Aus der Provinzialhauptstadi
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den Rahmen von den übrigen Konzerten unterscheiden. Den Auftakt zu diesen Abenden wird die Auffuh- runq von Schillers „Glocke" in der Vertonung
schaffen.
Bornott^en.
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plan nicht starr festzuliegen brauchen. Bel aeer^ Jnruhesetzung des Lehrers Habicht wirkte
netem Wetter sichert somit em S tiefer am gestrigen Sonntag zum letztenmal als
körperliche Erziehung einer Woch . Organist in^der Johanneskirche. Aus diesem Anlaß
Darüber hinaus bleibt aber or I» fanden sich nach dem Gottesdienst die Pfarrer und
diesen Unterricht eine gedeckte Arbeit s 3 Kirchenvorsteher der Lukas- und der Johannesge- fügung zu haben. meinbe zu einer kleinen Abschiedsfeier Zusammen.
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Amt für Volkswohlfahrt, Ortsgruppe Gießen Süd.
gearbeitet, die Turnunterricht erteilenden Lehrkräfte ] Obermu.
sprachen ergänzt und mit gemeinsam gesungenen passenden Chorälen ausaeschmückt. Bei allen Besprechungen kam zum Ausdruck, wie nötig es für uns Menschenkinder ist, daß wir in die innerliche Treue zu Gott gestellt werden, in die Treue, die Gott bei uns alle Tage immer wieder neu werden läßt. Gott immer in Verbindung zu bleiben, im Wort und Gebet, ist unablässige Notwendigkeit. Zur Treue gehört auch, daß man allzeit bereit ist, Gottes Aufträge auszuführen, wie uns dies die Gottesmänner aus dem Testament gezeigt und vorgelebt haben. Wir sind unlöslich mit unserm Gott und unserm Volk, in das er uns gestellt hat, verbunden, deshalb müssen wir ringen um die Seele unseres Volkes, daß es sich heimfindet zu Gott und
Sicherung des Turnunterrichts bei schlechter Witterung.
Die Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum hat an die Direktionen der höheren Schulen, der gewerblichen Unter- richtsanstalten und an die Kreis- und Stadtschulämter folgende Verfügung gerichtet:
Seit nahezu einem Jahr wird m den Arbeitsgemeinschaften für Turnen des NSLB. darauf hm o < • । . i s.: - orfotf Ptlhptl Lehrkräfte
Abschiedsfeier für Organist Habicht von der Iohanneskirche.
richts."
Oie Fortbildung der Turnlehrkräste.
Beisammensein.
Aenderung des Nachtbackverbots.
DNB. Durch das Gesetz vom 26. 3. 1934 war der Arbeitsbeginn in Bäckereien und Konditoreien für Vorarbeiten auf 4 Uhr, für den vollen Betrieb auf 4 30 Uhr und der Beginn der Abgabe von Backer- j und Konditorwaren auf 6 Uhr morgens festgesetzt worden. Da dieses Gesetz nur für die Zeit vom 1 April bis zum 30. September Geltung hatte, tritt vom 1. Oktober ab durch das Gesetz zur Aenderung der Bäckereiverordnung vom 26. September 1934 eine Neuregelung des Nachtbackverbots ein. Danach darf der Betrieb künftig erst um 4.30 Uhr morgens ausgenommen werden, gleichviel ob es sich um Vorarbeiten oder um andere Betriebsarbeiten handelt. Dementsprechend ist die Abgabe von Backer' und Konditorwaren aus dem Herstellungsbetrleo an die Verbraucher vom 1. Oktober ab erst von 6 30 Uhr, die Abgabe zur Versorgung von Wieder- Verkaufsstellen erst von 6.15 Uhr morgens ab zu- lässig. Der Beginn des Verkaufs aus offenen Der- kaufsstellen wird von den zuständigen Behörden gleichfalls auf 6.30 Uhr morgens festgesetzt werden. Der vorübergehend bis zum 30. September zu af- siqe 4-Uhr-Beginn war durch ernahrungspolitifche Rücksichten bestimmt worden, nach deren Wegfall ergibt sich die Festsetzung des Betriebsbeginns auf 14.30 Uhr, also um eine halbe Stunde spater als erforderlich, um zwischen den Wünschen nach möglichst frühem Beginn und dem notwendigen Schutz der Arbeiterschaft einen gerechten Ausgleich zu
v d d i* id ► r.
hütun g".
