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Oberhessen

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# Groß-Eichen, 4. Dez. Am gestrigen Abend fand in der Schule für die Zelle Groß-Eichen ein Schulungsabend statt. Nach Eröffnung durch den Zellenwart und Ortsbauernführer Pg. Ernst Greif sprach Schulungsleiter Pg. Lehrer Bell über das Parteiprogramm und das Versailler Dik­tat. Sehr interessant war eine Schilderung aus einem Buche des Schriftstellers Rolf Brandt über den Unterzeichnungsakt in Versailles. Ortsgruppen^ amstleiter der NSV. Pg. Pfarrer König sprach kurz über das Winterhilfswerk. Weiter wurden vom Ortsbauernführer landwirtschaftliche Fragen be­sprochen.

)( Ruppertsburg, 4. Dez. Einen schönen Verlauf nahm die Herb st Versammlung un> f e r e s O b st - und Gartenbauvereins. Fast alle Mitglieder waren erschienen. An Hand von schönen Lichtbildern sprach der Vorsitzende, Lehrer D e b u s, über das ThemaPraktischer

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Mit dem Inkrafttreten der im März d. I. in Kairo abgeschlossenen neuen Weltpostvereinsver­träge ändern sich zum 1. Januar 1935 einige Po st Vorschriften für den Verkehr mit dem Ausland.

Die Gebühr für offene Päckchen wird von 15 auf 10 Pf. für je 50 Gramm ermäßigt, Mindest­gebühr 50 Pf. In einigen Ländern, in Deutsch­land nicht, wird für ankommende Päckchen vom Empfänger eine Gebühr bis zum Gegenwert von 60 Pf. erhoben werden. Diese Länder können An­fang Januar bei den Postanstalten erfragt werden. Ferner werden herabgesetzt: die D e r s i ch e - rungsgebühr für Wertsendungen auf 30 Pf. für je 500 (bisher 300) Mark, die Gebühr für dringende Pakete auf die doppelten (bisher dreifachen) Beförderungsgebühren, die Gebüh­ren für Nachfragen (Laufschreiben) nach Postsendungen sowie nachträglich verlangte Rück- und Auszahlungsscheine auf 40 (bisher 50) Pf. Weiter ermäßigt sich die Gebühr für die Nachsendung von Zeitungen, die durch die Post bezogen werden, auf 40 Pf. bei wöchentlich einmal oder seltener erscheinenden Zei­tungen und auf 80 Pf. bet öfter als einmal wöchent­lich erscheinenden Zeitungen, und zwar in beiden Fallen für die ganze Bezugszeit.

Die Gebühren für Postpakete werden hauptsächlich für den Seeverkehr, in manchen 23er« kehrsbeziehllngen herabgesetzt.

Der Preis der Antwortscheine für das Ausland wird von 35 auf 30 Pf. gesenkt. Der Antwortschein, der am Postschalter gekauft werden kann, dient dem Zwecke, dem Absender eines Briefes die Vorauszahlung der Gebühr für den Antwortbrief zu ermöglichen.

Bei Postkarten darf man die Freimarken nicht auf die Rückseite kleben, sonst sind sie ungül­tig. Die Freimarken sind vielmehr in der rechten oberen Ecke der Aufschriftseite anzubringen, wie dies auch allgemein für Brieffendungen vorge- fchrieben ist.

Die Höchstmaße für alle Briefsen­dungen (mit Ausnahme solcher in Kartenform)

Das Corps betrauert aufs tiefste den Tod seines lieben A.H.

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rez.: 26. XI. 1880.

Gestorben am 2. Dezember 1934 in Gießen.

