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gehörigen Kleinkaliberschützenvereine des Kreises Gietzen-Nord ihre Frühjahrsoersammlung in Ullen­dorf (Lda.) ab, wobei die einzelnen Schießen für das Jahr 1934 festgelegt wurden. Nachmittags fand auf dem Schiehstand zu Allendors das Winterschießen statt, das sehr gute Resultate zeigte. Es schossen: Mannschaft Allendors 395 Ringe, Rüddingshausen 362 Ringe, Geilshausen 343 Ringe, Steinbach 343 Ringe, Bersrod 326 Ringe, Oueckborn 309 Ringe, Allertshausen 255 Ringe. Bester Einzelschütze war Ernst Becker, Bersrod, mit 88 Ringen. Bei den Jungschützen erzielten: Rüddingshausen 201 Ringe, Allendors 199 Ringe.

Oie Deutschen Winterkampfspiele durch Schneesturm unterbrochen.

Die Durchführung der Deutschen Winterkampf­spiele in Braunlage-Schierke wurde am Donnerstag durch einen allzu reichen Schneefall abermals ge­stört. Ein toller Schneewirbel jagte über die beiden Harzstädtchen hin und im Nu war die Eisbahn,

fester, ferner entwickelte sich kleines Geschäft in neuen Türken. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 18,75, Altbesitzanleihe 96,50, Schutzgebietsanleihe 9,85, Reichsbank 166,50, Gelsenkirchen 60, Klöckner 59,50, Mannesmann 61 bis 61,50, Phönix 46 bis 47, Rheinstahl 88,75, Laurahütte 24,75 bis 25,25 bis 25,13, Stahloerein 39, AEG. 28 bis 28,25, Betula 124,75, Chade 160, Daimler 44,65 bis 0,50 bis 0,65, Scheideanstalt 179, IG. Farben 125,65, Gesfürel 94,75 bis 95,50, Metallgesellschaft 74 bis 74,50, Schuckert 103,25, Siemens 145,25, Reichsbahnvorzugs­aktien 113,40, Hapag 29,75, Nordd. Lloyd 31,25.

Nachbörse: Klöckner 60 Geld, Phönix 47, Daim­ler 44,50 Geld, IG. Farben 125,50 bis 125,75.

Frankfurter SchlachtvrchmarLt.

Frankfurt a.M., 1. Febr. Auftrieb: 37 Rin­der (gegen 92 am letzten Donnerstagmarkt), darunter befanden sich 5 Ochsen, 3 Bullen, 15 Kühe, und 14 Färsen, 931 (882) Kälber, 394 (133) Schafe, dar­unter 288 (113) Hämmel, 562 (684) Schweine. No-

56,2.

Am Spätnachmittag ließen die Schneefälle etwas nach, so daß noch zwei Rodelmeisterschaften ent­schieden und das Junioren-Kunstlaufen begonnen werden konnten. Die Kampfspiel-Meisterschaft im L e n k e r - Z w e i s i tz e r gewannen K. Seidel (Finsterwalde) und Otto Marschall (Friedrichs- roda) 2:09,8 Minuten. Dritte wurden hier Fritz Herborn und Armin Schlosser (Mainz-Wiesbaden) in 2:12 Minuten. Die Zweisitzer-Meister- schäft auf Kunstbahnen gewannen die Gebr. Feist (Bad Flinsberg) in 2:17,1 Minuten.

auf der diesmal die Schnellauf- und Kunstlauf-1 Kurse konnten sich aber voll behaupten Bon Aus-s Meisterschaften in Angriff genommen werden soll-! landsrenten waren Schweiz. BundesbalM-Anlelhen ten, mit einer 15 Zentimeter dicken Schneedecke t-ck "eines Geickmtt in

