Ausgabe 
28.7.1936
 
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Kr. 174 Erstes Blatt

186. Jahrgang

Dienstag, 28. Juli 1956

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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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so können wir das nicht mit irgendwelchen schwer-

unserem Lande ge-

Ernst Wilhelm Bohle.

Heil Hitler!

e

treffen, und dann einmal über die

sorgen dafür, daß dasselbe in macht wird.

Wir werden ein Abkommen

wandern die Arbeiter auch

Die vom Führer als erste Hilfe für die deut­schen Flüchtlinge aus Spanien zur Verfügung ge­stellten 50 000 Mark sind als erste Einzahlung die­sem Hilfsfonds für die geschädigten Spanien-Deut­schen zugeleitet worden.

vollkommen vernichtet. Familien sind auseinander­gerissen, und keiner weiß, wie sich die Verhältnisse in den nächsten Tagen und Wochen noch gestalten werden. Die in Deutschland eintreffenden Flücht­linge werden in fast allen Fällen nur bcß besitzen, was sie am Leibe tragen.

hier ist die Unterstützung der ganzen Ration dringend erforderlich. Die wir das Glück haben, in einem neuen Deutschland der Ordnung und des Friedens zu leben, dürfen und werden die deutschen Volksgenossen und die deutsche Jugend nicht vergessen, die außerhalb der Grenze leben und ihrer Heimat die Treue halten.

Ich bitte, Spenden auf das KontoHilfsfonds für die geschädigten Spanien-Deutschen" bei der Ber­liner Stadtbank, Berlin, einzuzahlen. Das Wort von der nationalsozialistischen Schick­sal s g e m e i n s ch a f t, die alle Deutschen dies­seits und jenseits der Grenzen umfaßt, wird sich aus diesem traurigen Anlaß wieder bewahrheiten.

für die Unterbringung der Flüchtlinge.

Aus ihren Erzählungen ergibt sich ein erschüt­terndes Bild der Revolutionstage. Einer der Flücht­linge schilderte anschaulich, wie es ihnen gelungen sei, aus dieser Hölle zu entkommen. Auf einem amerikanischen Dampfer wurden sie zunächst nach Marseille gebracht, wo sie ihre Reise mit dem Zug nach Kehl fortsetzten.

Unter den in Kehl Eingetroffenen befindet sich auch die Verwalterin des Ortsgruppenhei­mes der DAF. in Barcelona, das voll­ständig zerstört worden ist. Der bewaffnete Mob war unter Führung jüdischer Kommu­nisten achtmal in das Ortsgruppenheim und ihre Wohnung, in der auch die Geschäftsräume der DAF. untergebracht waren, eingedrungen. Auch deutsche Emigranten befanden sich unter den Eindringlingen. Die Banden zerstörten die ge­samte Einrichtung und nahmen sie teilweise mit. Sie drohten die Verwalterin zu erschießen, wenn sie die Adresse des Landesgrup­penleiters der NSDAP, nicht angeben würde. Sie drohten sogar, sie mit Petroleum zu übergießen und sie anzuzünden. Sie übergossen die Frau dann tatsächlich mit Petro­leum und schleiften sie auf die Straße. Nur dem energischen Eingreifen des Nachbarn ist es zu ver­danken, daß sie noch am Leben ist.

In den Berichten desFührer" heißt es zum Schluß: Wir Deutschen, so erklärten die in Kehl angekommenen Flüchtlinge einmütig, haben die Verfolgung unserer Organisation, die sich in keiner Weise in die Politik des Gastlandes eingemischt hatte, in erster Linie den aus Deutschland emigrierten Juden zu verdanken, die, wo sie nur konnten, gegen uns hetzten. Erst in den letzten Wochen wurde in einem Aufsatz einer Pariser Zeitung in verleumderischer Weise ver­kündigt, daß sie militärische Spionage getrieben habe und in engster Verbindung mit der Organisa­tion der spanischen Faschisten stunde. Nur diesen fortgesetzten Verleumdungen ist es zuzuschreiben, daß wir Deutsche jetzt den schwersten Verfolgungen ausgesetzt und unseres Lebens keine Stunde mehr sicher waren und daher zur Flucht gezwungen wurden.

