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Wirtschaft

lon Elektrowerten sind be­

stahl 0,13 v.

Bax S ra h» Mr?/ Wider Erwarten zeigten Kunstseidenwerte keine

die Gruße des Gaues und in kurze- Aufwärtsbemegung, s-mberq -0,50 d. S). Don vor yfiichihritnn ftmtHo or hi» nnnnn hioip HP« ,? ,

Sport besprach er und gab der Ueberzeugung Aus-

Zement Heidelberg lagen be-

eine

end-

ge- die

den vor den

druck, daß bei einem guten Einverständnis reibungslose Arbeit möglich sei.

Sportleiter Deibel trug nun das

Sportprogramm für das laufende Jahr

vor. Die einzelnen Tage konnten noch nicht

Ter Ausführung streifte er die hohen Ziele des DRV. Auch das Verhältnis zwischen SA. und

umgetauschten Dollar-Bonds waren die billigen etwas fester, zertifizierte konnten nach ermäßigtem Beginn später teilweise etwas anziehen.

tungDer erste Schritt".

Anschließend überbrachte Herr Gauführer E g -

gültig festgelegt werden, da den Vereinen Gelegen­heit gegeben werden soll, sich um die eine oder andere Veranstaltung zu bewerben. Der Termin für diese Meldung wurde auf den 15. März fest­gelegt. Wohl einer der wichtigsten Sportveranstal-

hauptet.

Der Rentenmarkt litt in seinem Geschäfts­umfang noch etwas unter dem Monatsultimo, der auf die Unternehmungslust drückte. Späte Schuld­bücher gaben 0,13 v. H. nach, Altbesitz eröffneten unverändert, Neubesitz waren leicht erhöht. Von

sonstigen Papieren eröffneten Kali Aschersleben und Deutsche Linoleum

Genehmigung erteilt worden ist, können sie in betreffenden Verein ausgenommen werden; Beginn aller radsportlichen Veranstaltungen ist Anwesenden der deutsche Gruß entgegenzubringen;

sonders Lahmeyer mit + 1,50 v. H. zu erwähnen, Gesfürel und Betula gewannen bis 1 v. H., nur Siemens waren um 1 v. H. gedrückt. Daimler Motoren profitierten mit 4- 0,75 o. H. von der be­vorstehenden Automobil-Ausstellung. Verschiedene Spezialwerte gaben allerdings leicht nach, so Farbenindustrie und Deutsche Erdöl um je 0,50 v. H., Rütgerswerke um 0,25 v. H. Reichsbank­anteile waren angeboten und 2 v. H. schwächer. Der Verkehrsmarkt war dagegen fester, AG. für Verkehrswesen + 0,40 v. H., Hapag +1 v. H.

lgen Papieren erossr 2 v.H., Zellstoff Waldhof bis 1 v. H. fester, Zemer

..... ,r..... . , v , umgetauschte Dollar-Bonds auf der Mittagsbasis In der zweiten Börsenstunde entwickelte sich auf'gut gehalten; für letztere zeigte sich wieder Jnter-

festgelegt. Am Nachmittag begann im Hotel Schütz zu Gießen der Bezirkstag. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Der Bezirksführerring war geschloffen anwesend, außerdem auch der Gauführer Herr Eggert (Kassel). Herr Stammel eröffnete den Bezirkstag und begrüßte den Gauführer und alle Sportkameraden im neuerbauten Deutschen Radfahr-Verband. Der Bedeutung des Taaes be­wußt, gedachte der Vorsitzende unserer gefallenen Brüder. Die Versammlung erhob sich von den Plätzen und hörte das Lied vom guten Kameraden.

