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ölr.75 vierter Blatt

Samstag, 28. Marz M6

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Oberheffen

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Zv'ck dieses ersten Frühlingsbesuches im Olym-

,.Sit Olympiadorf, wo die Welt zu Gast Sollt ithur ter Freunden sein. Alle Flaggen wehn

die einleitende Feier hinwies höhte wichtige was die von spräche gleich

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Aympisches Dors-Deutschlands Visitenkarte

Werk des ZührerSEine deutsche Großtat für die Jugend der Welt.

Bbm, Schweinfurt auf die Durchführung j?r Regatten verzichtet, so daß sich einige Ver-

Ansprache, die auf den Zweck der und dabei die in unserer Zeit er- Aufgabe der Schule ins Licht setzte, den Schülern aufgesagten Wochen­erläuterten. Darauf boten die vier

ti stehen sie nun, die Vertreter der staatlichen Ünssthochschulen, in ihren weihen Kitteln und yibern die schönsten Gemälde an die Wände der 144 Häuser.

Vis sind damit beschäftigt, die Reliefs der Wap- iter Städte, deren Namen die Häuser tragen,

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Verteilung sei so vorgenommen worden, H jede Hochschule immer die Häuser ihrer Landschaft übernahm.

Unser Gau als Ziel fürKrast-durch-Freude"-Kahrer

Die Auswirkung der Urlaubszüge im Gau Heffen-Naffau.

Schulklassen nacheinander allerlei Ernstes und hu­morvolles in Gedicht, Lied Spiel und Reigen, so daß den Zuhörern die Zeit nicht lange wurde. Zu­letzt fand durch Lehrer Walter, den Führer der ersten Klasse, die feierliche Entlassung des ober­sten Jahrgangs der Schulen statt, worauf Beige­ordneter und stellvertretender Bürgermeister Becker den Dank der Versammelten aussprach und mit der Ehrung des Führers und Reichskanz­lers schloß.

t Treis a. d. Lumda, 26. März. Die hiesige Evangelische Frauenhilfe, die in die­sem Jahre die Feier ihres 25jährigen Bestehens begehen kann, hielt gestern abend im Amendschen Saale eine gut besuchte Schlußfeier ihrer Win­terarbeit ab. Nach dem Gesang des Vereinsliedes: Herz, laß dein Sorgen sein" begrüßte der Orts-

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Begeisterung ans Werk gegangen, daß alle Schwie­rigkeiten materieller und ideeller Art im Nu über­wunden waren. Das Ergebnis fei bei aller Wah­rung der landschaftlichen Eigenarten als eine Ge­meinschaftsleistung der staatlichen deutschen Kunst­hochschulen anzusehen, wie man sie bislang nicht für möglich gehalten habe.

Ein Gang durch die Häuser beweist, daß die so­genannte Kunst der Nachkriegszeit überwunden ift.

Was man sieht, ist echte deutsche Kunst, auf­gebaut auf den Grundlagen unserer alten

Weister.

Die 200 Schüler schaffen mit ihren Lehrern Werte, die unseren Gästen im Sommer mehr sagen kön­nen, als dies Worte zu tun vermögen.

Heber die Gerätebeschaffung im Olympischen Dorf sagte Ministerialrat Schulz vom Reichskriegs­ministerium u. a. folgendes: Bei der Vergebung der Gerätebeschaffung wurden Firmen aus ganz Deutschland bis in das Saargebiet hinein mit Auf­trägen bedacht. Innerhalb des Dorfes, das anfangs für" 3000 Sportler vorgesehen war, dann auf 3500 erweitert wurde, und für das jetzt auf Grund neuer Anmeldungen schon Reservehäuser gebaut werden mußten, wurden eingerichtet:

144 Wohnhäuser mit rund 1750 Zimmern für je zwei Wann,

144 Zimmer für je zwei Stewards des Norddeut­schen Lloyds; 42 Speiseräume in verschiedenen Größen, 42 moderne elektrische Großküchen mit elektrischen Herden, Bratöfen, Grillapparaten, Wärmetischen, Kaffeemaschinen, Kühlschränken, Kü­chenmotoren, Fischkästen und dem sonstigen Küchen­gerät.

