Nr. 220 Drittes Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oder Wen)
Montag, (.Oktober (034
*
M MM
MW
W
' . zy,s;<
L) O. 'L
Ri 3
■ 5- v U Mr'
• XV $ tiLV--
><
MW MW^E v
MM MMMM A
>1
Blick auf den Festzug in Leihgestern. — (Aufnahme: Photo-Pfaff.)
Weile bemüht waren.
Wie wird der Kreuzotterbiß behandelt?
tief'über den Sattel gebeugt die staunenoeni a g » erreichen. Eine rote Rinne
auf das Pferdepaar gerichtet, von der Seite auf der zu)netz, me^ ^e blutete stark. Da
den Stier los. Sie mußten tm Dumpfen Win ju naH alten Trommelrevoloer, der
sammentreffen. Dieser Hengst, vom 3u9^rL^f.naen K nUr im Winter bei Wolfsgefahr gebraucht andere Stute bestimmt, hatte eigene Anschauungen Mft^nur Flasche und legte auf den
über die Liebe und war der unzertrennllche B glei wuroe, er fam nicht zum Schuß.
waren.
öocbfcbulnorhricbten
Großen-Linden.
Unmittelbar nach der Ankunft der marschieren- ' den Gießener Kolonnen setzte sich vom Ortseingang, aus der Richtung Großen-Linden, ein Festzug nach dem Festplatz in Bewegung. Die Spitze des Zuges bildeten Spielleute der SA. und Musiker der Gießener Reichswehrkapelle, dann folgten SA. und HI., Jungvolk, hierauf die von Leihgesterner Mädchen getragene Erntekrone, geschmückte Handwagen mit allerlei Früchten des Feldes, eine Kinder- qruppe, der BdM., anschließend geschmückte landwirtschaftliche Gespanne und Maschinen, hierauf dre Gießener SA. und HI., dann die Amtswalter unter Führung des Ortsgruppenleiters Schw arz, weitere Gießener SA und BdM. Der Festzug wurde allenthalben im Orte herzlich begrüßt.
Auf dem Festplatz, der in allen Teilen stark besetzt war, wurde nach der Ankunft des Festzuges die Erntekrone feierlich auf einem Podium gehißt. Anschließend hielt der SA.-Truppführer Rektor Siegfried (Großen-Linden) eine Ansprache, in der er zunächst den Gästen aus Gießen herzliche Willkommengrüße der Leihgesterner Volksgenossen enthot und dann in prächtigen Worten den Sinn der Erntedankfestfeier deutete. Er hob hervor, daß unsere Alten recht daran getan hätten, uns zu lehren, auch am Erntefest die Hände zu falten und dem allmächtigen Gott Dank zu sagen. Zur menschlichen Arbeit gehöre der Segen Gottes. Das Erntedankfest feiere man auf dem Lande als einen Tag großer Freude und der Erholung nach langer anstrengender Arbeit. Bei diesem Fest handele es sich darum, daß der Mensch sich im Geist dem All-
der Kirchturm von Steinbach in Sicht und bald war auch das stattliche, schön gelegene Dorf erreicht.
Steinbach hatte festlichen Schmuck angelegt. Von allen Häusern flatterten die Fahnen. Ueberall sah man Tannenzweiggebinde unter den Fenstern, über Tor und Tür waren an manchen Häusern in origineller Anordnung die Früchte des Feldes und des Gartens aufgehängt und boten einen lustigen Anblick. Die ganze Bevölkerung des Ortes war auf den Straßen oder lag in den Fenstern, als die Städter einmarfchierten und sich dem Festzug anschlossen, den die Gemeinden Steinbach und Albach zusammengestellt hatten. So bewegte sich ein stattlicher Iug durch die Straßen des Dorfes. Aus den Orten Steinbach und Albach beteiligten sich SA., SAR., HI., IV., Frauenschaft und BdM., eine Musikkapelle (DT.) und ein Spielmannszug, sowie die politische Leitung mit dem Ortsvorstand.