An Hand eines längeren Referates gab sodann der Bezirksführer Stammel die Richtlinien und den Aufbau des Deutschen Radfahr-Verbandes be­kannt. Als besonders wichtig aus diesem Referat sei bemerkt: Das Geschäftsjahr aller Radfahrver­eine muß vom 1. Oktober bis 30. September gehen; von jedem Radfahrverein wird eine kaufmännische Buchführung , aller Vereinsbücker verlangt; die Rao- fahroereine dürfen nur noch Mitglieder arischer Abstammung aufnehmen; Angehörige früherer mar­xistischer Vereine müssen erst dem Verbände meldet werden und erst, nachdem von dort

den meisten Marktgebieten sehr lebhaftes Geschäft. Im Vordergrund standen Kunstseidenaktien, von denen AKU. um 3 v. H. auf 56 v. H. und Bemberg um 1,50 v. H. auf 55,50 v. H. stiegen; die einpro­zentige Dioidendenerhöhung der Snia Viscosa wirkte sich erst später in größeren Aufträgen aus. Stärkere Kursgewinne hatten außerdem Kaliwerte, so Aschersleben erneut um 3 v. H., Salzdetfurth um insgesamt 4,50 v. H. und Westeregeln um 2,50 v. H. Lebhaftes Geschäft hatten Farbenindustrie, die bis 135,50 v. H. anzogen (+ 1,25 v. H.), später dann auf 135 abbröckelten. Ziemlich belebtes Ge­schäft wiesen auch Montanaktien, besonders Man­nesmann auf, ferner gingen Elektroaktien und Daimler Motoren in größeren Posten um. Die Börse schloß überwiegend zu den höchsten Tages­kursen. Am Kassamarkt waren Bankaktien bis 0,75 v. H., Hypothekenbankaktien bis 2 v. H. und Bank für Brau sogar 3 v. H. fester. Jndustriewerte ver­zeichneten Befestigungen bis 2 v. H., von Brauereien Dortmunder Ritter + 3 v. H., Württemb. Hohen- zollern + 4 o. H., aber Schöfferhof-Binding 5 v. H.

Am Rentenmarkt unterlagen deutsche Anleihen Schwankungen, Altbesitz 96,40 bis 96,25 bis 96,50 bis 96,25, Neubesitz 19,45 bis 19,65 bis 19,40, späte Schuldbücker unverändert 93,75 v. H., dagegen Wiederaufbauzuschläge fest und mit 58,75 bis 59,50 v. H. etwa 1 v. H. höher. Dollar-Bonds waren ruhiger, aber gut beyauptet. Pfandbriefe hatten nur kleines Geschäft, wobei Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen teilweise etwas abbröckel­ten, Liquidationspfandbriefe gut behauptet blieben und zum Teil etwas fester waren. Staats- und Länderanleihen lagen ruhig. Stadtanleihen unein­heitlich, 6 v. H. Darmstadt gestr. Brief, Taxe etwa 84 nach 85,25 v. H., dagegen wertbest. Stadt Frank­furt v. 26 mit 81,25 (4- 1,25 v. H.). Von fremden Werten konnten sich Anatolier Eisenbahn etwas erhöhen, ferner gewannen Schweiz. Bundesbahn­anleihen etwa 1,50 o. H.

Tagesgeld war zum heutigen Ultimo stark ge­fragt und mußte erneut um 0,50 v. H. auf 4,75 o. H. heraufgesetzt werden.

Abendbörse: fest.

An der Abendbörse erhielt sich die feste Tendenz, wenngleich stärkere Kursveränderungen nicht zu verzeichnen waren. Das Geschäft war wieder recht lebhaft, insbesondere in Farbenindustrie (plus 0,25 o. H.). Neben kleinen Aufträgen der Kundschaft, die hauptsächlich für Kassawerte zur Ausführung kamen, beteiligte sich die Kulisse lebhaft an der Umsatztätigkeit. Im Vergleich mit den Berliner Schlußkursen traten überwiegend Befestigungen von 0,25 bis 0,50 v. H. ein, einzelne Papiere gewan­nen auch bis zu 1 v. H. So u. a. Kali Aschersleben, Lahmeyer und Zellstoff Waldhof. Nur wenige Werte bröckelten geringvrozentig ab. wie Gelsen­kirchen und AEG. mit je minus 0,40 n. H, Gold­schmidt mit minus 0,65 v. H. und Holzmann mit minus 0,50 v. H. Etwas stärker gedrückt waren allerdings nach der Steigerung von heute mittag am Kunstseidenmarkt Aku, die um 1,25 v. H. zurück­gingen. Im Verlaufe wurde das Geschäft stiller, die Tendenz blieb aber fest, und die Börse schloß mit voll behaupteten, teilweise auch weiter leicht erhöhten Kursen.

