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(Neustadt) 222,3 P.; 6. Kindermann (München) 217,6 P.; 7. Palmar (Hohenstein) 217,4 P.: 8. Friedrich (Aachen) 216,9 P.; 9. Trostheim (Dort­mund) 216,5 P.; 10. Frey (Bad Kreuznach) 214 P.; 11. Reinartz (Köln) 213,9 P.; 12. Limburg (Ruhla) 213 P.; 13. Weischädel (Feuerbach) 212,2 P.; 14. Haustein (Leipzig) 211,8 P.; 15. Kleine (Leuna) 211,7 P.; 16. Münder (Göggingen) 211,2 P.; 17. Fischer (Crimmitschau) 210,9 Punkte.

Geräte-Wettkampf

Wieseck Waldgirmes - Burgsolms.

Am Samstagabend fand in Wieseck im Vereins­lokal des Turnvereins 1862 der dritte Gerätewett-

kampf zwischen den Vereinen von Wieseck, Wald­girmes und Burgsolms statt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Nachdem die Gesangsabteilung des Vereins den Abend mit zwei Volksliedern ein­geleitet hatte, erfolgte der Aufmarsch der Teil­nehmer.

Dereinsführer D a u p e r t hieß dann alle Teil­nehmer des Abends herzlich willkommen. Er wies in längeren Ausführungen auf die Entstehung und den Sinn der Mannschaftswettkämpfe hin. Er be­tonte besonders die Stellung, die man den Leibes­übungen im Dritten Reich gegeben habe. Hier seien es besonders die Mannschaftskämpfe, auf die man das Hauptaugenmerk richte. Das Turnen sei von jeher eine Stätte der Pflege des Volkstums gewesen. Unter Adolf Hitler fei das erreicht worden, von dem Jahn geträumt habe. Das dreifach ausgebrachte Gut Heil!" galt deshalb dem Führer.

Der Vereinsführer übergab dann die Leitung des Wettkampfes Kreisoberturnwart Schüler (Wetz­lar). Als Kampfrichter amtierten die Turnbruder Kreismännerturnwart K. Reuter (Gießen) und Rinn (Heuchelheim). Jeder Verein stellte fünf Teilnehmer, die an den drei Hauptgeräten je eine Kürübung zu zeigen hatten, wozu noch die Frei­übung von zwei Teilnehmern jeder Mannschaft kam. Der Wettkampf begann mit dem Barren­turnen. Schon hier zeigte es sich, daß Wieseck sei­nen Gegnern überlegen war. Am zweiten Gerat Pferd wurde manche schöne Hebung gezeigt, wenn es auch etliche Versager dabei gab. Die anschließen­den Freiübungen zeigten gute Leistungen aller Be­teiligten und bewiesen, daß es möglich ist, auch ohne Geräte die schwierigsten Hebungen auszu­führen. Den Abschluß bildete dann das Turnen am Reck, das zugleich auch den Höhepunkt der Der- onslaltung bildete. Manche wunderschöne und schwierige Hebung wurde geboten und legte Zeug­nis davon ab, daß in allen beteiligten Vereinen die Pflege des Geräteturnens mit Sorgfalt betrie- den wird.

Anschließend zeigten dann noch Wiesecker Turner Bodenturnen und ernteten mit ihren gut gelunge­nen Hebungen stürmischen Beifall.

Kreisoberturnwart Schüler (Wetzlar) nahm dann die Siegerehrung vor. Er dankte den Teilnehmern des Wettkampfs und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß alle Teilnehmer aus diesen Gerätewettkämvfen im Turnen vorwärts gekom­men seien. Als Sieger des Wettkampfes ging Wie­seck mit 30 Punkten Vorsprung hervor. Die beste Einzeleistung zeigte S ch ö f f m a n n (Wieseck) an ollen Geräten, erzielte er doch von 80 erreichbaren, 11% Punkte.

Die sehr schön verlaufene Veranstaltung hinter­ließ bei den zahlreichen Zuschauern den besten Ein­druck.

Das Gesamtergebnis:

Barren Pferd Reck Frelüb.

