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Die Führung der Nation

Die Reichseinheit ist geschaffen

herauswittern.

Oer Sieg des Glaubens

Staate erobert haben, die Millionen der Zu­kunft aber ausschließlich für ihn erziehen.

die Macht der Bewegung zu erweitern und im Staate zu festigen und nimmer­mehr aus den Händen zu geben. Wenn schon die Demokratie nur die Vollstreckerin des Volkswillens sein soll, dann sind wir bessere Demo- traten als unsere Gegner in den meisten sogenann­ten Demokratien der Welt. Denn dort wird der Wille der Völker nicht selten von schlechten Parteien vertan und bei uns von einem starken Regiment wahrgenommen!

| Daher werden wir auch jeden Versuch, gegen die Führung der nationalsoziatistischen Vewe- gung und des Reiches einen Akt der Gewalt-

I tätigten anzuzetteln, ulederschlagen unb

Organisationen stößt in fast beängstigendem Tempo der Aufbau der nationalsozialistischen Jugend. Drei Riesengebilde, die, geführt und befehligt von der nationalsozialistischen Partei, Rlillionenmassen der Gegenwart unserem

Angeln zu heben. Gewiß schlummern in dieser Masse des Glaubens auch die Fähigkeiten einer

In dieselbe Zeil fällt aber zugleich die Fort- sehung der Ausgestaltung des inneren Auf­baues des Deutschen Reiches. Eine halbtausend­jährige Zersplitterung und damit Ohnmacht der deutschen Nation findet ihren Abschluß. Das deutsche Volk wird in Zukunft sein Schicksal nur in einer einzigen staatlichen Erscheinung wahrnehmen, genau so, wie es nur eine einzige nationalsozialistische Partei gibt. Der lähmende Gegensatz zwischen dem Reich und Preußen findet feine Lösung, wie die unverständliche Gegensätzlichkeit einzelner süddeutscher Staaten ihre Liquidierung erfährt. In alle führenden Stellen aber rücken gehorsame Söhne der na-

Und diese Führung des Volkes hat heute in Deutschland die Macht zu allem! Wer will be­streiten, daß die nationalsozialistische Bewegung nicht unumschränkter und unbeschränkter Herr des Deutschen Reiches geworden ist? Wer aber will weiter behaupten, daß etwa die Reprä­sentanz dieser Bewegung, die heute die Staats­führung innehat, nicht das Beste dieser Bewe­gung sei, sondern daß sich das Bessere in jenem Teil befindet, der zumindest in der Zeit des Kampfes um die Macht nicht der sichtbare Wil­lens- und Kampfträger der Bewegung war. Es gehört zur Anständigkeit eines wirklichen Man­nes, den Mut einer gerechten Selbsteinfchähung zu besitzen. Ob daher das, was heute in Deutsch­land die nationalsozialistische Macht führungs­mäßig repräsentiert, dem einen oder anderen paßt, ist nebensächlich. Ob es diesen oder jenen Fehler besitzt, belanglos. Allein nicht bestritten werden kann, daß es das Veste ist, was der Rationalsozialismus an geistiger und schöpfe­rischer Kraft, an Fähigkeit der Organisation und Führung fein eigen nennt. And das ist ent­scheidend!

Diese Führung der Nation, die Elite unserer Partei, hat alle Möglichkeiten des Handels durch die nationalsozialistische Revolution erhalten. Ihr Wille, das Programm der nationalsozialistischen Bewegung zu verwirklichen, kann von niemandem bestritten werden. In der Partei und gar in der übrigen Nation befindet sich niemand, der mehr geeignet wäre, dieses Programm zu vertreten. Denn er müßte dies schon in der Zeit des Kampfes um die

ßes auf dieser Welt, das Jahrtausende beherrschte und in Jahrzehnten entstanden wäre. Der größte Baum hat auch das längste Wachstum hinter stch. Was Jahrhunderten trotzt, wird auch nur m Jahr­hunderten stark. Revolutionen sind Vorgänge, ote nur entscheiden: wer pflanzt, was gepflanzt wird und bedingt noch, wie es gepflanzt wird. Säen und Reifen aber überlassen sie stets der Evolution d. h. der Zeit. Daher ist hierüber zusammenfassend folgendes zu sagen:

Das deutsche Wunder".

