Einzelbild herunterladen

Grundlage nicht aus; selbst wenn diese Unterlagen in beglaubigter Form vorgelegt werden.

** Berkehrsunfall. Auf der Straße zwi­schen der Wellersburg und Lollar ereignete sich gestern ein Berkehrsunfall. Zwei Wagen, die aus entgegengesetzten Richtungen kamen, fuhren gegen- elnander. Glücklicherweise wurden die Insassen nicht erheblich verletzt. Eine Frau und ein Junge mußten in die Ztlinik gebracht werden, konnten aber nach erster Behandlung bald wieder entlasten werden.

Kasanpasses, um schließlich in Orsova seine Gäste dem Expreßzug zu übergeben, der sie nach Bukarest bringt.

Am siebten Tage wird die Bukowina erreicht, wo nun, je nach Lust und Neigung, an Autorundlahrten, Wanderungen ins Gebirge, Besuchen deutscher Ge­meinden, Besuchen noch erhaltener Stellungen aus dem Weltkriege teilgenommen werden kann. Wer einen Erholungsaufenthalt vorzieht, findet Auf­nahme ta reizenden auslandsdeutschen Waldpensio­nen. Den Abschluß des Aufenthalts bildet ein ge-

Heute Gemeinschafisempfang der SA.

Standort befehl.

Aum Gemelafchaftsempfang treten am Samstag, dem 28. März, 19.45 Uhr, sämtliche Stürme des Standorts Gießen auf dem Standartenplah, Senckenbergstratze 1, an.

Anzug: Großer Dienstanzug ohne Mantel.

Der Führer des Standorts Gießen. Lutter, Standartenführer.

meinsamer Abend mit der buchenlandisch-deutschen Volksgruppe imDeutschen S)aus" zu Czernowitz. Die Rückreise erfolgt über Lemberg, Krakau, Breslau.

Die Teilnehmerzahl ist im Hinblick aus den be­sonderen Charakter der Reise beschrankt. Es emp­fiehlt sich, schon rechtzeitig einen Platz zu belegen. Auskünfte und Prospekte durch die Auskunftsstelle des Deutschen Reisedienstes, Darmstadt, Landgraf- Philipps-Anlage 7.

Trauerfeier für Feldwebel Otto Claus.

Die Wahlbüros der Pariei in Gießen.

Gießen-Ost

Zentralwahlbüro: BDM. - Dienststelle, Ludwig- straße 12, Fernruf 3733. Leiter: Pg. Ernst K r e u - Der, Vertreter: Pg. Adolf T r e s e r.

Wahtbüro für den Wahlbezirk XI: Restauration Rheingold", Ludwigstraße 6, Fernruf 3329. Leiter: Pg. Fritz Friedrich, Vertreter: Pg. Karl Pfeil.

Wahlbüro für den Wahlbezirk XII: ,Lum Augu­stiner", Ludwigsplatz 14, Eingang Löberstraße, Fernruf 2971. Leiter: Pg. Wilhelm Peppler, Vertreter: Pg. Heinrich Müller.

Wahlbüro für den Wahlbezirk XIII: BDM.-Dienst- stelle, Ludwigstraße 12, Fernruf 3733. Leiter: Pg. August Wagner, Vertreter: Pg. Heinrich Friedrich.

Wahlbüro für den Wahlbezirk XIV:Stadt Lich", Licher Straße 59, Fernruf 3279. Leiter: Pg. Hch. Ruhl, Vertreter: Pg. Fritz Möller.

Wahlbüro für den Wahlbezirk XV: Gastwirtschaft Böß, Kaiserallee 21, Fernruf 2901. Leiter: Pg. August Hauser, Vertreter: Pg. Raimund Hoog.

Die Wahlbüros stehen jedem Volksgenossen zur Auskunft frei. Gehunfähige bitten wir um Mel­dung beim zuständigen Blockleiter oder dem ent­sprechenden Wahlbüro, damit der Transport durch ein Auto vorgenommen werden kann.

