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Wilhelm Möser

im Alter von 65 Jahren.

Gießen (Zu den Mühlen 12), den 5. Januar 1934.

OD

Plötzlich und unerwartet entriß uns der Tod, infolge eines Unfalles am 4 lanuar 1934, meinen innigstgeliebten Mann, meinen guten Vater, unseren lieben Bruder, Schwager und Onkel

Die Beerdigung findet am Montag, dem 8. Januar, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Alten Friedhofs aus statt Von Beileidsbesuchen bittet man höflichst Abstand zu nehmen.

Im Namen der Hinterbliebenen in tiefer Trauer:

Anna Möser, geb. Loeber Dr. Guido Möser

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Ortsgruppe Gießen-Süd.

Befr. Haussammlung am Sonntag. 7. Januar.

Die Bewohner des Ortsgruppenbezirks Gießen- Süd mache ich darauf aufmerksam, daß am Sonn- rag eine Haussammlung anläßlich des Eintopfgerichts ftattfindet, und bitte sie, die Ersparnisse vom Eintopfgericht und die monatlichen Geldspenden für das Winterhilfswerk bereitzuhalten, damit die Amts­walter, die in der Zeit von 11 Uhr bis 13 Uhr in den Haushaltungen vorsprechen, in ihrer Sammel­tätigkeit nicht behindert werden.

In der Erwartung, daß die Opferfreudigkeit im neuen Jahre nicht nachgelassen hat und die Fort­führung des Winterhilfswerkes in der rechten Er­kenntnis des Wunsches unseres Führers und Volks­kanzlers gewährleistet ist, bitte ich alle Volksge­nossen um ihre Gabe.

Heil Hitler!

gez. Friedel, Ortsgruppenleiter.

Werbung für den Lustschutzgedanken.

Fllegerbomben-Altrappen auf dem Kreuzplah.

Am heutigen Samstagoormittag wurde im Rah­men der Werbeaktion des Reichsluft­schutzbundes auf dem Kreuzplatz von der Tech­nischen Nothilfe eine größere Fliegerbombenattrappe einer wirklichen Bombe von etwa 1000 Kilo­gramm Gewicht entsprechend ausgestellt, welche die Bevölkerung nachdrücklich von der Notwendig­keit des zivilen Luftschutzes überzeugen und dadurch dem Reichsluftschutz recht viele Mitglieder zuführen soll. Der Mindestbeitrag im RLB. beträgt jährlich nur 1 Mark, er ist also für jeden erschwinglich.

Die Fliegerbombe verdient wegen ihres bedeu­tungsvollen Hinweises nicht nur die größte Beach­tung, sie sei auch dem Schutz der Bevölkerung emp­fohlen. Es sei besonders darauf aufmerksam gemacht, daß die Beamten des Polizeiamts angewiesen sind, etwaige Beschädigungen der Bombenattrappen un­nachsichtlich zur strafrechtlichen Verfolgung zu melden.

Das Wendlingquartett kommt!

Das Wendling-Quartett aus Stuttgart, das jetzt namentlich seit seinem Wirken aus dem vorjährigen Neger-Fest in Kassel zu den führenden Quartetten Deutschlands gehört, kommt wieder nach Gießen! Das Programm ist wiederum rein deutsch und rein klassisch und wahrt durchaus volkstümlichen Cha­rakter. Als erstes bringen die vier Meister das A-Moll-Quartett von Brahms, das zu den leicht­faßlichsten der herrlichen Brahmswerke gehört. So­dann folgt aus den berühmten letzten Quartetten des Meisters das f-Dur-Quartett op. 135 von Bee­thoven. Zum Schluß kommt das G-Dur-Quartett von Haydn on. 76,1, das, wie alle Haydn-Werke, der größten Wirkung auch auf den einfachen Zu­hörer gewiß ist. Durch dieses reichhaltige Pro­gramm ist jedem etwas Wesentliches geboten, so­wohl dem Musikkenner, als auch dem einfachsten Musikfreund. (Äehe heutige Anzeige.)

