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Nr. 201 Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberheffen)

Samstag, (.September 1934

" leareeeo®

Äon den französischen Lvstmanövern

Bombengeschwader auf dem Flugplatz von Chartres vor ihrem Start zum Angriff auf Paris.

vor. Jahrtausenden ein allen Staatslenkern zur Entfaltung zu bringen. Wie die Pflanze Sonne felbstverfta«dsicher Gedankengang. Die Notwendig- und Regen, Wind und Wetter braucht, um wach- rPir npr 'npinprnnlhinn hör %onn[fnrnnn ... ...... r , .... , . . !

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r t-esucht. Der Teil, der über Suez nach O st e n j wird. Von Eanton nach Shanghai ist schon seit läw c<ht, verliert sich schon hinter Aden und geht in ! 9p.rer Zeit die Einrichtung eines Luft

bestehende Linien Anschluß finden würde. Es han­

delt sich hier um dieShanghai Hankow Air Line'

wacht auf".

ne man sagt, in einer Zeitung einen neuaufge

fintenen Brief des jungen Schiller, in dem er söiv adronierte und seinem Vater oorschwindelte und

iman.

Ms ich im Jahre 1910 meinen ersten historischen Neman, den Schiller-Roman, schrieb, hatte ich keinerlei Ueberlegungen über den historischen Neman an sich vorher getrieben. In wahrer Dich- turg entscheidet ja nicht Wollen, sondern nur das innere Müssen, es ist der Anlaß jeder Dichtung. SBtnn ich daher die Entstehung meines Schiller-Ro- niMS kurz andeute, so ist damit bereits das Wefent-

Aehnlich erging es mir mit meinemF r i d e r i - c u s". Er wurde dergroße Ahne" genannt und war so glatt für den Hofgebrauch zugerichtet, daß er mir nichts bedeuten konnte. Als ich den unerhör­ten Menschen in ihm fand, mit vielen gefährlichen Eigenschaften, da war er mir nahe, und ich gestal­tete ihn. Von ihm führte ein gerader Weg zur Königin Luise, die immer Marmortreppen hinab­stieg, und einen Schal um den Hals gewickelt hatte und so ganz Siegesallee war, daß ich in ihr den Menschen suchte, den irrenden, suchenden, der nicht vollendet vom Himmel als heilig herabfiel, son­dern durch schweres Leid zu ihm aufstieg. So ent­stand in der zweiten Hälfte des Weltkrieges, der sehr viel unvergängliches Studienmaterial erleben ließ, weil wieder Epigonen nicht rechtzeitig die For­derung der neuaufsteigenden Zeit erkannten, mein Roman:Luise".

China und Japan durch Ausbau vorhandener Linien den Anschluß an das holländisch-indische Netz herstellen. Es ist also nötig, daß die Anschlußstrecke Bangkok- Saigon nach Eanton verlängert

Der historische Roman, den der Deutsche braucht, welcher der Zukunft zugewendet ist, ist nicht der Roman, der haargenau schildert, wie einstens das Vergängliche war unser Volk braucht die histo-

Mit der Auslese der guten und gesunden Erb- linien allein ist der Allgemeinheit nicht gedient, denn aus eigenem entwickeln sich die guten Erb­anlagen nicht in dem Umfange, wie wir das wün­schen müssen. Genau so wenig, wie eine wertvolle

Der ordentliche Professor für Hygiene und Bakte» riologie an der Universität Marburg, Dr. Wil­helm P f a n n e n st i e l, hat einen Ruf an das Hygiene-Zentral-Jnstitut in Ankara abgelehnt.

Professor Dr. Leo Bruhns, Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Leipzig, wurde als Direktor des Kunstgeschichtlichcn Forschungs­

und die Bilder von verschiedenen Saarkundgebungen des Bundes der Saarvereine, vor allem von der Saar-Treue-Kundgebung am Niederwalddenkmal.

Pflanze ohne Pflege gedeiht, ist das noch viel we­niger für den Menschen der Fall. Auch er benötigt Zu feiner Entwicklung bestimmte äußere Einwir- kungen und Anregungen, um die guten Erbanlagen

Miskelt worden, und ich hielt ihn für einen fja hetiker im unangenehmen Sinn. Auf seinem aiu»eblichen Willen zur Menschheitsbeglückung wurde ir Her damaligen Pädagogik vor allen Dingen her- ungeritten. Er stand recht äußerlich auf seinen

und Neuzeit. Es gibt nur immer Abirrungen und Wiederauftauchen und gewaltiges Wiederzurechtge­schobenwerden, Wiedergeburt des ewigen Besitzes und der ewigen Macht.

