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Oberheffen

igspoiittr, oer« io Zweikinder­

VfB.

VfB. Krofdorf-Gleiberg.

Krof-

Der von der Auto-Union konstruierte neue beut-

herigen Aufstellung an.

Liaailüel tritt die 1. Jugend zum sche P-Rennwagen wurde am ^reitagmittag auf der die 1 Juaend von Lollar an. Die Avus bei Berlin einer neuen Probe unterzagen. btebtn Das naßkalt« W-lt-r halt« di- Bahn glitschig g-.

Auch Axel Holst, der Champion der deutschen Springreiter, wird sich mit seinem ausgezeichneten

ist nicht vorauszusagen.

Handball im Gau XII der OT.

Großen-Linden I Lang-Gäns I.

Nach einer längeren Pause trägt der To. Großen- Linden auf eigenem Platze ein Freundschaftsspiel aus. Gegner ist der Nachbarverein Lang-Gons, der in den seitherigen Begegnungen immer eine eifrige Mannschaft ins Feld stellte. Der Platzbesitzer sollte auf Grund feiner größeren Spielerfahrung einen knappen Sieg erringen können.

Wieder Versuchsfahrten mit dem p-Wagen

Nach dem i Kamps gegen Gießener sollten dabei

Turnfestfilm:,,TreuunseremVolke"

Erste Aufführung in Oberheffen.

gewordenen Frage der Bevölkerungspolitik, Der- warf die moderne Ehe des Ein- und Zweikinder- syftems und wies auf eine starke Jugend als das kostbarste Gut des Staates hin. Mit dem Deutsch­landlied schloß der erste Redner des Abends seine Ansprache. Dann unterhielten Frauenschaft und BDM. durch Reigen, Sprechchöre, Gedichte usw. die Besucher aufs angenehmste. Am Schluß führte der zweite Redner Pg. Bartholomäus den Sinn und die Aufgaben der NS.-Frauenschafts« beroegung aus. Mit dem Sieg-Heil und dem Horst- Wessel-Lied fand der eindrucksvolle Abend seinen

Tierschutz" des Reichsbundes, bestehen. D. h. also: auch die OrtsgruppeGießen" bleibt. Das Ver­mögen des Gesamtoereins übernimmt der Reichs­bund: es muß ausschließlich für Tierschutzzwecke ver­wendet werden. In gleicher Weise wird sinn­gemäß mit dem Vermögen der Ortsvereine, also auch mit dem desGießener Tierschutzvereins", so­wie mit den für Sonderzwecke (z. B. Tierheim) ge­stifteten und angefammetten Beträgen verfahren.

Ministerialrat Ringshausen sprach allen im Tierschutzverein tätig gewesenen Persönlichkeiten für ihre mühevolle Arbeit seinen herzlichsten Dank aus. Er hofft, daß sie nach wie vor ihre Arbeit in den Dienst des Tierschutzes auch im Rahmen der neuen Organisation stellen werden.

Dies sind im wesentlichen die Gesichtspunkte, nach denen die Umgestaltung des hessischen Tierschutzver­eins und somit auch der einzelnen Ortsvereine vor sich gegangen ist. Diese Umgestaltung bildete in den Dorstandssitzungen des Gießener Tierschutz­vereins ven Mittelpunkt. Es erwuchs vor allem dem Vorsitzenden, Berufsschullehrer i. R. Heinrich Müller, viel Arbeit, deren er sich mit Geschick und großer Sorgfalt entledigte, und für die ihm herzlichst gedankt sei. Er nahm mit dem Rechner des Vereins, Herrn Leitner, an der Hauptver­sammlung in Darmstadt (Juli 1933) teil, desgleichen an der anschließenden Feier anläßlich des 60jäh- rigen Bestehens des Hessischen Tierschutzvereins.

Wie in den vergangenen Jahren mürben von den Gießener Schulen zahlreiche Tierschutzkalen­der bestellt (zirka 2300). Desgleichen wird den Schu- len (auf Anordnung der Behörden) die Jugendbei­lageDerjunge Tierfreun d", ab 1.1.1934 nunmehrDer Heimatfreund" betitelt, auf Bestellung geliefert. Für die Errichtung eines Tierheims wurde eine Sammlung in die Wege geleitet,, die jedoch nur ein mageres Ergebnis zei­tigte, begründet wohl in den allgemeinen Verhält­nissen der Zeit.