Anschließend wird ein Film der Reichsamtslei- tunq des Amtes für Volkswohlfahrt gezeigt. Alle Volksgenossen und Mitglieder der NSV. sind hierzu eingeladen.
Neuordnung desGießenerMusiklebenS.
Mitarbeiten."
Oienstjubiläum des Kriminaloberinspektors Schönefeld Die Polizeidirektion Gießen teilt uns mit: „ _ . . f
Am heutigen 1. Oktober begeht Herr Kriminal- oberinfpektor Schönefeld fein fahriges Dienst-
ueuev Roman ^DaS Halsband beginnt heute in den Familienblättern. Zugleich beginnt die Zagd nach dem Täter im Sinne unserer Ankündigung vom Samstag Vversftrase r LVer ist der Dieb?
Die Sonne steht schon tief am Horizont. Wir ver- lassen unseren schönen Platz und summen auf dem Heimweg das alte Kinderlied:
Leb wohl, du schöner Wald!
^Seinen ^Wohnsitz hat Herr H a b ich t nach Bad- Nauheim verlegt. Als Nachfolger für Herrn Habicht ist Musiklehrer N e b e l i n g zum Organisten der Kirche ernannt worden.
Man schreibt uns: Nachdem schon vor einigen Monaten zwischen der Reichsmusikkämmer und dem Deutschen Gemeindetag Vereinbarungen von grunb- legender Bebeutung über die Gestaltung des deutschen Konzertlebens getroffen worden sind hat Herr Oberbürgermeister Ritter, diesen Richtlinien entsprechend, auch für Gießen einen Mufikaus- schuß einberufen, der in seiner ersten Sitzung eine Reihe wichtiger Beschlüsse gefaßt hat. Danach wird der Gießener Konzertverein auch m diesem Winter acht Konzerte und em Sonderkonzert geben, nämlich vier Orchesterkonzerte, em Chorkonzert mit Orchester und vier Solistenkonzerte.
Die vier Orchesterkonzerte finden im Stadt-1 theater unter Mitwirkung des Theater-Orchesters und der gesamten Reichswehr-Kapelle und unter der Leitung von Professor Temesvary und ' Obermusikmeister K r a u ß e statt. Diese Konzerte
. wie das ja schon in den Vornotizen des ~ 1 * * —i — gleichzeitig nut
der Unerschöpfliche.
Nur mit langsamen Schritten wandern wir vorsichtig weiter. Ein Abschiednehmen geht durch tue Natur. Da kann man nicht laut dahinstürmen. Nur bann und wann hören wir den Schrei eines Eichelhähers, sonst herrscht Stille. Die reifen Eicheln fallen zur Erde. Helle Sonnenflecken wechseln aus dem Boden mit den langen Schatten der Bäume. Dann wieder blitzen die roten Beeren der Ebereschen auf, am Wegrand leuchten die Hagebutten. {
An einem sonnenbeschienenen Abhang halten nur 1 Rast. Hier ist es schön. Die ganze Herbstpracht , des Waldes liegt ausgebreitet vor uns. Unter einem | wilden Rosenstrauch ruht es sich gut. Wir schauen . hinaus in die blaue Landschaft, wir lassen uns von den letzten Sonnenstrahlen bescheinen und können wieder träumen. , , , _ .
