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Buntes Allerlei

Wirtschaft

piqen Mahl und setzen fest, wann die Feldarbeit be-

rem Umfange erteilt, als in den Vorjahren. Die

Leder muß bis zum 10. Februar die Hausplakette erworben haben!

fentlicht. Die Gemeinde, die ungefähr 24 Familien umfaßt, wird von drei Vorstehern und 13 Aeltesten regiert, die alle dem Stande der Wohlhabenden, der Piukpo, entstammen, und bei scheinbarer Gleich» berechtigung aller die größte Willkürherrschaft üben. An Schildbürgerstreichen ist hier kein Mangel. So richtete der Fürst von Sikkim eines Tages in Lat« scheen eine Schule ein, und die Vorsteher hatten die Aufgabe, die Kinder zu bestimmen, die der Wohl­tat höheren Wissens teilhaftig werden sollten. Die Eltern erschienen mit den üblichen Geschenken, die

den Zwang des Lesenlernens zu ersparen. Man konnte ja die Jungen weit besser als Jak-Hirten ge­brauchen. Nun verlangte aber der Fürst, daß die Schule auch besucht werde, und so wurden die Kin­der der armen Familien, die keine Opfergaben auf­bringen konnten, zur höheren Bildung gezwungen: auch die Schwachsinnigen mußten am Unterricht teilnehmen, da sie doch wie einer der Vorsteher

den Unternehmungen der Maschinen- lbschluß- und Jnventurausverkaufs- "enangebote in größe-

des Ungewitter durch die Straßen zu jagen. Will man im Winter nach 22 Uhr und im Sommer nach 23 Uhr in Madrid aus dem Hause gehen, so muß man fein Fenster öffnen und nach dem Nachtwäch­ter rufen, der wie im Mittelalter mit Pike und La­terne die Häuser bewacht. Bei der Heimkehr muß man sich von ihm aufschließen lassen und sich ihm vorher auf die gleiche Weise bemerkbar machen. Man kann sich vorstellen, daß dieses Rufen oder auch dasin die Hände klatschen" bis zum frühen Morgen dauert, bis endlich auch der zäheste Nacht­wandler seinen Heimweg angetreten hat.

Oer kaufmännische Stellenmarkt im Lanuar.

Weihe der Hitlerjugend-Führerschule in Zwingenberg.

LPD. Z w i n g e n b e r a a. d. B., 6. Febr. Sonn­tag morgen fand in unserem fahnengeschmückten Bergstraßenstädtchen die Einweihung der früheren Jugendherberge zur Hitlerjugend-Führer­schule statt. Nach Begrüßungsworten des Leiters der Schule, Oberbannführer Bloch, an die Gäste und die versammelte Hitlerjugend und das Jung­volk aus der Umgebung hielt Gebietsführer Kra­mer die Ansprache, die die Bedeutung der natio­nalsozialistischen Jugendbewegung hervorhob. Ein Fanfarenmarsch der Jugend beschloß den Weiheakt. Nach einem Schlußwort des Oberbannführers wurde feierlich die Flagge der HI. gehißt.

Nach den Beobachtungen der kaufmännischen Stellenvermittlung des Deutschen Handlungsgehilfen- Verbandes verläuft der Krisenabbau im Beruf der Kaufmannsgehilfen auch weiterhin normal. Sogar , . , ,. '. ' .. , ein allgemein erwarteter, etwas größerer Zugang

aber nicht etwa dargebracht wurden um die Auf-> kundigter Bewerber ist ausgeblieben. BefÜrch- nahme der Sohne zu erreichen, sondern um ihnen dak im Dezember, im Hinblick auf das

erklärte, ,,xxi Vernünftigem zu gebrauchen QU(^ nur vorübergehend rückläufigen Entwicklung sind . Essen und Trinken spiett bei den Schild' feibjt jn der mittwinterlichen, stellenvermittlungs- burgern von Latscheen eine wichtige Rolle. Im mäßig kritischsten Zeit des Jahres nicht erkennbar. Frühjahr versammeln sich die Manner zu einem up- £em entspricht voll und ganz der Stellenvermitt- pigen Mahl und setzen fest, wann die Feldarbeit be-. (ung5erf0[g tm Januar. Aufträge zur Vorlage von ginnen soll. Jeder Mann muß dann an demselben Bewerbungspapieren für offene Posten sind immer 5? ö" Ä A I noch etwa W Höh^der Vormonate eingegangen.

