am Dienstag gelang der große Wurf. Zum ersten Male seit Führung des Stundenweltrekordes überhaupt, gelang es einem deutschen Fahrer auf einer deutschen Maschine den Rekord an sich zu reißen. Daß dies zudem noch auf einer deutschen Autorennstrecke geschah, ist besonders erfreulich. Hans Stuck fuhr den Wagen, und er hatte das Glück, eine vollkommen einwandfreie Straße vorzusinden. Dadurch konnte er die höchste Geschwindigkeit herausholen. Der erste Rekord, der fiel, waren die 100 Meilen, die in 44:31,4 Minuten mit einem Stundenmittel von 216,875 Kilometer zurückgelegt wurden. Dann kamen die 2 0 0 Kilometer in 55:16,6 Minuten mit 217,089 Stunden-Kilometer und schließlich wurde auch das große Endziel, der Stundenweltrekord erreicht. Mit 217,110 Stunden- Kilometer wurde der bisherige Rekord von 214,064 Stunden-Kilometer beträchtlich verbessert.
Alle diese Weltrekorde gehörten bislang dem Engländer E y st o n, der sie vor Monatsfrist mit einelü Acht-Liter-Panhard-Wagen auf der Pariser Auto- Rennbahn von Linas-Monthlery aufstellte. Die neuen Weltrekorde Stucks werden der A. I. A. C. R. sofort zur Anerkennung zugeleitet.
Irühjahrswaldlauf am 25. März.
Eine Pflichtveranslaltung.
Am 25. März finden im ganzen Gaugebiet Frühjahrs-Waldläufe statt. Diese Läufe sollen sich in diesem Fahre zu einer wuchtigen Kundgebung für den deutschen Sport gestalten. Die Beteiligung ist Pflicht nicht nur für die Leichtathleten, sondern auch für alle Fußball- und Handballspieler. Auch haben sich die Schiedsrichter geschlossen zu beteiligen. An diesem Tage wird Spielverbot für alle Fußball- und Handballspiele herrschen.
Im Kreise Gießen des Gaues XII finden die Läufe in Gießen, Wetzlar, Flensungen-Mücke, Schotten und Alsfeld statt.
Handball der Gp.-Vg. 1900
Tv. Münchholzhausen I — 1900 komb. 2:4.
Am Sopntag waren 1900s Handballer mit einer kombinierten Mannschaft, in der fünf Spieler der ersten Elf mitwirkten, beim Tv. Münchholzhausen zu Gast. Die Platzmannschaft, schon immer ein achtbarer Gegner und zur Zeit Spitzenreiter in der Bezirksklasse, machte den 1900ern stark zu schaffen. Diese konnten zwar durch Herbert in Führung gehen, Münchholzhausen glich jedoch bis zur Halbzeit aus. Rach dem Seitenwechsel erzielten die Turner ein weiteres Tor. Durch einen Strafwurf von Betz wurde die Partie erneut remis gestellt. Im weiteren Kampfoerlauf konnte jedoch durch Tore von Feldmann und Betz ein 4:2-Sieg herausgeholt werden.
Sportverein 1920 Heuchelheim.
FE. Grohen-Bufeck I — Heuchelheim I 3:3.
Die erste Mannschaft von Heuchelheim fuhr mit gemischten Gefühlen nach Großen-Buseck. Galt es doch, den schlechten Eindruck von dem Spiel gegen Leihgestern zu verwischen. Man kann aber behaupten, daß die Mannschaft den Erwartungen — unter den gegebenen Platzverhältnissen — entsprochen hat. Die Heuchelheimer führten das Spiel überlegen durch. Das Ergebnis von 3:3 verdanken die Platzbesitzer ihrem ausgezeichneten Tormann.
Die zweite Mannschaft verlor gegen die gleiche von Wieseck 1:2. Die Schüler verloren in Großen- Buseck ebenfalls knapp mit 1:2 Toren.
DfB. Krofdorf-Gleiberg.
