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184. Jahrgang

Zrettag, 7. Dezember M4

Deutschland mit Lavals Vorschlag einverstanden

1.

2.

Genf eingetroffen find

für England General

daß .französisch-deutsche Heirat" noch nicht voll-

Jdj beehre mich, den Empfang Ihres Tele- mn vom 5. Dezember über die Sitzung des

ne illustrierte telgebühr..

Temperley sollen hier die Einzelheiten über die internationale Truppenabteilung feffgetegt wer­den, wobei auch derDreierausschutz im Auf­trage des Rates verantwortlich mitsprechen wird.

jci e n Abkommens beweise außerdem,

Der Völkerbundsrat nimmt den Saarbericht einstimmig an.

Deutschland der geplanten Vereinbarung z u st i m m e n.

Das konservative Mitglied Rhys betonte, Simon möge sich vor Augen halten, daß die Entsendung britischer Truppen nach dem Kontinent eine Frage von sehr großer Bedeutung für das britische Volk sei, und daß es sich um ein Recht handelt, das das Unterhaus in Zukunft sehr eifer­süchtig zu wahren wünsche.

Auf die Frage, ob die Sowjetregierung sich bereit erklärt habe, an dieser Vereinbarung mitzuwirken, erwiderte Simon, aus prakti­schen, wenn nicht aus anderen Gründen, werde das Zusammenwirken in diesem Fall natürlich unter einer Anzahl von Staaten herbeigeführt werden, die paffend zu diesem Gebiet gelegen seien. Auf die weitere Frage, ob die französische Regierung ihre Truppen von der Saargrenze a u f d i e 2 5 - M e i l e n - G r e n z e zurückziehe, antwortete Simon, ich glaube, es besteht kein Grund,

Genf, 6. Dez. (DRV.) Nach einer kurzen Ge­heimsitzung setzte der Völkerbundsrat die Beratung des Saarberichtes fort. Der französische Außenmi­nister Laval dankte dem Saarkomitee für die er­folgreiche Durchführung seiner Aufgabe. Frankreich stimme den Vorschlägen in vollstem Maße zu. Der Bericht sei im Gei st e der Unparteilichkeit und der Voraussicht abgefaßt, die Frank­reich immer gewünscht habe. Frankreich habe seine Verständigungsbereitschaft bewiesen. Laval erwähnte kurz die neuen Garan­tien, die durch die besonderen Schreiben der deutschen und französischen Regierung festgelegt worden sind, und wiederholte noch einmal seine Er­klärung in der Kammer, wo er betont hatte, daß für den Fall einer Volksabstimmung zugunsten des Status quo die volle Souveränität über das Saargebiet rechtlich und tatsächlich auf den Völ­kerbundsrat übergehen würde. Wenn eines Tages die Saarbevölkerung den Wunsch haben sollte, zum Reich zurückzukehren, dann wäre es Sache des Völkerbundsrates, darüber zu entscheiden. Frankreich werde sich dem nicht widersetzen. Wenn Deutschland den gleichen guten Willen zeige, so werde die Frage entsprechend dem Willen der Saar» bevölkerung gelöst und zu keinen Schwierigkeiten führen.

Der englische Großsiegelbewahrer Eden betonte, daß England die Vorschläge des Dreierausschusses a n n e h m e. Er rühmte die staatsmännischen Fähigkeiten des Vorsitzenden A l o i s i, der sich um den Völkerbund und den Frieden verdient gemacht habe. Besonders bemerkenswert sei die Zusam­menarbeit beider beteiligten Staaten in Rom gewesen, die wesentlich zu dem Erfolg beige­tragen habe. Er hoffe, daß dies ein gutes Vor­zeichen.für die späteren Beziehungen zwischen den beiden Staaten und für die friedliche Entwicklung in Westeuropa sei.

Der sowjetrussische Volkskommissar Litwinow schloß sich dem Dank an Aloisi und seine Mitarbei­ter für die in Rom geleistete Arbeit im Interesse des Friedens an und suchte dann in längeren Aus-

Zusammenhang hineingezogen. Das Abkom­men bilde eine Schuhmauer, die die französischen Frontkämpfer vor Unvorsichtigkeiten bewahre. Sollte aber der O st Pakt nicht zum Abschluß gelangen, so würden Frankreich und Sowjet­rußland ihre Zusammenarbeit eingehend f e st l e g e n. Auch dasJournal" meint, der besondere Vorteil des Abkommens liege darin, daß Frankreich nunmehr dem Druck entgehe, der in der ständigen Drohung einer Wiederholung des Rapallo- Abkommens bestanden habe.Figaro" erklärt, das neue Abkommen sei außerdem dazu bestimmt, die alarmierenden Gerüchte von einem französisch­sowjetrussischen Bündnis zu widerlegen und die französische öffentliche Meinung zu beruhigen. Oeuvre" glaubt zu wissen, daß Frankreich, Sowjetrußland, die Tschechoslowakei und die baltischen Länder einen Ostpakt mit der Zustimmung Englands und Italiens abschliehen würden, wenn sich Deutschland und Polen weigerten, ihm beizutreten.