An Prämien wurden an fünf Fuhrleute, einen Feldschützen und einen städtischen Gärtner je 5 Mk. nebst Diplom verabreicht und an drei Polizeiwacht- meifter je 5 Mark verteilt.

AmTag des Pferdes" beteiligte sich der Gießener Verein, vor allem Herr S ch ö m b s, aufs tatkräftigste.

Voll Mut und Hoffnung tritt der Gießener Tier- schutzverein in das neue Rechnungsjahr ein. Wie bisher, wird alles getan werden, was möglich ist, um die Kreatur zu schützen. Eine planmäßige Er- ziehung zum Verständnis gegenüber dem Tier, die der Verein anstrebt, wird jedem Volksgenossen das Gewissen schärfen, auch seine Pflicht zu tun gegen­über dem Bruder i n Not!

Das deutsche Vaterland über alles!

Um die Gerötemeisterschast im Turn­gau Aordheffen.

Im Turngau Nordhessen gehört der morgige Sonntag den besten Geräteturnern. Sie treffen sich in Marburg, woselbst unter Leitung von Gau- oberturnroart R. Paul (Gießen) und (Baumänner­turnmart Dahms (Bad Wildungen) die M e i» sterschaften im Kun st turnen zum Austrag kommen, die gleichzeitig als Ausscheidung für die Weltmeisterschaften in Budapest gelten. Sorneit uns die Namen der Teilnehmer be­kannt mürben, scheint fein besonders gutes Melde­ergebnis vorzuliegen. Kaum beteiligt ist der Nord­bezirk (Kassel), der nur Otto Gergs von der älteren Kasseler Turngemeinde entsendet. Dagegen hat der Südbezirk (Gießen) verhältnismäßig gut gemeldet, wenn man auch hier eine Anzahl Spitzen­könner wie S i n n w e 11 (Bad-Nauheim), D e - chent (Friedberg) und Eckhardt (Nidda) leider auf der Teilnehmerliste vermissen muß. Es treten vom Bezirk Gießen an: Seht (Großen-Linden), Ahrens und Eberspächer (Tgm. Marburg), Fink und Hannebuth (T. u. Spv. Marburg), H. Herbert, L. Herbert und S ch i ck (Tv. 1846 Gießen), Lettin und Schöff mann (To. Wie- seck), Kraft und Breidenbach (Turnerschaft Büdingen), Jaenkopf und Löschengruber (T. u. Spvg. Hanau), Valentin (Tv. Kesselstadt- Hanau), Möller (Tgm. Hanau).

In der Klasse I (Budapester Hebungen) turnen nur Seht, Ahrens und G e r g s, alle übrigen im Klasse II (erleichterte Hebungen). Als Kampf­richter sind tätig: Becker (Kassel), Keil (Hom­berg), Textor (Marburg) und Reuter (Gießen).

Fußball der Bezirksklaffe

In der Bezirksklasse der Gruppe O b e r h e s s e n stehen morgen vier Begegnungen auf dem Programm:

1900 Gießen FC. Teutonia Watzenborn-Steinbg. Sportverein Wetzlar VsB./Reichsbahn Gießen VsR. Butzbach Sportverein Bad-Nauheim Marburg Germania Ockershausen.

Das Spiel in Butzbach dürfte dem Tabellenführer weitere zwei Punkte bringen. Die Butzbacher wer­ben sich gegen ihre Gäste kaum behaupten können. Für sie kommt es mehr auf ein ehrenvolles Ergeb­nis an. In Marburg Dringt ber Sonntag ein Lokal- berbp, das von den Germanen gewonnen werden müßte.

In unserem engeren Bezirk interessiert beson­ders die Begegnung

Spieloereinigung 1900 $<L Teutonia Watzenborn-Steinberg.