Nicht lange. Denn neben uns hat eine Spinne ihr Netz vom Strauch zur Erde gewebt. Ein Sum- ; men läßt uns aufschauen. Eine Wespe, die wohl nach Brombeeren suchte, hat sich m dem Netz gefangen. Mit allen Kräften versucht sie, sich zu be* freien. Wo ist eigentlich die Spinne? Ob sie sich nicht heranwagt an die Wespe? Sobald doch eine Fliege in das Netz geht, ist sie da, um ihre Beute auszusaugen. Aber nun ist sie nUgends sichtbar. Ob sie die Wespe mit ihrem Stachel kennt? Wie zerrt und reißt das gefangene Tier an den dünnen Fäden, die sich aber nun doch als sehr stark erweisen. Einige hat sie durchgebissen, aber nut ihren rauhen Beinen hängt sie noch fest. Sie bäumt sich auf, ihre Flügel furren wie Propeller, aber sie kommt nicht ab von dem Faden.
Eine andere Wespe nähert sich. Will sie ihr helfen? Nein! Sie fliegt wieder weg. Sie hat die Gefahr erkannt. Die andere zerrt und reißt wieder. Einmal ist das eine Bein glücklich frei, dann hangt sie schon wieder fest. Wie sie beißt und sich wehrt! Wie ihr Stachel erscheint und in die Luft sticht! Viele, viele Minuten schauen wir zu. Schließlich tut uns auch eine Wespe leid. Vorsichtig lösen wir einen starken Faden, der das Netz mit einem Zweig verbindet. Nun ist das Netz locker. Die Wespe schaukelt hin und her, aber frei ist sie immer noch nicht. Sie scheint nur Atem schöpfen zu wollen. Nun fängt sie von neuem an. Sie arbeitet mit Flügeln Beinen und Freßwerkzeugen, sie windet und dreht sich nach allen Seiten. Da, jetzt hängt sie nur noch mit einem Bein fest. Und jetzt — jetzt ist sie frei! Taumelnd fliegt sie weiter. Was mag dieser Kampf für das kleine Tierchen bedeuten! Aber sie ist ja
jubiläum. ... .
Der Jubilar trat nach einer fünfjährigen Mültar- dienstzeit am 1. Oktober 1909 als Schutzmann bei dem Polizeiamt Darmstadt ein. Durch ausgezeichnete Dienstführung und vorzügliche Leistungen wurde Kriminaloberinspektor S ch o n e f e l d am 1. März 1920 zum Kriminal-Wachtmestter ernannt. Im Jahre 1923 unterzog er sich d" Knml^ missar-Prüfunq, die er mit gutem Erfolg ablegte. Nachdem der Jubilar am 1. Juli 1927 "i Darmstadt zum Kriminalkommissar befördert worden war, tarn er am 1. Juli 1928 in gleicher Dienste lg-nfch°st zur Polizeidirektion Gießen und wurde Lerter Kriminalabteilung. Am 1. Dezember 1931 wur er zum Kriminaloberinspektor befördert.
Kriminaloberinspektor Schönefeld, der bet feinen Vorgesetzten, seinen Untergebenen und glei- cherweise auch bei der Gießener Bevölkerung in hoher Achtung steht, hat es infolge seiner kriminalistischen Befähigung und seinen vorzüglichen diens lichen Eigenschaften verstanden, die Krimmalabtel lung zu einem dem Volksganzen dienenden Inst ment zu machen.
Hoffentlich ist es dem beliebten Beamten vergönnt, noch viele Jahre dem nationalsoziallstlschen Staate wie seither treue Dienste zu leisten.
nicht beachteten.
Es geht heute nicht mehr an, daß man sich die körperliche Erziehung in der Schule zu mehr oder minder stärkerem Teil übertragen laßt, ohne auch teilzunehmen an der Vertiefung und Fortentwicklung des Wiffens und Könnens auf diesem Gebiet. Die Zeiten sind auch vorüber, in denen die Turnstunden nur als nötige Ergänzung zur PsUcht- stundenzahl übernommen wurden.
