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Ein Mann reist durch Deutschland

Arbeit am deutschen Boden

Mit der Axt, mit dem Spaten, mit der Walze

Kassel, zweite Hälfte März.

auf

Erzeugung uni) sich auch der Auftrieb

Stolze Leistungen

gut versehen.

diesmal aber ohne Städte un

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Brachland, der deutschen Erntefläche

wenn man sieht, welch starke und stolze Menschen

Das zweite ist dabei, beinahe noch wichtiger man heute die jungen Spiel, bei Unterhaltung

namentlich in Deutschland, als das erste, und wenn Burschen bei Arbeit oder oder Unterricht beobachtet,

daß ein schutzloses Deutschland nie und nimmer mit seinen Mühen um die Sicherung seines Daseins zum Ziele kommen kann, weil ein wehrloser Staat immer die blühende Phantasie von Diplomaten auf sich lenken wird, die aus persön­lichen Gründen oder aus irregeleiteten nationali­stischen EmpfindungenErfolge" zu haben wün­

schen und natürlich dann die bequemsten Wege da­für suchen, also Schritte einleiten, um einem Schwa­chen irgendeine Beute abzujagen.

Deutschland darf nicht schwach sein. Der Führer hat es stark gemacht. Und damit die Voraussetzung geschaffen für seine sichere Lebens­gestaltung in der Gegenwart und in der Zukunft.

Der Führer verlangt für seine Politik aber noch mehr als nur die Wehrmacht. Er verlangt das Mitdenken und Mithandeln des ganzen Volkes, um fein Werk der Sicherung und des Aufbaues zu schützen. Er erwartet vertrauensvoll, daß du ihm am* 29. März deine Stimme gibst. Zeige dich des Vertrauens würdig. Franz Lehnhoff.

WPD. In dem Geschäftsbericht des größten Un­ternehmens der deutschen Montanindustrie heißt es u. a.:Kennzeichnend für den Verlauf der Berichtszeit (Geschäftsjahr 1934/35) war eine all­gemeine Zunahme von Erzeugung uni)

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach.

mittag geschlossen.

Beschäftigung, wenn , .

verlangsamt hat. Die Rohstahlerzeugung auf unseren Werken ist um ein Viertel, die Roh- , eisenproduktion um etwa 37 v. H. gestiegen. Diese Entwicklung auf der Eisenseite kam auch un­seren Bergbaubetrieben zugute, bei denen im glei­chen Zeitraum eine Zunahme der Kohlenförderung um 12 v. H. zu verzeichnen war. Wie eine sorg­fältige Aufgliederung der Erzeugungsziffern der einzelnen Sorten und eine genaue Marktunter­suchung erkennen lassen, ist dieser fast ununter- e brochene, gleichmäßige Anstieg keineswegs nur auf die öffentlichen Aufträge zurückzuführen. Vielmehr ist festzustellen, daß die hauptsächlich von der staat­lichen Arbeitsbeschaffung ausgehende Anregung sich auf den verschiedensten Wegen über die Bauwirtschaft, zahlreiche Zweige der eisenverarbei- tenden Industrie, den Lagerhandel usw. allmäh­lich weiterhin a u s b r e i t e t e und zu einer allgemeinen Bedarfs st eigerung führte. Im neuen Geschäftsjahr waren Bestellungseingang und Abrufstätigkeit bis in die letzte Zeit hinein lebhaft. Bei gegenüber dem Durchschnitt des Vor­jahres um etwa ein Drittel erhöhten Auftragsbeständen sind unsere Werke mit Arbeit auch für die nächsten Monate im allgemeinen

turgemäß in den Gebieten angesetzt, die bisher dfs Oed- und Brachland galten und wo wirklich noch nennenswerte Erfolge zu erzielen sind. In den an­deren Gebieten arbeitet er hauptsächlich an der Verbesserung des Vorhandenen. In» folgedessen findet man ihn und seine Läger heute besonders dicht in Ostpreußen (Großer Moßbruch und Rogathaffkampen), im Ostpommerschen Grenz» gürtel, auf Usedom und Wollin, an der Nordsee­küste bei Marne und am Hindenburgdamm, int Havel- und Rhinluch, im Riesen- und Jsergebirge, im Flußgebiet der Weißen Elster in der Provinz Sachsen, im Emsland, im Hunsrück, auf der Eifel, in der Rhön und im Jlmgau in Bayern. Wer sich in seinen nächsten Ferien einmal einen persönlichen Einblick in das werdende Menschentum des Arbeits­dienstes verschaffen will, verlege seine Wanderung in eines dieser Gebiete.

