Aus der Provinzialhauptstadt.
Oie Inanspruchnahme von Schülern durch nationale Organisationen.
Die Ministerialakteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum gibt folgende Anordnung an die Direktionen der höheren Schulen, der gewerblichen Unterrichtsanstalten und die Kreis- und Stadtschulämter heraus:
Es tft in der letzten Zeit wiederholt vorgekommen, daß von unteren Parteidienststellen, Ortsgruppenleitern, örtlichen Leitern der Volkswohlfahrt, des Winterhilfswerkes und ähnlicher Organisationen Schüler zum Sammeln von Spenden und dergleichen in und außerhalb der Schulzeit unmittelbar von den betreffenden Schulen angefordert wurden. Zur Aufrechterhaltung eines geordneten Schulbetriebes muß dieses Verfahren künftig unterbleiben.
Wir ordnen daher an, daß für. die Folge nur noch mit unserer schriftlichen Genehmigung von den Schulleitern Schüler zur Verfügung gestellt werden dürfen. Soweit die Mitwirkung von Schülern an derartigen Veranstaltungen geboten und es im Schulinteresse vertretbar ist, wird es auch in Zukunft der Schuljugend ermöglicht werden, durch tätige Mithilfe an nationalen Feiern und Veranstaltungen den Dienst am Volk kennenzulernen und sich so auf die jedem Volksgenossen obliegenden Pflichten vorzubereiten.
Die Leiter der örtlichen Veranstaltungen, bei allgemeinen Veranstaltungen jeweils die oberste Dienststelle für alle ihr unterstehenden Stellen, haben unter Angabe des Datums der Veranstaltung, der Zeitdauer und der Art der Mithilfe, für die die Schüler benötigt werden, der in Betracht kommenden Schule und der Anzahl der Schüler auf dem vorgeschriebenen Wege rechtzeitig und schriftlich unsere Genehmigung einzuholen.
und Freiburg auf Welle 251) dürste natürlich noch einige Zeit vergehen.
Der Südwestfunk dankt der Hörerschaft für die starke Unterstützung, die er durch die vielen Tausende von Zuschriften erhalten hat. Er bittet die Hörer, ihre neuerlichen Beobachtungen bezüglich des Empfangs des Südwestfunks mitzuteilen (Südwest- funk, Frankfurt a. M., Efchersheimer Landstr. 33).
Daten für Montag, 5. Februar.
1808: der Maler Karl Spitzweg in München geboren (1885 gestorben); — 1861: der Luftschifser August von Parseval in Frankenthal (Pfalz) geboren; — 1881: der englische Historiker Carlyle in London gestorben (geboren 1795); — 1929: Ozeanflieger Freiherr von Hünfeld in Berlin gestorben.
Das Stadttheater im Dienste der Winterhilfe.
Das Stadttheater stellte sich am Samstag abend in den Dienst der Winterhilfe. Das Programm brachte jene lustige bunte Folge, die am Silvesterabend zur Aufführung gelangte und auch diesmal mit großer Freude ausgenommen wurde. Leider war die Veranstaltung nicht so gut besucht, wie es in Anbetracht des guten Zweckes wünschenswert gewesen wäre. Das Programm in seiner geschickten Rahmenhandlung brachte einige „Novitäten", einen Akt der Parterre-Akrobatik, einen lustigen Grotesktanz usw. In buntem Wechsel zeigten sich Hellseher und Kunstradfahrer, die inzwischen recht bekannt gewordenen Lahngirls, ein Verwandlungskünstler, ein Mime ältesten Stils, es gab zwei sehr unterhaltende Sketch's, ein kleines Tanzspiel, Solo- und Paartänze mit viel Schwung, eine bunte Fülle also, die von den Besuchern mit lebhaftem dank-
Gegenüber allen anderen Strahlen ist das ungeheuer große Durchdringungsvermögen der Höhenstrahlung, ihre „Härte", die ausfallendste Eigenschaft. Der Durchtritt durch die Atmosphäre vermindert zwar (durch Absorption) ihre Energie, wie Ballonaufstiege mit Besatzung (Piccard 17 Kilometer) oder mit Registrierapparaten (Regener 25 Kilometer) nachgewiesen haben, aber auch in 250 Meter tiefes Wasser dringt die Höhenstrahlung noch ein (Versuche von Regener im Bodensee). Da^ ist eine Härte, die eine lOOOmal größere Energie verlangt, als die härteste ^-Strahlung; nur tiefe Bergwerkschächte würden gegen die Höhenstrahlung völligen Schutz bieten.
