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tätige Menschen überhaupt gibt, näm- ^A-* lieh Zeit,- kurz Ihr Leben von Grund aus äuf das Glücklichste beeinflußt - ist millionen- W> fach praktisch bewiesen.
Die erste Tankstelle an der Reichsaulobahn
erste Tankstelle auf der Autobahn, die am kommenden Freitag, 1. Mai 1936, an d^r Darmstädter Zufahrtstraße in Betrieb genommen wird. — (DNB.-Heimatbllderdienst. Photo: Schmidter.)
Trümmerhaufen in dem Haus am Alexanderplatz
des
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Mittwoch, den 29. April.
Gießen. Stadlkirche. 20 Uhr: Abendandacht.
König Gustaf von Schweden besichtigte am Dienstag gelegentlich seiner Durchreise von der Riviera nach Schweden das Reichssportfeld in Berlin, wo die Olympischen Spiele stattfinden werden. Staatssekretär Dr. Lewald erklärte dem König die Anlagen des Stadions.
(Presse -Jllustration-Hosfmann-M.)________
Bord.
Die 17stündige Seefahrt nach Mau bot herrliche Augenblicke,
besonders als die Sonne am Donnerstagmorgen über die spiegelglatte See schien. In Pillau, beim Betreten ostpreußischen Bodens, war großer Empfang durch die HI., Jungvolk und BDM., mit dem Führer des Gebietes Ostland, dem Landrat und dem Bürgermeister an der Spitze. Im Sonderzug ging es weiter nach Königsberg. Auch dort großer Empfang, worauf dann die Quartiere bezogen wurden. _______
RSG. Aus Königsberg wurde uns ein ausführlicher Bericht über den gegenwärtig dort stattfindenden Endkampf des 3. Reichsberufswettkampfes und die Erlebnisse der 32 daran teilnehmenden Jungen und Mädel aus unserem Gau übermittelt.
Rach der Abfahrt vom Frankfurter Hauptbahnhof am 21. April um 22.51 Uhr brachte der Schnellzug unsere Teilnehmer rasch nach Berlin, wo sie früh morgens kurz nach 7 Uhr auf dem Anhalter Bahnhof ankamen. Die Reichshauptstadt bot viel Sehenswertes für unsere jungen Kameraden, die sämtlich noch nicht dort gewesen waren. Selbstverständlich war der erste Gang zur Wilhelmstraße und zur Reichskanzlei.
Als sich die Blicke nach den Fenstern der Ar- beilsräume des Führers richteten, fragte sich wohl jeder, ob er wohl zu den Glücklichen gehören werde, die am 1. Alai dem Führer dort vorgestellt werden.
Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude, Krolloper, Lustgarten, Ehrenmal und Zeughaus wurden noch besichtigt und im Anschluß daran gab es em Ori-
Q Wetzlar, 28. April. Der Haushaltsplan Kreises Wetzlar, der in den Jahren vor der Machtübernahme stets hohe Fehlbeträge aufwies, ist für das Rechnungsjahr 1936 im ordentlichen Haushalt in Einnahme und Ausgabe mit 1669 400 Mark
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Da die Wettkämpfer nach Reichsbetriebsgemein- chaften zusammengefaßt und untergebracht wurden, blieben auch unsere Hessen-Nassauer nicht zusammen. Die Eröffnung des Reichskampfes im Königsberger Schloßhof unter Teilnahme von Ehrenabordnungen des Heeres, der Luftwaffe, der Feldjäger, SA., SS., NSKK. und der Politischen Setter sowie der Fahnenabordnungen sämtlicher HI - Banne und Jungbanne und der DAF., gestaltete sich besonders feierlich. Am Freitag, dem 24. April, wurde Königsberg besichtigt. Im übrigen bereitete man sich auf den folgenden Tag, den 1. Wettkampf- ^Heiß^ wurde um den Sieg gekämpft. Die Wettkampfstätten boten ein Bild eifrigster Arbeit und sämtliche Jungen und Mädel zeigten hervorragende Leistungen.
hessen-Trassaus Elile schnill, soweit sich bis jetzt feststellen läßt, ausgezeichnet ab.
