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Feiern am 30. Januar

tötete Wetzlar.

Landkreis GrcKen.

(D Krofdorf. 31. Jan. Äm 30. Januar, dem

X Wieseck, 31.Jan. Der Tag der Ratio-

9.A.-'$poit

Westdeutschlands Fußballelf für den am 18. Februar in Lille stattfindenden Kampf gegen Nordfrankreich wird wahrscheinlich mit Buchloh, Hundt, Busch Janes, Szepan, Gladbach; Timpert, Billen, Hohmann, Rasselnberg und Kobierski an­treten.

nalsozialistischen L _------

in unserer Gemeinde in schlichter, aber überaus ein- j

durch Werbe-Wochen, Wander-Ausstellung. Film, Rundfunk, Presse, Fühlungnahme mit den national­sozialistischen Frauen- und Mädchenbünden, um die Einheitlichkeit in den Leibesübungen zu gewähr­leisten.

Mitarbeit in der Vorbereitung der Olympischen Spiele soweit Frauen dafür in Frage kommen. Es ist beabsichtigt, für die Arbeit des Ausschusses wei­tere sachverständige Frauen hinzuziehen.

Nas Reitturnier in Berlin.

Beim Berliner Reit-Turnier kam am Dienstag­abend als Hauptereignis des Tages das I n I ä n - der-Jagd springen zur Durchführung, an dem sich nicht weniger als 53 Pferde beteiligten. Bier Pferde qualifizierten sich nach ausgezeichneten Lei­stungen für das Stechen. Sieger wurde schließlich Rittmeister M ä m p e l sBullv" (Besitzer) mit 0 Fehlern und 33 Sekunden vor Oblt. Hasse mit Derby" und Elsa (Schäffer). Der Preis von Hannover (Materialprüfung für Reitpferde) sah in der leichten Klasse Stall SachsenGvldreigen" (Abe) als Sieger, während in der Klasse der schwe­ren Pferde Hptm. F o u e t sAltgold" erfolgreich blieb. Im einleitenden Amazonen-Jagd- springen siegte Frau Marcks aufKurfürst" mit 0 Fehlern und 62,6 Sekunden vorAhnherr" (Frau Glahn) und Profoß (Frau K. Franke).

Kurze Gporinotizen.

Beim Rekord-Skispringen auf der Mammutschanze in Villars wurde der Schanzen­rekord von Sigmund Ruud, der auf 84 Meter steht, bei weitem nicht erreicht. Den weitesten Sprung des Tages führte Fritz Kaufmann (Schweiz) aus, der 68 Meter weit sprang.

Ein japanischer Skispringer, Jtsuya, zeigte in Grindelwald famose Leistungen. Mit gut gestandenen Sprüngen von 50, 52 und 53 Meter Weite wurde er Gesamtsieger vor Fritz Steuri.

Italien hat se i n e T e i l n a h m e am Mi­tropa-Borvokal zurückgezogen, da ihm angeblich für die Durchführung der Begegnungen im eigenen Lande die geeigneten Kampfstätten fehlen.

lassen und sich mit aller Tatkraft den Gebieten zu­wenden, die ihre ureigenste Aufgabe sind."

Heil Hitler! Der Führer der Standarte 116. gez. Münker, Sturmbannführer u. Adj. F. d. R.: Der Referent für Turnen und Sport der Standarte 116. Vetter.

Fraueu-Ausschuß für Leibesübungen gegründet

Die Press estelle des Reichssportfüh­rers teilt mit:

Am 30. Januar d. I. gründete der Reichssport- sührer von T f ch a m m e r / Osten einen Frauen- ausschuh für d i e Leibesübungen der Frauen und Mädchen im Reich. Der Reichssport­führer erläuterte in einem längeren Vortrag die Bedeutung und die Hauptarbeitsgebiete dieses neu gegründeten Ausschusses, dem je eine Vertreterin der Verbände für Turnen und Sport angehören. Die Leitung des Ausschusses ist Frau H e n n i Warninghoff- Hannover übertragen worden.

Als Haupt-Arbeitsgebiet haben sich er­geben: 1. Gestaltung einer Leibesübung, die für die Entwicklung eines gefunden Frauengeschlechtes , Grundlage ist, Verhinderung aller Uebertreibungen, die sich als schädlich für den Frauenkörper heraus­gestellt haben. 2. Großzügige Werbung für den Ge­dankenGesunde Frau durch Leibesübungen".

