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HI., Luftsportoerband, Luftschutzbund, Arbeitsfront und NS.-GemeinschaftKraft durch Freude", Natio­nalsozialistische Kriegsopferversorgung, NS.-Hago, NS.-Studentenschaft, NS.-Frauenschaft, National­sozialistischer Frontkämpferbund, NSV. siehe obige Regelung.

Der Vorsitzende des Moratoriums, (gez.) Dr. Krupp von Bohlen und Halbach. Gauleitertagung in Dresden.

Berlin, 6. Okt (DNB.) In Dresden fand eine Tagung der Gauleiter der NSDAP, statt, die vom Stabsleiter der PO., D r. Ley, eröffnet wurde. Die Führerin der NS.-Frauenschaft, Frau Scholz- Klink, gab einen Ueberblick über den Stand der nationalsozialistischen Frauenarbeit. In ihren Aus­führungen kam die Zielklarheit zum Ausdruck, mit der heute die Partei daran geht, der deutschen Frau auf ihrem Gebiet den Weg in die aktive Mitarbeit an Volk und Staat zu bauen. Der Stellvertre­ter des Führers nahm Gelegenheit, Frau Scholz-Klink für ihre bisherige Arbeit, deren Erfolg offensichtlich zutage tritt, besondere Anerkennung auszusprechen. Anschließend sprach der Amtsleiter des NS.-Studentenbundes, Pg. Derichsweiler, über die Neugestaltung der nationalsozialistischen Studentenarbeit. Reichspropagandaleiter Dr. G o e b- bels und Hauptamtsleiter H i l g e n f e l d t unter»

Die SA und das Landestreffen der DAF. in Wiesbaden.

2HU dem zuständigen SA.-Führer wurde verein­bart, daß sämtliche S A.- AIänner des Gaues Hessen-Nassau, soweit sie der DAJ. oder JISBO. angehören, während des Landestreffens der DAF. in Wiesbaden am Samstag, 6., und Sonntag, 7. Oktober 1934, vom $ 2t.-Dien ft beurlaubt sind, um ihnen da­durch die Teilnahme am Landestreffen zu ermög­lichen. 3. A. gez.: Wüller - Scheld.

richteten die Gauleiter über die Durchführung des Winterhilfswerks Zum Schluß befaßte sich Gau- toter Wagner (München) als Referent für Fra­gen des Neubaus des Reiches sowie Hauptamtsleiter Kammer, der Staatsrechtler im Stabe des Stell­vertreters des Führers, mit grundsätzlichen Ge­meinderechtsfragen. In reger Aussprache schnitten bie Gauleiter wichtige Probleme aus allen Gebieten, insbesondere der Zusammenarbeit von Partei und Staat, an und klärten sie. Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer wurde die Tagung geschlossen.

Auf -em Wege zum Gtan-ar-brot.

Ordnung des Brotmarktes. - Oie Brotversorgung völlig gesichert. Verbesserung der Qualität.

Von unserer berliner ^ebdffion.

Ein Mitglied unserer Berliner Redaktion hatte Gelegenheit, sich mit dem zuständigen Referenten im Reichsministerium für Ernährung und Land­wirtschaft über die Pläne zu unterhallen, die über eine angebliche gesetzliche Regelung der Brotarten und der Brotpreise im Um­lauf sind. Oberregierungsrat Dr. Claus ermäch­tigte unseren Vertreter, festzustellen, daß sein Mini­sterium eine gesetzliche Regelung der Brotfrage nicht vorbereite und daß diese auch nicht beabsichtigt sei. Es werden jedoch Verhandlungen zwischen dem Reichs- nährstand und Dem Germaniabund der deutschen Bäcker geführt, die darauf ab­zielen, in die Vielfalt der verschiedenen Brot­sorten Ordnung zu bringen uno auch die Qua­lität der Brotarten zu standardisieren, wie das bereits auf allen möglichen anderen Ge­bieten des landwirtschaftlichen Produktenmarktes er­folgt ist. Wenn aus der Standardisierung der Brot­sorten auch eine gewisse Vereinheitlichung des Brot­preises entstehen sollte, so läge in der Natur der Sache, daß die gleichen Brotarten mit ihren gleich­mäßigen Gewichten einheitliche Preise be­dingen würden, die allerdings bann ebenfalls regio­nal gewissen Schwankungen unterworfen wären, wie es die in Kraft befindliche Regelung bei den Mehl- und Getreidepreisen ebenfalls vorsieht.

