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nicht gezeigt werden. Der Wert des Buches liegt in dem leisen Herausheben des Gedankens der Besten damals: irgendwann einmal und irgendwie wird Deutschland erstehen.

praktische Bücher.

H. Neuhaus: Winke übern Garten­zaun. Praktischer Ratgeber für den Gemüse-, Obst­und Ziergarten. Mit 40 Abbildungen im Text. Ver­lag der Grünen Post, Berlin. (234) Warum wird der Sellerie hohl und die Möhre madig, warum tragen die Obstbäume schlecht, wie bekämpft man die vielen Schädlinge, welches sind die schön­sten Stauden für den Steingarten? Solche Fragen hat Neuhaus als Mitarbeiter einer Zeitschrift zu tausenden beantworten müssen. Diese Tätigkeit und eine jahrzehntelange eigene Gartenerfahrung haben ihm gezeigt, wo der Anfänger den Rat des Prak­tikers braucht. In diesem Buch gibt er nun solche in Hülle und Fülle, in der angenehmen und ein­dringlichen Form von Frage und Antwort und mit zahlreichen Bildern verdeutlicht.

Gesünder durch Sonne. Heilung und Bewahrung vor Krankheit durch Sonnen- und Luftkuren. Von Professor Dr. med. A. Rollier, Lepsin (Schweiz). Mit 49 Abb. auf 16 Kunstdruck­tafeln, 2,40 Mark. Falken-Verlag Berlin-Lichter­felde. (253) Durch Sonne und Luft kann der Mensch seine Gesundheit erhalten; der Schwäch­liche, Kränkliche und Anfällige seinen Zustand bes­sern und schließlich kann der Kranke geheilt werden. Der Verfasser schildert ausführlich seine in 30jähri- ger Spezialpraxis ausgebildete Methode. Dabei ist die vorbeugende Wirkung richtiger Sonnen- und Luftkuren besonders ausführlich behandelt im Hin­blick auf werdende Mutter, Kleinkind, Schulkind und Berufsmensch. Geschwächte oder Erkrankte an den

Organen: Herz, Arterien, Lunge, Leber Verdau­ungskanal, Nieren und Nervensystem bedürfen be­sonderer Vorschriften der Sonnenanwendung, die hier gegeben sind. Die Heilerfolge Rolliers sind durch zahlreiche Bilder belegt und geben einen Be­griff davon, welchen unendlichen Segen die Sonne als Heilmacht stiften kann. Deshalb ist diese volks­tümlicheSonnenheilkunde" besonders wichtig für Mütter, Eltern, Lehrer und alle, die an der För­derung der Volksgesundheit arbeiten. Im letzten KapitelWie ich Sonnenarzt wurde" schildert der Verfasser, wie er dazu kam, als begeisterter Chirurg dem Messer zu entsagen und sich der Sonne zu­zuwenden, welch langjährigen Kampf es kostete, bis er Anerkennung fand.

Kleinbild-Kamera mit Kopier­und Projektionsapparat zugleich als Ver­größerungsapparat verwendbar. Anleitung zur Her­stellung einer völligen Ausrüstung für den Klein­bildsport mit Normalfilm von I. Börschig, der SammlungSpiel und Arbeit". 129. Band, Verlag Otto Maier, Ravensburg. Preis 1,50 RM. (180) Mittels einfacher Säge- und Nagelarbeit kann jeder Junge diese hübsche, fast zierliche, nur 150 Gramm schwere Kleinkamera sich selber bauen. Holz, Ver­schluß und Linsen erfordern nur minimale Aus­gaben. Das Knipsen ist aus Normalfilm Bild­format 24 X 36 mm, wie bei der Leika besonders billig. Das Büchlein bietet aber noch mehr: Es wird der Bau eines guten Kleinbildprojektors beschrieben, der ebenfalls einfach und billig herzustellen ist und neben guter Projektion auch Vergrößerung der Bil­der gestattet. Kopiergeräte vervollständigen die Aus­stattung für den Kleinfilmsvort. Die Apparate sind nach dieser klaren schlichten Anleitung, die mit vielen Zeichnungen und Photographien durchsetzt ist und der große Baubogen beigegeben sind, leicht anzu­fertigen.