Die Gemeinden Steinbach und Albach hatten sich um die Ausgestaltung des Festzuges große Mühe gegeben. Viele Wagen, etwa 18 an der Zahl, wur- > den mitgeführt. Frühling, Sommer, Herbst und : Winter waren symbolisch dargestellt. Die Arbeit = des Landmannes war vielfältig versinnbildlicht. In t geschickter Weise standen sich dabei das „Einst und - ^Jetzt" gegenüber. Man sah den Säemann mit dem > umgebundenen Sack, hinter ihm die Säemaschine, sah Mäher und Mähmaschinen, Mädchen in der Heuernte und dann die Grasmähmaschine und Heu- wendemaschine usw. Der Erntewagen und der Schal- pflüg fehlten nicht, der Erntosegen des Herbstes aus dem Obstgarten und aus Len Aeckern war auf einem
Handlung, mit der den Schlangenbißverletzungen wirksam begegnet werden kann.
Kam-s in der Steppe.
Von Peter Uhl.
Gießen Ost in Steinbach.
Die Ortsgruppe Gießen-Ost der NSDAP, und mit ihr alle Volksgenossen, die sich an der Feier des Erntedankfestes in Steinbach beteiligten, wurden am gestrigen Sonntag zu einer einzigen großen Familie. Mit Kind und Kegel waren die Volksgenossen an der „Stadt Lich" erschienen und fügten sich bereitwilligst in die Reihen ein. Kurz vor 13 Uhr erklang dann das Kommando zum Aufbruch, und unter Trommelklang machte man sich auf den Weg. Voran marschierten ein aktiver Sturm der SA., dann eine Gefolgschaft der HI., eine Gruppe Jungmädchen und eine Gruppe des BdM. Ihnen folgten in bunter Reihe Männer, Frauen und viele Kinder. Die PO. der Ortsgruppe Gießen- Oft beschloß den stattlichen Zug.
Man marschierte in flottem Tempo, und es war war kaum eine Stunde vergangen, da hatte man den Wald bereits hinter sich, bald kam dann auch
zur Stute und griff sie mit gesenkten Hornern an. Aber er hatte sie noch nicht erreicht, als der Schimmel, an ihm vorbeiflitzend, ihn wieder kräftig traf. Dies brachte den Riesen nochmals zum Stehen. Und jetzt folgte Angriff auf Angriff, Schlag auf Schlag, wie Maschinengewehrfeuer. Der Stier stürmte los, wurde getroffen, zurückgeschlagen taumelte und es schien offenbar, daß er überhaupt nichts mehr sah. Er torkelte wie ein Betrunkener im Kreis umher, brüllend und stampfend, hartnäckig verfolgt von seinen zwei Peinigern Der Hirt wagte sich nicht in die Nähe des Kampfes. Offenqeftanden machte ihm die Sache im Geheimen Spaß. Denn es war nicht sein Stier. Wohl aber ging es um seine Pferde. Jetzt gelang es dem Stier der blind wütend immer wieder und wie-
' . ' r, ■ . r. S.1- awaiAm'M fFtflO TOfP N INNe
uuer uiv «icuc unu wui un ...... ' - ,
ter der braunen Dame, feit Wochen schon. Der Hirt mußte, trotz aller Gefährlichkeit des Augenblicks lächeln. In diesem Moment stoben die Zwei Pferde an ihm vorbei und jetzt kam mit unheimlicher u>e- schwindigkeit die schwarze Bestie, die Horner gesenkt, die Augen glühend vor Wut Der Hirt war, die Schlinge, stemmte sich rückwärts tm toattei und wurde im nächsten Augenblick von unbeschrew- licher Kraft wie ein Kreisel durch die Luft gewirbelt. Er stand gleich auf den Beinen und sprang, das Messer aus dem Stiefelschaft reißend, gerade noch zur rechten Zeit hinzu, um den Riemen durchschneiden zu können. Dieses Tier war nicht aufzuhalten Sein Hengst lag mit gebrochenem Genick reglos da. Noch stand eine dünne Staubwolke über dem leblosen Körper. Da packte auch den jungen Menschen die Wut. Er schüttelte bew Fäuste gegen den Himmel und begann zu mufern Kein Pferd in der Nähe. Vorn mußte etwas nut dem Stier und den Pferden los Jem, denn eine neue, mächtigere