Dazu Vorrats- und Kühlräume für die Aufbe­wahrung der verschiedensten Arten von Ernäh­rungsmitteln wie Frischfleisch, Fische, Gemüse, Trockenprooiant usw., ferner: ein Haus für ärztliche Behandlung, zwei moderne Turnhallen, ein großes Hallen-Schwimmbad mit Auskleide- und Massage­räumen so wie Wannenbädern, drei finnische Bade- stuben, drei Frisörstuben fnit insgesamt 23 Arbeits­plätzen, ein Haus für den Kommandeur des Dorfes, ein Besucherrestaurant für 500 Personen, 45 Einzel­büros für die Vertretungen der einzelnen Nationen. Zur Ausstattung waren neben vielem anderen Ge­rät erforderlich: 22 verschiedene Arten von Stühlen und Hockern, im ganzen 10 793 Stück, ebensoviel verschiedene Arten von Tischen im ganzen 2500 Stück, 118 Schreibtische und Schreibmaschinentische, 3950 Bettstellen, 3789 Schränke, 650 Liegestühle, 3300 Meter Kokosläufer und 6000 Meter Boucls- läufer. In der Nähe des Dorfes werden 1000 Mann deutsches Hilfspersonal, davon allein 400 Kraftfah­rer untergebracht.

Die Verpflegung hat nur anfänglich einige Kppf- schmerzen gemacht. Bei 50 verschiedenen Nationen

für diese Gegenden einen zusätzlichen Verkehr und brachte eine wesentliche Belebung des gesamten wirt­schaftlichen Lebens

Für unseren Gau ergab sich als Gesamtertrag dieses zusätzlichen Verkehrs im Jahr 1935 die Summe von

1 206 425 RW. für Quartier und Verpflegung.

An privaten Ausgaben kann man je Urlauber und Tag etwa 1,50 bis 2,50 RM. rechnen. Das ergibt eine Gesamtsumme von

1 200 000 RW.

Das bedeutet einen Gesamtumsatz von 2 400 000 RM. gegenüber 840 000 RM. im Jahre 1934. Der zusätz­liche Reiseverkehr der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" brachte in den Jahren 1934/35 also die stattliche Summe von

3 240 000 RW.

Wohl kaum ein Gewerbe oder Geschäftszweig in den Urlaubsorten möchten diesen Verkehr missen, da sie alle die wirtschaftlichen Auswirkungen unserer Urlaubszüge verspürt haben.

Für das Jahr 1936 ist eine weitere Steigerung sicher, da schon weit über 100 Anmeldungen für Ur­laubszüge vorliegen.

So hilft die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" mit ihrem Amt Reisen-Wandern-Urlaub heute bereits unseren bekanntesten Verkehrsgebieten, und diese Hilfe wird in diesem Jahre auch auf die anderen schönen Gegenden des Gaues Hessen-Nassau ausgedehnt werden.

3 Jahre Nationalsozialismus

Bauten für Jahrhunderte:

Die Deutschlandhalle, die größte Halle Europas

Deine Stimme dem Führer!

)ie Schönheiten des Rhein-Main-Lahn-Gebietes, ie$ Oenwaldes, des Taunus, des Vogelsbergs und lefterroalbes lockten schon im ersten Jahre des öMms der NS.-GemeinschaftKraft durch eine größere Zahl Urlauber an. Es weilten InjiniTcm Gau in:

2 Mchendauer 15 Züge mit 11801 Teilnehmern

81 60 848

3 2 466

)rjni:us führten 2 273

101 Fahrten: 75 388 Teilnehmer, jinu kommen noch:

Vzchiendfahrt 29 Züge mit 24 954 Teilnehmern

Mkahrt 52 46117

üjniLsfahrten 114 6 763

Nationalsozialistische Aufbauarbeit in Klein-Linden.

