Ur. 229 Erstes Blatt
18$. Jahrgang
Montag, 1. Oktober 1934
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Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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Festtag des deutschen Bauern.
Letzte Zurüstungen aus dem dückeberg
Die Vorführungen der Reichswehr
tra- Wir und
Auf dem letzten Teil des Anfahrtsweges des Führers bilden das Reiterregiment 15 aus Paderborn unter dem Kommando des Obersten Frhr v. Biegeleben und Teile der ersten Abteilung des 6. A r t i l l e r i e r e g i m e n t e s aus Münster i. W., sowie das 6. P i o n i e r b a t a i l- [ o n aus Minden Spalier. Ungeheurer Jubel braust auf dem ganzen Felde auf, als die Wagenkolonne des Führers am Fuße des Bückeberges anlangt. Die Absperrmannschaften können kaum die Massen davon zurückhalten, auf den Wagen des Führers zuzueilen. Im Augenblick, als der Führer den Bückeberg betritt, bricht die Sonne durch die Wolken — fast ein Symbol —, nachdem seit Mittag der Himmel sich bezogen hatte und leichte Regenschauer niedergegangen waren. 21 Salutschüsse ertönen. Der Jubel der Massen hallt immer aufs
ten Weg zur Ehrentribüne an den Trachtenträgern vorbei. Ihm folgen alle die Männer, die in den Jahren des Kampfes an der Seite des Führers gestanden haben, unter ihnen die Reichsminister Dr. Goebbels, Göring, Kerrl, Seldte und Rust, dem der Führer zu seinem heutigen Ge- burtstag gratulierte, sowie der Ehef des Stabes der SA. Lutze, Reichsführer der SS. Himmler, der Führer des NSKK. Obergruppenführer Hühn- lein. Der Reichsbauernrat und viele alte Kämpfer der NSDAP, schreiten hinauf zur Ehrentribüne. Die Musikkorps spielen den Badenweiler Marsch. Die vielen Trachten aus allen Teilen des Reiches finden das größte Interesse des Führers, der während des ganzen langen Weges den Berg hinauf seine Blicke immer gleichmäßig nach links und rechts gleiten läßt. Auf der Ehrentribüne an- .gelangt, begrüßt d e r Führer die Diplomaten und die übrigen Ehrengäste.
Sodann eröffnet Reichsminister Dr. Goebbels
Wie ein Erlebnis offenbart sich Hildesheim. So mag die Stadt an einem mittelalterlichen Turnierfest ausgesehen haben. Die himmelhohen Giebelhäuser mit den herrlichen Fachwerkfassaden, mit den Inschriften, Fahnen, Bändern, Blumen und Kränzen sind ein Genuß für das Auge, das gar nicht genug trinken kann von der Pracht dieses Städtchens. Da ist der Markt mit dem Knochenhauer Amtshaus, das mit seinen vielen Jahrhunderten, die es gesehen hqt, wie ein Gruß aus einer Zeit deutscher Pracht und Herrlichkeit wirkt. Die Jahreszahl 1318 liest man an einem Haus. Nun dröhnen vom Turm des Domes und aus den Schallöchern der Kirchtürme dumpfe Glocken übers Land, Glocken, die in der Geschichte wohl so manches Mal gerufen haben mögen, allerdings nicht zu fröhlicher Feier, nicht zu glückhaftem Sang, sondern zu Kampf und
die Kundgebung.
Landesbauernführerin Frau Hildegard v. Rheden tritt mit 300 Bauernfrauen und Landarbeiterinnen auf den Führer zu und überreicht ihm einen großen Erntekranz gewirkt aus den Aehren von Roggen und Weizen, Hafer und Gerste und geschmückt mit den sonstigen Früchten des Bodens. Die Frauen geloben dem Führer die Treue und überreichten dann auch dem Reichsbauernführer Darre einen großen Erntekranz. Der Leiter des Arbeitsdank der Reichsleitung des
Verteidigung. Und heute ist das Reich eine feste Burg und des Führers Arm schützt und schirmt die Scholle des Bauern. Die ganze Bevölkerung Hildesheims ist an der Durchfahrtsstraße zusammen- geströmt und säumt vor den Giebeln die Straße als lebende Mauer.
