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Kette von Tiefdruckwiirbeln. An ihrer Vorderseite

Neues für den Büchertisch

brechen, das in Versailles am deutschen Saargebiet begangen wurde, und der schamlose Betrug der französischen Machthaber von damals wird ein­dringlich geschildert. In eindrucksvollen Sätzen zieht dann die Zeit der französischen Militärdiktatur über das Saargebiet und die ganze nachfolgende qual­volle Leidenszeit des Saarlandes an uns vorüber. Zum Schluß formuliert der Verfasser klar und ein­prägsam die deutsche Saarforderung, die nur auf die Rückgabe des Saargebietes an Deutschland lau­ten kann, wenn das völkische Unrecht an der deut­schen Saarbeoölkerung wieder gutgemacht werden soll.

Rolf Brandt: Abschied von Hin­denburg. Ein Gedenkwort zum Tode des Feld­marschalls und Reichspräsidenten. Mit der Gedenk­rede des. Führers vor dem Reichstag und dem poli­tischen Testament des Reichspräsidenten. 96 Bilder. Kartoniert 1,85 Mk. (355) Rolf Brandt hat

mancherorts bereits Mangel. Weiter sind gesucht Bank- und Versicherungsfachleute. Aber auch für Buchhalter und Korrespondenten bestand gebesserte Einsatzmöglichkeit.

Die Techniker-Vermittlung hatte grö­ßere Aufträge für Tiefbau- und Maschinenbautech, niker vorliegen. Von einzelnen Katasterämtern wur- den Kataster- und Hilfstechniker angefordert, für die zum Teil geeignete Bewerber nicht mehr vorhanden waren. Im übrigen litt die Arbeitseinsatzmöglich­keit für Techniker an dem fühlbaren Mangel an Spezialkonstrukteuren für die verschiedenen neu­zeitlichen maschinellen Bauaufträge.

In der Werkmeister-Vermittlung war die Nachfrage nach Betonpolieren, Schachtmeistern, Lok-Führern und Baggerführern sehr lebhaft. Die Anforderungen, die an die Bewerber gestellt wer­den, sind teilweise sehr hoch.

Die Stellenvermittlung der Reichsberufsgruppen der Angestellten in der DAF. stellt auf Grund der ihr aus dem ganzen Reich vorliegenden Berichte ihrer Geschäftsstellen fest, daß die günstige Ent­wicklung des Arbeitseinsatzes für Angestellte auch nn Oktober angehalten hat. Der Bewerberzugang ist gegenüber dem Vormonat zurückgegangen. Unter den Neuzugängen befinden sich beachtlich viele Be­werber in ungekündigter Stellung, die, durch die ge­besserte Wirtschaftslage ermuntert, einen Stellen­wechsel vorzunehmen beabsichtigen. Das Vermitt­lungsergebnis erreicht die Höhe des Vormonates. In der altersmäßigen Gliederung der Vermittlungen zeigt sich deutlich die Auswirkung der Anordnung des Herrn Präsidenten der Reichsanstalt für Ar­beitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung über den Arbeitsplatzaustausch.

Der größle Teil der Vermittlungen entfällt auf die Altersklassen über 25 Jahre.

Die Berufsfachberatung und Lehrstellenvermitt­lung der Reichsberufs^ruppen in der DAF. hat be­reits im ganzen Reich eingesetzt. Die bis jetzt vor­liegenden Berichte und Ergebnisse lassen auch auf diesem Gebiete eine günstige Entwicklung erwarten. Starke Nachfrage nach qualifizierten Kräften herrscht, branchemäßig betrachtet, in der Eisen- und metallverarbeitenden Industrie, in der chemischen Industrie, im Baugewerbe, im Groß- und vor allen Dingen im gesamten Einzelhandel, Banken, Sparkassen und Versicherungen haben ebenfalls ge­steigerten Bedarf an guten Kräften.

Die Kaufmannsgehilfen-Stellenvermittlung halte in dec Hauptsache Aufträge aus dem Lebens­mittel-, Eisen- und Textilwaren-Einzelhandel vorliegen.

Jüngere Verkäufer mit guten Dekorationskennt­nissen sind sehr gesucht. Erfreulicherweise kann be­richtet werden, daß in vielen Fällen schon jetzt Aus­hilfskräfte für das Weihnachtsgeschäft verlangt und eingestellt werden. An guten Dekorateuren besteht

Günstige Entwicklung -es Arbeitseinsatzes für Angestellte

Oie Lage im Oktober.