Hrssisch' Volk bei Gang und Ton,.

Eine volkskundliche Veranstaltung des Reichs­bundes volkslum und Heimat.

Der Reichsbund Volkstum und Heimat wird in den Tagen vom 13. bis 20. Januar in verschiedenen Städten unserer Landschaft mit einer größeren Ver­anstaltung hervortreten, die von dem oberhessiscken Dichter Georg H e ß in Leihgestern geleitet wird. Sie wird in Gießen, Darmstadt, Mainz, Worms, Frankfurt a. M. und in Offenbach a. M. stattfinden, der Reinertrag ist für die Winterhilfe und zum Auf­bau des Reichsbundes bestimmt.

Georg Heß, dem wir den verbindenden Tett zu den Tanz- und Trachtenszenen verdanken, die von echten hessischen Bauern gezeigt werden, hat als Volksdichter von altem Schrot und Korn schon längst weit über die Grenzen seiner Heimat hinaus Anerkennung aller Volkskreise gefunden. Ibm ver­danken wir das Festspiel zur 800 Jahrfeier des Schiffenberges bei Gießen, bei dem über 600 Per­sonen mitwirkten. Seine Kunst hat er schon wieder­holt im Rundfunk dargeboten und auch vielfach bereits in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. Ueberall. wo er auftritt, sei es beim großen, von ihm geleiteten Volksfest in Gießen, bei dem die über 5000 Personen fassende Volkshalle schon längst vor Beginn bis auf den letzten Platz gefüllt war, oder bei den Veranstaltungen des Hessischen Ver­eins in Berlin, oder beim Oberhessischen Abend im

Darmstädter Saalbau im Jahre 1926, finden feine Dichtungen, die aus echter deutscher Art entsprun­gen find, die das Herz warm machen und im Hand­umdrehen die Brücke schlagen zwischen Stadt und Land, stürmischen Beifall.

Der Reichsbund Volkstum und Heimat will mit diesen Veranstaltungen die Kreise der Städter auf das echte Volkstum, das in vielen Teilen unserer heimischen Landschaft noch rein und in urwüchsiger Art lebt und wirkt, nachdrücklichst Hinweisen.

(Hiesrene ** Wo wen m i rktp reife.

* Gießen, 6. Ian. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Süßrahmbutter, das Pfund 1,40 bis 1,45 Mark, Landbutter 1,20 bis 1,30, Kochbutter 1, bis 1,10 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische) 13 bis 14, Wirsing 12 bis 15, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 12 bis 15, Gelbe Rüben 10, Rote Rüben 10, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15 bis 18, Rosenkohl 30 bis 35 Pf., Feldsalat 1,20 bis 1,50 Mark, Zwiebeln 8 bis 10 Pf., Meerrettich 45 bis 50, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln, das Pfund 3 Pf., der Zentner 2,80 bis 3, Mark, Aepfel, das Pfund 12 bis 25 Pf., Birnen 10 bis 15, junge Hähne 75, Suppenhühner 70 bis 75, Gänse 60 bis 70, Blumenkohl, das Stück 40 bis 45, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 25 Pf.

Daten für Samstag, 6.Januar.

1412: die Jungfrau von Orleans, Jeanne d'Arc, in Domremy geboren (gestorben 1431); 1776: F- v. Schill, geboren; 1884: der Botaniker und Augustiner Gregor Mendel gestorben (geboren 22. Juli 1822 zu Heinzendorf in Oesterreich-Schlesien); 1933: der Großindustrielle und Sozialpolitiker Ernst von Borsig in Berlin gestorben (geboren 1869).

Daten für Sonntag, 7. Januar.

1529: Der Erzbildner Peter Vischer in Nürnberg geft. (geb. um 1460). 1831: Reichspostminister Heinrich v. Stephan, Gründer des Weltpostvereins in Stolp in Pommern geb. (gest. 1897).

