2. Den vollen Leydheckerprels erhielt Erich K l u s k a für feine Arbeit: „Das Gemeindeideal Wicherns".
3. stud. phil. Liselotte Röder mit der Arbeit: „Oliver Wendell Holmes als Vertreter amerikanischen Diktorianertums."
4. Rudolf Wefenberg- Gießen mit einer Arbeit: „Es soll Entstehung und Wesen, Geschichte und Formentwicklunq des deutschen Sakramenthauses im besonderen an Beispielen Hessens und des Mittelrheingebietes dargestellt werden."
5. Aloys Seiler, Hochheim bei Worms mit der Arbeit: „Beiträge zur Geschichte des Bistums Worms."
6. Heinz Thomas, Gießen, mit einer Arbeit über: „Die Sehnenkongruenz der algebraischen gewundenen Kurve dritter Ordnung ist Trägerin eines ternären Gebietes. Man soll die Geometrie der automorphen Transformationen der Sehnenkongruenz studieren, die durch die linearen Substitutionen des ternären Gebietes induziert werden."
Sämtlichen Preisträgern ist von den Fakultäten der volle Preis zuerkannt worden.
Den Diezpreis erhielt Studienreferentar Hans Zinser auf Grund der von ihm eingereichten Arbeit: „Jerome-Jean Tharaud und Romain Rolland. Problemstellung und Problembehandlung im Umkreis der zeitgenössischen französischen Literatur".
Don der Osann-Beulwitz-Stiftung wurde nach den Gutachten der Fakultäten folgenden Studierenden je ein voller Preis zuerkannt:
cand. med. Leonhard Backmann für seine Arbeit: „Die in der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen seit 1896 behandelten Fälle von Hirngeschwulst sollen zusammengestellt, nach bestimmten Gesichtspunkten geordnet und besonders im Hinblick auf die psychischen Symptome beschrieben werden".
stud. med. Karl 21 r mb ruft für seine Arbeit: „Deutung komplizierter Ohrmuschelformen bei Säugetieren".
stud. med. Georg Relz für seine Arbeit: „Vergleichende Untersuchungen über Blut- und Milchge- rinnung".
cand. phil. Ludwig H ö r r für seine Arbeit: „Aufklärerische und romantische Züge im Werke Percy Bysshe Shelley".
cand. phil. Johann Hummel für seine Arbeit: „Die Reste griechischer Wirtschaftsbücher in der Papyrussammlung der Gießener Universitätsbibliothek und in der Sammlung Janda sollen entziffert und erläutert werden".
cand. rer. nah et math. Karl Ernst Rhein- furth für seine Arbeit: „Welche wiederkehrenden Wettertypen sind im Ablauf des Jahres in Deutschland festzustellen?"
Von den für andere wissenschaftlich gebildete Bewerber ausgeschriebenen Preisen wurde ein solcher zuerkannt: Prof. Lic. D. Adolph- Gießen für die Bearbeitung des Themas: „Die Auseinandersetzung des gegenwärtigen Protestantismus mit dem Existenzproblem".
Seine Magnifizenz sprach den Preisträgern seine herzlichen Glückwünsche aus.
Rach dem Rektor sprach für die Gießener Studentenschaft der Hochschulgruppenführer des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes Gießen
pg. Bernhard Edler von Graeve.