Das Unwetter hat auch die Insel Formosa be­rührt. Der Hafen Tansui wurde beschädigt. Nach den bisherigen Mitteilungen wurden in Tansui und einem Nachbarort 120 Personen durch den Taifun getötet. Eine Anzahl dieser Opfer befand sich eim Fischfang auf See.

Kingsford Smiths Rekordflug von Australien nach Amerika.

Der Transpazifikflieger Kingsford Smith ist von Honolulu (Hawaii-Inseln) kommend, in Oak­land (Kalifornien) gelandet. Es ist ihm somit ge­lungen, als Erster den W e st - O st - F l u g von Australien nach Kalifornien zu vollbrin­gen. Den ersten Abschnitt des Fluges von Bris­bane (Ostaustralien) nach Honolulu hat er in 25 Flugstunden zurückgelegt. Von Honolulu nach Bris­bane benötigte er nur 15 Stunden. Sowohl für den Piloten wie für die Maschine bedeuten diese 40 Flugstunden, die er benötigte, um von Australien nach Amerika zu fliegen, einen ganz außergewöhn­lichen Rekord.

Zwei Todesopfer eines Flugzeugunglücks bei Stockholm.

Dicht bei Stockholm ereignete sich ein Flug­zeugunglück, das zwei Todesopfer for­derte. Ein Wasserflugzeug stieß bei dem Versuch, auf dem Jaerla-See niederzugehen, mit einem Schwimmer an eine elektrische Leitung. Es verlor das Gleichgewicht und stürzte in den See. Gleich­zeitig erfolgte eine heftige Explosion. Der Führer des Flugzeuges konnte nur als Leiche geborgen werden. Die Leiche seines Bruders wird noch ge­sucht. Er dürfte beim Absturz aus dem Flugzeug gefallen und im See ertrunken fein.

Das Luftrennen EnglandAustralien abgeschlossen.

Heute, Montag, um 7.30 Uhr MEZ., läuft die für das Luftrennen England Au st ra- lien gesetzte Frist ab. Von den 20 Flugzeugen, die in Mildenhall vor 16 Tagen aufgestiegen wa­ren, haben neun das Ziel Melbourne er­reicht. Ein Flugzeug ist in Italien verun­glückt, wobei die beiden Insassen, zwei Englän­der, den Tod fanden. Die drei noch im Rennen liegenden englischen Maschinen, von denen die vor­derste am Sonntag in Kalkutta eingetroffen war, kommen nunmehr für den Wettbewerb nicht mehr in Frage. Das holländischeFliegende Hotel" ist auf dem Rückflug nach Holland am Sonntag um 20.25 Uhr von Port Darwin abgeflogen.

Taifun in Hinterindien fordert 250 Todesopfer.

Die an den Golf von Tonking (Hinterindien) an­grenzenden Gebiete wurden von einem furchtbaren Taifun heimgesucht. Am schwersten waren die Verheerungen in dem Bezirk von Vinh, wo 2 50 Menschen getötet und mehrere tausend Häuser zerstört wurden. Auch die Verluste an Vieh und die Ernteschäden sind ungeheuer groß.

Trauriges Ende einer Liebesgeschichte in Hollywood.

DasHappy end, ohne das ein amerikanischer Film nicht denkbar ist, läßt sich im Film leicht er­zielen, im Leben selbst dann nicht immer, wenn alle Bedingungen zu einem solchen gegeben scheinen,

festgehalten wurde. Der Tag der Hochzeit war schon festgesetzt und die Vorbereitungen hatten schon be­gonnen, als die Braut ein Telegramm erhielt, worin ihr mitgeteilt wurde, daß Colombo schwer erkrankt wäre. Sie eilte im Flugzeug zu ihm und kam doch zu spät: sie stand vor seiner Leiche, an der sie bewußtlos zusammenbrach. Colombo hatte in blühender Gesundheit einen Bekannten besucht, der ihm eine wertvolle Pistolensammlung zeigte und dabei im Scherz, überzeugt, daß sämt­liche Waffen entladen sind, auf ihn anlegte und abdrückte. Ein Schuß entlud sich, der den Schützen an der Hand verwundete, aber Colombo sofort tötete.

wecken werden.