Am Rentenmarkt machte sich wieder etwas Nach­frage nach deutschen Anleihen bemerkbar, wo Alt-

Bezirkstag der Radfahrer.

Oie Bezirksführung.-Hichtlinien für die Aufbauarbeit.-Olympiavorbereitung.

Lehmann ir. (Nidda), O. Schumann und W. Göbel (Herborn), E. Welter (Friedberg), S t ü b e l i n g (Wetzlar).

Ferner wurde durch den Sportleiter noch be­kanntgegeben, daß für Bahnrennen eine Bahn zur Verfügung stehe und zwar eine neuerbaute Zement­bahn in Kassel, die unter Aufsicht des Gauführers steht.

Außerdem hat er mit einem Gießener Rasen- sportverein Verhandlungen angeknüpft und glaubt, daß auch in Gießen eine Dahn für Bahnrennen zur Verfügung gestellt werden kann.

Zum Schlüsse seiner Ausführungen brachte er einen Ausschnitt aus derKurhessischen Landeszeitung" zur Verlesung, wonach im Gau Brandenburg das Verhältnis zwischen SA. und Sportvereinen zur vollen Zufriedenheit für alle Beteiligte geklärt ist und den Sportvereinen völlige Entfaltungsmöglich­keiten biete.

Zum Schluffe des Bezirkstages wurden noch viele Anfragen verschiedener Vereine erledigt. Der Vorsitzende schloß mit einemSieg-Heil!" auf unsere Reichsregierung und den Reichssportführer die Versammlung.

ebenso müssen bei allen Veranstaltungen, bei denen Eintritte erhoben werden gesellige und sportliche , Sportgroschengutscheine verkauft werden;

es darf kein Radfahrer zu irgend einem Wett­bewerb zugetassen werden, der nicht an seinem Rade den Steuerrohrring des DRV. befestigt hat.

Der Bezirksführer gab weiter bekannt, daß sich der Bezirksführerring entschlossen habe, soaenannte Kreisobmänner zu bestimmen. Diese Kreisobmänner sind keine Derbandsbeamte, sondern sie haben die Aufgabe in dem Bezirk bis in die kleinsten Orte hinein den Gedanken der Radfahrgemsinschaft zu tragen und die Verbindung zwischen Bezirksführer­ring und Vereinen aufrecht zu erhalten und zu er­leichtern. In diesem Sinne wurde auch ein dem­entsprechender Antrag an den Gau bzw. Verband gerichtet. Als Kreisobmänner in unserem Bezirk wurden bestimmt: Limburg und Umgebung: B ü t - tendorf (Freiendiez); Friedberg, Wetterau und Taunus: Frz. Keßler (Friedberg-Fauerbach); Alsfeld und Umgebung: K. Bellinger (Alsfeld); Herborn und Umgebung: O. Schumann (Her­born). Die Schlußausführungen des Bezirksführers galten den einzelnen Mitgliedergruppen im DRV. und der Werbung der Jugend durch die Deranstal-

Außergewöhnliches A u s lands- interesfe für die Leipziger Frühjahrs­messe. Bei den Vorbereitungsarbelten zur Leip­ziger Frühjahrsmesse zeigt sich immer mehr, daß für diese Messe ein ganz ungewöhnliches Interesse na­mentlich auch im Auslande besteht. In der Zeit vom 19. bis 25. Februar sind auf dem Gelände der Tech­nischen Messe 75 v. H. Mehranmeldungen von Wagenausladungen erfolgt, als im gleichen Zeit­abschnitt der Vorbereitungsarbeiten im letzten Jahr. Es sind 50 v. H. mehr Stückgüter oingetrofsen. Man hört aus Dänemark, daß die Zahl der Messebesucher um vieles höher sei als im letzten Jahr, und man hört aus Holland, daß der erste Sonderzug für die Messebesucher bereits völlig ausverkauft fei.