Er nahm für die Studenten in Anspruch, daß sie das lebendige politische Gewissen der Universität darstellten und daß bei der erfolgreichen Zusammenarbeit im letzten Jahre die Studenten die aktivere Rolle gespielt hätten. In den Vordergrund seiner Ausführungen stellte der Redner das Problem Staat und Bewegung in ihrer gegenseitigen Beziehung. Man könne erst vom totalen Staat sprechen, so fuhr er weiter, wenn es gelungen sei, den totalen Menschen zu formen. In dieser Aufgabe gäbe es keine Trennung von Politik, Kultur und Religion. Der deutsche faustische Drang nach Einheit sprenge in seiner Lebendigkeit starre Formen. Bei aller Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeit wäre es das Gesetz des Handelns, zu verhindern, daß die bisher erstrebte Reinheit der Wissenschaft nicht in den doppelsinnigen Ausdruck der Sterilität münde. Der Hochschulgruppenführer wandte sich damit auch gegen alle Phrasen von gesetzmäßiger organischer Entwicklung, die sich im Massenwahn des Marxismus selbst gerichtet hätten. So wie es
vom Steinhaufen züm stolzen Bau eines Domes keine Entwicklung gäbe, sondern nur Arbeit und verantwortungsbewußte Gestaltung von Natur und Lebensgesetzen, so könne auch der Bau des Staates nur durch die Leistung entstehen. Darum gelte es, wirkliche Werkverbundenheit gegen abstrakte Geistesakrobatik zu erziehen. Die politische Schulung der Gießener Studentenschaft habe im wesentlichen zwei Aufgaben. Einmal, dem jungen Menschen die innere Haltung zu geben, die ihm gestatte, seine Aufgabe an Staat und Volk aus der tiefsten Verantwortung seines Seins zu erfüllen; zweitens aber, ihm auch das positive Wissen als Rüstzeug für diese Aufgabe in die Hand zu geben. In dieser Erziehungsaufgabe fände sich die Studentenschaft mit allen wertvollen Kräften der Hochschule in gemeinsamer Arbeit, für deren bisherigen Erfolg der Redner dem Rektor und den mitarbeitenden Professoren dankte. Man sei zufrieden, so fuhr von Graeve fort, wenn an der Hochschule ein kleiner, fest geschlossener Kreis von verantwortungsbewußten und von der gemeinsamen Aufgabe durchdrungenen Menschen vorhanden sei. Heute, wo irgend welche Verräter an der nationalsozialistischen Revolution nach zwanzig Jahren Freiheitskampfes der Deutschen an der Zielsetzung und Ausgangsstellung unseres revolutionären Kampfes sich vergängen, sei es besonders wichtig, daß diese Aufgaben im Vordergrund stünden. Millionen des Weltkrieges und Hunderte von Toten der nationalsozialistischen Revolution seien für ein anderes neues Deutschland gestorben. Die Zerschlagung des Verrats von Versailles und
Weimar fei nicht das Endziel unserer Revolution. Die Ausgangsstellung und Geisteshaltung unseres Kampfes sei nicht der spießerische Herdeninstinkt von Ruhe und Ordnung, sondern < immerwährender Kampf und Bewegung. Was immer auch kommen möge, der Nationalsozialismus fände in feinen wirklich Getreuen eine Gewalt, die es uns gestatte,'von vorne anzusangen. Wir haben ein Jahr in friedlicher und ruhiger Aufbauarbeit an Staat und Volk gewirkt, und wenn man uns heute zwänge, die Revolution in ihren Grundfesten vor Verrat zu schützen, sind wir bereit, nach alter Weise auf der Straße für sie zu kämpfen. Dann würde aber die Schuld auf jene fallen, die uns zu diesem Schritt zwängen. Der Redner schloß seine Ausführungen mit einem Wort Walter Hänsels: „Und wird die. Faust uns schwach von Schwielen, wir glauben unsren erogen Zielen und glühen Feuerbrände und hoffen tief in harter Schmach auf Deutschlands Sonnenwende."
Oer Ausklang des Tages.
Der Nachmittag brachte sportliche Darbietungen uno die Endwettkämpfe der Studentenschaft auf dem Universitätssportplgtz. Unter den zahlreich erschienenen Zuschauern sah man auch u. a. Ministerialrat Ringshausen.
Der Abend vereinigte Dozenten und Studenten mit ihren Familien und die Gießener Bevölkerung in der Volkshalle zu einem gemütlichen Zusammensein mit Tanz. Im Verlaufe des Abends war die Siegerverkündigung und Verteilung der Preise der nachmittags stattgefundenen Wettkämpfe.
Die Reichsjugendwettkämpfe der Schulen in Gießen.
Oie Wettkämpfe der Mädchen.