00 Klein-Linden, 27. März. Jn den drei Jahren feit der Machtübernahme durch den Führer Adolf Hitler hat sich auch unsere Gemeindever­waltung eifrig bemüht, der Arbeitsbeschaffung zu dienen und die Arbeitslosigkeit zu beheben. Zahl­reiche größere Arbeiten gelangten zur Durchführung. Im Jahre 1933 wurde die Erbauung des neuen Spritzenhauses vorgenommen. Für die Feuerwehr wurde ein zweckentsprechender Uebungsplatz geschaffen. In den Sommermo­naten 1934 ließ die Reichsbahnverwaltung den Umbau der großen Eisenbahnbrücke der Main-Weser-Bahn über die Frankfurter Straße durchführen, wobei viele Volksgenossen aus unserer Gemeinde monatelang Arbeit fanden. Die Pro- vinzialverwaltung ließ große Straßeninstand- setzungsarbeiten während des Sommers 1934 bis in den Winter hinein in Angriff nehmen. Durch die Gemeinde wurden Arbeiten an der Wetzlarer und an der Frankfurter Straße vorgenommen. Die Wetzlarer Straße er­hielt eine Asphaltteer-Betondecke, die Frankfurter Straße wurde auf eine Länge von über 1200 Me­ter mit Kleinpflaster ausgebaut. Die Fahrbahn bei­der Straßen wurde beträchtlich verbreitert. Im Jahre 1934 trug die Gemeinde eine Dankesschuld für die im Weltkrieg Gefallenen ab. Am 15. Okto­ber konnte das Kriegerdenkmal eingeweiht werden. Die Arbeiten wurden von den vereinig­ten Maurern und Weißbindern ausgeführt. Am 10. September 1934 wurde der erste Spatenstich zum Pfarrhaus-Neubau vorgenommen, am 12. Juni 1935 konnte das Haus feiner Bestimmung übergeben werden. Die Arbeiten an diesem Haus wurden durchweg von einheimischen Gewerbetrei­benden ausgeführt. Im Jahre 1935 ging der Wunsch der nationalsozialistischen Jugend-Organisa­tionen, ein eigenes heim zu besitzen, in Erfüllung. Die private Bautätigkeit, die in den Jahren von 1931 bis 1933 fast gänzlich ruhte, erfuhr in den Jahren 1935 und 1936 dank dem Entgegen­kommen der Gemeinde durch verbilligte Abgabe von Bauplätzen großen Aufschwung. Die Gemeinde schuf in der verlängerten Kirchstraße zur Wann Kanalisation und Wasserleitung, die Friedhofstraße und der Friedhof.wurden mit Was­ser versorgt, die Bergstraße wurde ausgebaut. Sämtliche in diesen drei Jahren durchgeführten Ge­meindearbeiten konnten ohne Steuererhö­hung Dorgenommen werden. Es wurden auch keine Darlehen aufgenommen. Die Ausgaben wurden aus laufenden Mitteln bestritten. Die Ar­beitslosigkeit in unserer Gemeinde ist auf ein Min­destmaß zurückgegangen.

Landkreis Gießen

)( Großen-Linden, 28. März. Balthasar Sommer Witwe, Katharina, geb. Schaum, wird am morgigen Sonntag 80 Jahre alt.

§ Lollar, 27. März. Vor einigen Tagen wurde der zweite Mutterschulungskursus in unserem Orte beendet. In einem Doppelkursus von 14 Tagen war den 38 Kursus-Teilnehmerinnen Ge­legenheit geboten, unter Leitung von Fräulein Wilson sehr viel Nützliches und Wissenswertes 3u lernen. Und in echter Kameradschaft und fro­her Laune machten sich die Frauen und Mädchen ans Werk. Ein gemütliches Beisammensein bildete den Abschluß. Ortsgruppenleiter P e t r a s ch richtete einen ernsten Appell an die Teilnehmerinnen, unter allen Umständen ihrer Wahlpflicht zu genügen. Das seien alle dem Führer schuldig.