Vor der Hinrichtung gerettet.

R o m , 27. Juli. (DNB.) An Stelle der Nachrichten über die Kämpfe in Spanien berichtet die römische Presse am Montagabend eingehend über die Ankunft des ersten italienischen Flüchtlingsdampfers Genua, mit dem auch mehrere hundert Deutsche in Sicherheit gebracht worden sind. Aus­führlich wird auf Grund der Erzählungen der ge­retteten Flüchtlinge über die Schreckenstage von Barcelona berichtet, wobei auch das ener­gische Eingreifen des italienischen Generalkonsuls Grossi erwähnt wird, dem es zu verdanken sei- wenn Kreisleiter Hellermann von Barcelona der Hinrichtung durch die Kommuni st en entging. Kreisleiter Hellermann habe selbst italie­nischen Journalisten gegenüber diese Tatsache fest­gestellt.

Mit Genugtuung wird der Dank der deutschen Presse für das erfolgreiche italienische Hilfswerk zu­gunsten deutscher Staatsangehöriger verzeichnet. Im übrigen findet die aus London und anderen Haupt­städten gemeldete steigende Beunruhigung über die blutigen Ereignisse in Spanien stärkste Beachtung.

Einstellung des Postpaketverkehrs nach Spanien und den Balearen.

Berlin, 28. Juli. (DNB. Funkspruch.) Nach einer Mitteilung des Reichspostministeriums ist der Paketverkehr nach Spanien und den Balearen eingestellt worden.

Oie Regierung von Bourgos bemüht sich um Anerkennung.

London, 28. Juli. (DNB. Funkspruch.) Reuter behauptet in einer Meldung aus Lissabon, daß die Militär-Regierung in Bourgos bereits an das Ausland mit dem Ersuchen herangetreten sei, die Regierung von Bourgos als die gesetz­liche Regierung anstatt der Madrider anzuerkennen.

ür Freizeit und Erholung übermittelt haben, danke ich Ihnen bestens. Ich erwidere sie herzlich und wünsche auch weiterhin Ihrer Arbeit reichen Erfolg.

Adolf H i t l e r."

Weltkongreß für Freizeit unö Erholung wird Oauereinrichtung.

Hamburg, 27. Juli. (DNB.) Auf der Reichs­tagung der NSG.Kraft durch Freude" anläßlich des Weltkongresses für Freizeit und Erholung hielt Reichsleiter Dr. Ley eine Rede, in der er einlei­tend mitteilte, daß der nächste Weltkongreß ür Freizeit und Erholung in zwei Jahren in Rom stattfinden soll. Er sei darüber froh, denn Italien sei das Land, das auf diesem Gebiet viel getan habe und dadurch geehrt zu werden verdiene, daß es die Völker besuchen und sehen, was dort geschehen fei.

Dr. Ley kündigte weiter an, daß der Weltkon­greß zu einer Dauereinrichtung werde. Ein ständiges Büro sott die einschlägigen Fragen bearbeiten und für den Austausch der Erfah­rungen Sorge tragen.

Wenn wir gern unsere Arbeiter in südliche Re­gionen bringen wollen", fo sagte Dr. Ley dann,

Madrid, 28. Juli. (DNB. Funkspruch.) Die Lage der Deutschen in Madrid bietet bis­her keinen Anlaß zur Besorgnis. Etwa 700 deut­sche Volksgenossen, insbesondere aus den unruhi­gen Stadtvierteln, haben sich in den Schutz der deutschen Botschaft begeben, die geräumt und von einem großen Garten umgeben ist. Dank der unermüdlichen Fürsorge des deutschen Ge­schäftsträgers Dr. Schwendemann und dank der vorbildlichen Disziplin, des Kameradschafts­geistes und der gegenseitigen Hilfsbereitschaft ist das Leben in dieser großen Familie vorzüglich or­ganisiert.

