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Mündung des GößgraLens liegt. An einsamen Almen und großartigen Wasserfällen vorbei zieht sich der Pfad dann allmählich an der einen Tal­seite empor zur Hütte (5 Stunden).

DerHuttenberg" derGießener Hütte" ist die Hochalmspitze (3362 Meter), eineje nach den An­stiegen mittelschwere bis schwierige Gletschertour", die man auch als Geübter nicht ohne Führer oder wegkundige Begleitung machen sollte. Der Berg gilt als einer der schönsten Aussichtsberge der ganzen Ostalpen. Wenn man offen auf einem der beiden Gipfel steht, begreift man das wohl. Von Norden nack Süden überblickt man die ganzen Alpen vom Salzburgischen bis zu den Karawanken.

Ein leichter Aussichtsberg, ein sogenannter Damenberg", ist die Schneewinkelspitze (3049), die fast mühelos über Schneefelder von der Hütte zu erreichen ist. Ein wundervoller, leichterer Aussichts­berg ist auch das Säuleck (3080 Meter), das man am besten von der Mallnitzer Scharte aus besteigt. Sn ihrer Nähe liegt noch eine Reihe schwerer Gip­fel, die für tüchtige und geübte Felskletterer ein dankbares Feld sind. Auch die Berge der Reiß­eckgruppe, auf der anderen Seite des Gößgrabrns, kann man von derGießener Hütte" aus aufsuchen.

Wenn man dann wieder herabgestiegen ist aus dem Land der unendlichen Schneefelder, der grü­nen Glstscher und der weidenden Herden, hinab zu Tal, dann muß man noch einmal vor der Rückfahrt das südlich anmutende Gestade des Milstätter Sees aufsuchen, um die ganze Gegensätzlichkeit zu empfin­den, deren die Landschaft dieses Südostzipfels des deutschen Sprachgebietes fähig ist.

Es ist eine weite Fahrt bis zurGießener Hütte" aber es hat sie noch keiner bereut, der sie ge­macht hat. Sie wird verbilligt durch die Urlauos- karten auf dem deutschen Teile der Strecke und durch bis 50 v. H. Ermäßigung auf den öster­reichischen Bahnen. Und es liegt soviel Schönes noch außerdem an dieser Strecke: München, Salz­burg, Bad Gastein, Spital, Milstätter See u. a. m. Daneben aber unterstützt man schwer ringende deutsche Brüder in ihrem Kampf an der Grenze

Nundsunkproqramm

Sonntag, 1. November.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.45: Orgel­choräle. 9: Evangelische Morgenfeier. 9.45: Bekennt­nisse zur Zeit. 10: Morgenfeier der HF. 10.30: Dich­ter im Dritten Reich: Jakob Kneip. 10.45: Von Gießen (aus dem Gloria-Filmpalast):Die Ge­folgschaft des Glaubens marschiert". Eine Feierstunde der Deutschen Arbeitsfront NS.° GemeinschaftKraft durch Freude" und des Land­schaftsbundesVolkstum und Heimat". Gestaltung: Politische Leiter, NSBO.-Bereitschaft, SA., SS., HI., BDM., Werkscharen, Arbeitsdank, Jungvolk, eine Trachtengruppe, Wehrmacht. 11: Reichsmusiktage der HI.: Orchesterkonzert. 12.10: Mittagskonzert. 14: Kin­derfunk. 14.45: Das Volk erzählt. 15: Deutsche Scholle. 16: Nachmittagskonzert. 18: HJ.-Funk:Vom Alpen­rand zur Waterkant". 18.30: Wenn die Nacht her­niedersinkt ... 19: Dom ewigen Heimweh eines deut­schen Dichters. Funkfolge von Max Dauthendey. 19.50: Sportbericht. 20: Großes Orchesterkonzert. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.15: Sportspiegel des Sonntags. 22.30: Nachtmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.

Montag, 2. November.