In Anbetracht der besonderen Bedeutung der körperlichen Erziehung wird daher von den Turnunterricht erteilenden Lehrkräften erwartet, daß ste in der Arbeitsgemeinschaft für Turnen tm NSLB.
je einem Konzert in je eine Abonnements-Reihe des Theaters eingebaut. „ I
Das Chorkonzert wird, gleich allen übrigen | Konzerten, unter dem Zeichen der Gewinnung! weiter Kreise für die Werke unserer großen Meister stehen und der Feier des 250. Geburtstages der | Meister Bach und Händel dienen. ,
Für die Solistenkonzerte sind namhafte Kräfte gewonnen. Unter reger Mitarbeit aller musikalischen Kräfte der Stadt werden auch die musikalischen Veranstaltungen der Gemeinschaft „Kraft durch Freude" stattfinden und sich sonach nur durch
— Tageskalender für Montag. Deut- sche Arbeitsfront, Deutsche Angestelltenschaft, 20 Uhr, Cafä Leib, Eröffnungsfeier der Berufsblldunas- arbeit 1934/35. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der 6d)immetreiter". - Astoria-Lichtspieü E-l- tersweg: „Die Fabel von Kmg-Kong . —NSDFB., 8.45 Uhr, Antreten am Heim zur Irauerfeier für Kam. Szubinfki. — 20.30 Uhr, Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft, Dolks-Missions-Dortrag.
— Aus dem Stadttheaterburo wird uns geschrieben: Morgen eröffnet das Stadttheater seine Spielzeit 1934/35 mit einer szenischen Neu- bearbeitung der romantischen Operette „Der Zlgeu- nerbaron" von Johann Strauß unseres Oberspielleiters Paul Wrede, der auch die Spielleitung hat. Kapellmeister Fritz Cujä hat die musikalische Leitung. Als Gast für die choreographische Leitung Hannah Spohr, die bekannte westdeutsche Tanz regisseurin, die auf der Reichstagung der „Deutschen Bühne" zu Eisenach und auf dem Relchsparteltag zu Nürnberg mit starkem Erfolg auftrat. In biefer Operette stellt sich gleichzeitig unser gesamtes Ope- rettenpersonal dem Gießener Publikum vor. Die Operette steht als erste Vorstellung 'w Dienstag-, Mittwoch- und Freitag-Abonnement auf dem ^piel plan. e
** Städtische Stiftung für Kriegs- beschädigte. Der Stadtrat der Stadt Gießen hat durch B-f-hluß vom 30. September 1927 aus An- laft des 80. Geburtstages des Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg eine Stiftung von lahrlich 500 RM. errichtet. Die Vergebung dieser Stiftung für das Jahr 1934 ist jetzt wieder an die durch den Beirat für Kriegerfürsorge vorgeschlagenen Personen erfolgt Es wurden ^ Kriegsbeschädigte und Kriegerhinterbliebenen mit je 50 RM. bedacht.
** Der Erweiterungsbau der katholischen Kirche, über den wir oor einigen Tagen in umfassender Weise berichteten, ist am letzten Donnerstag in Angriff genommen worden. Zur
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von Mar Bruch bilden. Der Gießener Sangerkranz unter der Leitung von Kapellmeister Albert Kasten hat diese Aufgabe übernommen.
Als Ausklang der winterlichen Veranstaltungen wird im Juni 1935 das große Sange r f e st des Gaues Hessen im Deutschen Sängerbund noch einmal alle musikalischen Kräfte, vor allem unsere Männerchöre, vereinigen.
Kreisabteilung Gießen
des Hessischen Gemeindetages.
Am Mittwoch, 3. Oktober findet, wie bereits be- fanntgegeben wurde, eine Versammlung der Bur- aermeister des Kreises Gießen statt. Hierzu wird ergänzend mitgeteilt, daß das Referat des M <3' Inspektors Allendorfer über „®Fbreä)t, Tefta-1 mentserrichtung, insbesondere tue Errichtung des Nottestaments" abgesetzt werden mußte. Statt dessen wird der Leiter der Geschäftsstelle Frankfurt a. M., Dr. G ö b , über das Thema „Der Stand der kommunalen Gesetzgebung" sprechen. ,.
Ferner wird darauf aufmerksam gemacht daß die Tagung nicht im Kaufmännischen Vereinshaus, sondern im Hotel Hindenburg, Seltersweg 6 8, stattfindet.
Lebhafter Sonderzugverkehr bei der Reichsbahn.
