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für den Wiederkauf vereinbart, so bleibt es bei dem ursprünglichen Kaufpreis. Schwierigkeiten können hier insofern entstehen, als der Käufer inzwischen Aufwendungen auf die Sache gemacht hat. Er kann für diese Aufwendungen nur insoweit Ersatz ver­langen, als durch sie der Wert der Sache erhöht ist. Er kann aber auch eine Einrichtung, mit der er die Sache versehen hat, fortnehmen. Sonst hat er den Kaufgegenstand im Falle des Wiederkaufs mit dem Zubehör herauszugeben. Wenn sich die Sache in­zwischen verschlechtert hat oder untergegangen ist, oder wenn sie aus einem anderen Grunde nicht an den Wiederoerkäufer herausgegeben werden kann, so kommt es darauf an, ob den Wiederverkäufer ein Verschulden trifft. Hat er die Verschlechterung usw. verschuldet oder den Gegenstand wesentlich verän­dert, so ist er für den daraus entstandenen Schaden verantwortlich. Für eine unwesentliche Veränderung hat er aber nicht aufzukommen, er hat auch keinen Ersatz zu leisten, wenn die Verschlechterung usw. ohne sein Verschulden eingetreten ist.

Beim Abschluß des Kaufvertrages kann der Wie­derverkäufer aber auchhereinfallen". Er kann unter

Umständen das Geschäft mit einem Partner abge­schlossen haben, der den Eintritt des Wiederkaufes nicht ckbwartet, sondern über die Sache, die ja sein Eigentum ist, verfügt. Dann hat der Wiederver­käufer die Pflicht, die inzwischen begründeten Rechte Dritter an der Sache zu beseitigen; er muß also nötigenfalls die Sache, die er inzwischen einem Dritten verkauft hat, wieder zurückkaufen, um sie seinerseits dem Wiederkäufer zu geben. Aehnlich steht es, wenn im Wege der Zwangsvollstreckung oder der Arrestvollziehung die Sache mit Beschlag belegt worden ist, oder wenn der Wiederverkäufer inzwischen in Konkurs geraten ist. Dann hat er sich darum zu bemühen, die Sache freizubekommen, um sie dem Wiederverkäufer zu übereignen, eine Ver­pflichtung, der er bei Zwangsvollstreckung, Arrest und Konkurs gewiß nur recht widerwillig nach­kommen wird und oft, mangels vorhandener- Mittel, nicht nachkommen kann. Ein Geldschaden ist dadurch aber dem Wiederkäufer nicht entstanden, da er ja seinerzeit für die Sache einen Erlös erzielt hat, den er auch mäst herauszugeben braucht, wenn der Wiederverkäufer feine Pflicht nicht erfüllt.

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Der Reichssportführer an den DSV.

Der Reichssportführer von Tschammer und Osten hat an den Führer des Deutschen Ski-Ver­bandes folgendes Telegramm gerichtet:

Bisherige Leistungen aktiver Skikameraden des DSV. im In- und Ausland fanden meine vollste Anerkennung. Insbesondere die hervorragenden Siege in Ungarn und Jugoslawien. Ich beglück­wünsche die Mannschaften und Führer des Deutschen Ski-Verbandes hierzu. Weiter so! Dieser kämpfe­rische Einsatz zeigt, daß ich mich auf meine Skikame­raden verlassen kann."

Sieg Heil! von Tschammer.

Gteding stellvertretender DT -Führer.

An Stelle des zurückgetretenen stellvertretenden Führers der Deutschen Turnerschaft, Dr. Edmund Neuendorff, hat der Reichssportführer den bisherigen Oberturnwart der DT., Steding (Bremen), zu seinem Stellvertreter bestimmt. Ste- ding ist außerdem Vertreter der Deutschen Turner­schaft im Reichssport-Führerring und behält auch dos Amt des Oberturnwartes bei.

Die Olympia-Schanze ist einaeweiht.

Die große Olympia-Schanze am Guidiberg bei Partenkirchen wurde am Montag durch den Sport- wart des Deutschen Ski-Verbandes, Baron le Fort, feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Die gesamte Ski-Elite des Werdenfelser Gebietes, Spitzenkönner aus München und einige bekannte Norweger hatten sich zum ersten Probespringen eingefunden. Schon die ersten Sprünge ergaben den Beweis, daß die Schanze in ihrer Konstruktion keinen Mangel aus­weist und große Weiten zuläßt. Der Norweger Rolf K a a r b y stand glatt 70 Meter durch und der beste Deutsche, O st l e r (Partenkirchen) erreichte ebenfalls glatt die 60-Meter-Grenze.