- Tageskalender für Samstag: Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Zwei gute Kameraden". Sachsenhäuser Dürgeroereinigung, 20.30 Uhr,! Frankfurter Hof", Generalversammlung mit Dor-! trag von Kreisleiter B u i l m a n n. Deutscher Techniker-Verband, 20 Uhr, Hörsaal des Chemischen Laboratoriums, Mitgliederversammlung, Vortrag von Prof. Dr. Krollpfeiffer.Ortsgruppe Giehen-Süd der NSDAP., 20 Uhr,Tannhäuser", Zellenabend für die Zelle 3. Deutsche Stenographenschaft. Stadt Lich", Dereinsabend. Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Nagana".

Tageskalender für Sonntag: Stadt­theater, 15 bis 17.30 Uhr,Schneeweiß^en und Rosenrot", 19 bis 22 Uhr,Anneliese von Dessau". Gießener Konzertoerein, 17 Uhr, Unioersitäts« aula, Konzert: Wendling-Quartett. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Zwei gute Kameraden". Asto­ria-Lichtspiele, Seltersweg:Nagana". Eisen- bahn-Fahrbeamten-Verein, 15 Uhr, Stadt Wetzlar", Kindcrbescherung.

Die Bürgervereinigung Sachsen­hausen hält heute abend imFrankfurter Hof" eine Generalversammlung mit Dortraa des Kreis­leiters z. b. D. Bullmann ab. (Siehe heutige Anzeige.)

** Ministerialrat Hechler tritt in den Ruheftand. Auf Grund des § 6 des Ge­setzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 wurde zum 29. Dezember 1933 der Ministerialrat bei der Ministerialabteilung 3 Paul Hechler zu Darmstadt unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 1. April 1934 in den Ruhestand versetzt.

** Auszeichnung. Dem Major a. D. Otto Kempff, Gießen, wurde durch den Präsidenten des Deutschen Flottenvereins, Admiral v. Linde- quist, Berlin, für seine erfolgreiche Tätigkeit im Verein seit dessen Gründung im Jahre 1898 aus Anlaß des 35jähri'a"n Jubiläums die Ehrenv"S- zeichnung mit der Silbernen Kaiserkrone unter Er­nennung zumEhrenwart des Deutschen Flotten­vereins" verliehen.

** Personalie. Der Prokurist der Tabak- firma Martin Brinkmann in Bremen, Herr Wilh Weis aus Gießen, wurde wie man uns schreibt zum Fabrikdirektor dieser Firma ernannt. Herr Weis dürfte durch seine turnerische Tätigkeit in

Gießen noch in weiten Kreisen unserer Stadt bestens bekannt sein.

** Bunter Abend im Stadttheater fällt aus! Der für heute Abend zugunsten der Gießener Winterhilfe angeletzteBunte Abend" muß wegen Erkrankungen im Perlonal ausfallen. Der Abend wird zu einem andern Termin wieder­holt. Die bisher gelösten Karten werden an der Theaterkasse zurückgenommen.

** Das Museum im Alten Schloß ist am Sonntag zwischen 11 und 13 geöffnet.

* Städtische Brennholz-V er st eige- rungen finden am Dienstag und Freitag nächster Woche statt. Interessenten seien auf die heutige Be- kanntrnachung der Bürgermeisterei hingewiesen.

** Viehmarkte in Gießen. Am Dienstag nächster Woche findet in Gießen Rinder-(Nutzvieh-) Markt statt, am Mittwoch, 24. Januar, folgt Schweinemarkt.

** Frühjahrsmarkt In Gießen. Die Bürgermeisterei veröffentlicht in unserem heutigen Blatte eine Bekanntmachung über den Frühjahrs­markt (Schaumesse) in Gießen, der vom 8. bis 15. April stattfindet. Interessenten seien darauf hin- gewiesen.

** Die Vorbereitungskurse für d i e Meisterprüfung. Den Direktoren der gewerb­lichen Unterrichts - Anstalten teilt Ministerialrat Ringshausen in einem Erlaß mit, daß die Veranstaltung von Vorbereitungskursen für die Meisterprüfung Sache der Handwerkskammer ist. Die gewerblichen Unterrichtsanstalten sind hieran in keiner Weise beteiligt.