Ich habe meine historischen Romane von Anfang an mir zur Läuterung geschrieben, um den Kern meines Wesens zu finden und ich fand den Kern meines Volkes: die unveränderbare deutsche Seele. Die äußere Historie wiegt wenig neben der inne­ren Wahrheit, und auf die kommt es an. Ge­schichte war mir und ist mir nur wichtig, wenn un­sere Gegenwart und Zukunft von ihr Wesentliches lernen können. Alles andere ist philologische Privat- arbeit.

wendicheit dieser gesetzlichen Maßnahmen aufgeht. Der Staat aber muß darüber weit hinaus denken. Das Sterilifierungsgefetz ist für ihn nur eine Weg­bereitung, um die Mittel, die in Zukunft frei wer­den, für d i e Förderung der Gefunden einsetzen zu können.

Was wir heute als eine unerhörte und neuartige Begründung des Staates bewundern, wenn wir d i e rassenhygienisch gerichtete Gesetzge­bung des neuen Deutschlands betrachten, war vor Jahrtausenden ein allen Staatslenkern

Der historische Roman, wie ich ihn sehe.

Von Walter von Molo

In den Familienblättern beginnt am Mon­tag der RomanDas V o lk wacht auf" von Walter von Molo zu erscheinen.

Wenn ein Volk über die Menschheit aussagt, so fag t es von sich aus. Wenn ein Mensch von sich oussagt, sagt von seinem Volk aus. Wenn ich ib?r meine Arbeiten aussage, so sage ich von mir <1(5 deutscher Mensch aus.

Aus deutscher Religiosität, im Widerspruch zum veräußerlichten Erlöser, schrieb ich mein Christus- Buch:Die Legende vom Herrn", um mich in schwerster Zeit zu stärken, mir zu bestätigen, daß in aller Ewigkeit heroische Selbstaufopferung, für die nach uns, erlöst. Von da ging ich zu Luther. Ich umschritt die immer wiederkehrende schöpferische

versteht sich von selbst. Denn nur mit Veanadung und hingebungsvoller Arbeit läßt sich die Eindring­lichkeit erreichen, welche die Nation berechtigt ist vom Dichter zu fordern, wenn sie ihm folgen soll als Bewahrer des gläubigen Hoffens und Ver-

Hier zeigt sich bereits ein deutlicher Unterschied von derMilieutheorie" der Vergangenheit. Sie war wesentlich darauf abgefteüt, den Heranwach­senden Menschen nur mit Gutem und Schönem zu umgeben und ihm alle Hindernisse aus dem Wege zu räumen, damit er sich ungehindert entwickeln

verbraucht, daß für den Aufbau des werdenden Menschen nicht mehr genügend Reserven übrig- bleiben.

Deutschland lassen sich noch 1 bis 2 Tage ein» sparen. Der Seeweg über Indien wird selbst mit den schnellfahrenden japanischen Dampfern immer 25 bis 30 Tage in Anspruch nehmen. Der Postverkehr von China nach Europa wird, solange eine Verständigung mit Mandschukuo über die man­dschurischen Bahnen nicht erzielt ist, immer noch über See geleitet, was einer Beförderungsdauer von 5 bis 7 Wochen entspricht.

Solche Fragen werden an Bord eines Schiffes zwischen den Vertretern der einzelnen Nationen eif­rig besprochen, denn jeder einzelne von uns, ob Deutscher, Holländer, Engländer, Siamese, Ameri­kaner, Chinese oder Japaner, ist an allen Dingen lebhaft beteiligt, die mit derPost" zusammen­hängen. Wie wir uns Colombo näherten, mußte man zu seinem Leidwesen feststellen, daß der An­schluß über Madras nach Karachi an die holländische Linie verpaßt war. Dieser verhältnismäßig kleine Abschnitt kann bewirken, daß Flugpost bei ungün­stigen Anschlüssen ebenso lange wie die Schiffspost gebraucht.