* Das Märzkontingent d e r Roggen- und Weizenmühlen. Im Monat März Varf jede Mühle Roggen und Weizen in voller Höhe des Februarkontingents verarbeiten, also ohne den für Februar festgesetzten Abzug von 10 v. H. Ein Aus­tausch von Roggen und Weizen im Rahmen der Kontingentsmenge ist verboten. Lahn- und Um­tauschmüllerei liegen im Kontingent. Es wird von iber Wirtschaftlichen Vereinigung der Roggen- und Weizenmühlen ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die vom 1. September 1933 bis 28. Februar 1934 und die ab 1. März 1934 verarbeiteten Mengen auf das Kontingent jeder Mühle verrechnet werden. Das erste Kontingentsjahr jeder Mühle umfaßt also die Zeit vom 1. September 1933 bis 31. August 1934.

Sranffurfer Börse.

VUttagsbärse fest.

Frankfurt a. M., 28. Febr. Der Aktien­markt war weiter ganz überwiegend fester bei meist lebhaften Umsätzen, die allerdings bei Er­öffnung der Börse nicht ganz den Umfang des gestrigen Tages erreichten. Die Glattstellungen sind nunmehr fast völlig abgewickelt, und man nimmt schon wieder Vorkäufe für den nächsten Monat vor. Hinzu kommt, daß das Publikum infolge der weiter günstigen Wirtschaftsmeldungen anlage­suchend auftrit't. Man knüpft besondere Erwartun­gen an die fortschreitende Geschäftsbelebuna in der Groß-Eisenindustrie. Am Montanmarkt betrugen die Besserungen 0,50 bis 1 v. H., Ilse Genuß stiegen um 1,65 v. H., Buderus gaben 0,40 v. H. und Rhein­

tungen in diesem Jahre ist der Wettbewerb für die JugendDer erste Schritt". Mit diesem Wett­bewerb sollen Jugendliche gefunden werden, die dazu befähigt sind, den Deutschen Radfahr-Verband auf der Olympiade zu vertreten. Der Wettbewerb ist offen für alle Jugendliche, die radfahren, einer­lei, ob sie einem Verein angehören oder nicht. Dieser Wettbewerb wird an folgenden Plätzen unseres Bezirkes ausgetragen: Gießen, Limburg, Alsfeld, Friedberg, Wetzlar. Anschließend gab Herr Deibel noch die Zusammensetzung der einzelnen Ausschüsse bekannt. Diese sind: Wettfahrausschuß: Vorsitzender A. Deibel (Gießen). Kampfgericht: Göbel (Nieder-Girmes), Keßler (Wieseck), D ö r i e (Alsfeld), B ü t t e n d o r f (Freiendiez). Ballsvielleiter: Stommel und Hauck (Gießen). Die Abnehmer für das Turn- und Sportabzeichen, sowie die Durchführung desErsten Schrittes : E. Heß (Gießen), H t n t e r s i n (Weilburg), Schneider (Alsfeld), B ü t t e n d o r f (Limburg),

Noch vor einem Jahre zählte man im deutschen Vaterlande 56 Radfahrverbände. Die nationale Revolution hat auch zur Freude fast aller Sportler dieses Gebiet erfaßt und heute gibt es nur einen Verband: Deutscher Radfahr-Vervand e. V., Fach­gruppe 12 im Reichssport-Führerring. Unsere engere Heimat gehört zum Gau XII Nordhessen und hier wiederum zum Bezirk 2 Gießen. Die Leitung des Gaues liegt in Händen des Herrn Eggert Kassel. Der Bezirksführerring wurde wie folgt be­stimmt: Bezirksführer K. Stommel (Gießen), Geschäftsführer E. Hauck (Gießen), Sportleiter A. Deibel (Gießen), Leiter des Presse- und Pro­pagandawesens K. Türk (Friedberg), Fachwart für Straßensport E. H e ß (Gießen), Fachwart für Saalsport W. Göbel (Wetzlar-Nieder-Girmes), Fachwart für Wandersport Hch. Großhaus (Friedberg), Jugend-Fachwort E. Schneider (Alsfeld), Fachwart für Radfahrwege A. Kircher (Gießen).