SJt.-tfpOlt

Erfolge der 1900er Leichtathleten beim Zubiläumssportfest in Corbach.

Bei den Jubiläumswettkämpfen des Sportvereins 09 Corbach konnten sämtliche 1900er zu Erfolgen kommen. Die schon erwähnten Vereine aus Rhein­land und Westfalen waren in starker Besetzung ver­treten und es gab in fast allen Wettbewerben harte Kämpfe. Leider hatte der Wettergott kein Einsehen, es war kalt und ein starker Wind machte besonders den Mittelstrecklern schwer zu schaffen.

Die Ergebnisse:

4 0 0 Meter (Kl. I): 1. Goldhausen (Reckling­hausen) 52,7 Sek.; 2. Bärenfänger (Menden) 53,8; 3. Bepperling (1900) 54 Sekunden. In Goldhausen stand von vornherein der Sieger fest. Bepperling bummelte anfangs zu sehr.

80 0 Meter (Kl. I): 1. Burscheid (Duisburg) 2:03,6 Min.; 2. Ebert (OSV. Hörde) 2:06,2 Min.; 3. Peters (1900) 2:06,6 Minuten. Das Feld lag auf der Strecke dicht zusammen, im Spurt war Peters jedoch nicht schnell genug.

1000 Meter Kl. III): 1. Baumstieger (1900) 2:52,6 Min.; 2. Detter (Meschede) 2:56,8 Min.; 3. Bast (Vohl) 3:06,6 Minuten. Baumstieger nahm vom Start weg die Spitze und siegte leicht und unangefochten.

Diskus (Kl. I): 1. Kilo (1900) 42,10 Meter; 2. Frochte (Duisburg 99) 41,65; 3. Meier (Iserlohn) 40; 4. Gugel (1900) 39 Meter. Der Wind war für die Werfer zu stark, nur wenige Würfe kamen voll zur Entfaltung. Es ging hart auf hart, Kilo blieb glücklicher Sieger.

Kugelstoßen (Kl. I): 1. Gugel (1900) 14,02 Meter; 2. Frochte (Duisburg 99) 13,40 Meter; 3. Meier (Iserlohn) 12,55 Meter. Gugel war nicht in bester Form, trotzdem war ihm sein Sieg nicht zu nehmen.

Schweden staffel (Kl. III): 1. VfL. Hessen- Preußen Kassel; 2. 1900 Gießen (Peters, Bepper­ling, Baumstieger, Kilo).

Frauen:

10 0 Meter: 1. Kleikamp (Corbach) 13,2 Sek.; 2. Hublitz (1900 Gießen) 14,0 Sek.; 3. Hedinger (Arosen) 14,5 Sekunden. Unter 26 Teilnehmerin­nen konnte Frl. Hublitz sich für den Endlauf quali­fizieren, und hier einen sicheren 2. Platz belegen.

Weitsprung: 1. Kleikamp (Corbach) 4,40 2. Hublitz (1900) und Heublein (Barmen) je 4,20 Meter.

Sport her 1. Kompanie 15.3"R.

Erfolge in Neuwied.

Am Samstag und Sonntag weilte auf Einladung der Turngefellschaft Neuwied, die ihr 75. Stiftungs­fest beging, die 1. Handballmannschaft in Neuwied. Die Mannschaft konnte das Spiel gegen diesen Verein mit 15 :3 Toren gewinnen.

Des weiteren beteiligte sich eine 12-Mann-Stafsel an dem traditionellen StadtstaffellaufQuer durch Neuwied". Auch hier konnte die Staffel der 1. Kom­panie, gegen 12 Mannschaften startend, den Sieg mit nach Hause bringen.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

VfV. Friedberg (Gauliga) 1900 Gießen (1. Ve- zirksklasse) 3:3 (1:2).