Llniversiiäismeisterschastskampf GießenHeidelberg.

Oie Führer des italienischen Hand­werks in Frankfurt und Wiesbaden.

LPD. Frankfurt a. TI., 31. Jan. Die nur einige Tage mit ihrem Führer Professor B u r a n z o in Deutschland weilenden italienifchenHand- werksführer werden am Freitag dem bisher!- gen Wirkungsbereich des Reichshandwerksführers und Handwerkskammerpräsidenten Schmidt- Wiesbaden ebenfalls einen Besuch abftatten. Die italienischen Gäste werden am Freitag um 14.35 Uhr in Begleitung des Reichshandwerksführers und feines Stellvertreters Zeleny auf dem Kankfur- ter Flugplatz eintreffen. In Wiesbaden werden ihnen am gleichen Tage die Ober-, Alt- und In- nungsmeister vorgestellt. Am Samstag werden die italienischen Handwerksführer durch die Wiesbade­ner Stadtverwaltung empfangen und die Sehens­würdigkeiten der Stadt besichtigen. Sie begeben sich hierauf nach Frankfurt, wo sie von Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger empfangen und feiner Einladung folgend der Vorführung des Handwerks­werbefilmsEiner für alle, alle für einen" bei­wohnen werden.

4 Lauterbach, 31. Jan. Zum Jahrestag der nationalsozialistischen Revolution outeten um 12 Uhr alle Glocken und vom Turm spielte die Stan- dartenkapelle einen Lob- und Dankchoral, anschlie­ßend das Horst-Wessel-Lied Auf dem Marktplatz und im Rathaussaal waren Lautsprecher A^Astellt, um auch denjenigen, die nicht über em ^"munk- Empfangsgerät verfügen, Gelegenheit zu geben, die große Rede des Führers mit anhoren zu tonnen. 3m Anschluß an die Rede des Führers veranstaltete die Standartenkapelle auf dem Marktplatz ein Platzkonzert. Gegen Abend wurde bekannt daß Kreisleiter Dr. Lang zum Kreisdirektor des Krei- fes Lauterbach ernannt worden war. Damit ist em schon lange gehegter Wunsch der ®eDOtferung in Erfüllung gegangen. Herrn Kreisdirektor Dr. L a n g, der einer der ältesten Kämpfer des Kreises und ein Sohn unseres engeren Heimatbezirkes ist, wurden aus diesem Anlaß viele Ehrungen zuteil.

Obertjeffen.

Kreisliedertag in Schotten.

Z Schotten, 1. Febr. Der Kreis linder, tag des SängerkreisesNiddatal" findet in diesem Jahre am 3. Juni in der Turnhalle zu Schotten statt. Bei dieser Veranstaltung sott dem Volkslied, das seit dem Ueberhandnehmen der sog. Kunstchöre jeglicher Richtung in eine Aschen­brödelstellung gedrängt war, wieder die Bedeutung im Männersang zugemessen werden, die ihm ge­bührt. So werden von jedem Kreisverein je zwei Volkslieder gesungen, von denen das eine womög­lich polyphonen Tonsatz aufweisen soll. Als Mas­se n ch ö r e wurden bestimmtSonnenaufgang undMaienschein". Der dritte Chor wird den dies­jährigen Pflichtchören entnommen und noch be­kanntgegeben. Wertungsrichter ist wieder Musikleh­rer Blaß (Gießen), der schon über ein Jahrzehnt mit dem gesanglichen Leben unseres Niddatals aufs engste verwachsen ist.

Lanvtrcis Metzen

SA. und Sport.

DerAmtlichen Sport-Rundschau" des Gaues XII des DFB. entnehmen wir folgende Mitteilung der SA. der NSDAP., Standarte 116:

In der letzten Führerbesprechung der Standarte 116 wurde für den Standartenbereich der Befehl herausgegeben, daß zwei festliegende Tage der Woche von der SA. dienstfrei gelassen werden, um den Vereinen die Möglichkeit $u bieten, geregelte Uebunasftunben einzurichten. Wir geben Ihnen von dieser Anordnung Mitteilung und bitten Sie, dies den Vereinen Ihres Kreises, soweit er dem Bereich der Standarte 116 angehört, bekanntzugeben. Die Vereine sollen sich dann mit den zuständigen ört­lichen Dienststellen der SA. ins Benehmen setzen und in gütlicher Übereinkunft die beiden Abende festlegen. Für die Stadt Gießen sind auf Anord­nung des Standartenführers der Montag- und Mittwochabend von der SA. dienstfrei zu lassen. Wir dürfen Sie noch auf eines Hinweisen: Vielfach wird in befl Vereinen Geländesport getrieben, der wohl nicht das erfüllt, was er eigentlich bezwecken soll. Wir halten es für besser, wenn die Vereine diese Seite der Ausbildung völlig der SA. über-

