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Kamps gegen die Verschandelung der Heimat.

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VfB. Gießen.

VfD. Reichsbahn I. FL. Teutonia Wahen- born-Steinberg I. 3:1 (1:1).

Das Verbandsspiel der genannten beiden Mann­schaften am 1. Ostekfeiertag auf dem Waldsport- ^latz brachte den Zuschauern eine kleine Enttäu- ^hung. Das Spiel stand nicht auf der Höhe, die man gewünscht und erwartet hatte. Die Platzbesitzer, die mit etwas veränderter Mannschaft antraten, zeig­ten wenig von den gewohnten Leistungen, die Gäste dagegen waren wohl wieder sehr eifrig, konnten sich aber nicht zu der Einheit finden, die Erfolge garan­tieren könnte. Wohl entwickelte sich ein lebhafter Kampf, der auch nicht uninteressant war und ver­schiedene schöne Kampfmomente brachte, der größte Teil des Spiels bestand aber doch in unfruchtbarem Feldspiel. Die Platzbesitzer spielten überlegen, konnten aber trotzdem nicht überzeugen. Vor allem spielte der Sturm nicht sehr glücklich, zum Teil war er aber auch reichlich vom Pech verfolgt.

lieber den Spielverlauf ist nicht viel zu sagen. In der 10. Minute etwa konnte Haupt im Anschluß an einen Eckball erfolgreiich sein. Er lenkte das Leder mit dem Kopf unhaltbar ein und sicherte da­mit seiner Mannschaft die Führung. Die Steinberger kämpften unverdrossen weiter. Sie hielten das Spiel auch stets offen, arbeiteten aber nicht planmäßig genug, um zu Erfolgen zu kommen. Erst ein Hand­elfmeter, der glatt verwandelt wurde, brachte den Ausgleich. Die Teutonen legten noch mehr Eifer an den Tag, es wollte ihnen aber keine ihrer Aktio­nen glücken. Allerdings stand der Gästesturm auch einer Verteidigung gegenüber, der kaum beizukom­men war. Leutheuser und Wilhelm klärten selbst in den kritischsten Situationen mit vorbildlicher Ruhe. Ihre sicheren und weiten Abschläge schickten die Mannschaft immer wieder auf die Reise. Mit 1:1 wurden die Seiten gewechselt. Das Spiel war für Watzenborn-Steinberg trotz der Ueberlegenheit der Gastgeber durchaus nicht verloren. Ja, es er­schien zeitweise möglich, daß die Gäste die Führung an sich rissen. Leider fehlte es ihnen im entscheiden­den Augenblick aber immer am letzten Einsatz.

Das Spiel flaute ab, als Haupt ein Zweites Mal erfolgreich war. Die Gäste schafften zwar un­ermüdlich weiter, aber sie verloren noch mehr an

Zusammenhang und begaben sich so aller Aussich­ten auf einen Sieg oder auf ein durchaus noch zu erzielendes Unentschieden. Auch die Grünweißen zeigten keine besonderen Leistungen mehr, und als gar das dritte Tor für die Platzbesitzer fiel, war das Spiel entschieden. Watzenborn-Steinberg spielte einen Teil der zweiten Halbzeit nur mit 10 Mann, die Grünweißen konnten aber trotzdem zu keinem Erfolg mehr kommen. So endete das Spiel mit einem Siege von 3:1 Toren für VfB.-Reichsbahn. Der Kampf wurde sehr fair ausgetragen. Der Schiedsrichter Dr. R ü b n e r - Hanau war ein ge­rechter Leiter.

Gportabieilung des Tv. Wieseck.

Wieseck I Eintracht Frankfurt (Sonderklasse) 1:4.