Der Widerhall der Einladung zur Olympiade.

Das Organisationskomitee für die XI. Olympischen Spiele hat auf die amtliche Einladung zu den Spie­len, die kurz vor Weihnachten an die 52 Länder versandt wurde, in denen Olympische Komitees be­stehen, bereits eine Reihe von Antworten erhalten, in denen für die Einladung gedankt wird und die besten Wünsche für die Veranstaltung ausgesprochen werden. Es wird zwar noch einiges

Zeit dauern, bis alle Nationalen Olympischen Ko­mitees zu der Einladung Stellung genommen haben; jedoch sind schon außer den Bestätigungen einige positive-Teilnahmezusagen eingegangen, näm­lich von Oesterreich und von Lettland. Auch das Norwegische und Finnländische Komitee sprechen die Ueberzeugung aus, daß Norwegens und Finnlands Teilnahme sehr rege sein wird. Die Schweiz hat, wie besonders hervorgehoben werden mag, schon früher den grundsätzlichen Entschluß gefaßt, sowohl nach Garmisch-Partenkirchen wie auch nach Berlin zu senden.

llm die Eishockey-Weltmeisterschaft in Mailand.

Deutschland wird mit Italien und Oesterreich punktgleich.

In den letzten Vorrundenspielen um die Eis- Hockey-Weltmeisterschaft in Mailand gab es am Montag eine große Ueberraschung, da es Italien gelang, Oesterreich knapp mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) zu schlagen. Dadurch sind in der Gruppe 3 die drei Teilnehmer, Oesterreich, Italien und Deutschland, punktgleich geworden.

Die Zwischenrunde begann am Dienstag mit dem Treffen zwischen Kanada und Frankreich. Die Kanadier waren in prächtiger Form und gewannen überlegen mit 9:0 (4:0, 5:0, 0:0). Deutschland trifft am Mittwoch auf Kanada und am Donnerstag auf Frankreich und hat beste Aussichten, in die End­runde zu kommen, an der neben den drei Grup­pensiegern noch der Sieger einerRunde der Zwei­ten" teilnimmt.

Zusammenschluß des VfB. und des Reichsbahn - Turn- und Sportvereins.

Arn 6. Februar wurden die schwebenden Verhand­lungen über einen Zusammenschluß des VfB. und des Reichsbahn-Turn- und Sportvereins durch die Unterzeichnung des Einigungsvertrages auf dem VfB.-Haus zum Abschluß gebracht. Der Reichsbahn- Turn- und Sportverein ging damit einen Weg, der seine Richtung nach den Ausführungen des Reichssportführers der den Behörden-Vereinen engste Zusammenarbeit mit anderen Vereinen emp­fahl schöpfte. Die Verhandlungen konnten um so schneller zum Abschluß gebracht werden, als sich die in den Satzungen festgeleqten Ziele vollkommen deckten. Der neue Verein, gestützt auf die Erkennt­

nis, daß die zu lösenden Aufgaben zu stärkster Kon- zentrierung drängten, wird diese auf Grund ihrer Mitgliederzahl von 1000 zu lösen wissen. Die zur Verfügung stehenden sportlichen Anlagen gestatten eine einwandfreie Durchführung des Spiel- und Trainingsbetriebes. Zur Zeit bestehen eine Fuß­ball-, Handball-, Leichtathletik-, Turn- und eine Kegelabteilung. Der Zusammenschluß bedeutet im sportlichen Leben unserer Stadt einen Schritt vor­wärts.

VfB. Gießen.

Die erste Jugend des VfB. erzielte in einem Spiel am Sonntag gegen die gleiche von Watzen­born-Steinberg ein Unentschieden. Die Leistungen beider Mannschaften standen unter dem Durchschnitt. Nach anfänglicher 3:1-Führung der Steinberger rafften sich die VfB.er auf und konnten durch Einzelleistungen den Gleichstand erzielen. Die erste Schülermannschaft wurde in Leihgestern von einem körperlich überlegenem Gegner verdient geschlagen.

Handball her Soldaten.

Tv. Zell (2Uofel) 1. Kompanie 2:12 (0:6).