In Colombo war uns leider nur kurze Zeit ge­geben. Der malerisch schöne Hafen beherbergte 26 Schiffe, darunter drei große Postdampfer. Außer uns war nur noch ein kleinerer deutscher Dampfer vertreten. Die Stadt Colombo hat Aehnlichkeit mit allen Hafenstädten des britisch-indischen Ostens. GJut geregelter Verkehr, höfliche Polizisten, vornehme Klubs, Rennplatz, Sportplätze aller Art, Kasernen, Botanischer Garten, mehrere Paradehotels, das

sen und erstarken zu können, so benötigt auch die junge Menschenpflanze fördernde Hilfen und kräftigende Widerstände, an denen sie wachsen Und erstarken kann.

schluß st recken ein, und zwar nach Austra­lien (Sidney, Melbourne und Brisbane) nach Manila, Saigon und Honkong. Leider wird die Schnelligkeit der Luftpost (8 Tage von Amsterdam nach Batavia) durch den schleppenden Schiffsdienst fast aufgehoben. Zwischen Singapore, Shanghai und Japan und dem Anschluß nach Nor­den an die sibirische Bahn ist eine tote Verkehrs­zone. Was nützt ein Flugzeug in Singapore, wenn das Schiff von Yokohama oder Shanghai 10 bis 14 Tage Zeit braucht? Ein brauchbarer Luftpoft­verkehr wird erst dann verwirklicht werden, wenn

Butting, Johannes Linke und Inge Seidel feien noch genannt.

Der von der GeschäftsstelleS a a r d e r e i n"- Bersin herausgegebeneSaar-Freund" ließ zur 14. Tagung des Bundes der Saarvereine in Koblenz und auf dem Ehrenbeitstein eine textlich und bildlich reich ausgestattete Sonderausgabe er­scheinen. In ihrer Vielseitigkeit vermittelt' sie ein überaus eindrucksvolles Bild von der Mannigfaltig- keit der Saarfrage und stellt wenige Moncite vor der entscheidenden Volksabstimmung ein über die Koblenzer Tagung hinausreichendes zeitgeschicht­liches Dokument von großer Bedeutung dar. Eine wirkungsvolle Ergänzung der Sondernummer bil­den dieSaarheimatbilder", die regelmäßig als illustrierte Monatsbeilage des Bundesorgans e'rschei- nen. Sie bringen eine Fülle von wertvollen Bil- dern, die unter der SammelüberschriftDie 15jäh-

3etffd)riffen

Das Innere R e i ch". Zeitschrift für Dich­tung, Kunst und deutsches Leben. Herausgeber: Paul A l v e r d e s und Karl Benno v. Mechow. Verlag Albert Langen Georg Müller, München. An betrachtenden Beiträgen enthält das September- Heft u. a. eigenwillig-kluge Ausführungen Rudolf Huchs über die Frage, was volkstümlich in der Kunst ist, und einen gebaltvollen Beitrag des Mu­sikhistorikers H. I. Moser über dasInnere Reich der deutschen Musik". Den Beginn einer Reihe von Landschafts- und Heimatdarstellungen deutscher Dichter stellt Paula GroggersSteirische Land­schaft" dar. Mit einer Anzahl charakteristischer Holz­schnitte stellt sich der bekannte Holzschneider Karl Rössing vor; sein Ziel in der Holzschneidekunst ist,

öocbfcbulnadmcbten.

Der Stiftungsrat derPaul-Ehrlich. Stiftung" in Frankfurt hat für 1934 folgende Auszeichnungen verliehen: Die goldene Ehrlich- Medaille an Dr. Walter Ki kuth, Privatdozent an der Medizinischen Akademie Düsseldorf, in Anerkennung seiner chemotherapeutischen Lei- stungen, namentlich auf dem Gebiete der Malaria- Therapie. Ferner einen Geldpreis an Prof. Dr. Fortner am Robert-Koch-Jnstitut in Berlin zur Förderung feiner Untersuchungen über Morpho­logie und Biologie der Bakterien, insbesondere die Züchtung der Anaeroben.

keine Rede.