Auch diese letzte auswärtige Freundschaftsbegeg­nung zeigte wieder, wohin ein zäher Siegeswille führt. Keineswegs fuhren die Blauweißen mit großen Siegeshoffnungen nach Friedberg, dafür waren die vom Gastgeber in den letzten Spielen erzielten Ergebnisse nur allzugut bekannt, auch hatte man am eigenen Leibe die Friedberger Spiel­stärke kennengelernt. Die Aussichten der Gießener stiegen nicht, als im letzten Moment in der vor­gesehenen Aufstellung Veränderungen vorgenom­men werden mußten. Die Ersatzleute schlugen gut ein, vor allem Balser im Tor war vollwertiger Er­satz und hat großen Anteil an dem ehrenvollen Spielausgang. Bei den Friedbergern fehlten Ros- kony und Schnierle. Der Gastgeber war dank seiner größeren technischen Fertigkeit im Feldspiel ton­angebend. kombinierte aber viel zu viel in die Breite, war unentschlossen im Schuß und auch nicht genügend treffsicher. 1900 spielte taktischer. Da die Chancen zu einem offenen Spiel gegen diesen Geg­ner an Hand der gemachten Erfahrungen gleich Null waren, verlegte man sich im Gießener Lager mehr aus ein gesichertes Abwehrspiel. Die Verteidigung war in Hochform. Der Gießener Angriff wartete dazu fortgesetzt mit schnellen gefährlichen Vorstößen auf, überrumpelte dabei die Friedberger Verteidi­gung und sorgte so durch Erzielung dreier schöner Treffer, daß die Sache nicht einseitig verlief. Zur Ehre der Blauweißen sei gesagt, daß sie unter einem korrekten Spielleiter bestimmter Sieger ge­blieben wären. Nicht nur, daß der Friedberger Aus­gleichtreffer erst acht Minuten nach der regulären Spielzeit aus einem dreimal ausgeführten völlig unberechtigten Elfmeter resultierte, benachteiligte

der Svielleiter 1900 auch in drei Fällen durch falsche Abseitsentscheidungen nach glänzenden Allein­gängen. Schiedsrichter war Haas (Ilbenstadt), der dem VfB. Friedberg angehört.

Der Spielverlauf brachte wechselnde Angriffe und es dauerte nicht lange, da führte 1900 mit 1:0. Keßler (Friedberg) verlor durch Behinderung von Schmelz (1900) den Ball, den der Halbrechte blitz­schnell einschoß. Der Ball wurde dabei aber noch von dem Friedberger Torwart und einem Vertei­diger berührt, verhindern konnte aber keiner den Gießener Erfolg. Später verfehlte Friedbergs Hü­ter eine etwas zu schwache Rückgabe. Schmelz war zur Stelle und schoß ein. Der Gastgeber wurde jetzt etwas offensiver, aber erst kurz vor dem Wechsel konnte er Gießens Schlußleute zum ersten Male überwinden. Ein vermeidbares Tor, das nur da­durch entstand, daß der rechte Läufer einen Eckball verhindern wollte! Nach der Pause setzte der Platz­verein Dampf auf und es sah so aus, als wenn die Blauweißen am Ende ihrer Kraft wären. Es kam aber anders. Friedberg brachte kein Tor zuwege. Im Gegenteil, Mitte der zweiten Halbzeit führte ein feiner Abfatztrik von Koch den Ball Heilmann (1900) fchuhgerecht vor die Füße. Rechts hoch oben im Tor landete dessen Schuß unhaltbar. Das Spiel stand somit 3:1 für Gießen und fo blieb es auch bis acht Minuten vor Schluß. 1900 machte sich Nerz's Weltmeisterschaftssystem zunutze. Roth spielte dritter Verteidiger, während Schmelz dessen Platz als Läufer versah. Balser machte dann, von einem eigenen Mann behindert, bei einem hohen Ball eine unreine Abwehr, die schließlich im Nachschuß zum zweiten Gegentreffer führte. Der Spielleiter ließ unverständlicherweise drei Minuten nachspielen. Es änderte sich aber in dieser Zeit nichts am Er­gebnis. Dann erst kam das Verhängnis. Roth (1900) soll bei der Abwehr eines hohen Balles einen Geg­ner mit dem Ellenbogen abgedrängt haben. Es gab trotz aller Proteste noch einen Elfmeter, den Balser fabelhaft hielt und auch den Nachschuß zur Ecke lenkte. Der Schiedsrichter erkannte auch auf Eck­stoß, ließ sich aber umstimmen und den Elfmeter wiederholen. Den verwandelten Ball dirigierte er nochmals zurück und dann wurde er beim dritten Versuch endgültig zum Ausgleich verwandelt.