VfB. Krofdorf-Gleiberg I — Wißmar I 2:1.
Während der BfB. Krofdorf-Gleiberg zu diesem Freundschaftsspiel mit zwei Mann Ersatz antrat, stellte Wißmar seine komplette Mannschaft ins Feld. Krofdorf-Gleiberg fand sich besser und erzielte schon in der vierten Minute den Führungstreffer. Wißmar, etwas deprimiert, verlegte sich nun mehr auf die Verteidigung. Krofdorf-Gleiberg, durch den Erfolg angefeuert, trug Angriff auf Angriff auf das Wißmarer Tor, erhöhte auch auf 2:0. Bis zur Pause verteidigt Wißmar recht geschickt, versuchte aber nach Wiederanstoß mit allen Kräften etwas Zählbares zu erreichen. Das Spiel gestaltet sich jetzt ausgeglichener. Wißmar holte ein Tor auf, aber trotz aller Bemühungen gelang es nicht, den Ausgleich zu erzielen. Der Schiedsrichter leitete gut.
Die neuaufgestellte Jugend von Krofdorf-Gleiberg absolvierte am Sonntag ihr erstes Spiel und konnte ein Unentschieden von 1:1 gegen die Jugend von Leihgestern erzielen.*
Allendorf (Lahn) 1 — VfV. Gießen II 3:0 (2:0).
Beide Mannschaften trafen sich zu einem Freundschaftsspiel in Allendorf. Sofort nach Anstoß entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem beide Tore des öfteren in Gefahr kamen. Allendorf konnte aus einem Geplänkel heraus das erste Tor schießen, dem bald darauf das zweite folgte Mit 2:0 ging es in die Pause. Rach Wiederanstoß konnte der Gastgeber ein drittes Tor erzielen. Beide Mannschaften zeigten guten Fußball.
Fußballobteilung des Tv. Kinzenbach.
Kinzenbach I — Waldgirmes I 6:4 (3:1).
Beide Mannschaften trafen sich am Sonntag in Kinzenbach zu einem Gesellschaftsspiel und lieferten sich einen abwechslungsreichen und spannenden Kampf. Die Platzbesitzer konnten die Partie lediglich durch das gute Spiel ihrer Läuferreihe verdient für sich entscheiden. Das Spiel selbst begann auf beiden Seiten recht nervös, und es kam erst etwas Fluß in die Aktionen, als die Platzbesitzer den ersten Erfolg erreichten. Durch zwei weitere Treffer erhöhte Kinzenbach seine Torzahl auf drei, denen kurz vor dem Wechsel die Gäste durch einen unhaltbaren Schuß ein Tor entgegensetzen konnten. Rach der Pause ließ die Platzmannschaft etwas nach, und die Gälte kamen stark auf. Nachdem dieselben ihre Mühe durch ein zweites Tor belohnt sahen, erkämpften sie schließlich auch den Ausgleich. Kinzenbach überraschte nun wieder durch forsche Angriffe und erreichte durch einen Elfmeter sein viertes Tor. Bis zum Schluß konnte die Torzahl noch auf sechs erhöht werden, während den Gästen nur noch ein Treffer gelang.
Handball im Gau XII der DT.
Tv. Großen-Linden I — Tv. Lang-Göns I 10:3 (5:1).
Nach langer Zeit zeigte die erste Mannschaft des Tv. Großen-Linden wieder einmal eine geschlossene Leistung und schlug den Bv. Lang-Göns in einem schnellen und spannenden Spiel mit klarem Torunterschied. Die Gäste spielten keineswegs schlecht, sie hielten das Spiel jederzeit offen, nur konnte sich ihr Sturm gegen die gute Hintermannschaft des Platzbesitzers, in der besonders der Tormann hervorragte, nicht durchsetzen.
OaS Sastturnen der OT.-Aiegen.
