ien die Quitten an
epfel und Birnen
warteten nur auf die Ernte.
16 Fortsetzung.
Nachdruck verboten!
Statt Karten
Eichenscheiter I. Kl.
rm
Marie Schwan nebst Bräutigam
Gießen, den 5. Februar 1934
0612
Nuhscheiler: Eich, (2,2 m lang, G,
« Kl. 1 2 rm (gefp.); Kl. 2 14 rm lartenpfoften); Fichte: 22 rm Kl. 2
(3 und 4 m lanl
ert.
eg-
Hessische Bürgermeisterei: Lenz.
731D
Hessisches Forstamt Rabenau.
[Verschiedenes"!
I. Hypothek
Zweirädriger
734D
73,5 2
15,3
79,4
4,8
15,6
24
9
22,2
2,8
10,4
2,7
0,7 128,2
23,6 1
104,4
6,8 33,8 20,8
16,7
12
Für die uns zu unserer Verlobung erwiesenen Glückwünsche und Ge- schenke danken wir herzlichst
Plötzlich lachte die alte Fürstin.
„Na, nun tut man nicht gleich, als sei ich schon gestorben. Ich denke vorläufig noch gar nicht daran."
Diese Worte gaben die Gemütlichkeit zurück. Nach einiger Zeit klingelte die Fürstin. Sie wollte den Kaffee bringen lassen. Es gäbe frischen Pflaumenkuchen mit Schlagsahne.
Die jungen Damen riefen begeistert:
„Oh! Herrlich, Tante Agnes!"
„Tante Agnes! Ich bekomme den Kuchen daheim immer zugeteilt! Heute darf ich doch genügend essen?"
„Tante Agnes! Trinken wir im Park Kaffee? Bitte, bitte! Es ist ganz wundervoll unter dem rotgoldenen Laub!"
Lächelnd blickte Fürstin Kleven sich um. So gefiel es ihr. Es sollte ein jeder seine Wünsche äußern. So entschied sie dann:
„Also wir trinken den Kaffee unter den Buchen. Die Sonne scheint noch warm genug. Es ist ja auch ganz windstill. Es wird sich sehr angenehm dort sitzen. Schlagsahne gibt es eine Riesenschüssel voll. Die Mamsell weiß längst Bescheid! Sie kennt euch doch nun lange genug! Und der Kuchen — hm! — na, ich denke, daß ihr zufrieden sein werdet!"
Sie wurde umarmt, geküßt, gestreichelt.
„Ich möchte am liebsten immer hierbleiben!" sagte Edelgarde, und dehnte behaglich ihre kleine Gestalt.
Birkenscheiter Kiefernscheiter
Verloren
1 Perlenkette auf dem Wege vom Bahnhof- Jriedrichstraße- Cblrurg Klinik und Leihgestern. Weg.Abzugeben geg. Belohnung Lerhgest.Weg21
sei das ein Weltwunder. Ich habe mehrere Herren eingeladen. Ich will sie auf mein Wild loslassen."
Letzteres klang zweideutig. Die Damen sahen sich an.
„Härtlingen! Mein Gott, wenn er...!"
Gräfin Uchterberg spann den Gedanken weiter.
„Ich habe auch noch die Bredows gebeten. Sie kommen mit Sohn und Tochter. Die Hülsen-Berlachs auch. Die haben auch drei nette Mädels und zwei flotte Sohne. Sie haben alle zugesagt. Recht viel Trubel und frohes Lachen will ich noch einmal um mich haben, ehe ich sterbe."
Die beiden Nichten sahen die Tante erschrocken an. Es war das erstemal, daß die alte Dame auf ihr Ende anspielte. Sie hatte das bisher immer vermieden.
Fürstin Kleven sah den Blick, und da lächelte sie versonnen.
Die alte Dame war auf ein anderes Gespräch übergegangen, weil sie nicht wollte, daß Gertraude Schwarzkoppen den Mittelpunkt bildete. Es würde sowieso noch genug erstaunte Augen geben. Aber sie hatte jetzt wenigstens mit ein paar Worten ein für allemal die Stellung gekennzeichnet, die die kleine schöne Gertraude in ihrem Hause einnahm.