($ Lollar, 26. März. Dieser Tage wurde den hiesigen Schulen der FilmW under des Fliegens" gezeigt. Auch vor den Schulen der Nachbarorte lief hier dieser äußerst interessante Filmstreifen. Zu Abschluß des Schuljahres un­ternahmen in dieser Woche die einzelnen Klassen der hiesigen Schulen ihren Tagesausflug, der die Kinder in die nähere und weitere Umgebung führte.

T Treis a. d. Lda., 27. März. Einen schön verlaufenen und überaus zahlreich besuchten E l - ternabenb konnte gestern die hiesige Schule in Wilks Saal abhalten. Nach dem Einmarsch Der Fahnen und Wimpel, dem Lied und Sprechchöre folgten, hielt der Schulleiter, Lehrer Schädel,

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)udj die Olympische Ruder-Regatta und das nun Monat vorher angesetzte deutsche Meister- h flruöern wird die Rennzeit der Ruderer in [eBir Jahre bedeutend verkürzt. Die Folge war m ifcufammeniträngung von zahlreichen Regatten fipeiie kurze Zeitspanne. Um sicher zu erwarren- n .HHwierigteiten aus dem Wege zu gehen, haben I i erschienene Vereine u. a. Saarbrücken,

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pH »en ebenfallszündenden" Marsch.Ich rufe di rügend der Welt" von Bernhard Kutsch, der ßWaüs geeignet fein dürfte, sich schnell einzu- buirce.-n.

Äcgnadjmittag vor der in- und ausländischen W'-vt. auf der Bastion des Olympischen Dorfes statt bei der hervorragenden Wiedergabe durch D m Lehr-Jnfanterie-Regiment (unter Leitung plJtir ufiFmeifters Tumfordes) gestellte Olympia- küM sofort begeisterten Widerhall. Das wird, im Hfin Sinne, derSchlager" der Olympischen erfpiele werden. Anschließend daran hörte

)ilrd- angspunft bei einer Rheinfahrt usw. berührt ajier

jit dieser Fahrten waren vornehmlich unsere djnyen und bekanntesten Verkehrsgebiete: Der i-ilr in den Kreisen Rheingau, St. Goarshausen, Mainz, Wiesbaden, das Lahntal zwischen Z.jd 7ms und Diez, der Odenwald mit der Berg- trjiß- dem hessischen Neckartal und die Gegend zwi- chjn iönig und Beerfelden. Das Urlaubswerk der Lch.-(«meinschaftKraft durch Freude" bedeutete

195 Fahrten: 77 834 Teilnehmer. Ipdtei sind nur diejenigen Fahrten erfaßt, die vom Mmt oder von den Aufnahmekreisen des Gaues leircu wurden. Nicht erfaßt find all die Tausende, n(er Gaugebiet nur als Aufenthalts- ober

M Meisterwerkstätten in Königsberg erhielten dWi^lsweise die ostpreußischen Häuser, die Dus- fyit er Akademie den rheinischen Raum usw. Npilhuldirektoren und -Professoren sowie beson-

Die Studierenden selbst seien mit einer solchen

Bamberg, Flatow-Grenzmark, Greifenhagen, Ham­burg, Limburg, Magdeburg; 12. Juli: Essen-Bal- deneysee, Danzig, Frankfurt a. M., Oppeln, Pas­sau, Schwerin; 19. Juli: Deutsches Meister­schaftsrudern Berlin-Grünau, Bad Ems, Flensburg, Stuttgart; 11. bis 14. A u g u ft: Olympische Ruder-Regatta in Berlin-Grünau

Als Hauptregatten find Mannheim, Mainz, Duis­burg, Leipzig, Berlin-Grünau. Hamburg und Frank­furt a. M. bestimmt.