6 Uhr: Morgenspruck. Gymnastik. 6.30: Früh- konzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45: Sozmldienst. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sende- b-zirk). 13.15: Schl°hwnz°rt 14: Nachricht«« 14.10: Musik an Allerseelen. 15: Volk und Wirtschaft. Wah. rungen ohne Halt. 15.15: Kinderfunk. 15.45: Nach- mittaaskvnzert. 16.45: Südwestdeutsche Erzähler: Otto Rombach. 17: Klaviermusik. 18: Fei-rabendmulik im November. 19: Volksmusik. 19.40: Der Z-itsunk hringt den Vages,piegel. 20: Nachrichten. 20.10: Die Hel- denfahrt des Kreuzergeschwaders,"®raf Ruhmesblatt aus dem großen Kriege^ 21.10: Unsere Marine. Märsche und Lieder zur See 22: NaA richten (auch aus dem Sendebezirk). 22.30: Musik zurGuten Nacht". 24 bis 2: Großes Orchester­konzert.

Für die Aermsien der Nation!

Aufruf des Gruppenführers Beckerle.

LPD. Der Führer der SA.-Gruppe Hessen, Gruppenführer Beckerle, erläßt zu den Samm­lungen am Samstag und Sonntag folgenden Aufruf:

Deutsche Männer und Frauen!

Venn hevte und morgen die Gliederungen der nationalsozialistischen Bewegung, die Mnner der S2L, der SS. und des NSKK. mit der Sammel- büchfe an Sie herantreten, so denken Sie daran, daß sie nicht für sich selbst sammeln, sondern für die Aermsien der Nation, denen nach Befehl des Führers von allen geholfen werden muß.

Wenn wir, die politischen Soldaten des Füh­rers, uns an die Spitze der heutigen Sammel­aktion stellen, so erwarten wir, daß das gesamte Volk hinter uns marschiert. Der Führer sagte in seiner Eröffnungsrede:Ich verlange von jedem anständigen Deutschen, daß er in dieser Kolonne mitmarschiert."

Die Männer der SA der SS. und des NSKK. treten heute und morgen als die Treuhänder für des Führers werk vor Sie hin. helfen Sie mit, den Sinn wahrer Volksgemeinschaft zu erfüllen.

Der Führer der SA.-Gruppe Hessen: Beckerle, Gruppenführer.

Abschießen der Schühengesellschast 1926 Gießen.

Die Schützengesellschaft 1926 Gießen veranstaltet am Sonntag ihr offizielles Abschießen, welches mit einem Schießen auf die Vereinsmeisterschaft und einem internen Preisschiehen verbunden war.

Die Vereinsmeisterschaft mit vier ver­schiedenen Waffenarten, Pistole, Kleinkaliber, Wehrmann und Scheibenbüchse errang Dr. Wil- Helmi-Gießen. Es errangen ferner auf 1 0 0 - Me - ter-Gabenscheibe: 1. Preis Ed. Gondner, 2. K. Heiß, 3. Willy Becker, 4. Hans Götz, 5. Con­rad Becker, 6. Dr. Wilhelmi, 7. Fr. Dewald, 8. Joh. Roth, 9. H. Gebauer, 10. H. Herröder, 11. A. Vaekenstedt, 12. Heinz Becker.

100-Meter-Meisterscheibe: 1. Preis Ed. Gondner 34 Ringe, 2. Willy Becker 33 Ringe, 3. Hans Götz 32 Ringe, 4. K. Heitz 32 Ringe.

5 0 - M e t e r - Ga b e n f ch e i b e (Kleinkali- b e r): 1. Preis Dr. Wilhelmi 36 Ringe, 2. Johs. Roth 35 Ringe, 3. K. Heitz 34 Ringe, 4. Conr.

Becker 33 Ringe, 5. H. Herröder 32 Ringe. 6. A. Vaekenstedt 31 Ringe, 7. Burkhardt, 8. Meckel, 9. Heinz Becker, 10. Fr. Dewald, 11. Gondner, 12. W. Becker.

50-Meter-Meifterscheibe (Kleinkali- b e r): 1. Preis A. Vaekenstedt 35 Ringe, 2. Dr. Wilhelmi 35 Ringe, 3. K. Heitz 35 Ringe, 4. Johs. Roth 35 Ringe, 5. H. Meckel 33 Ringe.

Die Ehrenscheiben schossen: auf 100 Meter Willy Becker; auf 50 Meter Conrad Becker.