3 Alten-Buseck, 31. Jan. Der Zusam­menschluß der hiesigen beiden Gesangver­ein e, des GesangvereinsSängeroereinigung" und des ehemaligen GesangvereinsGermania", ist er­freulicherweise nunmehr endgültig vollzogen worden. In der am Samstagabend abgehaltenen gemein­schaftlichen Versammlung gelang es dem Ortsgrup­penleiter der NSDAP., Heinrich Freund, durch seine taktvollen und von echt nationalsozialistischem Geiste durchdrungenen Ausführungen die bisher noch bestehenden Bedenken zu zerstreuen und allseitige, aufrichtige Zustimmung für ein kameradschaftliches Zusammengehen zu erzielen.

Z A l t e n - B u s e ck, 31. Jan. Für die W i n t e r- nothilfe wurden durch den BDM. 66 Pfund Fleisch- und Wurstwaren in unserer Gemeinde ge­sammelt. Das Ergebnis aus dem Verkauf der P l a* ketten betrug 11 Mark. Vom Keglerbund des Lahn- und Buseckertales wurde der Ertrag eines Preiskegelns im Einhäuserschen Saale in Höhe von 56 Mark ebenfalls der Winternothilfe überwiesen.

Allendorf a. d. Lahn, 31. Jan. Am Sams­tag hielt der Turnverein in seinem Vereins­lokal seine Winter-Hauptversammlung ab. Der erste Führer, Karl Faber, gab einen kurzen Rückblick auf das Jahr 1933. Sodann folgten die Berichte der Fachwarte. Im allgemeinen lauteten die Be­richte recht zufriedenstellend. Der Bericht des Schatz­meisters wies einen guten Kassenstand aus. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Ehrung Der- bienter Mitglieder unb bie Ehrung ber Sieger von 1933. Der Dietmar! A. Luh überreichte im Auf­

las ber Ortsgeistliche jobann Worte aus Hitlers Reben, bie so recht bie Verbunbenheit unseres Volkskanzlers mit seinem Gott zeigten. Einen er- greifenben Abschluß nahm ber Gottesbienst mit dem gemeinsam gesungenen Deutschland- und Horst- Wessel-Lied, das für alle und besonders die früher so verführte Wiesecker Einwohnerschaft an diesem Ort ein eindrucksvolles Erlebnis war. Nach dem Gottesdienst versammelte sich noch die Partei mit ihren Organisationen bei Gastwirt Döbus zu einer schlichten Nachfeier, bei der Bürgermeister unb Orts­gruppenleiter Karl Euler bas Wort zu einer ker­nigen Ansprache ergriff, bie ganz auf bie Beben- tung bes Tages, besonbers auch für unsere Heimat- gemeinde, zugeschnitten war. Anknüpfend an bie Ansprache bes Pfarrer in ber Kirche betonte er, baß grabe wir in unserer Gemeinbe allen Grunb haben, unserm Führer Dank zu sagen. Denn es war vor noch nicht langer Zeit undenkbar, baß bie Wiesecker Einwohner sich in einer solchen Einmütigkeit zu einer Feier zusammenfanben. Unb es war nicht eine Re- Dolution burch Blut, burch bie unser Führer uns alle rettete sonbern sein unbesiegbarer Glaube an sein von Gott erhaltene Idee, an bas Gute, Eble unb Kraftvolle im beutschen Menschen ermöglichte es ihm, sein Ziel zu erreichen.Denn nicht", so schloß ber Ortsgruppenleiter,ber freimaurerische Sozialismus unb Bolschewismus, sonbern ber Don­nerruf Christi an bie verpflichtend Barmherzigkeit gegenüber seinen notleibenben Mitmenschen ist ber einzige Retter aus bem Chaos."