Baronin Helbing blickte etwas erstaunt auf ihre Kusine, die Gräfin Uchterberg. Die hatte aber ein sonderbares Lächeln aufgesetzt und sah geflissentlich an ihr vorüber.
Edelgarde aber sagte:
„Das Fräulein ist wunderschön. Einen schöneren
Menschen sah ich noch nie!"
„Das will zwar nicht allzuviel heißen, denn du bist noch nicht viel in der Welt herumgekommen, hast also noch viele schöne Menschen nicht kennengelernt: aber du hast trotzdem recht, kleine Edelgarde!" sagte die Fürstin und strich über den braunhaarigen Mädchenkopf.
Brennholzversteigerungen der Stadt Gießen.
ct. Mebgerkarren geeignet, zu kaufen gesucht. 0614 Kaiscrallee 4.
Später, als Tante Agnes, auf Gertraude gestützt, in ihre Zimmer hinaufgegangen war, sagte die Baronin Helbing:
„Wenn man nur wüßte, was Tante beabsichtigt? Mir ist diese ganze Geschichte rätselhaft, das muß ich schon sagen."
„Sehr rätselhaft! Ich fand das gleich. Aber — man kann nichts dagegen sagen! Es ist in der Tat ein schönes, gebildetes Menschenkind. Doch was mag Tante Agnes mit ihr vorhaben?"
„Ja, das werden wir vorläufig kaum erfahren. Wir wissen nur, daß wir dieses junge Mädchen als unseresgleichen behandeln müssen. Seltsam!^
Gräfin Uchterberg fing noch einmal von Graf Härtlingen an.
Die Baronin Helbing ging auch bereitwilligst auf dieses Thema ein. Die drei jungen Damen waren Arm in Arm davongegangen, und sie waren jetzt drüben beim Gartenhaus, wo an der Südseite gelbe und blaue Trauben reiften. Sie ließen sich vom Gartner einige reichen. Ihr lustiges Gelächter scholl herüber.
(Fortsetzung folgt.)
Hessische Bürgermeisterei Lang.
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Holzversteigerung
Donnerstag, den 8. Februar, vormittags 10 Uhr werden aus dem Schutzforft Ampel der Dr. C. Wagner versteigert Wirtschaft Lang in Rüddingshausen
2 Eiche Deichseln; Nutzscheiter: rm, Eiche, 2 rm 2,50 m lang und 2 rm 1.25 m lang; Nutzknüppel: rm
12 rm 2 m lang lGartenpfosten), Fichte, 2 rm 3 m lang; Scheiter: rm, Buchen 280, Eiche 21, Hain, buche 4, Fichte 8; Knüppel: rm, Buchen 380, Hain, buchen 20, Eichen 50, Linde 3, Fichte 26; Neisia- Buchen 500, Eichen 3, Stöcke: Buchen 64, Eichen 3*
Das mit 00 gezeichnete Holz wird nicht versteigert. Londorf, den 2. Februar 1934.
Nutzholz-Versteigerung
Nächsten Donnerstag, den 8. lfd.Mts. soll im hiesigen Gemeindewald nachstehendes Nutzholz versteigett werden:
Kiefern Stämme Klasse 2b = 12,50 fm
- „ 3a = 25,85 fm
* „ 3b = 8,37 fm
" " w 4a = 7,61 fm
_ » h 4b = 2,60 fm
Fichten Derbstangen 1. Klasse 747 StA.
" „ 2. „ 772 StA.
* 3. „ 909 StA.
Reisslängen 1 Klasse 794 StA
Nutzscheit 29 rm, Nutzknüppel 9 rm.
r, Zusammenkunft vormittags 10 Uhr in der Tal. schnerse beim Pflanzgarten.
Großen-Linden, den 3. Februar 1934.
Fichten-Nutzknüppel I. Kl. (3 m lang) „ Fichten-Nutzscheiter II. Kl. (3 m lang) Zusammenkunft: Straße nach Rödgen-4. Schneise. Gießen, den 3. Februar 1934. 733
Bürgermeisterei Gießen: I. D.: Bartholomöus.