Der Wille der nationalsozialistischen Staats- führung ist ein unbeirrbarer und ein uner­schütterlicher. Sie weih, was sie will und will, was sie weiß. Sie hat zu dieser Selbstein- schähung ein Recht, denn sie hat hinter sich das Zeugnis einer Bewährung, das geschicht­lich nur sehr selten ausgestellt wird. Denn die Staatsführung des heutigen Reiches ist die Führung der nationalsozialistischen Partei. Was dieser aber in kurzem Zeitraum von 15 Jahren gelang, wird den Kindern späterer Ge­nerationen unseres Volkes gelehrt werden als dasdeutsche Wunder". Sie ist daher auch entschlossen, die ihr gegebene Gewalt wahrzu- nehmen! Sie führt und kapituliert vor nie­mandem! Besserwisser, Kritikaster usw. imponieren ihr nicht. Für diese ist es zu spät. Das Schicksal hat ihnen allen vordem Zeit genug gegeben, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Entweder vergaßen sie damals, sich vorzustellen, oder sie waren hierzu nicht fähig. Allein, wenn ihnen das Miß­geschick passiert sein sollte, damals infolge an­derweitiger Betätigung sich nicht rechtzeitig in der Weltgeschichte angemeldet zu haben, so kann ihnen heute dennoch nicht mehr geholfen wer­den. Denn zwei können nicht an einem Platz stehen. Und wo wir einmal stehen, steht kein anderer. Die deutsche Lebensform aber ist da­mit für das nächste Jahrtausend endgültig bestimmt.

Es gibt keinen Zweifel: Angefangen von der höchsten Staatsführung bis hinunter in die breite Masse aller Aemter haben sich Taufende und Zehntausende von früher nicht zu uns ge­hörenden Mitarbeitern innerlich mehr und mehr der nationalsozialistischen Idee zuge­wandt, und viele von ihnen sind innerlich vielleicht sogar unbewußt schon heute treue Diener und Verfechter unserer Bewegung ge­worden. Allein grundsätzlich muh dennoch im Auge behalten werden, daß alles irdische Glück nur i m Menschen selbst liegt und daß es daher falsch ist, von dieser Welt mehr zu er­warten, als wir ihr selbst zu geben bereit sind. Die letzte Verwirklichung des nationalsozialisti­schen Staates ist daher leider abhängig von der Durchführung der national- fozialistifchen Erziehung unseres Volkes. Dies aber ist nicht eine Angelegenheit des Augenblicks, sondern die Aufgabe einer langen Zelt.

imkeimeer sticken, er mag kommen von wem er will.

Wir alle wissen, wen die Ration beauftragt hat! wehe dem, der dies nicht weih oder es vergiht! Im deutschen Volk sind Revolutionen stets selten gewesen. Das nervöse Zeitalter des 19. Jahr­hunderts hat bei uns endgültig feinen Abschluß gefunden. In den nächsten tausend Jahren findet in Deutschland keine Revolution mehr statt! So hat dieses Regiment, gefestigt und stark in seiner inneren Selbstsicherheit, erfüllt von der Kraft des Glaubens und Vertrauens des Volkes, auf allen Gebieten mit der Arbeit begonnen.

Außenpolitisch haben wir in der feierlich» sten Weise vor aller Welt die Grundsätze prokla­miert, nach denen die deutsche Nation ohne Haß und Rachsucht gegen andere Friede und Freundschaft auch mit d e n e n sucht, die uns vor 15 Jahren noch als Feinde gegenüberstanden. In der tieferen Erkenntnis der notwendigen Folgen eines neuen Krieges in Eu­ropa, der nur zum kommunistischen Chaos führen könnte, haben wir alles getan, was zur Verbesse­rung und Entgiftung unserer Beziehungen mit die­sen uns früher feindlich gegenübergestandenen Na« tionen möglich war. Wenn unsere ewigen Appelle so oft ohne jede Antwort blieben, dann wist sen wir dennoch, daß es nicht die Völker sind, die Streit und Krieg wünschen, sondern kleine Cliquen internationaler Hetzer, deren Interesse es ist, Kriege zu machen, an Kriegen ZU verdienen, aber niemals in Kriegen zu kämpfen! Wir geben daher auch die Hoffnung nicht auf, daß

Zn den nächsten tansendZahren finden in DeutschlandkeineRevoluüonenmehrstatt"

digkeiten als Auftraggeber der revolutionären Er­hebungen, sondern der v e.r b r e ch e r i s ch e Ehr­geiz einzelner nach Macht strebender Usurpatoren. Diese Revolutionen in Perma­nenz führen zur Zerrüttung jeglichen völki­schen, staatlichen und wirtschaftlichen Lebens. Sie sind nicht Explosionen eines vergewaltigten Selbst­erhaltungstriebes einer Nation, sondern einfache Machtkämpfe beutegieriger Politiker! Wahrhafte Revolutionen sind nur denkbar als Voll­zug einer neuen Berufung, der der Volkswille auf diese Art seinen geschichtlichen Auftrag erteilt.