Herbstzauber im deutschen Waide.
Rote und gelbe Blätter leuchten aus dem Grün. Der Wald feiert seine goldne Hochzeit. Funkelnd fangen die bunten Blätter jeden Sonnenstrahl auf, und das weiche Wogen der Zweige füllt die Luft. Das Laub der Buchen glänzt bernsteingelb und blutrot, dahinter ragen schmale, hohe Tannen auf, die wie schwarzgrüne Schatten die Landschaft ab= schließen. Der Waldbach rauscht und rieselt. Er ist wieder so lebhaft wie im Frühling, denn neues Wasser pendet die Quelle.
Aus den Wiesen am Waldrand blühen Herbstzeitlosen Leicht bewegen sie sich im Winde. Es ist, als ob sie frören. Ihre violette Farbe fügt sich harmonisch in das Bunt des Herbstes ein. Der Duft fehlt aber auf dem frischen Grün der Wiesen erinnern sie uns an ihre Frühlingsschwestern im Garten, die Krokus.
Ein tiefdunkelblauer Himmel überspannt die ganze Welt. Noch krabbeln hier und da kleine Käfer zwischen den Gräsern, noch schweben kleine Schmetterlinge zu den letzten Blüten, und in der Luft schwirren Tausende von Fliegen und Mücken. Eine Spinne läßt sich nieder aus dem Geäst, sie hat sich emporgerungen zur Höhe, nun sucht sie wieder die Erde auf.
Der Wind hat sich gelegt. Ganz still ist es im Wald. Nun kannst du träumen. Was will die Welt draußen bedeuten? Du hörst sie nicht mehr. Der deutsche Wald spricht in seinem großen Schweigen zu dir, zu deinem Herzen. Wenn man so im Walde sitzt, dann zieht tiefe Andacht bei uns ein. Es ist uns wie beim Gottesdienst. Deine Seele schwebt in die Unendlichkeit. Hoch droben am blauen Himmel segeln ein paar weiße Wölkchen, und deine Gedanken segeln mit.
Es ist so schön, daß die „laute" Welt nicht bis hierher in den Wald kann. Er ist uns wie ein Ge- unbbrunnen, aus dem wir neue Kräfte schöpfen. Inb jeder Mensch hat in seinem Herzen noch Raum ür den Zauber des deutschen Waldes. Er hat schon o vielen geholfen. Er hat Zwiesprache gehalten mit den Traurigen, er hat gejubelt mit den Fröhlichen. Der deutsche Wald ist der ewig Schenkende,
Pfarrer B e ch t 0 l s h e i m e r widmete dem Scheidenden herzliche Worte des Dankes Jur die treue und hingebende Tätigkeit im Chor und Dr ganiftenbienft, die er feil dem Jahre 1 * 9 -
her Liebe ausübte. Er hob besonders hervor, daß Lehrer Habicht stets mit großemEsteruni) ohne Opfer an Zeit zu fcheuen, sich der ^lusica sacra gewidmet habe. Im Anschluß an die Feie ' reichte Pfarrer Bechtolshelmer dem Schei- denden ein Bild, die Emmaus-Jünger darstellend. Herr Habicht bankte in ,ehr bewegten Worten
Das ist zu erreichen durch: .
1. Restlose Auswertung der an einem Dd vor- handenen Schulturnhallen. Es geht mcht mehr an, baß an manchen Orten Turnhallen unb ihre Einrichtungen von einer einzigen Sch nur teilweise ausgenutzt werden, wahrens z. -ö. Volksschulen des gleichen Ortes ohne ausreichende oder überhaupt keine gedeckten Turn räume verfügen. Die Turnhallen haben künftig der Gesamtjugend zur Verfügung zu stehem
2 Einbeziehung der Vereinsturnhallen. Gerade ®ier liegen Dunstige fchulstche Zeiten ungenutzt unb es wird nicht schwierig sein, Die -öe
3 SStung,‘unbU SÄ größeren Räumen anberer Art. Angestellte Erm.ltlun. gen haben ergeben, daß es vielfach gar Nicht
Den Direktionen der höheren Schulen und den Kreis- und Stadtschulämtern ist von der Mlniste- rialabteilung für Bildungswesen Kultus, Kunst und Volkstum die nachstehende Mitteilung zugegangen.