Zu einer Vorrats st reckung ist, wie Ober» regierungsrat Dr. Claus erklärte, nicht der ge­ringste Anlaß. Die Brotversorgung ist völlig gesichert. Es wird sogar mit Wirkung vom 15. Oktober eine Verfeinerung des B r'o - t e s erfolgen, indem darauf verzichtet wird, den bisherigen geringen Zusatz an Kartoffelmehl in Anwendung zu bringen. Man hatte in geringem Umfange Kartoffelmehl zur Brotteigherstellung vor­geschrieben, um der außerordentlich großen Vor­räte an Kartoffelerzeugnissen Herr zu werden. Es ist also nicht nur keine Streckung der Mehlvorräte vorgesehen, sondern im Gegenteil eine Verbesserung der Mehlqualität eingetreten, das beste Zeichen da­für, wie sicher die Marktregelung durch den Reichs­nährstand sich gestaltet hat.

Eine Vereinheitlichung der Brotsorten würde eine Verbesserung der Qualität und eine Gewährleistung des gerechten Preises auch für den letzten Ver­braucher darstellen. Mit Zwangsbewirtschaf­tung durch gesetzliche Maßnahmen hat diese Ver­edelung der Väckereierzeugnisse nichts zu tun. Die Verhandlungen zwischen Reichsnährstand und Bäckereigewerbe basieren auf freier Zusammen­arbeit mit dem einzigen Zweck, die Grundprinzi­pien des Reichsnährstandsgesetzes auch auf die letzte Säule des Marktgebäudes auszudehnen, zum Nutzen der Derbraucherschaft und zum Nutzen der nationalwirtschaftlichen Ziele des neuen Staates.

Wiffenschastsarbeit der deutschen Studentenschaft.

Zusammenfassung der besten Kräfte in einerFrühjahrshochschule^. Eine Schriftenreihe »Front junge Wissenschaft".

Berlin. 5. Ott. (DNB.) Der Führer der Reichsschaft der Studierenden an den deutschen Hoch- und Fachschulen, Feickert, hat eine Ver­fügung über die Wissenschaftsarbeitder deutschen Studentenschaft im Winter­semester 1934/35 erlassen. Die Verfügung geht von der Erkenntnis aus, daß nicht durch organisatorische Maßnahmen, sondern allein durch den wirk­lichen Einsatz der besten Kräfte in der Arbeit und durch die kameradschaftliche Zusammenfassung der nationalsozialistischen Professoren und Dozenten mit der neu­formierten Studentenschaft der Neuaufbau der deutschen Hochschule durchgeführt werden kann. Die Organisation der bisherigen A ernt er für Wissenschaft und ihrer Fachschaften und Fach­abteilungen bleibt beftehen. Die Aemter für Wissenschaft werden zu Hauptämtern er­hoben. Das wichtigste Aufgabengebiet letzterer ist die wissenschaftliche Mitarbeit an der Lösung wis­senschaftlicher Fragen des nationalsozialistischen Aufbaues der deutschen Landschaften. Zur Mit­arbeit an diesen praktisch-wissenschaftlichen Arbei­ten werden nur bie beften Kräfte der ein­zelnen Fachschaften und Fachabteilungen herange­zogen. Der Einsatz einer gesamten Fachschaft in Form einer pflichtmäßigen Erfassung aller Studen­ten darf in diesen praktisch-wissenschaftlichen Auf­gaben keineswegs geschehen. Zur Durchführung einer erstmaligen Bestandsaufnahme und Zusam­menfassung der im Wintersemester 1934/35 durchge­führten wissenschaftlichen Arbeiten wird das Haupt­amt für Wissenschaft in der Reichsführung der Deutschen Studentenschaft angewiesen, Vorarbeiten für die Errichtung einerFrühjahrshoch­schule der Deutschen Studentenschaft" im Frühjahr in Angriff zu nehmen. Diese soll d i e b e ft e n im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit der Deutschen Studentenschaft arbeitenden Kräfte zusammen fassen. Die zentrale Erfassung der Ergebnisse der besten wissenschaftlichen Arbeiten von Studenten wird durch die neuerrichtete Schriftenreihe der Deutschen Studentenschaft Front junge Wissenschaft" möglich ge- macht. Die Aufnahme einer Arbeit in diese Schrif­tenreihe ist die höchste Auszeichnung, die die Deutsche Studentenschaft für eine wissenschaft­liche Leistung verleiht.

