Einzelbild herunterladen

1

eine

In Ablana in der Nähe der nordspanischen

Stadt

Voran erkennt man Mühlen Franck?

Das bekannte, hochwertige Erzeugnis wir- immer in orangeroten Rollen mit -em Namen Mühlen Franck auf blauem Zickzackbanö un- -er Schutzmarke Kaffeemühle -em Echtheitszeichen -er Zirma Heinrich Zranck Söhne geliefert. Wan verlange in -en einschlägigen Geschäften Mühlen Franck. Das ^-pfun--paket kostet nur 22 pfg.

tiß Befugnis, bei der Bemessung der Entschädigung bis zur vollen Höhe eines Jahresarbeitsver­dienstes hinaufzugehen, wenn es feststellt, daß die Kündigung ganz offensichtlich willkürlich oder aus nichtigen Gründen unter Mißbrauch der Machtstellung im Betriebe erfolgt ist.

Außenminister Laval empfing am Montag- nachmittag den deutschen Botschafter K ö st e r sowie den englischen und den sowjetrussischen Geschäftsträger. Er wird gemeinsam mit dem südslawischen Außenminister I e f t i t s ch nach Genf reisen.

m. ZM I doch Mck, ' kann, uiü 1^ ^itungM.- nhang 8*

I irrigen für die Fälle gegeben, in denen die Wei- tieib'schäftigung von einer wirklichen betriebsge- lini'schriftlichen Gesinnung verlangt werden Ilm. Darüber hinaus gibt das Gesetz dem Gericht

Mckgekehrte! ieichsamtes, $ die Lage Tun ranlaßten zu; werde da-uch i er imperis/Ä . EiniM icti Str vench Hilf (mit ) hck a Öen fieMtnunit' t unbtVvHtv habe. Der 5 deuten W für bas chimf

itijt «rw- v. ReiWseM! gebiet an!* Somno nid;1 nft, ttuj bte ehren und dein

Den größten und wichtigsten Raum nehmen in den dänischen Zeitungen immer noch Mitteilun­gen aus und über Deutschland ein. Es ist erfreulich festzustellen, daß nicht nur der Umfang der Kommentare, sondern auch merklich das Be­streben wächst, dem neuen Deutschland Verständnis entgegenzubringen. Ein Schritt näher diesem Ziel brachte ein interessanter Vortragsabend, den kürz­lich der Studentenverein Kopenhagen veranstaltete. Im Mittelpunkt stand eine Rede des deutschen Ab­geordneten im dänischen Reichstag, Pastor Schmidt, der sehr besonnen und doch ebenso unbeugsam im Grundsätzlichen über die deutsch-

m'McubW I beauftragt t (Bouoerneut ta I dta M* i Mb Mm ta MMt l®

>n Chik Aclftrdi!

FunksprM, auarbeit in H k die Einsthn cht angeorbnti' 'beiten, die fr.

Straßenbau, er bestimmten^ L Die heranzii 'll unter RüH 'snisse hirnust leuten ist nert: zuschulden!or rden. Jede Dir Mich 30 Kiler

Asturien, der frühere Präsident des asturischen Provinziallandtages und Generalsekretär des Asturischen Minenarbeitersyndikats Gonzalez P e n a verhaftet. Damit ist der Hauptverantwortliche für die entsetzlichen Barbareien bei den Kämpfen in Asturien unschädlich gemacht worden.

In der Schweiz wurde zum W a f f e n ch e f der Kavallerie an Stelle des verstorbenen Oberstdivisionärs S ch u e Oberst Jakob Sabhart

Die belgische Regierung hat für die Durchführung des außerordentlichen Staatshaus­haltes im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit mit Holland einen Anleihevertrag über Milliarde Franken abgeschlossen.

Oviedo wurde der Organisator und Führer des Oktoberaufstandes in

ilfer M

d-r £ Soifer i»*;. nicht alich < t ulken bet',A 5& xvK W

Äs

M

'.er

ML

.tel

der Mitglieder des geistlichen Ministeriums dem­nächst vornehmen und das Ministerium in Kürze zu einer Sitzung einberufen.