Gießen-Aord

Zentralstelle: Geschäftsstelle, Walltorstr. 16, Tel. 3514. Leiter: Pg. Hermann Thomas, Stellvertreter: Pa. Willi Wenzel.

Abslimmungsbezirk I: Auf der Bach, Burggraben,

Wahlbezirk 9 im Liebigsbau, Liebigstraße 18, linker Flügel, Eingang Hauptportal, Saal 8, Erdgeschoß.

Wahlbezirk 10 im Realgymnasium, Ludwig­straße 11, Turnhalle.

Die Gesamtwahlleitung der Ortsgruppe befindet sich in der G e s ch ä f t s st e l l e d e r O r t s> gruppe, Frankfurter Straße 29 Hths., Telephon 3716. Leitung: OG.-Leiter Schwarz.

Für die einzelnen Wahlbezirke sind parteiamtliche Stellen wie folgt eingerichtet:

für Wahlbezirk 7 Geschäftsstelle, Frankfurter Straße 29 Hths., Telephon 3716. Leitung: Zellen­letter Beimborn;

für Wahlbezirk 8 im GasthausZum Tann- Häuser", Frankfurter Straße 83, Telephon 2554. Leitung: Organisationsleiter Martin;

für Wahlbezirk 9 im Hotel Kobel, Liebig­straße 9, Telephon 2338. Leitung: Zellenleiter Grahlmann;

für Wahlbezirk 10 im Gasthaus ,Leppelin", Wilhelmstr. 49, Telephon 2112. Leitung: Zellen­letter Hof.

Volksgenossen, die nicht gehfähig find und bis jetzt noch nicht durch die Blockleiter erfaßt wurden, kön­nen sich bis Samstag, 28. März 1936, 16 Uhr, tele­phonisch oder schriftlich an die Geschäftsstelle, Frank­furter Straße 29, Hths., zwecks Abholung mit einem Auto wenden.

Sämtliche Politischen Leiter, sowie die von den­selben bestimmten Parteigenosten melden sich am Sonntag soweit sie die Berechtigung zum Uni-

Heute morgen trat die hiesige Panzerabwehr- Kompanie zum ersten Male zu einer Trauerfeier für einen ihrer Kameraden an. Die Trauerfeier fand vor dem Hause des Verstorbenen, des Feldwebels Otto Claus statt, der, noch jung an Jahren, von seinen Kameraden schied. Die Kompanie nahm vor dem Wohnhaus in Wieseck (Möserstraße) Aufstellung. Dom Dorfe und der Kirche klang die Glocke her­über, über dem Lande hingen grau und schwer die Regenwolken, die Soldaten standen stumm und er­griffen, als der Sarg von einigen ihrer Kameraden aus dem Hause getragen und vor den Mannschaften aufgebahrt wurde. Der Sarg war mit der Reichs­kriegsflagge bedeckt. Der Stahlhelm und der Säbel des Verstorbenen waren ernster und würdiger Schmuck.

Die Musikkapelle spielte einen Choral, der den Ernst der Stunde ganz bewußt werden ließ. Pfar­rer A u s f e l d hielt nach einem Bibelwort die Trauerrede, in der er bas Leben des pflichtbewuß­ten Soldaten schilderte, der fast 12 Jahre lang im Waffendienst am Vaterlande stand und immer das soldatische Wort beherzigte:Viel leisten und wenig hervortreten, mehr sein als scheinen!" Er sprach von dem Geborgensein unseres Daseins in Gott, und dem Wiedersehen in der Welt des Ueberzeitlichen. Herzliche Worte des Trostes wußte er den Hinter­bliebenen Angehörigen und den Kameraden zu sagen. Mit Gebet und Vaterunser schloß er seine Worte.

Dann trat Hauptmann Stumpf an die Bahre und widmete dem Toten Worte herzlichen Geden­kens. Er schilderte die soldattschen Tugenden des Verstorbenen, sein Pflichtbewußtsein, seine hohe Dienstauffassung, die ihn selbst dann noch im Dienste stehen ließ, als er längst der Schonung bedurfte. Mit Worten des Dankes für Treue und Kamerad­schaft schloß Hauptmann Stumpf den Nachruf.