Amtsgericht Gießen.

Wegen Betrugs hatte sich gestern ein Konditor zu verantworten. Die Anklage legte ihm zur Last, für ein Darlehen, das er von einem hiesigen Geschäfts­mann erhielt, Gegenstände, die nicht in seinem Eigentum standen, als Sicherheit übereignet zu haben. Die gestrige Beweisausnahme erhärtete voll­kommen die Schuld des Angeklagten. Das Gericht erkannte an Stelle einer verwirkten Gefängnisstrafe von 2 Wochen auf 100 Mk. Geldstrafe.

Ein Schlosser von hier hatte ganz ansehnliche Be­träge, die teils aus Zeitungsgeldern, teils aus Patenschaftsgeldern bestanden, an sich gebracht, und für sich verwendet. In einem weiteren Falle er- schwindelte sich der Angeklagte von einer hiesigen Familie den Betrag von 50 Mk. Auf Grund dieses Sachverhaltes beantragte der Amtsanwalt einen Monat Gefängnis. Das Urteil lautete, unter Würdigung des jugendlichen Alters des Angeklagten, entsprechend dem Antrag des Amtsanwalts. Außer­dem erging Beschluß, in dem dem Angeklagten be­dingter Strafaufschub zugesprochen wurde. Die Probezeit beträgt 5 Jahre.

Ein Kaufmann kollidierte am 29. August 1933 beim Einbiegen in die Südanlage mit seinem Auto mit einer in entgegengesetzter Richtung kommenden Radfahrerin, so daß sich diese körperliche Verletzun­gen zuzog. Er erhielt deswegen einen Strafbefehl. In der gestrigen Hauptverhandlung nahm der An­geklagte den dagegen eingelegten Einspruch zurück.

Arbeitsbeschaffung in den Wintermonaten.

Die Industrie- und Handelskammer Friedberg erläßt folgenden Aufruf:

Der Kampf gegen die Arbeitslosig­keit hat beachtliche Fortschritte gemacht. Die nun­mehr vor uns liegende Aufgabe ist es, den erreichten Stand während des Winters zu halten, um dem fol­genden Frühjahrsangriff die geeignete Plattform zu geben. Der Plan des Führers mutz und wird gelingen. Zu dessen Vollendung aber ist, die Mitwirkung aller erforderlich. Jeder einzelne, dem Produktionsprozeß wieder zugeführte Arbeitslose bedeutet einen Schritt weiter auf tem*

Wege zur Verwirklichung der Volksgemein­schaft.

Wir erachten es als Pflicht aller Unternehmer, notwendige Erfaß- und Reparaturarbei­ten nicht mehr langer hinauszuzögern, sondern unverzüglich alle Betriebe dahin durchzu­prüfen, in welchem Ausmaß derartige Arbeiten wäh­rend der nächsten Monate beschleunigt in Angriff genommen werden können. Dabei ist zu berücksichtigen, daß selbst kleinste Reparaturen in ihrer Häufigkeit zur Belebung wesentlich beitragen.

Oberyeffen.

Landkreis Gieren

02 Langsdorf, 5. Jan. Die statistischen Be- richte melden aus dem kirchlichen Leben des Jahres 1933 folgende aufschlußreiche Daten: Es fanden 62 Haupt- und 51 Nebengottesdienste statt, die im Durchschnitt der 52 Wochen von 51 v. H. aller Evangelischen besucht wurden. Die Teilnahme am Heiligen Abendmahl weist 168 v. H. der Er­wachsenen auf. Trauungen fanden 5 statt, Taufen 16, konfirmiert wurden 12 Kinder, beerdigt wurden 12 Personen. Für Zwecke der christlichen Liebes­tätigkeit wurden 3249 Mark aufgebracht, d. h. pro Kopf der Evangelischen 3,65 Mark. Die größten Be­träge wiesen auf: Aeußere und Innere Mission, Gustav-Adolfsache, Großstadtnot und Gemeinde­pflege.