Das Bezirksgebiet umfaßt den Regierungsbezirk Wiesbaden mit Ausnahme des Rheingaukreises, Main-Taunuskreifes, Stadtgebiet Wiesbaden und Frankfurt, den Kreis Wetzlar und die Provinz Oberhessen.

Am Sonntag wurde nun der erste Bezirkstag ab­gehalten. Am Vormittag fand in Gießen eine Be­zirksführerring-Sitzung statt. Es wurden alle grundlegenden Richtlinien für die künftige

Bezirksführung

besitz 0,13 v. H. und Neubesitz 10 Pf. gewannen. Späte Reichsschuldbuchforderungen lagen mit 93,75 bis 94 nur wenig verändert, ebenso blieben

esse für niedrig im Kurs stehende Werte. Festver­zinsliche Papiere lagen ruhig und kaum verändert, auch Auslandsrenten waren still veranlagt. U. a. notierten: Neubesttzanleihe 10,40 Mtbesstzanleihe 9613 6vroz. Stahlverein-Bonds 73, Schutzgebiets- anleihe von 1914 9,50, Commerzbank 52,25, DD.- Bank 67 50, Dresdner Bank 69,25, Buderus 81,50, Gelsenkirchen 65, Harpener 96, Kali Asch^sleben 123 Klöckner 68,13, Mannesmann 72,13, Mans- eld ^,75 Phönix 51,25, Rheinstahl 9140, Stahl­verein 43,75, Aku 54,75, A^G- 2940, Betula 135,50, Gement Heidelberg 93, Conti (Summt 157, Daimler 49 bis 49,13, Deutsche Erdöl N3' Schelde­anstalt 186,25, Deutsche Linoleum 52,50 bis 52,75 Licht & Kraft 106, IG. Farben 135,50, Gesfürel 100,40, Goldschmidt 64,90, Holzmann 72. i