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Aufbauwerk unseres Führers. Mit dreifachemCieon Heil!" auf den Führer und mit dem gemeinsame, Gesang des Horst-Wessel-Liedes fand die Vettamm lung ihren Abschluß.

xf Elpenrod, 4. Dez. Im Rahmen des Di, terhilfswerks veranstaltete die hiesige ZeH> des NSV. im Saale der Gastwirtschaft Hühnergox einen Theaterabend. Zellenwart Stroh begrüfjt> die Besucher. Die Theatergruppe Nieder-Gemünde; brachte sodann zwei Theaterstücke zur Aufführung Die Mitwirkenden, die sich uneigennützig zur 3k{, fügung stellten, ernteten wohlverdienten Beifall,

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Vogelschutz durch Beschaffung von Nistgelegenheiten, Fütterung der Vögel im Winter und Schutz gegen Raubwild". Im geschäftlichen Teil unterhielt man sich noch über Ernte und Verkauf von Obst, Obst­ausstellung, Vereinszeitschttft usw. Zum Schluß wurden 20 Obstbäumchen, die vom Kreis-Obst- und Gartenbauverein Schotten aus der Baumschule des hiesigen Baumwarts Hermann Hahn zugeteilt wurden, gratis unter die Mitglieder verlost. Die Ortsgruppe zählt jetzt 60 Mitglieder.

I. Rudingshain, 4. Dez. Hier fand eine Güteroersteigerung statt. Auf Grundstücke wurde überhaupt nicht geboten. Auf andere Werte wurden nur unannehmbare Angebote gemacht. Die Grundstücke kommen zur nochmaligen Versteigerung.

I. Breungeshain, 4. Dez. Dieser Tage ver­unglückte hier der Holzhauer Wilhelm Peter- mann bei der Arbeit im Walde. Er erlitt einen Armbruch und mußte in das Krankenhaus nach Schotten gebracht werden.

Eichelsdorf, 4. Dez. Die Elster, in manchen Gegenden auch Atze! genannt, war vor Jahren im Vogelsberg kaum noch zu sehen. Seit etwa einem Jahr ist der schöne Vogel mit seinem langen, keilförmigen, gestuften Schwänze und feiner weißen Zeichnung auf schwarzem Federgewande wieder häufig im unteren Eicheltale zu be°, obachten. In diesem Herbste ist er noch zahlreicher anzutreffen, auch im Gebiet des Niddatals. Das günstige Herbstwetter erlaubte es den Bauern, die letzten Hälmchen der Wiesen und Blätter der Fel­der verfüttern zu können, so daß die knappen Wintervorräte gestreckt werden konnten. Jetzt ist man gezwungen, um den Milchertrag nicht stark absinken zu lassen, erhöhte Mengen von Kraftfutter zu verabreichen.

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# Ober-Ohmen, 4. Dez. Nachdem die Hol z- hauerarbeiten in den umliegenden Privat- und Staatswaldungen schon einige Zeit im Gang sind, beginnen sie nun auch in den hiesigen Ge­meindewaldungen. Es ist ein Einschlag von zirka 700 Festmetern vorgesehen, was einem Mehr (gegenüber dem Vorjahre) von 50 v. H. gleichkommt.

x» Nieder-Gemünden, 4. Dez. Eine hie­sige Bauersfrau verlor vor 12 Jahren bei Ar­beiten im Viehstall ihren Trauring. Trotz eifrigen Suchens fand man ihn damals nicht wie­der. Beim Pflanzen eines Baumes im Garten der Familie fand man nunmehr nach 12 Jahren den Ring unversehrt wieder .

Romrod, 4. Dez. Im GasthausZur Linde" sand dieser Tage unter Leitung von Pg. Lenz eine Versammlung statt, in der der Kreiswalter der DAF., Pg. Hartmann, über das ThemaDie Gliederungen der DAF." sprach. Der Redner er­

innerte an die Tage des Mai 1933, em denen die Deutsche Arbeitsfront die Gewerkschaften übernahm, die es nur vermocht hätten, sieben Millionen Er­werbslose zu schaffen. Der Nationalsozialismus fei sofort zum Generalangriff auf die Erwerbslosigkeit oorgegangen, und ihm sei es gelungen, die Zahl der Arbeitslosen auf 3 Millionen zu senken. Das sei bisher noch keiner Regierung der Welt möglich ge­wesen. Auch der Rest der Erwerbslosen werde bald in den Arbeitsprozeß eingegliedert fein. Die Deutsche Arbeitsfront befinde sich gegenwärtig noch in ihrem Ausbau. Pflicht eines jeden sei es, mitzuhelfen am