überzogen Es konnte nur das 500-Meter-Laufen der Junioren zur Durchführung kommen. Sieger wurde der Münchener Hielte in 52,6 vor Dieser (München) 53,3, Jülge 54,2 und Gloger (Berlin)

fiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mk.: Kälber a) 43 bis 45, b) 37 bis 42, c) i>0 bis 36, d) 24 bis 29. Lämmer, Hämmel und Schafe: Stall- masthämmel 31 c) mittlere 28 bis 30, d) geringere 23 bis 27. Schafe e) beste 26 bis 28, f) mittlere 24 bis 25, g) geringe 18 bis 23. Schweine a) 48 bis 50, b) 48 bis 50, c) 47 bis 50, d) 44 bis 48, e) 42 bis 46. Im Preisvergleich zum letzten Don- nerstagmarkt zogen Kälber 2 Mk., Schweine eben- falls 2 Mk. an, während Hämmel 1 bis 2 Mk. und Schafe 1 Mk. nachließen. Marktverkauf: Kalber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Sck)weine ruhig, ausoerkauft.

Fleischgroßmarkt. Beschickung: 880 Vier­tel Rindfleisch, 151% ganze Kälber, 100 ganze Ham­mel bzw. Schafe, 632 Schweinehälften. Preir für ein Zentner frisches Fleisch in Mk.: Ochsen- und Rindfleisch I 48 bis 52, II 42 bis 50. Bullenflcisch 45 bis 50. Kuhfleisch II 34 bis 40, III 24 bis 30. Kalbfleisch II 60 bis 68, III 48 bis 60. Hammelflei ch 60 bis 68. Schaffleisch nicht notiert. Schweinefleisch I 60 bis 68. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: ruhig.

Wirtschaft.

Oer erste Großbank-Abschluß für!933

Berliner Handels-Gesellschaft wieder 5 v.H. Dividende.

Der erste Großbankabschluß für 1933, der der Berliner Handelsgesellschaft Divi­dendenvorschlag wieder 5 v. H. bei erhöhtem Ge­winnvortrag bringt im großen und ganzen keine Ueberraschungen. Zwei Merkmale gaben, wie aus den Gewinn- und Verlustrechnungsziffern der Bank hevorgeht, dem Berichtsjahr das Gepräge: 1. der weitere Abbau der ausländischen Gelder, die in der Wirtschaft arbeiten, eine Li­quiditätserscheinung, die sich fortgesetzt hat und ihren Ausdruck in geringeren Zinseinnahmen findet, 2. der Wiederaufbau normaler Ges ch ä f t s ge­bt e t e, der sich in der Zunahme der Provisions­einnahmen und in der Aufrechterhaltung der Wert­papier-, Konsortial- und Sondergewinne wider­spiegelt. Die gleichen Merkmale finden sich auch in den Bilanzziffern wieder und sind auch bei Be­trachtung der Bilanzsumme von 277,2 Millionen gegen 325,7 Millionen Mark im Vorjahre und der Gesamtumsätze von 8,5 Milliarden Mark gegen 9,5 Milliarden Mark im Vorjahre zu berücksichtigen. Die Erfolgsrechnung zeigt im einzelnen fol­gendes Bild: Haben: Zinsen, Wechsel und De­visen 5 041526 (im Vorjahr 5 792 684), Provisionen 3 245 531 (2 749 507), Wertpapier-, Konsortial- und Sondergewinne 1000 000 (1000 000). Soll: Steuern 851 469 (im Vorjahre 1 046 071), Verwal­tungskosten (einschl. Tantiemen) 4799351 (4526422), Pensionsleistungen 799 619 (802 399), Abschreibun­gen und Rückstellungen 1000 000 (1500 000). Ein­schließlich des Vortrages aus dem Vorjahre von 692 309 Mark verbleibt ein Reingewinn von 2 528 927 gegen 2 092 309 Mark im Jahre 1932. Der Verwaltungsrat hat auf Antrag der Geschäfts­inhaber beschlossen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die auf den 10. März 1934 einberufene Gene­ralversammlung, die Dividende auf das Kom- mandit-Kapital von 28 Millionen Mark auf 5 v. H. (im Vorjahr 5 v. H.) festzusetzen und die verblei­benden 1 128 927 Mark (im Vorjahr 692 309) vor­zutragen.