Die 1. Mannschaft der Kompanie war am Sonn­tag Gast des Tv. Zell (Mosel). Die Aufnahme der Soldaten bei der Zeller Bevölkerung war eine überaus herzliche.

Die Mannschaft des To. Zell hat sich kürzlich die Meisterschaft in der Bezirksklasse gegen stärkste Kon­kurrenz aus Trier erkämpft. Sie setzt sich zusam­men aus kräftigen, großen Winzerburschen, und es wird behauptet, daß einer der Innenstürmer in der letzten Verbandsrunde von 30 Strafwürfen 29 Tore geworfen habe. Ein anderer Stürmer ist ein her­vorragender Sprinter, der die 100-Meter-Strecke wiederholt in 10,9 Sekunden zurückgelegt hat. Der Tormann war eine Klasse für sich.

Unter diesen Voraussetzungen durften die Sol­daten das Spiel nicht leichtnehmen. Der Angriff war das Alarmzeichen im wahrsten Sinne des Wortes. Ehe man sich versah, war die Zeller Sprin­

terkanone im Gießener Strafraum, und wenn Neh« ren nicht im letzten Moment zur Stelle gewesen märe, so hätte Zell bereits den Führungstreffer für sich buchen können. Von jetzt an war aber bas Spiel völlig in der Hand der Soldaten, denn sie fanden sich in einer noch nie gewesenen Form. Die Hintermannschaft des Tv. war durch das ständige Kreuzen des Gießener Sturmes derart zermürbtz daß eine klare Abwehr nicht mehr in Frage kam. Auf dem verschneiten Spielfeld zeigten sich die Sol» baten als geübte Bobenturner, was die Zuschauer

Gedenket der hungernden Vögel!

besonders begeisterte. Bis zur Halbzeit stand das Resultat bereits 6:0. In der zweiten Halbzeit wollte die Meistermannschaft alles daransetzen, um aus« zugleichen. Statt dessen wurden die Soldaten aber immer sicherer und konnten noch weitere sechs Tore schießen, denen die Gastgeber nur zwei entgegen» setzen konnten. Der Tormann der Turner verhin­derte durch sein großes Können eine noch höhere Niederlage.

Der Zuschauererfolg war der größte in der Sport« geschichte des schönen Moselstädtchens Zell. Daß die Zuschauer von der Spielweise der Soldaten heget« fiert waren, wird dadurch bewiesen, daß sich dis Mannschaft zu einem Rückspiel in Zell in aller Kürze verpflichten mußte.

Handball im Gau Heften her DT.

Turnv. Heuchelheim Turnv. Dorlar 4:1.

In einem Gesellschaftsspiel trafen sich beiba Mannschaften am Sonntag in Heuchelheim. Die Platzbesitzer zeigten sich während des ganzen Spieles leicht überlegen und errangen einen verdienten Sieg. Nach dem Wechsel mußte ein Spieler der Gäste auf Geheiß des Schiedsrichters den Platz ver« lassen.

Ski-Msterschasten in Verchiesgaden.

SA ermittelt ihre Meister im Patrouillenlauf.

Zu einem großen sportlichen Ereignis gestalten sich in diesem Jahre zum erstenmal die Deutschen Skimeisterschaften, die am Wochenende in Berchtes­gaden abgewickelt werden, auch für die SA. Im Rahmen der Meisterschaften bestreiten die SA.- Männer und zwar nur alte Kämpfer, die bereits vor dem 1. März 1933 den Formationen angehör­ten. Der Wehrstahlhelm ist somit ausgeschlossen. Für die Meisterschaft ist ein Patrouillenlauf über 18 Kilometer bzw. 12 Kilometer für die Flachland- SA. vorgesehen.

Die einzelnen Mannschaften, die aus einem Füh­rer und sieben Mann bestehen, starten in der neuen Gebirgs-Uniform und mit 15 Pfund Gepäck. Jede Mannschaft muß geschlossen durchs Ziel gehen und hat dann sofort in Linie anzutreten und dem zu­ständigen Führer Meldung zu machen. Auch wäh­rend des Laufes find noch verschiedene sportliche Hebungen eingeschaltet, die ebenfalls für die Wer­tung in Betracht gezogen werden, und zwar unter Anrechnung auf die reine Laufzeit. Die Meister­schaft gibt also den SA.-Leuten erneut Gelegenheit, ihren großen Kameradschafts- und Mannschaftsgeist zu beweisen. 15 Hoch- und 16 Mittelgebirgs-Patröuil- len starten über 18 Kilometer und die restlichen acht Flachland-Patrouillen haben 12 Kilometer zu bewältigen, wobei für die SS. ein besonderer Preis ausgesetzt ist.