Wegen der ungünstigen Sportplatzverhältnisse mußten die Wettkämpfe der Mädchen schon vor dem eigentlichen Termin stattfinden. Die Wettkämpferinnen aller Mädchenschulen sammelten sich am Wernerwall und zogen gemeinsam unter Gesang zum Universitätssportplatz. Eine kurze unvorbereitete Körperschule leitete den Dreikampf ein. Durch die ungünstige Witterung waren die Leistungen in den Kämpfen beeinträchtigt. Trotzdem wurden sehr gute Ergebnisse erzielt.
Siegerlifte der Mädchen.
Jahrgang 1 922 /23 (Teilnehmerzahl 104, Sieger 62): 1. Schmidt, Gertrud (Lyzeum), 60 Punkte; 2. Heißler, Elisabeth (Schillerschule), 56 P.; 3. Stein, Inge (Pestalozzischule), 54 P.; 4. Krausch, Liselotte (Lyzeum), 53 P.. 5. Emmrich, Liselotte (Schillerschule); Burkhard, Lotte (Lyzeum), je52P.; 6. Licher, Liselotte (Goetheschule); Grau, Wilhelmine (Goetheschule); Buß, Hermine (Gymnasium), je 51 P.; 7. Hartmann, Elli; Wurm, Ilse; Ferger, Margot (sämtlich Schillerschule), je 48 P.; 8. Pflü- aer, Hilde; Repp, Hilde (sämtlich Schillerschule); Knorr, Sieglinde (Goetheschule); Bender, Marie (Goetheschule); Strauch, Käthe (Pestalozzischule); Pfeffer, Hilde (Lyzeum), je 47 P.; 9. Sievers, Emmi; Vogel, Erika; Herrmann, Anneliese; Frey, Elfriede (sämtlich Goetheschule); Markart, Friedel (Schillerschule); Meyer, Annemarie (Lyzeum); Clarius, Heilwia (Lyzeum), je 46 P.; 10. v. Bentheim, Erika (Lyzeum); Zöll, Helga (Pestalozzischule), je 45 P.
Jahrgang 1920/2 1 (Teilnehmerzahl 107, Sieger 63): 1. Seim, Else (Lyzeum), 65 Punkte; 2. Schäfer, Liselotte (Lyzeum), 63 P.; 3. Schaefer, Erika (Lyzeum); Kröck, Annemarie (Lyzeum), je 59 P.; 4. Sessous, Dorette (Lyzeum), 58 P.; 5. Reibeling, Ilse (Schillerschule); Wolf, Ortrud (Lyzeum), je 57 P.; 6. Wahl, Frieda (Schillerschule), 56 P.; 7. Georg, Anneliese; Köhlinger, Margot; Keßler, Lotte; Ockel, Marianne (sämtlich (Lyzeum), je 55 P.; 8. Schember, Erna (Schillerschule), 50 P.; 9. Schickel, Gertrud; Löffler, Elli; Gans, Gertrud (sämtlich Schillerschule); Ludwig, Else (Goetheschule), je 49 P.; 10. Jakoby, Lilli (Goetheschule); Treusch, Liselotte; Becker, Hildegard; Becker, Liselotte; Hubing, Anneliese (sämtlich Lyzeum); Schmitz, Liesel (Schillerschule), je 48 P.
Jahrgang 1918/19 (Teilnehmerzahl 26, Sieger 13): 1. Seipel, Liselotte (Lyzeum), 52 Punkte; 2. Jochum, Greta (Goetheschule), 50 P.; 3. Fuchs, Hildegard (Oessentl. HEelslehranstalt); Kreuzburg, Margot (Lyzeum), je 49 P.; 4. Lenz, Liselotte (Lyzeum), 48 P.; 5. Bauer, Gertrud (Lyzeum); Georg, Otti (Lyzeum), je 46 P.
Jahrgang 1916/17 (Teilnehmerzahl 8, Sieger 4): 1. Weyel, Margrit (Lyzeum), 55 Punkte; 2. Seim, Marie (Oeffentl. Handelslehranstalt), 49 P.
Oie Giegerliste der Knaben.