ten. Ganz abgesehen davon, daß bie Handball-Elf körperlich weitaus kräftig war, zeigte sie bebeutenb bessere Zusammenarbeit und Einzelleistungen. Die fehlende Zusammenarbeit wurde zwar zunächst durch großen Eifer ersetzt, so daß zum mindest ein ausgeglichenes Spiel zu beobachten war. Es hätte sogar im ersten Teil des Spieles zum Füh­rungstreffer kommen müssen, wenn die Spielweise des Mittelläufers vom Sturm besser verstanden worden wäre. Nachdem die Elf ihre Reserven ver­ausgabt hatte, wurde die Gegenseite drängend und erzwang kurz vor ber Pause den Führungstreffer. In ber zweiten Hälfte zeigte sich zunächst bas gleiche Dilb. Großer Eifer vermochte roieber eine Zeitlang bem besseren Können ber Gegenseite stanb- zuhalten. Jedoch würben im Verlauf ber zweiten Spielhälfte bie Heidelberger stark überlegen. Das zweite Tor wurde zwar aus Abseitsstellung erzielt, demgegenüber blieben aber einige Chancen (u. a. zwei Elfmeter) unausgenutzt. Das Ergebnis 0:2 entsprach dem Spielverlauf. Wenn es nicht zu einer höheren Niederlage kam, so war es haupt­sächlich bem Mittelläufer Roth zu bauten, ber auffallend sicher in Abwehr unb Aufbau arbeitete.

trage bes Gauausschusses ben beiben besonders be­währten Turnern, bem langjährigen 1. Führer Karl Faber unb bem Dberturnroart W. Luh II., ben Gauehrenbrief. Mit einem breifachenGut-Heil" auf unseren Volkskanzler unb auf bie Deutsche Tur- nerfthaft würbe bie Versammlung geschlossen.

= Rüdbings hausen, 31. Jan. In der Wirt­schaft Müßig fand die Generalversammlung des hie­sigen GesangvereinsM ä n n e r ch o r" statt, mit ber ein Familienabenb verbunden war. Der erste Vorsitzende, Wilhelm Dietz V., eröffnete die Ver­sammlung unb begrüßte alle Anwesenben. Der Schriftführer, Lehrer Becker, verlas sobann ben Jahresbericht. Der Verein zählt heute 74 Mitglieber, barunter 15 passive; bie Zahl hat sich bauemb ver­mehrt. Die Leistung bes Vereins hat sich, seit Herr Lehrer Flath Dirigent ist, bedeutend gehoben. Das zeigt bie Bewertung feiner Vorträge auf bem letzten Wertungssingen in Londorf. Der Vermögensstand ist recht günstig. Alle Beitrüge sind fast restlos ein­gegangen. Hierauf hielt Bundesvorsitzer ©eng- nagel (Grünberg) eine kurze Ansprache. Er gab einer Freude über bie glücklichen Verhältnisse im Männerchor Ausbruck unb ermahnte zu weiterer sorgsamen Pflege des deutschen Liedes zum Wohl bes Vaterlandes. Seine Worte klangen aus in einem Heil auf bas deutsche Volk unb seine großen Führer. Hieraus ermahnte Dirigent Flath nochmals zu engem Zusammenschluß unb regelmäßigem Besuch der Singstunde. Dann ging man zum gemütlichen Teile über, zu dessen vorzüglichem Gelingen vor allem die Sangesbrüder Zahrt, Müßig und Z i n n f a n n beitrugen. In später Stunde wurde Kaffee getrunken. Während der Veranstaltung brachte der Verein eine Reihe gelungener Chöre zu Gehör. Großen Anteil an der Ausgestaltung des musikali­schen Teiles des Abends hatte Frau Flath durch ihr Klavierspiel.

Kreis Schotten.

Laubach, 31. Jan. Gestern vormittag erlegte Kammerdirektor Dr. Homeyer im DistriktWin­terberg" der Graf zu Solms-Laubachschen Wal­dungen einen Keiler mit wohlgezieltem Blatt- schuß.

