Einzelbild herunterladen

bei

Wettervoraussage

7,3 Grad

Obwohl streckt, ist

Strafanstalt gelang, obwohl diese von einer Mann starken Postenkette umgeben war.

Tagung -es Sachverständigen beirates für Volksgesundheit.

Die japanischen Militarkreise zitterten bei dem Ge­danken einer Vereinigung der 400-Mil- lionen - Bevölkerung Chinas, die das ge­samte Kräfteverhältnis in der Welt ändern und das Kräfteverhältnis in Asien überhaupt vollkommen umgestalten würde. In Japan befürchte man, daß China sich entweder auf die Vereinigten Staaten oder auf Sowjetrußland stützen könnte. Dieser und jener Weg würde denen nichts gutes verheißen, die von einer Herrschaft über Asien träumten.

Hinter der Krönung Pujis stehe der Gedanke eines Vorstoßes der Japaner in das Jangtse-Gebiet unter der LosungVereini­gung Chinas unter der alten rechtmäßigen Herr­schaft der Tschang-Dynastie". Die Träume Pujis und der hinter ihm stehenden Kreise seien nicht allein gegen Rußland gerichtet, sondern bildeten lediglich eine neue Fassung des Planes einer j a - panifchenAlleinherrschaftüberAsien.

Abenteuerliche Flucht eines berüchtigten amerikanischen Bankräubers.

malen ordentlichen Verwaltung eines Hauses alle Teile zurecht kamen.

Als Ergebnis all der unglücklichen Einflüsse aus der Zeit von 1914 bis 1932 haben wir jedenfalls heute einen Hausbesitz, der steuerlich Über­la st e t ist und z u hohe S ch u l d z i n s e n, ms- besondere beim Neuhausbesitz, aufzubringen hat. Wir haben leerstehende Häuser, Laden und Verwaltungsgebäude, dabei vielfach einen schlechten baulichen Zustand infolge nicht vor­genommener Reparaturen und obendrein einen Vollstreckungsschutz, der nicht nur den Gläu­bigern schwere Sorgen macht, sondern auch die Kre­ditwürdigkeit des deutschen Hausbesitzes auf die

Oie Giavifky-Schecks.

Paris, 3. März. (DNB.) lieber die geheimnis­volle Auslieferung der 1200 Stavisky-Scheckabfchnitte sickert in der Presse noch dies und das durch.Echo de Paris" vermutet, daß die Scheckabschnitte nicht ausgeliefert, sondern von dem Gewährsmann d e r Polizei verkauft worden feien. Das Blatt fragt übrigens, was aus den Schmucksachen im Werte von 10 Millionen Franken geworden fei, die Stavisky sich vom Bayonner Leihhaus kurz vor dem Krach habe aushändigen lassen.Petit Parisien" glaubt zu wissen, daß der Privatsekretär Staviskys, Romagnino, am 24. 2. eine Reise nach London unternommen habe und daß er dort die Scheckabschnitte aus einem Bankbuch geholt habe, die man vorgestern abgeliefert habe. Es handele sich um einen Racheakt Romagninos, denn er soll gesagt haben: Allein werde ich nicht fallen.Le Jour" nimmt Kenntnis davon, daß einige der Scheckabschnitte herausgerissen waren und er­klärt, der unbekannte letzte Inhaber des Buches habe für sich zunächst einmal denZehnten" einge­heimst, indem er die Hälfte der Schecks an sich ge­nommen und die Hälfte der Namen ausgestri- ch e n habe. Habe er damit gute Freunde retten ober politischen Freunden dienen und sich vor Re­pressalien schützen wollen?

Zwei Empfehlungsschreiben, die dem Antrag au Arbeitserlaubnis für die beiden Schauspielerinnen Rita George und Marianne Kupfer beim französischen Arbeitsministerium vorlagen und ver­schwunden waren, sind wieder aufgefunden worden. Sie tragen die Unterschrift des Attaches im Finanz-

Dillinger selbst und der Neger sind entkommen. Ein Polizeibeamter wurde von einer Kugel Dil­lingers tödlich verletzt. Dillinger ist einer der gefürchtetsten Verbrecher der Union. Er war erst vor kurzer Zeit wieder verhaftet worden, nachdem er im vorigen Sommer unter ähnlichen abenteuer­lichen Umständen aus einem Gefängnis ausgebro- chen war.