Warnung vor Eiedlerfang.

Seit der Ernennung von Pg. Dr. L u d o w i c i zum Siedlungsbeauftragten im Stabe des Stellvertreters des Führers und zum stell­vertretenden R e i ch s s i e d l u n g s kom­mt s f a r ist der Siedlungsgedanke durch das von Dr. Ludowici geleitete Reichsheim st ätten-

Nordischer Bilderbogen

Von unserem B.-Äerichierstatter.

ml es bisher nur auf eine Entschädigung bis zu fristens Vir erkennen konnte. Es wird damit die Mlichkeit eines stärkeren Zwanges zur ?Veit erbe sch äftigung eines Gefolgschaftsan.

sch

I

S8Z Wieniät * äjJ srri Qlt werde fii, h2e FUraQfbt: sonderen $ b'k an die L. Aiell erlejtz blosigkeit

on Lber®iec ^beits< ^b«t zu geb«

Die einmalige Zuwendung muß im Monat Dezember gegeben werden.

Die einmalige Zuwendung muß über den vertraglick (tariflich) gezahlten Arbeitslohn hinaus gewährt wer­den.

Die Steuerbefreiung gilt nur für Arbeit­nehmer, deren vereinbarter Arbeitslohn nicht mehr als 3600 Mark jährlich beträgt.

162 000 Kronen haben in diofem Jahre d i e Empfänger des Nobelpreises auf ben verschiedenen Gebieten erhalten: jeder für sich, versteht sich. Diese Summe, die diesmal wegen der Zinsentwicklung in Schweden um 8000 Kronen nied­riger ist als im Vorjahr, ist gewiß eine schöne Be­lohnung für die Männer der Kunst und der Wissen­schaft, die ja bekanntlich nicht ausschließlich auf Rosen gebettet sind. Und es müssen schon außerordentliche und ungewöhnliche Leistungen vollbracht werden, bevor die schwedische Akademie sich entschließt, einen der Preise auszuteilen. Die Auswahl soll jetzt noch weiter verschärft werden: die Nobelstiftung hat bei der Stockholmer Akademie angeregt, eine A e n d e - rung der Satzungen durchzuführen. Danach soll ein Preis, der zwei Jahre hintereinander nicht verteilt werden konnte, a u f g e l ö st und zu dem Hauptfonds gelegt werden. Auf Grund eines beson­deren Beschlusses können jedoch Teile davon für das betreffende zwei Jahre nicht bedachte Ge- biet verwendet werden, ohne daß dazu die Form einer Preisverteilung gewählt zu werden braucht. Der Sinn dieser Neuregelung liegt auf der Hand: es können tüchtige Physiker oder Aerzte oder Schrift­steller, die noch keinen Anspruch auf die hohe Aus­zeichnung des Nobelpreises haben, mit Geldmitteln unterstützt und zur Weiterarbeit ermuntert werden.

Mit einem großzügigen Plan zur Schaffung eines Verkehrsflugnetzes beschäftigt sich die Regierung Norwegens. Man will vor allem längs der Westküste eine Reihe von Flughäfen an­legen, die die norwegischen Städte untereinander und gleichzeitig mit den mitteleuropäischen Staaten verbinden sollen. Das Hauptgewicht wird dabei auf den Bau von Wasserflughäfen gelegt werden. Das hat den Vorzug der weitaus größeren Billigkeit und erfüllt weiter die Forderung nach größtmöglicher Sicherung im Flugverkehr. Der Flug über offenes Wasser ist gefahrlos für den Passagier­dienst nur mit mehrmotorigen Maschinen durchzu­

führen. Flugzeuge solcher Größe kann sich natürlich eine im Aufbau befindliche Verkehrsluftfahrt nicht leisten. Soweit möglich, werden die Verbindungen der Küstenstädte daher mit Wasserflugzeugen her­gestellt werden. Daneben werden einfache Land­flugplätze angelegt. Der erste Arbeitsplan umfaßt den Bau von Lufthäfen in Kristiansand, Stavanger, Bergen, Aalesund und Trondheim, denen später weitere Haupt- und Zwischenlandungsplätze folgen werden. Der Betrieb und die Durchführung des Verkehrs soll monopolartig einer einzigen Gesell­schaft überlassen werden, die jedoch die Voraus- setzuna der absolut sicheren finanziellen Fundierung äu erfüllen haben wird. Die Kosten für die An­legung der Plätze werden die Kommunen auf- bringen, staatliche Zuschüsse von 30 bis 60 v. H. werden ihnen die Lasten erleichtern.