Burgsolms 73

Waldgirmes 78^

Wieseck 87

69 71% 33%

72 75% 32%

78 85% 38

Gesamtp. 247 2581/, 288%

Abturnen im DfB.-Heichsbahn Gießen

Der VfB.-Reichsbahn Gießen hielt am gestrigen Sonntag sein diesjähriges Abturnen in feiner ge­räumigen Turnhalle am Aulweg ab. Pünktlich um 9 Hhr trat eine stattliche Anzahl Turnerinnen, Schülerinnen und Schüler zum frisch-fröhlichen Wettkampf an. Unter der Leitung des Turwartes Hamel, dem eine Anzahl bewährter Kampf­richter zur Verfügung stand, wurde in sechs Riegen je ein Sieben- bzw. ein Fünfkampf durchgeturnt. Es wurden mitunter sehr schöne Hebungen gezeigt, die zu der Hoffnung berechtigen, daß bei zukünf­tigen, größeren Wettkämpfen die VfB.-Reichsbahner ernst zu nehmende Gegner abgeben. Nachmittags fand auf der Karlsruhe die Preisverteilung statt.

Hierbei wurde durch den Geschäftsführer des Ver­eins, Herrn Müffing, auf die Bedeutung des deutschen Turnens beim Wiederaufbau unseres lieben Vaterlandes hingewiesen und die zahlreich Erschienenen zur tätigen Mitarbeit aufgesordert. Bei froher Unterhaltung verlebte man einige fröh­liche Stunden.

Die Ergebnisse.

Turnerinnen, Siebenkampf: 1. Gu- stel Heberling 127 Punkte; 2. Gertrud Muhl 121 P- 3. Elfriede Schmidt 118 P.; 4. Hilde Scholl 111 P.; 5. Irmgard Enke 106 P.; 6. Anneliese Pauly 100 P.; 7. Margot Kreuzburg 97 P.; 8. Lutgart Dolpert 93 P.; 9. Else Herget 92 P.; 10. Emmi Wahl 81 Punkte.

Schüler, Siebenkampf: 1. Walter Rohn 120 Punkte; 2. Helmut Henning, Alwin Ziegler, je 115 P.; 3. Karl Heller 114 P.; 4. Kurt Engel­bach 113 P.; 5. Wilh. Seibert 112 P.; 6. Emil Wehrum- 111 P.; 7. Erwin Engelbach HO P.; 8. W. Linkmann 109 P.; 9. Rudi Wagner 107 P.; 10. Josef Boll 106 P.; 11. Th. Otto 104 P.; 12. G Morneweg 100 P.; 13. Hans Muhl 98 P.; 14. Wilh. Muhl 97 P.; 15. Ph. Boll 91 P.; 16. Gün­ther Kley 88 P.; Erwin Stehr 72 Punkte.

Schülerinnen, Fünfkampf: 1. Ger­trud Frey 96 Punkte; 2. Frieda Bohn 90 P.; 3. Irmgard Müller 87 P.; 4. Liselotte Schreier 84 P.; 5. Gertrud Jakob 82 P.; 6. Margarete Frie­del 81 P.; 7. Irmgard Jäger, Hedwig Mattern, Elfriede Frey, je 79 P.; 8. Margarete Metzger 77 P.; 9. Emmi Arnold, Irmgard Mattern, je 75 P.; 10. Lieselotte Köhlinger 72 P.; 11. Erna Morneweg, Margot Kammerer, je 67 P.; 12. Gre­tel Arnold, Ruth Becker, je 64 P.; 13. Gertrud Stehr 59 P.; 14. Emmi Wlodareck 58 P.; 15. Margot Buchberger 53 P.; 16. Giesela Weigel 46 P.; 17. Rita Düringer 43 Punkte.

DfB.-Reichöbahn Gießen.

BfD.-Relchsbahn II Leihgestern I 5:1 (2:0).

Die zweite Mannschaft errang einen verdienten Sieg, der allerdings in dieser Höhe nicht ganz dem Spielverlauf entspricht. Die Leihgesterner, durch den Weggang ihres Halblinken aeschwächt, boten nur zeitweise die von ihnen gewohnten Leistungen. Das Spiel wurde fair und sportlich durchgeführt und hatte in dem Schiedsrichter einen guten und auf­merksamen Leiter.