Staubwolke qualmte gege Himmel Zum Glück kam ein Lufthauch und gab die Sicht frei. In diesem Augenbuck blieb der Hirt wie angewurzelt stehen und rieb sich die Augen, Das Pferdepaar war, offenbar einer *l™n . Verabredung gehorchend, plötzlich nach beiden Sei- ; ten ausgebogen und hatte mitten iw Lauf den schwarzen Teufel mit den Hufen bearbeüet Der stand und fuhr sekundenlang wie irre mtt Dem dicken Kopf im Halbkreise herum, ohne sich für eins der beiden Tiere entscheiden zu können Da drehte sich die Stute noch einmal um u^b e,ner Hufe blitzte vor den Hörnern des Schwarzen auf Der Hirt, der in eiligem Lauf naher kam, sah Blut aufspritzen. Jetzt freilich wandte sich der Schwarze
Schwarzen an. Aber er kam nicht zum Schuß. Denn der weiße Hengst richtete sich kerzengerade m der Luft auf. trompetete schrill und stürzte wie em Besessener auf den Stier los. Er Übersprang ihn in weitem Bogen und jedesmal trafen ferne Hu e Kopf Augen und Maul des Ungeheuers^ Die Stute stand zitternd abseits. Aber jetzt, vom Anblick dieses grandiosen Kampfes angefeuert, griff aud) fie noch einmal an. Und da - der junge Hirt glaubte vor Aufregung falsch zu sehen - wandte sich der schwarze König mit einem iahen Ruck und ergriff kläglich schnaubend die ^ucht. Er trollte ftd) m die' Richtung des heimatlichen Gehöfts davon. Die Pferde standen und fahen ihm nach. Der Hengst hielt den Kopf schützend über den Nacken der Stute.
Und da beschloß der junge Mensch der begeistert und mit wirren Haaren dabeistand eme Eigenmächtigkeit zu begehen. Gegen der' Willen des Züchters. Denn er war überzeugt davon daß die Zwei laut höherer Fügung füreinander bestimmt
mächtigen nahe und dem ewigen Gott feine Dank- barkeit zum Ausdruck bringe. Mensch, Natur und Gott, das sei die große Freiheit, um die es sich i hier handele. Diese ewigen Lebensquellen seien . lange verschüttet gewesen, erst unser großer Führer < Adolf Hitler habe den Schutthaufen über die- , sen Quellen mit gewaltiger Faust hinweggeraumt, da er klar erkannt habe, daß es zum Verhängnis werde, wenn das Volk sich von Gott abwende. Das Erntedankfest zeige die deutsche Bauernschaft einig und geschlossen hinter der Reichsregierung. Die Not des Bauern, die ihm früher die schwarze Fahne m die Hand zwang, habe jetzt ein Ende weiter solle dieser Tag des Bauern das Bewußtsein seiner neuen Grundstellung im deutschen Staate hervor- heben und befestigen: er solle weithin sichtbar die staatliche Anerkennung des Bauernstandes als Nährftand des deutschen Volkes bekunden und dar- tun, daß der nationalsozialistische Staat alle Kräfte an panne, um das Bauerntum als beste Quelle gefunden deutschen Blutes zu erhalten und zu starken. Auf der Arbeit des Bauern beruhe das Wohler- gehen und die Zukunft der Nation. Dank denen die unermüdlich dafür arbeiteten und trotz aller Opfer diesem Ziele treu geblieben sind, Dank Denen, die sich nicht von jenen erbärmlichen Kreaturen beeinflussen liehen, die nur leben können, wenn sie Haß und Zwietracht sehen. Dank dem, der immer neuen Segen in die fleißigen Hande der Bauern wachsen lasse, Dank aber auch un ftrem .großen Führer A d o l f H i 11 e r , der es versteht, sein Volk immer wieder an die Quellen dieser Lebensweis- heit zu führen. Dies fei der Sinn des Erntedank- festes des Dritten Reiches. Freudig erklang aus vielen Hunderten von Kehlen der von dem Redner ausgebrachte dreimalige Sieg-Heil-Ruf auf den Führer, den deutschen Bauer und das deutsche Volk.