Ät.286 Erster Blatt

täglich, außer ddrnngs und Feiertags A

Heßla«n: Die Illustrierte Dsti k er Familienblätter

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< Beilagen RM.1.95

wähi'i Frankreich verhindert sein würde, Maß- nahnnn, zu seiner Verteidigung zu ergreifen. Die Unke Rechnung des sowjetrussisch- f ran-

Die Verbündeten mißtrauen einander.

Pariser Furcht vor einem zweiten Rapallo.

Genf, 6. Dez. (DRB.) Zwischen dem französi­schen Außenminister Laval und dem russischen Volkskommissar Litwinow ist ein Vertrag ge­schlossen worden, worin Rußland und Frankreich sich verpflichten, keine Verhandlungen über zweiseitige Verträge zu führen, ohne fich vorher miteinander in Verbin­dung zu sehen.

Dieses Abkommen, so schreibt pertinax imEcho de Paris", sichere Frankreich vor einer Wiederholung von Rapallo, während die sowjetrussische Regierung gegen das Risiko einer unmittelbaren deutsch-f ranz ü- sischen Verständigung geschützt sei. Auch die Fühlungnahme französischer und deutscher Frontkämpfer werde in diesen

führungen vom Standpunkt des Selbstbestimmungs­rechtes der Völker aus die Möglichkeit einer zweiten 21 b ft immun g im Falle der Einfüh­rung des Status quo als völlig natürlich hinzustellen.

Als letzter Redner dankte Baron Aloisi für die seiner Arbeit gezollte Anerkennung und sprach die Hoffnung aus, daß die Einigung eine Atmosphäre schaffen werde, in der die Saarbevölkerung sich frei darüber aussprechen könne, unter welche Souve­ränität sie zu treten wünsche. Der Vorsitzende Be- nesch stellte so dann fest, daß der Bericht vom Rat einstimmig angenommen worden sei.

Einreiseverbot insGaargebiet für SA. und SS.

Reustadt a. d. h., 6. Dez. (DRV.) Der s a a r- bevollmächtigte des Reichskanzlers, Bürckel, erläßt folgende Anordnung:

An alle SA.- und SS.-Männer im Reich!

Kommunisten und Emigranten versuchen unter dem Hinweis, daß aus dem Reichgrößere Trupps" von SA.- und SS.-Männern in das Saargebiet kämen, die Oeffentlichkeit wieder von angeb­lichen deutschen P u t s ch a b s i ch t e n zu unterrichten. Um auch diese Zweckmeldung von vorn­herein entsprechend zu beleuchten, wird angeordnet:

Allen SA.-und SS.- Männern ist es strengstens untersagt, in das Saar­gebiet einzureisen, gleichviel aus welchem Grunde dies geschehe, es sei denn, daß es sich um Abstimmungsberechtigte handelt. Diese haben sich selbstverständlich an den vorgeschrie­benen Einreisetermin zu halten. Wer trotz dieser Anweisung den Versuch macht, in das Saargebiet einzureisen, wird von der zuständigen Parteidienst- stelle sofort zur Rechenschaft gezogen.

Reustadt / Haardt, 6. Dezember 1934.

Gez.: Bürckel

Saarbevollmächtigter des Reichskanzlers.

1.80

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Äüh Ibei Nichterscheinen oo ir änzelnen Nummern «Wit- höherer Gewalt

Mraths Antwort an Aloisi.

(iljeiif, 6. Dez. (DRB.) Der deutsche Konsul in Zerff nt am Donnerstagnachmittag dem Vorsihen- enibe Saarausschusses, Baron Aloisi, im Auftrage

Herr Ministerialrat sammelt.

Auflauf an toer Straßenecke.

Menschen drängen, schieben und stoßen sich. Alles strebt wie rnaanetisch nach einem Mittelpunkt. Ist dort etwas passiert? Ein Unglück vielleicht? Das scheint nicht -der Fall zu sein. Die Menschen würden sich dann anders benehmen.