Die Messung der Absorption der Höhenstrahlung in Luft und Wasser hat ihre Zusammensetzung aus Strahlen verschiedenen Härtegrades erwiesen, die man zunächst mit bestimmten Zerstrahlungs- und Neubildungsoorgängen an Materie in außerirdischen Räumen in Verbindung zu bringen suchte. Die Voraussetzungen dieser Erklärung haben aber näherer Prüfung nicht standgehalten, und man ist augenblicklich noch nicht in der Lage, bestimmte Angaben über Herkunft und Entstehung der Höhenstrahlung zu machen.
Sicher ist, daß die Jonisationswirkungen nicht von Wellen, sondern von Korpuskularstrahlen herrühren, die nicht in ganz regellos statistischer Verteilung zu uns gelangen, sondern mit überraschender Häufigkeit zu Schauern vereint auftreten, die ihren Ursprung in mit großer Energie zerfallenden Atomkernen nehmen. Es ist gelungen, die Bahnen dieser Elementarteilchen zu beobachten; neben negativen Elektronen treten bemerkenswerterweise auch solche mit positiver Ladung auf.
Im Anschluß an den mit lebhaftem Beifall auf«
Oie Hochschulreife der Abiturienten.
Ministerialrat Ringshausen gibt ein Rundschreiben des Reichsinnenministers bekannt, das die Unterrichtsverwaltungen der Länder ermächtigt, die Entscheidung über das Prüfungsergebnis künftig nicht mehr von Mehrheitsbeschlüssen des Prüfungsausschusses abhängig sein zu lassen, sondern sie dem Leiter des Prüfungsausschusses (Regierungsvertreter oder Schulleiter) verantwortlich zu übertragen. Diese Umstellung des Verfahrens sei auch mit Rücksicht auf die Aufgabe erforderlich, die den Schulen durch die Anordnung über die zahlenmäßige Einschränkung des Zugangs zu den Hoschulen gestellt ist. Die Entscheidung über die Zuerkennung oder Versagung der Hochschulreife setzte eine Beurteilung der Gesamtpersönlichkeit des Schülers (die nach der hessischen Verfügung schriftlich niedergelegt werden muß) voraus, die nicht aus zusammengezählten Schulleistungsnoten und aus Konferenzmehrheiten gewonnen, sondern nur durch die verantwortliche Entscheidung des Leiters der Prüfung verwirklicht werden könne.
*
Kann der Sauer zum Bezug einer bestimmten Zeitung verpflichtet werden?
Infolge vieler Rückfragen, hauptsächlich aus der Äauernschast, sehen wir uns veranlaßt, nochmals aufden Erlaß vom 1.11.1933 des Präsidenten der ^eichspressekammer Amann hinzuweisen, wonach eine Verpflichtung zum Äezug einer bestimmten Zeitung nichtzuläsflgist-insbesonderenichtdurchAnordnungenoderÄefehle.
Es besteht für Organisationen lediglich das Recht,für den Äezug einer Zeitung empfehlend einzutreten.
Ss sieht also jedem Deutschen frei, dieZeitung zu lesen, die er für sich beansprucht
Die Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volksbildung gibt folgende Anord-: nung an die Direktoren des höheren Schulen (Vollanstalten) heraus:
Unter Hinweis auf unsere Verfügung vom 23. Januar 1934 fügen wir noch folgendes an: Die praktischen Erfahrungen einer höheren Schule haben ergeben, daß es zweckmäßig ist, bei der allgemeinen Beurteilung der Abiturienten wie folgt zu verfahren: Die Prüfungskommission, zum mindesten diejenigen Lehrer, die infolge ihres besonders gearteten Unterrichts das Wesen der Schüler genau zu beurteilen vermögen, stellen zunächst ohne Rücksicht auf die Leistungen und unabhängig voneinander fest, welchen Schülern sie auf Grund ihres Charakters und der Gesamtpersönlichkeit die Hochschulreife zuerkennen würden. Es wird sich hier auch empfehlen, nicht nur im Zweifelsfalle auch das Urteil derjenigen Lehrer heranzuziehen, die die Schüler in früheren Jahren längere Zeit in der Klasse und im Umgang mit ihren Mitschülern beobachten konnten. Der Direktor stellt dann auf Grund dieses Ergebnisses eine Rangliste auf, an Hand deren dann der Referent bzw. die Prüfungskommission die letzte Entscheidung zu treffen vermag.