Nach Schluß des Schießens nahm der Vereins­führer, Ed. Gondner, die Preisverteilung vor, dankte allen Sckützen für ihre Mitwirkung im abgelaufenen Scyießjahre und bei der Werbung neuer Mitglieder. Konnten doch im laufenden Jahre über 50 Mitglieder in die Schützengesellschaft neu ausgenommen werden. Zum Schluß ermahnte der Vereinsführer zur weiteren intensiven Mitar­beit aller Mitglieder, damit der Schießsport im Sinne unseres Führers Adol, Hitler im wahr- sten Sinne des Wortes zu einer- allgemeinen Volkssport werde.

Handball-Lokalkamps AlW.-lSüü.

Oie Begegnungen im Gportkreis Gießen.

In der Bezirksklasse, die wiederum eine Reihe interessanter Spiele aufweist, überragt das Gießener Lokaltreffen Mtv. 1900. Hier dürfte eine Gele­genheit vorhanden sein, für das zweifellos zurück­gegangene Interesse am Handball in Gießen zu werben. Die Mannschaften müssen dann allerdings auch so spielen, dgß tatsächlich geworben werden kann. Im übrigen hat die Bezirksklasse Zuwachs bekommen. Die Mannschaft des To. Hochelheim, die im vergangenen Jahre so gut abschneioen konnte, hat nachgemeldet. Es werden nun antreten:

Mtv. Gießen Spvg. 1900 Gießen.

Tuspo. Marburg Tv. Lützellinden.

Tv. Heuchelheim Tv. Münchholzhausen.

lieber den Ausgang des Lokaltreffens kann man verschiedener Meinung fein. Eine klare und ein­wandfreie Gewinnchance hat keine der beiden Mannschaften. Beide können gewinnen, ebenso aber auch den Kürzeren ziehen. Es ist zwar noch nicht bekannt, in welcher Aufstellung gespielt wer­den wird. Immerhin kann man vielleicht auf die Ergebnisse der Letztzeit einen Schluß ziehen, Da­nach haben die Mtoer vielleicht einen kleinen Vor­teil. Denn die Mannschaft hat, wenn sie auch ver­lor, immerhin gute Leistungen gezeigt. Dazu kommt noch der Vorteil des eigenen Platzes, der ebenfalls von ausschlaggebender Rolle sein wird. Ob sich diese Vorteile aber verwerten lassen, mutz abge­wartet werden.

Lützellinden sollte, gemessen an feinen Leistungen in den letzten Spielen, mit Aussichten nach Mar­burg fahren. Die Platzbesitzer haben im letzten Spiel gezeigt, daß sie auch mit kompletter Mann­schaft verlieren können.

Die Aussichten für Heuchelheim sind nicht sonder­lich gut. Denn man weiß, daß Münchholzhausen eine Mannschaft ins Feld stellt, die zur Zeit keinen Gegner zu fürchten braucht. Gegen diese Mann­schaft zu verlieren, ist keine Schande, einen an­nehmbaren Erfolg zu erzielen aber ein Gewinn.

1. Kreisklasse.

Tv. Dutenhofen Tv. Holzheim Tv. Grünlngen Tv. Dorlar Tv. Ahbach Tv. Garbenheim Tv. kahenfurt Tv. Hörnsheim Dutenhofen steht am Sonntag wieder recht gut, so daß es vielleicht zu einer kleinen Ueberraschung

kommen könnte. Denn, wenn sich Holzheim nicht versieht, wird der Ausgang kaum anders fein, als am letzten Sonntag in Dorlar. Die Platzbesitzer stellen eine Mannschaft, die gerade in den letzten Spielen viel gelernt hat und die vor allen Dingen ihre Sache auch ernst nimmt. Die Niederlage der Dorlarer am letzten Sonntag spricht keinesfalls dafür, daß die Mannschaft in ihrer Leistung zurück- gegangen sei. Grüningen muß sich auf eigenem Platz gewaltig strecken, um die Overhand zu be­halten.

Zwei gleichwertige Mannschaften, die sich sicher auch ein ausgeglichenes Spiel liefern werden, stehen sich in Atzbach gegenüber. Wer Sieger werden wird, wird die Tagesform entscheiden. Schwer aber doch nicht aussichtslos ist der Gang von Hörnsheim nach Katzenfurt.