Don grundlegender Bedeutung ist der jüngste Erlaß des Männerturnwarts der DT., Martin Schneider, über Gastturnen der DT.-Riegen. Demnach sind diese Gastturnen nicht mehr Sache der Turnvereine, sondern ausschließ
lich der Deutschen Turnerschaft selbst. Damit wird jedes Schau- und Wetturnen hervorragender Meisterturner zu einer Werbeveranstaltung für deutsches Geräteturnen überhaupt. Künftighin soll die Auswahl der Gipfelkönner für derartige Gastturnen der fachlichen Leitung der DT. vorbehalten bleiben.
Zentralstelle für Grundstückswirtschast
Fwd. Frankfurt a. M., 6. März. Hier ist beim Rhein-Mainischen Industrie - und Handelstag eine Zentralstelle f ü r Grund st ückswirtschaft errichtet worden, die sich insbesondere mit den Fragen des st ä d t i s ch e n Grundbesitzes beschäftigen soll. Mitglieder der
Leder muß die Hausplakette bis zum 10. März erworben haben!
Stelle und eines Beirates sind Vertreter der Hausund Grundbesitzerorganisationen, der Mieter, der Bodenkreditanstalten und des Bau- und Maklergewerbes aus dem Bezirk des Industrie- und Handelstages. Präsident Dr. L ü e r äußerte bei der Begrüßungsansprache die Hoffnung, daß sich mit dem Entstehen ähnlicher Stellen in anderen Bezirken eine Gesamtorganisation bilden lasse, die der Gesetzgebung und Verwaltung in Fragen der Grundstückswirtschaft beratend zur Seite stehen könne. Der Vorsitzende der Zentralstelle, JR. Dr. Schm idt-Knatz (Frankfurt a. M.), äußerte sich über die Arbeit der Institution, daß zunächst einmal die Senkung der Steuern und Hypothekenzinsen, anderseits aber auch die Hebung der Schuldnermoral und damit eine Besserung der Eingänge anzustreben sei.
Wirtschaft.
Wesentliche Belebung der Gesamt- wirtschastölage im Februar.
Während im Monat Januar unter dem Einfluß der winterlichen Witterung und der jahreszeitlich bedingten Stille die Geschäftslage ein ruhigeres Bild bot, läßt der Februar, wie in den „Wirtschafts- Nachrichten" auf Grund von Berichten der deutschen Industrie- und Handelskammern und Wirtschasts- verbände festgestellt wird, weitere Anzeichen eines wesentlichen Anziehens der Gesamtwirtschaft erkennen. Die Vorbestellungen für das Frühjahrsgeschäft haben sich weiterhin gut ausgewirkt. Auch im Auslandgeschäft läßt sich, wenn auch nur vereinzelt, ein stärkerer Auftragseingang bemerken. Im Kohlenbergbau ist eine gewisse Aufwärtsbewegung zu verzeichnen, wenngleich die Wettbewerbsverhältnisse auf dem Weltmarkt nach wie vor scharf sind. In der Großeisenindustrie liegen weitere Anzeichen einer Belebung vor, auch das Roheisen-Jnlandgeschäft hat sich günstig entwickelt. Das Erzgeschäft ist bis auf das ober- schlesische Gebiet leicht belebt. Eine leichte Besserung ist in der Eisen- und metallverarbeitenden Industrie festzustellen. Der Automobilverkauf hat im Februar angezogen. Im Vergleich zum Januar lag auf dem Metallmarkt ein erhöhter Bedarf vor, insbesondere nach Altmetallen herrschte stärkere Nachfrage. Auch in der elektrotechnischen Industrie hat sich der Auftragseingang gebessert. Verstärkten Umsatz zeigt bie chemische Industrie an. In der Textilindustrie sind die Umsätze zufriedenstellend, insbesondere melden die Tuchfabriken lebhafte Tätigkeit. Die Konfektion ist voll beschäftigt. Die günstige Entwicklung auf dem Holzmarkt hat weiter angehalten, besonders in der Bauholzproduktion. Mit einem weiteren Anziehen wird gerechnet, wenn der Baumarkt bei fortschreitendem Frühjahrswetter auf der ganzen Linie in Bewegung gerät. Die Nahrungsmittelindustrie lag ruhig, das Getreideangebot war ausreichend.