Er fürchte nicht, daß er selbst bei dem Tempo, das der Arbeitsdienst in seinen Arbeiten vorgeleyt hat, zu spät kommen werde. Noch ist, wie die Reichsleitung des Arbeitsdienstes auf Grund Ge­nauer Untersuchungen festgestellt hat, auf Jahr­zehnte hinaus Arbeitsmöglichkeit dieser Art gewähr­leistet. Denn allein durch Neulandgewi n- nung i st unser Bauernland in Deutsch­land u m °a n n ä h e r n d drei Millionen Hektar zu vergrößern. Durch Entwässe­rungsarbeiten, Hochwasser-Schutzmaßnahmen und dergleichen ist eine weitere Ertragssteigerung mög­lich. Das alles zusammen wird uns einstmals einen Ernteertrag neu zu dem alten hinzufügen, der so groß ist, als wenn er auf Gebieten von der Größe Bayerns und Württembergs zusammen erzielt worden wäre. _

Es ist ein reicher Segen, den das Dritte Reich durch seine selbstlose Arbeit an den jungen Men­schen vom Boden zurückoergütet erhält.

Allgemeine Bedarfssteigerung.

Arbeit am deutschen Menschen

Von unserem Sonderberichterstatter.

dieser Reise zum ersten Mal begegnet. Da fuhren sie mit dem jungen Bauernsiedler zusammen Sand und Kies für die Tenne heran, und neben den Loren einherschreitend, sangen sie in den kalten Wind hinein ein lustiges Lied. Im Emsland- M o o r traf ich sie wieder, in kleinen Trupps und in großen Gruppen, straßenbauend und wegeebnend und singend den Fremdling begrüßend. Vor einer hellen schmucken Holzbaracke an einem Waldrand stieß ich abends auf sie, in weitem Rund um eine Ziehharmonika aufgebaut, und die Lieder klangen noch einmal so gut. Ueberall eigentlich in Deutsch­land, wohin ich auch zurückdenke, habe ich sie auf dieser Reise gesehen, und immer klangen bei diesen ungesuchten Zusammentreffen Lieder auf. Ich habe sie nie anders als lustig und fröhlig gesehen, diese jungen Männer vom A r - b e i t 5 b i e n ft, ob sie werktags im Drillichzeug ihrer Arbeit nachgingen oder ob sie Sonntags in Ausgehuniform auf den Promenaden der kleinen Orte in der Nähe ihrer Lager herumspazierten.

Viele Länder der Welt haben in den letzten drei Jahren einen Arbeitsdienst für ihre jungen Leute eingeführt, aber in allen Ländern hat das deut­sche Beispiel den Anstoß und die Richtung ge­geben. Denn alle Länder, die unter Weltwirtschafts­krise und Arbeitslosigkeit zu leiden hatten, fanden auch wenn sie ohnehin schon eine Wehrpflicht kannten daß es nichts Besseres für die jungen Menschen und für das Land gab als einen so ober so gearteten Arbeitsdienst. In ben Vereinigten Staaten von Amerika ist es gerabe ber Präsident Franklin D. Roosevelt, ber das Arbeitslager als Schule für Manneszucht und als Hilfsorgani­sation für die Landgewinnung und Kultivierung besonders in sein Herz geschlossen hat und immer wieder den Geldbeutel Onkel Sams öffnet, wenn neue Mittel dafür benötigt werden. Nicht immer so klar wie in Deutschland, aber dem Sinne nach doch eigentlich überall erkannt, steht über der gan­zen Arbeitsdienst-Idee in der Welt der Leitspruch: Arbeit am Boden und Arbeit am Men­schen.

VIII.

Aus deutscher Landschaft nicht mehrwegzudenken.

Im Adoli-Hitler-Koog bin ich ihnen

da heranwachsen, dann begreift man eigentlich nicht, daß vor der Machtübernahme niemand den Mut gehabt hat, das Problem so anzupacken. Dann begreift man nicht, daß verantwortliche Staatslenker Jahrgänge und Jahrgänge lieber auf die Stempel st eilen schickten und sie hinterher der Verwahrlosung überließen, als daß sie einmal mit kühnem Griff Neues schufen. Der kühne Griff blieb dem Nationalsozialismus auch hier Vorbehal­ten und er ist es denn auch, der den Dank davon in einer neuen Jungmänner-Genera- t i o n erhält. Aber die Arbeit am Menschen läßt sich ja nicht wägen und in Statistiken bringen, wenn es nicht gerade Gesundheits-Statistiken sein sollen. Von ihren Ergebnissen muß man sich drau­ßen in der freien Natur überzeugen, diese Resultate erkennt man am besten, wenn man sich einmal in den Kreis der Arbeitsmänner begibt. Die anderen Ergebnisse, die der Arbeit am Boden, lassen sich genau zahlenmäßig und inhaltsmäßig erfassen. Und weil es nicht jedermanns Sache ist, weil nicht jeder­mann Gelegenheit hat, ein Arbeitslager zu studie­ren, feien die Ergebnisse der Arbeit am Boden hier .an die Stelle der Ergebnisse der Arbeit am Menschen gesetzt. Wobei wohl als selbstverständlich voraus- geschickt werden kann, daß Ergebnisse der Arbeit am Boden nur dann wirklich hervorragend und be­deutend sein können, wenn die Menschen, denen diese Ergebnisse zu danken sind, entsprechendes For­mat erhalten haben.