2. Kreisklasse.

Tv. Allendorf (Lahü) Tv. Dich Tv. Lang-Göns Tv. Nauborn Tv. Hausen MTV. Gießen II.

Es werden Zweifel darüber, daß Lich in Allen­dorf Sieger bleiben wird, wohl nicht bestehen. Denn die Platzbesitzer machen augenblicklich eine Krise durch, bie teils durch Spielermangel, teils aber auch durch den fehlenden kämpferischen Einsatz aller Spieler bedingt ist. Lang-Göns sollte eindeutig und klar gegen Nauborn gewinnen, zu­mal noch auf eigenem Platz. Die Mannschaft ist tatsächlich z. Zt. in einer Form, die zu den besten Hoffnungen Anlaß gibt. Auch Hausen hat eine Gewinnmöglichkeit, wenn auch die Mannschaft am letzten Sonntag nicht sonderlich gut gefallen konnte.

In der Klasse der unteren Mannschaften stehen sich To. Heuchelheim II. und Tv. Duten­hofen II. gegenüber.

Jugendklasse.

Tv. Krofdorf SpD. 1900 Gießen; To. Duten­hofen MTV Gießen I; To. 1846 Gießen MTV. Gießen II; Tv. Garbenteich To. Lang- Göns; Tv. Cleeberg To. Hochelheim; Tv. Ebersgöns To. Lützellinden; To. Atzbach Tuspo. Wetzlar-Niedergirmes; To. Nauborn Tv. Garbenheim; To. Burgsolms To. Wetzlar; Tv. Londorf Tv. Allendorf (Lumda); Tv. Grüningen To. Holzheim.

Fußball der heimischen Mannschaften.

Die Bezirkskiaffe am Sonntag.

SD Wehlar Bissenberg (Post Wieseck).

VfB.-R. Gießen Frohnhausen (Gutmann Ahbach).

Sinn Naunheim (Grote Mainzlar).

Dillenburg 1900 Gießen (Weber Attenkir­chen).

Nach ihrer jetzigen Form müßten die Wetzlarer, zumal sie den Vorteil des eigenen Platzes haben, gegen Bissenberg knapp gewinnen. Den VfBern kann man gegen Frohnhausen keine allzu großen Gewinnchancen einräumen. Eine weitere Nieder­lage ist durchaus möglich. Nach ihrem Unent­schieden in Burg haben die Naunheimer auch in Sinn eine für sie schwer lösbare Aufgabe vor sich. Ein Unentschieden wäre keine Ueberraschung. Die Dillenburger werden am Sonntag alles daran­setzen, durch einen Sieg über 1900 Gießen von dem Ende der Tabelle wegzukommen. Allerdings müssen sie andere Leistungen als bisher zeigen.

VfB.-BeichSdaha Gießen.

Der Tabellenführer auf dem Waldsporlplah.

In diesem Jahre haben die Frohnhäuser eine Mannschaft zur Stelle, die in ihren seitherigen Spielen aufsehenerregende Erfolge errungen hat. Die Frohnhäuser, die sonst immer als typische Heimmannschaft gegolten haben, konnten in dieser Spielserie auch auf fremden Plätzen überzeugen Die Frohnhäuser Mannschaft spielt Zweckfußball Der gefährlichste Mannschaftsteil neben einer soli­den Hintermannschaft ist der Sturm. Nach der Papierform müßten die Frohnhäuser über die Gießener siegen können. Da aber die Gießener Mannschaft sich ihrer Lage bewußt ist, so wird sie alles daransetzen, um vom Tabellenende wegzu­

kommen. Durch die Einstellung von Haupt in dem Sturm glaubt man den richtigen Führer gefunden zu haben.

VfB.-R. 2. Frohnhausen 2.

Da mehrere Spieler für die 1. Mannschaft noch nicht spielberechtigt sind, aber in der 2. Verwen­dung finden dürfen, so ist der Spielausschuß in der Lage, eine sehr spielstarke Mannschaft ins Feld zu stellen. Man hofft auf einen Sieg der Platz - befitzer.

Iugendfußball bei VfB.

VfB.-R. 1. Klein-Linden 1.: Wenn auch die Klein-Lindener eine sehr eifrige Mannschaft stellen, so dürfte diese doch hinter dem Können der Gie­ßener Jugend Zurückbleiben.