Ueber Elze geht die Fahrt, durch das fruchtbarste Land niedersächsischer Landschaft, vorbei an hügeligen Laubwäldern, durch Bauerndörfer, die Geschichte haben, nach Hameln. Die SA., die sich in ihrer Treue zum Führer durch nichts übertreffen läßt, bildet auch hier Spalier, wie sie es auf dem ganzen hundert Kilometer langen Weg getan hat. In den Dörfern spielen Feuerwehrkapellen. Alle Verbände und Vereine sind angetreten. Immer wieder muß der Wagen des Führers langsam fahren, damit er alle d i e Hände erfassen kann, die ihm entgegengestreckt werden. So kommen wir mit Verspätung lange nach 15 Uhr in Hameln an. Durch die prächtig geschmückte Rattenfängerstadt geht dann die Fahrt zum Bückeberg, der sich nun aus der Ferne wie ein lebe n b e r Ameisenhaufen darbietet. Kurz vor dem Bückeberg schwenkt der Wagen in die neu- geschaffene Fahrstraße ein, die unmittelbar an den Fuß des Bückeberges heranführt.
: „Der junge Lüuer dankt
—/„Wald und
grundlegenden Gesetze verkünden, welche am Anfang der nationalsozialistischen Agrarpolitik stehen. Heute — nach einem Jahr können wir klar und eindeutig die Folgen jener Gesetze Überblicken, die wir damals erließen. , v v v ir ,
Es ist wenig über ein Jahr her, daß das deutsche Landvolk völlig verzweifelt war, von Schulden überlastet und den Zwangsversteigerungen eines feindlichen Systems ausgeliefert. In acht Jahren des Systems der Demokratie — von 1924 bis 1 932 — ist die Verschuldung der deutschen Landwirtschaft von drei um rund neun, also im ganzen auf zwölf Milliarden g e ft i e g e n. Andererseits war der Gesamter- lös aus der Arbeit des deutschen Bauerntums in wenigen Jahren von 10,2 Milliarden auf 6,5 Milliarden im Jahre 1932 herabgesunken. Außerdem zeigte sich immer deutlicher, daß die E r n ä h r u n g s g r u n d l a g e des deutschen Volkes von der deutschen Scholle weg und in fremden Raum hinein verlagert wurde. Das deutsche Volk hing dadurch von Faktoren ab, die außerhalb seiner Machtsphare lagern Insgesamt umfaßte das Totenfeld der kapltalistl- schen Ausbeutung des deutschen Bauern eine Flache, die ungefähr der land- und forstwirtschaftlich ge- nutzten Fläche Thüringens entspricht An diesem Bild mag man sich vielleicht am einfachsten di e ungeheure Verelendung des deutschen Landvolkes im alten demokratischen System vor Augen führen. Die Verzweiflung des deutschen Bauerntums war bereits so groß, daß dieser ruhig- deutsche Bauer zur schwarzen Fahne und 3U Bomben griff, um seiner tiefen Verzweiflung Ausdruck zu geben.
Der Nationalsozialismus ist der Not des Bauern von Anfang an an d e r Wurzel des Hebels entgegengetreten. Heute, nach einem Jahr national»
nigen Gesichtern, mit schwieligen Fäusten und erdverwachsen die Niedersachsen. Alte Kampskameraden trifft der Führer wieder, die er schon in den Jahren des Ringens sah, und tauschte mit ihnen Erinnerungen aus. Der Führer bringt in der Unterhaltung zum Ausdruck, daß die Arbeit der Bauernschaft ein tägliches Wagnis fei, da er gegenüber anderen Berufsständen niemals die Sicherheit habe, ob seine Arbeit auch bezahlt werde. Er sei abhängig von Wetter und Wind. Ein Tag könne ihm die Hoffnung eines Jahres rauben. So trage der Bauer das größte Risiko für die Ernährung des deutschen Volkes. Für dieses Risiko müsse man ihm danken.