„Unsere klimatischen Verhältmsie und ungünstige Witterung lassen es nicht möglich ein, den Turn imterricht regelmäßig und ohne Storung im Freien durchzuführen. Daher muß bas Bestreben jeher Schulleitung dahingehen, die korp^liche Erziehung von dieser Abhängigkeit freizumachen. Wir haben “nig b^s
SXf liegt, Ä^fÄÄriÄ
körperlichen Erziehung gerecht werden. Die starken Unterschiede in der Vor- und Ausbildung der Lehrkräfte auf dem Gebiet des Schulturnens ließen weiterhin dieser Lehrarbeit besondere Notwendigkeit und Bedeutung zukommen.
Im zurückliegenden Jahr haben die Beobachtungen gezeigt, daß viele Lehrer und Lehrerinnen mit außerordentlich starkem Interesse die Fortbildung^ gelegenen im NSLB. auswerten. Es ist aber auch die Tatsache festgestellt worden, daß Lehrkräfte, die nicht unerheblich im Turnunterricht eingesetzt sind, die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft für Turnen
Wie am vorvergangenen Sonntag, an dein zwölf Sonderzüge der NS.-G emeinschaft „Kraft durch Freude" den hiesigen Bahnhof passierten, so verkehrten auch am vergangenen Samstag und Sonntag wieder eine Reihe von Sonberjugen, ine Angehörige biefer Gemeinschaft beforbertem Die meisten Züge kamen aus bem Rbemlanb (Koblenz, Ehrenbreitstein, Komgswinter Lorch, Bad Ems Neuwied, Osterspai), einige fuhren auch, Berlin I und Bremen kommend nach dem Rheinland. Alle Züge hatten in Gießen Erfrischungsaufentha^ Rückkehrenden konnte man die Freude über bas Er lebte an den Augen ablesen. Sie waren voll des Lobes über diese Einrichtung, die ihnen die Möglichkeit gegeben habe, für wenig Geld die Schönheiten der deutschen Heimat kennen zu lernen
wehen den Sonderzugen „Kraft durch Freude fuhren am vergangenen Samstag vier Sonderzuge aus d-r G-g°nd von Rüd-sheim N.°d°rl°hnstem, Weinheim und Offenburg kommend zum> Ernt-dank. felt nach bem Bückeberg bei Hameln. Dre Festteu^
taa zurück Der erste Sonderzug, der nach Offen- tag zurua. i ig 1? ut)r, her zweite für We?nhe°m um 17 51 Uhr, der dritte für Riederlahn- ^in und Rüdesheim um 19.56 in Gießen em. Die Tettnehmer für Gießen und Umgegend werden m,t dem Sonderzug, Gießen an 19.56 Uhr -mtr-ffen.
Lehrer-Gemeinschastskonferenz.
Am Samstag fanb im Vereinshaus ber Inneren Jon (Serge zur Heimat) die Lehrer-Gemem- ifhafMonfereiu evangelischer Lehrer aus Frankfurt am Main und Umgegend statt. Am fanden Parallelversammlungen für die Sudhessen in Auerbach, für die Nordhessen in Marburg statt.
Nach gemeinsamem Choralgesang und Gebet er öffnete Konrektor Weimar (Frankfurt a. M.) ' JiLr 21nbad)t über Galater 4 die Tagung, die ganz der Arbeit am Worte Gottes unb ber inneren
schwierig und auch ohne viel Unkosten möglich ist, solche Räume zu beschaffen. Leerstehende Räume in Fabrikgebäuden ober auch ber Schule selber können eine starke Sicherung zur ungestörten Arbeit im Schulturnen abgeben. Hierher gehört auch bie Ueberprüfung ber Möglichkeit, die Turnsäle zu benützen, bie sich bie örtlichen Turnvereine in Gasthausern gemietet haben. Da hier auch gleichzeitig bie B« nützung ber Dereinsgeräte in Frage kommt, ist mit einer solchen Regelung mancher Mißstand zu beseitigen. Mit all diesen Hinweisen, das sei nochmals besonders betont, soll unter keinen Umständen die Arbeit im Freien zugunsten einer Hallenarbeit gekürzt werden. Nur bie Regelmäßigkeit und Sicherung der schulturnerischen Arbeit ist in der Auswertung der angegebenen Möglichkeiten zu gewährleisten.