Mit Beginn waren die Leihgesterner leicht feld- überlegen und drängten. Es war tragisch für sie, daß gerade in dieser Zeit die Gießener durch einen wunderbaren Schuß des Linksaußen und nach einem Stellungsfehler der Gästeverteidigung durch den Halblinken zwei Tore erzielen konnten. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste dank der guten Ab­wehrarbeit der Verteidigung und des Gießener Tor­warts keinen Erfolg für sich buchen. Nach Wieder­beginn waren wohl die Gäste mehr im Angriff als die Hiesigen, sie konnten aber dadurch, daß ihr Spiel zu sehr in die Breite ging und zu durchsichtig wurde, zu keinen Erfolg kommen. Ein Selbsttor des rechten Verteidigers von Leihgestern verhalf den Hiesigen zu einem weiteren billigen Erfolg. Ueberraschend fiel da längst verdiente Ehrentor der Gäste. Jrn Gegenangriff erzielen die Hiesigen das vierte und als dem Tormann ein Flankenball durch die Nässe entgleitet, das fünfte Tor. Bis zum Schluffe änderte sich trotz beiderseitigem Bemühen nichts an diesem Ergebnis.

BfV. Reichsbahn III Treis I 17:1 (6:0).

Mit diesem Spiele beendete die dritte Mannschaft die Vorrunde ihrer Pflichtserie. Die dritte, von jeher mit kurzen Unterbrechungen immer Meister ihrer Klasse, hat es verstanden eine Mannschaft zusammenzustellen, die nicht nur in spielerischer, sondern auch in kameradschaftlicher Hinsicht als Vorbild gelten kann. Der Spielverlauf des Kamp­fes war ein Beweis dafür, daß die Mannschaft auch in diesem Jahre mit Recht die Tabelle ihrer Klasse anführt. Konnten in der ersten Halbzeit die Gäste noch einigermaßen Widerstand leisten, so wurden sie in der zweiten in einer Art überfahren, gegen die sie vollkommen machtlos waren. Die Hiesigen, in glänzender Spiellaune, erzielten Tor auf Tor. Die Gäste verdienen für ihre sportliche Haltung und für die Art, wie sie die Niederlage hinnahmen, ein Gesamtlob.

Saalsportabend

des Gießener Radfahrer Vereins ^888

Der Gießener Radfahrerverein von 1885 feierte am Samstagabend im Saale des Cafä Leib fein

49. Stiftungsfest. Die Veranstaltung wurde durch einige Musikstücke der Kapelle D a u b e r t s h ä u f e r und durch die Begrüßungsansprache des Verems- führers eröffnet. Im sportlichen Teil des Abends wurde als erstes ein von Schülern flott gefahrener Sechser-Jugendreigen unter Leitung ihres unermüd­lichen und bewährten Fahrwartes Karl K e tz l er gezeigt. Der Reigen wurde zum ersten Male öffent­lich gezeigt, fehlerfrei gefahren und fand starken Beifall. Anschließend spielten die Jüngsten em Zweier-Radballspiel. Es wurde viel Kampfgeist ge­zeigt Das Spiel endete mit 4:2 für die Mann­schaft Hermes-Schmidt gegen Simons- Linkmann. Haas zeigte bann im Emer-Kunst- fahren, daß er dieses Gebiet des Radsports schon sehr gut beherrscht und bei weiterer eifriger Schu­lung bei Wettbewerben ein Wort mitsprechen kann. Das Publikum zollte dem noch jungen Fahrer für feine schönen Leistungen viel Beifall. Im Zweier- Radball der Weiteren der Jugendklasse siegten Valentin-Blum über ihren Gegner Becker- Baum sicher mit 8:2 Toren. Dann kam die Sechser - Kunstreigenmannschaft des Vereins in den Saal. Hier konnte man Fahrer sehen, die sich schon seit Jahrzehnten diesem Sport widmen. Der älteste Fahrer dieses schwierigen Reigens befindet sich im 43. Lebensjahr. Der Reigen wurde mit Einzelsteiger begonnen und in der Schwierigkeit und dem Auf­bau der Hebungen bis zum Schluß stetig gesteigert. Einige auf der beengten Fahrfläche nicht zu ver­meidenden Fehler konnten dem Gesamteindruck keinen Abtrag tun. Im Zweier-Kunstfahren wurden von W. Von-Eiff-Deibel die schwierigsten Hebungen gezeigt. Ihre ausgezeichneten Leistungen haben trotz ihres zunehmenden Alters nicht ab­genommen. Das Zweier-Radballspiel der Aktiven, Gebrüder Von-Eiff gegen Wißner-Deibel, bewies, daß die Zuschauer für diesen Kampfsport sehr großes Interesse hatten. Das von Anfang bis Ende spannende Spiel stclnd bei Schluß der Spiel­zeit unentschieden 4 : 4. Das anschließende gesellige Beisammensein vereinigte die Radfahrer noch einige Stunden.