DfB.-Heichsbahn Gießen.

VsB.-R. II Spielvereinigung 1900 II 0:1 (0:1).

Nach einem Kampf, der der dramatischen Augen­blicke nicht entbehrte, muhten sich die Leute vom Waldsportplatz den 1900ern mit 1:0 beugen. Ein Elfmeter brachte in der achten Minute den 1900ern das Siegestor.

Beide Mannschaften begannen aufgeregt den Kampf, der durch seine schnelle Durchführung beide Tore abwechselnd in Gefahr brachte. Ein Fehlschlag des linken Verteidigers rief eine gefährliche Situa­tion vor dem 1900er Tor hervor, die aber durch die Unentschlossenheit des Jnnensturms verpaßt wurde. Bei einem Angriff des rechten Flügels der Gäste wollte der DfB.-Verteidiger einen Rückzieher machen, der Halbrechte sprang ihm in den Schuß, und der Schiedsrichter pfiff Elfmeter. Den Ball auf den Mann geschossen, ließ der VfB.-Tormann, der sonst glänzend hielt, passieren. Bis zur Halbzeit waren die VfBer feldüberlegen, ohne jedoch Zähl­bares zu erreichen. Nach Halbzeit stellten die 1900- er um und wurden im Sturme durchschlagkräftiger. Das Spiel wurde hart aber doch fair geführt. VfB.-R. Schüler Spvgg. 1900 Schüler 2:0 (0:0).

Im Lokalderby der Jüngsten stellten die VfBer den verdienten Sieger. Es war ein Genuß, dem technisch schönen Spiel zuzusehen. Die beiden Tore, ein Kopfball und ein Alleingang des Rechtsaußen, erzielt nach guter Vorarbeit, waren schöne Leistun­gen. Schiedsrichter Philipp war für dieses Spiel der gegebene Leiter.

FCTeuionia" Watzenborn-Steinberg

FL. Teutonia Watzenborn-Steinberg I gegen Spielverelnigung Leihgestern I 6:0.

Dem Appell des Reichssportführers folgend, stell­ten sich am Samstagabend hier beide Mannschaf­ten für die Ziele und sportliche Erziehung deut­scher Jugend zur Verfügung und lieferten sich einen in jeder Beziehung vorbildlichen Kampf. Bis zum Schluß wurde hart und aufopfernd gerungen, es blieb aber stets bei einem freundschaftlichen Kräfte­messen. Beide Mannschaften zeigten gute Leistungen und hochanständigen Sport.

Sofort mit Beginn legten die Gaste schnelles Tempo vor und spielten ein raumgreifendes Spiel. Steinberg spielt etwas defensiv und ließ Leihgestern in den ersten 10 Minuten etwas aufkommen. Ruhig

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und sicher klärte aber die Hintermannschaft. Das Spiel wurde nun ausgeglichener und Steinberg gewann Oberhand. Ein von Fett getretener Eck­ball landet als Nummer eins im Netz. Die Gäste versuchten sofort den Ausgleich zu erzielen, der Sturm spielt im Strafraum der Einheimischen aber stets zu viel in die Breite und Happel im Tor hat immer wieder Gelegenheit durch taktisches Ein- stellen diese Angriffe zu unterbinden. Auch einen wuchtigen Handelfer, allerdings nicht genügend plaziert, kann er meistern. Aus der anderen ^eite hat der Steinberger Sturm oft Schußpech. Fischer im Tor hielt gefährliche Bälle.