Jrn neuen Jahre setzen sich nach Auffassung der Bankleitung die Anzeichen zu normaler Geschäfts- bildung weiter fort.

* Konkurse und Vergleichsverfah­ren i m Januar. Jrn Januar sind durch den Reichsanzeiger" 270 Konkurse und 51 Vergleichs­verfahren ohne die wegen Massemangels ab­gelehnten Anträge auf Konkurseröffnung be­kanntgegeben worden. Die entsprechenden Zahlen für Dezember 1933 stellten sich auf 197 bzw. 65. Die Steigerung der Konkurse ist saisonmäßig be­gründet. Sie dürfte aber auch darauf zurückzu­führen sein, daß die Verwertungsmöglichkeiten für Konkursmassen größer geworden sind, so daß ver­schiedene mangels geeigneter Verwertungsmöglich­keit der Masse zurückgestellte Konkurse nunmehr abgewickelt werden.

frankfurter Börse.

TNitlagsbörse: im verlaufe befestigt.

Frankfurt a. M., 1. Febr. Die Börse fand eine Reihe von Anregungen aus der Politik und der Wirtschaft vor. Der Abschluß der Transfer­verhandlungen, die weitere Auslandserörterung über die letzte Rede des Führers, die Ausführungen Dr. Fricks über den Neuaufbau des Reiches gaben der Börse einen Rückhalt. Die amerikanischen Stabi­lisierungserklärungen über den Dollar und die Ab­schlüsse von Siemens waren zu beachten. Trotzdem hatte die Börse nicht den erwarteten Auftrieb, da die Beteiligung der Bankkundschaft in engen Gren­zen blieb. Infolge des ruhigen Geschäftsverlaufs wa­ren die Kursbesserungen nicht allgemein. Limite

lagen zu Beginn des neuen Monats noch kaum vor, wodurck) sich auch die vereinzelten Kursrück­gänge infolge Zufallsaufträge erklären.

Besonders Montanwerte lagen etwas schwächer. Rheinstahl verloren 1,13 v. H., Mansfeld 0,40 v. H., Mannesmann und Buderus je 0,50 v. H. Farben­industrie eröffneten 0,25 o. H. niedriger. Elektro­werte, durch die Siemens-Abschlüsse angeregt, freundlicher. Siemens 0,50 v. H., Licht Straft 0,75 v. H., Gesfürel und Fetten je 0,40 v. H., Bekula und Rheag je 0,25 v. H. fester. Kunstseidenwerte in Erwartung einer Neuordnung der Exportbeziehun­gen fester, Bemberg um 1 o. H., Aku um 0,40 v. H. Transportwerte eher niedriger, so Nordd. Lloyd um 0,50 v. H., AG. für Verkehrswesen um 0,13 v. H., dagegen waren Reichsbahn-Vorzugsaktien erneut 0,25 v. H. höher. Sonst eröffneten Neichsbankanteile 0,50 v. H. schwächer, Daimler 0,13 v. H. freundlicher. Am N e n t e n m a r f t waren die Umsätze ebenfalls sehr gering. Altbesitz 0,25 v. H. freundlicher, Neu­besitz behauptet, späte Neichsschuldbuchforderungen 0,25 v. H. niedriger. Reichsmark-Obligationen lagen sehr still und zumeist unverändert, nur Gulden- Phönix 0,50 v. H. fester. Von Auslandsrenten waren Ungar. Goldanleihe 0,25 o. H. hoher.