Der Weg

zu einer neuen Ordnung.

Daher kann eine Revolution an sich auch niemals ein Programm verwirklichen. Sie kann n u r den Kräften freie Bahn geben, die sich einem bestimmten Programm verschrieben und seine Verwirklichung zugesichert haben.

Revolutionen beseitigen nur Rlachtzustände! Die Evolution allein verändert Sachzustände! Denn das Entscheidende ist nicht die Ueberroin- bung, Beseitigung oder gar Vernichtung be­stimmter Lebensauffassungen, Einrichtungen, Funktionen usw. als vielmehr ihr Ersah durch bessere. So wie die Well nicht von Kriegen lebt, so leben die Völker nicht von Revolutionen. In beiden Fällen können höch­stens Voraussetzungen für ein neues Leben geschaffen werden. Wehe aber, wenn der Akt der Zerstörung nicht im Dienste einer besseren und damit höheren Idee erfolgt, son­dern ausschließlich nur den nihilistischen Trie­ben der Vernichtung gehorcht und damit an Stelle eines besseren Reuaufbaus ewigen haß zur Fotge hat. Eine Revolution, die in der Niederwerfung eines politischen Gegners oder in der Vernichtung früherer Leistungen, der

des Führers der Partei zum Staatsoberhaupt der deutschen Ration, sowie anschließend in der Vereidigung von Wehrmacht und Verwaltung de s R e i ch e s a u s i h n. Damit hat die natio­nalsozialistische Revolution in diesem Jahre in einem einzigartigen Porwärlssiürmen Deutsch­land erobert und die Voraussetzungen ge­schaffen für eine überlegene, von oben geführte Verwirklichung des nationatfo- ziatistischen Programms. Durch die Stellung der Wehrmacht aber als ein­zigem Waffenträger der Ration zu diesem neuen Staate ist die letzte auf unabsehbare Zeit wirkende Sicherung des neuen Zustandes er­folgt!

Wenn es demgegenüber unseren Feinden, be­sonders außerhalb des Reiches, gefällt, in den vier Millionen Neinstimmen eine gefahrdrohende Oppo­sition zu erblicken, dann kann uns das nur mit innerem Lächeln erfüllen. Vor 14 Jahren find wir als einsame Männer unbekannt und namenlos ausgezogen, eine große Nation zu erobern. Da­mals trugen wir in unseren Herzen die inbrünstige Zuversicht, daß es uns gelingen wird, die unbe­kannte Flagge einer neuen Idee dereinst auf das Berliner Schloß zu pflanzen. Heute sehen wir nach einem geschichtlich noch nicht dagewesenen Siegeszug vor uns noch ein Häufchen Seitwärts- stehender, Abtrünniger oder von uns überhaupt nicht Gewollter. Ihre Bezeichnung alsOppo­sition" ist die einzig treffsichere Kennzeichnung ihrer traurigen Existenz. Denn auch wir standen einst in Opposition. Allein wir waren die Natio­nalsozialistische Partei, und unser Glaube war un­ter Programm. Diese aber sind nur Opposi­tion und haben weder Glauben noch Programm. Sie sind, angefangen vom ewigen Ahasver der Menschheit bis zum wurzellosen Anarchisten eine Fronde destruktiver Elemente oder einfältiger Toren, deren einziges gemeinsames Bekenntnis das N e i n" der nationalen Gemeinschaft und der po­sitiven Arbeit gegenüber ist.

Sie werden fcute dies so wenig begreifen, als sie es vor 15 Jahren ebenfalls nicht erfaßten. Allein, wenn von diesen allen leiblich kein Staub und von ihrem Geiste kein Hauch mehr übrig Jem wird, wird das deutsche Wunder weiter strahlen, das Leben unseres Volkes formen und bestimmen. Daß dem aber so sein wird, verdanken wir nicht unwesentlich diesen zwölf letzten Monaten. Man wird einst mit Recht die Zeit zwischen dem Partei- tag 1933 und dem 1934 als das Jahr der po­litischen Machtsicherung in Deutschland durch den Nationalsozialismus bezeichnen.