Hitlerjugend und Gtudentenwerk.

Zwischen der Reichsjugendführung und dem Deutschen Studentenwerk e.V. ist eine Vereinbarung geschlossen worden, wonach für bie Zusammenarbeit beiber Stellen bas Soziale Amt b e r H I. zustänbia ist.Das Soziale Amt ber HI. schlägt bem Deutschen Stubentenwerk e. V. bie ftubierenben HI.-Kameraben zur öffent­lichen Förberung vor." Damit soll geeigneten Iugenbführern bas Stubium ermöglicht unb bie Durchsetzung ber Stubentenschaft mit nationalsozia­listischem Geiste sichergestellt werben. Das Soziale Amt ber Reichsjugenbführung sah sich gezwungen, ber wirtschaftlich schlecht gestellten HI.-Fiihrerschaft bie Möglichkeit zu verschaffen, um auch im Bereich ber Wissenschaft ihre Aufgaben zu erfüllen. Es ist nun nicht so, baß automatisch jeher finanziell we­niger bemittelte Hitlerjugendführer ein Stipendium

erhalten soll. Zu ben bisherigen Grunbsätzen bes Deutschen Studentenwerkes, eine Begabten- auslese vorzunehmen, tritt nun noch ber Grunb- satz einer burch bie HI.-Bewährung gesicherten po- litischen Führerauslese. Geistig weit über bem Durchschnitt befähigte HI. - Führer sollen künftig nicht in irgenbeinem Beruf untergehen, ber ihre befonberen Anlagen nicht auszuschöpfen vermag, fonbern sollen bazu bienen, eine natio- nalsozialistischeFührerelite zu bilben, bie sich burch Bewährung in ber Gemeinschaft, burch Mehrleistung unb vor allem burch ein un­zertrennliches Verbunbensein mit allen Schichten unb Stäuben bes Volkes auszeichnet.

Studentische Mitarbeit an der Landes­planung des Reichsheimstättenamts.

Berlin, 5. Okt. (DNB.) Zwischen bem Leiter ber Reichsplanung unb bes Reichsheimstättenamtes der NSDAP. Pg. Dr. L u b o v i c i unb bem Führer ber Deutschen Stubentenschaft, Pg. Feickert ist eine Vereinbarung getroffen worben, um für bie Stubentenschaft auf bem Wege ber Fachschaftsarbeit unb ben mit ber Stubentenschaft zusammenarbeiten­den Dozenten bie Arbeit ber Hochschule für bie Durchführung ber ßanbesplanung zur Verfügung zu stellen. Die organisatorische Durchfüh­rung ber für bie Reichsplanung notmenbigen wis­senschaftlichen Arbeiten ist ber Deutschen Stubenten­schaft übertragen worben.

Grundlinien

der neuen Lehrerbildung.