Nach der Pause hatte die Platzmannschaft die Sonne im Rücken, die Mannschaft stellte sich nun­mehr auf Angriffe ein. Die Läuferreihe unter­stützte weit mehr den Sturm und Leihgesterns Hin­termannschaft war oft überlastet. Trotz starker Ab­wehr kamen die Teutonen durch schöne Kombina­tionen immer wieder zu Erfolgen. Die Gäste gaben sich restlos aus, unverdrossen halten sie das Spiel immer wieder offen und versuchten doch das ver- diente Ehrentor zu erzielen. Doch bei den Platzbe- sitzern war die Hintermannschaft in bester Verfas­sung. Noch fünf Mal mußte Fischer den Ball pas­sieren lassen. Es schossen Fett zwei, Fischer, Lang und Buß je ein Tor. Das Treffen endete 6:0. B ö ch e r - Gießen leitete unparteiisch.

Seit kwtyer Zeit war dies das erste Treffen zwi­schen beiden Mannschaften. Es war bezeichnend für den sportlichen Erfolg dieses Spieles, daß seit langem bestehende Differenzen beigelegt wurden. Dank dieser erfreulichen Tatsache hielt sportliches Kameradschaftsgefühl alle Teilnehmer noch einige Stunden nach dem Treffen zusammen.

Kurze Sportnotizen.

Ausgeschieden ist jetzt bei den Tennis­meisterschaften in Wimbledon auch die Kölnerin Cilly A u ß e m. Sie stand, durch eine Armver­letzung behindert, der Amerikanerin Helen I a - c 0 bs gegenüber und wurde mit 6:0, 6:2 geschla­gen. Außer der Amerikanerin kamen noch die Damen Round, Mathieu und Hartigan in die Vor­schlußrunde.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Kamps gegen die Staubplage.

Die Universitätsstadt Gießen besitzt unter anderen hygienischen Einrichtungen auch ein vortrefflich ge­leitetes Hygienisches Institut, Am Steg 15. In die­sem Institut bekommen die zukünftigen Aerzte ihre fachliche Ausbildung über alle hygienischen Frag­stücke, die sie dann in ihrem Wirkungskreis prak­tisch zur Anwendung bringen sollen. Nun sollte man annehmen, daß in einer solchen Stadt die hygienischen Verhältnisse ganz besonders gut wären und nichts zu wünschen übrig ließen. Dem ist aber leider nicht so. Nur auf einen unhygienischen Zu­stand sei hier hingewiesen, der vor allem bei trocke­nem und heißem Wetter wirklich zur Plage wird und gesundheitsschädlich wirken muß. Es ist dies die durch Automobile in den Straßen ohne Stein­oder Asphaltpflaster bedingte enorme Staub­entwicklung, die vor allem wieder im Süd­viertel der Stadt das ja auch keinerlei Verkehrs­verbindung mit der Stadt besitzt, worüber schon einige Male geklagt wurde selbst in der Nähe von Kliniken und dem oben erwähnten Hygieni­schen Institut wie reimt sich dies zusammen! täglich zu beobachten ist. Wenn auch anerkennens­werterweise von dem Sprengwagen in der Regel einmal Gebrauch gemacht wird, so ist dies natür­lich vollkommen unzureichend, da meistens schon nach einer halben bis einer Stunde derselbe Uebel- stand wieder besteht. Zur Pflasterung, am besten mit Asphalt, kämen in diesem Stadtteil, abgesehen von den Straßen in nächster Nähe der Kliniken und der Institute, von der Ebelstraße an die Wil- helmstraße mit Nebenstraßen, die Liebigstraße bis zu den Gailschen Tonwerken, der Riegelpfad von der Ebelftraße an, der Aulweg, Leihgefterner Weg von Gummifabrik bis Bergschenke, der Wartweg, ein Teil des Wetzlarer Weges, die Crednerftraße, die Schubertstraße und angrenzende Straßen in Betracht. Die Bewohner dieser Straßenzüge wären der Stadtverwaltung zu großem Dank verpflichtet, wenn die Bekämpfung der Staubplage in das Ar­beitsbeschaffungsprogramm recht bald aufgenommen und damit dieser unhygienische Zustand ein Ende finden würde. H. J.

Deutsches Rotes Kreuz, der Frauenverein für Deutsche über See und der Frauen­bund der Deutschen KolonialgeseDschalt

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