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daß diese Leute bald wieder dahinkommen, wo sie waren, ehe sie zu uns gekommen sind

Unbedingte Pflicht aller deutschen Volksgenossen, vor altem Pflicht der Beamten ist es, nicht in Kauf- Läufern zu kaufen. Wenn ein Volksgenosse das nicht selber tut, aber seine Frau oder Tochter dorthin Zum Einkauf schickt, so trifft ihn das genau so schwer. Wir sind in unseren Ansprüchen bescheiden, aber wir wollen uns auch nicht unterdrücken lassen, denn wir kleinen Geschäftsleute kämpfen um unser tägliches Brot! (Lebhafter Beifall.)

Handwerksführer Gtühler

wandte sich als Führer der Handwerkskammer- Nebenstelle Oberhessen gegen Miesmacherei und forderte die Jnnungsführer auf, gegen Mies- machertum mit allem Nachdruck vorzugehen. Kein Jnnungsführer dürfe die Flinte ins Korn werfen, wenn auch die Hindernisse mitunter schwer seien. Der Redner betonte dann u. a. weiter:

Jeder Jnnungsführer und alle Jnnungsmil- glieder müssen sich immer ein Vorbild nehmen an der Arbeit unseres Führers Adolf Hitler. Wenn sie alle danach handeln, wird es leichter möglich fein, über alle Hindernisse Hinwegzu­kommen.

vom Kreuz beim Gasthaus Rühl mit Musik ab- marschiert wird. An der Kundgebung nehmen alle Organisationen der Ortsgruppe teil.

wg. Großen-Buseck, 6. April. In der Gast­wirtschaftZum kühlen Grund" fand dieser Tage eine Bauernoersammlung zum Zweck der Gründung einer Vieh- und Eierver­wertungsgenossenschaft statt. Der land­wirtschaftliche Fachberater W. Schmidt sprach über die Bedeutung des Genossenschaftswesens und betonte, daß es für die Gründung der Genossen­schaft notwendig sei, daß sich mehrere Orte zusam­menschlössen. Ein Teil der Versammlungsteilnehmer erklärte sofort seinen Beitritt.

g M a i n z l a r, 6. April. In dieser Woche fand in der Gastwirtschaft von Vogel hier die diesjäh­rige Generalversammlung des Vereins Kran­kenpflege E. V. statt. Der Vorsitzende Dekan Gußmann-Kirchberg erstattete den Jahresbericht, ehrte in üblicher Weise die verstorbenen Mitglieder Richard Töppler, Balthasar Will und Ludwig Schlapp. Er dankte der Gemeinde für ihre verständ­nisvolle Mithilfe, dem evangelischen Frauenverein und allen Mitgliedern. Andere Unterstützung hat

Schule, die Frage der Ausstellung von Nachweisen arischer Abstammung. Pfarrer Lenz hielt einen Vortrag über den Volkstag der Inneren Mission am 15. April unö die Pflichten der Pfarrer. Seine Ausführungen wurden durch eine lebhafte Aus­sprache beantwortet.

-/- Großen-Buseck, 6. April. Arn zweiten Osterfeiertag wurden in hiesiger Kirche 42 Konfir­manden (21 Knaben und 21 Mädchen) konfir­miert. Der Posaunenchor verschönte durch Vor­trag von zwei Stücken den Gottesdienst. In dan­kenswerter Weife hatte Rektor Jnderthal die zweistimmigen Konfirmandengesänge eingeübt. Am ersten Osterfeiertag sang im Hauptgottesdienst in Großen-Buseck der GesangvereinHeiter­keit - Sängerkranz" (Leitung: Chormeister Nikolai), in Oppenrod der Kirchengesangoerein (Leitung: Lehrer I l g e).

g Lollar, 6. April. Am zweiten Osterfeiertage wurden in der schöngeschmückten und überfüllten Kirche zu Kirchberg eine sehr große Anzahl Kon­firmanden in feierlichem Gottesdienste einge­segnet, nämlich 133 Kinder. Davon entfallen auf Staufenberg 24, Lollar 63, Mainzlar 12, Daubrin-

An die Einwohnerschaft der Stadt Gießen!

Am $ on n t a g, dem 8. April 1934, wer­den im ganzen Reich die Reichsberufs wett- kämpfe der Deutschen Jugend eröffnet. Anläßlich dieser Eröffnung findet am Sonntag- nachmittag in der Gießener Volkshalle eine Großkundgebung der Hitlerjugend statt.

Wir fordern hierdurch die Gießener Bevölkerung auf, ihre Verbundenheit mit der deutschen Jugend und ihre Unterstützung der Ziele und Bestrebungen unserer Jugend dadurch kundzutun, daß sie an der Kundgebung in der Votkshalle teilnimmt und ihre Häuser mit rei­chem Flaggenschmuck versieht.

Gießen, den 7. April 1934.

heil Hitler!

Bürgermeisterei Gießen. 3.23.: Bartholomäus.

Preußen.

Aus parteiamtlichen Bekanntmachungen.