Reuter meldet ergänzend aus Crownpoint, daß tausende von Polizisten und Milizsoldaten in In­diana und Ohio aufgeboten sind, um den Verbrecher wieder zu fassen. Mit Hilfe der von ihm selbst an- gesertigten Pistolenattrappe hat Dillinger die zahl­reichen Wärter einzuschüchtern verstanden, die zu seiner Bewachung aufgeboten waren. Zur Flucht

Ein Sonntag des Gauleiters.

Frankfurt a. M., 5. März (DNB.) Vom Gaupresseamt wird mitgeteilt: Der Gau­leiter weilte am Sonntagvormittag zur Eröff­nung der Senefelder-Ausstellung in den Räumen der technischen Lehranstalten in Offen­bach. Anschließend begab sich der Gauleiter nach Mainz. Hier erwartete ihn eine Vorbereitungs­kommission, welche dem Reichsstatthalter an Ort und Stelle die Pläne des ersten großen rhein-mainischen Thingplatzes vorlea- ten. Der hierfür vorgesehene Platz liegt in land­schaftlich außerordentlich reizvoller Lage auf den Trümmern des geschleiften Forts Weisenau am Rhein gegenüber der Mainmündung und ist hier­durch sowie durch seine riesige Ausdehnung ge­eignet, auch die größten Menschenmassen aufzu­nehmen. Das Gelände wurde vom Gauleiter und dem anwesenden Landesstellenleiter,Pg. Müller- Sch e l d , unter Führung des Kreisleiters, Ober­bürgermeister Dr. Barth, eingehend besichtigt und geprüft. Nach einer dienstlichen Besprechung in Wiesbaden begab sich der Gauleiter nach Herborn im Dillkreis. Hier stand die ganze Stadt im Zeichen der vorgesehenen Sprenger- Kundgebung. Quer durch die Stadt bildeten SA.- Männer in stattlichen Reihen Spalier. In den drei größten Sälen Herborns war die Bevölkerung eng gedrängt versammelt, um den Gauleiter, der mit einem reichen Blumensegen begrüßt wurde, zu dem ThemaVom Parteien st aat zum Volks- st a a t" zu hören. Insgesamt dürften es etwa 3000 Menschen gewesen sein, die seinen Worten lausch­ten, ein Beweis dafür, welch gewaltige Zugkraft der Nationalsozialismus und sein rhein-mainischer Führer immer wieder besitzt.

benutzte er den Kraftwagen der Gefängnisdirektion. Der Ausbruch des Schwerverbrechers aus der - - - ....... 50

sich hoher Druck über das Festland er= die Beständigkeit der Wetterlage erneut gefährdet. Ein kräftiges Tief ist nämlich bei Is­land erschienen und schreitet ziemlich schnell ost­wärts. An seiner Südseite führt es warme Lust heran, die beim Aufgleiten auf die vorgelagerte Kaltluft des Hochs Dunstbildung und später auch einzelne Niederschläge verursachen wird. Die Tem­peraturen steigen dabei an und gehen auch in der Nacht kaum noch unter den Gefrierpunkt zurück.

Aussichten für Dienstag: Dunstig und bewölkt mit Aufheiterung, milder, Neigung zu Nie-

Berlin, 3. März. (DNB.) Auf der Arbeits­tagung der deutschen Hausbesitzer hielt Reichswirt- schaftsminister Schmitt eine Ansprache, in der er zunächst auf die Notlage des Hausbesitzes einging. In dem Vorkriegsdeutschland betrug der Wert unserer deutschen Häuser etwa 100 Milliarden und zwar sein wirklicher Wert, das heißt der jederzeitige Verkaufswert. Es war dies ein Drittel des gesamten deut­schen Volksvermögens. Auf diesem Grund­besitz konnten 50 Milliarden Hypotheken ruhen, die in ihm unbedingt gesichert waren und zwar sowohl was Kapital als auch Zinsen anlangte. Schuldner und Gläubiger waren zufrieden, weil bei einer nor-

Oer Hausbesih als Faktor des wirtschaftlichen Wiederaufbaus Eine Rede des Reichswirtschastsministers Schmitt.

Mittelgesetz ufw. Daß das Reichsgesundheitsamt aller Strenge wissenschaftlicher Grundsätze unvor­eingenommen und aufgeschlossen neuen Problemen der Zeit gegenübertritt, zeigt seine Mitarbeit an der Klärung des Wünschelrutenproblems, des Problems der Erd strahlen, an den Fra­gen der H o m ö o pm t h i e , der Heilmittel- propaganda, aber auch an wichtigen Fragen

4. März: abends 2,1 Grad; am 5. März: morgens 0,9 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 8 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: Dr Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein., Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. DA. 1.34: 11700. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K. G., sämtlich in Gießen.

verschlügen.