Die erste Mannschaft des Tv. Wieseck hatte sich für den 2. Feiertag die Sonder-Mannschaft der Sportgemeinde Eintracht Frankfurt a. M. zu einem Freundschaftsspiel verpflichtet. Die Gäste stellten eine körperlich kräftige und ausgeglichene Mann­schaft ins Feld. Wieseck gab sich redliche Mühe, den Gästen ein ebenbürtiges Spiel zu liefern, hatte aber sprichwörtliches Pech, so daß sich die Mannschaft trotz vieler Chancen geschlagen bekennen mußte. Der Spielbeginn sah Frankfurt vom Anstoß ab in flie­gender Kombination vorziehen und schon rollte der Ball auf eine Flanke von Rechts an dem verblüff­ten Torwart vorbei ins Tor. Eine Minute später wiederholte sich das ganze noch einmal. 2:0! Jetzt wurde das Spiel ausgeglichener, doch kam Wieseck vorerst an der guten Abwehr der Gäste nicht vor­bei. Eine Ecke für Frankfurt brachte in der zehnten Minute den dritten Treffer. Wieseck kam nun aber besser in Fahrt, der Sturm vergaß jedoch im ge­gebenen Augenblick den befreienden Schuß. Ein Handelfmeter für Wieseck wurde neben den Pfosten gejagt.

Rach dem Seitenwechsel ging Wieseck mächtig aus sich heraus, die Gäste machten es aber wieder besser und nach vier Minuten stand die Partie 4:0. Wieseck kam noch zu mehreren Ecken, die Gästever­teidigung war aber unüberwindlich. Endlich nach einem schönen Angriff landet überraschend der Ball im Netz der Gäste. Wieseck angespornt zog noch einmal los, doch die Gäste zeigten erneut, daß sie

zu kämpfen verstehen. Wenig später brachte' eine Schiedsrichterentscheidung den Gastgebern eine harte Enttäuschung. Aus einem Tor wurde ein Freistoß. So blieb es beim 4:1 für Frankfurt. Das Torver­hältnis entspricht nicht dem Spielverlauf.

Vor diesem Spiel hatte Wiesecks Jugend die Ju­gend von Bieber im Verbandsspiel zu Gast. Da Bieber mit wesentlich durch aktive Spieler ergänzter Mannschaft erschien, überließ es Wieseck die Punkte und trug nur ein Freundschaftsspiel aus, das Wieseck überraschend mit 7:2 Toren als Sieger sah.

Bieber I Wieseck II 2:1.

Am 1. Feiertag lieferten sich beide Mannschaften in Bieber ein flottes Freundschaftsspiel. Wieseck mit Ersatz aus Jugend und erster Mannschaft, brachte keine geschlossene Leistung auf, nahm auch das Spiel zu leicht, so daß die Einheimischen Sieger werden konnten.

Teutonia" Laubach.

Laubach I Borussia Frankfurt I 3:1 (1:0).

Nach längerer Pause konnte man am ersten Feiertag wieder einmal eine Frankfurter Mann­schaft in Laubach begrüßen. Die Gäste spielten einen guten Fußball und konnten, obwohl sie in der ersten Hälfte mit dem Wind spielten, außer mehreren Ecken dank der guten Laubacher Hintermannschaft keine Torerfolge erzielen. In der 29. Minute erzielten die Einheimischen nach schöner Kombination durch ihren Mittelstürmer den ersten Treffer. Nach der Pause konnten die Laubacher, den Vorteil des Windes ausnutzend, zu zwei weiteren Torerfolgen kommen. Erft gegen Schluß gelang den Frankfurtern das verdiente Ehrentor. Das Spiel wurde fair ausge­tragen.

Laubach I BfB.-Reichsbahn Gießen II 4:1 (2:0).

Am zweiten Osterfeiertag trafen sich die genann­ten Mannschaften zu einem Gesellschaftsspiel. Die Laubacher Mannschaft war besser und wuchtiger und verdiente den Sieg.

Sport der Hitler-Jugend.

Schar Alten-Buseck Schar Grohen-Bufeck 2:3 (1:1).

Am 2. Ofterfeiertag trafen sich die genannten beiden Mannschaften zu einem Fußballgesellschafts- spiel. Die Mannschaften zeigten ein eifriges und sehr faires Spiel. Die Gegner waren sich ziemlich gleichwertig. Ein Unentschieden hätte dem Spielver­lauf eher entsprochen. Das Spiel wurde von Unter­bannführer Schneider geleitet.