Im Verlaufe wurde das Geschäft am Aktien­markt etwas lebhafter, und die Kurse zeigten be­merkenswerte Befestigungen. Vor allem Elektro­werte lagen fest, Elektr. Lieferungen 93,50 bis 95,50, Felten 58,90 bis 59,75, Gesfürel 91,75 bis 94, Sie­mens 143 bis 144,50, ferner Schiffahrtsaktien, Ha- pag 27,50 dis 29, Nordd. Lloyd 29 bis 30,65. Außer­dem Reichsbank 165 bis 166,50, Aku 42,90 bis 44, Bemberg 44 bis 45. Daimler 41,50 bis 43,75. Mon­tanaktien waren ebenfalls meist um 0,25 bis 0,75 v. H. erholt, während Farbenindustrie vernachlässigt und mit 125,75 v. H. unverändert lagen. Sehr fest lagen noch Chade mit 159,50 (plus 5,50 Mk.), sowie Metallgesellschaft 72,50 bis 73 (gestern abend 70,75 v. H>), Scheideanstalt 178,50 (177). Ruhig lag da­gegen der Nentenmarkt: die Kurse bröckelten ineift ab. Altbesitz 96,65 bis 96,25, Neubesitz 18,90 bis 18,8250, 6 v. H. Stahlverein 71,90 bis 71,50. Staats- und Länderanleihen lagen eher freundlicher, 6 o. H. Hessen von 28 95 (plus 0,75 v. H.), do. von 29 97 (plus 1 d. H ). Stadtanleihen bei stillem Ge­schäft behauptet. Am Pfandbriefmarkt gingen die Kurse überwiegend bis 0,50 vom Hundert zurück, Kommunal-Obligationen lagen dagegen etwas fester. Von fremden Werten waren Schweiz. Bundesbahn-Anleihen etwa 1 bis 1,50 v. H. fester.

Am Geldmarkt trat noch keine Erleichterung ien, der Satz blieb unverändert 4 v. H.

Abenbörse: weiter befestigt.

Die Abendbörse erfuhr in Fortsetzung des Mit- tagsschluhverkehrs eine weitere Befestigung. Das Geschäft war auf Grund von in größerem Umfange eingetroffenen Kauforders der Kundschaft ziemlich lebhaft, zumal auch die Kulisse Deckungs- und Mei­nungskäufe tätigte. Die vorläufige Stabilisierung des Dollars auf 2,48 Mk. gab dabei einige Anregung. Stärker gesucht waren wieder Daimler Motoren mit plus 1 v. H., ferner am Elektromarkt Gesfürel mit plus 1,40 v. H. Fest lagen außerdem Metallgesell­schaft mit plus 2 v. H. Im übrigen traten gegen oen Berliner Schluß Befestigungen von ca. 0.50 bis 1 v. H. ein. IG. Farben waren vernachlässigt und fast ohne Geschäft. Auch der Nentenmarkt lag sehr ruhig und brachte keine Kursveränderungen.

Im Verlaufe setzten sich die Kurssteigerungen fort, und zwar ergaben sich durchschnittliche Erhöhungen um 0,50 bis 1 v. H. So u. a. bei Phönix, Gesfürel, Mannesmann, Laurahütte, Mansfelder Bergbau und Schuckert. Daimler unterlagen kleinen Schwan­kungen, waren aber nicht mehr wesentlich verän­dert. Farbenindustrie und der gesamte Rentenmarkt blieben vernachlässigt. Gegen Schluß der Börse wurde es allgemein etwas ruhiger, die höchsten

Der Eisensteinbergbau an Lahn, DM und in Oberheffen inl933.

Der Berg- und hüttenmännische Verein zu Wetz- lar berichtet:

Die Förderung des Jahres 1933 ist mit 338 595 t gegen die des Jahres 1932, die mit 175 262 t einen katastrophalen Tiefstand zeigte, u m 9 3 v. H. g e ft i e g e n , der Absatz zeigt mit 365153 t gegenüber 206 034 t im Jahre 1932 eine Steigerung von 7 7,1 8 v. H. Im benachbarten Siegerland beträgt die (Steigerung von Förderung und Absatz 54 bzw. 57 v. H.

