Nr. 5
6. Februar
Erscheint Dienstag und Freitag
1934
Hur durch die Post zu beziehen.
Verordnung
Ge-
21. Dezember 1933 sind
alle Dienst
zuständig.
§ 4.
b)
Nach diesem Ergebnis ist das Feuerlöschwesen im allgemeinen
am
die
die
für
Druck der Drühl'schen Llniversitäts--Buch- und Steindruckerei, R Lange, Gießen
liegt am
donnerte und blitzte es
Unser Ziel war ein „Chani" — ein einsam gele-
;ernen Sattel, langsam und bedächtig ging das
des § 4 der Dampfkessel-
der vom 1934
mit gut bis sehr gut zu bezeichnen.
Die Gemeinde Steinheim hat ein erbaut. In der Gemeinde Göbelnrod erstellt und mit dem Backhaus durch
geräumiges Gerätehaus neu wurde das Gerätehaus »eit eine feste Brandmauer ver-
Amtlich anerkannte Reichsverordnung sind inspektion.
Attendorf a. d. Lda., Bettenhausen, Eberstadt, Ettingshausen, Geilshausen, Großen-Buseck, Grünberg, Hattenrod, Holzheim, Hungen, Lich, Lollar, Langsdorf, Obbornhofen, Queck- born und Billingen waren mit sehr gut;
die der Gemeinden Annerod, Beltershain, Beuern, Burkhardsfelden, Dorf-Gill, Göbelnrod, Grüningen, Lang-Göns, Lauter, Londorf, Klein-Linden, Mainzlar, Münster, Nonnen- roth, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Odenhausen, Oppenrod, Rödgen, Röthges, Steinheim, Treis-Horloff und Trohe mit gut und
die der Gemeinden Climbach und Reiskirchen mit im ganzen gut zu bezeichnen.
nicht zu denken, wir waren beide so müde, daß die Gefahr des Einschlafens und Erfrierens zu nahe lag. So liefen wir schweigend stundenlang, bis plötzlich in der Schneefläche eine Rauchwolke sichtbar wurde — es war der langersehnte „Chani"
Die beiden Häuser waren förmlich im Schnee begraben. Ihre Insassen hatten eine breite und tiefe Rinne schaufeln müssen, um überhaupt einen Zugang durch den im Schnee vergrabenen Chani zu schaffen. Es schaute aus wie Sibirien in Griechenland. Kaum
wollte ich meinen Augen trauen.
Roch vorvorgestern war ich hier gewesen. Da schien die liebe griechische Sonne so warm, da lachte ein blauer Himmel über mir. Ich hatte mich meines Mantels und meiner Jacke entledigt und wanderte lustig und luftig allein in die mir unbekannte Gegend. Wie ein 'beglückender Spät-Frühlingstag er-
tu Wuno" (Tee' vom Berge), aus Kräutern des Waldes gebraut, der herrlich würzig duftete und durch und durch erwärmte, wurde herumgereicht. Kaum, daß wir uns etwas ausgeruht hatten, traten zwei Männer ein; es waren die beiden Postboten aus Zagora, die nach uns die beschwerliche Wanderung angetreten hatten. Ein griechisches Essen wurde schnell zubereitet, der rote Landwein kredenzt und — ich erzählte den Leuten vom deutschen Winter und seinen Freuden, von Wintersport und Schlittenfahren. Dann aber mußten wir wieder hinaus in die winterliche Kälte, denn von hier aus hatten wir immerhin noch gute vier Wegstunden bis Polo Dort wollten unsere Zuhörer unser winterliches Erlebnis zunächst nicht recht glauben, aber ein Blick auf den von dunklen Wolken und weißem Schnee umhüllten Kamm des Pelion bestätigte unsere Schilderung. So wurde eine als Frühlingsspaziergang gedachte und begonnene Wanderung zu einer Bänderung in Eis und Schnee über den Pelion.
fer warme, . . ,
Wintertag fand plötzlich ein
Bekanntmachung.