Unserem jungen Koch wurde sofort eine Arbeitsstelle in einem Königsberger Hotel angeboten und einen jungen Gerber' aus Bonames hätte man ebenfalls am liebsten in Königsberg behalten. Die Stimmung ist natürlich ausgezeichnet und jeder meint, er sei der Beste. Am Sonntag gelangten dann die Sportwettkämpfe zur Durchführung, und der nächste Tag gehörte den theoretischen und weltanschaulichen Prüfungen. Dann werden die Würfel gefallen und die Sieger des 3. Reichsberufswettkampfes ermittelt sein.
Kunst und Wissenschaft.
Oberpräsident Luhe überreichte den Adlerschild an Geheimrat Tamman.
In der Aula der Universität Göttingen hatten sich neben der Dozentenschaft und zahlreichen Studierenden Vertreter der Behörden und Partei zu einer schlichten Feier eingefunden, bei der der Adler- child, den der Führer und Reichskanzler dem verdienstvollen Göttinger Physiker Geh. Rat T a m - mann verliehen hat, durch Oberpräsident Stabschef Lutze dem Gelehrten überreicht wurde. Oberpräsident Lutze erklärte, er habe mit Freuden den Auftrag des Führers angenommen, Geh. Rat Tam- mann diese Auszeichnung zu überreichen. Der Oberpräsident sprach dem Gelehrten die Glückwünsche des Fichrers und seine eigenen aus. Anschließend überbrachte Prof. Dr. Menzel die Glückwünsche des Reichsunterrichtsministers Rust. Geheimrat T a m m a n n dankte mit bewegten Worten für die Ehrungen.
Oer König von Schweden auf dem Neichsfportfeld.
lung des Turnvereins statt. Vereinsfuhreri Seibert gab den Jahresbericht, aus dem hervorging, daß sich der Verein in seiner Mitgliederzahl gehalten hat, daß er u. a. mit gutem Erfolg am Gaufest des RfL. in Gießen teilnahm und in Homberg einen wirkungsvollen Werbeabend veranstaltete. Den Kassenbericht erstattete der Rechner Schlosser, dem Entlastung erteilt werden konnte. Die Wahl des Vereinsführers fand rasche Erledigung. Vereinsführer Seibert wurde einstimmig auf ein weiteres Jahr wiedergewählt. Der bewährte Beirat bleibt in der gleichen Form bestehen. Lediglich der Werbewart Klemm legte sein Amt nieder, da er mit der Verwaltung des Sportgroschens für den Turnkreis beauftragt wurde. Nachdem der Vereinsführer noch kurz über die Eingliederung der Deutschen Turnerschaft in den Reichsbund für Leibesübungen gesprochen hatte, fand die Versammlung in der üblichen Weise ihren Abschluß
O Deckenbach, 28. April. Der Verkauf der I.-Mai-Plakette ergab in unserem Orte — hundert Stück wurden verkauft — 20 Mark.
Preußen.
Ausgeglichener Haushaltsplan des Kreises Wetzlar für 1936.
Senkung der krelssteuern.
Aus Rache wallte der ülsiihrig- Hausverwalter H ä h n e l das tzaus Georgenkirchstraße 38 am Mexan- dervlall in Berlin durch eine Gasexplosion in die Lust sprengen. 13 Personen der Mieter,chast wurden babei inVÄ
Gute Leistungen der Hessen-Nassauer im Neichsberusswettkampf.
ausgeglichen.
Zu der inneren Gestaltung des Haushaltsplanes ist folgendes zu bemerken: Das Rechnungsjahr 1935 wird voraussichtlich mit einem Ueberschuß von 50 000 Mark abschließen. Die im Rechnungsjahr 1936 voraussichtlich eingehenden Einnahmereste aus dem Vorjahre sind mit 20 000 Mark veranschlagt. Zur verstärkten (außerordentlichen) Schuldentilgung sind rund 68 000 Mark vorgesehen. Bei dem Titel „Liegenschaftsverwaltung" sind Zuschüsse von rund 54 000 Mark für die Bereitstellung von Unterkunftsmöglichkeiten für zwei Landjahrheime und für den Arbeitsdienst erforderlich, die im Laufe der nächsten Jahre durch Mieteinnaymen bzw. Anteile des Kreises an den Tagewerkssätzen des Arbeitsdienstes gedeckt werde.