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 28. Febr. Wenn auch das Geschäft am heutigen Markt keine nennenswerte Belebung aufwies, so war die Grundstimmung doch unverkennbar etwas freundlicher. Das Ange­bot der Landwirtschaft war angesichts der im kom­menden Monat höheren Festpreise etwas geringer. Die Mühlen bekundeten für Brotgetreide etwas bes­sere Kaufmeinung als seither, da das Mehlgeschaft insofern etwas belebter war, als der Konsum mög­lichst seine alten Kontrakte abruft, um nicht die Verzugszuschläge bezahlen zu müssen. Die Preise für Brotgetreide und Mehl blieben unverändert, für Weizen war jedoch hier und da eine leichte Er­höhung zu erzielen. Gerste blieb vernachlässigt, wäh­rend ^afer auf dem erhöhten Montagsniveau gut behauptet blieb und bei weiter verringertem An­gebot auch kleine Abschlüsse nach dem Rheinland zu verzeichnen hatte. Der Kraftfuttermittelmarkt lag stetig, jedoch bei sehr stillem Geschäft. Trocken­schnitzel und Treber gingen im Preise weiter leicht zurück. Es notierte (Getreide je Tonne, alles üb­rige je 100 Kilogramm im Mark): Weizen 195 bis 196, Roggen 172,50 bis 173, Braugerste 175 bis 177,50, Hafer 147,50 bis 150, Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 29,40 bis 29,95, do. ohne 27,90 bis 28,45, Roggenmehl 0 bis 60prozentige Ausmah­lung 23,50 bis 24, do. südd. Spez. 0 24, Weizen­kleie 10 bis 10,10, Weizenfuttermehl 11,35, Roggen­kleie 10,60 bis 10,70, Soyafchrot 15,25 bis 15,45, Palmkuchen 15,05 bis 15,15, Erdnußkuchen 16,30 bis 17,10, Treber 15,60 bis 15,75, Trockenschnitzel 9,70 bis 9,80, Heu südd. 6 bis 6,40, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 1,90 bis 2.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 28. Febr. Am Gemüse- markt waren sehr starke Zufuhren in ausländi­schem Blumenkohl, Spinat, Eskarol und Kopfsalat zu verzeichnen. In Gärtnerware war das Angebot genügend. Die Preise für Karotten und Weißkraut sind leicht gestiegen. Das Geschäft war Im allge­meinen zufriedenstellend. Es erzielten: Blumenkohl, Steige 12 und 18 Stück, 425 bis 550, ital.; Eska­rol, Steige 18, 24, 30 und 32 Stück, 250 bis 400, ital.; Gewürzel, großes Bündel, 35 bis 40; Feld­salat 80 bis 100; Karotten 7 bis 9; Jndustrie- kartoffeln, 50 Kilo, 300 bis 325; Mäuschen, rot, 50 Kilo 500 bis 600, dieselben, gelb, 700 bis 800; Erdkohlraben 5 bis 6; Kopfsalat, Steige 24 Stück, 275 bis 400, span.; Lattich (Treibhaus), 90 bis 100, Meerrettich I 20 bis 25, II 12 bis 15; Radieschen Bd. 10bisl4; Rosenkohl 22 bis 25; Rote Rüben 5bis8; Rotkraut 6 bis 7, dasselbe, holl., 8; Sellerie, je nach Größe, 5 bis 25; Spinat 15 bis 20, derselbe, ital., 18 bis 22; Schwarzwurzeln 12 bis 20; Tomaten, Kistchen etwa 10 Kilo, 450 bis 500, Pan.: Weiß­kraut 6 bis 7, dasselbe, holl., 7; Wirsing, spitz 14 bis 15, derselbe, rund 10 bis 12, derselbe, holl. 7 bis 8; Weihe Rüben 8 bis 9; Gärtnerzwiebeln, 50 Kilo, 600.

Bei Ob st und Südfrüchten waren die Zufuhren gut. Die Preise für Aepfel haben leicht angezogen, im übrigen blieben sie unverändert. Der Verkauf gestaltete sich nur teilweise befriedi­gend. Es erzielten: Aepfel I 24 bis 30, II 16 bis 20, Wirtschaftsäpfel 12 bis 14, Aepfel, amerikanische, Kiste etwa 40 Pfund netto, rote 775 bis 950, diesel­ben, gelbe 1025 bis 1200; Apfelsinen, blond 11 bis 16, span., Blut 16 bis 19, span., Apfelsinen, ital., blond 13 bis 14, Blut 18 bis 22; Bananen, Kiste 12,5 Kilo, 550 Jam., 500 Bras.; Birnen, Kiste etwa 40 Pfund, 1300 bis 1400, amerk., Eßbirnen 15 bis 20, Kochbirnen 6 bis 9; Mandarinen 11 bis 17; Zitronen, Korb, 200 Stück, 300, ital. Die an­gegebenen Preise sind Großbezugspreise, sie sind, sofern nichts anderes angegeben, auf ein halbes Kilo bzw. Stück in Pfennigen umgerechnet und verstehen sich bei Abnahme am Verkaufsstand, also ausschließlich Versandkosten.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a.M., 1. März. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 16 Rinder, 1084 Kälber, 288 Schafe, 730 Schweine. Es kosteten: Kälber 25 bis 44 Mark, Hümmel 28 bis 34, Schafe 22 bis 29, Schweine 40 bis 49 Mark. Marktver­kauf: Kälber und Schweine langsam, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Kurszettel der Berliner und Krankfurier Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Retchsbankdtskont 4 v H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Franksun a. 2JL

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend, börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag» börse

Dalum

7.2

28.2-

27.2-

28.2-

% Deutsche RetchSanleihe v. 1987 «% e^em.7% Dt. Reicheanl. v. 1929 6Vi% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechlen .........