Noch im März 1933 bekannte sich in den Reichs- tagswahlen das deutsche Volk mit 17,5^Millionen seiner Seelen zu uns. Dann kam die Revolution. In einem einzigen gewaltigen Aufstand fegte die Partei die Türsteher eines morschen Zeitalters zur Seite. Aus den Gebäuden des Staates flatterten unsere Fahnen, und die Adler haben das Symbol der neuen Hoheit empor über das Reich. In einem einzigartigen Entschluß sprang die Bewegung am ersten Mai hinein in das Volk und riß die Millionen Proletarier heraus aus dem Phantom der 3nter- nationale und stellte sie mitten in die Gemeinschaft der Nation. 24 Stunden darauf waren die Burgen des Klassenwahnsinns gefallen!

Die Führung der Nation, d. h. die Führung der nationalsozialistischen Partei legte in wenigen Mo­naten den Grundstock zu einem Vertrauen, das zum ersten Mal auf einem Gebiet der Außenpolitik zum bisher unerhörten Ausdruck kam. 40 Millionen Deutsche billigten den Entschluß der nationalen Re­gierung, Genf zu verlassen und aus dem Völkerbund auszutreten, und über 39 Millionen bekannten sich zu einer unter nationalsozialistischer Führung stehen­den Gemeinschaftslifte für den neuen Reichstag.

Wenn bis dorthin die nationalsozialistische Staats­führung die legale Berechtigung zu ihren Handlun­gen aus einem Ermächtigungsgesetz ableitete, bet dem nahezu 9 Millionen Stimmen früher nichtnatw- nalsozialistischen Parteien 17 Millionen nationalfo- zialiftischen gegenüberftanben, dann entfielen im No­vember desselben Jahres von 39 Millionen Stim­men nur mehr 40 Mandate, das find 2,4 Millionen Stimmen, auf Repräsentanten dieser fremden Par­teiwelt. 10 Monate später hat die Nation sich schon mit über 38 Millionen Stimmen für die ausschlieh- liche nationalsozialistische Staatsführung entschieden. Eine gigantische Entwicklung!

Beseitigung vorhandener Zustände ihre einzige Aufgabe sieht, führt zu nichts Besserem als zu einem Weltkrieg, der in einem wahnsinnigen Diktat seine grauenhafte Erfüllung, d. h. Fort­setzung findet.

Wenn daher der Revolution nur ein sekundärer Charakter beigemessen werden kann, so liegt die primäre Bedeutung in der Idee und ^em.program­matisch niedergelegten Wollen die als Auftraggeber eines solchen Vorganges anzusehen sind. Diese Zle.- setzung aber ist allein verpflichtend für den Ablauf einer wichen Erhebung. Indem diese Zielsetzung ur­sprünglich niemals aus der Gesamtheit einer revo­lutionären Masse, sondern stets aus der intui­tiven Erkenntnis und Einsicht eines Einzelnen ober einzelner Weniger stammt, können auch nur biese burch bie Revolution den geschichtlichen Auftrag s?r die Er­füllung ihres Programms erhalten haben. Denn indem Hunderttausende bereit sind, kämpfend für ein Ideal die dem sich entgegensetzenden Wider­stände zu beseitigen, erwarten sie um so mehr, daß die Schöpfer dieses Ideals für dessen Verwirklichung sorgen. Denn die Kampfer einer solchen Erhebung find nicht gefallen, damit dann Wahnsinnige oder Nichtskönner einen an sich schlechten Zustand der Vergangenheit in ein noch schlechteres Chaos der Ge­genwart verwandeln, sondern damit nach einem kurzen, wenn auch chaotischen Uebergang eine neue dauernde und bessere Ordnung entsteht. Sie wollen nichts anderes, als daß durch ihr Opfer jene Willensträger, die mit ihrer Idee auch ihnen den Glauben und Befehl zum Handeln gaben, die Möglichkeit der Verwirklichung ihrer Ideen erhalten. Und je mehr diese Idee im Unter, bewußtsein einer Nation als instinktiv gesuhlte, wenn auch nicht verstandesmäßig erkannte Lebens­gesetze empfunden werden, um so mehr Verantwor­tung fällt auf jene, bie als Erklärer und Ausspre- cher dieser inneren Sehnsucht zugleich deren offene Verkünder und damit die Führer eines Volkes

I geworden find.