Bei einer Verwirklichung dieses Planes, die ziem­lich sicher ist, wird der gutentwickelte nordische Luft­verkehr einen weiteren Aufschwung nehmen. Auch die dänische Luftfahrtgesellschaft trägt sich mit dem Gedanken einer interessanten Ausweitung ihres Dienstes. Sie will, im Einvernehmen mit der deut­schen Lufthansa, die Strecke BerlinKopenhagen zweimal täglich befliegen lassen und hat zu diesem Zweck schon eine große Fockermaschine in Auftrag gegeben, die 16 Personen befördern und eine Reise­geschwindigkeit von 230 Stundenkilometern erreichen kann. Bei einer solchen Verdoppelung des Verkehrs würde ein wirklich phantastisches Ziel erreicht wer­den: der Berliner Geschäftsmann würde am Mor­gen in Tempelhof starten, nach anderthalb Stun­den in Kopenhagen eintreffen, er könne hier feine Besprechungen erledigen, in Ruhe sein Mittagessen verzehren und seinen Nachmittagskaffee trinken, um am Abend desselben Tages in den Schoß der Ber­liner Familie zurückzukehren.

Das größere Frankreich.

Engere Wirtschaftsbeziehungen zu den Kolonien.

Paris, 3. Dez. (DNB.) In Paris wurde die Kolonial -Wirtschaftskonferenz eröffnet. Präsident Lebrun betonte, daß man demgesamten Frank­reich eine W i r t s ch a f t s r ü st u n g" geben müsse, die den Erfordernissen der Zeit entspreche. Kolonial­minister R o l l i n verwahrte sich gegen die An­nahme, daß die Wirtschaftskonferenz die Gründung eines gewaltigen französischen Wirtschaftsrei­ches bezwecke, das sich selb st genügen könnte und jeder ausländischen Einfuhr verschlossen sein würde. Das größere Frankreich wolle sich keines­wegs wirtschaftlich von der übrigen Welt losfagen. Frankreich wünsche im Gegenteil nach und nach zu einer Beseitigung der Handels- u n o Zollschranken zu gelangen. Die Wirtschafts­einheit des größeren Frankreich schließe die Be­lebung der Wirtschaftsbeziehungen zum Auslands nicht aus. Aber in den letzten Jahren fei die franzö­sische Ausfuhr dauernd zurückgegangen. Von 29,5 Milliarden im Jahre 1913 fei sie auf 12,4 Milliarden im Jahre 1933 gefallen. Aus diesem Grunde müsse Frankreich versuchen, seine wirt­schaftlichen Beziehungen zu den Ueberseebesitzungen enger z u ge ft alten. Frankreich werde daraus achten, daß das Ausland die französischen Kolo­nialerzeugnisse besser berücksichtige.

Kleine politische Nachrichten.

Reichsorganisationsleiter Dr. Ley erklärte in einer Ansprache vor der Belegschaft der Vereinig­ten Elektrizitätswerke Dortmund u. a., daß er den Führer bitten werde, am nächsten 1. Mai einenEhrenrat der Arbeit" zu ver­künden, der sich aus den hervorragend­sten Männern der Deutschen Arbeits­front zufammensetzen soll.

j»ie steuerfreien Weihnachtsgeschenke können in Irr oder in Sachen geleistet werden. Es ist »bit erforderlich, daß sie in Bedarfsdeckungsscheinen Beleben werden. Für Weihnachtsgeschenke, die auf ©junb des Arbeitsvertrages, z. B. des Tciifoertrages, gewährt werden, kommt also die Eimerfreiheit nicht in Frage. Auch find alle Achnachtsgeschenke des Arbeitgebers an seine Ar- Ltmehmer, deren Arbeitslohn mehr als 3600 M:rk im Jahr beträgt, als Arbeitslohn zu b e - fieiu er n.