Die einzelnen Mannschaften haben sich sämtlich einer eingehenden Vorbereitung u n -

t e r z o g e n und dürften somit in bester Verfassung antreten Noch 24 Stunden vor dem Start werden sie ärztlich untersucht und dann nochmals einer letz« ten Prüfung unterworfen und bei dieser Gelegen­heit kann sich die Zusammensetzung ändern, da für die schwächsten Läufer Ersatzleute eingestellt werden dürfen. Jede Patrouille erscheint mit 10 Mann, von denen zwei als Ersatz zur Verfügung stehen. Stabs­chef Röhm wird feine Mannen am Vorabend der Meisterschaft in ihren Quartieren in Bad Rei­chenhall besuchen und am folgenden Tage in Berch­tesgaden die Siegerverkündung auf dem Schloßhofe vornehmen. Noch am gleichen Abend geht es zurück nach Reichenhall, wo die erste SA.-Skimeisterfchaft mit einem großen Kameradschaftsabend beendet wird.

Zum Kampf um den Goldenen Ski

des DSV. find, wie erwartet, die Meldungen in großer Zahl eingelaufen und auf der Meldelifte findet man selbstverständlich die Elite vollständig vertreten. Die Beteiligung des Auslandes beschrankt sich lediglich auf die in Deutschland weilenden Nor­weger und einige Bulgaren, die im Abfahrtslau/ starten werden. Die größte Teilnehmerschar weift der 18-Kilometer-Langlauf mit 275 Nennungen auf, 160 Läufer sind für den Abfahrtslauf, 135 für den Spxunglauf gemeldet. Für den 50-Kilometer-Dauer- lauf haben sich 60 Läufer eintragen lassen und am Staffellauf werden sich voraussichtlich 16 Mann- schäften beteiligen.

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1. SchellnhausenRomrod km 39,00041,100;

2. SeltersBleichenbach km 51,38953,154;

3. WillofsLauterbach km 24,06825,768;

4. BüßfeldHomberg km 14,25015,150;

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6. Dorn-AssenheimReichelsheim km 9,495 10,495;

7. Ortsdurchfahrt Lißberg km 74,65775,174;

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Bei der vorstehend auszuführenden Zementschot­terdecke werden die Zementschotterarbeiten getrennt von den Vorprofilierungs-, Kurvenregulierungs- und Straßenoerbreiterungsarbeiten vergeben.

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Die Oeffnung erfolgt in Gegenwart der erschiene­nen Bewerber, die Ergebnisse werden für die einzel­nen Straßen in der vorstehend angegebenen Reihen- folge verlesen.

Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, den 1. Februar 1934.

Provinzialdirektion Oberhessen.

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in Watzenborn am 24. Januar und in Klein-Linden am 31. Januar sowie in Leihgestern am 5. Februar sind genehmigt. Ausgabe der Abfuhrscheine bei den zuständigen Kassestellen. Ueberweisung und erster Abfuhrtag für die Versteigerung vom 24. Januar am 8. Februar, für diejenige vom 31. Januar am 10. Februar und für diejenige vom 5. Februar am 13. Februar. Bei Barzahlung innerhalb 3 Wochen vom jeweiligen Versteigerungstag an gerechnet 4 v. H. Skonto. 771D

Gießen, den 6. Februar 1934.

Hessisches Forstamt Schiffenberg.

Nicolaus.

Amtliche Bekanntmachungen des Kreisamts Gießen.

Abänderung der Anordnung zur Durchführung der Bestimmungen über Reichsbaudarlehen für Eigen« Heime vom 7. Oktober 1933 betreffend.

Vorn 26. Januar 1934.

Die Bestimmung im Abschnitt IV, Abs. 2, wird wie folgt abgeändert: 755G

Die mit Reichsbaudarlehen bedachten Eigenheime muhen spätestens bis zum 31. März 1934 begonnen unb bis zum 30. September 1934 innen und außen vollständig fertiggestellt sein.

Nutz- und Brennholzverkauf.