Jahrgang 1 922/23: 1, Klinke! (O-R.) 65 Punkte; 2. Kuse (O.-R.), Luh (Rea ), Knaus (Realg.) je 62 P.; 3. Ehmann (Goe.) 61 P.; 4. Gilbert (Rea.), Neuser (Rea.), Schneuker (Rea.) je 58 P.; 5. Kauß (OR.), P. Kümmel (OR') je 57 P.; 6. Boll (Rea.), Engel (OR.), Heinz (Pe.j, Grah (Rea.), Demper (Pe.) je 56 P.; 7. Eckel (Pe.), Frischholz (Pe.), Obermann (Rea.) je 55 P.; 8. Mootz (Goe). Hainer (Pe.), Rein (Goe.) je 54 P.; 9. Kraft (Pe), Krieger (HP.), Gottschalk (Rea.), Launsbach (Rea.), Kleemann (P.), Teubert (Rea.), Schmidt (HP.), Schom- 6er (Pe.) je 53 P.; 10. Döll (Rea.), Feuster (Pe.), Renner (Gy.), Rupventhal (OR.) je 52 P.; 11. Funk (Pe.), Jsheim, (OR.), Limberger (Rea.), Meurer (Pe.) je 51 P.; 12. Balser (Schi), Gaß (Gy.), Maier (Rea.) je 50 P.; 13. Bischoff (Gy ), Dunkel (Pe.), Hellroia (Rea.), Rochlitz (Goe.), Theis E. (Pe.), Theis W. (Pe.), Stratmann (OR.), Schädlich (Pe.), Schmidt (Rea.), Stieler (Ooe.) je 49 P.; 14. Herrmann (Goe.), Knapp (OR.), Schunk (Rea.) je 48 Punkte; 15. Erlemann (Pe.), Rausch (Pe.), Schenk (OR.), Schmidt (Pe.), Schneider (Pe.), Wack (Pe.) je 47 P.; 16. Hirsch (Pe.), Pfeiffer (Pe.), Seitz (Goe.) je 46 P., 17. Baumann (Pe.), Becker (Gy.), Dietrich (Pe.), Mahr (Pe.), Roth (Schi.), Simons (HP.), Schlosser (Gy.), Schröder-(Goe;), Wolf(Goe.), Sturm (OR.) je 45 P.; 18. Rodhagen. (Goe.), Knorr (OR.), Lock (Pe.), Manns (Gy.), Maus (Goe.) Schütz (OR.), Schmittdiel (Pe.) je 44 P.; 19. Kramarznk (Schi.), Köttgen (Gn.), Adolph (Pe.), Müller (Goe.), Nutzenberger (Pe.), Schönte (Pe.), Volk (Rea.), Wagner (Gy.), Wallenfels (Gy.) je 43 P.; 20. Ewald (Gy.), Keil (Pe.), Heeg (Pe.), Koch (Goe.), Kretschmann (Pe.), Müller (Rea.), Pötz (Pe.), Schmidt (Gy.), Schulz (Schi.), Wolgast (Pe.) je 42 P.; 21. Althaus (Goe.), Habeth ($oe.), Dingler (Gy.), Veith (Goe.), Mohr (Goe.), Wickert (Goe.), Strauch (Goe.) je
'41 P.; 22. Happel (Rea ), Lippert (Rea.), Rink(Pe.), Stephan (Rea.) je 40 Punkte.