Zu einem harten Kampfe wird es auch in Wetz­lar kommen, wo sich die ersten Mannschaften von

Sportverein Wetzlar und vfV. Gießen aegenüberstehen werden. Die Gastgeber befinden sich in guter Form und werden sich auf dem eige­nen Platz von den Gästen kaum schlagen lassen wol­len. Wenn sich die DfBer nicht sehr anstrengen, werden sie die Punkte nicht halten können. Die bisherigen Spiele in Wetzlar haben gelehrt, daß dort eine ganze Leistung von der Gastmannschaft verlangt wird. Die verschiedenen eindeutigen Nieder­lagen, die die Gießener verschiedentlich in Wetzlar bezogen haben, sprechen eine deutliche Sprache.

Sportabteilung des Tv. Wieseck.

Wieseck I. Wetzlar II.

Morgen wird die Ligareserve des Sportvereins Wetzlar zu einem Freundschaftsspiele gegen die erste Mannschaft des Turnvereins Wieseck in Wieseck antreten. Die Gäste sind den Platzbesitzern eben­bürtig. Vorher stehen sich Wieseck Jugend und Steinbach Jugend im Verbandsspiele gegenüber. Hier sollten die Platzbesitzer Sieger werden. Die 2. Mannschaft des Turnvereins Wieseck muß zum letzten und entscheidenden Spiele der 2. Mannschaf­ten der Kreisklasse nach Heuchelheim, um gegen die dortige 2. Mannschaft anzutreten. Der Ausgang des Treffens ist unbestimmt.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Die erste Mannschaft des Sportvereins Heuchel­heim fährt zum Verbandsspiel nach Großen-Buseck. Die Elf muß hier unter Beweis stellen, ob das Spiel gegen Leihgestern durch Pech verloren wurde, oder ob tatsächlich ein Formrückgang der Mann­schaft vorliegt. Die zweite Mannschaft empfangt die gleiche von Wieseck zum Punktespiel. Der Aus- gang dieses Treffens ist vollständig offen.

F. ep. V. 1926 Steinbach.

macht und so war auch der Versuch, den Stunden- weltrekord des Engländers Eyston von 214,6 Kilo­meter zu verbessern, nicht von Erfolg begleitet. Trotzdem sah man in den wenigen Proberunden, die Hans von Stuck mit dem neuen Wagen absol- vierte, wieder die fabelhafte Straßenlage und die hohen Eigenschaften des neuen deutschen Produktes.

Kurze Sporinotizen.

Reichskanzler Adolf Hitler hat für das Berliner Hallensportfest einen wertvollen Ehren­preis gestiftet, der dem Sieger des Nachwuchs-1000- Meter-Laufes Zufällen wirb.

ber Leichtathletik, im Geräteturnen, in Volkssport- lichen Kämpfen sahen wir sie um den schlichten Eichenkranz ringen. Hervorragende Geräteturner aller deutschen Gaue und der benachbarten Län­der zeigten ihre Spitzenleistungen mit einer Exakt­heit und Sicherheit, daß die Besucher, in Erstaunen versetzt, ehrlich Beifall zollten. Immer wieder lief? der Film erkennen, in welch vorbildlicher Organi­sation und mit welch strenger Disziplin das Fest seinen Verlauf nahm.

Der eigentliche Höhepunkt war der Tag, an dem der große Festzug durch die geschmückten Straßen Stuttgarts zog. Nicht endenwollende Marschkolon­nen zogen begeistert an unseren Augen vorüber, die Ehrentribüne grüßend, auf der der Reichssport­führer von Tschammer und Osten und S t e b i n g Platz genommen hatten. Geradezu über­wältigend war der Anblick, als die deutschen Turner und Turnerinnen die gemeinsamen Freiübungen vorführten. Nicht weniger als 17 000 Mädels und 62 000 Turner nahmen daran teil. Eines Herzens und einer Seele bewegten sich Tausende im Takte der Musik.