Unter den Klängen des Liedes vom guten Kame­raden, während die Kameraden in strammer Hal­tung standen, wurden dem Verstorbenen Kränze gewidmet, wurde der Sarg in den Wagen ge­bracht. Während sich der Wagen langsam in den grauen Morgen hinein in Bewegung setzte, schos­sen mehrere Geschütze drei Schuß Trauersalut.

Gießener Dochenmarktpreise.

* G i e ß e n, 28. März. Auf dem heuttgen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,55 Mk., Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 11, Klasse A 10^, Klasse B 10, Klasse C 9%, Klasse D 9, ungezeichnete 8, Enteneier 9 bis 12, Wirsing, das Pfund (gelb) 25, (grün) 20 bis 25, Weißkraut 15 bis 18, Rotkraut 20 bis 22, Gelbe Rüben 10 bis 15, Rote Rüben 10 bis 12, Spinat 15 bis 18, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 20 bis 35, Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 40 bis 45 Pf., Zwiebeln 12 bis 18, Meer­rettich 35 bis 70, Schwarzwurzeln 25 bis 40, Kar­toffeln 5, 10 Pfund 44 Pf., der Zentner 3,50 bis 3,80 Mk., Aepfel, das Pfund 20 bis 50 Pf., Zwet- schenhonig 40 bis 45, Nüsse 45 bis 50, junge Hähne 90 Pf. bis 1,10 Mk., Suppenhühner 85 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 25 bis 50, Salat 20 bis 40, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 20, Sellerie 10 bis 40, Radieschen, das Bund 15 Pf.

** Ein Siebzigjähriger. Am kommenden Montag, 30. März, kann Herr Michael Heid- mann, Sandkauterweg 25, in geistiger und kör­perlicher Frische seinen 70. Geburtstag feiern. An allen Geschehnissen unserer Zeit nimmt er noch regen Anteil. Der Jubilar ist seit etwa 40 Jahren treuer Leser des Gießener Anzeigers.

♦♦(Eine Fünfundsiebzigjährige. Heute kann Fräulein Elisabeth Muller, Horst-Wessel- Wall 46, in geistiger und körperlicher Frische ihren 75. Geburtstag begehen.

** Das neue Schuljahr in der Gieße­ner Berufsschule. Im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes veröffentlicht das Stadtschulamt zwei Bekanntmachungen, deren eine den Beginn des neuen Schuljahres auf Mittwoch, den 15. April, fest­setzt und die dazu erforderlichen Einzelheiten verkün- bet, deren andere den Besuch der Berufsschule durch auswärtige Schüler zum Gegenstand hat. Inter­essenten seien auf die Bekanntmachungen besonders hingewiesen .

"Die Aufnahme der Schulanfänger in die Volksschule findet am Donnerstag, 16. April, statt. Näheres über die Aufnahmezeiten in den einzelnen Schulen ist aus einer Bekanntmachung des Stadtschulamtes in unserem heutigen Anzeigen- teil ersichtlich.

** D i e SperrzeitfürTauben ist auf den ganzen Monat April festgesetzt worden. Näheres ent- hält eine Bekanntmachung des Oberbürgermeisters in unserem heutigen Blatte.

** Beglaubigungen im Ahnenpaß. Nach einem Erlaß des Reichs- und Preußischen Innenministers dürfen Standesbeamte und Kirchen-

Deutsche Mutter!

Dein Mann hat wieder Arbeit gefunden und Ärot für dich und eure Kinder! Neues Hoffen erfüllt feine Ärust und gläubiges Vertrauen in die Zukunft. Wem dankst du dies alles? Einzig und allein unserem Führer Adolf Hitler! Deine Kinder wachsen als freie und stolze Menschen heran, und die Ehre ist wieder ihr höchstes Gut! Wem dankst du dies? Unserem Führer Adolf Hitler! Dein Heim, beschirmt von deutscher Wehr, ist wieder der Mittelpunkt deiner Familie und die Kraftquelle deines Volkes! Deine Sippe verehrt dich als die Hüterin ihres Älutes! Wem verdankst du diese Würdigung deines Fraum­und Muttertums? Allein unserem Führer Adolf Hitler!