Bei Katarrh, Husten Asthma nimmt man auch in veralt. Fällen d.auffall.fchleim- lösendenülemni- Asthma-Tec.
3u haben i. allen Apoth., bestimmt Pelikan Apotheke Kreuzvlatz. 74ov
II. Brennholz.
Buche: 70 rm Scheit, 90 rm Knüppel, 7 rm Stöcke 1000 Wellen.
A) Donnerstag, den 8. Februar 1934, 91/« Uhr besinnend, aus Abt. 14 (Stadtwald, hinter dem Trieb), Försterei Rödgen:
28,4 "
Das Rätsel einerFrühlingsnacht Vornan von Gert Gothberg.
Urheberrechtsschutz: Fünf Türme-Berlag, Halle, Saale
rm Eichenscheiter I. Kl. „ Kiefernscheiter „ , „ Birkenscheiter „ „ n Eichenknüppel „ Kiefernknüppel „ Birkenknüppel „ Eichenreisig I. Kl. „ Kiefernreisig „ „ „ Birkenreisig „ „ * Fichtenreisig „ „ * EichenstöAe
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Sn diesem Augenblick knirschte der Kies unter leisen Schritten. Den Mittelweg zu den Buchen herauf kam eine schlanke, zierliche Mädchengestalt geschritten. Goldig leuchtete das lockige Haar in den Strahlen der Sonne auf, und die dunkelblauen Augen blickten unergründlich tief und schwermütig. Das feine, junge, gemmenhafte Gesicht war ein bißchen blaß, büßte jedoch dadurch nichts von seiner berückenden Schönheit ein. Hell und weich schmiegte sich ein weiches Seidenkleid um die schlanken Glieder.
Baronin Helbing ließ den silbernen Löffel auf den Teller zurückfallen. Mit weit geöffneten Augen blickte sie auf diese Schönheit, die da so leichtfüßig und graziös an den Tisch herankam.
Gertraude Schwarzkoppen grüßte höflich und beugte sich dann zu der alten Fürstin.
Edelgarde und Gisela zwickten einander begeistert, was die alte Fürstin sah und stillschweigend mit einem Lächeln quittierte.
Dann kam die Baronin Helbing mit ihrer Tochter Hilde-Marie. Die Verwandten begrüßten sich sehr herzlich, denn irgendwelche Feindseligkeiten in der Familie duldete die Fürstin Kleven nicht. Und man respektierte ihre diesbezüglichen Wünsche und paßte sich einander an, so gut es ging.
<5o kam es, daß die drei Damen beisammensaßen urw gemütlich plauderten, und in einer anderen Ecke kicherten und tuschelten die jungen Mädchen.
.Graf Uchterberg war vor drei Jahren an einem heimtückischen Krebsleiden gestorben. Nun besprach man eben die Möglichkeit einer Verheiratung der Töchter, damit einer der Schwiegersöhne in Uchterberg nach dem Rechten sehen konnte.
„An allen Ecken und Kanten wird man betrogen!" klagte die Gräfin.
Tante Agnes machte erstaunte Augen, bann meinte sie sehr energisch:
Autz- ».Vrennholz-Aersteigerung
im Albacher Gemeindewald.
Mittwoch, den 7. Februar, vormittags 9% Uhr, nach Zusammenkunft auf der Straße Alb ach—Oppenrod, Kreuzung nach Steinbach, wird in den Distrikten Dachsberg und Kreuzholz versteigert:
I. Ruhholz.
Langholz: Eiche Kl. 2 2 Stück, 1,47 fm N; Kl 3 3 St., 2,37 fm N; ÄL5 1 St., 2,06 fm Kl. 6 1 St., 3,26 fm A. — Abschnitte: Kl. 2 5 St, 2,07 fm N; Kl. 3 3 St., 1,66 fm N; Kl. 4 5 St 3,81 fm N; Kl. 4 2 St., 1,31 fm A. Buche: Kl. 4 1 St., 1,18 fm A; Kl. 5 1 St., 0,81 fm A; Kl. 6 1 St., 2,21 fm A; Kl. 3 2 St., 1,79 fm N; Kl. 4 4 St., 4,07 fm N. Kiefer: Kl. 3b 1 St., 0,59 fm N.