Die Krönung und der Lohn dafür war die sich anschließende markante Rede des Führers Adolf Hitler. Er weiß, was er an feinen Turnern hat. Er sagte:Hier sind die Wurzeln des wahren Volkstums! Ihr, liebe Turner, die ihr im Jahn- schen Geiste lebt und handelt, seid Mitarbeiter des Dritten Reiches." Ebenso die Worte des Sport- Iführers von Tschammer und Osten:Wer die Deutsche Turnerschaft angreift, greift das deutsche Volk an", bestärkten das Verhältnis der DT. mit dem neuen Dritten Reick. Der Film hinter« ließ bei allen Besuchern einen tiefen Eindruck.

Abschluß.

? Reiskirchen, 2. März. Hier sand im Saale von W. Fritzel ein Sprechabend des Deutschen Bauarbeitern erb an bs statt, zu dem eine große Anzahl Arbeiter, namentlich Maurer und Weißbinder, aus der näheren Um­gebung und von hier erschienen waren. Orts- gruppenbetriebszellenwart Pg. Sack eröffnete die Versammlung. Dann sprach Verbandskreisleiter Pg. Forchheim aus Gießen. Eingehend behandelte er die Altersversorgung, die Unterstützung bei Ar­beitslosigkeit und Krankheit. Pflicht jedes Arbeits- kollegen fei es, feine Beiträge pünktlich und in richtiger Höhe zu bezahlen, dann könnten auch die Verbände etwas leisten. Der Redner wandte sich gegen das Doppeloerdienertum und betonte, es gehe nicht an, daß Leute mit größerem Grundbesitz ärmeren Volksgenossen die Arbeit wegnehmen. Zur Verhütung von Betriebsunfällen sei es jedem Ar­beitnehmer zur Pflicht gemacht, etwaige Fehler in der Gerüststellung usw. zu melden. Auck die Neu­einstellung in die Betriebe sei jetzt Sache der Ar­beitsämter, und es gehe nicht an, daß hier und dort Unternehmer Leute einstellten, die sich auch auf andere Weise ihr Brot verdienen könnten. In der Aussprache, die von großem Interesse der Organisierten für das Wesen der Deutschen Arbeits­front zeugte, wurden vor allem Fragen lokaler Art behandelt. Die Versammlung schloß mit einem Gelöbnis zum Führer, der dem deutschen Arbeiter wieder zu der Stellung verhalfen hat, die ihm gebührt.

t Grünberg, 2. März. Dieser Tage wurde von ber Landwirtschaftsamts-Außenstelle Grünberg im GasthausZum Rappen" ein Vortrags- k u r f u s veranstaltet, der sich eines sehr guten Be­suches erfreute. Diplomlandwirt Haack vom länd­lichen Genossenschaftsverband Rhein-Main-Neckar sprach überAufgaben und Ausbau ber Diehver- Wertungsgenossenschaft". In einem weiteren Vor­trag behandelte ein Beamter von der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft zu Darm­stadtUnfallschutz und Unfallverhütung in ber Land­wirtschaft".

Kreis Schotten.

v. Schotten, 2. März. Einer der weithin be­kannten vier Brüder Weitz, die vor zwei Jahren zusammen 3OO Jahre alt wurden, ist in diesen Tagen z u Grabe getragen worden. Ein Stück Alt-Schotten ging mit Georg Weitz VIII., dem Mitbesitzer der Walkmühle und Tuchfabrik Gebr. Weitz, dahin. Zahlreich waren die Ehren am Grabe durch den Turn- und Gesangverein, die Feuerwehr u. a.

= Ulfa, 2. März. In aller Stille feierte bas Ehepaar Johannes Ludwig III. bas Fest ber aolbenen Hochzeit. Trotz seines hohen Alters bekleidet der Jubilar bei feiner geistigen Rüstigkeit immer noch bas Amt eines Kirchenvorstehers, bas er schon seit Jahrzehnten inne hat und bei seinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn zur allgemeinen Zufriedenheit ber Gemeinde führt.

* Eichelsdorf, 2. März. Hier sprachen in einer von LOJ. Schmittberger geleiteten Bauernoersammlung der Kreisbauernführer Straub aus Rainrod und der Abteilungsleiter Rühl aus Schotten überErbhofgesetz" und®e- nossenschaftllche Diehverwertung". An beide Vor­träge schloß sich eine ausgedehnte Aussprache, in ber im Anschluß an die Vorträge aufgeworfene Fragen beantwortet wurden.