Nach einer feinen Darbietung der GWner Reichswehrmusiker folgte eine von dem Leihgester- ner Heimatdichter Georg H e ß dufammengeftent Hörfolge, bei der Rektor Siegfried die führende Sprechrolle übernommen hatte, wahrend Gruppen von SA.-Männern, HA-, BdM. und^erne^
fenhafte, schwarze Leib des Durchgängers heran. Die Hufe der Pferde kamen in Bewegung. Sie stoben rechts und links vor dem Ungeheuer auselnanDer, aber die Überrumpelung war dennoch vollkommen, daß manche von ihnen von den spitzer. Hornern gestreift und verwundet wurden. Die Pferde schrien wie Menschen in höchster Bedrängnis. Dann brach die Panik aus. Wie der Sturmwind fegten sie davon, verfolgt vom schwarzen König. Sie zerstreuten sich nach allen Richtungen so ihre Verfolgung erschwerend. Vorn aber, dicht vor der Nase des Schwarzen, flüchteten em Schimmel und eine braune Stute dicht neben einander. Der Hiri schwang den langen Lederriemen, der zum umfangen' störrischer junger Hengste diente, unö ritt, tief über den Sattel gebeugt, die staunenden Augen
' . f. £ .1 — - — X AV- (cAöl to HUT
In Deutschland ist die Kreuzotter die einzige m Freiheit vorkommende Giftschlange. Ihre Kenn- Zeichen sind die dunkle, über die Länge des ganzen Rückens verlaufende Zickzacklinie, die kreuzartige Kopfzeichnung, die ihr den Namen gegeben hat und die besonders breite Kopfform. Das Tier beißt eigentlich nur in der Verteidigung, wobei es den Kopf zuerst zurückzieht und dann blitzschnell aus einen Gegner losschießt. Die Kreuzotter ist übrigens eine gute Schwimmerin, eine Tatsache, die viel zu wenig gewürdigt wird. — Die Bißmarke ist, wie Dr. Sigurd Frey in einem Aufsatz der „Deutschen Medizinischen Wochenschrift" ausführt, an den beiden dicht nebeneinander stehenden Stichwunden der Giftzähne zu erkennen. Die Starke der Gift- wirkung richtet sich nach der eingedrungenen Gift- menge und nach der Stelle des Bisses, der besonders gefährlich ist, wenn das Gesicht oder eine Vene getroffen ist. Sonst aber wird die Gefährlichkeit des Kreuzotterbisses stark übertrieben; die Sterblichkeit beträgt höchstens 2 v. H. Nach dem Litz entsteht bald um die Wunde herum eine schnell wachsende Schwellung, die sehr ausgedehnt sein kann und eine bläulichrote Färbung annimmt; außerdem können Erbrechen und Durchfall, Leib- schmerzen, Schwindel, Angstgefühl und Müdigkeit auftreten. Aber nur in ganz ernsten Fallen dauern diese Erscheinungen länger als einige Tage Wo der Tod eintritt, ist Lähmung des Atmungszentrums erfolgt. In der Dolksmeinung gelten Aussagen der Wunde und Abbinden des verletzten Gliedes als die wirksamsten Mittel zur ersten Hilfeleistung bei Schlangenbissen. Das Aussaugen kann fedvch kernen Erfolg bringen, es fei Denn, man macht zwei Ein- schnitte an der Bißstelle und benutzt ein Saugglas. , Das aber find Voraussetzungen, die dem Laien im : rechten Augenblick nicht zur Verfügung stehen. Das i Saugen mit dem Munde kann überdies zu gefahr- ! liehen Infektionen am Gesicht fuhren. Auch das