Der Gießener Radfahrerverein von 1885 kann mit Stolz auf die in diesem Jahre durchgeführten Ver­anstaltungen zurückblicken. Es dürfte ihm bei wei­terer eifriger Arbeit gelingen, dem Radsport weitere neue Anhänger zuzuführen.

Tennisabteilung

des Turnvereins von 1846.

In diesen Tagen hielt die Abteilung zum Ab­schluß der Sommerspielzeit eine Mitgliederversamm­lung ab. Aus dem Bericht ergab sich, daß das ab= gelaufene Jahr ganz der wertvollen Aufbauarbeit gewidmet war. So sind auch noch keine Erfolge zu verzeichnen gewesen. Die beiden mit der Tennis­abteilung des Butzbacher Turnvereins ausgetrage­nen Vereinswettkämpfe wurden von Butzbach ge­wonnen. Wertvoll wird für die Abteilung fein, daß zwei ihrer Mitglieder an einem 14tägigen Tennis­lehrgang der deutschen Turnschule teilnahmen. Um die Zusammenarbeit der Mitglieder auch über den Winter aufrechtzuerbalten, wurde zunächst ein Tisch- tennisabend eingeführt, der inzwischen schon eine gute Beteiligung gefunden hat. Spieler und Spiele­rinnen werden weiterhin an den üblichen Turn­stunden des Vereins teilnehmen. So ist insgesamt rege Tätigkeit, und die Abteilung verspricht ein wertvolles Glied im großen Turnverein zu werden. Wieder Itollschuhlausen im Eisverein.

Dor zwei Jahren waren die Rollschuhabende in der Dolkshalle aufgegeben worden, in der Hoffnung, in der Stadt eine besser gelegene und ebensogut ge­eignete Sportstätte zu finden. Dieser Wunsch ist lei­der nicht in Erfüllung gegangen. Unsere Eissportler können aber keinesfalls bei unseren wenigen Eis- tagen auf diese wertvolle Vorschule des Eislaufes verzichten. Aus dieser Erkenntnis hat denn auch der Eisverein eine beträchtliche Summe zur Wiederauf­nahme der Hebungsstunden in der Dolkshalle be­reitgestellt. Es wäre auch geradezu verantwortungs­los, würde man die günstige Uebungsftätte der Volkshalle unbenutzt »lassen, um die man die Gie­ßener im gesamten Verband beneidet. Wie Üblich werden auch jetzt wieder die Lehrwarte des Vereins jeden Neuling bereitwilligst in die neue Kunst ein» führen. Es sei daher jedem, der im kommenden Winter Stunden der Erholung auf dem Eise finden will, empfohlen, zu den Rollschuhabenden zu kom­men. In früheren Jahren wurde mehrfach der Be­weis erbracht, daß Leute, die ndch nie auf Schlitt-

Pässe für Saarabstimmungsberechtigte.

Amtlich wird folgendes bekanntgegeben:

Reichsangehörigen, die die Ausstellung eines Paffes mit der Begründung beantragen, daß sie sich zur Abstimmung in das Saar­gebiet begeben wollen, wird der Reisepaß von den zuständigen Paßbehörden vom 15. Ok­tober 1 93 4 ab gebührenfrei mit einer Geltungsdauer bis zum 15. Februar 1935 ausgestellt, wenn sie glaubhaft nachweisen, daß sie a b ffi m - mungsberechtigt sind. Die Glaubhaftmachung kann z. B. erfolgen durch Vorlage einer Bescheini­gung

a) bet saarländischen Abstimmungsbehörde, daß der Antragsteller in die Abstimmung-, liste eingetragen oder fein Antrag auf Eintragung in die Abstimmungslifte bei der saarländischen Abstimmungsbehörde eingega«. gen ist;

b) der Saarmeldestelle seines jetzigen Wohnsitze, (Polizeirevier oder Einwohnermeldeamt), daß der Antragsteller tn bie Saarfartei ein­getragen ist.

schuhen gestanden hatten, nach dem Erlernen des Rollschuhlaufens sofort auf dem Eise vollkommen sicher waren. (Man beachte die heutige Anzeige.)