Die Gäste werden auf dem Platz des Gegners einen harten Stand haben. Wenn sie auch In ihren Spielen bisher eine recht ansprechende Rolle spie- len konnten und sich nach bestem Können behaup. teten, so erscheint es doch fraglich, ob sie auf dem Platz ber Spielvereinigung zu Punkten kommen können. Zwar werden die 1900er die Begegnungen nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen denn die Gäste verfügen über eine gut eingespielte und unter sich stark verbundene Mannschaft diewenn es darauf ankam, durch ihren Mannschaftsgeist schon manches Spiel entschieden hat. Dor allem stehen die Gäste ihr Spiel durch und lieben es, den Gegner gleich zu Beginn durch ein scharfes Tempo zu uver- raschen. Die Blauweißen werden sich daraus emzu- stellen haben. Mit einem knappen Sieg Erspiel- Vereinigung sollte man rechnen können. Schieds- richter ist Stumpf von Friedberg-Fauerbach. Die Mannschaft der Spielvereinigung tritt in ihrer bis-

Friedberg, 2. März. In dem hiesigen Zen­traltheater kam geftern abend der Film der Deut- chen Turnerschaft, der das größte Fest des deut- chen Volkes in Stuttgart widerspiegelt, zur Auffüh- rung. Obwohl es nicht leicht war, den Film in un­sere Mauern zu bekommen, ist es doch der Füh­rung der hiesigen Turngemeinde gelungen, den lang gehegten Wunsch derFriedberger Stuttgart- fahrer" in Erfüllung gehen zu lassen. Ein jeher Besucher verlebte durch die Vorführung einige er- hebenoe Stunden.

Vor einem vollem Hause eröffnete der Führer der Turngemeinde mit einer kurzen Ansprache, in der er Erinnerungen an Stuttgart wachrief, die Vorführung. Er verlas ein Telegramm, das der Bürgermeister der schonen Stadt des Schwaben- landes geschickt hatte, in dem er die besten Wünsche für ein gutes Gelingen ber Vorführung übermit­telte.

Treu unserem Volke!" Das war und bleibt der Leitspruch des Strebens und Handelns der Deut­schen Turnersckaft. Dieser Wahlspruch und dieser Geist zeigte sich in dem großen Deutschen Turnfest in Stuttgart. Der Film ist ein lebender Heuge und Garant für das ersprießliche Arbeiten ber Deut­schen Turnerschaft in unserer Volksgemeinschaft nach dem Sinne unseres großen Führers und Volks- kanzlers Adolf Hitler.

Nach einem kurzen Rückblick auf die geschichtliche Entwicklung der DT. im Wandel der schweren und bitteren Tage des deutschen Volkes, zeigt der Film das größte Fest der deutschen Turner im Dritten Reich. In bunter Reihenfolge wechselten Bilder des Wettkampfes aller Art. Turner und Turnerin­nen maßen ihre Kräfte im ehrlichen Kampfe. In

Gastspiel des Gießener GtadttheaterS in Schotten.

X Schotten, 2. März. Einen schönen Kunst- genuß boten gestern abend unserer Bevölkerung die Schauspielkräfte des Gießener Stadtthea­ters. Das alte und doch stets iugendfrische, humor­volle Lustspiel von Schönthan-KadelburgDer Herr Senator" ging in Aufmachung und Kostüm aus der alten Zeit über die Bretter. Alle Künstler und Künstlerinnen boten ihr bestes Können und ern­teten von dem zahlreichen Publikum, das die Turn­halle füllte, reichsten Beifall. Bei einer Wieder­holung des Gastspiels dürfen die Kräfte des Gie­ßener Stadttheaters einer herzlichen Aufnahme in Schotten sicher fein.

Gemeinderat in Grünberg.

t Grünberg, 2. März. In einer eiligen Sit­zung des Gemeinderats wurde neben einigen andern Sachen auch über einen Plan ber Postver- roaltung beraten. Danach beabsichtigt diese, eine Kraftpostlinie Gedern Schotten Lauback Grünberg einzurichten. Hierzu verlangt sie eine Beitragsleistung durch die Stadt, die sich auch an ber Beschaffung eines Unterstell­raumes für die Kraftwagen beteiligen soll. Der Ge- meinberat lehnte das Ansinnen ab, ba ein wesentliches Interesse der Stadt an der geplanten Linie nicht vorliegt.