co Bettenhausen, 5. Jan. Aus dem kirch­lichen Leben von 1933 werden folgende An­gaben gemacht: 61 Haupt- und 13 Nebengottes- dienste wiesen im Wochendurchschnitt einen Besuch von 26 v. H. der Evangelischen auf; am heiligen Abendmahl beteiligten sich 144 v. H. der Erwach­senen. Es wurde eine Trauung vollzogen, zwei Kinder konfirmiert, fünf getauft, sechs Personen be­erdigt. Die Gaben christlicher Liebestätigkeit be­trugen 404 Mark. Zu Weihnachten stifteten die Frauen eine wertvolle Altarbibel in Erinnerung daran, daß bei Erbauung der Kirche im Jahre 1748 die Witwen des Dorfes die Altarbibel ge­stiftet hatten, die zwar noch vorhanden ist, aber wegen ihres ansehnlichen Gewichtes nicht beim Dor­lesen benutzt werden kann.

T Hungen, 5. Jan. Bei der gestrigen Nutz- und Brennholzversteigerung wurden die nachstehenden Durchschnittspreise erzielt: Fichten- Derbstangen 1. Klasse 80 Pf., 2. Kl. 60 Pf, 3. Kl. 40 Pf. je Stück; Fichten-Reisstangen 4 Kl. 10 Pf., 5. Kl. 6 Pf. je Stück; Fichten-Nutzreisig 1,40 Mk.

je Raummeter. Scheiter: Buchen 8,50, Eichen und Kie­fern 4,50, Fichten 3 Mk. je Raummeter. Knüppel: Buchen 5, Eichen 2, Kiefern 3 Mk. je Raummeter. Buchenstöcke 4,50 Mark je Raummeter.

Kreis Schotten.

§ Ulrichstein, 5. Jan. Die erste diesjährige Holzversteigerung aus den Riedesel'schen Waldungen fand gestern in unferm Nachbarort Rebgeshain statt. Der Preis von durchschnittlich 7 Mk., der für den Raummeter Buchenfcheitholz 1. Klasse geboten wurde, ist erheblich höher als im Vorjahr.

Kreis Alsfeld.

* Alsfeld, 5. Jan. Hier kam es am Abend des vorgestrigen Neujahrsmarktes zu roü- ft en Schlägereien, in deren Verlauf drei Personen durch Stiche verletzt wurden. Von den Opfern liegen zwei mit Lunaen- und Lebersticken lebensgefährlich verletzt im Krankenhaus darnieder.

Kreis Marburq.

LPD. Marburg, 5. Jan. In Wohra bei Kirchhain trank das dreijährige Töchter­chen der Eheleute Wledrich in einem unbewach­ten Augenblick aus einem auf dem Herd stehenden Kessel mit kochendem Wasser. Es ver­brühte s i ch derart den Schlund, daß es in der Marburger Klinik, wohin man es gebracht hatte, unter großen Schmerzen verstarb.

Kreis L^cttlar

T Waldgirmes, 5. Jan. Unsere seitherige Handarbeitslehrerin Fr. Katharine B e st hat nach 25jähriger eifriger Tätigkeit ihr 21 m t freiwil­lig niedergelegt. Ihren Dienst übernimmt Frl. Sch a rf aus Wetzlar-Niedergirmes, die für dort, Naunheim und hier als technische Lehrerin be­rufen ist.

0180

Für die liebevolle Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben Tante

Frau Katharina Schieferstein

geb. Pfeiffer

sagen wir herzlichen Dank.

Im Namen aller Angehörigen:

Dr. v Bentheim und Frau.

Giefeen, den 4 Januar 1934.

71 D

8RD

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen

Wilhelm Wagner, Altveteran insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Naumann, und die Zahlreichen Kranzspen­den, danken wir herzlich.

Kath Wagner und Verwandte

Alten-Buseck, den 5. Januar 1934.

Danksagung.

Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme beim Heimgang unseres Vaters, insbesondere für die Nach­rufe, Kranz- und Blumenspenden danken wir herzlich

Kath. Hahn, gep Seipp und alle Angehörigen

Grofeen-Buseck, den 6. Januar 1934.