^Weiterung des Kündigungsschutzes.

Berlin, 3. Dez. (DNB.) Die Reichsregierung , ein Gesetz zur Erweiterung des Kündigungs- fces erlassen, das b i e Höch st grenze b er 1 Cnit schäbigung heraufsetzt, auf die das 2j1 ?it5gerid)t nach Paragraph 58 des Gesetzes zur iDHung der nationalen Arbeit für den Fall erken- inml fann, daß der Unternehmer den vom Arbeits- gischt ausgesprochenen Widerruf einer Kün- Slciung ablehnt. Das Gericht kann in Zukunft

Entschädigung bis z u Vir des letzten Ziiiresarbeitsverdienstes vorsehen, wäh-

Staatsrat Dr. Graf von der Goltz ver­abschiedet sich als kommissarischer Führer der Wirt­schaft in einem Rundschreiben von den Führern der Wirtschaftsgliederungen in der Gesamtorgani­sation der deutschen Wirtschaft, nachdem die Orga­nisation der Wirtschaft mit der ersten Durchfüh­rungsverordnung für das Gesetz zur Vorbereitung des organischen Aufbaues der deutschen Wirtschaft ihre gesetzliche Form erhalten hat.

dänischen Beziehungen sprach. Zu der Grenzfrage in Nordschleswig erklärte er, daß dieses Problem nicht aktuell sei, im übrigen warnte er vor der vor­schnellen und nicht immer sachlichen Beurteilung, die die in der Entwicklung und im Werden befindlichen Verhältnisse in Deutschland von ausländischer Seite gesunden haben.

An seinen Vortrag, der stärkstes Interesse fand, schlossen sich lebhafte Diskussionen, bei denen die gegensätzlichsten Anschauungen zur Geltung kamen. Ein Kopenhagener Abendblatt, das sonst vor dem Vorwurf" der Deutschfreundlichkeit sicher ist, gab in größter Aufmachung den Ausführungen eines englischen Journalisten Raum. Der wesentlichste Punkt des Artikels war die Versicherung des Ver­fassers, daß er von dem tiefen Friedenswillen des deutschen Volkes überzeugt sei. Er fügte die Er­klärung hinzu, daß eine Aeußeruna wirklicher Ver­ständigungsbereitschaft von französischer Seite in Deutschland mit größter Freude und Herzlichkeit aufgenommen werden würde ...

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Kopenhagen, November 1934.

Die Hauptstadt Dänemarks treibt mit vollen Se­geln in ihre Wintersaison, die sich mit einer Fülle interessanter Ereignisse auf politischem, wirtschaft­lichem und auf jenem Gebiet ankündigt, das nicht anders als mit dem WorteKlatsch" gekenn­zeichnet werden kann.

Themen der letzten Art werden, wie es der lie­benswürdigen Art der Dänen entspricht, mit freund­licher Harmlosigkeit, wenngleich nicht ohne Eifer diskutiert. Da steht im Vordergrund der Auf­merksamkeit und an sichtbarer Stelle desKongens Nytorv" des Hauptplatzes der Stadt der sogenannteStarkaste n". Ein monumentaler, etwas seltsamer Bau, der seinerzeit mit vielen Kosten dem seriösen, altertümlichen Königlichen Theater angeklebt worden ist. Ein großer Kasten, auf einem weiten Rundbogen ruhend, war er dem Zwecke bestimmt, das Konzertbedürfnis des dänischen Rundfunks zu befriedigen. Diese mit fein- tem Verständnis gerade auch für deutsche Kultur und deutsche Kunst geleitete Einrichtung veranstal­tet regelmäßig große Konzertabende, die nicht nur gern gehört, sondern auch gut besucht werben. Der Starkasten" sollte der repräsentative Konzert­saal dafür werden. Er wurde es aber nicht, weil er völlig verbaut und auch akustisch unmöglich ist. Nun dient er nur noch einem Ziel: Kopenhagener Schönheitsfanatiker zu ärgern.

