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SJL-tfport

Die Leichtalhletik-Meisterschaslen der MverW

richten wir noch.

Die Lag- im Luli

Spenden für die 7!SD.

werden eingezahlt auf Konto Nr. 4513 bei der Bezirkssparkaffe Gießen.

In Wimbledon stehen nun dieletzten Acht" ........t. Es sind dies bei den Herren u,iutu|uiu, öiuqitu, Justin, Shields, Perry, Lott, Kirby und Wood; bei den Damen Round, Payot, Palfrey, Mathieu, Jacobs, Außem, Harttgan und

Scriven.

*

Dreimal A lfa-R orn e o hieß es am Sonn­tag bei dem Großen Autoprois von Frankreich au der Pariser Rennbahn von Linas-Month6ry. Don den 14 gestarteten Wagen kamen nur vier ins Ziel. Sieger wurde der Franzose Chiron vor Darzi, Moll und Benoist. Die fünf gestarteten deutschen Wagen mußten sämtlich aufgeben.

dürfen besonderen Schutzes.

Fasanen und Feldhühner führen ihre Jungen. Wenn .nicht der frühe Kleeschnitt ihnen geschadet hat, dürfte die Brutzeit bei dem trockenen Wetter gut verlaufen sein.

Am 16.Juli beginnt die Jagd auf die Wlld- ente. Die Jungenten normaler Schafe dürften brs dahin flugbar sein. Da unsere Entenbestände leider von Jahr zu Jahr aus verschiedenen Ursachen zurückgehen, hüte sich der Weidmann, die alte Ente zu schießen, die er am Größenunterschied meist noch aut unterscheiden kann. Er schadet mit ihrem Ab­schuß nur sich selbst. Die alten Erpel sind> m der Schwingenmauser und dann flugunfähig. Ihr 2lb= schuh vor dem stöbernden Hund ist bei der Vorsicht und Gewandtheit der Rauherpel von besonderem

Minuten.

4 X 1 0 0 - Meter: 1. Staffel der Sportstudenten 46 6 Sek.; 2. Merovingia 47,5; 3. Hassa-Rhenania.

Olympische Staffel: (800, 200, 200, 400 Meter): 1. Turnerschaft der Hasso-Raffovia 4:14,6; 2. Merovingia 4:16,5 Min.

Hochsprung: 1. Acker, P. (Fr.) 1,70; 2. Schu­ster, W., 1,55; 3. Schneider, K. (Chattia) 1,50 Meter.

Weitsprung: 1. Acker, P. (Fr.) 6,58; 2. Luh,

Abschuß, wie den zukünftigen (Kontrollvorschriften kommen!) es mit der Wahrheit sehr genau zu ne^ men. Denn im Hintergrund droht eines, was nach dem preußischen Jagdgesetz z. B. ausgesprochen wer­den muß: Entzug des Jagdscheines! Es ist be­kannt, daß eine große Zahl von Jägern sich um diese Dinge noch nicht gekümmert hat, oder an eine laxe, unkontrollierende Handhabung denkt. Es wird anders kommen. .., ,

Bei dem Abschußplan wird es zunächst daraus ankommen, in dem einen oder anderen Remer den Wildstand zu erhöhen, in anderen ihn zu ver- ringern. Dabet spielen die Rücksichten auf die Landwirtschaft und Forstwirtschaft die wesentliche Rolle. Es wird sich aber allgemein darum handeln

Die Gehmeisterschaft über 25 Kilometer konnte Paul Niemann von Kurhessen Kassel in 2 Stunden, 24 Minuten und 23 Sekunden vor sei­nem 46jährigen Konkurrenten Bendick (DfW