Als ersten Vertreter der Bauernabordnungen begrüßte der Führer den badischen Bauern Josef Schlageter aus Schönau im Schwarzwald, den Vater Albert Leo Schlageters, der in Begleitung seiner Schwägerin sowie des ehemaligen Regimentskameraden seines Sohnes, Hauptmann Pordom, erschienen war. Der achtzigjährige Vater Schlageters überreichte dem Führer das Buch „Organisation Heinz", das das Schicksal Albert Leo Schlageters schildert, und sein Bild zum Andenken an den heutigen Tag. Er trug ihm die Bitte vor, daß das Schlageterkreuz auf demJakobsberg an der Porta Westfalika zum Andenken an seinen Sohn errichtet werden möge. Auch Reichsminister Dr. Goebbels verweilte einige Minuten mit Vater Schlageter im Gespräch.
Durch die Triumphsttaße zum Vüüeberg.
Feststimmung. Neben der Polizei sind 5000 Arbeits- bienftmänner für die Absperrung angesetzt, dazu viele Tausende SA.- und SS.-Männer. Der Arbeitsdienst hat dem Bückeberg sein heutiges Aussehen gegeben. Hunderte von jungen Menschen in dem erdbraunen Kleid werden noch vier bis fünf Jahre hier oben tätig sein, um den Bückeberg zu einem vorbildlichen Thingplatz auszugestalten.
Die Trachtengruppen ziehen auf den Festplah.
in der Kaiserpfalz zu Goslar.
Schon morgens um fünf Uhr hallten Goslars ene Straßen wider vom Gesang marschierender Können. Die ganze Bevölkerung war auf den Bnen, um Spalier zu bilden für die Einfahrt des Fhrers. SA., SS. und PO., Hitlerjugend und BR., Nationalsozialistischer Frontkämpferbund, sie all säumten die Straßen und dazwischen Musik- kwllen und Fahnen. Auf dem Marktplatz vor der Ktserworth die Goslarer Bergleute m ihren schürzen Trachten und grünen Kappen. Vor der Kaerpfalz waren zahlreiche Masten mit Ernte- krözen errichtet worden, von denen im Winde bwe Bänder winken. Vor der Kaiserpfalz Stan- bann und Fahnen der SA und eine Ehrenkompa- nieber Reichswehr. Auf dem Flugplatz Ehren- forationen aller Gliederungen der NSDAP. Um 10.6 sind die D 2600 des Führers und die Beglert- mahine gelandet. Der Präsentiermarsch erklingt müdem Deutschlandlied,als der Führer begrüßt wir und er dann die Ehrenformation abschreitet^ Bal darauf beginnt die Fahrt des Führers durch dasEhrenspalier. Vor der Kaiserpfalz steht, wie ausErz gegossen, die E h r e n k o m p a n i e ö e r Rechswehr, Goslarer Jäger, die vor ihrem Obe'efehlshaber präsentieren.
Neichsbauernführer uniKeichsernährUngSniinister Darre
Der Führer trifft auf dem Vöckeberg ein.
Jubelnder Empfang. - Der Gruß der Reichswehr. - Oer Erntekranz für den Führer aus der Hand der Landesbauernführerin.
Auf dem Bückeberg, 30. Sept. (DNB.) Das Erntedankfest hat im nationalsozialistischen Staat die wichtige Aufgabe erhalten, die Verbundenheit zwischen Stadt und Land immer mehr zu vertiefen. Deshalb finden sich heute zu dem Staatsakt auf dem Bückeberg nicht nur die A b - Ordnungen der Bauern und Landarbeiter aus Nord und Süd, Ost und West des Reiches zusammen, sondern Seite an Seite mit ihnen stehen der S A. - M a n n , die Angehörigen der N S B O. und des Arbeitsdienstes, Männer und Frauen aus allen Berufen, aus allen Schichten des Volkes, um zu zeigen, daß das deutsche Volk seine Verbindung mit dem Boden wiedergefunden und sich auf die Kraft des Blutes besonnen hat.
Hameln im Festtrubel.
Die schöne alte Weserstadt Hameln prangt im Festschmuck. Ueber allen Straßen hängen Girlanden imb Transparente mit den Sinnsprüchen des Tages, lllle Häuserfronten sind reich mit Fahnen, Blumen md Teppichen bekleidet. In den Fenstern sieht man üe Erzeugnisse des deutschen Bodens, Bilder des Führers und das Hoheitszeichen der Bewegung. Im Samstagabend erstrahlte die Stadt im hellen Han je der Lichter. Die Fenster waren mit bunten .erzen erhellt. Auf den Straßen brannten in langen etten die kleinen perlenartigen Glühbirnen. Ruhe
Bauernhöfen grüßen, die geschmückte Sprüche gen und Jahre zählen, die Ehrfurcht erwecken, fahren durch eine Landschaft von Geschichte Tradition.