Um da und dort entstandene Unklarheiten richtitz- zustellen, weisen wir erneut darauf hin, daß die Erteilung des Scheines zur Berechtigung zum Hochschulstudium unabhängig ist von den Wünschen und Berufsangaben der Abiturienten.
Winterhilfswerk
Kreisführunss Gietzen.
Die Kreisführung des Winterhilfswerkes, sowie die Kreiswaltung der NS.-Volkswohlfahrt sind unter
Nr. 2297
dem Telefonnetz angeschlossen.
Heil Hitler!
gez.: M o h a u p t Kreisgeschäftsführer des WHW.
Die Gewmnmöglichkesten der Straheniotterie.
Bei den zahlreichen Gewinnen, die letzthin wieder bei der Straßen-Lotterie des Winter-Hilfswerks gezogen wurden, besteht vielfach die Meinung, daß die großen Gewinne jetzt ausgespielt seien. Das ist keineswegs der Fall. Die Straßen-Lotterie des Winter-Hilfswerk des deutschen Volkes, die unter der Aufsicht der Reichsleitung der NSDAP., Abteilung Lotterie, München, steht, wird in dreißig Serien gespielt. Aus jede dieser Serien entfallen: 1 Hauptgewinn zu 5000 Mark, 2 Hauptgewinne zu je 1000 Mark, 10 Gewinne zu je 500 Mark, 51 Gewinne zu 100 Mark, 101 Gewinne zu je 50 Mark, 335 Gewinne zu je 10 Mark. Dazu werden noch rund 150 000 kleinere Gewinne ausgespielt. Außer diesen Gewinnen, die sofort ausbezahlt werden, wird im März dieses Jahres für jeoe Serie eine Prämie von 500 Mark ausgelost. Deshalb kann auf jede gezogene Niete immer noch diese Prämie gewonnen werden. Es braucht sich also niemand entmutigen zu lassen, wenn gemeldet wird, daß Hauptgewinne gezogen worden seien. Die grauen Glücksmänner tun weiterhin ihre Pflicht und bieten die Garantie dafür, daß die Gewinne in ihren Kästen gerecht verteilt sind. Tu auch du dein Pflicht und gib dein Scherflein zur Linderung der Not im Kampf gegen Hunger und Kälte!
Wieder besserer Empfang des Südwestfunks.
Wie der Südwestfunk mitteilt, ist es den Bemühungen der Reichspost nunmehr gelungen, die meisten Störungen im Empfang des Gleichwellen- netzes des Südwestfunks zu beseitigen. In zwei bis drei Tagen dürfte sich in allen Teilen des Sendegebietes der Empfang wesentlich verbessert haben. Bis zum endgültigen und völlig reibungslosen Einlaufen des Gleichwellennetzes des Südwestfunks (also der Sender Frankfurt, Kassel, Trier, Kaiserslautern
baren Beifall ausgenommen wurde. In der Pause stellten sich die Künstlerinnen und Künstler des Stadttheaters zur Sammlung für die Winterhilfe zur Verfügung.
Reichsbeihilfe für Aeupflanzung von Obstbäumen.
Für das Gebiet Hessen der Landesbauernschaft Hessen-Nassau stehen noch erhebliche Reichsmittel für Beihilfen für Neupflanzung von Obstbäumen zur Verfügung. Die zuständigen Obstbauinspektionen nehmen Anmeldungen entgegen. Meldungen in Frankfurt bei der Landesbckuernschast sind zwecklos. Spätester Meldetermin ist der 12. Februar 19 3 4. Die Obstbauinspektionen ent- jcheiden über Zu- und Ablehnung, und zwar innerhalb weniger Tage nach Überprüfung der Meldungen. Für die Zuteilung gelten die bisherigen Richtlinien, etwas geändert, die gegen Einsendung von 12 Pfennig in Briefmarken von jeder Inspektion zu beziehen sind. Rasche Entschließung jedes Interessenten ist notwendig, auch zunächst unver- bildliches Benehmen in den Baumschulen, da bei in Ordnung gehender Zuteilung Vorlage der Rechnung über die gekauften Obstbäume spätestens zum 10. März 1934 erforderlich ist.
Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde
In der letzten Sitzung der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde sprach Professor Dr. Gerthsen über „Kosmische Strafy« l u na". An Hand zahlreicher Experimente führte der Redner etwa folgendes aus: Die Erforschung der in den letzten Jahren nachgewiesenen sog. „Höhenstrahlung" hat ihre besonderen Schwierigkeiten, weil es sich um Strahlen außerirdischer Herkunft handelt, die nicht im Laboratorium hergestellt, sondern nur „auf der Empfangsseite" geprüft werden können. Für die dabei nachgewiesenen Energien fehlt jeder Vergleich aus irdischer Erfahrung. Welcher Natur sind diese kosmischen Strahlen und wo kommen sie her?
Eine Reihe von Experimenten vermittelte zunächst einen Einblick in das Wesen von Strahlungsoorgängen im allgemeinen Es konnte gezeigt werden, daß Wellen strahlungen verschiedener Wellenlängen (sichtbares Licht, Röntgenstrahlen, 7-Strahlen des Radiums) aus den Atomen der betroffenen Materie Elektronen in Freiheit fetzen, daß Absorption eines Teiles der Strahlungsenergie sich in „Ionisation" äußert. Geeignete Geräte (Ionisationskammern) vermögen den Jonisationsgrad oder gar (Spitzenzähler, Zählrohr) jedes atomistische Einzelteilchen (Elektron) nachzuweisen. Ein besonders eindrucksvoller Versuch zeigte, wie mit Hilfe eines „Geigerfchen Zählrohrs" das Auftreffen der einzelnen Elektronen nicht nur hörbar gemacht (Lautsprecher), sondern auch mit Hilfe eines Zählwerks automatisch registriert werden kann. Die dabei feststellbare ungleichmäßige, sozusagen „unordentliche" Verteilung der atomistischen Einzelvorgänge läßt auf eine ebensolche der Lichtquanten schließen.
Im Gegensatz w Wellenstrahlen erweisen sich Korpuskular strahlen als ablenkbar im magnetischen Felde und bestehen aus geschleuderten Elektronen (Kathodenstrahlen, ^-Strahlen des Radiums) oder aus Atomkernen («-Strahlen des Radiums), die Materie un6 Luftraum mehr oder minder weit zu durchschlagen vermögen. Die zur Erzeugung solcher Strahlen notwendigen riesigen Energien (5 Millionen Volt zur Erzeugung von «-Strahlen) lassen sich heute im Laboratorium bereitstellen. Die Demonstration eines Teslatransformators im Betrieb vermittelte den Zuhörern einen nachhaltigen Eindruck davon, was es bereits mit dem zehnten Teil dieser Energie, nämlich % Million Volt, auf sich hat.
genommenen Vortrag fand eine Diskussion statt, die vor allem die Frage nach der möglichen Beeinflussung von Lebewesen durch die kosmische Strahlung aufwarf. Der eindrucksvolle Versuch, die Bahnen von «-Strahlen sichtbar zu machen (sie hinterlassen in einer mit Nebel gefüllten Kammer durch Ionisation Spuren ihres Weges) wurde vor einer Reihe von Zuhörern noch mehrmals wiederholt und erregte besonderes Interesse.
Weitere Veränderungen in der hessischen Justiz.