Der Vergleich der beiden Jahre an sich vermittelt jedoch noch nicht das richtige Bild, denn sowohl im Siegerland als auch an Lahn, Dill und in Ober­hessen setzte die Belebung erst mit dem Monat Juni 1933 ein, da sich erstmals in diesem Monat die Ab­nahmeverpflichtung der Rheinisch-Westfälischen Hüt­ten auswirkte. Daher werden besser die letzten sieben Monate der Jahre 1932 und 1933 verglichen. Dann ergibt sich für das Lahn-Dillgebiet und Oberhessen eine

Steigerung der Förderung von 107 387 t

land zeigt sich auch bei den Vorräten. Das Verhältnis von Produktion und Absatz des Sieger­landes zu dem des Lahn-Dillgebietes und Ober- Hessens kann normal als 2:1 angenommen werden. Demgegenüber fallen die völlig umgekehrten Ver­hältnisse bei den vorrätigen Erzen besonders ins Gewicht. Das Siegerland konnte seine Vorräte auf 48 251 t gegenüber 115 248 t des Vorjahres ver­ringern. Im Lahn-Dillrevier und in Oberhessen be­tragen sie Ende 1933 noch 185 000 t gegen 211000 t Ende 1932. Im richtigen Verhältnis zum Sieger-

Zeder muß bis zum 10. Februar die Hausplakette erworben haben!

auf 250 701 t 133,55 o. h.

Steigerung des Absatzes von 136 756 t auf 267 826 t - 96 v. h.

Wie diese Zahlen zeigen, ist das richtige Verhält­nis von Absatz und Förderung noch nicht erreicht worden. Mit 133,55 v. H. Steigerung ist die Forde­rung um über ein Drittel mehr gestiegen als der Absatz, und auch auf das ganze Jahr bezogen zeigt die Absatzsteigerung mit 77,18 v. H. ein erhebliches Zurückbleiben gegen die Fordersteigerung von 93 v. H. Hier zeigt das Siegerland eine viel ge­sündere Entwicklung, indem die Steigerung von Förderung und Absatz sich ziemlich gleich geblieben ist. Die Steigerung des Absatzes der Erze im besonderen von Lahn-Dill und Ober­hessen stellt sich somit als die dringendste Maßnahme innerhalb des Notstands­gebietes während der nächsten Monate dar.

Die derzeitige monatliche Förderung an Lahn- Dill und Oberheffen von rund 38 000 t dürfte zum mindesten in 1934 erhalten bleiben, so daß mit einer Jahresförderung für 1934 von 450000 bis 500000 t wohl gerechnet werden kann.

Wie sehr aber auch eine solche Förderung hinter der Kapazität des Gebietes zurückbleibt, zeigt die Entwicklung der Förderung ab 1924:

1924: 470 082 t

1925: 777 673 t

1926: 696 222 t

1927: 1 015 455 t 1928: 958 357 t 1929; 890 400 t 1930: 706 982 t 1931: 353 781 t 1932: 175 262 t 1933: 338 595 t 1934: 450000 bis 500000 t (schätzungsweise). Also auch mit der für 1934 geschätzten Förderung wird erst die Hälfte der Kapazität des Lahn- Dillgebiets und Oberhessens, die man wohl mit einer Jahresförderung von einer Million Tonnen ansetzen kann, erreicht.

Die Belegschaft war Ende des Jahres wieder bis auf 1570 Ittann gestiegen, gegenüber dem Tiefstand des August 1932 mit 582 Tllann. Seit Anfang des Jahres 1933 (804 ITlann) ist sie. um rund 100 v. h. gestiegen.