Der Fluch des Blutes. Menschen und Wölfe in russischer Zeitenwende. Roman. Von Egon Freiherr von K a p h e r r. Broschiert 3 Mark, Lei­nen 4 Mark. Verlag von Z. Neumann-Neudamm. (563) Die weiten Steppen zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspi-See, die Vorberge des nördlichen Kaukasus mit ihrem bunten Völker­gemisch, vor und während des Weltkrieges großen­teils im Besitz eines russischen Großsürsten, sind der Schauplatz des Romans. In erschütternden, oft in sehr krassen Schilderungen zeigt dieser grünb^s Kenner russischer Verhältnisse den Unter-- -^uung* zaristischen Reiches. Mit überzeugender der Gelehrt, weist er auf den Abgrund hin, dem n -oeiriebe< gegentreibt, das das Rassenproblem. neue totag.jtf. losigkeit und anderen Wahnideen bie*' gewisser cjn. räumt, den gesunden Kern verkümmlEsanne ' und dem es an rechten Männern untadeliger'Idesinnung gebricht, um es wieder aufzurichten.

Der unerschöpfliche Ratgebe r", ein Handbuch für das deutsche Haus, erschien im Verlag Ullstein, Berlin. (365) Es ist kein Lexikon oder Nachschlagewerk im üblichen Sinne, sondern ein richtigesLese-Buch", ein Werk, das mit dem Leser eindringlich und klar alles bespricht, was ihn im Hause und in der Familie beschäfti­gen oder ihm irgendwann Kopfzerbrechen machen könnte. Beim Lesen und Nachprüfen spürt der Le­ser bald, daß die Mitarbeiter alle auftauch.nden Fragen ernst und gewissenhaft behandelt haben. Dabei werden die vielfältigen Themen nicht etwa kurz oder leptonartig berührt, sondern ausführlich erläutert, klar und sachlich. Das Buch behandelt folgende Hauptthemen: Geschäfte für Haus und Fa­milie Unser Heim, sein Bau, seine Einrichtung und Pflege Die Kleidung Die Ernährung (Lebensmittel und Kochen) Der gesunde Mensch (gesund sein und gesund bleiben) Der kranke Mensch (Wie werde ich wieder gesund) Die Kin­der Blumen und Pflanzen Unsere Freunde, die Tiere Basteleien für den Mann Hand­arbeiten für die Frau Für die Mußestunden. Damit jeder Leser beim Suchen schnell Auskunft erhält, ist dem stattlichen Bande ein nützliches und ausführliches Register beigegeben.

Wettervoraussage.

Vom Nordkap nach der Biskaya erstreckt sich eine

Walther Frank:Zur Geschichte des Nationalsozialismu s". Kart. 1 RM. Hanseatische Verlagsanftalt, Hamburg. (351) Aus leidenschaftlichem Verstehen geboren, dient diese Schrift nicht der Verherrlichung des Sieges, sondern der Erkenntnis des Seins und Werdens der natio­nalsozialistischen Bewegung. Vortrefflich ist es ihm gelungen, die großen Linien des Weges, den die na­tionalsozialistische Idee genommen hat, aufzuzeigen. Wer sich mit der Geschichte der Partei beschäftigt, sollte diese Schrift lesen.

Th. Vogel:Dasdeutsche Saarland unter dem Zwange von Versailles!" (DeVo Verlag Volksbuch GmbH., Berlin.) Preis 30 Pf. (442) In handlicher Form erörtert in ihm der Gründer des Bundes der Saarvereine auf knappen 125 Seiten alle Seiten des Saarproblems. Klar werden die sogenannten historischen Ansprüche Frankreichs auf die Saar zurückgewiesen. Das Ver-

wie nachfolgender Vorgang beweist. Ein junger und hochbegabter Sänger namens Colombo, der dazu noch ein sehr erfolgreicher Liederkomponift war, landete, wie vorauszusehen war, schließlich beim Film, wo man für seine Vielseitigkeit aus­gezeichnete Verwenduntz hatte. Dort lernte der große Herzensbrecher einen bildschönen weiblichen Filmstar kennen und verlobte sich mit ihm. Beide ausfallend schöne Menschen, sehr talentiert und beim Film hochbezahlt, konnten sie mit Recht der Zu­kunft lachend entgegenblicken. Die glückliche Braut benutzte eine Spielpause von einigen Wochen, um sich an einem idyllischen Ort nach der anstrengen­den Tätigkeit in ihrem letzten Film zu erholen, während der Bräutigam beruflich in der Filmstadt