Deutsche Mutter! Zeige dem Führer und der Welt, daß die Treue deine schönste Tugend ist. Beweise dies am 29.März durch dein felsenfestes Ver­trauen in Adolf Hitlers Führung!

Treue um Treue!

Hundsgasse, Kirchenplatz, Kirchstraße, ßinbengaffe, Lindenplatz, Marktplatz, Marktstraße, Walltorstraße, Wetzsteingasse, Wetzsteinstraße, Zozelsgasse. Ab­stimmungsraum: Schulhaus Kirchstraße 16, Saal 9, Erdgeschoß. Partei Wahllokal: Caf6 Leib, Wall­torstraße 38, Tel. 3792. Leiter: Pg. H. S ch o m b e r.

Abstimmungsbezirk II: Asterweg, Dammstraße, Eberstrahe, Im Gartfelb, Schillerstraße, Weser- straße. Abstimmungsraum: Schillerschule, Schil­lerstraße 8, Saal 6, Haupteingang links. partd- wahllokal: Wirtschaft Nohl, Eoerstraße 6, Tel. 3737. Leiter: Pg. H. Bommersheim.

Abslimmungsbezirk III: An der Hardt, Bootshaus- straße, Gleiberger Weg, Hinter ben Schießaärten, Krofborfer Straße, Leimenkauterweg, Robyeimer Straße, Schlachthofstraße, Schottstraße, Schützen- straße, Wernerwall, Zu ben Mühlen. Absttm- mungsraum: Schulhaus Kirchstraße 16, Saal 5, Erdgeschoß. parldwahllokal: Wirtschaft Pulver­mühle, Robheimer Straße, Tel. 3027. Leiter: Pg. P. Jöckel.

Abstimmungsbezirk IV: Am Rodtberg, Am Win­gert, Böcklinstraße, Bückingstraße, Cranachstraße, Dürerstraße, Feuerbachstraße, Friedhofsallee, Hol- veinstraße. In der Schwarzlach, Marburger Straße, Menzelstraße, Spitzwegstraße, Steinstraße, Thomas- straße, Wiesecker Weg, Wißmarer Weg. Abstim­mungsraum: Schillerschule, Schillerstraße 8, Turn­halle. parleiwahllokal: WirtschaftStabt Mar­burg", Marburger Straße 23, Tel. 3811. Leiter: Pg. L. Pitzer.

Abstimmungsbezirk XVI: Brandgasse, Brandplatz, Braugasse, Diezstraße, Dreihäusergasse, Erlengasse, Kanzleiberg, Kaplaneigasse, Landgrafenstraße, Land- graf-Philipp-Platz, Marktlaubenstraße, Neuen Bäue, Schloßgaste, Schulstraße, Senckenbergstraße, Son­nenstraße, Trillergasse, Wagengasse, Weidengasse. Abstimmungsraum: Regierungsgebäude Landgraf- Philipp-Platz 3, Sitzungssaal. parteiwahllokal: Wirtschaft Soldan, Kanzleiberg 5, Tel. 3786. Letter:

Gg. Schuchmann.

lle Volksgenossen in obigen Wahlbezirken, die

infolge irgendeines Gebrechens nicht zur Wahlurne gehen können, melden dies, soweit es noch nicht bei den Blockleitern geschehen ist, telephonisch unter 3514, Geschäftsstelle, Walltorstraße 16. Für Ab­holung mit Auto wirb Sorge getragen.

Thomas, Ortsgruppenleiter.