Jahrgang 1 920/21: 1. Goß (Gy.) 90 P.; 2. Uhrberg (Rea.) 83 P.; 3. Ott (OeH.) 76 P.; 4. Göbel (Gy.), Wank (OR.) je 71 P.; 5. Vogt (Rea.) 69 P.; 6. Berkenloff (HP-), Brückel (Rea.) je 67 P.; 7. Schreier (Goe.), Stock (VH.) je 66 P.; 8. Rinn (OR.), Will (OR.) je 65 P.; 9. Schmidt (Pe.), Jung (Pe.) je 64 P.; 10. Pflüger (Pe.), Topp (Rea.) je 63 P.; 11. Binfel (Rea.), Braun (Rea.), Hermes (OR.), Pletfch (Goe.), Schwarz (Goe.), Stehr (Rea.), Jughardt (Rea.), Merker (Rea.), Rücker (Rea.) je 62 P.; 12. Schlitz (Pe.), Seim (Goe.) je 61 P.; 13. Berg (Goe.), Kirdorf (Rea.), Scherer (Goe.), Schneider (OR.), Werner (Goe.), Möckel (Rea.) je 60 P.; 14. Ganz (Rea ), Weigel (OR.), Linkmann (Goe.) je 59 P.; 15. Amend (OR.), Müller (Goe.), Schaub (Rea.), Schwender (Rea.) je 58 P.; 16. Fuchs (Rea.), Bördner (Pe.), Siegfried (Rea.), Zück (OR.) je 57 P.; 17. Balfer (OR.), Müller (Rea.), Brück (OR.), Tag (VH.) je 56 P.; 18. Brück (OeH.), Hallenberger (Rea.), Rüsch (OR.), Noll (P.), Zimmer (Rea.) je 55 P.; 19. Babel (Goe.), Brüggemann (Gy.), Heisler (Pe.), Feller (Rea.) je 54 P.; 20. Hahn (OR.) 53 P.; 21. Adolph Ph. (Gy.), Becker (HP.), Hausrath (Pe.), Hengst (Rea.), Hölters (OR ), Gemmer (Pe.), Gilbert (Goe.), Trommers- höuser (OR.), Schlamp (Pe.), Volkert (P.), Heller (Goe.) je 52 P.; 22. Bonarius (Pe.), Gaubach (OR.), Wagner (Goe.), Oberlies (Pe.), Otto (OR-), Wagner (VH.), Schmuck (VH.), Müller (Pe.), Weingärtner (Goe.), Winterhoff (Rea.) je 51 P.; 23. Lehmann (GyZ, Lutze (Goe.). Steinmüller (OeH.), Wolf (Goe.) je 50. P.; 24. Mayer (Rea.), Rausch (Rea.), Volk (Rea.) je 49 P.; 25. Bernard (Pe.), Engelbach (OR.), Heog (Pe.), Kirchner (Pe.), Röh» mig (VH.), Storck (Pe.) je 48. V.; 26. Franz (Rea.), Jäger (Goe.), Otto (Goe.), Sahl (Pe.), Weiß (Rea.), Willaredt (Pe.) je 47 P.; 27. Frenk (Rea.). Deibel (Rea.), Pfeiffer (HP.), Schieferstein (Rea.), Schwarz (Ve.), Seuling (Pe.) je 46 P.: 28. Kraft (Pe ), Schmidt (Goe.), Schwarz H. (Goe.), Schwarz O. (Goe.), Stehr (Goe.) je 45/P.; 29. Bühler (Gy.), Buffier (Rea.), Hassend (Goe.), Hebstreit (Rea.), Linkmann (Goe.), Meissinger (OeH.), Müller (Rea.), Klein (OR.), Otzwald (OR.), Schmittdiel E. (OeH.) je 44 P.; 30. Nachtigall (Rea.), Rullmann (Goe.), Törner (Goe.). Sammet (Pe.). Weimer (Goe.) je 43 P.; 31. Adam (Rea ), Köttgen (Gn.)/ Riebeck (Ve.), Schuld! (Ve.) je 42 P.; 32. Götz (Pe.), Lotze (Gy.), Ludwig (Gy.), Reichmann (Rea.), Semmler (Goe.) je 40 Punkte.
Jahrgang 1918/19: 1. Klen (OR.) 82 Punkte: 2. Löw (HP.) 74 P.; 3. Möll (Rea.) 73 V:; 4. Allmenröder (HP.) 68 V.; 5. Dormann (OeH.), Setzer (Rea.) je 65 P.; 6. Hönae (Reo.), Jäger (HP.) je 64 P.: 7. Deiker (VH.) 63 V.: 8. Gitbert (Rea.), Göbel (OR.), Martern (OR.) 58 P.; 9. Herrmann (HP). Ortbwein (Gn.), Schmidt (OR.) je 57 P.; 10. Bork (Rea.) 56 V.: 11. Häuser (DH ), Manns (Gy.) je 54 P.; 12. Hasenzahl (OR.), Kraft (VH ), Langsdorf (Rea.) 53 P.; 13. Hofmann (OR.), Neu (Rea.). Reinewald (Gy.), Seibert (OR.) je 52 P.; 14. Christ (OR.), Butter (Rea.), Haas (VH.), Lenz (OR.) je 51 P; 15. Krenzien (Gy.) 50 P.; 16. Heller (Pe.), Jmmel (Rea.), Wiegand (OeH.) je 49. P.; 17. Hoffmann (Rea.). Genanaqel (VH.)> Krömer (OeH.), Ovvenheimer (Rea.), Seibert (OeH.), Werth (HP.) fe 48 D.; 18. Fink (VH ), Häuser (VH.), Weiß (Rea.), Wacker (Rea.), Zimmer (HP.) je 47 P.; 19. Einhäuser (Rea.), Voael (OeH.) je 46 P.; 20. Damm (DH.), Göbler (HP.), Töpfer (Rea.), Teppler (Rea.), Weyel (OR.) fe 45 P.; 21. Glänzer (OeH.) 43 P.; 22. Dapper (Goe.), Kröck (HP.), Möll (Rea.) je 42 P.