* Ilse Bergbau A G., Grube Ilse. In der Aufsichtsratssitzung der Ilse Bergbau AG., Grube Ilse, wurde beschlossen, der auf den 11. April einzuberufenden ordentlichen Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von wieder 6 v. H. auf die Stammaktien und Genußscheine oorzuschlagen.
Frankfurter Börse.
Mittagsbörse: im verlaufe schwächer.
Frankfurt a. M., 6. März. Die Börse eröffnete sowohl am Aktien-, als auch am Renten- marft in überwiegend fester Grundtendenz. Das Geschäft hielt sich zwar meist nur in bescheidenen Rahmen doch genügten die wenigen Aufträge, um
allgemein Kursbesserungen bis zu durchschnittlich 1 v. H. hervorzurufen. Die aus der Wirtschaft vorliegenden anregenden Momente, außerdem die Zuversicht auf die Leipziger Messe, wurden beachtet. Speziell bestand weiteres Interesse für Laurahütte, die bei lebhaftem Geschäft um 1,75 v. H. auf 36,75 vom Hundert anzogen und damit innerhalb weniger Tage einen Kursgewinn von über 10 v. H. verbuchten. Die übrigen Montanwerte lagen nicht ganz einheitlich: während sich Gelsenkirchen um 0,50 v. H., Klöckner und Stahlverein um je 0,25 v. H. und Otavi Minen um 1 Mark befestigten, verloren Kali Aschersleben 0,50 v. H., Buderus, Mannesmann und Rheinstahl je 0,25 v. H. Farbenindustrie waren lebhafter und gewannen 0,90, wobei die Mitteilung über einen günstigen Stickstoffabsatz anregte. Daneben lagen Deutsche Erdöl um 1,65, Rütgerswerke um 1,25 v. H. höher, anderseits gaben Scheidean- ftalt 0,50 und Th. Goldschmidt 0,90 v. H. nach. Der Elektromarkt lag durchweg freundlich, AEG. befestigten sich um 1,13, Elektr. Lieferungen und Lah- meyer um je 1, Schuckert um 0,50, v. H. Siemens lagen gut behauptet. Kunstseidenwerte erneut anziehend, AKU. plus 0,65, Bemberg plus 1,25 v. H. Auch Schiffahrtswerte tagen bis 0,50 v. H. höher. Im einzelnen eröffneten Reichsbankanteile 0,50, Deutsche Linoleum 0,75 und L. Tietz 0,65 v. H. niedriger, dagegen gewannen Daimler 1, Zellstoff Aschaffenburg 1,25 und Zellstoff, Waldhof 0,40 v. H.
Am Rentenmarkt waren Alt- und Neubesitz bis 0,13 freundlicher, letztere hatten lebhafteres Geschäft und zogen später bis auf 19,72,50 nach 19,55 v. H. an. Späte Reichsschuldbuchforderungen (94,25) und Reichsmark-Anleihen lagen ruhig, aber gut behauptet.
Im Verlaufe neigte die Tendenz überwiegend zur Schwäche. Der starke Rückgang der Reichsbankanteile von 171 auf 167 v. H. verstimmte und hat die Realisationsneigung der Kulisse eher verstärkt. Die durchschnittlichen Rückgänge betrugen etwa 1 v. H. Darüber hinuus verloren Mannesmann 1,25, Zellstoff Waldhof 1,25 v. H. AKU gaben zunächst 1,13 v. H. nach, waren aber gegen Börfen- fchluß wieder etwas erholt. Fester lagen jedoch ManSfelder Bergbau 39.25 bis 39,75 v. H. (plus 1,50 v. H.), ferner Gebr. Junghans, 43,50 nach 39,25 v. H. Am Kaffamarkt war das Geschäft relativ lebhaft, die Veränderungen nach beiden Seiten betrugen etwa 1 bis 2 v. H. Fester lagen u. a. Klein, Schanzlin 65 (plus 3 v. H.). Faber & Schleicher 54 (plus 2 v. H.), ferner kamen nach Pause 3ur- Notiz: Hilgers Verzinkerei 43,65 (zuletzt 36), Cha- motte Anna 60 (54). Weiter gesucht waren Bad Salzschlirf, die mit 15 nach zuletzt 12,50 v. H. ge- I sucht waren. Niedriger notierten u. a.: Mainzer Brauerei 62 (64), ferner gaben Großbankaktien bis 0,50 v. H. nach. Für Voigt & Häffner soll morgen
auf der Basis von 10 bis 12 v. H. (zuletzt 20,75 v. H.) eine Notiz versucht werden.