Laubach, 31. Jan. Die Hauptversammlung des Krieger- und Militäroereins fand am Samstagabend bei gutem Besuch imSchützen- hos" statt. Nach dem Jahresbericht durch den 23er- einsführer Hermann Stotz wurde die Rechnungs­ablage, die einen Ueberschuß ergab, entgegengenom­men. Den Kameraden Heinrich Metzger, Rudolf Driefel und Reinhold D b ft wurde das Ehren­zeichen für 25jährige treue Mitgliedschaft verliehen. Es wurde zur Teilnahme an dem 60jährigen Ju­biläum des Hasfia-Krieger-Verbandes, welches vom 9. bis 11. Juni in Darmstadt festlich begangen wird, aufgeforbert. Die Anschaffung einer Bundesfahne würbe beschlossen. Mit einem Sieg-Heil auf ben Reichspräsibenten unb ben Volkskanzler nahm die Versammlung ihr Enbe.

I. Rubingshain,31. Jan. Am Sonntag fand die Hauptversammlung des hiesigen Krieger- Vereins statt. Der Vereinsführer K. Fischer II. erstattete den Jahresbericht. Dem Kassenwart O. Lincker konnte nach Prüfung der Rechnung Ent­lastung erteilt werden. Als neuer Vereinsdiener wurde Karl Frank verpflichtet. Im weiteren Ver­laufe der Versammlung erfolgte die Ehrung verdien­ter langjähriger Kameraden. Kamerad Gg. Heinrich Müller erhielt dasHassia"-Abzeichen für 50- jährige Mitgliedschaft, Polizeidiener Gg. Frank III. wurde für 40jährige Mitgliedschaft und die Kame­raden Otto Hartmann I., Georg Straub und Bürgermeister Otto Hartmann II. für 25jährige Mitgliedschaft geehrt. Nachdem noch verschiedene Vereinsangelegenheiten besprochen worden waren, schloß der Vereinsführer mit einem dreifachenSieg- Heil!" auf den Reichspräsidenten und den Volks­kanzler die Versammlung.

csd Ober-Schmitten, 31. Jan. Der von bet hiesigen Ortsjelle ber NSDAP, am vergan- , genen Sonntag im Kirchhofschen Saale veranstaltete Deutsche Abenb war nicht nur inhaltlich, son- bem auch finanziell ein voller Erfolg. Don bem Reinerlös konnten ber Winterhilfe 200Mark ' zugeführt werben, ein Betrag, ber unter Be- 1 rücksichtigung bes kleinen Dorfes als hoch angesehen werben muß. Der Abenb würbe burch Ansprachen des Zettenleiters K. Kirchhof und des Kreislei-

Am Montag fanden in Heidelberg auf bem dor­tigen Universitätssportplatz zwei Spiele um die Uni­versitätsmeisterschaft statt.

Handball: Heidelberg-Gießen 2:1O

Die Gießener Universitätsmannschaft trat zum Handballspiel in folgender Aufstellung an: Lott; Pfaff, Frey; Schott, Grünig, Lindenstruth; Guttan- bin, Stengel, Kissel, Wolf, Acker.

Der aufgetaute Boden aewährte den Spielern bie denkbar ungünstigsten Aussichten für em flottes Kombinationsspiel. Trotzdem begann bas Spiel mit raschen Angriffen, bie einen spannenden Spielverlauf versprachen. Nach kurzer Zeit ging Gießen durch eine hervorragende Kombination des Jnnensturms in Führung. Bald daraus wurde durch Strafwurf das Ergebnis auf 2:0 erhöht. Die Heibelberger Elf setzte alles daran, um einen Gegentreffer zu erzwingen; sie scheiterte jedoch an der Gießener Verteidigung unb ber großen Sicherheit des Torhüters. In kurzen Abständen konnte Gießen zwei weitere Tore buchen, bevor bie Gegenseite zu ihrem ersten Treffer ge­langte. Bei einem Torverhältnis von 6:1 würben bie Seiten gewechselt. Von Beginn der zweiten Spiel« hälfte an beschränkte sich bie Heibelberger Elf mehr auf bie 23erteibigung, was aber nicht hinderte, baß Gießen noch vier weitere Tore erzwang, während die Gegner nur noch einmal durch ein offensichtliches Versehen eines Gießener Spielers, der einem frei­stehenden Gegner den Ball zuwarf, diesen Ball )U einem Tor verwandelte. Das Ergebnis 10:2 ent­sprach nicht einmal dem Spielverlauf. Nicht weniger als sechs scharf geworfene Bälle wurden von Pfosten und Querlatte abqewehrt. Ebenso muß erwähnt wer- den, daß die Leistungen in her zweiten Spielpal te durch die zunehmend schlechten Bodenverhältnisse gegenüber ber ersten Spielhälfte abfallen mußten. Die Gießener Elf besaß ihre Ueberleaenheit beson- bers barin, daß sie über einige Torschützen oerfugt, die auf der Gegenseite vollkommen fehlen. In Ab­wehr und Kombination dürfte die Heidelberger Mannschaft fast ebenbürtige Leistungen ausweisen. Obwohl kein Spieler der Gießener Mannschaft ent- täuschte, verdienen besonders erwähnt zu werden: Acker, Kissel, Pfaff und Lott.