Abbinden des verletzten Gliedes ist zwecklos denn es hat keinen Sinn, das Gift an einer Stelle des Körpers an.mftauen, um es dann plötzlich nach erfolgtem Lösen der Binde in größerem Umfang in das Gefäßsystem fließen zu lassen. Es sind sogar bei Kranken, deren Glieder sofort abgebunden morden waren, schwere GesunDheitsbeeintrachttgungen festgestellt worden. - Zur erfolgreichen und be- chleunigten Behandlung kommt vor allem dit Injektion von Schlangenserum in Frage, das — rechtzeitig angewandt — zuverlässigen Schuh gegen das Kreuzottergift gewährt. Feuchte Umschläge und flbrhnnho nurnnlhtandiaen die Be-
Schwarz und mächtig stand er in der Sonnen- i clut Die Hörner nach vorn gekippt rote zwei spitze i Ganzen, das Fell in zuckender Bewegung zur Abwehr von Fliegen und Mücken, sich wiegend in den Hobigen Hüften. Vorne im Kopf, klein und dumpf die Augen. Morgen sollte er in einem eigens gezimmerten Käfig aus eichenen Balken zur Rrn- derausftelhmg gebracht werden. Sern Rus war ihm durch die ungarische Steppe oorausgeeilt in die Hauptstadt, denn er wog mehr und war schöner als sämtliche Stiere des Landes.
Da geschah es, zufällig oder aus Uebertnut, daß der Geselle des Schlächters, der mit einem Trog voll Innereien und Gedärmen auf dem Köpft vorbeikam, einen Fetzen roten, noch dampfenden Fleisches Über den Zaun fallen ließ, hinter dem der Schwarze in der Mittagsglut dösend stand. Das Stuck Fleisch klatschte mit'leichtem Schlag gegen die Stirn des Stieres, Blut troff in die kleinen zufammenzucken- den Augen. Es wurde abgeschüttelt und em ro er Nebel verhüllte sekundenlang den weiten, blau glühenden Horizont. Aber neues Blut tropfte nach und wieder leuchtete das Licht rot auf, dumpf und böse. Der Geselle war schon fern mit bem Xrog, auch be- fand sich zufällig niemand auf dem Hofe, denn noch rourden die lebten Pfähle an dem Kaftg des schwarzen Königs festgemacht, als der Stter emen dumpfen nicht allzu lauten Ton ausstteß. Seme Flanken ilo gen bereits, der buschige Schwanz
Rute eines Vollbluthundes steil auftenchtet er scharrte mit den Hufen in hart gestampften Boden und ein Glanz kam in feine kleinen, noch mmer zeitweilig vorn Blut Überronnenen Augen, wie von nahenden Gewittern. Die Wut fraß sich m. h , wie ein Feuer, das der Wind zum Brand a f h - er senkte den breiten Schädel. Dann g'Ng ■ Die Umzäunung zersplitterte unter demi b Schlag dieses lebenden Hammers und als Die j-eure schreiend mit Heugabeln und Geräten im W aui- tauchten war er schon fern in einer Staubwolke und »erlor sich im endlos grünen Teller des We.de- landes, in südlicher Richtung.
Als der junge, braun gebrannte und Zweifellos mutige Pferdehirt die dumpfen, knallenden Stoße
Stterhufe im Lärm der um ihn bewecst graftn- Den Herde erkennen konnte, war es 5" >pat. ur laa auf dem Rücken und war etwas benommen non der Sonne. Aber er sprang sofort auf d.e B^ne taumelte ein, ätr->i Schritte weiter pfiff Hnem Mengst fah sich um und war gleichzeitig be- lls im Sattel. V°n Norden her, ganz dich n° der Herde, brauste wie eine Kan menkugel der r.e-
Die Gießener Crntedankfestfeier.