Gießen-Süd

Am Wahltag werben von her Ortsgruppe @te- ßen-Süb betreut die Wahlbezirke 7, 8, 9 und 10. Die amtlichen Wahllokale befinden sich für Wahlbezirk 7 im Liebigsbau, Liebigstraße 16,

1. Stock, Eingang Hauptportal, Saal 20.

Wahlbezirk 8 im Liebigsbau, Liebigsttaße 16, linker Flügel, Eingang Hauptportal, Saal 6, Erdgeschoß.

formtragen haben vormittags 8 Uhr pünktlich in der Geschäftsstelle.

Gießen-Mitte

Wahlbezirk 18 umfaßt bie Straßen: Alicen- straße, An der Johanneskirche, Hindenburgwall, Johannesstraße, Kaplansgasse, Katharinengasse, Neuenweg, Plockstraße.

Amtliches Wahlbüro: Stadthaus, Garten­straße 2 (Alte Bürgermeisterei), Zimmer Nr. 7. Parteiwahlbüro: GasthofZum Löwen", Neuenweg, Tel.-Anruf: Amt Gießen 3414; Lei­ter: Pg. Wolf.

Wahlbezirk 5 umfaßt bie Straßen: Am Pfarr­garten, Gabelsbergerstraße, Hammstrahe, Kornblu­mengasse, Lahnstraße, In Löbershof, Mühlstraße, Kleine Mühlgasse, Neustadt, Sandgasse, Schan­zenstraße, Tiefenweg.

Amtliches Wahlbüro: Alte Pestalozzischule Wernerwall 18, Lehrerzimmer Erdgeschoß.

Parteiwahlbüro: Grieb, Neustadt 32, Tel.- Anruf: 3204; Leiter: Pg. H. Sonntag.

Wahlbezirk 6 umfaßt die Straßen: An ben Bahnhöfen, An der Kläranlage, An ber Mar- garetenhütte, Bahnhofstraße, Grabenstraße, Hin­ter ber Westanlage, Horst-Wessel-Wall.

Amtliches Wahlbüro: Goetheschule, Horst- Wessel-Wall 43, Turnhalle.

Parteiwahlbüro: Ortsgruppen-Geschäftsstelle Kaplansgasse 18, Telefon-Anrus: 3454; Leiter Pg K. Noll.

Wahlbezirk 17 umfaßt die Straßen: Kreuz- platz, Löwengasse, Maigasse, Mäusburg, Ritter­gasse, Seltersweg, Teufelslustgärtchen, Wetter­gasse, Wolkengasse.

Amtliches Wahlbüro: Stabchaus, Garten­straße 2 (Alte Bürgermeisterei), 1. Stock, Zim­mer 16.

Parteiwahlbüro: Univ.-Restaur.U. C ", Plockstraße 5, Tel.-Anruf: 2398; Leiter: Pg. K. Beck.

Wahlbezirk 12 umfaßt bie Straßen: Bleich- straße, Gnauthstraße, Goethestraße, Henselstraße, Lessingstraße, Lonystraße.

Amtliches Wahlbüro: Turnhalle des Gym­nasiums, Bismarckstraße.

Parteiwahlbüro: Caf6 Sommer, Bismarck­straße 26, Tel.-Anruf: 2939; Leiter: Pg. E. Breit- wieser.

Volksgenossen ber Wahlbezirke 5, 6, 12, 17 und 18, die wegen irgendeines Gebrechens oder wegen ihres hohen Alters nicht zur Wahlurne gehen ton­nen, werden auf Anruf bei ber Geschäftsstelle der NSDAP., Tel.-Anruf Nr. 3454 abgeholt, falls Mel­dung bei den einzelnen Blockleitern noch nicht er­mattet ist. Personenkraftwagen stehen dortselbst zur Verfügung.

buchführer, bie die Richtigkeit von Eintragungen im Ahnenpaß nicht auf Grund der von ihnen geführten Register und Bücher, sondern an Hand vorgelegter Urkunden bescheinigen sollen, die Bescheinigungen nur vornehmen, wenn die Eintragungen mit einem ihnen vorgelegten ordnungsgemäß ausgestellten Stanbesamtsregister- ober Kirchenbuchauszug über- einstimmen. Ahnentafeln, Familienstammbücher ober beftimmungsroibrig abgekürzte Auszüge aus Stan­desamtsregistern ober Kirchenbüchern reichen als

Freiheit und Brot.