Hußball: Heidelberg-Gießen 2:0.

Die Gießener Fußballelf trat inMS'nbet Mufr stellung an: Schlarb Becker, Vfeiffer, Bechtold I., Roth, Wagner: Schneider, Psliger, Wlttmann, 3UDieff'&iftun0enl'ber Fuhball-Els vermochten mit denen der Handball-Els keinesfalls Schritt zu hal.

mannsguges marschierten bann die SA. und ihre Nebenformationen mit der verhüllten neue Fahne in den Saal. Kreisschulungsleiter Kleemann, in Vertretung des verhinderten Kreisleiters, hielt eine Ansprache, in der das Symbolhafte der Fahne für Partei und Vaterland zum Ausdruck kam, weihte die entrollte Fahne und übergab sie dem Stützpunkt­leiter zu treuen Händen, gleichzeitig mitteilend, daß mit dem heutigen Tage der Stützpunkt Krofdorf zur Ortsgruppe erhöhen sei. Ortsgruppenleiter Schmidt legte ein Treugelöbnis ab, und er gedachte in warmen Worten des verstorbenen Kame­raden Wilhelm Wagner, der als einer der ersten und eifrigsten in Krofdorf die nationalsozialistische Idee verfechten half und dessen Andenken mit der neuen Fahne in aller Herzen weiterleben soll. Ein dreifaches Sieg-Heil auf den Führer und Gesang des Horst-Wessel-Lied beschlossen den feierlichen Akt. Nach bem Ausmarsch der Verbänbe sprach noch -Kreis­schulungsleiter K l e e m a n n in längeren Ausfüh­rungen über die am 30. Januar jebes beutfche Herz bewegenden Fragen. Mit dem ersten Vers des Deutschlandliedes fand die Veranstaltung ihren Ab­schluß.

<£ Lumda, 31. Jan. Am Abend des denkwür­digen 3 0. Januar fand im Saale des Bürger­meisters Schultheiß eine Kundgebung ber NSDAP, statt. Als Rebner war Pg. Bull- : mann, Kreisleiter z. b. V., gewonnen worben. Die Versammlung wurde burch ben Ortsgruppenleiter Pg. Seipp- Geilshausen eröffnet. In feiner An­sprache gebuchte er ber Bedeutung bes Tages; er ermahnte zur Dankbarkeit gegen Gott, ber uns bie- sen herrlichen Führer schenkte. Zum Gedächtnis ber i toten Kämpfer bes Krieges und ber Revolution spielte bie Musik bas Lieb vom guten Kameraden. Dann sprach Pg. BulImann zu uns. Dieser temperamentvolle Vokksredner brachte es fertig, zwei ' Stunden lang unsere Aufmerksamkeit mit seinen packenden Ausführungen zu fesseln. Sozialismus sei 1 das Wesen der neuen Bewegung. Menschen sollen , wir werden, die, ihr selbstsüchtigesIch" bekämp­fend, ein Herz voll Liebe haben für den deutschen Bruder. Nicht das braune Hemd, nicht das noch so lauteHeil Hitler-Rusen", sondern das warme, treue Herz mache den Nationalsozialisten. Unser Haupfeind sei der Jude. Er sei es, der mit allen Mitteln von außen versuche, Hitlers Werk zu untergraben, um als Blutsauger wieder in sein altes Arbeitsfeld zurückzukehren. Nationalsozialisten seien Revolutio­näre. Wir stünden am Anfang der Umformung un­seres Volkes. Lasset uns unentwegt und zielbewußt weiterkämpfen, daß wir dereinst mit Ehren unser Werk ber Heranwachsenden Hitlergeneration über­geben können. Reicher Beifall wurde dem Rebner zuteil. Die NS.-Frauenschaft trug zum Schluffe mehrstimmige Volks- unb Kampflieber vor. Unermüdlich spielte bie Musik, bie von der Schar Stangenrod bes Musikzuges ber NSKK. 5 ausge­führt würbe, ihre schneidigen Märsche.