Desgl. ohne Auslos.-Rechie......

6% ehem.8% Hess. Dolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

6% Höss. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12...........

6¥i% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liqui.........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .....

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auölos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks Hyp.-Bank

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 S/i% ehem. <y,% Franks. Hyp^- Bank-Llqu.-Pfandbriese......

H% ehem 4y,% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.^Soldpfe.

6% ehem. 8% Pr. Landespfand.

Briefen ft all, Pfandbriefe R. 19 6% eyem. 7% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuerguisch. Verrechnungskurs

96,75

100

93,4

96,5

100

93,75

96,75

100

93,65

97

99,9

93,9

96,4

96,13

96,2

96

19,4

19,4

19,25

19,3

94,25

94,25

94,65

94,5

92,5

92,25

92,5

90,75

91

92

93,25

94,2

94,2

94,5

94,5

92,75

92,75

92,75

92,5

91,75

91,65

92,75

92,25

94

94

94

94

94

94

94

94

97,13

97,13

97,13

97,13

*% Oesterretchifche Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4>4% deSgl. von 1913 .........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanieihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Geriet

18,25

1,4

6,9

6,4

6,5

9

6,5

18,75

1,3 6,85 6,55 6,45

9,2

18,75

1,3

6,9

6,45

6,6

8,9

6,5

18,25

1,3

6,75

6,4

6,6

8,65

6,5

Frankfurt a.M

Serlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß» kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

27-2.

28.2-

27.2.

28.2-

4% desgl. Serie 11 .............

6,5

6,5

6,8

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

5,2

5,13

5,1

4^%RumSn.vereinh.Rentev.lV13

7,3

7,25

7,3

7,15

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4,3

4,3

4,3

4,3

L%% Anatolier .............

31,5

31,4

31,9

31,9

vamvurg-Amerika-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

28,5

29,5

28,65

26,5

29

28

Hansa-Dampfschifs.........0

Norddeutscher Lloyd ....... 0

33

33,5

32,5

33,13

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

72

71,5

72,75

71

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

95,25

95

94,75

94,75

Commerz- und Privat-Bank ... 0

51,5

52,25

51,5

52

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ o

67

67,5

67

67,5

Dresdner Bank..............0

68,5

69,25

68,5

69,25

ReichSbank ................ 12

175

172,5

173,25

172,4

A.E.«......................0

30

29,4

29,75

29,75

Bekula................... 0

134

135,5

134,4

135

®eta. Lieferungsgesellsch^lft ... 6

102,25

103,25

101,75

102,9

Licht und Kraft .... g

105,25

106

105,25

105,9

^el,ten & ®utlleaume......... 0

60,75

61,75

61,25

61,65

^®Ui^.'f-®.Ie,tt-Untetne6muna. 6

100,5

100,4

100,25

100,13

Rheinische Elektrizität ...... ß

Schuckert LCo........... 6

Siemens S Halske..... 7

Lahmeve, L Lo..........*10

95,75

103,5

151,4

96,5

104,75

150,5

95,65

103,25

151,75

96,25

104,5

150,75

117,75

119,75

117.5

119

Buderus .................. n

81

81,5

81

81,4

Deutsche fcbfll ..............]

112

113

110,5

112,75

Gelsenkirchener...............

64,75

65

64,13

65,4

Harpener.................. <

96

95,9

95,9

Voesch EisenKöln-Neuessea .. 0

77,9

78,4

Alse Bergbau ..........

138

Alse Bergbau Genuss«........j

118,5

119,5

119

119,75

Klöcknerwerke ............. <

68

68,13

67,75

68,13

Mannesmann-RS ..... ®

70,75

72,13

70,4

72,13

Frankfurt a. M.

Serlin

Schiuß- kurs

Schlußk. Abend- böxle

Schluß« kurs

Schlußk. Minag- börse

Datum

27-2-

28.2-

27-2

28.2.

ManSselder Bergbau ..

