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Gießen (Bahnhofstraße 13), den 26. Mära 1936.

1958D

Gießen (Bruchstraße 17D, den 28. März 1936

1939 D

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Mein geliebter Mann, unser guter treusorgenderVater, Schwiegervater und Großvater

Herr Wilhelm Frohnhäuser

ist gestern abend 9 Uhr in Frieden heimgegangen.

Anna Frohnhäuser, geb Jäger

1934

Gießen, den 26. März 1936.

Die Trauerfeier findet in der Stille statt Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

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1972 D

1936, und Zwar

1913D

1912D

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Die Trauerfeier findet am Montag, dein 30. März, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof zu Gießen statt

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Heute abend 11.15 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schweren Leiden meine liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Anna Arnold Wwe.

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des Außenministers Flandin am Sonntag kennen. Danach würde sich diese Rede in nichts von den bisherigen französischen Erklärungen unterscheiden. So soll Flandin beabsichtigen, wieder einmal neue Garantien zu fordern. Die radikalsozialistische Republique" schreibt, es sei zu wünschen, daß Flandin den wesentlichen Teil seiner Rede weder neuen juristischen Ausführungen über die Stellung Frankreichs noch einer neuen Bekräftigung der Unversöhnlichkeit Frankreichs widme. Auf diesen beiden Gebieten seien d i e Gefühle Frankreichs mehr a l s bekannt. Es wäre auch ungeschickt, wenn die französische Diplomatie sich unversöhnlich zeige. Nicht die' Rechtslage Deutschlands sei auseinander zu setzen, sondern es sei der Welt zu zeigen, daß Frankreich alle Anregungen, die sich zur Fe­stigung des wankenden Friedens eignen, aufgrei- f e n wolle. Während Frankreich seit Jahren schweige, habe es Hitler fertig gebracht, bei einem großen Teil der internationalen Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, daß er nur den Frie­den wünsche, ja vielleicht sogar, daß nur er allein den Frieden wünsche, während die ande­ren Regierungen nur eifersüchtig die Ueberbleibsel ihrer in Versailles geschaffenen Vorzugsstellung zu

In tiefer Trauer

Im Namen aller Hinterbliebenem

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im Alter von 21 Jahren

In tiefer Trauer: Franz Sommershof, Reichsbahn-Sekretär Lucie Sommershof, geb. Prelewitz

Danksagung.

Hiermit danke ich von Herzen allen, die durch reiche Kranzspenden sowie durch ihre liebevolle Teilnahme meines lieben, unvergeßlichen Gatten gedachten und mir Trost gaben.

Besonderen Dank spreche ich Herrn Pfarrer Gans-Aßlar für seine glaubensstarken Worte am Grab, dem Vorsteher der Fahrkarten-, Gepäck- und Eügutabfertigung Gießen, dem Eisenbahnverein, der Alters vereinigung 1876/1926 Gießen, Herrn Schütz, den Schulkameraden meines Gatten sowie dem Aß­larer Schülerchor aus.

Luise Keiner, geb. Diehl.

Gießen (Bleiehstraße 48), den 28. Mära 1996.

Preisliste und Proben lästerte

Die Trauerfeier ist am Dienstag, dem 31. März, nachm. 2V» Uhr in der Kapelle des Neuen FriedhofsDie Beisetzung findet statt am Mittwoch, dem 1. April. vorm.SVaUhr in Eitorf (Sieg). Dort anschl. feiert Requiem.Von Beüeidsbesuchen bitten wir ab sehen zu wollen

um 10 Uhr für die Goetheschule, Horst-Wessel-Wall, Schillerschule, Schillerstraße, Alle Pestalozzischule, Werner- wall,

um 11 Uhr für die Neue Pestalozzifchule. In den Eichgärten.

Gießen, den 20. März 1936.

Stadtschulamt. I. V.: Nebeling.

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Bekanntmachung.

Die Aufnahme der Schulanfänger in die Volks­schule findet statt am Donnerstag, dem 16. April

Zusammen 67 144 RM.

Der Einheitswert (1. 1. 31) beträgt 54 600 RM.

Gießen, den 25. Februar 1936. 1695D

Für das Amtsgericht Gießen:

Karle, Ortsgerichtsvorsteher.__________

im 80. Lebensjahr.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenem

Fritz Kuhl und Familie.

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Paris, 28.' März. (DNB. Funkspr.) .., Journal" will bereits die Grundgedanken der Rede

Vor der Gonntagsrede Flandins.