Für Wesen unb Inhalt ber neuen beutschen Schule wirb bie zukünftige Lehrerbildung von aus­schlaggebender Bedeutung fein. Wichtige program­matische Ausführungen bringt darüber die von Prof. Dr. Krieck (Heidelberg, früher Frankfurt) herausgegebene ZeitschriftVolk im Werden". Die Bildung des deutschen Volksschullehrers wird in Zukunft politisch-völkisch-weltanschaulich sein. In dem Streben, jedem Standesdünkel entgegen­zuwirken, kann es nicht das Ziel nationalsozia­listischer Lehrerbildung sein, Akademiker als Lehrer an die Volksschule zu entsenden. Vielmehr wird in Zukunft allein die Hoch­schule für Lehrerbildung für bie Aus- dilbung bes beutschen Volksschullehrers sorgen. Seine Aufgabe wirb es fein, ber beutschen Jugenb bas elementar st e Rüstzeug für ben Lebenskampf auf ben Lebensweg mitzugeben. Es wirb weniger feine Aufgabe fein, päbagogifche Systeme zu erproben, als bie beutfche Jugenb red) ne n, schreiben unb lesen z u lehren. Der von jebem Hanbwerksmeister währenb ber Systemjahre festgestellte unb immer roieber beklagte ft ä n b i g e Rückgang ber Kenntnisse ber Lehrlinge in biesen Elementargebieten ist marnenbes Mahnzeichen für eine inner­liche Umkehr. Dor allem wirb eine planmäßige Sprachpflege ben Bilbungsgang ber Hoch- schule für Lehrerbilbung burchziehen. Die Mutter­sprache ist bas erste unb wichtigste Fach jeber Lehrerbildungsanstalt. Sie soll keinerlei ober-

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kurz darauf, gegen 19 Uhr, erschien Dr. Goeb­bels mit seiner Begleitung im städtischen Obdachlosenasyl in der Fröbelstraße, das im Volksmund den FlamenDie Palme" trägt. Dieser Besuch erregte bei den Aermsten der Armen, die das Hauptkontingent der Be- > sucher dieses städtischen Institutes bilden, um so . größere Befriedigung, als er auch hier gänz­lich unerwartet kam und feit Errichtung dieses Asyls im Jahre 1888 bisher auch in der Systemzeit noch nie ein Mini st er dort erf(bienen war.

Dr. Goebbels besichtigte eingehend Unterkunfts- und Verpflegunqsmöqlichkeiten des Obdachlosenasyls, stellte durch Kostproben bie Qualität bes eben zur Verteilung gelangenben Abenbessens fest unb un­terhielt sich lange mit ben Insassen, bie sich in allen Schlaf- unb Eßsälen im großen Kreise um ihn ver­sammelt hatten. Einer Reche von befonbers schweren Fällen sozialer Not würbe burch sofortige Arbeitszuweisung abgeholfen. Heute abend wirb auf Anorbnung Dr. Goebbels' ber Berliner Gauwakter ber Nationalsozialistischen Volkswohl» fahrt, Pg. Spiewock, bas Obdachlosenasyl aufsuchen, um in einer Sofortaktion ben befonbers Notleiben» ben bas Dringenbste an Mleibung unb Schuh­werk zu vermitteln.

Bezeichnenb für bie burch ben Nationalsozialis­mus schon gehobene Moral auch bieses Instituts war ber immer wieberkehrenbe Wunsch nach Ar» beit. Dr. Goebbels betonte bemgegenüber, bah es bem Führer schon gelungen fei, 4Vs Millionen wie» ber in Arbeit unb Brot zu bringen; es stehe in ab­sehbarer Zeit zu erwarten, baß auch ber Rest bet Erwerbslosigkeit feine Beseitigung finbet.

Wie einschneidend das nalionalsozialislische Re­formwerk auch hier gewirkt habe, beweise ein­deutig die Tatsache, daß die Belegschaft dieses Asyls von einem Höchststand von 5000 köpfen vor der Machtergreifung auf einen heutigen Durchschnitt von 2 5 0 ge­sunken sei. Rotwendig erscheine jedoch, daß jeder mit anpackt und auch der letzte Wann im Volke von tiefstem Vertrauen zum Führer erfüllt bleibe. Alle Behörden und Beamten im neuen Regime mühten wissen, dah das Volk nicht für den Staat, sondern der Staat für das Volk da sei. Sie dürften deshalb ihre Entscheidungen zur Behebung von Rotständen nicht allein nach bürokratischen Gesichtspunkten fällen, sondern nach den Gesichtspunkten der Verantwortungsfreudigkeit und, wenn nötig, auch schneller und mutiger Entschlüsse.