Wn Die Vermittlungsmöglichkeiten waren allerdings

wieder stärker behindert durch teilweise unbillige, fn h^riinh^ »in Uvereinzelt auch unmögliche Bedingungen hinsichtlich säen , so begründet einWeiser diese Sitte,wer- Alkers der in Vorlehlaa zu brinaenden 5Bp= fhnnte\gU? «nDo7/^menGnhnfeabi>n mTrfhe h^er1 iroerber- Branchenmähig am günstigsten waren die ftn Sartoffeto na*'obcr SHtim DertXj betaJ*rie-

einen höheren Preis erzielen als ihre Dorfgenoffen,! branche Rur 2rbfcftluft.

menbQ(yin fokher Wettbewerb ifTunaehinb^bie Ein' arbeiten wurden Aushilfsstellenangebote men. Ein loldjer Wettoewero ist ungejunD, Die Ein- ,,...c_____ %....

früher zu schneiden, weil sie verdürbe, wenn sie auf dem Halme stehenbliebe das Gesetz war unerbittlich Selbst für den eiaenen Bedarf durfte niemand vor dem festgesetzten Tag auch nur eine Kartoffel aus» graben. Noch unsinniger war das Verbot, nach Ab­lauf der festgesetzten Zeit zu ernten. Wenn einer nicht fertig wurde, bann wurde ihm einfach das Vieh auf das Feld geschickt, das eigentlich hätte ab­geerntet sein sollen, unb keine Beschwerbe nützte, wenn bie Tiere bie noch nicht geerntete Gerste zer­traten.

Oie lärmfreudige Großstadt.

Daß Mabrib, einst bie Stabt ber würdigen Granden, einmal eine so lärmende Großstadt werden würde, ist einer der eindrucksvollsten Beweise für die tiefgehende Umwandlung, die der spanische Dolks- charakter seit den Tagen erfahren hat, in denen Greco und Velasquez den Stil der spanischen Ge­sellschaft in ihren Gemälden so glanzvoll zum Aus­druck gebracht haben. Es ist schwer, sich vorzustel- len, baß biese hier dargestellten Männer die Vor­fahren der lärmenden Generation im modernen Spanien sind. Madrid ist heute ein Gewirr von Ge­räuschen, baß sein Fortissimo im Mittelpunkt der Stadt erreicht, in der unmittelbaren Umgebung ber alten Puerfa del Sol, von beren Namen eine so er­habene Ruhe ausstrahlt, die einen so seltsamen Ge­gensatz zu der lärmenden Wirklichkeit um sie herum bildet. Unter dem Boden poltern Züge dahin, auf ihm klingeln die Straßenbahnen. Die Signalhör-

auch zunächst nur nach guten Sorten, seitens der Hüttenwerke eingesetzt. Einige Neuabschlüsse sind bereits zustande gekommen. Wenn der Bedarf der Hochöfen weiter steigt, darf auch eine allmähliche Abnahme der Haldenbestände erhofft werden. Die Belegschaftsziffer ist gegen den Monat Dezember leicht angestiegen. Trotz erhöhter Förderung über­stieg der Absatz diese um mehrere tausend Tonnen, was auf die Besserung der Versandverhältnisse zurückzuführen ist.