Meisterschaft des Gaues XII (Nordhessen) im Mara­thonlauf ausgetragen. Gleichzeitig wurde auch die 25-Kilometer - Gehmeisterschaft bestritten. Für den Marathonlauf hatten sich acht Läufer eingefunden die sich über die 42,2 Kilometer lange Strecke aus den Weg begaben. Die erzielten Ergebnisse sind her­vorragend zu nennen. Bon den acht Startenden konnten sechs das Ziel passieren. Sieger wurde Schranke! von DfB. Diez in der guten Zeit, von 3 Stunden 22 Minuten und 13,4 Sekunden. Den zweiten Platz belegte der Gießener 1900er Fauls eit, der zum ersten Male diese klassische Strecke hinter sich brachte, gemeinsam mit Reu- s ch e r von DfB. Diez in 3 Stunden, 24 Minuten und 31 Sekunden. In größeren Abständen folgten die übrigen drei Läufer. Die drei ersten Sieger lie­fen das Rennen in einer ganz hervorragenden Form, in wundervollem Stsl und waren im Ziel noch überraschend frisch.

des Gaues Nordhessen. ....... ---------------- - ,

Unter der Leitung de- Trainers W. Schmidt Friedberg) erringen. Wir werden über den Berlnus wurde gestern durchs die Spielnereinigung 1900 die! der Rennen noch ausführlich berichten.

Das Gemeinschaslsfesl.

der Sumer und Schützen in Friedberg

1. Bezirksturnfest des Bezirks Gießen im Turngau Nordheffen.

Der Juli pflegt wenigstens in feiner ersten Hälfte meist ein jagdlich ruhiger Monat zu s om. !Der, Reh bock, dem seit dem Junianfana das besondere Inter esse des Weidmannes galt, tft m feiner Feistzeit, steht meist im Getreide und tritt nur auf die be­nachbarten Kleeäcker oder Wiesen zu kurzer Aefung aus. Das Bild ändert sich allerdings in der zwei ten Monatshälfte bald, denn dann tritt das R e h- Iwild in die Brunft, die erst in den ersten Aro gusttagen ihren Höhepunkt zu erreichen pflegt Um diese Zeit wird es auch schon unrumg auf den Feldern, die Sense klingt, die Mähmaschine rattert und bringt das Wild auf die Laufe. Dazu kommt I hns Suchen nach Ricken, die Heimlichkeit der Feiste ist vorbei, und den Weidmann erwartet wieder guter Anblick.

I <5 t e q e r.

Der Schützenverein Friedberg, der mit dem Bezirksturnfest die Feier 'seinesi 25- jährigen Bestehens verbunden hatte, und die Tarn. Friedberg marschierten um die Abendstunde geschlossen am Kriegerdenkmal auf, woselbst der I Führer der Turngemeinde, Studienrat Thierolf, I einen Eichenkranz mit einem

Flaggerihiffung

bei der Gau- und Bezirksoberturnwart R. Paul (Gießen) dem Vaterland und seinen Führern den Gruß der Turnerschaft entbot und unter dem Ge­sangDie Fahne hoch" die Fahnen des dritten Reiches und das Banner der Turnerschaft am Mast hochstiegen. Anschließend begann, nachdem vorher schon der Stab der etwa 200 Kampfrichter und Riegenführer seine Weisungen entgegengenommen hatte, sofort

die turnerische Arbeit.

! Die Kampfplätze, auf denen die Turner zum volks­tümlichen Fünfkampf und die Altersturner zum volkstümlichen Dreikampf angetreten waren, boten ein frohbelebtes Bild, das seine bunten Farben noch erhielt als die Turnerinnen im blauen Kleide den erstmals in dieser Form veranstalteten Gemein­schaftskampf zum Austrag brachten. Im Turne r - Fünf kämpf, bei dem ganz ausgezeichnete Lei- ftungen gezeigt wurden, wurden Joh. Artz, Tv. Massenheim und Karl Michels, T v. 1846 Gießen mit 91 Punkten gemeinsam erste

Gedenken an die Talen f

niederlegte. Anschließend fand auf dem Festplatze die Uebergabe der Leitung des Bezirksfestes an Gauoberturnwart Paul statt. Mit herzlichen Gruß- roorten an die Turner und Turnerinnen des Be­zirks übernahm der Oberturnwart die Leitung des Festes, das durchgeführt werden solle unter dem LeitgedankenTreu unserem Volke, treu unserem Führer". Während die Schützen im Schuyenhaus einen Festakt begingen, wurden auf dem Festplatz in abwechselungsreicher Folge ansprechende turne- > rische Darbietungen der Tgm. Friedberg geboten, die dann gipfelten im

Weisterschaftslurnen der Vezirksbesten die deutsches Geräteturnen m vollen v e - ter Form zeigten und damit immer wieder den starken Beifall einer großen turnfreudigen Fest- gemeinte fanden. Den Meistertitel d-- Bezirks er­warben sich babei: am Pferd: S). Fluck, Tv. Limburg, 54,5 P.i «m 53 a r r e n : S). B tu 6, Tv. Limburg, 57 P.; am Reck: Adolf Flnk, T.- u.