Korpsführer Hühnlein gratuliert Stuck

Der Führer des deutschen Kraftfahrsports, Korps­führer Hühnlein, hat an den Rekordfahrer Hans Stuck aus Anlaß der auf der Reichsauto­bahn zwischen Frankfurt und Heidelberg erzielten neuen Höchstleistungen folgendes Glückwunschtele­gramm gerichtet:

Der erfolgreiche Sturm auf fünf Weltrekorde und drei internationale Klassenrekorde durch einen deut­schen Fahrer auf einem deutschen Wagen mit deut­schen Reifen ist eine Meisterleistung, die Werk und Fahrer gleichermaßen ehren. Ihnen sowie der Be­triebsführung und Gefolgschaft der Auto-Union übermittele ich hierzu meine Anerkennung und meine aufrichtigen Glückwünsche."

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hendfiO Ort' l]Ll t-J111e1n i e 111: u xvinici muji nui |u,luiiub, ikfary 1 bi ifoi-i der ganzen Welt hören werden. Es ist der

sind natürlich auch die Verpflegungswünsche ver­schieden. Die Inder legen Wert auf Curry-Gerichte und essen weder Rind- noch Schweinefleisch. Die Argentinier wollen täglich drei reichhaltige Fleisch­speisen, Schweden verzichtet nicht auf sein Hart- brot, die Dänen verlangen Schwarz-, Franzosen und Afghanen Weißbrot, die Finnen wollen viel Milch, die Griechen, Polen und Schweizer Ovomal- tine, die Estländer wollen auf keinen Fall Del usw.

Um allen Anforderungen gerecht zu werden, wird der Norddeutsche Lloyd außer dem küchenpersonal 350 bis 400 Stewards und Stewardessen für die Bedienung der Olympia­kämpfer zur Verfügung stellen.

Man richtet sich ein auf einen Verbrauch von etwa 72 000 Kilogramm Fleisch und Geflügel, 6700 Kilo­gramm Fisch, 110 000 Kilogramm Frischgemüse, 50 000 Kilogramm Mehl, 15 000 Kilogramm Butter, 130 000 Liter Milch, 280 000 Eier, 320 000 Apfel­sinen, 52 600 Grape-Fruits und 105 200 Zitronen. Die Eröffnung des Olympischen Dorfes ist in feier­lichem Rahmen für den 1. Juli vorgesehen.

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) Öllingen ergaben. Der Terminkalender zeigt end- i tig folgendes Aussehen:

I Offene deutsche Regatten:

Kat:Quer durch Berlin"; 1 7. M a i : Bran- u g; 2 4. Mai: Laibe, Mülheim-Ruhr, Hei- elb:i|; 31. Mai: Bernburg. Trier; 7.Juni: »rrjrd n, Radebeul, Emden, Hengstey-See, Kiel, !vl»i,Mannheim, Neustrelitz, Potsdam; 14. Juni: eiüstp-Krone, Frankfurt a d. £)., Halle, Hanno- t', Heilbronn, Mainz; 21. Juni: Berlin­er Mu (Gig-Regatta), Breslau, Duisburg, Kassel, c nig; berg, Konstanz, Offenbach, Leipzig, Lübeck, emopin, Stettin; 2 8. Juni: Berlin-Grünau, r imm, Dessau, Karlsruhe, Koblenz, Neustettin, c ifa^ a. d. O., Rendsburg, Würzburg; 5. Juli:

Pw'r Dorf war, die Presse mit den Arbeiten der f hiter, die dort jetzt Einzug gehalten haben, vcrkc ü zu machen.