Das ungünstige Verhältnis von Förderung und Absatz im Lahn-Dillgebiet und in Oberheffen im Vergleich zu der gesunden Entwicklung irn Sieger­

land dürften sie statt 185 000 t nur ein Drittel der Vorräte des Siegerlandes, also 16 000 t betragen. Die relativ enorme Vorratsmenge, gegenüber der sehr viel geringeren des Siegerlandes zeigt ebenso wie das für den hiesigen Bezirk sehr viel ungün­stigere Verhältnis von Produktion und Absatz

die Dringlichkeit der Absahfrage für den Eisen­stein von Lahn-Dill und Oberheffen.

Innerhalb aller Maßnahmen für das Notstands­gebiet steht die Forderung auf Erweiterung des Absatzes aus diesem Teil des Not­standsgebietes mit an erster Stelle.

Meine Strafkammer Gießen.

Wegen Betrugs wurde ein Lederhändler, jetzt in Frankfurt, zu' 3 Monaten Gefängnis ver­urteilt. Der Angeklagte versprach einer hiesigen Geschäftsfrau, gegen Abgabe eines schriftlichen Hah- lungsversprechens die Zwangsversteigerung in Wa­renbestände zu unterlassen. Nachdem er die schrift­liche Erklärung in den Händen hatte, erschien d r Angeklagte nach kurzer Zeit mit einem Gerichtsvoll­zieher, um entgegen den getroffenen Abmachungen zu pfänden. Die gegen das Urteil des Amtsgerichts eingelegte Berufung wurde kostenpflichtig verwor­fen.

Ein in Marburg wohnhafter Schausteller verletzte, nachdem er dem Alkohol zugesprochen hatte, die Frau eines Schaustellers von hier durch Schläge mit einem Holzpfahl schwer am Kopfe. Darauf schlug er die Scheiben des Wohnwagens entzwei. Vorn Amtsgericht Gießen erhielt er wegen Körper­verletzung und Sachbeschädigung 3 Monate (Ge­fängnis. Auf die Berufung des Angeklagten wurde das vorinstanzliche Urteil zu einem M o - n a t Gefängnis abgeändert.

Briefkasten Der Redaktion.

(Rechksgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung )

A. B. 101. Ein Hausmädchen, welches im Jahre 1933 zwanzig Jahre alt geworden ist und einen Mo­natslohn von 20 bis 22 RM. bar bekommt, ist für das ganze Jahr bürgersteuerpflichtig, da die freie Station mit 25 RM. angenommen und damit ein Einkommen von über 45 RM. erzielt wird. Dieser Betrag übersteigt den Richtsatz der Wohlfahrtsfür­sorge für alleinstehende Personen. Es besteht somit Bürgersteuerpflicht.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzi beldjloflenen Dividende an Relchsbankdlskont 4 o H Lvmbardzinsfuß 5 o. H.

Froimur u. j)i.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß- kurS

(Schluß!. Abend- börse

Gchluß- fure

(Schluß! Mittag- börse

(Schluß- kurS

(Schlußi. Abend- börse

(Schluß- furd

(Schluß!. Mittag, börie

Datum

31 1

1-2.

31.1.

1-2.

Datum

31-1.

1.2.

311- |

1.2.

% Deutsche Reichsanleide v. 1927 6% ct)em.7% Ti. Rctchsanl. v. 1929 5Vi% Bvung-Anleihe uon 1980 ..

Deutsche Anl.-Ablüi.-Schuld mit

Auilos.- Rechten .........

DeSgl. ohne Ausloi.-Rechte......

6% ebem.8% Helt. Boiküstaat 1929 trückzahld. 103%) .......

6% Heil. Landesbank Darmstadt Gold R. 12 .....

Helt. LandeS-Hypotheken- bank Darmstadt Liout.....

Oberwellen Provinz-Anleihe mit Auslos..Rechten

Deultchc Stomm. Eammclabl. An. leihe Serie 1 mit Au01o|.-Rechten

6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

®% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

»V,% ehern. <y,% Franks Hyp.- Bank-Liqu.-Psanddriese

6K% ehern. 4'/,% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Goldpse.