Derbstangen: Eiche Kl. 2 14 St. (Deichseln), Fichte Kl. 2 213 Stück, Kl. 3 200 St.
„Mem guter Adolf ist doch nun schon über vier- zig Jahre tot. Mich betrügt aber trotzdem keiner meiner Beamten. Ich bin eben immer sehr dahinter her gewesen. Das merken sich die Leute schon. Nun du warst nie eine Gutsfrau, hättest viel eher in ein elegantes Stadthaus gepaßt, meine liebe Melanie. Das soll auch kein Vorwurf fein — durchaus nicht! Ich war immer stolz auf deine wundervolle Figur; habe dich vor einigen Jahren direkt noch um diese Figur beneidet. Es kann eben keiner aus seiner Haut heraus. Und er soll es ja auch nicht. Es muß eben jede Neigung angeboren sein, sonst bleibt's immer nur Unnatur oder Stückarbeit."
Baronin Margret klagte auch, wie schwer es ihr Mann hätte.
„Manchmal ist er kaum zu genießen!" schloß sie dann.
„Männer muß man eben behandeln, wie sie behandelt sein wollen. Den einen so, den anderen so . Ueber einen Leisten ganz bestimmt nicht!" meinte
Fürstin Kleven nachdenklich.
Gräfin Uchterberg fing noch einmal von der Angelegenheit an, die ihr am meisten am Herzen laq.
Don Graf Härtlingen!
Baronin Melanie sagte hastig:
„Graf Härtlingen? Er — kommt hierher?" „Ja! — Tut aber doch nun gefälligst nicht, als
Eiche: 15 rm Scheit, 13 rm Knüppel. Fichte: 25 rm Scheit, 25 rm Knüppel Das Brennholz wirb am Vormittag versteige Das Nutzholz ab 1 Uhr am Hattenröder W« Das Holz ist ohne Rinbe gemessen.
Auskunft erteilt Förster Becker, Steinbach.
Albach, ben 2. Februar 1934. 712D
Dienstag. De« 6. Februar. 14 W versteigere ich im „Löwen", hier Neuenweg 28, bzw. an Ort und stelle (Bekanntgabe in obigem Lokal), zwangsweise gegen Barzahlung: 72Bd
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Und dann faß man eben unter den Buchen, deren rotes Laub leuchtete. Gelb hinae ben Aeften bort brüben, unb Ai
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B) Freitag, den 9. Februar 1934, ^Uhr beginnend, aus JMbt. 15 u. 16 (Stadtwald, hinter dem Trieb), Försterei Rödgen:
32,8 ~ '
„Gin gesegnetes Stückchen Erde, Tante Agnes!" sagte Baronin Helbing, und sie dachte ein bißchen wehmütig an den Park daheim in Helbinghof.
„Tja! Ich liebe mein altes Kleven auch sehr!" meinte die Fürstin und lehnte sich bei den Worten zurück.
„Ich lernte auf meiner letzten Reise, die ich auf Befehl meines alten Arztes unbedingt machen mußte, sehr nette Leute kennen. Ein liebes Menschenkind habe ich mir gleich mitgebracht. Melanie, du kennst die junge Dame ja bereits. Ich bitte euch, Fräulein — hm! — Fräulein Gertraude nicht als be- e Gesellschafterin zu betrachten und zu behan-
Sie ist ein sehr lieber Gast meines Hauses.— Nein, dieses Laub, wie es leuchtet! Der Herbst ist wirklich auch schön!" -
Mitglieder des Am Donnerstag, dem 8. Februar 1934, abends 8.30 Uhr 728D
Monfum-Nereins Miisttederr-Vevsammlung
____GieSen! »ää
Nach einem Weilchen sagte sie:
„Man muß auch mal an bas Enbe benfen. Zuvor möchte ich aber noch bas Glück ber Mäbels sehen, wie ich seinerzeit bas eure gesehen habe. Sie haben also jetzt genügenb Gelegenheit, sich zu verlieben."