Pfarrer die Anwesenden, wobei er auf die Bedeu­tung der Evangelischen Frauenhilfe für Gemeinde, Familie und christliche Erziehung hinwies. Ein Licht- bildervortrag führte dann in die Erziehungsarbeit in dem Kreiserziehungsheim zu Mühlheim bei Offenbach a. M. ein, wo versucht wird, die durch die öffentliche Fürsorge untergebrachten Zöglinge männ­lichen und weiblichen Geschlechts durch Arbeit und Freude wieder in den Betrieb des normalen Le­bens einzugliedern und sie zu brauchbaren Volks­genossen zu machen, eine Arbeit, die viel Liebe und Hingebung seitens der Anstaltsleitung und des Er­zieherpersonals erfordert. Große Freude machte sodann ein Gedichtvortrag in oberhessischer Mundart von Frau Bing. Die Pausen wurden mit dem Ge­sang von geistlichen Volksliedern ausgefüllt. Den Schluß des Abends machten ein gemütliches Kaffee­kränzchen und eine kurze Andacht.

Kreis Friedberg.

pb. Butzbach, 27. März. Im großen Saal des Hessischen Hofes" fand gestern Abend die Schul­entlassungsfeier der Volksschule statt. Nach einem Eröffnungsmarsch, dem vom Schüler­chor mit Musikbegleitung gesungenen LiedDie Himmel rühmen" unter Leitung von Lehrer Buß und einem Vorspruch begrüßte Rektor Bach die Besucher und bemerkte, daß die Feier im Zeichen eines Elternabends gedacht sei. Nach der Auffüh­rung eines Märchenspiels hielt Rektor Bach eine längere Ansprache an die Eltern und an die zu entlassenden Schüler, in welcher er besonders die Letzteren zur Treue zum Führer ermahnte. Vor­träge von Heimatliedern leiteten dann über zu einem zweiten Spiel. Alsdann leisteten die Ent­lassenen gemeinsam das Gelöbnis auf den Führer. Das Schlußwort sprach Bürgermeister Dr. Mör­schel, nochmals auf die Bedeutung des 29. März aufmerksam machend und betonend, daß, wer nicht wähle, sich außerhalb der Volksgemeinschaft stelle. Die schön verlaufene Feier klang in der üblichen Weise aus.

Kreis Schotten.

O Laubach, 27. März. Die NS.-Frauen­schaft Laubach hielt am Donnerstag in der Aula der Realschule ihren Pflichtabend für den Monat März ab, der außerordentlich gut besucht war, auch von den Mitgliedern der Evangelischen Frauenhilfe. Jn ihrer Eröffnungsrede forderte die Leiterin, Frl. Fritsch, auf, mit allen Kräften sich für den vollen Sieg des Führers einzusetzen. Der gemeinsame Gesang des LiedesDer Gott, der Eisen wachsen ließ" leitete über zu dem Thema des Abends. Pfarrer Diehl (Freienseen) hielt einen Vortrag über die bevorstehende Reichstags­wahl. Das Leitmotiv bildete das Wort des Führers In diesen drei Jahren hat Deutschland wieder zurückerhalten seine Ehre, wiedergefunden seinen Glauben, überwunden seine größte wirtschaftliche Not und endlich einen neuen kulturellen Ausstieg eingeleitet." In warmen Worten führte der Red­ner seinen Zuhörerinnen noch einmal alle diese Ver­dienste vor Augen, die der Führer sich in den ver­gangenen drei Jahren für Deutschland erworben hat. Jeder deutsche Volksgenosse muß seiner Liebe und Dankbarkeit dafür Ausdruck verleihen, indem er am komistenden Sonntag seine Stimme für Adolf Hitler abgibt. Frl. Fritsch brachte dann das Sieg-Heil auf den Führer und Reichskanzler aus. Der gemeinsame Gesang des Horst-Wessel- Liedes bildete den Ausklang des Abends.

Kreis Bübingen.