VfB.-R. 2. Lich 1.: Die 2. Jugendelf fährt zum fälligen Pflichtspiel nach Lich. Da die beiden letzten Begegnungen siegreich für die Gießener en­deten, so Dürfte auch dieses Mal ein Erfolg mög­lich sein.

Die 4. Jugend spielt in Wieseck gegen die dor­tige 1. Jugend. Bei der Spielstärke der Platzbe­sitzer hat sie nur die Aufgabe, diesen Sieg so schwer wie möglich zu machen.

Die 1. Schülerelf fährt nach Alten-Buseck.

Die 2. Schüler fahren nach Klein-Linden.

(Spieteereinigung 1900 Gießen.

Dillenburg- 1900 Liga.

Dieses Spiel ist für die Blau-Weißen von beson­derer Bedeutung, denn im Falle einer Niederlage würde sich der Stand in der Tabelle nach unten richten, während bei einem Siege ein merklicher Sprung nach oben gelingen würde. Im vergangenen Jahre war die Lage dieselbe, und da erfuhren die Mannen um Lippert eine döse Enttäuschung. 6:0 wurden sie damals überfahren. Diese Nieder­

lage machte sich bei den weiteren Spielen erheb­lich hemerfbar, denn die Mannschaft hatte von die- fern Zeitpunkt an viel von ihrem Selbstvertrauen verloren. Inzwischen hat sich wohl einiges geän­dert. Bei den Blau-Weißen ist man mit der Mann­schaftsleistung noch nicht recht zufrieden, wenn sich auch einiges gebessert hat. Bei Dillenburg fehlt die Haupttriebkraft, der Halblinke Heil. Das Feh­len dieses Mannes hat sich auf die Gesamtleistung der Mannschaft sehr nachteilig ausgewirkt. Dieser Umstand soll aber nun nicht dazu angetan sein, daß 1900 vielleicht glauben könnte, daß das Spiel so ohne weiteres au gewinnen wäre. Im Gegenteil, es bedarf jeder Anstrengung, wenn beide Punkte sichergestellt werden sollen. Die Aufstellung, in der das Spiel bestritten wird, ist dieselbe wie in den letzten Spielen mit Rahn; Zeiler, Lippert; Erhard, Mank, Lehrmund; Schneider, Schellhaas, Heilmann, Garth, Heuser.

Iugendsplele bei 1900.

Ein reichhaltiges Proaramm ruft am kommenden Sonntag wieder alle Mannschaften auf das Spiel­feld.

Einen harten Kampf und eine schwere Probe wird die erste Jugend in Wetzlar gegen den Sport- verein zu bestehen haben. Den Blauweißen ist es bisher tn diesem Jahr noch nicht gelungen, einen Sieg von Wetzlar mit nach Hause zu bringen. Es erscheint fraglich, ob das im kommenden Spiel der Fall fein wird.

Anders ist es bei der zweiten Jugend, die alle bisherigen Spiele gegen den Sportverein gewin­nen konnte. Es ist anzunehmen, daß auch' dieses Spiel gewonnen wird, da die Mannschaft durch Zugang einiger Spieler verstärkt wurde.

Die dritte Jugend muß wiederum nach auswärts, diesmal nach Lollar. Infolge Verletzung zweier Spieler muß auf Ersatz zurückgegriffen werden.

Auch die Schülermannschaften spielen am Sonn­tag wieder. Der Galt der ersten Schüler, Wieseck, hat in letzter Zeit schöne Erfolge errungen. Eine kombinierte Mannschaft fährt nach Garbenteich, um gegen die dortige Elf ein Freundschaftsspiel auszu­tragen.

Die Kreisklaffenspiele.