.......

0

38,25

38,75

37,9

38,75

Kokswerke .......

0

91,25

92

Phönix Bergbau......

Rheinische Braunkohlen

0

50,5

51,25

50,5

51

0

206

204

206,4

204,25

Rheinstahl ...........

0

91

91,4

90,75

91,13

Bereinigte Stahlwerke.

0

43

43,75

42,75

43,65

Otavi Minen ........

0

14,5

14,65

14,9

14,5

Kaliwerke Aschersleben.

6

117,5

123

118,5

122

Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth

6

119

121,5

119

122,5

.....IV»

151

155,5

153

155

9. G. Farden.Jnvustrw

7

134,75

135

134,25

134,75

Scheldeanstalt........

9

186,5

186,25

Goldschmidt .........

0

64,25

64,9

64,65

65,5

Rütgerswerke ........

0

59,9

59,9

59,9

59,8

Melallgelellschaft......

0

81,5

83

80,25

83

Phtltpp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg

0

71,5

72

71,9

72,5

0

93

93

Lementwert Karlstadt..

0

100

100,75

Schultheis Patzenhoser

0

104,65

104,75

Aku (Allgemeine Kunstseide) ..

0

53

54,75

53,4

56

Bemberg............

0

54,5

55,5

54,5

55,5

Sellsiofs Waldhof .....

.......

0

51

51,75

50,4

51

Zellstoff Aschaffenburg

0

40,75

41

39,75

41,75

T>essauer Gas ........

7

121

121,65

Daimler Motoren.....

0

47,4

49,13

47,4

48,9

52,75

Deutsche Linoleum....

0

51,65

52,75

52

Orenstein L Koppel ...

.......

0

71,75

71

Leonhard Tie- .......

0

23,25

22

22,65

22,13

Lhade ...............

IC

165

165

163

165,65

Lotumulatoren-FabrS

0

185,5

185

185

182,25

Lonti-Gummt........

0

156,5

157

157

157,25

Grttzner.............

0

1 29

I 29,25

30

Mainkrastwerke Höchst a,M.-..

4

75

Süddeutscher Kncker ..

8

1 175,5

1 172,5

I 175,25

'72

Devisenmarkt Berlin Jranffurl a. M

Banknoten.

27. Februar

28-Februar

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

3rie'

Geld

Drie'

Helstngfor»..

5,634

5,646

5,624

5,636

Wien.......

47,20

47,30

47,20

47,30

Prag.......

10,38

10,40

10,38

10,40

BudapeA ...

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,98

169,32

168,83

169,17

Oslo.......

64,14

64.26

63,99

64,11

Kopenhagen.

56,99

57,11

56,84

56*96

Stockholm...

65,83

65,97

65,63

65,77

London .....

12,765

12,795

12,725

12,755

Buenos Aires

0,648

0,652

0,648

0,652

Neuyork....

2,512

2,518

2,512

2,518

Brüssel.....

58,50

58,62

58,50

58,62

Italien.....

21,53

21,57

21,81

21,85

Poris ......

16 50

16 50

Schwetz ....

81'02

81,18

81,02

81'18

«panien....

34,00

34,06

34,03

34,09

Danzig.....

81,77

81,93

81,77

81,93

Japan ......

0,757

0,759

0,754

0,756

Rio de Jan. .

0,214

0,216

0,214

0,216

Jugoslawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Lissabon ....

11,62

11,64

11,59

11,61

Berlin, 28-Februar

Geld

Ärles "

Amerikanische Noten..............

2,465

2,485

Belgische Noten..................

58,34

58,58

Dänische Noten .................

56,59

56,81

Englische Noten . ...............

12,68

12,74

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

16,46

168,41

16,52

169,09

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

21,69

63,82

21,77

64.08

Deutsch Oesterreich, i 100 Schwirr-

Rumänische Noten...............

_

_

Schwedische Noten...............

65,47

65,73

Schweizer Noten.................

80,84

81,16

Spanische Note».................

34^03

Unaarilche Note» ................