# Nidda, 23. März. Bei herrlichem Frühlings­wetter unternahm gestern der hiesige Z w e i g v e r - ein des Vogelsberger Höhenclubs in Stärke von rund 40 Teilnehmern die dritte plan­mäßige Wanderung an der Regulierung des alten Niddabaches entlang bis zum Wald am'Orbes nach Wallernhausen. Rentner Louis Geiß, der fast 81- jährige Wanderführer, konnte die Teilnehmer über allerhand Interessantes vom Lauf der Nidda in frü­herer Zeit aufklären. Infolge der öfteren verhäng­nisvollen Ueberschwemmungen in und um Nidda legte man vom heutigen Werk Himmelsbach einen Flutgraben an, eine Sehne des bogenförmigen alten Niddabaches darstellend, der im Jahre 1824 Zum heutigen regelrechten Niddabach erweitert wurde. Am Anfang der 1860er Jahre erwies sich die Notwendigkeit eines weiteren Flutgrabens von der K r ö t e n b u r g bis zum altenNiddabach. Erst durch die vom hiesigen Arbeitsdienstlager er­folgte Streckung des letzteren mit seinen vielen Win- düngen und engem Bett wird voraussichtlich der Zweck, Ueberschwemmungen von Nidda und der Um­gebung fernzuhalten, erreicht. Am Schlüsse der Wan­derung verbrachte man noch einige gemütliche Stun­den, wobei u. a. VHE.-Bruder Rentner Geiß einige selbsterlebte drollige Begebenheiten in der ihm eigenen Art zum Besten gab.

0 Nidda, 25. März. Der "im Jahre 1880 ge­gründete Niddaer Pferdeversicherungs» verein hielt dieser Tage seine Generalversammlung ab. Das abgelaufene Geschäftsjahr schließt mit einem Gewinn von annähernd 3000 RM., das Vermögen einschließlich Reservekapital beträgt etwa 20 000 RM. Der Mitgliederbestand erhöhte sich auf 500, versichert waren etwa 800 Pferde mit einem Versicherungs- kapital von einer halben Million Reichsmark Menn auch in den letzten Jahren hinsichtlich der Pferde-

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8r?nole^ °^-imeißeln. Draußen grünt und blüht es, und . nj® ahnt, daß es vielen unserer Gäste sehr schwer ' " |dVr I* wird, das Olympische Dorf, das man mit tt .als Deutschlands Visitenkarte bezeichnet, nach 16. August wieder zu verlassen, lieber die rische Ausgestaltung der Häuser sprach Mi- nAtknlrat Maske vom Reichskriegsministenum, d«n igentlichen Hausherrn des Olympischen Dor» [gp Dankenswerter Weise habe sich Reichserzie- y,jr ^Minister Rust bereit erklärt, die Aus- pajr g der Häuser als eine willkommene praktische > dilmgsaufgabe den staatlichen Kunsthochschulen du ihertragen.

dmcüu hohen Mast Als Symbol im Sonnen» pro. Doch müßt ihr dann heimwärts ziehn, Mnhnit frohem Sinn noch recht oft zurück An iel Linen Tage von Berlin."

J>'s ist der Kehrreim des Paul-Lincke-Marfches Air Olympischen Dorf", den wir bald über alle 5« rtr, von allen Kapellen und von Schallplatten ludji i entferntesten Winkel nicht nur Deutschlands, ß ganzen zdcu yuien ivtiuen. v.» i|i uti

llaii sämÜ* , . den unser alter Paul Lincke eigens für die q Ims-Lafr ^!^wohner des Olympischen Dorfes komponiert . Ä, li8V lr:tb rar den Bolten-Baeckers einen volkstümlichen M geschrieben hat. Die Uraufführung fand am

'"M-r Monb. unmöö. l!. Qud) in

Kapital« 1° meint .U8 quo. ts Besseres 3u Der» Ölungen wenigstens heitern, ngere Zu« oder mit

tage A. Lorenz, geprüft Wetli, 79?. imoD

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