Zu gegebener Zeit werden wir Bericht emfor- dern über die erfolgte Sicherung des Turnunter-
M ü n f e r unb SA.-Obertruppführer Kurz, ber Ortsgruppenleiter und Bürgermeister von Lollar Wagner, eine große Anzahl Lollarer Einwohner, Arbeiter der Buderusschen Werke und ber Fliegerhorst Lollar erschienen.
Der ßeiter des Fliegerhorstes Lollar, Ingenieur S c r a b a d , begrüßte zunächst die Versammlung und rotes auf die Bedeutung ber Stunde hin. Hier- lauf sprach der Führer der Flieger-Ortsgruppe Gie- ßen, Oberregierungsrat Dr. S ch o n h a l s , der dem Fliegerhorst Lollar für seine vorbildliche Arbeit unb Mühe dankte und ben Bau der beiden Segelflug, zeuge mit Anerkennung hervorhob. Diese Tat lasse darauf schließen, daß in Lollar wertvolle fliegerische Aufbauarbeit geleistet unb hier in emsiger, zäher Arbeit dazu beigetragen werde, der deutschen fliegerischen Sache zum Erfolg zu verhelfen. Wetter sprach der Ortsgruppenleiter unb Büvgermetster Wagner (Lollar) namens der dortigen Bevälke- rung. Sodann vollzog der Führer der Flieger- I Untergruppe Oberhessen Graf Georg Friedrich zu Solms-Laubacsi die Taufe der beiben Segelflugzeuge, die die Namen „Buderus I unb „Buderus II" erhielten. Der Redner zollte habet ebenfalls bem Fliegerhorst Lollar für sein vor- bildliches Bemühen volle Anerkennung und gab dem Wunsche Ausdruck, daß der Fliegerhorst auch weiterhin so opferfreudig an feinen Aufgaben arbeiten möchte, wie bisher.
Im Anschluß an die Flugzeug-Taufe fand eine kurze Besichtigung der Segelflugzeuge und Der für diesen Bau in Anspruch genommenen Werkstatt statt. Am Abend vereinigte sich der Fliegerhorst Lollar mit ber Bevölkerung zu einem kameradschaftlichen
richstraße, ein Feuerschutzabend der Ortsgruppe Gießen-Süd statt. Es spricht Kreisfeuerwehrinspek- tor Bouffier über das Thema: „Brandver -
daß es den rechten Weg zum Himmelreich geht.
Mit Gebet unb gemeinsamem Choralgesang klang bie Versammlung aus.
Segelflugzeugtaufe in Lollar.
Am Samstagnachmittag fanb in Lollar bie Taufe zweier Segelflugzeuge (Flächen- gleiter) statt, die von dem Fliegerhorst Lollar in ! aufopferungsvoller und anerkennenswerter Arbeit erbaut worden sind. Zu ber Feier waren der Führer der Flieger - Untergruppe Oberhessen Graf Georg Friedrich zu Solms-Laubach, der Führer der Flieger-Ortsgruppe Gießen, Ober- regierungsrat Dr. Schönhals mit seinen beiden Vertretern Standartenabjutant, Sturmbannführer
Erbauung gewidmet war, unb in ber am Dormittag bas Thema „Gottes Treue , in ber Nach^ mittaasversammlung bas Thema „Unsere Treue Am Dienstag, 2. Oktober 2° Uhr findet im Umer°7 wL Themen" auf Grund"7°^ ter Bibeltexte ausgiebig besprachen, durch freie Aus-