Jebe ber Damen ergriff eine Hanb ber alten Dame unb küßte sie.
„Du mußt noch lange leben, Tante Agnes!" sagte Gräfin Uchterberg, unb es kam ihr wirklich vom Herzen, denn sie erkannte in diesem Augenblick doch so recht, welch einen Zusammenhalt diese alte gütige Tante stets in der Familie durchgefetzt hatte, und wie sie der Mittelpunkt bei allem gewesen war, was in den letzten Jahrzehnten in den einzelnen Familien geschah. Und wie sie es immer teilnahmsvoll mit getragen hatte, das Gute und das Böse, das Leid und die Freude.
Tüchtig., kinderl.
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Ab heute Montag:
Maria Jeritzal
der Welt größte Sängerin i
in dem MonumentaL-Film: I
Großfürstin |
Alexandra
Ein Frauenschicksal ■ aus dem zaristischen S Rußland
mit der großen Besetzung: H Paul Hartmann Johannes Riemann i Szoke Szakall
H Leo Slezak
■ Ole wundervolle Stimme der Jeritza,
■ Die herrliche Komik Szakalls
H Der köstliche Humor Slezaks
I vorzüglichen Schauspieler Hartmann H ■ u°d Riemann vereint durch Lehärs ein- H ■ schmeichelnde Melodien sind ein Genuß I ■ iur das verwöhnte Publikum. 727 c I
Ferner -
M Butes Beiprogramm und Ufa-Tonwoche B
Nieren-, Herz- Mlo u.a Leiden
nur o6io Salzfreie Brote im Fachgeschäft RTlKränterhans EJ Jung in d. Schnlstraße.
„Ich habe ein Tuch und ein Kissen gebracht. Mir war es, als hätte ein ganz feiner Luftzug eingesetzt!" sagte sie. Ihre Stimme klang rein und wohl, lautend wie eine köstliche Glocke.
Die Fürstin hielt die Hand des jungen Mädchens fest.
„Wie lieb von Ihnen, Gertraude! Aber, bitte, trinken Sie doch eine Taffe Kaffee mit. Kuchen und Sahne kann Jean sofort noch einmal frisch bringen. Sind die Kopfschmerzen fort?"
„Ich danke sehr! Durchlaucht sind sehr gütig! Ich fühle mich aber bedeutend wohler, unb ich habe sogar von ber gütigen Erlaubnis Gebrauch gemacht unb habe im Gartensaal gesungen."
„Soso?! Na, ba bin ich zufrieben. Setzen Sie sich doch zu mir, unb kosten Sie mal ben Kuchen."
Die blonbe Schönheit bes Mäbchens oerbrängte die frische Lebhaftigkeit ber Schwestern Uchterberg; sie zeigte, grotesk genug, bie bürftige Blonbheit von Hilde-Marie Helbing. Unb bie Mütter faßen babei mit bestürzten, blaffen Gesichtern, während bie alte Fürstin still vor sich hinlächelte.
Die Damen zwangen sich jeboch, einige freunb- liche Worte mit bem jungen Mädchen zu sprechen.
Seltsam war es übrigens auch. Die Baronin Helbing wollte ein bißchen hochmütig aussehen, aber ber gewollte Zug schwand nach und nach ganz aus ihrem Gesicht. Gertraude war von einer schweigenden, höflichen Vornehmheit, die von vornherein jede Waffe gegen sie aus der Hand wand. Es kam dahin, daß sich zuletzt alle ausgezeichnet miteinander unterhielten. Die zwei Schwestern Uchterberg erkannten neidlos diese fast unirdische Schönheit des blonden Mädchens. Es gab nur ein einziges mißvergnügtes Gesicht am Tisch, und das war dasjenige Hilde-Marie Helbings.
Koloniale ArheitsOemeinldian Gießen Kolonial-Lichtbildervortrag ®ontag, dem 5. Februar 1934, 3.13 Uhr pünktlich, In der Aula der Universität.
Es spricht Generaldirektor W. Kem n er über das Thema: Wiederaufbau d. deutschen Kolonialwirtschaft in Kamerun.
Unkostenbeitrag 50 und 20 Pfennig. 741d
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