Vetr.: Das Feuerlöschwesen im Kreise Gießen.
Im Jahre 1933 fanden durch den Kreisfeuerwehrinspektor in 41 Gemeinden Besichtigungen der Feuerlöscheinrichtungen verbunden mit einer Uebung statt.
Die Feuerlöscheinrichtungen der Gemeinden:
Betr.: Saarpropaganda.
An die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises.
Wir weisen Sie auf die Verfügung des Hess. Staatsministeriums, Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum Nr. I, 5820 vom 20. Januar 1934, abgedruckt in der „Darmstädter Zeitung", Nr. 25 vom 30. Januar 1934, hin, und empfehlen Ihnen, uns bis spätestens 1. März ü.J. etwaige Bestellungen auf den Bezug des Textes des obengenannten Liedes einzusenden.
Gießen, den 1. Februar 1934.
Kreisschulamt Gießen. I. A.: Grein.
Betr.: Brandverhütung.
An die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises.
Wir weisen Sie auf die Verfügung des Hess. Staatsministe- riums, Ministerialabteilung für Vildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum Nr. IV 21158 vom 15. v. M., abgedruckt in der „Darmstädter Zeitung" Nr. 25 vom 30. v. M., hin, und empfehlen Ihnen, das Erforderliche zu veranlassen.
Gießen, den 1. Februar 1934.
Kreisschulamt Gießen. I. A.: Grein.
Bekanntmachung.
Abänderung der Anordnung zur Durchführung der Bestimmungen über Reichsbaudarlehen für Eigenheime vom 7. Oktober 1933 betreffend.
Bom 26. Januar 1934.
Die Bestimmung im Abschnitt IV, Absatz 2, wird wie folgt ab- geändert:
Die mit Neichsbaudarlehen bedachten Eigenheime müssen spätestens bis zum 31. März 1934 begonnen und bis zum 30. September 1934 innen und außen vollständig fertiggestellt sein.
Darmstadt, den 26. Januar 1934.
Der Hessische Staatsminister. Jung.
Bekanntmachung.
Wegen Ausführung von Baumfällungsarbeiten wird die Provinzialstraße Gießen—Steinberg vom 7. bis 17. Februar 1934 für jeglichen Verkehr gesperrt.
Umleitung erfolgt über Leihgestern oder Bahnhof Schiffcnberg.
Die aufgestellten Warnungstafeln sind zu beachten.
Gießen, den 2. Februar 1934.
Hessische Provinzialdirektion Oberhessen.
Inhaltsübersicht: Verlängerung der Geltungsdauer der Vorordnung über die Regelung der Polizeistunde für Eisdielen, Trinkhallen und Getränkewagen. — Die Ausbildung von Kraftfahrzeugführern. — Abänderung der Anordnung zur Durchführung der Bestimmungen über Neichsbaudarlehen für Eigenheime. — Straßensperre. — Sprechstunden bei dem Kreisschulamt. — Saarpropaganda. — Brandverhütung. — Das Feuerlöschwesen im Kreise Gießen. — Dienstnachrichten.
Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündigung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Hessische Verordnung, die Ausbildung von Kraftfahrzeugführern betr., vorn 18. Oktober 1921 außer Kraft.
Darmstadt, den 15. Januar 1934.
Der Hessische Staatsminister. Jung.
bnnden. Die Gemeinde Ettingshausen hat das Gerätehaus ebenfalls neu hergerichtet und den Bodenbelag mit Pflaster versehen. Die Gemeinde Klein-Linden hat eine 12-Meter-Schiebeleiter und einen neuen Schlauchwagen und die Gemeinden Lich und Hungen haben je eine Kleinmotorspritze angeschafft.
Wir sprechen den betreffenden Gemeinden und Feuerwehren unsere Anerkennung aus.
Gießen, den 1. Februar 1934.
Kreisamt Gießen. I.V.: Grein.