Dr. Goebbels konnte anhand objektivster Prü­fungen feststellen, daß die Stadt Berlin ihren alten Ruf in ber sozialen Fürsorge über bie Korruptions­erscheinungen bes November-Staates hinweg im Dritten Reich noch befonbers vermehrt unb gefestigt hat. Er bankte bafür seinem alten Mitkämpfer, Staatskommissar Dr. Lippert, in warmen, herz­lichen Worten. Die Besichtigungsfahrt fanb gegen 22 Uhr nach achtstünbiger Dauer ihren Abschluß.

Reichsminister Goebbels besucht soziale Einrichtungen -er Reichshauptsta-t.

Auch den Bedürftigsten und Aermsten wird Hilfe werden.

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Berlin, 5. Okt. (DNB.) Gänzlich uner- wartet unb unangemeldet besuchte am Donnerstagnadjmittag Reichsminister Dr. G o e b - b e l s in feiner Eigenschaft als Berliner Gau­leiter eine Reihe öffentlicher Einrichtungen unb Anstalten ber Reichshauptstabt. Um 14 Uhr trafen ber Minister unb feine Begleiter im Waisen­haus Rummelsburg ein. Der verbienftoolle Leiter ber Anstalt, Direktor Goltz, beantwortete während eines Rundganges burch fast sämtliche Räume unb ben Park bie zahlreichen Fragen bes Ministers über bie besondere Organisation ber Ber­liner Waisen pflege, bie Betreuung, Erziehung unb Beschäftigung ber in dem Heim befindlichen Pflege­kinder. Besonderes Interesse brachte Dr. Goebbels ben Lehrlingswerk st ätten entgegen, deren überdurchschnittliche Leistungen große Anerkennung oerbienen. Dr. Goebbels unterhielt sich ausführlich mit vielen Zöglingen sowie mit ben Lehrern unb Erziehern, bie sich alle in freimütiger Weise unb ungezwungen äußern konnten. In der Kranken- ft a t i o n erzählte ber Kleinste der Anstatt zutrau­lich allerlei Drolliges aus seinem kleinen Menschen­leben. Ein rasch improvisierter Umzug aller Ange­hörigen ber Anstatt unb luftige Turnspiele der Kna­ben unb Mädchen zeugten von bem fröhlichen Kameradschaftsgeist bes Hauses, besten Gesamtein­brücke außerordentlich befriebigten.

Dr. Goebbels stattete anschliehend der ehema­ligen Wohnung horst Wessels in der Großen Frankfurter Straße, in ber der natio­nalsozialistische Heros die tödliche Wunde von kommunistischer Wörderhand empfing, einen Besuch ab. Rach einer eingehenden Be­sichtigung der Weihestätte ordnete der Gau­leiter an, daß das Zimmer horst Wes­sels, das von der Alurnachbarin Wessels, der alten Parteigenossin Pludau, in rührender Weise betreut wird, in den gleichen Zu­stand verseht wird, in dem es sich zu horst Wessels Lebzeiten befand. Es ist beabsichtigt, bas Haus unter Denkmalsschutz zu stellen.

Die Anwesenheit bes Ministers hatte sich in ber Großen Frankfurter Straße wie ein Lauffeuer her- umgesprochen, so baß Dr. Goebbels unb seine Be­gleiter nur mit Mühe ihren Weg fortsetzen konn­ten. Dieser führte in ben Arbeitsnachweis für Filmkomparsen unb Artisten, bie sogenannteFilmbörse" in ber Kronenstraße. In zweistünbiger Aussprache hatten bie von biesem Arbeitsnachweis betreuten Filmkomparfen hin- reichenb Gelegenheit, Dr. Goebbels ihre Wünsche unb Nöte persönlich vorzutragen. Sie machten ba­uen in ausgiebigster Weise Gebrauch. Eine R e - Organisation bes ganzen Komparsenbestanbes nach ben Grunbsätzen ber Leistung unb ber sozialen Gerechtigkeit wirb baraufhin in kürzester Frist burch- geführt werben. Ebenso soll eine genauere Fixie­rung bes Tarifen unter Beseitigung einer Reihe zutage getretener Härten vorgenommen wer­ben. Auch werben Mittel unb Wege gefunben wer­ben, um burch Errichtung einer Kranken­versicherung einen lang gehegten Wunsch ber Filmkomparserie zu erfüllen.