Die allgemeine Kreisverwaltung erfordert einen Zuschuß von rund 233 000 Mark und das Kreisbauamt einen solchen von 218 000 Mark, beim Kreiswohlfahrtsamt sind 397 000 Mark, das sind 144 000 Mark weniger wie im Vorjahre, zuzuschießen. Die Verminderung der Fürsorgeausgaben ist einerseits auf die gesetzliche Senkung des Kreisanteils an den Fürsorgeausgaben von 70 auf 50 v. H. und andererseits auf den allgemeinen Rückgang der Fur- forgetoften zurückzuführen.
Die Ausgaben für wirtschaftliche, kulturelle und gemeinnützige Zwecke belaufen sich auf rund 71 000 Mark. Die Ersparnisse an Fürsorgekosten infolge Senkung des Kreisanteils von 70 auf 50 v. H.' belaufen sich auf 104 000 Mark und werden zur Senkung der Kreissteuern verwandt. Die Kreissteuern werden wie folgt gesenkt: a) für die früheren amtsangehörigen Gemeinden von 110 auf 92 v. H. der Grundvermögen- und Gewerbesteuer, der Reichssteuerüberweisungen und der Bürgersteuer; b) für die übrigen Gemeinden von 90 auf 88 v. H. Die unterschiedliche Heranziehung der Gemeinden zu den Kreissteuern mit 88 und 92 v. H. erklärt sich daraus, daß die früheren amtsangehörigen Gemeinden diejenigen Kosten zu tragen haben, die von dem Kreiskommunalverband als Rechtsnachfolger der aufgelösten Aemter aufzubringen sind. Zum Ausaleich und für unvorhergesehene Zwecke sind 6150 Mark als Zuschuß vorgesehen.
Der Gesamtbetrag der Zuschüsse beziffert sich auf 279 000 Mk. und wird durch Ueberschuß an Steuereinnahmen gedeckt. Im außerordentlichen Haushalt l der ebenfalls ausgeglichen ist, erscheinen 5500 Mark i für Rücklagebildungen, die aus Vermögensertragen , entnommen werden, ferner 610 000 Mark als durch- . laufende Posten
Kreis Wehlar.
<Y Rodheim a. 93., 28 April. Nach dem milden Winter ist im Biebertal der Saatenstand allgemein als gut zu bezeichnen. Die letzten Nachtfröste haben allerdings den zarten Weizenpflanz- chen etwas Schaden zugefügt, doch dürfte er nicht erheblich sein. Auch die Baumblüte ist von den Nachtfrösten, die an manchen Platzen bis auf — 5 Grad gekommen waren, nur wenig betroffen worden, doch dürften die Frühkirschen und Pfirsiche nicht ohne Schaden geblieben sein.
Oie große Heise.-Erlebnisse in Königsberg.-Oer große Wettkampf.
ginal Frankfurter Essen „Schweinehaspel mit Sauerkraut", das nach so viel Erlebnissen mit beispiellosem Appetit verzehrt wurde. Besonders die Jungen behaupteten, daß die Haspel in Berlin billiger und größer seien als in Frankfurt. Um 15 Uhr erfolgte die Weiterfahrt mit dem Sonderzug nach Swinemünde. HI. und BDM. empfinden dort die Reichskampfteilnehmer und geleiteten sie mit Musik zum Ostseedampfer „Danzig" der mit HJ.- Fahnen und frischem Grün geschmückt war. Außer den rund 1000 Wettkämpfern, Wettkampfleitern und Gästen befanden sich noch etwa 500 Landhelfer an
Motorwagen-Verkauisgesellschait m. b. H. Fratid-ne. s<r.i» si -