Puppenspiel.
Von Willi Sommershof.
Der Verfasser ist der Leiter der in Gießen unter dem Namen „Kasperle Larifari" bekannten Puppenspiele.
Puppenspiel ist wieder ein lebendiges Stück deutschen Volksgutes geworden. Sein hoher erzieherischer Wert kann nur von jenen ganz erfaßt werden, die in ihrer Jugend Puppenspiele erlebt haben, oder später dabei unter Kindern gesessen und an deren Freude teilhaben durften.
„Kinder müssen Komödien haben und Puppen", sagt schon Goethe. Und gerade in unserer Zeit haben diese Worte wieder steigende Bedeutung, wo das Kind in einer Umgebung, die vor Erzeugnissen der Technik strotzt, früh seiner Kindlichkeit beraubt zu werden droht. Es ist kein Zufall, wenn gerade so moderne Staaten wie Italien, die Tschechoslowakei oder Rußland die Puppenspiele fördern, und sie sogar in den Schulen einführen. Die ur-
Vom 28. Dezember 1933.
Die Geltungsdauer der Verordnung über die Regelung Polizeistunde für Eisdielen Trinkhallen und Getränkewagen 31. Mai 1933 (Reg.-Bl. S 143) wird bis zum 31. Dezember verlängert.
Darmstadt, den 28. Dezember 1933.
Der Staatsminister: Jung.
Betr.: Sprechstunden bei dem Kreisschulamt.
An die Schulvorstände der Landgemeinden des Kreises.
Tie Sprechstunden bei dem Kreisschulamt fallen Mittwoch, -den 7. Februar, aus.
Gießen, den 5. Februar 1934.
Hess. Kreisschulamt. I. V.: Dr. S ch ö n h a l s.
kcsselinspektion zuständig. Für die Erteilung und Entziehung des Fahrlehrscheins ist bei Polizeibeamten die Ministerialabteilung la
Dienstnachrichten des Kreisamts.
Die Ministerialabteilung Ib (Innere Verwaltung) des Hessi-
die Kreisämter.
§ 2.
Sachverständige im Sinne die Beamten der Hessischen
§ 3.
Fahrlehrerprüfung sind für
Verordnung
zur Ausführung der Reichsvervrdnung, die Ausbildung von Kraftfahrzeugführern betr.
Vom 15. Januar 1934.
Zum Vollzug der Verordnung des Reichsverkehrsministers über die Ausbildung von Kraftfahrzeugführern vom 21. Dezember 1933 (RGBl. I, S. 13) wird folgendes verordnet:
§ 1.
Höhere Verwaltungsbehörde im Sinne des § 2 der Reichsvervrdnung über die Ausbildung von Kraftfahrzeugführern vom
betr. Verlängerung der Geltungsdauer der Verordnung über die Regelung der Polizeistunde für Eisdielen, Trinkhallen und "* tränkewagen.
Amtsverkündigungsblatt
für die provinzialdirektion Oberheffen und für das Kreisamt Gießen
Zur Abhaltung der _..... ,
bereiche der Hessischen Landcsvcrwaltung die Beamten der Dampf-
schcn Staatsministeriums hat gestattet:
Straßensamnnung zugunsten des Deutschen Flottenvereins 3. Juni 1934.
Peter Dörr aus Weitershain wurde als Wiegemeister für Gemeinde Weitershain verpflichtet.
Peter Dörr aus Weitershain wurde als Polizeidiener für Gemeinde Weitershain bestellt und verpflichtet.
Adolf Würtz aus Hungen wurde als HilfSpolizeidiener die Gemeinde Hungen bestellt und verpflichtet.
bereit sei. Das half!