Aussichten für Mittwoch: Wechselnd- wolkig, ziemlich mild, einzelne Regenfälle. _

Lufttemperaturen am 4. März: mittags 7,7 ~ Celsius, abends0,7 Grad; am 5. März: morgens 2,1 Grad. Maximum 11,3 Grad, Minimum 3,3 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am

ministerium, Guiboud Ribaud. Rlbaud gilt als einer der Hintermänner Staviskys, dem die Aufgabe zufiel, ^die von dem Betrüger er­schwindelten Beträge an die verschiedensten Helfers­helfer zu verteilen. Er wurde verhaftet. Rita George verwahrt sich gegen die Beschuldigung, Spionage­dienste für Stavisky geleistet zu haben und erklärt, sie habe den Schwindler während ihres Pariser Aufenthaltes ein einziges Mal gesehen, ohne zu wissen, welche Rolle er spielte.

München, 4. März. (DNB.) In München tagte der Sachoerständigenbeirat für Volksgesundheit bei der Reichsleitung der NSDAP. An der Sitzung nahmen auch die Gauobmänner des NS.-Aerzte- bundes, defsell Beauftragte bei den Landes- und Provinzialverbänden und die Leiter der Sachver­ständigenbeiräte bei den Gauleitungen teil. Der Vorsitzende des NS.-Aerztebundes Dr. Gerhard Wagner teilte mit, daß der NS.-Aerztebund nun restlos in der PO. eingegliedert und infolgedessen neue Satzungen erhalten werde, wobei er auf- hören werde, ein eigener eingetragener Verein zu jein. Weiter konnte Dr. Wagner schon für die näch­sten Wochen die Errichtung einer Reichs- ärztsckammer in Aussicht stellen, der dann zu­nächst einmal die Anerkennung der Denti­sten und Heilpraktiker als gesetzlicher Stände folgen werde.

Ministerialdirektor Dr. G ü 11 betonte, daß eine Vereinheitlichung des öffentlichen Gesundheitswesens zu erfolgen habe, die schon in Bälde dem Reichs­kabinett zur Entscheidung vorgelegt werde. Dabei soll die Zusammenfassung unten in amtsärztlich ge­leiteten Gesundheit sämtern beginnen und von hier aus soll nach oben weitergebaut werden. Zu den Gesetzentwürfen, die in absehbarer Zeit zu erwarten sind, gehören u. a. ein.Feuerbestattungs­gesetz, ein Gesetz über die Regelung der Schwanger­schaftsunterbrechung, ein Heilpraktikergesetz, ein Dentistengesetz, ein Arzneimittelgeseü.

Der Präsident des Reichsgesundheitsamtes, Dr. Reiter, berichtete über die Arbeit am Reichs­tierschutzgesetz, an einem Schularztgesetz, an einem neuen Jmpfgesetz, das auch die Gewissensklausel enthält, an einem Krebsgesetz, das jedenfalls das beste derzeit mögliche Gesetz dieser Art sein wird, an einem Krüppelgesetz, Hebammengesetz, Arznei-

der Ernährung.

Staatsminister a. D. Dr. Müller (Darmstadt) sprach als Bevölkerungspolitiker. Er behandelte die Steuer« und Besoldungsprobleme, wobei daran zu denken wäre, daß innerhalb bestimmter Einkom­mensgrenzen die Familie mit vier Kindern einkom­mensteuerfrei zu stellen ist und daß der Beamte mit drei Kindern das Normalgehalt bezieht, zu derb je nach Kinderzahl Zuschläge oder Abzüge kommen. Auch die bevölkerungspolitische Ausgestaltung der Wasser- und Stromtarife, der Verkehrstarife, der Organisationsbeiträge und an­deres zog er in den Kreis seiner Betrachtungen.

