im September v. I. von einem vormaligen UniDerfitätsftubenten entdeckte Goldader sich als viel reichhaltiger herausgestellt hat, als an­fangs vermutet wurde. Der Bergwerkssachverstän- bige, ber bie Wiederaufnahme des Betriebes finan­zierenden Gefellfchast, ber sich an Ort und Stelle be­findet, hat erklärt, die Goldader fei groß und un­gewöhnlich reich und werde vielleicht große Be­deutung für Kalifornien und die ganze amerikanische Nation gewinnen.

Dreifacher Raubmord bei Straßburg.

Ein schweres Verbrechen wurde in der Nacht zum Freitag in Remmelsang bei Straßburg verübt. Ein greises Ehepaar, das dort mit einem ebenfalls hoch- betagten Verwandten ein großes Haus bewohnte, wurde in den Morgenstunden vorn Ortsgeisttichen tot aufgefunden. Allen war mit einer Stange

( MarkfürRechtsberatung von der it [ftnbe bekommen. Die Anklagebehörbe stellt sich v.« nac^f r* Standpunkt, daß Magnus sowieso die ^uftänbior^1 Erratung für die Funkstunde zu machen hatte rben N1 diese Gebühren eine v e rs ch le ie rte G e - «ralftarf tafteUten. _ ,

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n oiht *rei umfangreichen S pese n l i qu i d a - Iturelhn m H®1111 des Angeklagten Dr. Flesch zu äußern. !i % V"Dr. Kost! erklärt«, in geroijsem Umfang x ^'-Ausgaben für Bewirtungen im Interesse des er liquidiert werden. Wie es mit der Liqui-

j 91 uns loa limnon Ausgaben für Einladungen von Direk- ' ^sfelben Konzerns gehalten werde, das müsse Fel zu Fall entschieden werden. Auf eine Frage, er sich dazu stelle, wenn bei derartigen Zusam- liten Luxuslokale besucht und Ze-