Jahrgang 1916/17: 1. Menges (OR.) 58 Punkte; 2. Volk (Rea.) 54 P.; 3. Pieper (Rea.) 52 P.; 4. Blaß (Rea) 51 P.: 5. Seibert (Rea ), Weitel (Gy.) je 50 V.; 6. Feist (Gn.) 49 P.; 7. Binget (HH.), Noll (Gn.), Schraub (Gy.) je 48 P.; 8. Falls (Gy ), Doat (VH.), Wagner (Rea.) je 47 V.; 9. Ktingetböfer (HP.), Lautenbach (Rea.) je 46 P.; 10. Hill (OR.), Laudon (OR.). Schmutbach (Rea.) je 45 P.; 11. Kern (HP.), Müller (Gy.), Sorg (Rea.) je 42 P.: 12. Reuning (Gy.), Seim (Gy.) je 41 P.: 13. Hummel (Rea.), Kreiling (OR.), Schmittdiel (HH.) je 40 P.
Jahrgang 1915 und älter: 1. Rieder (OR.) 58 Punkte; 2. Strack (Ren.) 56 D; 3. Rodri- auez (Gy.) 55 P.: 4. Linper (OR.) 50 P.; 5. Knapp (OR.) 49 P.; 6. Diehl (Rea.) 42 P.
Karl Dieter Albert
Unsere Brigitte hat heute ein Brüderchen bekommen 3ofef Röder und Frau Maere, geb. Beil
z. 3- Evangelisches Schwesternhaus Gießen
Gießen (Bückingstraße 5), den 30. Juni 1934
3926 D
2326 A
und zum Bauen
Abermann
Lichtspielhaus •Gießen
Ab heute Montag
täglich 4, 6 und 8.30 Uhr:
Liane Haid
Viktor de Rowa
in dem spannenden und geheimnisvollen
Kriminal-Film 3909C
Polizei-Akte 909
I(Der Fall Tokeramo) j mit Paul Henkels und Bern- I hard Götzke.
Vorher ausgezeichnet. Beiprogramm, u. a.: I
Carnera-Paolino I
im Kampf um die Welt-Meisterschaft. I Außerdem die Ufa-Ton-Woche. I
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 26. Juni 1934 bei der Firma h. Schaffslaedl, Gesell- schaft mit beschränkter Haftung in Gießen, eingetragen: Otto Bergen -ist als Geschäftsführer ausgeschieden. Ferdinand Wagner in Gießen ist zum zweiten Geschäftsführer bestellt; er ist nur zusammen mit einem Prokuristen zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt. Karl Fester in Gießen ist Prokura erteilt mit der Maßgabe, daß er nur zusammen mit dem zweiten Geschäftsführer zur Vertretung berechtigt ist. 39250
Hessisches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 27. Juni 1934 bei der Firma Luffverkehrakliengesell- schaft Oberhessen-Lahngau, Gießen, eingetragen: Prooinzialrat Heinrich Vogt in Gießen ist zum Vorstandsmitglied bestellt. Hauptmann Behrends in Gießen und Regierungsrat Ludwig Schmidt, daselbst, sind als Vorstandsmitglieder ausgeschieden.
Hessisches Amtsgericht. 39240
Bekanntmachung.