H. A l t h a u s (Berlin) sprach über Fragen der Volkswohlfahrt. Vor allem gelte es, d i e Fami­lie zu stützen, damit sie selbst wirtschaftlich und seelisch ein Bollwerk im Kampf gegen die Not bil­den kann. Weiter entwickelte der Redner die Leit­gedanken und die Pläne für das kommende Hilfs- wertMutter und Kin d". lieber grundlegende Fragen der Schulungs- und Propagandaavbeit auf dem Gebiete der Bevölkerungs- und Rassepolitik sprach schließlich Dr. Groß, der Leiter des Aufklä­rungsamtes für Bevölkerungspolitik. Das Schwer­gewicht dieser Arbeit liege nicht im Organisatori­schen, sondern in der positiven geistigen Leitung. Ausschlaggebend sei die Idee der Rasse als der An­gelpunkt der beginnenden großen geistigen Ausein­andersetzung.

Der berüchtigte Bankräuber Dillinger ist jetzt zum zweiten Male unter sensationellen Umständen aus dem Gefängnis entflohen. Dillin­ger, der im Staatsgefängnis von Indiana, in Crownpoint, untergebracht war, zwang den Ge­fängniswärter, seine Zelle zu öffnen, indem er ihn mit einer heimlich geschnitzten Holzpistole be­drohte. Er veranlaßte die anderen vier Zellen- insassen, darunter einen Neger, ihn zu begleiten. Alle fünf begaben sich dann in das Büro des Ge­fängnisdirektors. Dillinger ergriff ein Maschi­nengewehr, das dort aufbewahrt wurde, jchleppte einen Gefängnisbeamten als Geisel mit sich, stahl in der nahen Garage ein Auto und raste mit seinen Zellengenossen und dem Garagenwärter in Richtung Chicago davon. Die Polizei nahm so­fort die Verfolgung auf, und es gelang ihr auch, trotz der wilden Schüsse, die Dillinger auf seine Ver­folger abgab, drei Sträflinge wieder einzufangen.

Aus aller Wett.

Der vermißte Flieger (Softes in Münster gelandet.

Der französische Flieger (Softes, der sich auf einem Fluge von Paris nach Kopen­hagen befand und feit Samstag Nacht oermißt war, ist in der Nacht zum Montag auf dem Flugplatz von Münster wohlbehalten gelandet.

Empfindliche Strafe wegen Störung des Gottes­dienstes.

Wegen ungebührlichen Benehmens und gewalt­samer Störung des Gottesdienstes in der Berliner St. Hedwigskirche am 1. März wurde der 26jährige Student der Theologie Paul Festag aus Braunsberg (Oftpr.) vom Schnellr-ichter zu einer Gefängnisstrafe von neunMo- naten verurteilt. Festag wurde zur Verbußung der Strafe sofort in Haft genommen.

Fünf Tote, zwölf Schwerverlehte bei einem holet- brand in USA.

In der Stadt Worcester im Staate Massachusetts brach in einem Hotel aus unbekannter Ursache Feuer aus, das mit rasender Schnelligkeit um ich griff. Fünf Personen fanden den T o d in den Flammen; 12 erlitten schwereVerletzungen.

Fünf Tote bei einem Autounglück in USA.

Ein schweres Kraftwagenunglück wird aus Carmi im Staate Illinois gemeldet. Auf der Landfttaße stieß ein Personenkraftwagen mit einem Lastkraftwagen zusammen. Die sechs Insassen des Privatwagens wurden auf die Straße geschleudert. Fünf von ihnen blieben tot liegen, während der sechste mit schwerenVerletzungen davonkam. Bäuerliches Ehepaar muß wegen Brandstiftung

und Versicherungsbetruges ins Zuchthaus.

Nachdem vor Jahresfrist die Ehefrau des Land- wirts S ch ö m e h l aus Dorsheim bei Kreuznach wegen Brandstiftung zu einem Jahr 6 Mona­ten Zuchthaus verurteilt worden war, wurde in den letzten Tagen die gleiche Angelegenheit vom Schwurgericht Koblenz erneut behandelt. Diesmal hatte sich der Ehemann selbst zu verantworten, der von seinem Sohn nach vorausgegangenem Streit bei der Polizei der Brandstiftung bezichtigt wurde. In der Schwurgerichtsverhandlung sagte der Sohn unter Eid aus, daß auch der Vater an der Brandstiftung beteiligt gewesen sei. Obwohl der Angeklagte dies bestritt, war das Schwurgericht der Ueberzeugung, daß Schömehl nicht der Anstifter ist, sondern daß er sich der Mittäterschaft zu der Brandstiftung, tateinheitlich mit Versicherungs­betrug seiner Ehefrau schuldig gemacht habe und verurteilte ihn zu zwei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust.

Schwere Eholera-Epidemie auf den Philippinen.