Runde): 1. Landsmannschaft Chattia Platzziffer 3; 2. Landsmannschaft Merovingia Platzziffer 6; 3. Wingolf Platzziffer 9. Jede Korporation war durch je 4 Mann vertreten.

Kleinkaliberschießen, Mannschaftsmehr- kampf (je 5 Schuß, liegend, kniend, stehend freihan- diq): 1. ATV. Rheinsranken 508; 2. Turnerschaft der Hasso-Nassovia 452; 3. Wingolf 445 Ringe. Em- zelmehrkampf (gleiche Bedingungen): 1. Schilling (Adelphia) 148; 2. Hirzel, W. (Hass.-Nass.) 137; 3. Obenauer (ATV. Rhein^ranken) 136 Ringe.

Universitäts - Wettkampf Marburg g e a e n G i e ß en : 1. Landesunwersität Gießen 6982,975; 2. Universität Marburg 6810,725 Punkte.

Wettbewerbe der Studentinnen. I

7 5 Meter: 1. Jäger, H. (Turnseminar) 11,0;

2. v. Baumbach (TS.) 11,2; 3. Bettinghausen, E 11,6 Sekungen.

Kuaelstoßen: 1. Schüler, M. (TS.) 8,66; 2. Specht, I., 7,67; 3. Bettinghausen, E., 7,56 Meter.

Speerwerfen: 1. Bettinghausen, E., 23,12; 2. Böher, O., 21,45; 3. v. Baumbach (TS.) 20,48 Meter

Hochsprung: 1. Götze, L 1,30; 2. Jäger, H. (TS.) 1,26; 3. Rohmann, I., 1,25 Meter.

Weitsprung: 1. v. Baumbach (TS.) 4,49; 2. Bettinghausen, E-, 4,30; 3. Kipper, H., 403 Meter.

Dreikampf: 1. Bettinghausen, E., v. Baum- bach (TS.) je 49; 2. Schüler, M. (TS.) 45; 3. Götze, L., 39 Punkte.

Kurze Sportnotizen.

100 Meter: 1. Müller (Fr.) 11,3; 2 Acker, P. (Fr.) 11,4; 3. Luh, O. (Fr.) 11,7 Sek. Müller lief das Rennen ziemlich sicher nach Hause. In Acker hatte er einen ernsten Konkurrenten. Mit \V» Meter Dorsprung ging Müller durch das Ziel.

8 0 0 Meter: 1. Sickinger, W., 2:06,5; 2. Ploch, E., 2:13,6; 3. Bell, W., 2:18,0 Min.

3000 Meter: 1. Schwarz, G. (Hass.-Rhen.) 10:50,0; 2. Staab, W., 10:53; 3. Jessen, W. 11:07

müssen, einen stärkeren Abschuß an weiblichem Wild und einen stärkeren Abschuß schlecht veran­lagten männlichen Wildes zu erzwingen. Denn hier liegt der Grundfehler der seitherigen Abschuß- Methode: es wurden zu wenig Geißen geschossen und zu viele junge, gut veranlagte Bocke. Es wird dies in den nächsten Jahren anders kommen mus- en, um dann in wenigen Jahren ein günstigeres Geschlechtsverhältnis und wirklich gute Bocke zu erzielen. Das müssen die Grundlagen eines 21b- chußplanes sein und auch die Hauptgrundsatze, nach denen die Forstämter den Abschuß zu bewilligen haben. Das wird zunächst manchem Revierinhaber nicht passen, aber er wird schließlich doch einmal den Nutzen und die Freude davon haben.