Oberförsterei Brandoberndorf, Försterei Cleeberg.

Freitag, den 16. Februar, 10 Uhr, in Cleeberg, Deutsches Haus", Bombergerstein, Cleebaum, Streitwald, Grubenwald, Einhäuserfekd, Aulbach, Triebachsheck, Espaerwäldchen: 770D

93 rm Ei.-Scyeit, 103 rm Ei.-Knüppel, 133 rm Ei.-Reiser 1. Kl., 9370 Ei.-Wellen, 248 rm Bu.- Scheit, 269 rm Bu.-Knüppel, 16040 Bu.-Wellen,

7 rm and. Laubholz Scheit und 1 rm Knüppeh 7 rm Nadelholz-Knüppel.

Ei.-dl-Stämme: Kl. 2 5,67 km, Kl. 3 9,95 km, Kl. 4 2,22 fm.

Bu.-dl-Stämme: Kl. 3 2,84 fm.

Ki.-Stämme: Kl. la 1,69 fm, Kl. 1b 20,93 fm Kl. 2a 15,57 fm, Kl. 2d 3,61 fm, Kl. 3a 3,52 fm.

Fi.-Stämme: Kl. la 42,36 fm, Kl. 1b 105,33 fm Kl. 2a 24,32 fm, Kl. 2b 16,00 fm, Kl. 3a 4 98 fm '

Fi.-Stangen: 797 Stück l.Kl., 1158 Stück 2. Kl 1775 Stück 3. Kl.

___________Der Preuß. Staatsoberförster.

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Staatsoberförfterei Krofdorf.

I. Freitag, den 16. Februar d. 3., 9 Uhr, bei Gast- wirt Bender zu Krofdorf: 772O

Försterei Krofdorf, Diftr. 22d, 23b und Försterei Waldhaus, Distr. 47, 52b 53a: U '

Eichen-Scheit 153 rm, -Knünvel 73 rm.

Buchen-Scheit 651 rm, -Knüppel 123 rm, -Reis III 700 rm.

II. Donnerstag, den 22. Februar d. 3.. 9 Uhr. bei Gastwirt Moos zu Krofdorf:

Försterei Krofdorf, Diftr. 25, 21d und Försterei Waldhaus, Distr. 42a, 51, 29:

Eichen-Scheit 125 rm, -Knüppel 127 rm, -Reis III 502 rm.

B"che"-Scheit'526 rm, -Knüppel 87 rm, Reis III 9vU rm.

Im Jahre 1933 fanden durch den Kreisfeuerwehr« Inspektor in 41 Gemeinden Besichtigungen der Feuer- löscheinrichtungen verbunden mit einer Uebung statt.

Die Feuerlüscheinrichtungen der Gemeinden:

a) Allendorf a. d. Lda., Bettenhausen, Eberstadt, Etttngshausen, Geilshausen, Großen-Buseck, Grünberg, Hattenrod, Holzheim, Hungen, Lich, Lollar, Langsdorf, Obbornhofen, Queckborn und Willingen waren mit sehr gut;

b) die der Gemeinden Annerod, Beltershain, Beuern, Burkhardsfelden, Dorf-Gill, Göbeln« rod, Grüningen, Lang-Göns, Lauter, Londorf, Klein-Linden, Mainzlar, Münster, Nonnenroty, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Odenhausen, Oppenrod, Rödgen, Röthges, Steinheim, Trais- Horloff und Trohe mit gut und

c) die der Gemeinden Climbach und Reiskirchen mit im ganzen gut zu bezeichnen.

Nach diesem Ergebnis ist das Feuerlöschwesen im allgemeinen mit gut bis sehr gut zu bezeichnen.

Die Gemeinde Steinheim hat ein geräumiges Ge­rätehaus neu erbaut. In der Gemeinde Göbelnrod wurde das Gerätehaus neu erstellt und mit dem Backhaus durch eine feste Brandmauer verbunden. Die Gemeinde Ettingshausen hat das Gerätehaus ebenfalls neu hergerichtet und den Bodenbelag mit Pflaster versehen. Die Gemeinde Klein-Linden hat eine 12-m-Schiebeleiter und einen neuen Schlauch­wagen und die Gemeinden Lich und Hungen habe» je eine Kleinmotorspritze angeschafft.

Das Kreisamt spricht den betreffenden Gemeinden und Feuerwehren feine Anerkennung aus.

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