Hildesheim und Hameln grüßen den Führer.
Der Führer empfängt die Abordnungen der deutschen dauern.
Als der Führer den Kaisersaal nach einer Stunde der Aussprache mit seinen deutschen Bauern wieder verläßt, überreichen ihm Bergleute aus dem Oberharz ein traditionelles Grubenlicht und tragen ihm eine Bitte vor. Nun tritt der Führer aus dem alten Bau der Kaiserpfalz heraus und besteigt seinen Wagen. Nun geht die Fahrt durch jene Triumphstraße, die der deutsche Bauer dem Führer bereitet hat. Mehr als hundert Erntetor e muß der Wagen auf der 100 Kilometer langen Strecke zum Bückeberg durchfahren, und 100 Kilometer steht das Spalier der Bauer n und der Stadtbevölkerung, die an diesem Tage ihre enge Verbundenheit mit dem Bauernstand herzlich bekundet. Ueberall hoch beladene und g e s ch m ü cf t e grntjmagen, Bauexn „mlt
Ueber die vom Arbeitsdienst neu gebaute Straße von Latpferde werden die Ehrengäste auf die Höhe des Berges gefahren. Um 14 Uhr ist auch der Sonderzug der Diplomaten auf dem Bahnhof Welsede bei Bad Pyrmont eingetroffen. In Kraftwagen werden die Vertreter der ausländischen Mächte ebenfalls auf den Berg geführt. Ein Parkplatz von riesiger Ausdehnung ist für die zahlreichen Wagen der Tausende von Ehrengästen hergerichtet worden. Ueber dem Festplatz freuet eine Flugzeugstaffel. Tausende von Fahnen marschieren ein. Dann bietet sich dem Auge ein neues prächtiges und erhebendes Bild: Die Trachtengruppen marschieren ein. Heilrufe und Händeklatschen grüßen sie. Es kommen Bauern, Landfrauen, die Landarbeiter und Landarbeiterinnen aus allen Teilen des weiten Vaterlandes und deutschstämmige Bauern aus der ganzen Welt. Da sieht man die alten schönen eigenartigen Trachten der Friesen, der Schleswig-Holsteiner, der rheinischen Winzer, Schwarzwäldler, der Mädel und Frauen aus dem bayrischen Alpenland, der Bückeburger, der Schwälmer, der Hüttenberger und der Spreewälder. Bei den Pommern fallen die Trachten der Mönchsguter Fischer besonders auf. Es kommen die Bergleute von der Saar, aus dem westlichen Industriegebiet, aus Schlesien, die Sachsen und die Danziger und schließlich unter immer sich wiederholendem Jubel, die Sudetendeutschen und die Siebenbürger. Sie stellen sich
Der Blick der Massen richtet sich nun gespannt auf die Ebene am Fuße des Bückeberges, wo jetzt die Gefechtsübung des Reichsheeres ihren Anfang nimmt. Grüne Leuchtkugeln geben das Signal. Gleichzeitig ertönt von der Höhe des Bucke- beraes das altbekannte Jnfanteriefignal zum Vorgehen und pflanzt sich in die Ebene fort Auf den Feldern südlich vom Bückeberg flackert das Feuer von Gewehrschüssen, leichten und schweren Maschi- nengewehren auf. Granaten scheinen einzuschlagen, und man erkennt, daß dort unten zwei ft ch 9 e - qenüberliegenöe Gefechts fronten sich heftig beschießen. Der Feuerkampf dauert geraume Seit an Artillerie und Kavallerie werden reichlich verwendet. Schließlich bricht das Signal „Das Ganze halt'." die Gefechtsübung ab.