Aber was mag es nur sein? Das Gedränge wird stärker. Und je mehr wir uns durch die Menschen- massen hindurchwinden, je näher wir an den Mittel­punkt herangelangen, desto lauter werden die Zurufe, desto lebhafter die Worte und Bitten. Denn die Menschen, die sich da drängen, schimpfen nicht etwa, sondern bitten inständig, endlich auch ihr Scherf­lein in die Sammelbüchse des Herrn Ministerial­rats hineinstecken zu dürfen.

Das also ist es! Ein Ministerialrat steht an der Straßenecke, mitten im Gewühl der Groß­stadt, umtost und umstürmt von einem Haufen freu­diger Geber und sammelt für das deutsche Volk!

Etwas am Rande des Menschenknäuls, etwas ab­seits, aber doch nahe genug, um alles beobachten zu können, stehen zwei gutgekleidete Ausländer, zwei Franzosen. Schon lange beobachten sie diesen freudig erregten und freudig bewegten Menschen­haufen, bis einer von ihnen sagt:Voila la soli- darite nationale!

Dann gehen sie sinnend weiter.

Dieser Franzose, der den Ausruf tat, der ihn tun wird, hat Recht! Voila la solidarite nationale! Das i ft nationaler Gemeinschafts­sinn! Unmöglich, daß ein feierlicher, mit weißem, gepflegten Knebelbart behafteter höherer Beamter eines französischen Ministeriums auf dem Boulevard Montmartre in Paris steht und sammelt! Unmöglich, daß ein würdevoller Lord im hohen Zylinderhut an der Downing-Street in London steht und sammelt! Und unmög­lich seien wir ehrlich! daß vor demKrieg ein Ministerialrat am Alexanderplatz in Berlin gestanden und dort stundenlang gesammelt hätte! Nichts über unsere damaligen Ministerialräte! Aber wären sie nicht zur Salzsäule erstarrt, wenn man an sie dasAnsinnen" gestellt hätte, mit einer blechernen Sammelbüchseunter das Volk zu gehen"?

Und nun wird da an der Ecke nicht nur der Herr Ministerialrat mit dem Sportabzeichen, sondern es werden an vielen anderen Ecken Berlins, an vielen anderen Straßenecken der deutschen Groß- und Kleinstädte am kommenden Samstag­nachmittag, am Tag der nationalen Solidarität, noch viele andere Ministerialräte, hohe Reichsbeamte, Minister, Oberbürgermeister, Bürgermeister, Profes­soren, Künstler von Weltruf, Theatersterne, Propa­gandaleiter, führende Männer der Partei, Menschen von Rang und Würden stehen, und werden sammeln. Und da wird es mit einem Male keinen Rang und keine Würde mehr geben! Denn alle sind eins geworden und gleich im Streben, auch ihre Person einzusetzen für das große Winterhilfswerk des deutschen Volkes. O ja, man wird von diesem Tag der nationalen Solidarität in aller Welt berichten! Wird schreiben, telegraphieren, kabeln! Vielleicht der eine oder der andere ausländische Berichterstatter mit etwas ver­kniffener, verbissener Miene! Weil wiederum sicht­bar wurde: die deutsche Solidarität der Tat!

Denke daran, du deutscher Mann und du, deutsche Frau! Und dränge dich in den Haufen hinein, wenn der Herr Ministerialrat sammelt...

Feierliche Eröffnung

des Berliner Weihnachtsmarktes.

Der große Berliner Weihnachtsmarkt im Lustgarten ist feierlich eröffnet worden, nachdem vorher Knecht Rupprecht, begleitet von 500 Kindern, feinen Einzug durch das Brandenburger Tor gehalten hatte. Wohl 300 000 Berliner waren zufammengeströmt. Weihnachtsbäume mit unzäh­ligen Kerzen schmückten die Freitreppen des Domes, des Alten Museums sowie die Vorderfront des Schlosses. Nachdem Knecht Rupprecht mit feiner fröhlichen Kinderschar den Lustgarten erreicht hatte, erschienen die Minister Göring, Goebbels und Schacht, von der Menge stürmisch begrüßt. Ratsherr Protze sprach dem Winterhilfswerk für das Zustandekommen des Weihnachtsmarktes herz­lichen Dank aus. Staatskommissar Dr. Li pp e r t be­tonte, daß mit dem heutigen Tage die gute alte Tradition des Berliner Weihnachtsmarktes wieder aufgenommen worden fei. Er solle in erster Linie ein Appell an Herz und Gemüt sein. Auch die Er­wachsenen sollten wieder jung und froh werden und auf diesem Weihnachtsmarkt ein Abbild finden des Zusammenhangs aller Berufsklassen und Volks­genossen.