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 7. Febr. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: ßanbbutter, Das Pfund 1,20 bis 1,25 Mark, Kochbutter 1, bis 1,05 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische) 11 bis 12, Wirsing (gelb), das Pfund 15, (grün) 20 bis 25, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 15, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote Rüben 10, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 20, Rosenkohl 30 bis 35 Pf., Feldsalat 1, bis 1,50 Mark, Zwiebeln 10 Pf., Meerrettich 30 bis 40, Schwarzwurzeln 25, Kartoffeln 3 bis 3^ Pf., der Zentner 2,80 bis 3 Mk., Aepfel, das Pfund 15 bis 25 Pf., Birnen 12 bis 20, junge Hähne SO, Suppenhühner 70 bis 75, Blumen­kohl, das Stuck 30 bis 60, Endivien 15 dis 25, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35 Pf.

Hindermarkt in Gießen.

Auf dem gestrigen Rinder- (Nutzvieh-) Markt in Gießen standen 618 Stück Großvieh, 105 Fresser und 133 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: a) Milch­kühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 300 bis 420 Mark, 2. Qualität 180 bis 220, 3. Qualität 100 bis 150 Mark: b) Schlachtkühe 1. Qualität 120 bis 220, 2. Qualität 50 bis 100 Mark: c) Rinder, bis % jährig, 60 bis 110, 3/«» bis 2jährig, 80 bis 170, tragend 170 bis 310 Mark, d) Kälber, das Pfund Lebendgewicht 20 bis 25 Pfennig. Ausge­suchte Tiere über Notiz. Marktoerlauf langsam, es verbleibt Ueberstand.

Frankfurter Börse.

TNittagsbörse zurückhaltend.

Frankfurt a. M., 6. Febr. Der amtliche Börsenverkehr stand fast ausschließlich unter dem Zeichen einer ziemlich weitgehenden Zurückhaltung bei Publikum und Kulisse. Das geringe Volumen der Kaufaufträge und ein gewisses Abebben der Neuengagements hatten meist kleine Rückgänge zur Folge, oie im allgemeinen aber kaum über 0,50 v. H. hinausgingen. Man kann es als Zeichen für die erhebliche Widerstandskraft der Börse in sich be­trachten, wenn sich die Kursverluste in ber ge­nannten engen Grenze hielten.

Lediglich am Montanmarkt waren die Abschwä­chungen etwas größer. So verloren Gelsenkirchen, Buderus, Rheinstahl und Phönix von 0,75 bis 1 v. H., indessen fielen Mansfelder Bergbau mit + 0,90 v. H. und Stahlverein mit + 0,13 o. H. aus dem Rahmen heraus. Elektrizitätswerte hielten sich in der Grenze der normalen Abschwächungen. Elektr. Lieferungen0,40 v. H., Siemens0,50 v. H., dagegen Gesfürel behauptet, AEG. 0,25 v. H. höher. Eine kleine Erhöhung zeigten Kunstseiden­werte, AKU + 0,13 v. H., Bemberg + 0,50 v. H., vermutlich im Zusammenhang mit den gesteigerten Absahziffern für 1933. Im übrigen eröffneten Reichsbank 0,50 v. H. höher, dagegen Hapag 0,75 v. H., Deutsche Linoleum und L. Tietz je 0,25 v. H., Zellstoff Waldhof 0,50 v. H. und Daimler Motoren