Lebensmittel- und Wasservorräle reichen für längere Zeit aus. hilfsbereite Hausfrauen der deutschen Kolonie haben eine Küchengemein­schaft gebildet und sorgen für das leibliche Wohl. Die Kinder der zahlreichen deutschen Familien find in einem unter der Leitung von Erzieherinnen stehenden Kindergarten zusam- mengefaht, der in dem schattigen Park des Botschaftsgebäudes eingerichtet worden ist. Sorglos gesungene Kinderlieder machen den Ernst der Stunde vergessen. Ein gut organisier­ter Kraftwagendienst, der von deutschen Krafl- wagenbesihern versehen wird, unterhält eine ständige Verbindung zwischen der Botschaft und den in der Stadt wohnenden Deutschen, so daß das Wohlergehen auch dieser Volksge­nossen jederzeit beobachtet werden kann. Die spanische Regierung hält mit der deutschen Bot­schaft gute Beziehungen aufrecht. Sie stellte mehrere Polizeibeamte zur Verfügung, die bei Tag und Rächt für die Sicherheit der deutschen

Botschaft sorgen.

Da das Stadtbild von Madrid in den letzten Tagen in zunehmendem Maße normal wird, hat sich ein Teil der deutschen Volksgenossen aus der Botschaft wieder in die Wohnungen zu­rückbegeben.

fälligen Apparaten ausführen. Das könnte man aber etwa auf dem Wege machen, daß wir z. B. unseren italienischen Freunden, die in Hamburg waren, schreiben: Wir haben das und das vor und wollen zusammenkommen, um darüber zu verhan­deln. Sie sorgen dafür, daß wir billige Tarife auf den italienischen Eisenbahnen bekommen, und wir

Deutscher Protest in Madrid.

Berlin, 27. Juli. (DRV.) Die deutsch

Die deutsche Kolonie in Madrid liefert einen praktischen Beweis für die Wirksamkeit des wah­rer Volksgemeinschaft innewohnenden Geistes.

Heist den geschädigten Spanien-Deutschen!

Ein Ausruf des Leiters der Auslandsorganisation der Partei.

Grenzen hinüber, die Italiener nach Deutsch­land, die Deutschen nach Italien, die Franzosen nach Deutschland und wir nach Frankreich, die Belgier nach Deutschland und umgekehrt, oder nach Holland oder nach England. Sollte das nicht möglich sein? Das wird es in einigen Jahren geben!

Wir wollen keine neue Internationale aufrichten, das möchte ich zum Schluß klarlegen. Es ist nicht mein Ehrgeiz, die Internationale Dreieinhalb zu gründen. Aber wir stehen am Beginn einer neuen Epoche sozialistischer Arbeit in der Welt.

Die Lage der Deutschen in Madrid

Bis jetzt zufriedenstellend.

Deutsche Volksgemeinschaft über Länder und Meere

Ein eindrucksvolles Bekenntnis auslandsdeutscher Arbeiter.

Reichsletter Dr.Ley

wies dann einleitend darauf hin, daß viele von den heute in Hamburg weilenden auslandsdeutschen Volksgenossen hinausgegangen seien in einer Zeit, als die besten des Volkes an Deutschland gezwei­felt hätten, und schilderte dann den großen Um­bruch im Denken, Fühlen und Sein des deutschen Volkes.

heule sieht man in Deutschland in jedem Volksgenossen den Bruder. Wir haben den Glauben an uns selbst wieder gewonnen. Wir glauben wieder an unser Volk und sind un­bändig glücklich darüber. Wenn wir früher un­ser Vaterland gar nicht empfunden, gar nicht gekannt haben, heute haben wir es wiederge­

funden. Wir haben wieder eine Heimat."

Der brausende und zuweilen minutenlang anhal­tende Beifall der Ausländsdeutschen unterbrach wie­der und wieder die Worte Dr. Ley s.Wenn auch noch große Aufgaben unser harren, eines haben wir geschaffen:

Lin neues deutsches Volk!" (Stürmische Bei­fallskundgebungen.)