Mw" mich aus"d°n^ I schien mir dieser Winternachmittag. Ltti-r^urch d°7Ächi7?Sch7k°7°si°7d°s sich l Schneemann ' M°n° h77 7ir "'Len "grÄschen u\onoxx hornnn Tiie 9kfte her Bäume bogen sich herum. War es vorgestern hier noch sonniges Grie- geschützten Stelle der Bäume lugten braune und Auge sieht, mit Neuschnee bedecktz ^ohe Bergessp^en
-- -tt— auspackte. Ich habe solche komischen Dinger zum
Dorf Zagora, quartierte Mich für eine Nacht m errte^maIe in meinem Leben gesehen, eine Art „grie- einem bescheidenen „Hotel em, um am folgenden Schneeschuhe", die, um das Ein sinken in den Morgen die Ruckwanderung anzutreten. Zagora <2’1^ a) I ben F^n befestigt «erliegt am Abhänge des Pelion, aus der Gegenseite (,Cqann wieder zu schneien, und bald wir-
von Dolo (Thessalien) und ist in Griechenland be- Flocken so stark zur Erde herab, daß ich
rühmt ob seiner herrlichen und gesunden Lage^Die- ^ue marschierenden Führer kaum noch
\ Deutler Sommerftimmung flieijenbe A^urz vormw ^istn versanken wir
h ein rauhes Ende^ Nachts immerbjn ^ch jm Schnee. Die sonst so schlanken
ZSSfi ebrfun”igtemb®7ebu7r
in ein mir höllisch erscheinendes Lachen aus und Unser Ziel war ein „Cham — ein ernsam gele- meinte, daß heute bei solchem Wetter niemand über genes Gasthaus einfachster Art. Aber das war noch die Berge ginge Es regnete in Strömen und zu weit, immer noch mußten mir uns emporarbeiten, dem Plätschern des Regens gesellte sich noch das Ich tappte in die Fußtapfen meines Vorgängers Rauschen der Sturzbäche, die wild die bergigen doch schließlich mußte ich mü ihm abwechseln denn Dorfgassen zu Tal drängten. Ich glaubte, daß sich der Vorgänger ermüdete leichte^ An Ausruhen war die Wasser über mich lustig machten, der ich nun ™r«>n b-.de fn muhe, dak die
wie ein gefangener Vogel im Käfig, auf der ganz hübschen, aber unter Wasser gesetzten „yiateia (Platz) von Zagora von einem „Kaffeneion" in das andere wanderte. An wen ich wich wegen Wettervoraussagen wandte, immer nur erhielt io) öie zlnt- roort, nunmehr habe der Winter eingesetzt und ich müsse mit mindestens vierzehn Tagen unfreiwilligen Aufenhalts in Zagora rechnen! Nette Aussicht noch dazu, wenn der Urlaub in drei Tagen zu Ende geht! Betrübt wanderte ich in mein Hotel zuruck klagte am nächsten Morgen — Wetter genau noch dasselbe wie gestern — dem Wirte mein Leid und ließ bei dieser Klage durchblicken, daß ich zu einer Zulage, j Verdoppelung und Verdreifachung des Fuhrerlohnes
Dienstag, 6. Zebrmr 1934
seine Frau und vier kleine Kinder, zwei waren in der Schule, mit lachenden Augen nterhilfsglück! „Aber wir wollten gar nicht en", jagte mein Begleiter. Es geht einen üher. Auf dem Wege wendet er sich zu mir:
Sie gesehen, der Junge hat doch wieder dann kam etwas Herzzerreißendes. Eine höher wurde bei einer jungen Mutter, unterernährt, mit hohlen Wangen, heißen selten Augen ein Antrag nachgeprüft. Mein 'r gab der Frau seine Frühstücksstulle. Und ad, ein zweijähriges liebes kleines Mädchen 'tagenden und tief ins Herz blickenden, sehr
ber muß bis zum 10. Februar Hausplakette erworben haben!