in S'ifief sner der Autobusse, das unaufhörliche Geschrill der

in I Kraftwagenführer und das laute Treiben des Publi-

Schilda liegt nicht nur in Deutschland: im alten fum5 haben diesen wichtigsten Derkehrsplatz Ma- Griechenland hieß es Abdera, im heutigen Tibet hrids zu einem wahren Vulkan an Lärm und Un= heißt es Latscheen, und wie bei uns im Volksglau- ruhe gemacht. In dieses Geschwirre von Lauten den viele Orte Schilda den Ruf besonders toller | mischen sich das Wetzen und Sausen der Scheren- Streiche ihrer Bürger streitig machen, so mag es | Reifer mit ihren kleinen Maschinen und das Aus- auch in Tibet noch so manchen Platz geben, der mit rufen der Eisverkäufer, Fruchthändler und ande- Latscheen wetteifert. Aber in diesem Dorf an der rer herumziehender Händler. Dazwischen klingt das tibetischen Südgrenze hat die bekannte englische For- Rufen der vielen Boten, die mit ihren Lasten am schungsreisende Alexandra David-Neel auf ihren Arm, auf dem Rücken und auf dem Kopf sich mit jüngsten Fahrten, bei denen sie nach dem heiligen temperamentvollem Eifer den Weg durch die Masse Lhasa, dem Sitz des Dalai-Lama, vordrang, längere! bahnen. Das sind die Geräusche des Tages, unter Zeit verbracht und erzählt von ihren Erlebnissen [ benen der Gesang des armen Blinden, das Trum- allerlei Drolliges in ihrem demnächst erscheinenden ! Trum des Basken mit Trommel und Tanzbär, das WerkMönche und Strauchritter, aus dem die werktätige Leben melodisch begleitet. Das rührende Frankfurter WochenschriftDie Umschau" die Ge- Gequietsche des Leierkastens kann man an dieser schichte von den Schildbürgern von Latscheen verös- Stelle nicht mehr hören. Es ist unter der Diktatur 1 Primo de Riveras aus dem Bereich des Haupt­verkehrs ebenso verbannt worden wie die sich ge­mächlich fortbewegenden Ochsenkarren und die lan­gen Züge der Maulesel mit den Glocken am Ge­schirr. Man gedenkt ihrer mit Wehmut, besonders deshalb, weil sie Motorrädern und Lastkraftwagen Platz gemacht haben, deren Führer dem anscheinend unwiderstehlichen Zwang verfallen, wie ein poltern»

tungen, daß im Dezember, im Hinblick auf das Weihnachtsfest, also aus sozialen Gründen zurück- gestellte Kündigungen nachträglich im Januar aus» Besprochen würden, waren demnach unbegründet, m übrigen verteilen sich die wenigen im Januar ausgesprochenen Kündigungen ziemlich gleichmäßig auf Wirtschaftsgebiete und Fachgruppen. Auch sind nirgendwo Massenkündigungen einzelner Betriebe beooachtet worden. Danach sind also Zeichen einer

tm Ä mit d°m'Ul, 3u«Ä, hi den

erÄ"SÄÄ5, | Entrolle hat alfo

feine Kartoffeln wären noch nicht reif, ober ein an- oerens Erfolge gezemgi.

derer um Erlaubnis bat,, seine Gerste eine Woch^ Verlängerung der KundlgUNgSsNsteN im hessen-naffauischen Bergbau.

In richtiger Erkenntnis der führenden Absicht des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit Ver­ankerung der Führerstellung, die ein besonderes Maß an Verantwortung überträgt, mit der im Treugelöbnis durch die Betriebsgemeinschaft ver­bundenen Gefolgschaft hat der Berg- und hütten­männische Verein Wetzlar beschlossen, diesem Ge­danken der Betriebsverbundenheit einen sichtbaren Ausdruck zu verleihen, indem mit sofortiger Wir­kung die bestehenden Kündigungsfristen erweitert werden. Der Berg- und hüttenmän­nische Verein empfiehlt seinen angeschlossenen Gru­benbetrieben, indem er sich dem Vorgehen des Ruhr­bergbaus anschließt, mit sofortiger Wirkung die Kün­digungsfrist der nach Eintritt der Volljährigkeit min­destens fünf Jahre ununterbrochen bei derselben Grube tätigen Arbeiter auf vier Wochen zu ver­längern. In dieser Maßnahme liegt die dankbare Anerkennung des Vertrauens, das die Reichsregie­rung durch das am 1. Mai in Kraft tretende Ar- beitsordnungsgeseh dem verantwortungsbewußten Unternehmer erwiesen hat.