Die Kreisleitung Schotten der NSDAP, gibt bekannt, daß wegen teilweise noch stattfinden­der Konfirmationen der Hauptschulungs­kursus in Schotten vom 8. April auf den 15. April, 14 Uhr, verlegt worden ist.

Lanotreis Oluftcn.

Heuchelheim, 7. April. Am kommenden Montag, 20.30 Uhr, findet in der Turnhalle ein Schulungsabend der Partei und aller Glie­derungen statt.

Alten -Buseck, 7. April. Die hiesige Orts­gruppe der NSVAP. veranstaltet am mor­gigen Sonntag eine öffentliche Saar-Kund­gebung auf dem Sportplatz, zu der um 14 Uhr

Allen Volksgenossen der deutschen Arbeit ist beson­ders dringend ans Herz zu legen: Hinein in die Deutsche Arbeitsfront! Nach dem Willen unseres Führers gehört jeder deutsche schaf­fende Mensch in die Arbeitsfront. In nicht allzu­langer Zeit wird es überall so sein, daß nur noch derjenige den Vorzug bei Arbeitsvergebungen usw. hat, der der Deutschen Arbeitsfront angehört. Jeder­mann muß danach streben, guter Deutscher und guter Nationalsozialist zu sein. Es ist aber unverantwortlich, wenn Leute, die sich als Nationalsozialisten bezeichnen, nur ihre eigene Meinung gelten lassen und ihre persönlichen Wünsche zuerst erfüllt sehen wollen. Eine derartige Einstellung ist grundfalsch. Mit Recht hat der Orts- gruppenleiter S o l d a n betont:

Der einzelne ist nichts, die Ration ist alles!

Anschließend gab der Redner die gestern bereits berichtete Neugliederung der NS.-Hago-Ortsgruppe Gießen bekannt. Er betonte zum Schluß, keine Ar­beit dürfe zu viel sein, das leuchtende Beispiel des Führers Adolf Hitler müsse zur Nacheiferung anspornen! (Starker Beifall.)

Ortsgruppenleiter Goldan

sprach nach einer kurzen Pause das Schlußwort, in oem er besonders an den WahlspruchGemein­nutz geht vor Eigennutz" und an das Bibel­wortLlebe deinen Nächsten wie dich selbst" erinnerte. Er betonte, wer nach diesen Worten lebe und handele, sei wahrer Nationalsozia­list. Den Anordnungen des Führers sei unbedingtes Vertrauen entgegenzubringen, denn was der Führer herausgebe, sei immer richtig.

Jeder müsse sich den Führer zum Vorbild nehmen,

der nicht für sich, sondern nur für Deutschland ge­kämpft und gelitten habe, der uns auch die deutsche Gleichberechtigung in der Welt wiedergab, und dem wir in Dankbarkeit nacheifern müssen zur Unter­stützung seines Werkes.

Mit einem dreimaligen Sieg-Heil auf den Führer und Volkskanzler Adolf Hitler, in das die Versammlung lebhaft einstimmte, fand der Abend seinen Abschluß.

Kein deutscher Volksgenosse fehlt bei der morgen Sonntag,-16Llhr,in derVolkshatte stattfindenden

GroS - ^rrudgevuug

zum Reichsberufswettkampf der deutschenFugend

Eintritt frei! Eintritt frei!

der Verein nicht. Die Betriebskrankenkasse der Di­dier-Werke, Werk Mainzlar, mußte eine Vorstellung des Vorstandes um eine jährliche, kleine Unter­stützung ablehnen. Die Krankenschwester verpflegte 394 Kranke, machje 4457 Krankenbesuche und hielt einige Nachtwachen. Ihr wurde der Dank der Ver­sammlung ausgesprochen. Dem Rechner Wilhelm Wehn, der die Rechnung oortrug und dessen Rech­nung von den Revisoren L e m p und Hämmerle für richtig befunden wurde, sprach der Vorsitzende für feine sachkundige und gewissenhafte Arbeit herz­lichen Dank aus. Bei der Neuwahl und Gleichschal­tung des Vereins wurde Dekan G u ß m a n n ein­stimmig zum Führer gewählt. Er ernannte zu feinem Stellvertreter: Bürgermeister Kreiling, sodann die Herrn Wehn, Flüger, ©paar IV., Krug, Direktor Schroth, Lehrer Weisel und Altbür­germeister Vogel.

<5p Lich, 6. April. Zur großen Freude von jung und alt sind unsere Störche jetzt zu uns zu­rückgekehrt. Sie haben ihre alte Wohnstätte auf dem Dach oer Marienstiftskirche wieder bezogen.

Strcie Alsselv

ft. Kirtorf, 6. April. Am Mittwoch fand hier in der Gastwirtschaft Becker eine Kund­gebung der NS. - Hago statt Kreis-Amtsleiter der NS.-Hago Pg. Koch- Alsfeld sprach über das Thema:Welche Bedeutung kommt der Selbstver­sorgung Deutschlands zu und wie sind die Möglich­keiten?^, sowieDie volkswirtschaftliche Bedeutung der selbständigen Einzelunternehmen" Ein drei­fachesSieg-Heil" auf den Führer und die Nation, sowie dem Gesang des Deutschlandliedes und des Horst-Wessel-Liedes beendeten die Veranstaltung.