Ser Führer besichtigt den Film Triumph des Wittens".

Der Führer stattete den Geyer-Kopier-Werkstätten in Neukölln, in denen Leni Riefen st ahl den Film vom Reichsparteitag 1934Triumph des Wil­lens" schneidet, einen Besuch ab. lieber zwei Stun­den sah sich der Führer Ausschnitte und bereits fertiggestellte Teile des Films an. Leni Riefenstahl zeigte dem Führer die modern eingerichteten Schneideräume und gab einen Einblick in das System der Organisation, nach dem das ge­samte Bild- und Tonmaterial, das nicht in diesem Film Verwendung findet, für spätere Zwecke archiv­mäßig aufbewahrt wird. Dann wurden dem Füh­rer Teilausschnitte des im Entstehen begriffenen Filmwerkes gezeigt. Die Vorführung hinterließ einen starken Eindruck. Beim Verlassen der Ar­beitsstätte äußerte sich der Führer außerordentlich anerkennend der Künstlerin und ihren Mitarbeiterin gegenüber.

Die Sicherung des Ostpaktes.

Ein französisch-russisches Abkommen zur Verhinderung zweiseitiger Verträge.

die Franzosen zu ersuchen, mehr zu tun, als sie augenblicklich getan haben, ich freue mich, den Geist zu sehen, in dem die französische Regierung handelt.

Die Zusammensetzung der polizettruppe.

Genf, 6.Dez. (DRV.) lieber die Zusammen­setzung der internationalen Truppenabteilung für die Saar verlautet aus englischer Quelle, daß es sich voraussichtlich um Abteilungen in der Ge­samt st ä r k e von 2 0 0 0 b i s 3 0 0 0 Mann handeln werde. Man nimmt an, daß englische und italienische Truppen sich an der Auf­stellung beteiligen werden, und daß man mit Schweden und Holland verhandelt, ohne aber hier eine bestimmte Antwort zu haben. Die englische Truppenableilung kann etwa fünf Tage nach dem Beschluß des Völkerbundsrates im Saar­gebiet einkreffen. Die Uebergangszeit im Saargebiet würde spätestens im April nächsten Jahres ihr Ende finden und dann das neue Regime in Kraft treten. Von italienischer Seite sind B e r s a g l i e ri für das Saargebiet in Aussicht genommen. Rachdern die Sachverständigen der verschiedenen Staaten in

2 IT 3° S.» - - -

daß andere Länder, die geeignet für diesen Zweck gelegen sind, ebenfalls bereit sind, ein Kontingent zu stellen, und

daß sowohl Frankreich als auch

Gez.: Freiherr von Reurath Reichsminister des Auswärtigen.

Das Scho in Paris.

tot immer mißtrauische Kommentare rechtsradikaler Blätter.

P Aor s, 7. Dez. (DNB. Funkspruch.) Die An­nahme -einer internationalen Polizei im Saarge­biet iturti) die Reichsregierung hat unbestreitbar zu einer« rLsentlichen Entspannung der irter» natia in -n Atmosphäre geführt. Die französische Presste hitet fid) zwar, das Entgegenkommen der ReickbWerung, das allein diese Entspannung er- mögitd)! hat, zu stark zu unterstreichen, um im Entert i|' der französischen Rüstungen keinen zu gro­ßen i 7 Nlmsmus aufkommen zu lassen. Aber die Blät­ter rniitEn doch zugeben, daß nunmehr ein gro - fjenerfyritt auf dem Wege der deutsch- f r a imgii sischen Annäherung gemacht wor­den HC|t

Wgceo" versäumt es nicht, darauf hinzuweisen, daß Stellungnahme der Reichsregierung kei- n e r (e Zugeständnisse Frankreichs auf dem lie biete der Rüstungen zur Folge babeon iiürbe. Die Annahme einer internationalen Poli^kickedeutete noch nicht, daß die deutsch-fran- zösisirheWerständigung nunmehr zur Tatsache ge-