Handball der nordhessischen Sau'iga.

Tuspo 86/09 Kassel 1900 Gießen 6:3 Tv. Wetzlar To. 61 Eschwege 8:5

Iura Kassel Kurhessen Kassel 4:4

Turnv. Kirchbauna Tuspo Bettenhausen 7:9 CT. Kassel SC. 03 Kassel, .kampflos für CT. Freundschastsschietzen Postsportverein Gießen Schützenverein Steinbach.

Zu einem Freundschaftsschießen hatte der Schützen, verein Steinbach den Postsportverein Gießen und den Schützenverein Leihgestern nach Steinbach ein­geladen. Leider hatten Letztere der Einladung nicht Folge geleistet. Ein Postomnibus brachte die Schützenbrüder aus Gießen nach Steinbach und gemeinsam ging die Fahrt auf den Schießstand im Steinbacher Edelwald. Dort entwickelte sich unter Aufsicht der Schießleiter Kern (Gießen) und Atz. bad) (Steinbach) ein flotter Wettkampf. Jeder Der« ein stellte eine Mannschaft von 12 Schützen. Ge­schossen wurden je Schütze drei Schuß liegend, knie- end und stehend freihändig ohne angezsigt zu wer. den.

Während Steinbach den Vorkampf in Gießen ge­winnen konnte, ging Gießen mit 864 Ringen als Sieger hervor; Steinbach schoß 856 Ringe. Bester Schütze des Tages Schmier (Gießen) mit 91 Ringen. Eine von Steinbach gestiftete Ehrenfcheibe schoß Schützenbruder M ö ck e l (Gießen). Beim ge- fettigen Beisammensein sprach Schützenmeister Bal- s e r (Steinbach) seine Freude über das schöne (Er­gebnis der Gäste aus. Der Vorsitzende des Postsport- Vereins, Herr Seipel (Gießen), dankte für den herzlichen Empfang. Zum Schluß brachte zweiter Schützenmeister Heinrich Ludwig Gerhard unter dem GedankenStadt und Land Hand in Hand" einSieg-Heil!" auf Führer und Vaterland aus. Mit dem gegenseitigen Versprechen, einen ähnlichen Wettkampf recht bald folgen zu lassen, nahm man Abschied.

Spenden für das Winterlnlfswerl

Sämtliche Zahlungen für den kreis Gießen, die das Winterhilfswerk 1 934/35 betreffen (Spenden, Slraßensammlungen, Haussammlungen, Eintopfgerichte ufro.), find nur auf Konto der

Bez Irksf par ka f f e Gießen. 31 r. 4600 oder auf

Postscheckkonto Frankfurt a. M. Rr. 5979 einzuzahlen bzw. zu überweisen.

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Bekanntmachung.

Betr.: Regelung des Absatzes von Kartoffeln.

Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 27. September 1934 weisen wir auf die nach­stehende Verfügung des Hessischen Kreisamts vom 20. Oktober 1934 hin, wonach für Lieferung von Kartoffeln durch die Erzeuger an die Verbraucher in Gießen, die Ausstellung von Schlußscheinen nicht erforderlich ist. 6521V

Bürgermeisterei Gießen: Ritter, Oberbürgermeister.

hessisches Kreisamt Gießen.

Gießen, den 20. Oktober 1934. Detr.: Regelung des Absatzes von Kartoffeln.

Nach Mitteilung der Landesbauernschaft Hessen- Nassau wurden Schlußscheine nur bei Lieferungen in die Großstädte Frankfurt a. M., Offenbach, Darm­stadt, Mainz und Wiesbaden gefordert, ebenso dür­fen Kartoffeln durch Händler nur gegen Schluß­scheine aufgekaust werden. Für Lieferungen von Kartoffeln durch die Erzeuger an die Verbraucher in andere als die obengenannten Orte, z. B. Gießen, ist also die Ausstellung von Schlußscheinen nicht erforderlich.

Hnser Ausschreiben vom 21. September 1934 wird insoweit berichtigt.

2.23.; Weber.

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