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flächliche Dielwisserei vermitteln. Im Mittelpunkt steht bie totale Wissenschaft von Volk unb Staat. Rassenkunbe, Vererbungslehre unb beutfche Volkskunbe soll jeber zukünftige Volkserzieher in ihren Grunbzügen kennenlernen. Dazu muß eine richtige Auffassung ber päbagogisch- technischen Aufgabe in bem Sinne kommen, baß Bilbungsgrab, Können und Wissen jeben Lehrer befähigt, bie Methobe felbft zu finben, durch die er sich bie notmenbigen Bilbungsgüter selbst erarbeiten kann.

Dank an dieTechnischeAothilfe

Das Gelöbnis für die Zukunft.

DNB. Berlin, 5.Okt. Der Reichsführer ber Technischen Nothilfe, Weinreich, hat anläß­lich bes 15jährigen B-stehens ber ^N. einen Dank an alle Nothelfer unb Mitarbeiter veröffentlicht, in bem es u. a. heißt: 15 Jahre be- beuten im Leben einer auf bem Grunbfatz ber Freiwilligkeit aufgebauten Organisation viel. Sie geben Veranlassung zu einer Rückschau unb einer ernsten Prüfung. Dabei ergibt sich, baß b i e Spannkraft unb Schwungkraft ber TN. s i ch nicht gelockert unb bie Bereit­willigkeit ober Opferfreubigfeit ihrer Angehörigen nicht nachgelassen haben. Nothelfer! Ich banke Euch für all bas, was Ihr in ben vergangenen 15 Jahren geleistet habt; fei es in ben Taufenben von Einsätzen in ben lebenswichtigen Betrieben, bei Naturkata­strophen ober in anberen Fällen höherer Gewalt, ober fei es, baß Ihr Euch im Luftschutz ober im 33 i e n ft ber Nächstenliebe, im Winter­hilfswerk, im 21 r b e i t s b i e n ft u. a. aus freien Stücken betätigt habt. Es war in jebem Falle au f b au e nb e Arbeit, bie ber Ge­samtheit nutzte unb bie bem von unserem Führer geschaffenen Staat zugute kommt.

Dank ferner allen hauptamtlichen An­ge st e l l t e n unb neben- unb ehrenamt­lichen Mitarbeitern. Sie haben alle Anteil an ber Schaffung ber Grunblagen für bie Arbeit ber TN., f i e alle haben treu ausgehal - ten, trotzbem sie in ber Vergangenheit unter ber Zugehörigkeit zur Organisation stark zu leiben hatten.

Mit Eurer Treue unb steten Einsatzbereitschaft rechne ich auch für bie Zukunft. Wir wollen bas sei bas Gelöbnis am 15. Jahrestag weiterhin uns als wirkliche Helfer ber N o t erweisen. Alles für bas erwachte Dritte Reich!

Führertagung des Deutschen Feuer- wehrverbandes.