Landkreis Gietzen.

OO Klein-Linden, 2. März. Bei außer­ordentlich starker Beteiligung der Elternschaft be­ging die hiesige Volkss ch u l e im Saale des GasthausesZur deutschen Eiche" ihren Eltern­abend. Nach Einern gemeinsamen Lied begrüßte Rektor Dr. C r ö h m a n n die Besucher und sprach sodann über die Stellung von Schule und Eltern­haus im nationalsozialistischen Staat. Er betonte, daß eine Zusammenarbeit von Schule und Eltern­haus notwendig sei, um im Bunde mit den natio­nalsozialistischen Jugendorganisationen unsere Ju­gendlichen zu echten deutschen Volksgenossen zu er­ziehen. Die sehr reiche Vortragsfolge brachte schöne, dem kindlichen Gemüt Ausdruck gebende Gedicht­vorträge, einige gut bargebotene Reigen und eine reizende Theaterszene vom Osterhasen. Die vorge- tragenen Chöre verherrlichten Heimat und Vater­land, während in einigen Sprechchören die Jugend ihr Wollen für den neuen Staat betonte. Die Ober­klasse hatte einige wirkungsvolle Bilder und Szenen ausWilhelm Teil" eingeübt und erntete mit den Vorführungen reichen Beifall. Erwähnt feien auch die turnerischen Darbietungen am Barren, die ebenfalls dankbare Aufnahme fanden. Der Schul­leiter bankte sodann allen, die zum guten Gelingen des echt deutschen Abends beigetragen hatten und wid- mete der scheidenden Lehrerin, Frl. Hoch, die drei Jahre an der hiesigen Volksschule tätig war, herz­liche Dankes» und Abschiedsworte. Mit demSieg- Heil!" auf unseren großen Führer und Volkskanz­ler Adolf Hitler und mit dem gemeinsam ge­sungenen Deutschlandlied und dem Horst-Wessel- Lied klang der Abend aus. Der Ertrag der Ver­anstaltung mit 40 Mark kommt dem Winterhilfs­werk zu Gute.

y Großen-Linden, 2. März. Gestern abend fand in Schaums Saal ein gemütliches Bei­sammensein der hiesigen NS. - Frauenschaft statt, zu dem sämtliche Frauen und Mädchen ein» geladen waren. Der Abend wurde eröffnet durch einen gut zu Gehör gebrachten Prolog (Frau Jung), dem sich zwei Steher (Frl. Schultheis) anschlossen. Dann begrüßte hie Führerin ber NS.- Frauenschaft, Frau Textor, hie zahlreich er­schienenen Gäste, insbefonbere Pg. Räber unb ben komm. Beigeorbneten Pg. Bartholomäus. Dann ergriff Pg. Räber bas Wort zu einer An­sprache, in her er ben nationalen Umschwung unb bas Erwachen ber Jugenh mit hem jetzt nahenben Frühlingserwachen verglich. Er erläuterte in klaren, einleuchtenben Sätzen ben Sinn ber so brennenb

Am morgigen Sonntag empfangt hie 1. Mann- schäft von Steinbach hie 1. Mannschaft bes VfB. Garbenteich. Das Vorspiel konnte die Steinbacher Mannschaft mit 5:2 Toren gewinnen. Wenn die Elf den gleichen Kampfgeist aufbringt, kann sie auch dieses Spiel für sich entscheiden. Vorher spielt die 2. Mannschaft gegen die Mannschaft des Krofdorf. Der Ausgang dieses Spieles ist nicht vorauszusagen. Die Jugend ist spielfrei.