Der Schöpfer der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" wünschte den auslandsdeutschen Volksbrü­dern und -Schwestern während ihres Deutschland- Aufenthaltes Tage der Gemeinschaft, der Freude, der Erbauung.Sie können sich", so ruft er den Gästen zu,heute wieder über ihr Vaterland freuen."

Sie können wieder draußen mit Stolz bekun­den:Ich bin ein Deutscher". Deutschland hat einen Krieg verloren, aber es hat eine Revo­lution gewonnen. (Jubelnder Beifall.) Keiner kann leugnen: Deutschland ist besser und schö­ner geworden. Deutschland erneuert und die Wiedergeburt unseres Volkes vorbereitet und durchgeführt zu haben ist allein das Verdienst A d o l f h i t l e r s und feines starken Glaubens an fein Volk.

Das Sieg-Heil des Reichsorganifationsleiters auf den Führer Adolf Hitler fand bet den Vertretern des gesamten schaffenden Auslandsdeutschtums be­geisterten Widerhall. Stehend hörten dte Gaste den Badenweiler Marsch.

Der Führer an die KdF.

Berlin, 27. Juli. (DNB.) Reichsorganisations- leiter Dr. Ley hat vom Weltkongreß für Fretzett und Erholung an den F ü h r e r und Reichskanzler das nachstehende Telegramm gerichtet:

Im Rahmen des Weltkongresses für Freizel und Erholung sind in Hamburg die ve^ntwortttchen Parteigenossen der Nationalsozialtstischen Gemein­schaftKraft durch Freude" aus dem ganzen Re ch, aus allen Gauen und Kreisen zu ihrer zweiten Reichstagung versammelt. Das Fest der Volker nimmt einen herrlichen Verlaus. Es wurde zum Fest der Freude. Wir sind glücklich und stolz, unseren ausländischen Gästen die Erfolge des neuen Deutsch­land zeigen zu können. Wir grüßen unseren Führer in Liebe und Treue und danken ihm dafür, daß er uns dieKraft zur Freude" gegeben> hat-

Heil Hitler! Dr. Robert L e y.

Der Führer und Reichskanzler hat ge­antwortet: x

Für die Grüße, die Sie mir namens der verant­wortlichen Parteigenossen der Natlonalsozlalistlschen GemeinschaftKraft durch Freude" vom Weltkongreß

Berlin, 27. Juli. (DNB.) Der Leiter der Aus­landsorganisation der NSDAP., Gauleiter Bohle, hat im Einvernehmen mit dem Stellvertreter des Führers, dem Reichsminister des Innern und dem Reichsschatzmeister der NSDAP, am Montag einen Hilfsfonds für die geschädigten Spa­nien-Deutschen ins Leben gerufen. Gauleiter Bohle wendet sich mit folgendem

Ausruf

an die deutsche Öffentlichkeit mit der Bitte, unse­rendeutschen Brüdern und Schwestern in Spanien zu helfen:

Der Bürgerkrieg in Spanien hat Tausenden von deutschen Volksgenossen Hab und Gut genommen. Hunderte mußten aus Spanien unter Zurücklassung ihrer ganzen Habe flüchten und treffen täglich voll­kommen mittellos in der Heimat ein.

Pflicht der Heimat ist es, diesen geschädigten Volksgenossen in nationalsozialistischer Kame­radschaft beizusiehen und ihr Los nach Kräften zu erleichtern.

Das Elend unter den Deutschen wird täglich größer und ergibt in seinen Auswirkungen bereits heute ein ganz erschütterndes Bild. Schon find Opfer an Leben zu beklagen. Zahllose Existenzen, die in müh­seliger, jahrelanger Arbeit aufgebaut wurden, sind

Genua gebracht hatte. Zur Begrüßung hatten sich im Münchener Hauptbahnhof Reichsstatthalter Ritter von Epp, Ministerpräsident Siebert und Gauleiter Wagner eingefunden. Während der Verpflegung im Wartesaal richtete der Reichs­tatthalter herzliche Begrüßungsworte an die Flücht- linge, unter denen sich viele Frauen und Kinder befinden. Mit besonderer Freude, so betonte der Reichsstatthalter, habe er von der guten Aufnahme der deutschen Flüchtlinge in Genua gehört. Der nationalsozialistische Staat werde dafür sorgen, daß ie nicht den Boden unter den Füßen verlieren; ) e r Führer lasse niemanden fallen.