Auch am Rentenmarkt bröckelten die Kurse bei stiller werdendem Geschäft bis 0,25 v. H. ab, später zeigte sich aber erneut Interesse. Die Bewegung war im einzelnen bei Altbesitz 96,25 bis 96,50 bis 96,13 bis 96,50, bei Neubesitz 19,60 bis 19,72,50 bis 19,65 bis 19,70. Staats- und Länderanleihen lagen weiter ruhig, Stadtanleihen uneinheitlich bei Abweichungen bis 0,50 d. H. nach beiden Seiten. Goldpfandbriefe bröckelten zum Teil bis 0,50 v. H. ab, auch einzelne Liquidationspiandbriefe gaben etwas nach, während Kommunal-Obligationen gut behauptet blieben. Von fremden Werten lagen Rumänen weiter etwas fester. , , ,
Tagesgeld war weiterhin erleichtert und 4 v. H. nach 4,25 v. H.
Abendbörse: etwas erholt.
Die Abendbörse war nach dem Rückschlag im Mittagsverkehr wieder etwas freundlicher und zeigte gegen den Berliner Schluß überwiegend leicht erholte Kurse. Der Bericht der Reichsbank und vor allem die nochmalige Ausschüttung von 12 v. H. Dividende machten einen guten Eindruck, ebenso wie eine ganze Anzahl anderer günstiger Wirtschaftsnachrichten. Infolge des nur kleinen Ordereinganges nahm aber das Geschäft keinen nennenswerten Umfang an. Etwas lebhafter lagen lediglich Daimler Motoren mit plus 0,40 v. H. und Farbeninduftrie mit plus 0,65 v.H. Im Verlaufe bleib es still, und auch die Kursveränderungen hielten sich in engen Grenzen. Farbenindustrie bröckelten geringfügig ab, ebenso lagen die meisten Montanaktien sowie Kunstseidenwerte etwas niedriger. Harpener Bergbau waren allerdings später 1 v. H. erholt. Reichsbankanteile konnten sich nur mäßig erhöhen. Von Auslandsaktien waren Chade gefragt und 1,50 Mark fester.
Der Rentenmarkt wies ebenfalls nur kleine Umsatztätigkeit auf, die Kurse waren jedoch gut behauptet. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 19,70 bis 19,72, Altbesitzanleihe 96,40 bis 96,50, Reichsbank 167,25, Gelsenkirchen 66, Harpener 96,50 bis 97,50, Mannesmann 70,25, Rheinstahl 91,50, Laurahütte 35, Stahlverein 44,40, Aku etwa 60,50 bis 61, AEG. 31,65, Bemberg 58,75, Chade 169,50, Daimler 54,25, Scheideanstalt 184,50, JG.-Farben 134,65 bis 134,50, Gesfürel 102, Metallgesellschaft 85,50 bis 85,75, Schuckert 104,50, Siemens 149, AG. für Verkehrswesen 71, Reichsbahn-VA. 112,25, Norddeutscher Lloyd 35.
Hindermarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Rindernutzviehmarkt in Gießen standen 732 Stück Großvieh, 146 Fresser und 176 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 330 bis 470 Mark, 2. Qualität 190 bis 240 Mark, 3. Qualität 120 bis 160 Mark: Schlachtkühe a) 120 bis 250 Mark, b) 60 bis 110 Mark; Rinder, Vi-- bis Xjährig 60 bis 100 Mark, bis 2jährig 80 bis 160 Mark, tragend 180 bis 330 Mark: Kälber das Pfund Lebendgewicht 20 bis 28 Pf. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf mittelmäßig, gute Milchkühe gesucht.
Mannheimer Biehrnarll
Mannheim, 6. März. Auftrieb: 150 Ochsen, 109 Bullen, 366 Kühe, 269 Färsen, 816 Kälber, 50 Schafe und 1903 Schweine. Preise per 50 Kilo Lebendgewicht in Reichsmark: Ochsen: a) 29 bis 32, b) 23 bis 26, c) 25 bis 29; Bullen: a) 28 bis 30,
b) 25 bis 27, c) 23 bis 24; Kühe: a) 25 bis 27,
b) 21 bis 24, c) 17 bis 20, d) 12 bis 15; Färsen:
a) 30 bis 33, b) 26 bis 29, c) 23 bis 25; Kälber:
a) 43 bis 46, b) 38 bis 42; c) 35 big 37, d) 30 h:s 34; Schafe: e) 29 bis 35; Schweine: a) gestrichen, b) 49 bis 52, c) 48 bis 52, d) 46 bis 50, e) und f) gestrichen, g) Sauen 42 bis 45. — Markiverlau^: Großvieh gute Tiere lebhaft, sonst mittelmäßig, ne= räumt. Kälber lebhaft, geräumt. Schweine mittelmäßig, geräumt.
Frankfurter Pserdemarkt.
Frankfurt a. M., 6. März. Am gestrigen Pferdemarkt waren etwa 300 Pferde und Fohlen aufgetrieben. Der Handel setzte lebhaft ein, und bei flottem Geschäft wurden folgende Preise gezahlt: Leichte Arbeitspferde 300 bis 450 Mark, mittelschwere 450 bis 600, ungarische, norddeutsche und Hunsrücker Tiere mittlerer Qualität 600 bis 900, beste Pferde und Belgier 850 bis 1100 Mark und darüber. Schlachttiere je nach Qualität und Gewicht. Nächster Pferdemarkt am 16. April.
Mainzer Schlachtviehmarkt.
Mainz, 6. März. Auftrieb: 555 Rinder, davon 41 Ochsen, 15 Bullen, 499 Kühe oder Färsen, ferner 290 Kälber, 824 Schweine. Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Reichsmark: Ochsen al) 28 bis 32, bl) 22 bis 25; Bullen c) 22 bis 25; Kühe a) 25 bis 29, b) 19 bis 24, c) 14 bis 18; Färsen a) 22 bis-23; Kälber b) 33 bis 40, c 26 bis 32, d) 18 bis 25; Schweine b) 47 bis 50, c) 44 bis 50, d) 43 bis 49. Schafe nicht notiert. — Marktverkauf: Rinder mäßig belebt, ausverkauft; Kälber lebhaft, geräumt; Schweine ruhig, Ueberftanb.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskoni 4 o H. Lombardzinsfuß 5 o. H.
Franksun a. JJ1
Berlin
Schluß- kurS
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
'Datum
5-3 j
6-3-
5.3.
6-3-
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
97,5
87,13
97,9
97,5
6% efjem.7% Dt. Rclchsanl. v. 1929
100
100
100,1
101
5%% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
93,75
93,75
93,9
93,75
Auslos.-Rechten ......
96,13
96,5
95,75
96,5
Desgl. ohne Auslos.-Rechte.....
6% ehern.8% Hess. Bvlksstaat 1929
19,5
19,705
19,4
19,7
(rück.zahlb. 102%) ........
94
93,75
94
93,75
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold N. 12 .........
92,5
92,5
92,25
_
6’/.% Hesl. Landes-Hypotheken-
bank Darmstadt Lioui........
91,5
91,5
_
Oberhessen Provinz-Anleitze mit Auslvs.-Rechten ...........