Der Po st verkehr: Ferner Osten Gu­ropa wickelt sich heute folgendermaßen ab: Japan Europa geht zum größten Teil über Sibi­rien, unter Benutzung der Dampferlinien nach Wladiwostok. Eine Verbesserung ist möglich durch Einrichtung einer Fluglinie etwa Shimonoseki KoreaMandschurei nach Charbin und damit Anschluß an die sibirische Bahn. Bei Ausbau ldes Flugverkehrs Moskau Polen

Tragödie meines Volkes.

Der nationale Kreis war geschlossen. Mit Mensch Luther" und der gegenwartsnahen TrilogieB o b e n m a tz" vollendete sich meine reli­giöse Auseinandersetzung. Ich erkannte, daß das , , Ewige, Unveränderliche erleben seiner Zeit richtig

Mn unbezahlten Wechseln sprach.Hm", sagte ich dienen heißt.

mir überrascht,er ist also anders! Er war kein Es entstand der List-RomanEin Deutscher lunziünfaurer Bursche, er war ein junger Mensch, ohne Deutschlan d". List drängte zur Einheit, btr sirrte und stark mit sich kämpfen mußte, bis er war gegen die trennende Behandlung der Wirt- (auter und klar wurde." Ich las eine Schiller-Bio- fchaftsprobleme, für ethische Einheit von Wirtschaft, zu; hie, las hierauf alles, was es über Schiller Geist, Seele, Politik und Natur. Alles ist Einheit. lob, vornehmlich feine eigenen Dokumente. Ich fand: Es bilden darum auch eine Einheit letztlich der fo- r ick ganz anders, als man ihn bisher dargestellt genanntemoderne" und der sogenanntehistori- k, er ist der heroische Mensch, ein herrlicher sche" Roman. Mein GrenzlandromanHolunder Eotoabe. So entstand aus Widerstand gegen i n Polen" (1933) ist ein historischer G-genwarts- niiri e unwahre Umwelt und gegen die billige i roman. Er gestaltet den bereits historischen Zeitlauf libiwnberäucberung in fünf Jahren mein Schiller- von 1918 bis 1926 in unserer Zeit. Für ein Volk

gibt es keine Trennung in Altertum, Mittelalter

lebe gesund! Äu dienst der Volksgemeinschaft

Von Dr meb. Hans Hoske.

feit der Reinerhaltung der Bevölkerung war ihnen mindestens so gut bekannt wie uns heute. Erst jetzt: beginnen unter dem Druck der Verfallserscheinun­gen der Rassen, des Anwachsens der farbigen Völ­ker und dem Aufbruch völkischer Bewegung in Deutschland sich auch die anderen europäischen Staa­ten um eine rassenhygiersisch orientierte Bevölke­rungspolitik zu bemühen.

2? fmälern, und jeder gebrauchte Schiller-Zitate. 5f) suchte das Blut, das Leben und nicht das Zu- rcklgestutzte, marmorne Standbild ohne Tadel. Das firmte mir nichts bedeuten. Da las ich durch Zufall,

I große Regierungsgebäude und ein Denfmal der I verewigten Queen. Außerdem einen ober mehrere Tempel, Ueberbleibfel der ersten portugiesischen und der darauffolgenden holländischen Eroberer, die im Interesse guter Beziehungen, des Fremdenverkehrs (Vermehrung der nices curious) und allgemeiner morality pfleglich behandelt werden.

In Holländisch-Jndien hatte man auch daran gedacht, die Verantwortlichkeit von den Schul» lern der Holländer zu übernehmen, aber diese Hol- (änber, die so um 1620 gerade die Portugiesen ver- drängt hatten, wurden auch mit den Engländern fertig. Man darf überzeugt fein, daß der richtige Engländer, der in der ganzen Welt zu Hause sein kann, es als eine Kränkung empfindet, daß die Geschichte Mitte des 17. Jahrhunderts gegen ihn entschieden hat. Wie denn überhaupt ungern gesehen wird, daß andere Nationen Anspruch auf Beachtung ober gar Beteiligung in den Teilen der Welt er- heben, die nun einmal englisch sind. In Colombo und im weiteren Indien scheint der Engländer es darauf abgesehen zu haben, den deutschen Kaufmann unter feinen Umständen den Einfluß einzuräumen, den er vor dem Kriege gehabt hat. Und dabei macht man gerade in den Ueberfeegebieten eine interessante Beobachtung: In allen Städten, Häfen usw. ist das Leben des Engländers nach strengen Gesetzen ge­regelt: Arbeit, Sport und Vergnügen sind 'so ein- geteilt, daß für Arbeit meist nicht so viel Zeit ent­fällt, wie sie sich die Deutschen auch in Uebersee immer genommen haben.