Kreis-Krauenschaststteffen in Schotten.

a Schotten, 3. Dez. Ein Kreis-Frauen- schaftstreffen fand gestern hier für den Kreis Schotten statt. Die Turnhalle war von der hiesigen Ortsgruppe feierlich geschmückt und mit vielen Adventskränzen versehen worden. Kein Platz war mehr frei, aus allen Gemeinden waren viele Brauen anwesend, Die Kreisfrauenschaftsleiterin rau Henß (Eichelsdorf) hieß alle Teilnehmerin­nen herzlich willkommen. Kreisleiter K r o m m dankte den Frauen für ihre wertvolle Mithilfe, be­sonders beim Winterhilfswerk. Die SA.-Kapelle spielte mehrere Stücke, von den Frauenschaften Dodenhausen, Michelbach, Eschenrod, Oberschmitten, Eichelsdorf, Ulfa und Schotten wurden eine Reihe Gedichte, Liedervorträge, zwei Theaterstücke aufge­führt, die sehr beifällig ausgenommen wurden. Die Gau - Frauenschaftsleiterin, Frau B r i n k h o f f, Frankfurt, die früher drei Jahre hier im Kreis als Kreisfrauenschaftsleiterin tätig war, erinnerte an die schöne, schwere Anfangszeit der Frauenschafts­bewegung und mahnte die Frauen in eindring­lichen, begeisterten Worten zur treuen Mitarbeit am Aufbauwerk des Führers. Pg. H. Wagner (Gießen) richtete einen warmen Appell an die Ver­sammlung zur Unterstützung des Winterhilfswerks. Im Singsaal waren die zirka 500 Gewinne, die die Frauenschaft für die Tombola gearbeitet hatte, aus­gestellt und zeugten von dem Fleiß und Opfersinn unserer Frauen. Die Lose fanden reißenden Absatz, ein schöner Gewinn verblieb für die Winterhilfe. Das Treffen war ein voller Erfolg für die Frauen­schaft des Kreises und zeugte von dem echten Geist und der Harmonie, die die Frauen unseres Kreises beseelt.

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werden denen des innerdeutschen Verkehrs angs glichen, also Sendungen in rechteckiger For^ Länge, Breite und Höhe zusammen 90 Zentimeter größte Länge jedoch nicht mehr als 60 Zentimeter Sendungen in Rollenform: Länge und der zwei fache Durchmesser 100 Zentimeter, Länge jebod nicht über 80 Zentimenter. Mindestmaße wv im innerdeutschen Verkehr 10,5:7,4 Zentimetr Mit dieser Regelung wird einem lange gehegtz Wunsch aller am Auslandsdienst beteiligten & kehrskreise entsprochen.

Wettervoraussage.

Während zum ersten Male in diesem Winter r. Westrußland verbreitete Schneedecke und stark Fröste aufgekommen sind, die sicy bis zum Baltikum hinein bemerkbar machen, steht West- und Mittel, europa immer noch unter dem Einfluß einer feuch. warmen, subtropischen Strömung. Sie gibt Anlch zu zeitweilig verstärkter Niederschlagstätigkeit, win aber nur ganz allmählich durch kältere Luftmassiv ersetzt werden.

Aussichten für Donnerstag: Unbestän­dig und wiederholte Niederschläge (nur im Hochyi» birge Schnee), bei westlichen Winden langsame U. kühlung.

Lufttemperaturen am 4. Dezember: mittags 12,1 Grad Celsius, abends 9,7 Grad; am 5. Dezember: morgens 8,4 Grad. Maximum 12,4 Grab, Minimum 8,0 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 4. Dezember: abends 7,7 Grad.

Hauptfchttftleirer: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Sangt,, für Feuilleton: Dr. Hans Thhriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumfchein. Anzeigenleiter: Hans $ed, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. X. 34: 10 600. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruck«»

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