5 K^öregierung die Antwort Dcuff <b- übermittelt. Sie hat folgenden Wortlaut:

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artiger Schwierigkeiten z u verhin­dern. Dies würde dadurch geschehen, daß in das Saargebiet vor der Abstimmung eine internationale Truppe für die Erfüllung der Polizeiobliegenheiten eingesetzt wird, die weder Truppen Frankreichs noch Deutsch­lands einschließt. Die britische Regierung ist ein­geladen worden, mitzuwirken, und war bereit, dies zu tun, aber nur unter der Bedingung

thuntetafes vom gleichen Tage zu bestätigen nndÜJKien darauf namens der deutschen Regierung Ji:fo(glfni?5 mitzuteilen: Die deutsche Regierung hat voiy en Erklärungen Kenntnis ge- ~?8?!n4*,|en, die im Völkerbundsrat zur Frage der

jo^hpi.

P^ui'iax unterstreicht die Vorteile einer inter= natiamn Polizei im Saargebiet für die deutsch- franäcfichen Beziehungen; französisch-deutsche Rei­berei ie-seien nunmehr unmöglich gemacht. Gewisse Kreisst? Men aus der Haltung Englands schon jetzt die iMußfolgerung, daß England immer b e r iBit| fei, sich an die Seite Frankreichs an den 3t b ei in z u {teilen, ebenso Italien. Man ziehe!)!craus die Schlußfolgerung, daß Frankreich es nllifyt mehr notwendig habe, seine Mi» kitöiimacht zu verstärken. Derartige Ge- öanfärpnge würden die Vorteile der Politik Domnnrjues und Barthous in Frage stellen.

Englands Veteiligung.

EllErtlärung Simons im Untersaus.

L Li '110 n, 6. Dez. (DNB.) Jrn Unterhaus fragtae teer Führer der Opposition-Arbeiterpartei Lamibury den Staatssekretär des Aeußern, ob er eilt Erklärung über die Vereinbarung zur Sicherung der Ordnung im Saargebiet vor, wäh- rend i iro unmittelbar nach der Abstimmung am 13. $ 3n:ar abzugeben habe. Sir John Simon er- wide iri m. a.: Dem Unterhaus ist bekannt, daß es zu emiii Zeit schien, daß die einzige Quelle, aus der i'OBwärtige Hilfe im Falle einer Dringlichkeit gefch:ä?l! werden könnte, Frankreich fei. Aber die b'^Äiche Regierung hat immer den Standpunkt oertrieir daß angesichts des besonderen Interesses, das -1.11)1)1 Frankreich als auch Deutschland mit Bezunc cuuf die Zukunft des Saargebietes haben müffeih dies eine doch unerwünschte Q u e! !> < wäre. (Beifall.) Auch Herr Laval hat gestern m Genf darum gebeten, daß der R a t felbHliie Verantwortung übernimmt, wie -bi Aufgabe der Aufrechterhaltung der Ord­nung ; in' Saargebiet erfüllt werden soll. Eden hat bann* (bart, die richtige Art, diese Frage zu be- handeich bestehe nicht darin, Vorkehrung zu treffen, n a d)ii| k itn Schwierigkeiten entstanden sind, son­dern - ji lieben, ob nicht jetzt mit der Autorität des und mit Zustimmung Frankreichs und DeutfÄibs Schritte getan werden können, um die ! 1 ichkeit eines Entstehens der­

^ Aufiteöierhaltung von Ruhe und Ordnung im Saar- 2 EK^-1-gebM nährend der Abstimmungsperiode abgegeben worivei find. Sie ist ihrerseits zwar der Ansicht, daß §dii Verhältnisse im Saargebiet eine heran- @£057;: u e k im g auswärtiger Kräfte für die ^8 Auf Verhaltung von Ruhe und Ordnung nicht o Inn n 6 i g erscheinen lassen; sie will sich a brÜr^leichwohl damit einverstanden e«k»l c en, daß, sofern der Rat dies beschließt, ;2$?^o:ine i|it rnle internationale Kontingente ;" 5 » n <liii emessener Stärke zu dem erwähnten

' = ins Saargebiet entsandt werden.

roorlMWei. Deutschland müsse nach Genf z u rirälilt e I) r e n, was es aber nicht tun werde, 2 2-3 roßnwi nan nicht d i e deutschen Rüstungen 5 * 5"e< leg :p( |f i e r e. Eine solche Maßnahme sei jedoch ä u fj? Hilft gefährlich, denn das Reich würde 2 5*-« ein Mungsabkommen, das anschließend unter» X 2 35.5; geiAginitoroerben könnte, doch nicht achten (h,

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