Für den morgigen Sonntag hat der VfB. dorf-Gleiberg für feine drei Mannschaften Freund­schaftsspiele abgeschlossen. Die neu ausgestellte Jugendmannschaft empfängt die gleiche der Spiel­vereinigung Leihgestern, während die zweite Mann­schaft in Steinbach gegen hie bortige zweite Mann­schaft antritt. Die erste Elf empfängt Wißmar. Wenn auch Wißmar bei ben Verbandsspielen eine Klasse höher spielt, so ist hoch Krofhorf-Gleiberg in der Spielstärke gleich. Der Ausgang des Kampfes

Die nationalsozialistische Revolution des vergan­genen Jahres hat alle Gebiete des staatlichen, wirt­schaftlichen und kulturellen Lebens erfaßt, bereinigt unb neu gestaltet. Auch hie Tierschutzvereme Deutschlands würben von frischem Winb durch- weht. Fragen, über hie man früher immer unb immer wieher bisfutierte, würben herzhaft unb rücksichtslos angepackt. Probleme, wie Schaffung eines Reichs-Tierschutzgesetzes, würben sozusagen über Nacht unb mit einem Feherstrich gelöst Am 1. Februar ist bas Reichstierschutzgesetz in Kraft getreten. Mit ihm sinb enblich wesentliche Bestrebungen ber deutschen Tierschutzvereine, vor allem auch des Gießener Tierschutzvereins, ver­wirklicht worden. So stellt dieses Gesetz zum ersten Male im ganzen Reichsgebiet unnötige Tierquälereien und rohe Tiermihhandlungen ein­heitlich unter wirkungsvolle Strafen.

Von besonderer Bedeutung für den Verein ist seine Eingliederung in den ReichsbundVolks- tum und Heimat". (Bekanntlich ist derTier- schutzverein für Hessen" mit seinen 8000 Mitglie­dern geschlossen imReichsbund" aufgegangen.) Dieser Reichsbund setzt sich aus einzelnen Land- schäften zusammen, von denen jede einem Land­schaftsführer unterstellt ist. Wir bilden die Land­schaftRheinfranken-Nassau-Hesse n". Sie ist dem Ministerialrat Ringshaufen unter­stellt: er ist also unser Landschaftsführer. Unter Be- rücksichtiguna der besonders Gelagerten Verhältnisse unserer hessischen Heimat sind fünf Fachämter ge­schaffen worden:

Volkskunde und Volkstum,

Heimatgeschichte und Denkmalpflege, Heimatkunde und Naturschutz, Tierschutzkunde, Volkskunde.

Der Leiter des Fachamtes für Tierschutz ist Dr. S p i l g e r (Darmstadt). Er weilte auch einigemale in Gießen und berichtete dem Vorstand des Tier- sckutzvereins über die Neuorganisation ber Tier- schutzvereine. Da die Tierschutzvereine bes ganzen Reiches neuerdings vom Reichsmini st erium bes Innern zusammengeschlossen worden sind, untersteht auch bas Fachamt für Tierschutz unserer Landschaft dieser Stelle. Aber die für unsere Land­schaft getroffene besondere Regelung hat trotzdem die Zustimmung Berlins (Dr. Buttmann) gefunden und bleibt also bestehen. Die Organisation des seit­herigen Tierschutzvereins für Hessen wird nun auch in Nassau und Kurhessen durchgeführt werden.

Auf Grund einer am 18. Dezember 1933 von Ministerialrat Ringshausen erlassenen Anord- nung, welche die Auflösung des Tierschutzvereins für Hessen anorimet, bleiben die seitherigen Orts­gruppen bes Vereins, auch solche ber Fachgruppe

Kampfgenossen, dem Holsteiner Wallach "Egly" am Frankfurter Reitturnier am 10./11. März beteiligen.

Eine überraschende Niederlage er­litt der deutsche Meister Gottfried von (Tramm beim internationalen Turnier in Monte Carlo, wo er schon in einer der Vorrunden von dem jungen Deutschböhmen Hecht mit 0:6, 7:5, 6:4 geschlagen wurde. Mit Dr. Kleinschroth als Partner kam von Gramm im Doppel um denButler-Pokal eine Runde weiter.

Die Saskatoon Quäkers schlugen am Mittwoch auf dem Rießersee die USA.-Rangers mit 6:1 (4:0, 0:0, 2:1) Toren.