*BesserungimErzbergbauimLahn- Dill - Gebiet. Die Aufwärtsbewegung im Erz­bergbau des Lahn-Dill-Gebietes macht nach dem Bericht des Berg- und Hüttenmännischen Vereins e. 23., Wetzlar, weiter gute Fortschritte. Inzwischen hat eine stärkere Nachfrage nach Eisenerzen, wenn

0,65 v. H. niedriger. Auch IG. Farbenindustrie gaben um 0,40 v. H. nach.

Der Nentenmarkt litt ebenfalls unter dem wenig umfangreichen Geschäft. Altbesitzanleihe gaben 0,25 d. H., Neubesitzanleihe 10 Pf. nach, letztere konnten sich aber bald erholen. Späte Reichsschuldbuchforde­rungen waren gefragt und 0,13 v. H. höher. Don Ausländern lagen Ungar. Goldanleihe weiter etwas niedriger.

Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an allen Märkten unvermindert an. Während Renten ziem­lich behauptet blieben, bröckelten Aktien meist weiter ab. So verloren Farbenindustrie 1 v. H., AEG., Stahlverein, Schuckert, Gelsenkirchen je 1 v. H., Mannesmann und Klöckner je 1,25 v. H., die übri­gen Werte meist 0,50 bis 0,75 v. H. Kunstseiden­werte blieben voll behauptet. Von sonst noch zur Notiz gekommenen Werten gaben Südd. Zucker 1 v. H., Chade insgesamt 3,50 Mk., Deutsche Erd­öl 1,25 v. H., Scheideanstalt 1,50 v. H. und Nordd. Lloyd um 0,40 v. H. nach.

Am Rentenmarkt gaben Stahlverein-Bonds 0,25 v. H. nach. Reichsmark-Obligationen verloren durch­weg 0,25 bis 0,50 v. H. Staats-, Länder- und Stadt­anleihen waren bei stillem Geschäft kaum verändert, Hessen Vvlksstaat von 1928 und 1929 bröckelten jedoch weiter etwas ab. Am Pfandbriefmarkt waren Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen meist gut behauptet, die Werte der Nass. Landesbank Wiesbaden zogen etwas an. Liquidationspfandbriefe bröckelten überwiegend um 0,13 bis 0,25 v. H. ab. Fremde Werte lagen ruhig. Tagesgeld blieb zu 3,50 v. H. unverändert.

Abendbörfe: zuversichtlicher.

Die im Mittagsoerkehr vorherrschende schwächere Stimmung wich an der Abendbörse einer etwas zuversichtlicheren Haltung, und die Abschwächung des Kursniveaus kam zum Stillstand. Auf der er­mäßigten Basis zeigte sich hier und da kleines Kauf­interesse, so daß die niedrigen Berliner Schlußkurse meist gut behauptet waren, zum Teil auch leichte Besserungen aufwiesen. So konnten sich Harpener um 0,50 v. H., Daimler um 0,25 v. H. erholen, wäh­rend IG. Farben mit 128 v. H. unverändert eröff­neten. Auf erneut feste Meldungen aus Amsterdam zogen Aku um 0,75 v. H. an. Das Geschäft war an allen Märkten nach wie vor gering. Am Renten­markt lagen umgetauschte Reichsmark-Anleihen eher etwas niedriger, von deutschen Anleihen setzten Alt­besitz nur knapp behauptet ein.