Herzliche Volksgemeinschaft mit den deutschen Volksgenossen auf dem Lande
Die Aufführung der Hörfolge von Gg. H e ß in Lekhgestern; oben in der Mitte Der sprecher Rektor Siegfried (Großen-Lrnden). —2Ustnahme^Photo-Pfaff^
Gießen-Süd in Leihgestern.
In Leihgestern vereinigte sich gestern die Ortsgruppe Gießen-Süd zur Erntedankfestfeier mit den dortigen Volksgenossen. Der Besuch aus Gießen war außerordentlich stark. Die politischen Leiter, die SA., HI. und der BdM., denen sich zahlreiche Volksgenossen angeschlossen hatten, marschierten nach Leihgestern, ein sehr großer Teil der Besucher benutzte die Bahn bis nach
.Anzahl Volksgenossen einzelne Sprechrollen ver- I sahen bzw. im Sprechchor auftraten. Das fein gestaltete Hörspiel brachte den hohen sittlichen Wert der Arbeit aller schaffenden deutschen Stande für die Volksgemeinschaft und für den einzelnen zum Ausdruck,'es bekundete die innige Verbundenheit von Stand zu Stand, von Arbeit zu Arbeit und aller zusammen zum großen und ewigen Vaterland, das Deutschland heißt. Die Spielfolge, der man allenthalben stärkste Aufmerksamkeit widmete, war ein packendes, die Herzen beschwingendes und mitreißendes Bekenntnis zu dem großen Werte Adolf Hitlers, zu der von ihm geschaffenen unvergänglichen deutschen Volksgemeinschaft. Die unter Rektor Siegfrieds Leitung in feiner Gestaltung und Form wiedergegebene Dichtung war das stärkste, aus heimischem Schaffen erstandene Erlebnis des Tages. r , . . ..
Nach etwa einstündiger Kaffeepaufe, bei der die Gießener herzlich willkommen geheißene Gaste in den Leihgesterner Häusern bzw. auf dem Festplatz waren und wobei die Leihgesterner Gastgeber 1 in glänzender Weise ihre Besucher mit Kaffee und ■ Kuchen bewirteten, vereinigte man sich zum Gemeinschaftsempfang der Übertragung vom Bucke- berq Am Schluffe stimmte die Menge von Herzen in die Sieg-Heil-Rufe auf Führer und Vaterland ein Ebenso bekannte sie sich mit den gleichen Rufen mit Freude zu dem Werke Adolf Hitlers als Rektor Siegfried am Abschluß des Tages darauf hinwies, daß man in diesen Stunden gemeinsam ein Stück nationalsozialistischer Volksgemeinschaft erlebt habe, für dessen Erweckung dem Führer und Kanzler Adolf Hitler herzlich zu danken fei.
Am Abend zeigten die Leihgesterner Volksgenossen wiederum herzlichste Gastfreundschaft, indem sie die Gießener Besucher in die Häuser zum Abendessen einladen ließen bzw. auf dem Festplatz mit einem Imbiß versorgen. Dafür gebührt den Leih- gefterner Gastgebern mit Recht Dank und volle Anerkennung, Dank aber auch der Leihgesterner und der Gießener Frauenschaft der Ortsgruppe Süd, foroie dem BdM., die für die Bewirtung und Bedienung der Menschenmenge in vorbildlicher
ftür die Zeit vom 1. September 1934 bis zum 31 August 1935 wurde der ordentliche Professor der Maschinenbaukunde Professor Dr.-Jng. Hub en er zum" Rektor der Technischen Hochschule Darmstadt ernannt.
Der Oberingenieur bei den Drown ooen- Kreuzottergift gewayn. yeuajie umiujiuyc Werken in Mannhe ?vJng h ruhigstellende Verbände vervollständigen die Le. Bucho 1 d wurde zum ordentlichen Professor । r | hor h?n ^ckllanaenbikverlekunaeri
Elektrotechnik in Darmstadt ernannt.