Ein dreijähriges gigantisches Ringen um Sein ober Nichtsein Deutschlands, um seine Gleichberech­tigung ber Völker hat nun feinen Abschluß gefun­den.3n diesen drei Jahren hat Deutschland wieder zurückerhalten seine Ehre, wiedergefunden s e i - nen Glauben, überwunden seine größte wirtschaftliche Not und endlich einen neuen kulturellen Aufstieg eingeleitet.

Wer den Kampf der nationalsozialistischen Be­wegung um Freiheit und Brot nur vom wirtschaft­lichen Standpunkt aus betrachtet, der vermag nicht einzusehen, weshalb ber Nationalsozialismus immer und immer wieder sittliche und moralische Werte als wichtigstes Aktioum herausstellt. Aber der wirtschaftliche Kampf ist ja nur ein Teil unserer politischen Aufgabe: Das deutsche Volk vor dem Verfall zu retten; dem deutschen Volk ben Platz in ber Welt zu sichern, auf ben es kraft feiner Intelligenz uno Kultur und seiner sonstigen Lei­stungen Anspruch hat. Dieses polittsche Ziel können wir nur erreichen, wenn wir dem deutschen Volke die nötigen wirtschaftlichen Grund­lagen schaffen, wenn wir es befreien von der kapitalistischen Knechtschaft.

Diese Gesetzmäßigkeit hat unser Führer ertannt und hat auf ber Basis einer Zusammenfassung aller sittlichen und moralischen Kräfte den Neubau b e s Dritten Reiches eingeleitet. Aus der ein­heitlichen polittschen Willensbildung erstand auch bie neue Wehrmacht, bie Wehrhoheit und bie Wid)erherstellung ber Souveränität im Wdten unseres Reiches. Sie wäre bei jeder anderen Ver­fassung und Lage unseres Volkes unmöglich ge­wesen.

Die einheitliche politische Willens­bildung war allein auch das Geheimnis ber sogenannten Wirtschaftsbelebung. Der Glaube an ben Führer und das wiederkehrende Vertrauen des deutschen Volkes zu seiner Regie­rung haben bas Steuer noch einmal herumgerissen und den Kurs zugunsten unserer Nation entschieden.

Wir haben ben Zusammenhang erkannt von Ge­meinnutz und Wohlergehen des einzelnen, und wir haben die unbedingte Souveränität der Einzel­persönlichkeit entthront. Wir erkennen die Eigen­persönlichkeit an, die sich aus freiem Willen an die Gemeinschaft bindet und darin unterscheiden wir uns von allen östlichen, den einzelnen zu einem bloßen Rad in der großen Maschinerie herabwürdi- genben Ideologien. Wir haben den deutschen Sozialismus geboren, der eine sinnvolle Vereinigung von Freiheit und Bin­dung ist. Der große deutsche Umbruch konnte auch nicht vor dem Wirtschastsdenken Halt machen. Wir haben der Wirtschastspraxis unb der Wirtschafts­wissenschaft neue Ziele gesetzt, denn wir wollen ben blutvollen deutschen Wirtschaftsmenschen heranbil­den, ganz gleich, an welcher Stelle und in welcher Stellung er steht. Aus der gemeinsamen Leistung aller deutschen Werktättgen wachsen die Werke, wächst die deutsche Wirtschaft und die deutsche Wirt­schaftsgeltung draußen in der Wett. Das erkennen, heißt, die Eigengesetzlichkeit der Wirtschaft und die Macht des Kapitals verneinen.

Männer machen Geschichte! Das hat uns ber Führer gezeigt. Deutsche Arbeiter der «Stirn und der Faust werden Deutschlands Wirtschaft wieder großmachen. Das soll uno muß die Zukunft be­weisen!