Im Verlaufe war die Kursgestaltung uneinheitlich und meist wieder etwas leichter. Harpener gingen um 0,75 v. H., Daimler, Gelsenkirchen, Stahlverein und andere um je 0,50 v. H. zurück, während AEG. bei etwas lebhafterem Geschäft 0,65 v. H. anzogen. IG. Farben schwankten zwischen 127,75 bis 128 v. H. Am Kassamarkt lagen DD.-Bank mit 67 um 0,75 v. H. niedriger. Die Albtbesitzanleihe bröckelte um weitere 0,25 v. H. ab. U. a. notierten: Neube­sitzanleihe 18,95, Altbesitzanleihe 97,50 bis 97,25, 6 v. H. Stahlverein-Bonds 71, Schutzgebietsanleihe 9,50, Reichsbank 166, Gelsenkirchen 60,25, Harpener 91,25 bis 90,50 bis 90,75, Mannesmann 62,13.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 6. Febr. Der gestrige Schweine- markt in unserer Stadt war mit 195 Ferkeln zum Verkauf beschickt. Es kosteten fünf bis sechs Wochen alte Ferkel 15 bis 17 Mark, sechs bis acht Wochen alte 17 bis 25 Mark. Das Handelsgeschäft verlief schleppend, es verblieb geringer Ueberstand.

Fr^ , rter P^ervcmarkt.

Frankfurt a. M., 6. Febr. Der Februar- Pferdemarkt war mit nahezu 500 Pferden befahren. Der Handel in Pferden besserer Qualität war sch'ep- pend; auch in geringeren Arbeitstieren ist der Um­satz des Vormonats nicht erreicht worden, obwohl sich die Preise auf gleicher Höhe hielten. Auch Schlachttiere waren auf dem Markt im Preise etwas nachgebend.

Mannheimer Biehmarkt.

Mannheim, 6. Febr. Es wurden aufgetrieben: 137 Ochsen, 101 Bullen, 402 Kühe, 290 Färsen, 754 Kälber, 28 Schafe, 1851 Schweine. Es notierten: Ochsen: vollfleischige ausgemästete höchsten Schlacht­werts jüngere 30 bis 31, sonstige vollfleischige 25 bis 29, fleischige 22 bis 24, gering genährte 20 bis 24; Bullen: jüngere vollfleischige höchsten Schlacht­werts 27 bis 30, sonstige vollfleischige ober ausge­mästete 24 bis 27, fleischige 22 bis 24; Kühe: jün­gere vollfleischige höchsten Schlachtwertes 25 dis 28, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 21 bis 25, fleischige 16 bis 20, gering genährte 10 bis 15; Färsen: vollfleischige ausgemästete höchsten Schlacht­wertes 30 bis 32, vollfleischige 26 bis 29, fleischige 23 bis 25; Kälber: beste Mast- unb Saugkälber 42 bis 45, mittlere Mast- unb Saugkälber 38 bis 41, geringere Saugkälber 35 bis 38, geringe 30 bis 34; Schafe: mittlere 32 bis 36; Schweine: vollfleischige 240 bis 300 Pfunb Lebgewicht 50 bis 53, vollflei­schige 200 bis 240 Pfunb Lebgewicht 50 bis 53, voll- fleischige 160 bis 200 Pfunb Lebgewicht 48 bis 52, Sauen 40 bis 46. Marktverkauf: Großvieh mittel, geräumt, Kälber, langsam geräumt. Schweine ge­räumt.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt betchiosienen Dividende an. - Reichsbankdiskvnt 4 v H Lombardzinsfuß 5 v H

Franliur, u.

Berlin

Schluß« hird

Schlußl. Abend« börse

Schluß» hird

Schlußl Mittaq- börse

Datum

5.2.

6.2.

5.2.

6.2.

% Deutsche ReichSanleihe v. 1927

95,25

95

95

94,9

% ehern.?"/«, Dt. StelchSanl. v. 1929 6%% Doung-Anleihe von 1930 ..

100,1

100,13

100

100,1

95,4

94,9

95,75

95

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Au«loI..Rechten .........

97,75

97,25

97,9

97,6

De^gl. ohne AuSlo!.-Rechte......

6% etiem.8% Hess. KoIISftaat 1929 (rückzahlb. 102%) ..........