Weil Gott sei Dank zur Zeit keine an­deren Sorgen grassieren, ist von einem Kopen­hagener Kaufmann eine Bewegung ins Leben ge­rufen worden, die fast täglich die feinen Nerven der öffentlichen Meinung durch den Schrei erbeben läßt: Fort mit demStarkasten". Für große Ziele müssen Opfer gebracht werden, und so hat die Be­wegung schon 10 000 Kronen zusammengescharrt, die der Beseitigung des Opernauswuchses dienen ollen. Man will den Bau abtragen und so die einsame Schönheit des Königlichen Theaters wieder Herstellen lassen. Mit kaltem Hohn erklärt die Ver­waltung diesem Bemühen gegenüber, daß wohl noch weitere 90 000 Kronen aufgebracht werden müßten, wenn das Zerstörungswerk einer befrie­digenden Lösung zugeführt werden sollte. Und im übrigen sei derStarkasten" sehr schön das würden kommende Geschlechter bestimmt besser zu würdigen wissen.

a m t und seine Gauheimstättenämter in weiteste Kreise des deutschen Volkes getragen. Dies machen sich geschäftstüchtige Zeitgenossen zu nutze, die un­ter dem Vorwand der Gemeinnützigkeit Siedlungs­willige sammeln und ihnen unerfüllbare Versprechungen machen oder ihnen Eigen­heime gegen Uebernahme unerträg­licher Saften verschaffen. Wo diefe unmoralische Handlungsweise zum Betrug wiro, haben die Staatsanwaltschaften auf Anregung der Gauheim- stättenämter bereits eingegriffen und verschiedene dieser Volksbetrüger hinter Schloß und Riegel ge­bracht. Ebenso macht man die Beobachtung, daß bei der Bildung von sogenannten Siedler­anwärtervereinen vielfach mit der Behaup­tung gearbeitet wird, als ob Siedlerbewerber, die Aussicht auf eine Siedlung haben wollen, solchen Vereinen angeschlossen sein müßten. Diese Be­hauptung ist unwahr und die Werbung mit sol­chen Behauptungen entbehrt der rechtlichen Grund­lage, ja sie kann sogar mit dem Gesetz in Wider­spruch kommen. In Wahrheit sind diese Vereine oft gar nicht in der Lage, ihren Mitgliedern eine Ge­währ dafür zu bieten, daß sie zu einer Siedlung kommen können. Die Zusammenfassung von Sied­lungswilligen zu Sieolergemeinschaften hat nur dann und soweit Sinn, als ein konkretes Siedlungsvorhaben in Aussicht steht und wenn der Zusammenhang mit den für die Siedler­auswahl entscheidenden Stellen von vornherein ge­geben ist. Dieser Zusammenhang wird nur dann

Keine Aussprache in Versammlungen mit religiösen oder weltanschaulichen

Themen.

Berlin, 3. Dez. (DNB.) Der Reichs- und preußische Minister des Inneren hat über die Aussprache in öffentlichen Versammlungen mit religiösem oder weltanschaulichem Thema fol­genden Erlaß an die Landesbehörden gerichtet:

Wiederholt ist beobachtet worden, daß die Aus­sprache, die sich an Vorträge in öffentlichen Ver­sammlungen mit religiösem oder weltanschaulichem Thema anschließt, in Formen geführt wird, die nicht nur der würdigen Behandlung des Vortrags- iiegenstandes abträglich, sondern auch den ö f - entlichen Frieden z u stören geeignet ind. Es ist daher geboten, eine Aussprache in öffentlichen Versammlungen dieser Art grund­sätzlich nicht zu gestatten. Will Der Ver­sammlungsleiter tatsächlich Berichtigun­gen oder Anfragen zulassen, die auch sachlich einwandfteien Rednern gegenüber unter Umständen notwendig werden, so ist hiergegen vom polizeilichen Standpunkt nichts einzuwenden.

Konferenz der evangelischen Landes­kirchenführer.