Kirche und Schule.

Oekanatskonferenz der Geistlichen des evangelischen Dekanats Gießen.

Am Freitag tagte die Konferenz im Markusfaal. Sie wurde von Pfarrer Lenz (Gießen) mit Schrift- lefung und Gebet eröffnet. Der Vorsitzende, Dekan Guß mann (Kirchberg) begrüßte besonders herz­lich den seitherigen Superintendenten D. Wagner. Probst Knott ließ sich entschuldigen. Unter dienst lichen Angelegenheiten wurde u. a. besprochen die kirchliche Feier der Aufnahme der Kleinsten in die

gen 26, Ruttershausen 8. Damit dürfte der Höhe­punkt zunächst überschritten sein, da die Jahrgänge nach dem Weltkrieg leider eine Abnahme zeigen.

Preußen.

ftreie Heßlar

Y Wißmar, 6. April. Dieser Tage hielt in dem Lokal des Gastwirts W. Leib der Wanderclub seine Jahresversammlung ab. Dereinswart Mand- l e r erstattete den Geschäftsbericht, worin er ins­besondere zum Ausdruck bracht, daß dank der Groß­tat unseres Volkskanzlers Adolf Hitler die Mitglie­der des Vereins fast ausnahmslos wieder in Arbeit gebracht wurden und somit auch neues Leben in den Verein eingetreten sei. Ein dreifachesSieg- Heil" wurde auf den obersten Führer ausgebracht. Anschließend gab Tourenwart W. Becker den Tourenbericht ab, Hch. Will erstattete den Kassen­bericht. Dann erfolgte die Aufnahme neuer Mitglie­der und die Neuregelung der Beitragssätze, sowie die Beschlußfassung zum Beitritt einer Organisation. Der Vorstand des Vereins wurde neugebildet und besteht aus: Dereinswart Hch.. Mandler, stell­vertretender Dereinswart und Tourenwart Wilhelm Becker, Schriftführer Albert B e ft, Kassenwart Heinrich Will und zwei Beisitzer. In seinem Schlußwort ermahnte der Dereinswart zur tatkräfti­gen Mitarbeit im Sinne der Ziele des Vereins.

LPD. Niederkleey, 6. April. Die Eheleute Friedrich N e r n und Frau Katharina, geb. Rühl, können am 9. April das seltene Fest der Dia­mantenen Hochzeit feiern. Nern ist 88, seine Frau 77 Jahre alt.

Dillkreis.

* Dillenburg, 6 April. Dem Bauunternehmer Karl Schlierbach von hier wurde vom Regie­rungspräsidenten in Wiesbaden der TitelBau­meister" verliehen.

Landjahr in der Jugendherberge OiNenbura.

Dillenburg, 6. April. (LPD.) Die Dillenbur­ger Jugendherberge ist an den Gau Rhein-Main- Lahn-Fulda des Reichsverbandes Deutsche Jugend­herbergen verpachtet worden. Ab 15. April wird die Herberge mit 90 Jugendlichen be­legt, die neun Monate hier bleiben, um das Landjahr abzuleisten ____

Katholischer Pfarrer zu vier Monaten Gefängnis v rurteilt

Mainz. 6. April. (LPD.) Das Darmstädter Sondergericht tagte gestern hier im Justizpalast. Der 48jährige katholische Pfarrer Johann Baptist Schu­bert in Mainz-Amöneburg hatte sich dort am 29. Juni 1933 gelegentlich einer Unterredung mit einem Lehrer während der Pause tm Schulhof über die nach § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums erfolgte Entlassung des Amöne­burger Zentrumsoorsitzenden und Lehrers Merten zu Aeußerungen gegen den Reichsstatthalter Sprenger hinreißen lassen, die als heimtückische Angriffe gegen die Reichs- und Länderregierungen angesehen wurden. Der Angeklagte versuchte seinen Aeußerungen einen andern, nicht strafbaren Sinn unterzuschieben, wurde aber durch die eidliche Aus­sage des Lehrers des Gegenteils überführt. Der Staatsanwalt beantragte sechs Monate Gefängnis, das Sondergencht erkannte auf vier Monate Gefängnis. In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, daß nur deshalb auf die niedrige Strafe erkannt worden fei, weil die Aeußerungen des Ver­urteilten zu einer Zeit gefallen feien, als die Ver­einbarungen des Reichs mit der Kirche noch nicht abgeschlossen waren.

Kurze Gportnotuen.

Der Meldeschluß für den Tag der Suche nach dem unbekannten Straßenfahrer ist auf Don­nerstag, 12. April festgesetzt worden. Meldungen sind an August Deibel, Gießen, Neuenweg 50, zu richten.

OieKührerin des deutschenZrauenjportS

Henni Warninghoff (Hannover) wurde vom Reichssportführer von Tschammer und Osten 3ur Führerin der Frauen der Deutschen Turner­schaft und des Ausschusses für Leibesübungen der Frauen und Mädchen ernannt.

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