Kreis Schotten

Laubach, 31. Jan. Die hiesige Orts­gruppe ber NSDAP, veranstaltete gestern abenb im Schützenhof eine gutbesuchte Mitglieder- versammlung, mit welcher eine schlichte Feier aus Anlaß bes Jahrestags ber Machtüber­nahme burch ben Volkskanzler Abolf Hitler verbunben war. Zunächst sprach ber 0G.-Schulungs­leiter Pg. Heinrich Siaun über bie Aufgaben bes Nationalsozialismus unb gab Jobann einen Rück­blick unb Ausblick über bas abgelaufene Jahr. In längeren Ausführungen schilderte er bie burch ben Volkskanzler gebrachte Errettung bes beutschen Vaterlanbes vor ben marxistischen unb bolschewisti- schen Gefahren, bie unserem Volke brohten. Der Vortrag klang aus in ben Worten:Ich bin nichts, das Vaterland über alles!" Ortsgruppenleiter Pg. Otto Braun bankte bem Rebner für feine treff- liehen Ausführungen unb forberte zur weiteren un- bebinaten Treue zum Führer unb Vaterlanb auf. 3um Schlüsse nahm er im Auftrage ber Ortsgruppe die Ehrung ber beiben ältesten Laubacher Partei- mitglieber burch Ueberreichung je eines Hitlerbttbes vor Es finb bies Pg. Sturmbannführer Karl Hahn unb Pa. Seigeorbneter Dr. Fritz Roßbach. Beibe dankten mit bewegten Worten. Mit einem bret- fachen Sieg-Heil auf ben Führer, in das die An- nHenben begeistert einstimmten, war bie offizielle Feier zu Enbe. Die fleißige Kapelle bes Laubacher Musikvereins hatte es sich roieberum nicht nehmen lassen, den Abenb mit flotten Marschwegen zu ver­schönen.

Kreis Lauterbach

Jahre sw enbe würbe ersten Jahrestag bes neuen Reiches, würbe ber ... U..|c.e. ... ichlichter. aber überaus ein- Stutzpunkt Krofdorf der RSDAP. zur Orts,

brurtsootler Weile begangen. Kaum ein Haus, das 9r u P Pc erhoben, und es fanb bte Weihe ber nicht Flaggenschmuck angelegt hatte. 3m Mittelpunkt »->si « Ortsgruppe statt Rach bem von ber bes Zages »anb ber Festgottesbien,t am Abend, der i Kirchenbehorde angesetzten. gut besuchten Dankaot. horuorL;nt<> 6sr*J ftnfffnnh Die rieliae Fahne' tesblenst am Abenb, welchem Pfarrer Wiebel in der'7van ichen K Z ÄG-i,.Verlesung un?Ansprache bie brei Dinge men geschmückten Altar angebracht, slankiert von Buße. Gehorsam unb Fürbitte zugrunbegelegt hatte, ben beiden Fahnen des neuen Reiches. DieSänger- lallte sich bis auf den letzten Platz ber Moosfche Vereinigung" brachte unter der bewährten Leitung ©M wo zunächst der Drts[d)u[ungsleiter Kühne ihres Dirigenten Philipp Groß ben ChorDas >m Rahmen bes sechsten Schu ungsabenbs aus bas ist ber Tag bes Herrn" unb wunbervoll gesungen °.^9.e*.ufen® .f,ncl}. Rückblick roarfunb sich IN ben Rütlischwur aus Tell ..Mr wollen sein ein. t^schurfender Weste m,t ben aus allen Gebieten bes einig Bolk von Brübern..." zu Gehör. Pfarrer K.s paliistchen. wirtschaftlichen unb ku turellen Lebens Sattler leate seiner Festprebigt bas Wort aus ergriffenen Maßnahmen unb Leistungen ber fRe= Psalm 18. Z dis 24;Das ist vom Herrn ge- tzierung Aböls Hitlers befaßte. Die für ,eben schehen unb ist ein Wunber vor unseren Augen, wann begreifbaren Ausführungen fanben lebhafte Dies ist ber Tag. ben ber Herr macht; laßt uns Zustimmung. Unter ben Marschklangen eines Spiel' freuen und fröhlich darinnen fein." Am Altar ver-