Die Wirtschaft ist nicht Quelle des Wohlergehens für den einzelnen, sondern ein Mittel zur Siche­rung des Lebens und ber Entwicklung unseres Volkes. Wirtschaft ist Ausgabe. Man spricht soviel von der Freiheit der Wirtschaft. Es ist unbe­streitbar, daß jede bürokratische Hemmung ver­mieden werden muß, wenn sie vermieden werden kann. Eines aber darf diese Freiheit nie bedeuten: Freiheit von den fiebensnotroenbigteiten der Nation. Die Wirtschaft ist in ihrem Glück und Unglück an das Wohl unb Wehe des Volkes gebunden.

Der Führer hat im Deutschen Reichstag vonber deutschen Frage" gesprochen; er hat davon gespro­chen, daß auf einem sehr begrenzten und nicht überall fruchtbaren Boden 67 Millionen Menschen sitzen und daß 136 Menschen auf einem Quadrat­kilometer in Deutschland wohnen, daß auf den deutschen Menschen pro Kopf der Bevölkerung 18mal weniger Boden als auf einen Russen trifft Wir werben deshalb auch in Zukunft schwer um unser Brot zu ringen haben. Wie wir leben ton­nen, wie wir leben werden, liegt trotzdem zum größten Teil in unserer eigenen Hand. Was wir leisten, werben wir besitzen; nicht mehr. Daß uns bas aber niemand nimmt, dafür sorgt die Politik unseres Führers und die deutsche Wehr. Je enger aber der Platz ist, auf dem bie Menschen sich zusammendrängen, desto größer ist die Gefahr von Verwicklungen unb Reibungen. Je mehr Men­schen zusammengepfercht sind, desto schneller lösen sich alle frommen Bande von Sitte und Recht. Satte Völker sind vernünftiger als hungrige", hat der Führer ben fremden Volkern zugerufen. Uns selbst aber soll es Anlaß fein, ine Einheit der Stämme, die Gemeinschaft ber Schaffenden immer mehr und immer fester im Herzen unb in der Ver­nunft jedes Deutschen zu verankern.

Wir stehen heute noch am Anfang des Aufbaues ber deutschen Leistungsgemeinschaft. Die ParoleGemeinnutz geht vor Eigennutz" ist nur zu oft yoch der Deckmantel für bie egoistische Ab­sicht, den Mitbewerber aus dem Felde zu schlagen. Gemeinnutz geht vor Eigennutz" bedeutet nur noch ZU oft:Gemeinnutz ist mein Nutz, Eigennutz ist dein Nutz". Wir wollen aber auch nicht übersehen, baß all die sittlichen Wurzeln ber zukünftigen Leistungsgemeinschaft schon tn einer ungeheuren Vielzahl vorhanden sind. Wir müsien sie nur hüten unb fördern, bann wirb bie Volksgemeinschaft in nicht zu ferner Zeit auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine Realität fein, an ber niemand mehr rütteln unb beuteln kann.

SWWldMlS1lW,SkiM!

Man rühre je einen Eßlöffel voll Klosterfrau- Melissengeist unb Zucker in einer Kaffeetasse aut um. Dann gieße man kochendes Wasser hinzu unb trinke möglichst heiß. igtoy

, Zwei Tassen bieseS woßlschmeckenben Gesund- hettS-Grogs (.Kinber bie Hälftei vor dem Schlafen­gehen einnehmen! Daraus schläft man nninbcrbar, wachtwie neugeboren auf unb freut sich: Erkältung unb Grwve verschwinden rasch.

^seS ailsgezeichnete Rezent einmal er- ^obte, fürchtet ErkgltungS-Krankheiten nicht mehr. Lassen Sie sich deshalb nicht mehr von einem An­fall überraschen, sonbern verlangen Sie beute noch eine Flasche echten Klosterfrau-Melissengeist bet A^em Apotbeker aber Drogisten. Kleine Flasche Mk. 0,95, mittlere Flasche Mk. 1,75, große blafrtw Mk. 2,95. Wie Klosterfrau-Melissengeist seit Über «au»3a6nw6elfen.-UnCn lKUol,cn bl,b n'itö