6% ehern. 8% Pr. Landespsand- brlesanstalt, Psandbriese m. 19

8% ehern. 7% Pr. LandcSpsand- briefanstalt, Psandbriese R. 10

Steuergutsch. Serredinunaflturt

4% Oesterretchiiche Goldrenw. .

«,20% Oesterrelchtsche Silberrente

4% Ungarische Goldrente

4% Ungarische StaatSrente v. 1910 4H% desgl. von ISIS .. .

8% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Aiilelhe

®#drI...............

94,65 100,25

96

96,4 18,9

96

92,5

91,9

94

95

93

93

92,25

92

94

94

97

20 0,90 6,45

5,7 5,75 7,25

6

94,75 100,25

96,13

96,5

18,75

97

92,5

92

93

94,95

92,5

92,5

91,65

92,25

94

94

97

20,5 1

6,65

6,1

5,75 7,75

6,13

6

94,25 100,2

96

96,4 18,85

95,65

92,5

95,5

94

94

97

21

1

6,4

6 5,75 7,75

6

6,1

94,5

100,2

96

96,6

<8,75

97

95,25

94

94

97

21

1,2

6,6

6,1

5,7

8

6,1

4% besgl. Serie II ......

6% Rumän. veretnh. Rente v. 1903

4'/,%Ruma».vereinh.Rentev.i913 4% Rumänische vercinh. Rente ..

8V4% ßlnatolter .............

Hamvurg-Amerika-Pakel .... 0

Hamburg.Südam. Dampsschiss . 0

Hansa-Dampsschlfs..........0

Norddeutscher Lloyd ......... 0

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz. und Prioat-Bank .. 0

Deutsche Pank und DiSconto- Gesellschaft................ o

Dresdner Bank.............. 0

Reichsbank .......... 12

A.E.G...................... 0

Bekula.....................X)

Aektr. Liefcrungsgesells'chaft ... 6

Licht und Kraft g

Felten L Guilleaume....... 0

Aesellsch.s.Eiektr.Unternehmuna. 5

Rheinische ÜlettrUitdl ........ 5

»chuckerl & Go.......... 5

Siemens S Halske........ 7

Labmeyer L Lo..........J.lO

Buder»» ...................0

Deutsche Srdbl .............. 4

Gelsenkirchener.............. 0

Harpener ............... 0

Voesch EilenKüln-Neuessen .. 0

Flse Bergbau (

Ilse Bergbau Genüsse........ z

Klücknerwerke ............... 0

VianneSmann-Röbre»........0

4,25 7,05

3,7 28,25

27,5

29,5 64,13 88,75

50,5

60 61,5 165,5

28 123,75 93,25 100,5

58,5 91,4

94,5 102,5 142,5

111

74,75

103 58,25 86,75

138,5

109 58 60

6

4,4

7

3,8

28

29,75

31,25

65

89,25

52

60,5

62,25 166,5

28,25

124,75

95,5

102,5

58,5

95,5

95 103,25 145,25

75

103 60 88

139,5

109,75 59,5

61,5

6,1

6,9

3,7 28,5

27,5 23,5

29,4

63 89,5 50,25

60 61,5

166

27,65 123,5

93 100,5 58,5

91 94,5 102,5 143,5

111

75,25 103

58,25 86,75

67 138,5 109,5

57,5 59,5

4,4 7

3,85

29,75

24

31,25

64.4

89,75

51,5

60,5

62,25

166,5

28

124,5

95,9

102,5 60,75

93,65

95

102,4 145

114

75

102,75

59

87,5

68,4

140

110,5

58,9

60,4

Franitürl a. M.

Serini

Deoifenmarfl Berlin Frankfurt a M

Schluß- kurS

(Schluvl. Abend« börse

(Schluß- turS

Schlckßk. Mittag- börse

31. Januar

1.Februar

Amtliche Notierung t^eld | Lrie

Amtliche Notierung

(Selb | Srie

Datum

31.1.