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
92,75
92,5
—
-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
94,6
94,75
94,9
95
6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank
92,65
92,5
-
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
92,5
92,5
——
——
6‘/i% ehern. 4>/2% Franks Hyp.- Bank-Liqu.-Pfandbriese.......
91,65
91,65
6H% ehern. 4>/2% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.
6% ehe in. 8% Pr. Landespfand-
92,25
92,25
—
—
hriefanftalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehern. 7% Pr. Landespfand-
94
94
94
94
briefanstalt, Pfandbriefe R. 10
94
94
94
94
Steuergutsch. BerrechnunaSkurS.
97,13
97,13
97.13
97,13
4% Oesterretchische Goldrente...
18,5
18,5
17,75
16,3
4,20% Oesterretchische Silberrente
4% Ungarische Goldrente......
1,3
6,9
6,5
1,35
6,75
86,5
1,35
6,75
6,9
1,35
6,8
6,5
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
4*4% desgl. von 1913.........
6,65
8,75
6,6
9,25
5% abgest. Goldmexikaner von 99
9
—
4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
6,65
6,65
—
Serie l.................
6,75
6,75
—
6,65
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß- kurS
Schlußk. Abend- börse
Schluß- kurs
Schlußk. Miltagbörse
Datum
5.3.
6-3-
5.3-
6-3.
4% desgl. Serie II .........
6,75
6,75
6,85
6,65
5% Rumcln. vereinh. Rente v. 1903
5,4
—
5,3
5,13
4^r%Rumän.vereinh.Rentev.i9i3
' ,25
7,25
—
7,4
4% Rumänische vercinh- Rente
4,4
4,5
4,3
4,3
31 *2 5
11 25
30,75
pamvurg-Amerika-Pakei .....
0
30
30,25
29,75
30,75
Hamburg-Südam. Dampfschiff .
0
—
30,75
30,13
Hansa-Dampfschifs.........
0
—
—
—
—
Norddeutscher Lloyd .........
0
35
35
34,9
35,5
A.G. für Bertehrswesen Akt. ..
0
72,13
71
71,5
71,25
Berliner Handelsgesellschaft ..
4
95,25
96,25
96
96
Commerz- und Privat-Bank .
0
52,5
52
52,5
52
Deutsche Bank und Diskonto-
Gesellschaft................
0
66
65,5
66,5
65,5
Dresdner Bank..............
0
67,5
67
67,5
67
Reichsbank ...............
12
>71',5
167,25
171
167,25
Ä.E.G.....................
O
31,25
31,65
31,25
31,4
Bekula.....................
0
134
134
134
134
Elektr. LieferungSgefellschaft ...
6
102,5
102,5
103,75
103
Licht und Kraft ......
6
107,5
107
107,5
106,25
Felten & Guilleaume.........
O
61,5
61,75
62
61,75
Gesellfch.s.EIektr. Unternehmung
5
>02,25
102
101,9
101,5
Rheinische Elektrizität .......
6
96,75
96,25
96,5
96
Schuckert «Co..............
5
105
104,5
105,25
104,5
Siemens 6 Halske............
7
151
149
151
148,5
fiabmetjei & (Jo.............
10
124
124,25
123
Buberur ..................
0
81
80,75
81/5
u0
Deutsche Erdvl ..............
4
110,25
111
110,65
110
Gelsenkirchener ..............
0
66,25
66
66,5
66,13
Harpener ...............
0
97,5
97,5
97,25
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .
0
77,5
76,25
Ilse Bergbau ......
6
—•
140,75
—
140,75
Ilse Bergbau Genüsse........
8
18,5
119
119
118,75
Klöcknerwerke ...............
0
69
68,75
69
69
Mannesmann-Röbrev........
0
72
70,25
72,13
70,4
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börse
Schlußkurs
Schlußk. Minag- börse
Datum
5.3.
6-3-
5.3.
6-3.
Mansselder Bergbau ..
......O
37,9
39,5
38,4
39,4
Kokswerke .....