Stabilität unb Selbstsicherheit eines führenden Regiments bedingen einander gegenseitig. Ohne dem sind überhaupt keine Erfolge zu erzielen. Denn jene Besserwisser, bie burch bie Kritik der Taktik bie Rotwenbigkeit ihrer eigenen Be­rufung beweisen möchten, sinb zu allen Zelten fo zahlreich gewesen, bah bie Völker selbst bei schnellstem Regierungsverbrauch sie nie hätte verbauen können. Es ist baher nötig, bah man solchen Versuchen gegenüber hart unb ent­schlossen bleibt. Wer bannt eine Revolution zu motivieren versucht, hanbelt stets gewissenlos. Auch die nationalsozialistische Bewegung hat ihren revolutionären Kampf nicht begonnen, weil sie etwa die taktische Geschicklichkeit ihrer Vorgänger als nicht zulänglich angesehen hat, sondern weil die welt­anschauliche Basis dieses Regiments von Grund auf falsch und irrig war, so schlecht, daß auch die besten Taktiker daran nichts mehr zu Gunsten der Nation hätte ändern können! Und so war es auch. Wenn Rücksichten taktischer Natur das Handeln der nationalsozialistischen Staatsführung auf zahlreichen Gebieten beeinflussen, dann ebenso auch Hemmungen, die sich aus Mangel fachlich ge­eigneter Qualitäten ergeben. Und auch dies muß eine wahrhaft souveräne Bewegung großzügig sehen und selbstsicher in Kauf nehmen.

Der Nationalsozialismus ist eine Weltan­schauung. Ihre Verwirklichung steht meilenweit über jedem Akt einer reinen Inbesitznahme der Staatsgewalt. Die Regierungsgewalt in einem Volke von 68 Millionen Menschen zu stürzen und zu übernehmen, ist schwer. Allein aus diesen 68 Millionen Einzelwesen einer zerfahrenen Welt Seelenkämpser einer neuen Idee zu machen, ist tausendmal schwerer. Ich zweifle nicht, daß sich für jedes ausgeschriebene Amt stets Hun­derte an Bewerbern melden. Allein es gilt auch hier die fternenweise Erkenntnis:Viele sind berufen, doch wenige auserwäh11". Als die nationalsozialistische^Partei, erfüllt von feuri­gem Glauben einer Weltanschauung ihren Kamp um Deutschland begann, lag es in der Natur eines solchen Unternehmens, daß der Glaube ein größeres Kontingent stellte, als das abstrakte ober gar eingebildete Wissen. Nur mit der gläubigen Inbrunst dieser unverdorbenen und unverbildeten Menschen war es möglich, einen Staat aus seinen

bar zwischen der Macht der Bewegung und ihrer ziffernmäßigen Verankerung und Beteiligung an den tausend und zehntausend einzelnen Stellen der ee Staatsführung unseres Volkes besteht ober zu be- rr_ tehen scheint. Denn was bisher nicht sein konnte, i wird in der Zukunft werden. Die Kraft der Assimilierung unserer Idee ist mit dem 30. Jan.

nicht erloschen.

Im Gegenteil. Wenn es möglich war, im knap- Und auch diesen letzten Rest nichtnationalsozia- pen Lauf eines Jahres einen gewaltigen Suroadjs liftifdjer.^^tauffaffunfl u rf

der nationalsozialistischen Partei einzugliedern, unser nächster ^agnff zersprengen. D e Richtigkeit dann ist es verständlich, daß die Werbekraft unse- unserer Idee, die Starke unserer Leistungen, die rer Idee sich allmählich auch dort auszuwirken be- Beharrlichkeit unseres Willens wird von ihnen ge­ginnt, wo nur durch äußere Widerstände ihr roinnen, was deutsch ist und Damit für uns ge- früheres Eindringen am meisten gehemmt war. wonnen werden kann. Der Rest aber wird genau 1 ä 1 f0 wesenlos sein für die Zukunft der deutschen Na­

tion, wie der normale Satz des Verbrechertums be­langlos sein muß für die menschliche Gesellschaft. Wir alle können heute das stolzeste Bewußtsein unser eigen nennen Pollstrecker des Willens der Nation zu sein. Die nationalsozialistische Partei hat damit ihre Macht durch und mit dem Willen des deutschen Volkes. Sie hat weiter damit die Pflicht, ihr von der überwältigenden Mehrheit gebilligtes Programm zu verwirklichen. Der erste Gedanke und die erste Aufgabe dieses Programms aber lautet- In ununterbrochener Sorge und Arbeit