>Aer Port Said den Weg zu den Weltmeeren neu­nen, sind das Mittelmeer und seine Häfen ständig

geistige Einheit richtig entwickeln kann. Notwendig aber ist, daß diese Widerstände so abgestuft sind, daß sie den natürlichen Kräften des

trauens; nur, wenn auch oft unerbittliche, gerechte Gesetzlichkeit herrscht im Weltraum.

Ii'fnglanö immer noch den Hauptanteil am Verkehr fallt, ist für Indien ohne weiteres verständlich. Leiter östlich aber tauchen immer häufiger hol- ländische und japanische und zuweilen französische Flaggen auf. Für Holland be­t' utet der Ueberseeverkehr eine Lebensfrage. Mut­twland und Kolonien, die über dreimal so groß tiie Deutschland sind, sollen mit den modernsten Mitteln des Verkehrseinander immer näher ge­macht werden". So entstand ein für die gewaltigen (Entfernungen (fast 12 000 Kilometer) außerordent- Iches Werk: die Flugverbindung Bata- f a Amsterdam, die inzwischen zu einem b:r wichtigsten Verkehrslinien mit zahlreichen An- sillußverbindungen geworden ist.

Äm äußersten holländischen Osten, in diesem Falle v>n ©oerabaja auf Java, setzen die A n -

* Vgl. auch den AufsatzDurch den Suezkanal" ir Nr. 198 desG. A." vom 25. August.

nsche Dichtung, die zeigt, daß alles Vergängliche, rige Trennung des Saargel^ Deutschland" Hemmende immer wieder vom ewigen Grundstroms in Form eines Gedenkblattes zusammengefaßt sind, unseres Wesens weggerissen wird, die Dichtung, die Besonders gut gelungen sind die Bilder,' die Saar- uns daher auch in den schwierigsten Zeltlaufen - brücken während der Besatzungszeit und die unna- §^L-^«und UN. hoffen l^ wie sie in türliche Zollabschnürung des' Saarlandes zeigen felbstgestilligen Zeitläuften prophetische Warnung ist. > weiterhin die von der Jahrtausendfeier der Rhein- lande, von der deutschen Kulturarbeit an der Saar

Wir hatten vorher und haben aber leider auch heute noch bei einem erheblichen Teil unserer' e r - iwerdstätigen Jugend die Tatsache zu oer- ! Zeichnen, daß mit ihren Kräften Raubbau getrieben iroirb. Kein Bauer ist so kurzsichtig, fein Fohlen vor den Pflug zu spannen, weil er weiß, daß er es auf diese Weise für künftige, wichtigere Arbeit in feiner Leistung schädigen würde. Wir haben, und nur die Erkenntnis kann hier Besserung schaf- fen, bisher mit unserer Jugend so gehandelt.

Es wird in Zukunft sehr darauf ankommen, durch geeignete Maßnahmen dafür zu sorgen, daß die guten Erbanlagen zur vollen Entwicklung kommen; denn allein mit ihrem Vorhandensein in der Erbmasse nützen sie weder dem einzelnen noch der Gesamtheit'. Wir müssen auch besorgen, daß diese guten Erbeigenschaften mdjt durch ungeeignete Maßnahmen, soziale Um- stände oder unzweckmäßige Arbeitsweise in der

Von derLuise" führte der Weg gerade fort in die Zeit der Erhebung. Es entstand der Roman: Das Volk wacht au f". Ich schrieb ihn in der Zeit nach unserem Zusammenbruch 1918. Alles um mich geknechtet, die Meisten gebeugt ober in Weltbe-1 ihv--------- - - . ,, . «... .. . glückungsphrasen verfangen,' viel' Charakterlosigkeit

licfa von dem ausgesagt, roie ich den historischen und wenig Echte. Aber'die Echten sind allein die Neman sah und sehe. j wichtigsten und haben auf die Dauer den Sieg. Mir

Ui cf) war damals noch Elektroingenieur und hatte zum Trost schrieb ich nach dem KriegDas Volk ein eilige technische Vorbildung. Ich wußte von Eäüller wenig; er war mir in meiner Schulzeit

Fahrt durch die englisch-indische Welt

Von unserem nach Tokio entsandten X W.-Berichterstatt?r*.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Penang, August 1934.