Der Rothjrsch, der Schonzeit hat, hat den Aufbau seines Geweihes bald beendet und fegt. Tiere und Ricken führen Kälber und Kitze und be-

Die alte Reichsstadt F r i e d b e r g hatte die Zu- rüftung des 1. Bez-irksturnfestes des Bezirks Gießen im neuen Turngau Nordhessen übernommen. Bei herrlichem Sommerwetter und glanzvollem 25er- fouf wurde die reibungslose Durchführung zu einem vollen Erfolg für die gastliche Feststadt und die Turner und Schützen, die gemeinsam dieses Fest Der Volksgemeinschaft auf breitester Grundlage aufge- baut und damit ein nachahmenswertes Beispiel bester Volksfestkultur gegeben hatten

Das Fest begann Samstagnachmittag aut oem herrlich gelegenen Fest platz der Stadt Friedberg mit der

jeden Tag von hier und auswärts gepflückt. Da die Schasweide aufgehört hat, ist die Grasnarbe m - unseren großen Kiefernwaldungen groß und dicht , geworden und hat den Beeren die nötiae Feuchtig- feit bewahrt, so daß sie trotz der sonst herrschenden Trockenheit außerordentlich dick sind und ein seines Aroma haben. Durch die Kreishaushaltungslehre­rin Fräulein Adam findet in dieser Woche hier und in Naunheim je ein zweitägiger Ob ft« und Beerenverwertungskursus statt, Der hier von über hundert Personen besucht war.

Lustschuh auf dem Lande?

So mag mancher Volksgenosse fragen, dem diese Seilen zu Gesicht kommen. Aber selbstverständlich! Ziviler Luftschutz, wie er in allen Gauen des deut- schen Vaterlandes mit Tatkraft und Entschlossen­heit in die Wege geleitet wurde, ist keineswegs em Vorrecht der Großstädte und der industriellen Be- lirte, auch das flache Land hat ein starkes Inter­esse, mit derselben Willenskraft an der Erziehung der Bevölkerung zu arbeiten, wie dies in den Groß­städten zu beobachten ist.

Das beste Beispiel bieten Deutschlands Nach­barn. Sie haben seit dem Ende des Weltkrieges keine Kosten gescheut und keine Mittel unversucht gelassen, um weiteste Kreise der Bevölkerung von der Notwendigkeit des Luftschutzes zu überzeugen. Alle uns Deutschen benachbarten Staaten haben bei ihren Völkern Verständnis und weitgehende innere Bereitschaft vorgefunden. Wie viel mehr mutz das deutsche Volk in allen feinen Schichten entschlossen fein, dem Rufe des Reichsministers Göring und des Reichsluftschutzbundes zu folgen, zu- mal durch das Diktat von Versailles keine Mog- lichkeit der Abwehr und Verteidigung m der Lust besteht.

Revanche im Lokalkampf.

1900 verliert mit 6:3 Toren.

Auf dem Waldsportplatz standen sich gestern die beiden -ften Mannschaften der Spielvereinigung 1900 und VfB.-Reichsbahn wieder im Lokalkamps gegenüber. Den Vorkampf konnte die Spielvereini- gung mit 4:1 gewinnen. Das Rückspiel ging nun wesentlich anders aus, als es erwartet war. Die VfB.-Elf erwies sich der Elf der Spielvereimgung überlegen und siegte mit 6:3 ^ren- ^ur stand bas Spiel 2:1 für DfB. Di- Mannjchast ter Blauweißen, die technisch zwar nicht schlecht spielte, war nicht widerstandsfähig genug, um den Grun- weißen die Waage halten zu können. In der Mann­schaft der Spielvereinigung standen nicht weniger denn fünf Jugendliche. VfB. hatte seine bewahrten Kämpen zur Verfügung. Wir berichten noch aus­führlich über das Spiel. _ . ,

Die komplette Mannschaft der Spielvereinigung konnte am Samstag gegen die Liga von VfB. Friedberg ein höchst ehrenvolles 3:3 erzielen.