Durch Gesetzgebung und organisatorische Maß­nahmen ist die Presse in den Dienst dieser ge­waltigsten Idee und Aufgabe unseres Volkes ge­treten und hilft nun mit, die (Einheit de r W i I - lensmeinung in immer fteigeuöem Maße her­zustellen. Wohin wir in Deutschland blicken, wir .sehen überall nur eines: Das Reich und das Volk vielen Gebieten Nationalsozialisten in leitenden sind in den hinter uns üe0e^

Stellen zu halten oder gar zu bringen, führte in rapider Schnelligkeit der nationalsozialistischen Lehre der inneren Struktur der Bewegung zu einer e i n - verfallen und unserer Ideegewann vl und bami eiligen Verlagerung ber Bildung unb bes wie verwanbelt zu einer gewaltigen Kraft Wissens gegenüber bem intuitiven Erkennen, treue- geworden.

tem Glauben und fanatischem Opfersinn. Das Herz Die Krönung dieser politischen Entwicklung

unb bie lugenben mögen immer schwerer als bas ^igf sich symbolisch in der Aebernahme

bloße äußere Wissen. Das war in ber Zeit bes Hoheitszeichens der Bewegung Kampfes unser großes unb stolzes Glück. Heute burdl xte Wehrmacht, in der Wahl muß es alle bie warnen, bie bas Recht zur Kritik I ableiten wollen aus bem Mißverhältnis, bas schein-

Macht bei den Tausenden sich bietenden Gelegenhei­ten unter Beweis gestellt haben. Es kann daher das Handeln dieser Führung der Vollstreckung des nationalsozialistischen Auftrages durch nichts ge­hemmt werden außer durch Momente taktischer, per- önlicher und damit zeitlicher Natur.

Es ist eine ewige Erfahrung, daß der Schwäch­ling ebenso gern bereit ist, seine zögernde Unfähig­keit mit dem Wort Taktik zu entschuldigen, rote er umgekehrt einmal wild geworden jede Taktik a l s Zeich en der Schwäche verfehmt. Es tritt dann nur zu leicht der komische Zustand ein, daß solche politischen Spießer in allen grundsätzlichen Dingen der Taktik erliegen, umgekehrt aber im taktischen Vorgehen über lauter Grundsätze stolpern. Eine Bewegung, die auf dem festen Fundament einer Weltanschauung gegründet ist, gibt ihrer Führung die Möglichkeit, in eisiger Heber- legung ein Ziel ins Auge zu fassen, bas burch bie Idee fixiert erscheint unb nach allen Regeln ber Kunst des Möglichen zu erreichen versucht wird. , -------- - ; v ,, . .,

Wehe, wenn sich eine Staatsführung in der Be- tionalsozialisiischen Partei e n und bieten die

folgung'des ihr gegebenen Auftrages von Besser- Gewahr, daß nur ein Wille Deutschland be-

roiHern ober Kritikastern beirren herrscht und damit Deutschland selbst wieder

läßt, jene Wege zu suchen unb zu gehen, die nach \n einem Willen zusammengefaßt erscheint. Zum

menschlichem Ermessen bei geringsten Opfern und Ausbau der gewaltigen Bauern- und Arbeiter-

mit ber größten Wahrscheinlichkeit am Ende doch -----.......-

bas gesehene Ziel erreichen lassen. Eine wirklich souveräne Vollstreckung bes Volkswillens barf ge- rabe beshalb am wenigsten sich vor benen beugen ober benen nachgeben, bie in ber stets leichten Kritik bes taktischen Vorgehens bie Möglichkeit einer Erschütterung eines Regiments an sich er­blicken, unb barin Die alleinigen Chancen einer sonst wirklich nicht berechtigten eigenen Berufung

... _________ ....... ... v..v.o_______ ______ Wir kommen damit zum dritten Moment der

sachlich erforderlichen Entwicklung. Allein die prak- Beeinflussung des Handelns der Führung, das i m tische Unmöglichkeit, in der Zeit des Kampfes auf13etHid)en an sich liegt Es gibt nichts Gro-