Don Aden bis Colombo ist das Meer wie ausgestorben. Das liegt natürlich daran, daß wir uns jetzt schon auf ansehnlichen Gewässern be­wegen. I m Mi11elmeer ist die Schiffahrt auf bestimmte Linien angewiesen; wenigstens zehn Staaten und doppelt so viel Schiffahrtsgesellschaften iberziehen das europäisch-afrikanisch-asiatische Bin­nen meer mit einem Netz der verschiedensten Fahr­zeuge. Vom kleinsten Segler über den kleinen .Frachter" von rund 1000 Tonnen bis zu den Ul roßen Luxusdampfern Hollands, Frankreichs, Italiens, Englands und Japans, die bei Gibraltar

c<ht, verliert sich schon hinter Aden und geht innerer Zeit die Einrichtung eines Luft- len ungeheuren Weiten der Ozeane für das Auge ( d i^e n st^e s ^geplantz der m Shanghais an^bereits ites Reisenden verloren. So ist es denn ein befon- ' n......

teres Ereignis, wenn auf der elftägigen Fahrt roch Colombo ein großer Paffagierdampfer Hol- (onds oder Englands gesichtet wird. Daß

wieder der guten, intimen Holzschnitt-Illustration

des vorigen Jahrhunderts nahezukommen. Eine Er- j inftituts der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft nach Rom zählung Otto von Taubes, Ulrich Sanders Kriegs- berufen.

erinnerungSchlößchen", Gedichte von Blunck, I -

Dieser neue Gedanke, der für die Lebenserhal­

tung eines Volkes den meisten so neu war, daß sie -. b<Vu.ueil auwiumi

nun von ihm alles Heil erwarten und glauben, daß könne. W i r wünschen dagegen, daß solche Wider- mit lhm schon der ganze Kampf in der Hauptsache stände urspünglich erhalten bleiben, weil nur an gewonnen fei, ist aber doch nur das Einleitungs- ihnen sich die Persönlichkeit als körperlich-seelisch- rnnifPI »N npm mpiiphRnrh hör ; sv: ..., < » r /

fapitel zu dem neuen Buch der Geschichte eines völkisch bewußten Deutschland. Die ersten Seiten dieses Buches sind mit ihrem neuartigen Inhalt für ,. uu.unn aiuilt

tue meiften Menschen von einer Eindringlichkeit ^heranw ach senden Organismus anae- und vielleicht sogar von erdrückender Wucht, weil paßt sind. Andernfalls entsteht ein Mißverhältnis pe aus der Vergangenheit noch in einem geradezu zwischen Leistungsfähigkeit und Beanspruchung, h h- m r- h x./ / . , ... - .. unerhörten Maßebiologische Analphabeten' sind, Dadurch wird so viel Kraft an unrichtiger Stelle

und die Verbindung von Shanghai nach Tientsin, was sie auf jedem anderen Gebiete als sehr beschä- v -r- -- < 9

Diese Strecken sind durchaus geeignet, dem inneren mend empfinden würden. Trotzdem müssen wir uns Verkehr Chinas zu dienen und besonders die man- j aber darüber im Klaren sein, daß dieses Einlei- gelhaften Bahnlinien wirksamer für Post- und Per-1 tungsfapitel nur eine ganz selbstverständliche Vor- sonenförderung zu gestalten, sie sind aber keines-' bereitung für die Hauptaufgaben des völkischen wegs geeignet, China aus der Verkehrsoerein- Staates darstellt. Noch steht der Kampf gegen famung herauszuführen. Solange in Nanking, Can- die Minderwertigkeit im Vordergrund des ton, Psiping oder Tientsin regiert wird, solange Bewußtseins und Interesses für die meisten in mit Japan keine Vereinbarung über die Anschluß- Deutschland, weil sie eben bisher von diesen Din- strecken an die sibirische Bahn erzielt werden kann gen noch nichts gehört hatten und weil ihnen erst solange ist von einer einheitlichen Verkehrsgestal-. langsam das Verständnis für die dringende Not- tung und einer direkten Verbindung mit Europa wendicfteit dieser gesetzlichen Maßnahmen aufgeht.

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