Berlin, 3. Dez. (DNB.) Die Deutsche evangelische k i r ch e n a m t l i ch e Presse­stelle teilt mit:

vag wieder das Dorschlagsrecht für die Zusammen­legung der Memelregierung zu überlassen. Der neue Mann, dem die Gewalt übertragen werden soll, ist als ein notorischer D e u t s ch e n f r e s s e r gekannt, er führt eine ausgesprochen deutsch­feindliche Organisation, bringt also keineswegs die erforderliche Eignung für fein Amt mit. Aber Pru- nelaitis will taktisch etwas anderes als fein Vor­gänger tnanöoerieren. Er will s i ch nicht dem Landtag vor stellen, um den Grad des Ver­bauens zu erkunden, das man ihm entgegenbringt Pruvelaitis genießt weitestes Mißtrauen!), er will ihn Programm entwickeln und den Memelländern !nas Blaue vom Himmel herab versprechen. Damit rollen die Garantiemächte erneut einge- ullt werden, die, wie es scheint nur vorüber­gehend, eine leichte Energieanwandlung hatten und '.ich durch ihre Sachverständigen über die Verhält­nisse im Memelgebiet aufklären ließen. Wir wissen icreits heute, daß die Juristen schon bei der näch- len Gelegenheit neues Material über li- «auische Rechtsbrüche erhalten werden, denn jnter der Regierung Pruvelaitis werden die Me- TieUänberdoch nurvomRegen in dieTraufe kommen. Daß der Memelgouverneur einen Mann uiserwählt hat, der noch um einige Grade deutsch- limdlicher als Reizgys ist, wundert uns allerdings ' cht- Bisher ist ja nichts geschehen, um die toronoer Regierung etwas nachdrücklich an die Er- ptung der in der Memelkonvention niedergelegten Plichten zu erinnern.

Der Tag der nationalen Solidarität.

Die höheren Beamten sammeln mit.

'.Serkin. 3. Dez. (DNS.) Die der Reichs- und peuhische Minister des Innern Dr. Frick dem Wchsminister für Bottsaufklärung und Propaganda 1*. Goebbels mitteilt, hak er den höheren B e- uwien feines Dienstbereichs gegenüber fe- Erwartung ausgesprochen, daß sie sich an der Zaammelaktlon des Reichsministeriums für 1'lksaufklärung und Propaganda amTag der na- llmalen Solidarität" beteiligen. Ebenso hat Nichsminister Dr. Frick die übrigen ober­en Reichsbehürden und Länderregie- n ngen gebeten, ähnliche Erlasse an ihre h'Heren Beamten ergehen zu lassen.

Die Staatssekretäre der Präsidialkanzlei und der Mchskanzlei haben dem Reichsminister für Botts- afflärung und Propaganda bereits mitgeteilt, daß d bei ihren Behörden tätigen höheren Beam­tin sowie dieperlönlichen Begleiter des Fahrers sich für die Sammelaktion zur Ber- fiiung stellen.

Steuerfreiheit fürWeihnachtSgefchenke

Berlin, 3. Dex. (DNB.) Viele Unternehmer bbdsichtigen, in diesem Jahr ihren Arbeitnehmern «mmalige Zuwendungen zu Weih- A'chten äu machen. Um die Gebefreudigkeit an- zusegen und um den Arbeitnehmern bereits schon »t Inkrafttreten der neuen Lohnsteuertabelle eine kinuerliche Erleichterung zu gewähren, ho der Reichsminister der Finanzen bestimmt, daß eirmalige Zuwendungen zu Weihnachten unter fol­geren Voraussetzungen frei von der Ein - kommensteuer (Lohnsteuer), Abgabe ;3»r Arbeitslosenhilfe, Ehestands » bi f e der Ledigen und der Schenkungssteuer feir sollen:

Die Landeskirchenführer waren vom Reichs- bischof zu einer Tagung zusammenberufen wor- . .. .... v_(_.........v___ö____

den, um Vorschläge für die Berufung der theologi- i hergestellt, wenn solche Sie'dlergemeinschasten m i t schen Mitglieder im geistlichen Mini st e-dem zu ständigen Heimstättenamt bzw. rium der Deutschen Evangelischen Kirche zu einem von ihm beauftragten Träger in Ver­machen. Der Reichsbischof wird die Ernennung Iblnbung stehen.

^SAI