Im Mai 19 3 3, drei Monate nach der Macht­ergreifung, wurden die ersten Führerschulen für den Arbeitsdienst eingerichtet, denn da der Ar­beitsdienst etwas grundsätzliches Neues werden sollte, mußte am Anfang seines Weges natürlich die Schu­lung und Ausbildung der für die Lösung der ge­stellten Aufgaben Arbeit am deutschen Boden und Arbeit am deutschen Menschen verantwort­lichen Führer stehen. Erst wenn das Führerkorps stand und Gewähr für eine einheitliche Handha­bung des Arbeitsdienstes gegeben war, konnte die eigentliche Aufgabe in Angriff genommen werden. Durch diese Führerschulen sind bis heute 2 0 0 0 0 Arbeitsführer hindurchgegangen, und jedes halbe Jahr sieht jetzt 200 000 junge Menschen sich nach ihrem Vorbild richten, sich ihre innere und äußere Haltung zu eigen zu machen suchen.

Ein neues Saarland wird gewonnen.

Es wird manchem Deutschen beim ersten Hören nicht eingehen wollen, aber es ist trotzdem so: Bis­her allein hat die Arbeit des Arbeitsdienstes den Er­trag des deutschen Bodens schon so gesteigert, als wenn nochmals ein neues Saaraebiet,

zugefügt worden wäre. Um 20 Millionen Mark war die Ernte im Jahre 1933 schon großer, als sie ohne Arbeitsdienst gewesen wäre. Seitdem sind diese 20 Millionen Mark gehalten und im Jahre 1935 a u f 50 Millionen RM. g e st e i - gert worden. Das aber entspricht dem Ertrag eines Landes von rund 150 000 Hektar und so groß ist genau das Saargebiet. Oder anders ausgedrückt: Der Nahrungsbedarf einer Stadt von 300 000 Ein­wohnern kann, das ganze Jahr hindurch, aus den Landgebieten gedeckt werden, die der Arbeitsdienst erschlossen ober verbessert hat. 300 000 Einwohner aber haben Städte wie Magdeburg, Bremen, Kö­nigsberg ober Bochum. In jeoem ber breißig Gaue, bie ber Arbeitsbienst zugewiesen erhalten hat, ist in ben brei Jahren eine reine Nutzfläche neu entstan­den, die, zusammengelegt, sieben Kilometer lang und sieben Kilometer breit wäre.

Natürlich ist nicht alles Land, das der Arbeits­dienst nutzbar gemacht hat, Acker- oder Gartenland, und natürlich sind nicht alle Arbeiten, die der Ar­beitsdienst unternimmt, Kultivierungsarbeiten. Die sogenannten Landeskultur-Arbeiten stehen nur mit siebzig Prozent in seinem Arbeits­plan, und davon gehen noch wieder 15 Prozent für den Bau von Wirtschaftswegen, den wichtigsten Hilfsarbeiten für die Erschließung eines Gebietes, ab. Von den restlichen dreißig Prozent entfällt die Hälfte auf Forstarbeiten und die andere Hälfte auf Bauern- und Stadtsiedlungen und auf Arbeiten von kultureller Bedeutung wie Bau von Thing- ftätten ober Freilegung von vorgeschichtlichen Fun- ben. Die Arbeit ist eben vielseitig unb wirb in An­griff genommen nach bem Grabe ber Dringlichkeit.

Wie vielseitig sie ist, erkenne man an folgenber Aufstellung: Mit bem Arbeitsaufwanb für Lan- beskultur-Arbeiten würbe ber Ausbau von runb 10 000 Kilometer Flüsse unb Bäche geleistet. Auf biese Strecke hin, bie ein Viertel des Erd­umfangs am Aequator beträgt, wurden die Wasserverhältnisse reguliert. 8500 Kilometer Wirt­schaftswege unb 9000 Kilometer Holzabfuhrwege würben neu geschaffen; bie Bewirtschaftung von entsprechet mel Bauernlanb unb bie Ausnutzung großer bisher unzugänglicher Walbgebiete würbe badurch erleichtert bzw. überhaupt erst ermöglicht. 200000 Hektar Landstriche wurden durch Binnen­entwässerung und 50 000 Hektar durch Boden­arbeiten wie Rodung, Planierung oder Kultivierung für die Bewirtschaftung nutzbar gemacht, unb runb 135 000 Hektar Waldboden würben burch A u f f o r- stung ertragsfähig gemacht ober burch Arbeiten verschiebenster Art im Ertrag gesteigert. Das ist ber stolze unb begeisternde Abschluß am Ende des drit­ten und bei Beginn des vierten Jahres national­sozialistischen Arbeitsdienstes.

Gleichmäßig über dreißig Gaue verteilt, leistet der Arbeitsdienst seinen Beitrag zur Ehre und Größe Deutschlands. Besonders stark aber ist er na-

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