Mm die Marathon-Meisterschaft

Auftakt der Großereignifse im Gießener Sportleben am Wochenende stellte die Austragung der Leichtathletikmeisterschaften der Universität Gie­ßen am Samstagnachmittag auf dem Unwersitats- sportplatz bar. Vor etwa 300 Zuschauern wurden die Wettkämpfe, bene* bie Ausscheibungen bereite am Mittwoch vorausgegangen waren, m rascher Folge ausgetragen. Mit ben Meisterschaften der Universität war auch diesmal wieder der Hochschulwettkampf der Universitäten Gießen und Marburg verbunden Dieser Hochschulwettkampf wurde von ber Universität Gießen mit 6982,975 Punkten gegen 6810,725 Punk­ten der Universität Marburg gewonnen. Zur Aus­tragung der Meisterschaften gehörte auch ein Wett­kampf im Kleinkaliberschießen, der sowohl als Mannschafts- wie auch als Einzelwettkampf bestrit­ten wurde. Zur Bereicherung des Programms des Nachmittags trug auch das Sportlehrer-Seminar bei, indem es mit einer Reihe von hervorragend schönen Hebungen der Körperschule des Bodentur­nens und mit Kampfspielen aufwartete. Neben den Studenten nahmen auch die Studentinnen und die Mitglieder des Turnseminars der Aliceschule teil und zeigten gute Leistungen. Die Wettkämpfe selbst brachten besonders in den Läufen recht interessante Begegnungen. Die Zuschauer wurden ständig durch die Bekanntgabe der Ergebnisse auf dem Laufenden gehalten.

Mit besonderer Freude wurde festgestellt, daß es sich Ministerialrat Ringshausen nicht nehmen ließ, den Studenten auch auf dem Sportplatz einen Be- such abzuftatten. Er interessierte sich lebhaft für die Wettkämpfe.

D«e Ergebnisse:

Wettbewerbe der Studenten:

Gewaltig sind die Werte, die es auf dem flachen! Lande zu schützen gibt. Kirchen Häuser, Scheunen, Diehställe, öffentliche Gebäude aller Art müssen für den Ernstfall ebenso gesichert werden, wie in den großen und größeren Städten. Voraussetzung ist die Erziehung der Bevölkerung. Möglichst zahlreiche Volksgenossen müssen bereit sein, sich in Kursen ^Jede Ortsgruppe des Reichsluftschutzbundes gibt I gern Auskunft. Wenn sich an einem Orte noch keine Ortsgruppe befindet, so setze man sich mit der Landesgruppe des Reichsluftschutzbundes in Frank­furt a. M., Schumannftrahe 52a, in Verbindung.

Rundfunkprogramm.

Dienstag, 3. Juli.

5 50 Uhr: Gymnastik. 6.15: Gymnastik. 6.40: Frühmeldungen. 6.55 von Donaueschingen: Früh- konzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 9 45: Eigene Sen- duna. 10: Nachrichten. 10.45: Praktische Ratschlage | für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11^50: So­zialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert. 13.50: Rachrichten. 14-' Mit- tagskonzert: La Traviata. 14.30: Nachrichten 14.40: Stund? der Frau. 15.35: Wirtschaftsbericht 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Buchbesprechung. 17^45: Kleine Diolinmusik. 18:Das ,dumme -uhn« ist doch nicht so dumm!" Eine kleine psychologische Plauderei vom Hühnerhof. Bon vr. meci. Zaiß, HA^kreuz- steinach. 18.15:Aus Wirtschaft und Arbeit .18.25. Uebertraguna nach Stuttgart: Italienischer Sprach- i unterricht. 18.50: Griff ins Heute. 19: RWtarkonzert aus unseren Gauen VIII. 20: Nachrichten. 20.15. . Stunde der Nation: Hausmusik aus alter Zeit. 20.4b, t Die Schwalm", ein urdeutsches Bauernland, Hör«

folge. 21.30: Leichte Unterhaltungsmusik.

Die letzten Vorrundenspiele um den Adolf-Hitler-Fuhballpokal" wurden am Sonntag in Saarbrücken und Stuttgart ausgetragen. In Saar­brücken siegte der Gau Südwest vor 20 000 Zu- chauern mit 3:1 (2:1) über Westfalen, während Bayern vor 12 000 Zuschauern in Stuttgart mit 4:1 (1:0) über Württemberg erfolgreich war.