1.2-

3b 1

1.2.

Mansfelder Bergbau......... 0

Kvküiverke 0

Phonir Bergbau............. 0

Rheinische Braunkohlen ..... 10

Rhelnstachl 0

Bereinigte Stahlwerke........0

Otavi Minen 0

Kaliwerke Aschersleben........6

Kaliwerke Westeregeln........ 6

Kaliwerke Salzdetfurth.....*1Yi

F. G. Forden-Inoustrie.......7

Schetdeanstall....... 8

Goldschmidt ....... 0

RütgerSwerke...............0

MetallgeseUickiast............. 0

Philipp Holzmann ...........0

Zementwerk Heidelberg ...... 0

Zementwerk Karlstadt.........0

SchulthetS Payenhofer ....... 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg 0

Hellstoss Waldhos ............0

Zellstoff Aschaffenburg ....... 0

Dessauer GaS ............7

Daimler Motoren........... 0

Deutsche Linoleum .......... 0

Oren stein & Koppel ..........0

Leonhard Dietz ..............0

Tbade......................10

Aprumulaloren-Fabrik........0

4onti-®ummi .............. 0

Grltzner....................0

Mainkraftwerkc Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker.........8

30,65

45

197,75

87,5

37,75

12,25

114,75

115,5

146

126

177

51,75

53

70,75

68,25

84,5

100

42,5

43

47,75

37

41,4

47

18,25

154

177,75

153

21,25

71,25

185

31,5

47 197,75 88,76

39

31,13

114

116

149

125,65

179

56

54,9

74,5

68,75

85

43,75

44

48

37

44,65 48,25

18,5

160

178

153,75

| : 21

1 71,5

1 183

30,25 86,5

45,13 197,5

87,13

38 12,13

115 116 150

125,5

51,75

52,9

71

69,25

95,75

42,5

42

47,25

37 112,65

41,25

47 61,75 17,75 153,5 178,4 152,9

1 S

185.4

31 86,5 45,65

196 87,13

38,4

12,75

115

116,5

149

125,13

56,25 54,65

72,75

98,9

44 43,25 48,65

113,13 43,75

47,9

65

19,4

160 178

154

21,5

184

Helsingfor».. Wien.......

Prag.......

BuoapeH ... Sofia ......

Holland .... OSlo ......

Kopenhagen. Stockholm... London .....

Buenos AireS Acuyorl .... Brüssel.....

Italien.....

Paris ......

Schweiz .... Spanien.... Danzig.....

Fapan ......

Rio de Ian. . Jugoslawien. Lissabon....

5,774 47,20 12,45

3,047 168,33

65,63 58,34 67,33

13,055 0,663 2,612 58,32 22,00 16,44

1,12 33,77 81,39 0,777 0,219 5,664

11,91

5,786

47,30

12,47

3,053

168,67

65,77

58,46

67,47

13,085

0,667

2,618

58,44

22,04

16,48

81,28

33,63

81,55

0,779

0,221

5,676

11,93

3anfnotea

5,694 47,20

12,445

3,047

168,13

64,64

57,54

66,33

12,855 0,658 2,557

58,24

21,98

16,43

81,02

33,77

81,32 0,769 0,219

5,664

11,74

5,706 47,30

12,465

3,053 168,47

64,76 57,66 66,47

12,885 0 662 2,563 58,36

22,02 16,47 81,18 33,83 81,48 0,771 0,221

5,676

11,76

Äerlin, s.Fekruar

(Selb

Briet

Amerikanische Roten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, d 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Note«.................

Unaariiche Not«................

2,51

58,08

57,28

12,81

16,39

167,71

21,86

64,47

66,17

80,84

33,63

2,53 58,32 57,52 12,87 16,45

168,39 21,94

64,73

66,43 81,16 33,77