Handball im Gau XII der DT.

Tv. Lich I Tgm. Bockenheim I 4:8.

Am ersten Ofterfeiertag weilten die erste und die zweite Handballmannschaft der Turngemeinde Bockenheim in Lich. Beide Spiele wurden zu Werbe­spielen für den Handballsport. Zuerst spielten die zweiten Mannschaften. Der Kampf wurde von den Gastgebern mit dem Ergebnis von 12:3 Toren für sich entschieden.

Das Spiel der ersten Mannschaften verlief äußerst spannend. Gleich zu Beginn konnten die Gäste einsenden und waren auch weiterhin überlegen. Die Bockenheimer zeigten ein vorzügliches Feldspiel. Sicher wanderte der Ball von Mann zu Mann, während die Licher sich in der ersten Halbzeit nicht finden konnten und sehr zerfahren spielten. Erst in der zweiten Halbzeit wurden die Mannschaften gleichwertig. Gute Spielstützen hat der To. Lich in den Albacher Handballern erhalten, denen ein be­sonderes Lob gebührt.

Tv. Grüningen I Gießener Turnerfchaft komb. 2:8 (1:5).

Am zweiten Osterfeiertag war eine kombinierte Mannschaft der Gießener Turnerschaft einer Ein­ladung der ersten Mannschaft des Turnvereins Grüningen zu einem Handball-Freundschaftsspiel gefolgt. Das Spiel war in erster Linie als Werbe- und Lehrspiel gedacht und wird auch seine Wirkung nicht verfehlt haben. Wenn auch die Leistungen der einzelnen Gießener Turner nicht immer ganz be­friedigten, so konnten sie doch ein flottes Kombina­tionsspiel vorführen. Die Mannschaft der Grünin- ger Turner wurde zunächst etwas unterschätzt. Ver­schiedene gute Einzelkönner sind in der Mannschaft; es fehlt lediglich dem Sturm noch das blitzschnelle Abspiel, dasFreilaufen" und der Torschuß, der

Die amtliche Ablösungsplakette mt& Gedenkmünze der Reichsführung des Winterhrlfswerks

wird an diejenigen Volksgenossen verausgabt, deren freiwillige Ab­züge vom Märzgehalt am Ultimo März erfolgen. Die Plakette kann auch von denjenigen Volksgenossen erworben werden, die nachträglich Opfer für den Kampf gegen Hunger und Kälte bringen wollen. Die­selbe ist bei den örtlichen Dienst­stellen der N. S. V. erhMlich.

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Hintermannschaft das Stellungsspiel und der schnel­lere Entschluß zum Eingreifen.

Gießen spielte in der ersten Halbzeit mit dem Wind, drückte auch zunächst etwas. Verschiedene Würfe der Gäste gingen entweder auf den Mann oder knapp daneben. Erst nachdem Gießen mit 2:0 in Führung lag, zeigte sich die Mannschaft von einer etwas besseren Seite. Die Gießener Turner lagen meist im Angriff und konnten bis Halbzeit auf 5:1 erhöhen.

Die zweite Halbzeit zeigte fast das gleiche Bild, doch wurden nun die vom Wind unterstützten Gast­geber dem Gießener Tor gefährlich. Da der Gieße­ner Torhüter einen guten Tag hatte, fanden auch die bestgemeinten Würfe nicht den Weg ins Netz. Während die Gießener Turner noch dreimal erfolg­reich waren, konnten die Gastgeber auch in der zweiten Halbzeit nur einen einzigen Treffer buchen. Der Schiedsrichter war gerecht.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

W. P. Watzenborn. In medizinischen Angelegen­heiten können wir keine Auskunft im Briefkasten erteilen. Wir empfehlen Ihnen, sich in dieser An­gelegenheit an einen Arzt zu wenden.

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DANKSAGUNG

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres liehen Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Besonderen Dank unserm Herrn Pfarrer Reusch für die trostreichen Worte am Grabe, sowie den beiden Eisenbahnvereinen und dem Gesangverein Harmonie Großen-Linden.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Marie Faber und alle Angehörigen

Leihgestern, den 4. April 1934.

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