Nach der Bekanntmachung des Personalamts über die Ernennungen in der hessischen Iu- st i z sind, im Anschluß an unseren Bericht vom Samstag, noch folgende Ernennungen zu berichten: der Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Osthofen
Dr. Walter Buch zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht Mainz,
der Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Osthofen Philipp Karl Friedrich Ham m zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Mainz,
der Amtsgerichtsrat beim Amtsgericht in Darmstadt Karl Pfannstiel zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht Darmstadt,
der Gerichtsassessor in Mainz Dr. Hans Schröder zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Offenbach unter Berufung in das Beamtenverhältnis,
der Gerichtsassessor in Darmstadt Walter laut« phaeus zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Offenbach unter Berufung in das Beamtenverhältnis,
der Gerichtsassessor beim Hessischen Staatsministe- rium Kurt Vetsberger zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Darmstadt unter Berufung in das Beamtenverhältnis,
der Gerichtsassessor in Darmstadt Ludwig Wagner zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Darmstadt unter Berufung in das Beamtenverhältnis.
der Gerichtsassessor bei dem Hessischen Staatsministerium Dr. Wilhelm Will zum Amtsgerichts- rat bei dem Amtsgericht Worms unter Berufung in das Beamtenverhältnis,
der Gerichtsassessor in Darmstadt Dr. Hans Wiß - mann zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Langen unter Berufung in das Beamtenverhältnis,
der Staatsanwalt am Amtsgericht in Mainz Ernst Josef C a r l e b a ch zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Mainz,
der Staatsanwalt bei dem Amtsgericht Darmstadt Dr. Karl Specht zum Staatsanwalt bei dem Landgericht Darmstadt,
der Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Reinheim Friedrich Karl Kramer zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Darmstadt,
der Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Mainz Dr Karl L a n g zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht Mainz,
der Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Offenbach Wilhelm Orth zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht Darmstadt,
der Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Michelstadt im Odenwald Paul S c r i b a zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Reinheim,
der Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Offenbach Dr. Adolf T a u t p h a e u s zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht Darmstadt,
der Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Langen Dr. Willy Wellmann zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht Darmstadt,
der Staatsanwalt bei dem Landgericht Mainz Rudolf Reitz zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht Mainz,
der Staatsanwalt bei dem Landgericht Darmstadt Heinrich Orth zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht Darmstadt.
der Staatsanwalt bei dem Landgericht Darmstadt Reinhold Schlamp zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht Darmstadt,
der Landgerichtsrat bei dem Landgericht Darmstadt Dr. Friedrich Werner zum Landgerichtsdirek- tor bei dem Landgericht Darmstadt mit Wirkung vorn 1. April 1934,
der Oberamtsrichter Karl Rudolf Becker bei dem Amtsgericht in Wöllstein zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Mainz mit Wirkung vom 29. Januar 1934,
der Staatsanwalt bei dem Amtsgericht Offenbach Dr. Robert Schwab zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Offenbach,
der Justizinspektor bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Wilhelm H a n st zum Bürodirektor bei dem Landgericht in Darmstadt, mit Wirkung vom 29. Januar 1934,
der Justizpraktikant Wilhelm Kohlbacher unter Berufung in das Beamtenoerhältnis zum Oberjustizsekretär bei einem noch zu bestimmenden Amtsgericht mit Wirkung vom 1. Februar 1934, der Justizpraktikant Hans Gerber unter Berufung in das Beamtenverhältnis zum Oberjustizsekretär bei dem Amtsgericht Wörrstadt, mit Wirkung vom 1. Januar 1934,
der Kanzlist bei der Staatsanwaltschaft Mainz Hans Zimmender zum Justizsekretär mit Wirkung vom 1. Januar 1934,
der Kanzlich bei dem Amtsgericht Worms Josef V e i t h zum Justizsekretär mit Wirkung vom 1. Januar 1934,
der Kanzleiassistent bei dem Amtsanwalt in Worms Adam Lorenz zum Justizfekretär mit Wirkung vom 1. Januar 1934,
der Kanzlist bei dem Amtsgericht Darmstadt Heinrich Ruths zum Justizsekretär mit Wirkung vom 1. Januar 1934,