Radikalsozialistische Wünsche.

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Nach Gottes belli gern Wülen starb heute früh 4.10 Uhr, wohl vorbereitet mit den Tröstungen unserer hl. Kirche, unser innigstgeliebter einziger Sohn

Willi Franz Sommershof

Denkmal zu nehmen. Die Maschinen werden auf Halbfahrt gestoppt, und als das Luftschiff mitten Über dem Denkmal steht, schweigen sie ganz. Fast unbeweglich schwebt der Luftriese über dem Na­tionaldenkmal, als nun das Deutschlandlied er­klingt, von Passagieren und Besatzung mit zum deutschen Gruß erhobenem Arm mityesungen: Ein einzigartiger Gedenkakt für den Feld­marschall. Unter den Klängen des Horst-Wessel- Liedes entfernen sich die Luftschiffe von der Ge­denkstätte, die uns einen unvergeßlichen Höhepunkt der Deutschlandfahrt beschieden hat.

Die Luftschiffe erschienen bei strahlendem Sonnen­schein über den Türmen der mit einem Meer von Hakenkreuzfahnen geschmückten Hansestadt Danzig. Die Danziger Bevölkerung begrüßte die Luftschiffe mit unbeschreiblichem Jubel.

Don Danzig aus nahmenLZ 129" undLZ 127 westlichen Kurs auf Pommern. Als um 16 Uhr Über ganz Deutschland die Fabriksirenen aufheulten und den Peginn des großen Friedensappells des Führers und die allgemeine Verkehrspause ankündigten, standen auch die Motoren der beiden Luftschiffe während einer Minute still. Kurz nach 18 Uhr trafen die Luftschiffe über Stettin ein und zogen über die Stadt. Nachdem sie Lübeck überflogen hatten, waren sie bis zur Grenzstadt Flensburg und wieder hinunter bis zum Reichskriegshafen Kiel gefahren. Hier erschien fast geräuschlos, aus dem Dunkel der Nacht auftauchend,LZ 129" und wurde sofort von den Scheinwerfern der im Hafen liegen­den Panzerschiffe erfaßt. Später erschien auch der Graf Zeppelin". Kurz vor Mitternacht erschienen die Luftschiffe über Hamburg. Dann nahmen sie Kurs auf Helgoland.

Bekanntmachung.

Betr.: Den Besuch der Berufsschule zu Gießen durch auswärtige Schüler.

Es besteht Veranlassung darauf hinzuweisen, daß alle in Gießen beschäftigten Berufsschulpflichtigen, einerlei ob sie aus benachbarten hessischen oder preu­ßischen Orten kommen, die Berufsschule zu Gießen zu besuchen haben. (Art. 17 Abs. III des Volksschul-

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Mittwoch, den 1.Avril 1936. i»43D Der Bürgermeister: Bötz.

Wir find darauf angewiesen, gemeinsam zu leben und zu arbeiten. Nur auf ge­meinsamer Achtung kann sich die gemeinsame Lei­stung aufbauen. Aus gemeinsamer Leistung aber entspringen politische und wirtschaftliche Selbständig­keit und Sicherheit. Diese sind Voraussetzung dafür, um mit den anderen Völkern in friedlichem Wett­bewerb zu leben. Wir wollen es für alle Zukunft nicht vergessen, was uns die Vernunft des Natio­nalsozialismus gelehrt hat, daß Freiheit Brot ist, Brot aber Freiheit bedeutet!

Oie Oeutschlandfahrt unserer Luftschiffe.

Gedenkakt

über dem Tannenberg - Nationaldenkmal.

Hohenstein, 27. März. (DNB.) Die beiden LuftschiffeLZ 127" undLZ 129" trafen um 11.45 Uhr über Allenstein ein und nahmen dann Kurs auf das Tannenberg-Nationaldenkmal, die Ruhestätte des Generalfeldmarschalls vonHin« denburg. Auf dem Denkmalsgelände hatte sich die Einwohnerschaft Hohensteins eingefunden. Auch die Schulen aus den Dörfern der Umgegend waren herbeigeeilt. Die Ehrenkompanie der Wehrmacht hatte im Denkmalshof Aufstellung genommen. Alle Passagiere und die Luftschiffbesatzung standen an den Fenstern, um Zeugen der Ehrung zu sem, die das LuftschiffLZ Hindenburg" dem Befreier O st preußens darbringt. In der Umgebung des Denkmals sieht man große Menschenmengen, die das Luftschiff jubelnd begrüßen. Das Luftschiff kreist zunächst einmal, um dann direkten Kurs auf das

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erhalten versuchten. Frankreich habe nichts dagegen getan.