Der Führer verläßt dann mit seiner «Begleitung die Ehrentribüne und begibt sich wieder den Mittelweg hinab durch die Reihen der Trachtentrager aus die im Tal errichtete Rednertribüne. Wahrend dieses Weges, der länger als eine Viertelstunde dauert, da der Führer wiederum eingehend die Trachten mürdiat bringen die Arbeitsdie n st m a n - n e r Massenchöre und Volkslieder zu Gehör. Neben den anderen bekannten Liedern ertönt unter anderem das ergreifende Lied: "Du Volk aus der Tiefe, Du Volk in der Nacht, vergiß nicht das Feuer, bleib auf der Wacht!" Von der unteren Rednertribüne aus spricht bann der Reichsbauernfuhrer Reichsminister Darrs zu den Massen.
Die Ansprache des Reichs- bauernsührers.
Mein Führer, deutsche Bauern und deutsche Bäuerinnen! Als vor einem Jahre das deutsche Bauerntum seinen ersten Erntedanktay beging, da konnten wir von dieser Stelle aus diejenigen
neue über das Feld. ..
Musikkorps und Spielleute setzen mit dem Pra- sentiermarsch ein, die Ehrenkompanie präsentiert, der Kommandeur erstattet dem Führer Meldung. Auf dem rechten Flügel der Ehrenkompanie stehen, den Führer grüßend, mit ihren Adjutanten Reichs- w e h r m i n'i st e r Generaloberst v. Blomberg, der Chef der Heeresleitung, General der Artillerie, Frhr. v. Fritsch, der Befehlshaber im Wehrkreis VI, Generalleutnant Fleck, und der Kommandeur von Münster, Oberst G l o k k e. Der Führer schreitet, gefolgt vom Reichswehrminister und dem Kommandeur der Ehrenkompanie, die Front -s «'S." 1
orr^itahionftps 'übergibt dem Führer die Ueberschnft des Bauern-
Dann schreitet der Führer den ansteigenden brei-1 liebes im Beisein des Dichters Dr. Konrad Lisz.
empngt und begrüßt den Führer und geleitet ihn in «n historischen Saal der Kaiser- p f ad- Dort stellt Reichsbauernfuhrer Darre dem Fühir die Bauernabordnungen aus allen Gauen vor, die zum Teil im Braunhemd, zum Teil in der Tracht ihrer Heimat erschienen [mb. Oer Führer unterhält sich nun mit den einzelne Bauernabordnungen lange Zeit, und es entwickel sich eine lebhafte Unterhaltung. Die Bauern erzähn von ihrem Wirken, sprechen über dse Lage der Lndwirtschaft und danken dem Führer f ü r i e tatkräftige Förderung ihrer Arbit und dafür, daß er sie zum ersten Stand Dcutscands gemacht hat. Der Führer fragt, wie die Eite gewesen sei, ob sie geborgen sei, erkun- diM si> nach den Fruchtbeständen, nach der Pferdezucht, agt die Bauern nach ihrem Schicksal. Und fo höriman, wie das Geschlecht des einen Bauern schon Usend Jahre auf dem rheinischen Hof sitzt, hnfe fRuern von der Saar anwesend sind, g e । iy m u u i c ~ ry~° * nrijner
deren arnilien seit Jahrhunderten m i 11 Senjen «nb ©artner,
h o r olle verwurzelt finb, man sieht An- Uniform. Inschriften wie.
ab es in dieser Nacht nicht mehr.
Am frühen Sonntagmorgen drängt sich schon die anze Bevölkerung und viele Zehntausende von 'ästen in den Straßen: alles will hinaus zum ’ücfeberg. In den sonst so friedlichen kleinen Ähnhöfen an der Eisenbahnstrecke Hameln—Pyr- lont laufen die Sonderzüge ein. Zweihunderttau- lld Menschen sind seit Samstagmittag hier aus- lladen worden. Dazu kommen viele Zehntausende fit Kraftwagen, Omnibussen, auf Fahrrädern und z Fuß. Die schon auf dem Festplatz eingetroffenen lassen werden durch Freiübungen von 1500 Ar- titsbienftmännern, burch ben Gesang von Kämpft, , - .. —- - - - -. h mrnb._ np.
Ms- und Arbeitsdienstliedern unterhalten. Der zu beiden Seiten des in der Mitte des Platzes ge- tzsang wird von den Massen der heranrückenden zogenenen Weges auf, den d e r Führer ourch- Klonnen ausgenommen. Ueberall herrscht frohe l schreiten wird.