*

Einen deutschen und zwei englische Siege gab es beim Großen Motorradpreis von Deutschland in Hohenstein-Ernstthal. Der Nürnber­ger L e y (DKW) fuhr in der Halbliterklasse den Sieg vor dem Schweden Sundquist (Husquarna) heraus. In der 250er-Klasie blieben Tyroll-Smith auf Rudge und in der 350er-Klaffe Simpson (Norton) Sieger.

AuchderachteLänderkampfder Wasser­ballmannschaften von Deutschland und Holland endete mit einem deutschen Sieg. Vor 3500 Zuschauern Kim Düsseldorfer Rheinstadion die deutsche nschast mit 7:3 (4:2) Toren.

Spv. Marburg, 57,5 Punkte. Es war ein selten schöner Festabend auf dem im L'chterglanz pran­genden Festplatze zu Füßen der alten Reichsstadt.

Die turnerische Arbeit des Sonntags begann m aller Frühe mit einer einstimmenden

Morgenfeier, bei der cand. theol. Launhardt die rechten Wort« über den Sinn der Wettkampfe sand. Mit dem LiedeTurner auf zum Streite marschierten dann die vielen hundert Turner und Turnerinnen in 47 Riegen zu den Hauptkampfen des Festes aus, die den ganzen Vormittag über das weite Feld der Seewiese mit frohem turnerischen Schaffen be­lebten. Bei dem schönen Wetter wurden in. al en Wettkampfstufen in den Zwölf- und Zehnkampsen der Turner sowohl als auch in den Sechskampsen der Turnerinnen ausgezeichnete Leistungen geboten, die überzeugend zum Ausdruck brachten daß der neue Bezirk nicht nur in bezug aus die turnerische Breitenarbeit in Ehren bestehen, sondern daß er sich auch mit den Bestleistungen seiner Spitzen­gruppe sehen lassen kann.

Den Zwölfkampf ber lurner-Sonbetfhife ge­wann A. Fink vom Turn- und Sportverein Warburg mit 185 Punkten, ben 'Zwölfkampf der Turn er-Oberstufe Heinrich D e ch e n t, Turngemeinde Friedberg, mit 209 Punkten und im Sechskampf der Turnerinnen» Oberstufe setzte sich Elisabeth Kreßmanm von der Tgm. Friedberg mit 109 Punkten an die Spitze.

Nachmittags führten nach einem stattlichen

Festzug

ter Turner und Schützen auf dem von vielen tau- send Besuchern belebten Festplatze turnerisch Gemeinschafts darbte tun gen in bunter Folge zum Höhepunkt und Ausklang des Festes. Anmutige Tanzvorführunge n der Turnerin­nen die W.-Will-Staffel der Turnkrelse, die der Turnkreis Lahn-Dill vor Wetterau-Vogelsberg gewann ein Handballspiel des Kreises Wetterau- Vogelsberg gegen Maln-Kmzrg und dann zuletzt die allgemeinen Keulen- u n d F r e t u b u n - gen der Turnerinnen und die Rrassenfrei- Übungen der Turner zeigten die turnerische Breitenarbeit in überzeugenden Bildern.

Gauoberturnwart R. Paul konnte, stolz befrie­digt von dem in jeder Hinsicht so eindrucksvoll und erfolgreich verlaufenen ersten Dezirksturnfes, nach­dem als Vertreter des Gaues Gaukasfenwart Herzog-Kassel noch kurz gesprochen hatte das Fest beschließen mit Dankesworten an die Stadt . Friedbera, die Turngemeinde, den Schutzenverein und alte Mithelfer und mit einem Dreugelobnts: Die deutschen Turner und Schützen «erden nie ihre Pflicht dem Führer, dem Volke und der Geschichte gegenüber vergessen!