Der Deutsche Feuerwehrverbanb hielt im Rahmen seiner Münchener Herbsttagung eine Führertagung ab. Der Führer bes Deutschen Feuerwehrverbanbes, Öanbesbranbbireftor Ecker- München, sprach über bie bisherigen Erfahrungen in ben Feuerwehr­schulen unb tünbigte an, baß man jetzt bazu über» gehen werbe, bie Erfahrungen auszu­tauschen unb auf Grunb bieses Meinungsaus­tausches einheitliche Richtlinien für bas ganze Reich aufstellen wolle. Die Feuerwehrschulen seien nicht wissenschaftliche Institute, sondern soll­

ten praktische Erkenntnisse übermitteln, bie sich in ber Branbbekümpfung segensreich auswirkten. Auf ber Hauptfitzung sprach ber Schöpfer bes preußi­schen Feuerwehrgesetzes, Ministerialrat Dr. Ker- ft i e n s , über bie reichsgefetzliche Regelung des Feuerlöschwesens. Nach seinen Vorschlägen wäre ber Aufbau vielleicht so buchzuführen, baß ber Charakter ber Freiwilligkeit burch- aus gewahrt bleibe, baß aber bie Feuerwehren in eine erheblich ftrafferc Form ge» bracht würben, unb zwar burch U m g e ft a l» tung zu einer Polizeitruppe. Die Rechts­form größerer Feuerwebren wäre bann bie einer Korporation bes öffentlichen Rechts, bei ben kleineren Wehren bie eines eingetrage­nen Vereins. Der Führer würbe in allen Fällen ernannt. Weiter wären bann Kreis- feuerwehrverbänbe zu bilben, bei benen bas Schwergewicht zu liegen hätte, lieber ben Kreisfeuerwehrverbänben ftünben bann bie provin­zialen Verbänbe ober bei kleineren Länbern btt ßanbesoerbanb. Seine Hauptaufgabe wäre bie Er­richtung von Feuerwehrschulen. Der Provinzialverbanb hätte auch bie Bestellung der Führer der einzelnen Feuerwehren zu bestätigen. Die Spitze des ganzen organisatorischen Aufbaus würde ein Reichsbeirat bilden. Die Ver­treter der Feuerwehren Bayerns, Württembergs, Badens unb Sachfens erklärten ihre volle Bereit­willigkeit für eine reichsgefetzliche Regelung. An ben Führer würbe ein Begrüßungstelegramm gerichtet.

Wechsel in der Bundespresseleitung des NSOFB.

Fkp. Der Bunbesführer bes NSDFB. (Stahlhelm), Reichsarbeitsminister Franz S e l b t e, hat an ben bisherigen Bundespressechef und Hauptschriftleiter ber BundeszeitungDer Stahl­helm", Wilhelm Kleinau, folgenbes Dankschrei­ben gerichtet:Kamerad Kleinau ist mit Wirkung vom 30. September 1934 auf feinen Antrag aus der Bundesleitung aus geschieden, um einer Berufung in eine andere Stelle zu folgen. Kamerad Kleinau gehörte ber Bundesleitung des Stahlhelm, Bund der Frontsolbaten, seit 1924 an. Als Sun- besprestechef, als Hauptfchriftleiter unb als Schrift­steller hat er bem Vunbe unschätzbare Dienste geleistet. In zahlreichen Fällen mußte er sich vor ben Gerichten des Systems wegen seines unbeug­samen Nationalismus oerteibigen. Im Jahre 1925 sammelte er die Schriftsteller bes Nationalismus zu einer Gemeinschaft schärfster Gegnerschaft zum Zwi­schenreich. Der Bunb gab ihm durch bie Zeitschrift Die Stanbarte" ein Sprachrohr, mit dem er aus alle kämpferischen Soldaten wirken konnte. 2lls ech­ter Frontsoldat hat Kamerad Kleinau 10 Jahre an leitender Stelle im Stahlhelm, BdF-, jetzt NS. Deutschen Frontkämpfer-Bund (Stahl­helm), im nationalsozialistischen Sinne für bi/ Idee bes neuen Reiches gekämpft. Für seine selbstlose Arbeit spreche ich ihm im Namen bes Bundes Dank unb Anerkennung aus unb wünscht ihm für bie Zukunft reichen Erfolg in feiner neuen Tätigkeit.

An Stelle Kleinaus ist mit ber Wahrnehmung de§ Amtes als Bundespressechef unb als Hauptschnst* leitet desStahlhelm" Kamerad von Wick, vlse

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