Die Flüchtlinge berichteten über die letzten Tage in Barcelona, wo vor allem die Partei- und DAF.-Büros von spanischen Kommunisten voll­ständig vernichtet wurden.

Deulschenhetze in Spanien.

Aus Deutschland emigrierte Juden an der Spitze der Hetzer.

Karlsruhe, 27. Juli. (DNB.) DerFührer" berichtet über die Ankunft der ersten Flüchtlinge aus Spanien in der Grenzstadt Kehl. Es handelt sich um 20 Erwachsene und zwei Kinder, die im Kehler Bahnhof herzlich empfangen wurden. Orts­gruppenleiter Pg. Brandt sorgte im Einverneh­men mit der Kreisamtsleiterin der NSV. sofort

Hamburg, 28. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der gestrige Empfang der zum Weltkongreß für Freizeit und Erholung nach Hamburg ge­kommenen Ehrenabordnungen ausland- deutscher Arbeiter durch den Hamburger Senat gestaltete sich zu einem eindrucksvollen Be­kenntnis deutscher Volksgemeinschaft über Länder und Meere hinweg.

Regierender Bürgermeister Krogmann übermittelte die Willkommensgrüße des Reichsstatt­halters und des Senats und gab der Erwartung Ausdruck, daß die auslanddeutschen Volksgenossen mit einer Fülle schöner Eindrücke an ihre Arbeits­plätze im Auslande wieder zurückkehren möchten, nachdem sie jetzt ihr Vaterland, teilweise nach einer Zeit von 20 Jahren und mehr, zum ersten Male wieder gesehen hätten.

Ein Vertreter der auslandsdeutschen Ehrenabordnungen

sagte in feiner Dankesrede: W i r werden das gewaltige Erlebnis dieser Tage hin­austragen in alle Welt und es den vielen Zehntausenden Deutschen draußen, die nicht unter uns weilen können, vermitteln. Gerade der Aus­landdeutsche spürt mehr als andere den tiefgreifen­den Gegensatz zwischen dem darniederliegenden Deutschland von einst und dem neuen Deutschland Adolf Hitlers. Deutschland ist schöner ge­worden und strahlt eine Kraft aus, die alle mit­reißt.

V o l f ch a f t in Madrid hal bei der spanischen Regierung gegen die Zerstörnug des Heims der DAF., sowie der deutschen Schule in Barcelona energisch protestiert und die spanische Regierung für diese Plünderungen im voll­sten Ausmaß verantwortlich gemacht und die entsprechenden Schadenersahforderungen ange­meldet.

Daraufhin hat der Staatssekretär im spanischen Außenministerium die deutsche Botschaft in Madrid aufgesucht und das aufrichtigste Bedauern der spanischen Regierung über die Ereignisse in Barce­lona zum Ausdruck gebracht. Er versicherte, daß die Regierung alles tun werde, um ähnliche Vor­kommnisse zukünftig auszuschließen.

Weitere deutsche Kriegsschiffe nach Spanien entsandt.

B e r I i n, 27. Juli. (DJ1B.) ft r e u 3 e rfi ö t n und die aus drei Booten bestehenden II. Tor­pedobootsflottille sind zur Unterstützung der PanzerschiffeDeutschland" undAdmiral Scheer" in die spanischen Gewässer ent­sandt worden.

3n München angekommen

München, 27. Juli. (DNB.) In München kamen am Montagsrüh 328 deutsche Flücht- linge aus Barcelona an, die der italiemsche DampferPrincipessa Maria" zusammen mit ita= lienischen Staatsangehörigen aus Barcelona nach