Frankreich habe auf die große Reichslagsrede des Führers im 2Hai nicht geantwortet. Frankreich habe auch geschwiegen, als Hitler am 7. März einen 25jährigen Frieden in Europa vorgeschlagen habe. Man müsse daher , der Welt sagen, Frankreich sei bereit, die Ini­tiative zu einem großen europäischen Plan zu geben, begründet auf gegenseitigen Beistand und auf Abrüstung. Frankreich müsse klar seineBerhandlungsbereitschaft mit Deutschland zu verstehen geben, wenn Deutsch­land gegenseitige Beistandsverpflichtungen und eine Rüstungsbegrenzung unterzeichne und wenn Frankreich die notwendige Genugtuung in der Rheinzone erhalte.

Die sich in radikalsozialistischen Kreisen immer deutlicher abzeichnende grundsätzliche Verhand­lungsbereitschaft, die vorläufig noch mit unmög­lichen Vorbehalten umgeben wird, kommt auch in einem weiteren Aufsatz des früheren radikalsozia­listischen Parteisekretärs Pfeiffer imCapital" zum Ausdruck. Das Schlimmste sei, so meint er, ein Verbleiben beim Status quo. Gegenwärtig könne es für Frankreich nichts Besseres geben, als mit seinen Nachbarn z u ver­handeln. Entweder würden die Verhandlungen eine Entsp annung ermöglichen, wenigstens eine vorübergehende, oder fle würden scheitern. Dann könne man immer noch eine engere Zu­sammenarbeit Frankreichs mit England oder mit Italien oder mit beiden Ländern erhoffen.

Bekanntmachung.

Sperrzeit für Tauben.

Die Besitzer von Tauben werden aufgefordert, ihre Tauben während der Saatzeit 19180

vom 1. April 1936 bis 1. Mai 1936 einschließlich einzuhalten, andernfalls die Tauben­halter zu gewärtigen haben, daß sie bestraft und die Tauben von dem Feldschutzpersonal abgeschossen werden.

Gießen, den 26. März 1936.

________Der Oberbürgermeister: Ritter.________

Bekanntmachung.

Das neue Schuljahr beginnt für die hiesige Be­rufsschule am 1911D

Mittwoch, dem 15. April 1936.

Die Anmeldung der in die Berufsschule neu ein­tretenden Schüler und Schülerinnen hat an diesem Tage, vormittags 9 Uhr, zu erfolgen, und zwar: a) für die Gewerbliche Berufsschule und die Mäd- chenberufsschule in dem Schulhaus in der Kirch- ftrafje;

b) für die Kaufmännische Berufsschule im Liebig- bau (Alte Klinik) in der Liebigstraße.

Berufsschulpflichtig werden mit Beginn des neuen Schuljahres alle Schüler und Schülerinnen, die an Ostern 1936 aus der Volksschule entlassen werden sowie diejenigen, die aus höheren Schulen nach acht­jährigem und mehr als achtjährigem Schulbesuch, aber vor vollendetem 10. Schuljahr ausgetreten sind. Für Schulpflichtige, die in ein Lehrverhaltnis treten, besteht Die Schulpflicht unabhängig davon, ob sie zu­nächst eine Probedienftzeit durchlaufen oder nicht.

Im übrigen beginnt der Unterricht für diejenigen Berufsschüler, die nicht in die Berufsschule neu ein­treten, erst am Donnerstag, dem 16. April 1936.

Gießen, den 19. März 1936.

Stadtschulamt. 3.23.: Nebeling.

Die Arbeitgeber werden gemäß Artikel 24 und 25 des Volksschulgesetzes aufgefordert, die in Frage kommenden Schüler (innen) zum Besuche der Be­rufsschule Gießen anzuhalten. Arbeitgeber, die dieser Aufforderung nicht nachkommen, unterliegen der Be­strafung gemäß Artikel 25 Adf. III des Volksschul- gesetzes.

Gießen, den 19. März 1936.

_________Stadtfchulamt. 3- V.: Nebeling._________

Zwangsversteigerung

Am Dienstag, dem 7. April 1936, vormittags 8^ Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Zimmer 107, die der Weigand, Auguste, geb. Inder­thal, Witwe des Karl Weigand in Gießen zuge- fchriebenen Grundstücke versteigert:

Grundbuch für Gießen, Band XII, Blatt 582:

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