19,15

18,95

19,1

18,95

95,25

94,75

95

94,5

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12

92,5

_

92,5

Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liaui.......

92,75

92,5

vberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten

93

Deutsche Komm. Eammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

96,13

95,9

96,25

96,13

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Aoldpfe. 15 unkündbar bi» 1935

92,65

92,75

8% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Boldpfe. 16 unkündbar bis 1936

92,65

92,75

ehem. <ya% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu.-Pfandbriese

91,75

91,9

Wo ehem. 4Vt% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpfe.

92,5

92,13

_

6% ehem. 8% Pr Landespfand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

94

94

94

94

6% ehem. 7% Pr. Landespfand.

briesanstalt, Pfandbriefe R. 10

94

94

94

Eteuerautsch. BerrechnunaSkurS

97

97,1

97

97 J

8% Oelterretchische Goldrent,....

4,20% Oesterretkytsche Silberrente

23,25

1,5

23

1,25

23,25

23,13

4% Ungarische Goldrente.....

7,5

7,45

7,7

7,5

7,4

7,4

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

7,5

7,3

4%% desgl. von 1913 .......

7

6% abgest Goldmexikaner von 99

8,4

8,45

8,2

6,4

4% Türkische Zollanleihe von 1911

6,15

6,25

6,2

4% Türkische Bagdabbaha-Anleihe «*tU ......................

Sri

6,1

Frantturi a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußl. Abend« börse

Echluß» kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

5-2.

6.2.

5-2-

6.2.

4% desgl. Sene 11 ............

6,1

6,1

5,13

4,2

28

28,75

31,25

65

93,25

54,5

67

68,5

166

30,5 124,25

96,65

102,5

60

94,13

94,5

102,5

145,4

116

74

105,75 60,25

90,75

145

110 60,75 62,13

.5,1

5,4

7,9

4,25

28,25

28,9

23

31

65,5

93

54,5

67,75

68,5

166

29,75

124,5

96

102,75

60,13

94,5

95,5

101,5

144,75

115

74,25

105,13

60,75

90,75

71,5

144,5

109,75

61,25

62,4

5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 «14"/oRumLn.veretnh.Nentev.l913 4% Rumänische vercinh. Rente .

8)4% Anatolier ...............

5,3

4,475 28,13

29,5

32 67,5

52,75

67 67,5 166,5

30,75 124,25

97 102,75

60 95,75 96,5 103,65 146,5

116

76 107,13 62,65

91,5

144

110,65

62 64,5

5,25

7,75

4,4 28,25

29,75

22,5

32

67,4

92,5

53

67

67,5 166,75

30,75 123,9

97

103 59,75

95,5

96 103,75 146,25 115,25

75,4

106,9

62

92

73,13 144,5

111,25 62,25

64,75

vamvurg-Amertko-Paket .....O

vamburg-Südam. Dampsschtff . 0 Hansa-Dampfschifs ........ q

Norddeutscher Lloyd ........ 0

iH.® für Berkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... < Kommerz, und Privat-Bank .. O Deutsche Bank und Discontt>

Gesellschaft................ 0

Dresdner Banl.......... o

RetchSbank ................

A.2.«................. a

Betula........... o

Zektt. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Krasi ... 6

Felten & Guilleaume......""" q

Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität .. 8 5

Schuckert «Co......... <

Siemens & Halske......

LabmeyerLiLo.........t0

vu dern» ............. *

Deutsche Srdbl .............. 4

Gelsenkirchener..............0

Harpener ................. 0

Voesch EisenKöln-Neuessen .. 0 Ilse Bergbau g

Ilse Bergbau Genüsse........ 6

Iklöcknerwerke ......... O

Mannesmann-Rdöres O

Fran nur- a. Ul.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend« börse

Schluß­kurs

Schlußk. Minag, börse

Datum

5.2.

°.2.

5-2-

6.2.

Mansfelder Bergbau.......