Als die Flaggen wieder eingezogen waren, war ein Gemeinschaftsfeft ausgeklungen, wie man es schöner und erlebnisreicher nicht hätte feiern können, ein Fest der Arbeit und der Ernte, ein Fest das alle Beteiligten mit neuer Tatkraft für die Arbeit, für den Dienst an Volk und Vaterland erfüllt hat.

lieber weitere Ergebnisse der Wettkämpfe be-

Die Jagd auf den Bock in der Brunft ist eine | Jagdart voller Reize und der Aussicht auf ver­dientes Weidmannsheil, wenn sie der wahre Jager mit Mah und Ziel ausübt, der Safler, ber es ge- lrent hat, auch dm Fmger gerade zu lassen. Ebenso i t es aber auch nur zu gut bekannt, in welcher Weise gerade dieser Abschuh von S»,ehern dazu benutzt worden ist, um auf alles zu fdjiejen, roas die Dummheit befaß auf das Locken des Jagers , auf dem Blatt zu fprmgen. Dabel feierte ter Schrotfchutz auf den Bock noch besondere Triumphe. Die weidgerechte Jagerei atmet auf, daß diest Schinderei endlich ihrem Ende entgegengeht Rach dem Vorbild Preußens und ast aller d°utschen Länder hat 5) e ((e n auch am 19. Ium eine Der ordnung betr. den Abschuh von Schalen wild erlasien. Diese stellt nad; eine Mfammrae Lösung dar, da sie nur den Zustand bis zum Er­scheinen des längst erwarteten Reichsiagdgesetzes Überbrücken soll. Aber es ist bezeichnend für den Geist bestimmter Teile der Yagerei daß sich> d e Verordnung nicht vermeiden ließ, sollten nicht Wild und Verpächter schwer geschädigt werden. In der richtigen Erkenntnis, daß dem uneingeschränkten Schatten und Walten ein Riegel, vorgeschoben würde, hat in einzelnen Revieren ein Dvckabschuh eingesetzt, der jedem weidmännischen Empfinden ms Gesicht schlägt. Die nachbarlichen Grenzen sind da- bei besonders beliebt, vom Spießbock aufwärts ist altes jagdbar. Nun haben die Herrfchaften a Ge- legenheit, über ihr Tun Rechenschaft abzulegen. Denn bis zum 1. Juli muß ein A b f ch p lan für Schalenwild an das zuständig« Forstamt eingereicht werden, wobei das seither Erlegte anzu­geben ist. In manchen Revieren durfte damit^der , Abschuß an Rehböcken bereits erfüllt fem! Joden- falls ist dem grenzenlosen Abschuß m der Blattzeit > damit ein Riegel vorgeschoben. Daß dies kouimen würde, und daß es gut sei, sich freiwillig bereits einem Abschußplan zu unterstellen, war bereits an dieser Stelle im April angeraten wvrden Wer seitdem sich ernstlich bemüht hat, em Bild feines Reh- oder sonstigen Schalenwildbestandes zu be-

Ä" IuiTÄUWn- männlichen -Ze-

mtsber angeraten merteu, bei der Aufstellung des schlechtes wetdmanntfch emroanbfre.

Planes und bei den Angaben über den erfolgten1 nut)crlu

O (Fr.) 6:31; 3. Lindenstruth (Chattia) 5,95 Meter., InWimoieoon!

K e u l e n w u r f: 1. Luh, O. (Fr.) 67,20; 2. Wen-1 in den Einzelspielen fett. m\, W. (Hasf.-Nass.) 66,10; 3. Jakob, E. (Fr.) 65,15 Crawford, Stoeffen, A: Meter.

Speerwerfen: 1. Acker, P. (Fr.) 50,75; 2. Jakob, E., 48,52; 3. Hofmann, H., 46,10 Meter.

Kuqelstoßen: 1. Luh, O. (Fr.) 14,08; 2. Acker, m (ftr) n,77; 3. Schott, W. (Adelphia) 11,46 Meter.

Fünfkampf für Fortgeschrittene (100, 1500 Meter, Diskus, Speerwurf, Hochfprung): 1. Acker, P. (Fr.) 3116; 2. Schuster, W. (Fr.) 2103; 3. Franz, W. (Fr.) 1845 Punkte.

Korporativ ns - Mannschaftskamps.

Dreikampf (Kugelstoßen, Weitsprung, 4X%