en Kinderaugen bekam ein Stückchen Scho- Die Kleine biß hinein, kaute, lutschte und den Brei wieder aus, rieb erregt darauf i Füßchen herum, als wollte es eine eklige austilgen. Die Mutter entschuldigte: „Sie r noch keine Schokolade! Ist doch was Gutes, Sieh einmal, wie mir das gut schmeckt." Nädelchen aber schüttelte mit dem Kopf.
schon Schokolade essen lernen. Kleine. Un- !, lacht mein Begleiter. Aber ist es nicht reißend, daß... Doch, was gibt's hier noch n. Was man hier sieht, sagt doch alles! iebe ich über diese Erlebnisse weniger Stun- i der Seite unseres Mannes ein Buch, ihr es mit Tränen der Trauer und Tränen der von der ersten bis zur letzten Zeile lesen, enn es mir nur schlecht geriete. Aber warum rüber schreiben. Was soll ich tun ? fragte
Soldaten der neuen Front. Er lächelte ein spitzbübisch: Lauf selbst ein wenig mit, if, treppab! Wir sind scholl jetzt eine runde i! Es gibt noch viel zu tun für die weniger jen Volksgenossen!
tritt fein Amt an.
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1
neuen Prinzen Karneval.
e Stadt Prag allein besitzt etwa 600 Puppen- i, die zum größten Teil der Jugend gehören. Deutschland ist das Puppenspiel nicht so weit itet, und doch dürfen wir auf eine Reihe der Puppenbühnen Hinweisen, die eifrig bemüht iefer noch vielfach verkannten Kunst zu ihrem zu verhelfen und dem Kinde sein eigenes r zu erhalten.
___Kind schaut nicht nur, nein es lebt den Vorgang auf der Bühne direkt mit und greift selbst auf die Fragen Kasperles in die Handlung ein. Es nimmt teil an dessen Kummer, sucht ihm zu raten, zu helfen und freut sich dann, wenn Kasperle der Held den Feind besiegt. Denn da ist nun dieser Spaßmacher, der Kasperle, nicht bloß der Witze- macher, sondern ein tüchtiger, ehrlicher und feiner Kerl. Es mag im Stück noch einen Kobold geben, der auch luftig ist, der auch die spaßigsten Dinge macht, wenn Kasperle gegen ihn ist, weil er ihn und die Kinder belügt, so hat nur er sie alle wieder auf seiner Seite.
Die bekannte „Duisburg-Essener Puppenbühne nimmt unter den deutschen Puppenbühnen eine hervorragende Stellung ein. Ihr Leiter Willy Brehm, ein ehemaliger Lehrer, ist besonders bekannt durch seine Bearbeitungen alter Sagen und Märchenstoffe. Es gelang diesem auf jahrelanger Erfahrung fußenden Künstler in einer Privatschule, in der Kinder von etwa neun Jahren ausgebildet werden, „das Spiel von Doktor Faust" mit größtem Erfolg aufzuführen
Der Lehrer der Kleinen gestand später, daß er viele der Kinder erst bei diesem Spiel kennengelernt habe. Die während des Unterrichts ruhigsten und schüchternsten Kinder „tauten richtig auf" und nahmen an den Geschehnissen auf der Bühne regsten Anteil, während einige der sonst vorlauten Kinder sich ängstlich zusammenkauerten.
Dabei kennen sie alle die Art des Spieles, wissen, daß sie Puppen vor sich haben, deren Seele die Hand des Spielers ist und deren Sprache von diesem herkommt.
Wer einmal bei Kindern eine solche Vorstellung sah, der muh sich immer wieder wundern, wie deren Augen leuchteten, und der kann ihnen, wenn sie den Wunsch danach haben, auch zu Hause dieses Spiel nicht versagen. Oft kamen nach der Aufführung Erwachsene, ältere Leute, zu mir und sagten, daß' sie etwas so schönes kaum jemals erlebt hätten. Und auch Kinder kamen, brachten den vorher „vergessenen" Groschen, durch das Spiel zu dem erlogen, wozu sonst Stunden ernster Ermahnung nötig gewesen wären.