Wetzlar 2.- Bissenberg 2. (Reh, Wetzlar); VfB. 2. Frohnhausen 2. (E. Arnold, Heuchel­heim); Sinn 2. Naunheim 2. (Philipp, Burg); Dillenburg 2. 1900 2. (Schäfer, Haiger); Leih- gestern Klein-Linden (Volkmar, Wetzlar); Rup­pertsburg Steinberg (Beck, Flensungen); Lich gegen Hungen (Böcher, Gießen); Garbenteich gegen Steinbach (Koob, Garbenheim); Tv. 1846 gegen Heuchelheim (Deis, Nauborn); Großen-Buseck gegen Rodheim (Törner, Staufenberg); Daubringen gegen Alten-Buseck (Bender, Fellingshausen); Hermann- steinUlm (Knietsch, Wetzlar); Holzhausen Aßlar (Dörr, Werdorf); Philippstein Albshausen IWeber, Ehringshausen); Steindorf Oberbiel (Gerhard, Steinbach); Leun Nauborn (Rinn, Rodheim); Bieber Steinberg 2. (Rühl, Naunheim); Staufen­berg Launsbach (Hofmann, Wieseck); Rüddings- Hausen Flensungen (Hillebrecht, Großen-Buseck); Grüningen Muschenheim (Eckard, Großen-Lin- den); Großen-Linden To. 1846 2. (Weinandt, Leihgestern); Wißmar Londorf (Wissemann, Lollar); Münchholzhausen Burgsolms 2. (Ranft, Hermannstein); Aßlar 2. Schmalbach (Räuber, Waldgirmes); Niedergirmes 2. Büblingshausen (Bornhold, Wetzlar).

, FC.Teutonia^ Watzenborn-Steinberg

Ain Sonntag fährt die 1. Mannschaft zum Der- bandsspiel nach Ruppertsburg. Dadurch, daß Hap­pel wieder im Tor steht, bekommt die Mannschaft wieder einen ganz anderen Mut und das Spiel am vergangenen Sonntag soll für jeden eine Warnung sein. Vor allem muß in der ersten Halbzeit auch gekämpft werden, um zu einem Siege zu kommen. Wenn auch andere Vereine in Ruppertsburg nicht viel erreichen konnten, so hofft man doch, daß jeder einzelne das Können eines vorjährigen Bezirks­ligisten zeigt, um nicht wieder Punkte einzubüßen.

Die 2. Mannschaft fährt zum Verbandsspiel nach Bieber. Obwohl Bieber den Vorteil des eigenen Platzes hat, sollte man doch den Teutonen ein kleines Plus zurechnen.

Fußball im Turnverein Großen-Linden

Großen-Linden I Muschenheim I.

Morgen stehen alle Mannschaften von Großen- - Linden im Punktekampf. Die erste empfängt nach der schweren Niederlage in Steinberg den Neuling Muschenheim. Trotzdem die Gäste Anfänger sind und ihre Spielstärke hier wenig bekannt ist, haben die Platzbesitzer, die diesmal in ganz veränderter Mannschaftsaufstellung auf den Plan treten, keine Ursache, das Spiel auf die leichte Schulter zu neh- men. Vorher liefern sich Großen-Linden erste Ju­gend und Leihgestern 1. Jugend einen Lokalkampf. Da beide Mannschaften über ausgezeichnete Kön­ner verfügen, ist ein spannendes Spiel zu erwarten.

Die zweite Jugend fährt nach Steinbach um gegen die dortige 1. Jugend zu spielen. Wenn die Mannschaft komplett antritt und mit dem nötigen Ernst bei der Sadje ist, sollte es ihr möglich sein, ein ehrenvolles Resultat herauszuholen.

Spielabteilung $».1889 Klein-Linden

Die I. Mannschaft des Turnvereins Klein-Linden steht morgen in Leihgestern der dortigen ersten Els im Verbandsspiel gegenüber. Wer den Sieger stellen wird, läßt sich kaum voraussagen. Man erwartet einen harten, aber doch fairen Kamps. Die bessere Tagesform wird entscheiden. Die Klein-Lindener haben in den letzten Kämpfen bewiesen, daß sie ihren Mann stellen. Auch auf fremden Plätzen schnit­ten sie gut ab. Man darf deshalb dem Kamps mit besonderem Interesse entgegensehen.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samslagnoch. mittag geschlossen.

Millionen Seutsche

leben von der Fjerftellung des deutschen Bieres (bas ist etwa soviel wie die kinwobner von Hamburg und München zusammen!.

Gibt es einen besseren Beweis für die volkswirtschaftliche Bedeutung des deutschen Bieres, das unübertroffen in der ganzen Welt?

vier ist deutsches Volksgetränk, vier regt an und ist bekömmlich

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