der Kanzlist bei dem Generalstaatsanwalt Darmstadt Otto Kraft zum Justizfekretär mit Wirkung vom 1. Januar 1934,
der Kanzlist bei dem Amtsgericht Darmstadt Hans D a s ch e r zum Justizsekretär mit Wirkung vom 1. Januar 1934;
unter Berufung in das Beamtenverhältnis mit Wirkung vom 29. Januar 1934:
der Gerichtsassessor bei dem Amtsanwalt I in Darmstadt Otto A x t zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Seligenstadt,
der Gerichtsassessor z. Z. am Amtsgericht Seligenstadt Ludwig Bormuth zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Michelstadt,
der Gerichtsassessor bei dem Landgericht Darmstadt Dr. Karl Dörr zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Worms,
der Gerichtsassessor bei dem Amtsgericht Darmstadt Dr. Wilhelm Friedrich zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Groß-Gerau,
der Gerichtsassessor bei dem Polizeiamt Darmstadt Arthur B u ß zum Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt,
der Gerichtsassessor bei dem Amtsgericht Mainz Dr. Walter Gerhard zum Staatsanwalt bei dem Amtsgericht Mainz,
der Gerichtsassessor, bei der Staatsanwaltschaft Mainz Fritz Heinrichs zum Staatsanwalt bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen in Mainz,
der Gerichtsassessor bei dem Amtsgericht Offenbach Karl Herbert zum Staatsanwalt bei dem Amtsgericht Offenbach,
der Gerichtsassessor in Worms Heinrich Koch zum Amtsgerichtsrat beim Amtsgericht in Offenbach, der Gerichtsassessor bei dem Hessischen StaatsniiL fterium Karl König zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsaericht Offenbach,
der Gerichtsasieffor in Darmstadt Otto Küchler zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Darmstadt,
der Gerichtsassessor bei dem Hessischen Staatsministerium Rudolf Kröning zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Üffenbach a. M.,
der Gerichtsassessor Dr. Hans Joachim Lehr zum Amtsgeri^^rat bei dem Amtsgericht Lorsch, der Gerichts^, ssor in Osthofen KurtMüller zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Darmstadt,
der Gerichtsassessor bei dem Amtsgericht in Mainz Josef Murmann zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Osthofen,
der Gerichtsassessor bei dem Amtsgericht Mainz Karl Neuenhagen zum Amtsgerichtsrat bet dem Amtsgericht Wöllstein,
der Gerichtsassessor bei dem Amtsgericht Alzey Paul Reiff zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Alzey,
der Gerichtsasiesior bei dem Landgericht in Mainz Dr Jakob Reyl zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Mainz:
der Gerichtsassessor am Landgericht Mainz Meinhard Quart zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht Bad Wimpfen,
der Gerichtsassessor bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt Dr. Fritz K n ö ß zum Staatsanwalt bei dem Landgericht in Mainz,
der Gerichtsassessor bei dem Amtsgericht in Worms Leo Natale zum Staatsanwalt beim Amtsgericht in Mainz,
der Gerichtsassessor bei dem Amtsanwalt I, Darmstadt Kurt Neuenhagen zum Staatsanwalt bei dem Amtsgericht Darmstadt,
der Gerichtsassessor bei dem Landgericht Darmstadt Ludwig R e r r o t h zum Staatsanwalt bei dem Landgericht Darmstadt.
Bornotizen
— Tageskalender für Montag: Ortsgruppe Gießen des VDA., Saal des Studenten- Hauses, Leigesterner Weg, Vortrag über „Die evangelische Kirche und das Auslanddeutschtum". — — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Großfürstin Alexandra". — Cas6 Leib, Schulungskurs, Vortrag von Pg. Dr. Schmidt. — NS.-Frauenschaft Gießen- Mitte, Süd und Ost, 20.15 Uhr, Turnhalle des Gymnasiums, Turnstunde.
— Aus dem Stadttheaterbüro. Morgen, Dienstag, abend das Lustspiel „Das Konzert" von Hermann Bahr.
— Ein Kolonial-Lichtbildervortrag findet auf Veranlassung der Kolonialen Arbeitsgemeinschaft Gießen am heutigen Montag abend in der Aula der Universität ^statt. (Siehe Änzeige.)
** Die Eröffnung der Luftschutz- schule Gießen findet nicht, wie in unsere Samstagausgabe in dem Hinweis irrtümlich zu lesen war, am Freitag, sondern bereits am morgigen Dienstag, 6. Februar, in Verbindung mit einem Vortrag über „Notwendigkeit und Umfang des zivilen Luftschutzes" statt.
** Der Leichenfund auf der Bahn- strecke Gießen-Rödgen, über den wir am Samstag bereits berichteten, hat feine Aufklärung gefunden. Es handelt sich bei dem Toten um einen alten Mann, der zuletzt in Gießen wohnhaft war und offensichtlich freiwillig aus dem Leben geschieden ist»
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