....... 0
—
91,9
91,5
Phönix Bergbau......
....... 0
32,75
52,75
52,65
52,65
Rheinische Braunkohlen
..... 10
204,5
203,25
204
203
Rheinstahl ....
....... 0
92,75
91,5
92,5
92,25
Bereinigte Stahlwerke.
....... 0
44,75
44,4
15,5
44,75
44,65
Otavi Minen .......
....... 0
15,25
15
15,9
Kaliwerke Aschersleben.
....... 5
122
121,5
121
120
Kaliwerke Westeregeln .
....... 5
121,5
120
121,5
120
Kaliwerke Salzdetfurth
.....7y,
152
151,5
152
152,5
I. G. Farden-Jndustrie
....... 7
134,5
134,5
>34
132
Scheideanstalt........
.......V
185,5
65
184
—
Goldschmidt .........
....... 0
64,4
65
64,25
Rütgerswerke ........
.......0
—
59,5
59,4
59,25
Metallgesellschast......
.......0
37
85,75
87,25
85
Philipp Holzmann ... Zementwerk Heidelberg
.......0
77
76,75
76,4
76
......0
94
94,5
-
Jementoerf Karlstadt - -
.......0
—
Schultheis Payenhofer ......O
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O
Bemberg ................O
£ stoss Waldhos ............ O
stoss Aschaffenburg .......O
auer Gas ............... 7
Daimler Motoren........... O
Deutsche Linoleum...........O
Orenstein & Koppel..........O
Leonhard Tietz ............. O
Lhade......................10
Serumulatoren-FabrS........O
lonrt.flumml .............. O
—
—
103,75 1 103,75
61,25
61
61,4
61,5
58,5
58,75
59
59,13
55,4
54,5
54
54,75
43,75
44
42
42,75
—
——
>24,5
124,4
54,5
54,25
54,4
53,9
55,75
54,25
55,9
54,75
—
71
70,75
—•
20,75
kl,9
21,13
169,5
168
—-
184,65
84,5
184,75
157
154,5
156
154,4
Gritzner.................... O|
Mainkraftwerke Höchst 4
Süddeutscher Zucker.........8|
28,75
75,25
29 |
179 |
29,75
179
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a M.
Banknoten.
5-März
6. März
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brie
Geld
Brie
Helstngfor»..
5,624
47,20
10,38
5,636
47,30
10,40
5,614
47,20
10,38
5,626
47,30
10,40
'Ptoq
Budape- ...
Sofia ......
Holland ....
Oslo.......
3,047
168,88
63,99
56,89
3,053
169,22
64,11
57,01
3,047
168,88
63,84
56,74
3,053
169,22
63,96
56,86
Kopenhagen.
Stockholm...
65,68
65,82
65,48
65,62
London .....
12,735
12,765
12,70
12,73
Buenos Aires
0,643
0,647
0,628
0,632
Neuyorl ....
2,512
2,518
2,512
2,518
Brüssel.....
58,48
58,60
58,47
58,59
Italien.....
Paris ......
21,56
21,60
21,55
21,59
16,50
16,54
16,50
16,54
Schweiz ....
81,04
81,20
80,92
81,08
Spanien....
34,19
34,25
34,19
34,25
Danzig.....
81,75
81,91
81,75
81,91
Japan ......
0,753
0,755
0,752
0,754
Rio de Jan. .
0,214
0,216
0,212
0,214
Jiigoslawieu.
Lissabon....
5,664
11,60
5,676
11,62
5,664
11,57
5,676
11,59
Berlin, 6.März
Geld
Brief
Amerikanische Noten..............
2,465
2,485
Belgische Noten..................
58,31
58,55
Dänische Noten .................
56,49
56,71
Englische Noten .................
12,655
12,715
Französische Noten...............
16,46
16,52
Holländische Noten...............
168,46
169,14
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
63,67
63x93
Deutsch Oesterreich, t 1OO Schilling
Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
gg'74
8L06
Spanische Noten.................
Ungarische Note» ..............