Wie Reuter aus Manila meldet, ist in den nörd­lichen Provinzen der Philippinen eine heftige Choleraepidemie ausgebrochen, die bereits über 300 Todesopfer gefordert hat. Die Behörden, die alle Anstrengung unternehmen, um ein weiteres Umsichgreifen der Krankheit zu ver­hüten, erklären jetzt, daß dank der getroffenen Maß­nahmen nicht mehr zu befürchten fei, daß sich die Epidemie auf andere Teile der Insel ausdehnt. Nach Informationen aus Tokio dagegen nimmt die Cholera auf den Philippinen einen immer größeren Umfang an. Die Zahl der Toten soll bereits 500 betragen. 2000 Krankheitsmeldungen sind bisher zu verzeichnen. Zur Bekämpfung der Epidemie sind alle erdenklichen Maßnahmen getroffen. An einzel­nen Punkten sind Qarantäneftationen errichtet worden.

bahngesellschaft am Samstag in Tokio unter­zeichnet. Es sieht die Schaffung eines Kon­sortiums mit französischem und japanischem Kapital zu gleichen Teilen vor.

Rußland

und die Kaiserkrönung Puyis.

Moskau, 3. März. (DNB.) In derJswestija" nimmt Radek zur Krönung des Kaisers Puji Stellung. Man müsse fragen, welcher Grund die japanischen Militärkreise veranlaßt habe, den Kai­serthron in Hsingking aufzurichten. Das dabei ver­folgte Ziel gehe weit über die Grenzen der Mandschurei hinaus. Auch die Besitzergrei­fung Dschehols und der inneren Mongolei fei nicht ihr Endziel. Alle diese Handlungen trügen nur den Charakter vorbereitender Aktionen, um die Grundlage für weitere Vorstöße zu schaffen.

Dauer gefährdet ober unmöglich macht. Wenn wir das Heer unserer Arbeitslosen immer weiter ver­ringern können und damit die Konsumkraft des Volkes steigern, wird die Zahl der Men­schen, die sich eine Wohnung, einen Laden, ein Büro mieten können, zunehmen. Mit der steigenden Konsumkraft wachsen die Steuereinnah­men, und wenn der Staat und alle Stellen, die das Arbeitseinkommen des Volkes durch Beiträge und Abgaben belasten, die größte Sparsamkeit malten lassen, so werden die Lasten, die auf dem Arbeitseinkommen des deutschen Menschen liegen, inten, es wird eine neue Kaufkraft und eine teue Besserung der ganzen wirtschaftlichen Lage ge- ichert sein. Damit wird auch neues Kapital gebildet, wie wir das schon jetzt an dem erfreu­lichen Bild unseres Kapitalmarktes, vor allen Din­gen der Entwicklung der Sparkassen sehen.

Gewiß wird unser heutiger Staat in Zukunft b i e Kapitalleitung beaufsichtigen. Aber gerade deshalb gelangen wir zu billigeren Zinssätzen nicht im Kampfe mit dem Kapital, sondern daurch die Ordnung, Pflege und Rechts­sicherheit unseres Kapitalmarktes. Einen billigen Kapitalmarkt, vor allen Dingen auch für Neuinvesti- tionen wird die Regierung nur dadurch erreichen, daß sie den Sparer schützt und die großen Massen ihre kleinen ersparten Beträge vertrauens­voll zur langfristigen Anlage zur Verfügung stellen. Mit dem Wachsen dieses Vertrauens finken die Zin­sen. Jeder, der schon in des Lebens harter Schule wirtschaften mußte, weiß, daß einem nichts geschenkt wird und daß nur Tüchtigkeit, Ehrlich­keit und vor allen Dingen ausdauernder Fleiß uns wieder hochbringen können. Die Auf­gabe der Regierung ist es, dafür zu sorgen, daß die­jenigen, die diese schönen menschlichen Eigenschaften haben, wieder hierfür den Erfolg für sich und ihre Kinder sehen. Glauben Sie an uns und helfen Sie uns, helfen Sie uns dadurch daß Sie den harten Weg entschlossen mitgehen und in ehrlichem Ringen die allmählich kommenden Erleich­terungen für den Hausbesitz auswerten, um den deutschen Hausbesitz wieder zu dem Faktor zu machen, der er einst war.

Ein Zeichen der Güte der echten Eiksteinsrund dick - ohne Mdst. ist ihr Umsatz: keine andere Ziga­rette in Deutschland erreicht ihn.