.. 0

33,13

32,5

34

33,13

Kokswerke ..........

.. 0

89

87

Phönix Bergbau...........

.. O

48,75

46,5

48,5

47

Rheinische Braunkohlen ....

. 10

199

199,25

199,5

200

Rheinstahl ...............

.. 0

90,13

87

89,5

86,75

Vereinigte Stahlwerke......

.. 0

41,25

39,25

41,25

40,25

.. 0

14,9

15

Kaliwerke Aschersleben......

.. 6

Ü8

117,5

116

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

118,5

119

120

118

Kaliwerke Salzdetfurth.....

7%

151

153

152,5

154

.. 7

129

128

Scheideanstalt.............

.. 9

180,5

179

Goldschmidt ..............

.. 0

54,75

54

54,13

54,25

RütgerSwerke .............

.. O

54,13

53,5

54 25

Metällgesellschaft...........

.. 0

75

74,5

75,5

Philipp Holzmann.........

.. 0

69,25

68

69

68

Zementwerk Heidelberg ....

.. 0

86

86

-

Zementwerk Karlstadt.......

.. 0

98

98

-

Schultheis Patzenhoser .....

.. 0

97,5

95,5

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

44,25

45

43

44,25

Bemberg ..............

.. 0

45,25

44,25

45

43,75

Zellstoff Waldhof ..........

.. 0

49,25

48,75

48,9

48,5

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

40,5

38

40

38,5

Dessauer Gas .............

.. 7

116,25

115.5

Daimler Motoren..........

.. 0

43,75

42

43,75

42,25

Deutsche Linoleum .........

.. 0

48,13

47,65

48,5

48

Orenstetn & Koppel ........

.. 0

-

64

63

Leonhard Tietz ...........

.. 0

23

20,75

22,65

21,5

ibade....................

..10

168

164,25

167,5

164

Aerumulatoren-Fabrü......

.. 0

179,5

180

179,75

Lontt-Gummt.............

.. 0

155,75

154,4

155,5

153,25

Malnkraftwerke Höchst «I 75I

Süddeutscher fluda.........e| 1831 1821 183 I 182

Devi

enmarfl Berlin '

rankfurl a. M

5-Februar

6.Februar

Amtliche Notierung

<^el" I Brie

Amttlche Notierung

Geld | Brie

88*?:: Prag.......

Budapest... Sofia ...... Holland .... Oslo.......

Kopenhagen. Stockholm... London .....

Buenos Aires Reuyork.... Brüssel.....

Italien.....

Paris ......

Schweiz .... Spanien.... Danzig.....

.lapan......

Rio de Jan. . Jugoslawien.

Ltiiabm» ....

5,694

47,20

12,427

3,047

168,03

64,84

57,64

66,68

12,965

0,663

2,632

58,24

22,00

16,42

80,92

33,97

81,37

0,764

0,215

5,664

11,79

1

5,706

47,30

12,447

3,053

168,37

64,96

57,76

66,82

12,995 0,667 2,638

58,36

22,04

16,46

81,08

34,03

81,53

0,766

0,217

5,676

11,81

3antnolen.

5,704 47,20

12,427

3,047

167,83 64,93 57,69 66,68

12,915 0,668 2,617 58,29 21,94 16,42 80,92 33,92 81,37 0,768 0,215 5,664

11,77

5,716

47,30

12,447

3,053

168,17

65,07 57,81

66,82

12,945 0,672

2,623

58,41 21,98

16,46

81,08 33,98

81,53 0,770 0,217

5,676

11,79

Berlin, 6-Februar

Geld

Briet

Amerikanische Roten..............

Belgische Roten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling Rumänische Roten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Note».................

Ungarische Notas

2,57 58,13 57,43 12,87 16,38

167,41 21,82 64J7

66,52 80,74

33,78

2,59 58,37 57,67 12,93 16,44

168,09 21,90 65,03

66,78 81,06 33,92