in allen wichtigen Phasen seines Lebens den Feld­marschall gesehen und gesprochen, bei Tannenberg, im Großen Hauptquartier, bei der Auflösung in Kolberg, während der Wahl in Hannover, noch vor anderthalb Jahren in Berlin. Nicht einen Satz, nickt eine Geste hat Brandt vergessen. Der Ver­fasser diesesAbschiedes von Hindenburg" ist mehr als ein Reporter, der Afrika durchquert, die Erde umflogen, fast alle Staatsmänner interviewt hat, er findet Worte tiefsten deutschen Empfindens, die immer wieder die Erinnerung an den großen Toten

haben. Kleiner Feldberg plus 6 Grad, Wasserkuppe plus 6 Grad, Feldberg im Schwarzwald plus 6 Grad Celsius). Die am Montagmorgen beobachtete Witte­rungsbesserung bleibt aber nur ganz vorübergehend, und es kann voraussichtlich rasch mit einer erheb­lichen Witterungsverschlechterung gerechnet werden.

Aussichten für Dienstag: Wieder un- tteundliches und überwiegend bedecktes Wetter mit Regenfällen, in den Niederungen zunächst noch mil­der, auf den Bergen neue Abkühlung, Windrichtung wechselnd.

Aussichten für Mittwoch: Veränderliche Bewölkung mit vereinzelten, meist schauerartigen Niederschlägen, bei Luftzufuhr aus Nord neue Ab­kühlung.

Hauptschriftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Longe. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thymol, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. X. 34: 10 600. Druck und Verlag: Brühl'sche Hniversiläts Buch und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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sacken eingenäht worden. Sodann seien sie zusammen mit Kartoffeln auf Lastkraftwagen nach New Persey gebracht worden. Hier seien 21 Chine­sen- freigelassen worden, da ihre Verwandten das Fahrgeld bezahlt hätten. Die übrigen 17, die man jetzt aufgesunden hat, seien in einem lichtlosen Keller gefangen gehalten worden unter Bewachung eines Negers, der wohl zwei Zentner gewogen habe. Sie sollten erst freigelassen werden, wenn ebenfalls das Fahrgeld bezahlt fei. Dies habe ungefähr 1500 Dollar betragen. Andernfalls sollten sie sich verpflichten, in Wäschereien bei einem Tageslohn von 20 Cent di e Fahrtkosten abzuarbeiten.

Schwere Unwetter über Japan und Formosa. 120 Todesopfer.

In einer der letzten Nächte gingen über Tokio starke Wolkenbrüche nieder, die einen beträchtlichen Schaden angerichtet haben. Nach bisher vorliegen­den Meldungen wurden in Tokio 1332 und in Yo­kohama 8000 Häuser zerstört. Heber die Zahl der Todesopfer wurde bisher von den japn- nifchen Behörden nichts bekanntge-geben.

Die Stellenvermittlung für seemän­nische Angestellte zeigte eine gleichbleibende Tendenz gegenüber dem Vormonat.

Auch bei den w e i b l i ch e n A n g e st e l l t e n hat die günstige Entwicklung des Arbeitseinsatzes ange­halten. Es wird bereits ein Mangel an tüchtigen Stenotypistinnen gemeldet. Geringe Nachfrage be­stand nach Buchhalterinnen, Telephonistinnen, Expe- bientinnen. Auffallenb ist ber Mangel an tüchtigen Verkäuferinnen, befonbers für Konfektion, Stoffe und Wäsche. An ärztlichen Helferinnen besteht noch immer ein Heberangebot.

Zahntechnikerinnen finb weiterhin knapp. Die offenen Stellen für Singe ft eilte in Haus, Garten unb Lanb finb sowohl für bie länb- lichen wie bie stäbtischen Berufe zahlenmäßig zurück- gegangen. Das ist eine Erscheinung, bie regelmäßig ' .. - - d u

vor Weihnachten beobachtet wirb|ftrDmen aus bem Mittelmeergebiet wärmere Luft-

Sei den Kindergärtnerinnen macht sich! massen nach Mitteleuropa, die vor allem in den hohe, die Schließung der sommerlichen Kindererholungs- rm Lagen erheblichen Temperaturanstieg gebracht Heime bemerkbar. Trotzbem kann bie Gesamtlage als befriebigenb angesehen werben. Nachfrage besteht nach Gesunbheitsfürsorgerinnen.

Die trauernden Hinterbliebenen1

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