Freitag, den 6. Juli 1934, um 14 Ahr, werden im Hofe der Polizeidirektion Gießen nachstehende Fahrzeuge öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert: 39150
1 Personenkraftwagen (Limousine), Marke „Chevrolet", Baujahr 1929, 46 PS, 3137 ccm, fünffach bereift, gut erhalten.
1 Motorrad, Marke „Zündapp", Baujahr 1928.
1 Herrenfahrrad, Marke „Diamant".
Die Fahrzeuge sind eine Stunde vor der Versteigerung am Dersteigerungsort zur Besichtigung ausgestellt.
Gießen, den 28. Juni 1934.
Hessische Polizeidirektion. I. A.: Beat e.
Alsfeld, den 1. Juli 1934.
Betreff.: Hotel „Oeutfches Haus" in Alsfeld
Wir bringen zur allgemeinen Kenntnis, daß obiges Anwesen von dem seitherigen Inhaber Hermann Schmal! vom i.Zuli ab unveräm dert weitergeführt wird. 3914 D
Bürgermeisterei Alsfeld.
Or. Dölsing.
3908 V
Sauerkirsch- Süfckirsch- Marmelade
Opekta
Aus Früchten gewonnen
Rezept
3 Pfund entsteint gewogene Sauerkirschen und 1 Pfund entsteinte möglichst dunkle Süßkirschen sehr gut zerkleinert» und mit 4 Pfund Zucker zum Kochen bringen. Hierauf 10 Minuten stark durchkochen, dann 1 Normalflasche Opekta zu 86 Pfennig hinzurühren und sofort In Gläser füllen. — Ausführliche, Illustrierte Rezepte für alle Früchte und Etiketten für Ihre Marmel^dengläser liegen jeder Flasche bei.
Trocken-Opekta (Pulverform) wird gerne für kleine Mengen Marmelade, Gelee und für Tortenübergüsse verwendet. Päckchen für 31/» Pfd. Marmelade 45 Pfennig, für Tortenüberguß 23 Pfennig. — Genaue Rezepte sind aufgedruckt.
Achtung! Rundfunk! Sie hören während der Einmachzeit über alle deutschen Sender jede Woche den interessanten Lehrvortrag aus der Opekta-Küche „10 Minuten für die fortschrittliche Hausfrau**. — Rezeptdurchgabe! Die genauen Sendezeiten ersehen Sie aus den Rundfunk-Zeitungen.
•Mit 0ftekta M4*d 3&ie Mawneßaele £ifäigeb! Früher — ohne Opekta — nahm man auf 4 Pfund Früchte etwa 3 Pfund Zucker; das waren zusammen 7 Pfund. Man mußte jedoch eine Stunde und noch länger kochen, bis die Masse endlich fest wurde; dann war aber durch das stundenlange Kochen ein Drittel bis fast die Hälfte eingekocht. Von 4 Pfund Früchten und 3 Pfund Zucker, also von zusammen 7 Pfund, erhielt man nur etwa bis höchstens 5 Pfund Marmelade Solche Kochverluste gibt es mit Opekta nicht mehr; denn die Kochzeit beträgt ja heute nur noch 10 Minuten. Und jetzt überlegen Sie einmal I Man erhall ohne Opekta: aus 4 Pfd, Früchten + 3 Pfd, Zucker ca, 4*1 q Pfd, .Marmelade mit Opekta: aus 4 Pfd. Früchten 4- 4 Pfd. Zucker ca, 8 Pfd. Marmelade Wenn man Opekta verwendet, erhält man also so viel an Marmelade mehr, daß man das Opekta nicht allein ganz umsonst hat, sondern daß außerdem noch jedes einzelne Pfund Marmelade erheblich billiger in der Herstellung wird.
... MndL 4aga tagt xU» xla$u? „Opekta kann man mit Appe
tit verwenden, da bs ein natürliches Produkt ist, wos sogar noch Aroma und
Geschmack der Marmelade erhöht. Bin auf meinen Marmeladenschatz sehr stolz, besonders, da ich viel Geld gespart habe." L. </ Alf'
Berlin-Reinickend..Engelmannweg 79^14^(1.1933. fj*1 Wrw* MVr'IrWZv


