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Schmidt, bei Einbruch 45 Minuten egelflug -

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A-fUaffe

eine kombinierte Mannschaft Watzenborn-Steinberg durch-

Spvgg. 1926 Leihgestern:

Vor einer ansehnlichen Zuschauermenge

Reitz Textor

K.

rekord aufstellte, ging einige Minuten später m der Nähe des Dorfes Lieblos nieder. Auch die drei übrigen Segelflieger Reukauf (Hannover), Sorger (Essen) und Döbler (Nürnberg), die sich bei der Fest­stellung des neuen Rekords von Schmidt noch in der Luft befanden, landeten etwa zur selben Zeit wie Schmidt in den Tälern der Wasserkuppe.

sich vorgenannte Mannschaften gegenüber, als Schiedsrichter Zitzer beginnen ließ. Leihgestern spielte in der ersten Halbzeit etwas zerfahren. Aus­schlaggebend hierfür mag wohl sein, weil die Mannschaftsaufstellung in der ersten Hälfte nicht glücklich war. Auch einige Tore konnten durch größere Entschlossenheit des einheimischen Hüters verhindert werden.

Kurz nach Beginn sah man schon die Friedberger Schule von den Gästen, die ein wahres Lehrspiel verführten. Nachdem Friedberg in gleichen Abstän­den fünf Tore geschossen hatte, ging es in die Pause. Nach der Pause erschien die Leihgesterner Mann­schaft in ihrer alten Aufstellung und schon mußte der öfters in der Liga spielende Dechent zwei Schüsse von Funk aus dem Netze holen. Nachdem dann noch Friedberg ebenfalls zwei Tore geschossen hatte, war das Spiel beendet.

Hervorzuheben war die Fairneß der 22 Spieler. Während dem ganzen Spiel gab es nicht einen

Am 11. Wettbewerbslage der17. Rhön" lösten mehrere größere Streckenflüge die viel­stündigen Dauerflüge des Vortages ab, Strecken­flugleistungen, die in Anbetracht der schwachen Auf­winde als hervorragend anzusprechen sind. Bereits um 9 Uhr morgens setzte der Wettbewerbsbetrieb ein. Wiederum starteten zahlreiche Piloten mit der Absicht, sich durch Dauerflüge Punktgewinne zu verschaffen. Doch scheiterten alle diese Versuche, und sämtliche Wettbewerbsteilnehmer mußten wieder niedergehen.

Dafür brachten dann die Mittagsstunden eine günstige Thermik-Entwicklung, die es zahlreichen Piloten ermöglichte, durch große Höhengewinne Ueberlandflüge durchzuführen. Auch Zielslüge wur­den angemeldet, konnten aber nicht alle nennungs­gemäß ausgeführt werden. So mußten Hanna Reitsch, Hakenjos und Spaethe bereits südöstlich von Hammelburg landen, nachdem sie vorher Würzburg als Ziel angegeben hatten. Diese Leistung glückte aber dem neuen Inhaber des Rhön-Dauer- jegelflugrekords, Kurt Schmidt, der vorschrifts­mäßig auf dem Flugplatz Giebelstadt bei Würzburg nach einem Fluge von 94 Kilometer landete. Heiderich-Düsseldorf wartete mit einer vorzüglichen Leistung auf, indem er in der Nähe von Darmstadt, und zwar in Ober-Roden, niederging (98 Kilometer Luftlinie). Er hatte als Ziel Darmstadt angegeben und blieb damit im Sek­tor, so daß dieser Flug voll gewertet wird. Döbler- Nürnberg erreichte Hammelburg, Ahrens-Aachen landete in Radmühl in Bayern und Büchner-Stutt­gart in Würzburg. Die Bestleistung des Tages vollbrachte Bräutigam-Dresden, der

Das Wimmer der Spielvereinigung 1926 Leihgestern

Ebner

Fedler Müller

Abgesagt wurde die Radfernfahrt Berlin- Paris, da Frankreich zur Zeit der Durchführung (21. bis 27. September) keine erstklassigen Fahrer stellen kann.

Die DKW.-Mannschaft beendete auch die letzte Etappe der 8. Internationalen Alpenfahrt, die die 64 Teilnehmer über 400 Kilometer von Basel nach Interlaken führte und wiederum keine Schwie­rigkeiten bot, strafpunktfrei. Das Ergebnis dieses Wettbewerbs wird nach der Schlußprüfung der Wagen am Donnerstag bekanntgegeben.

Kunst und Wissenschaft.

Felix v. Weingartner als Direktor der Wiener Staatsoper zurückgetreten.

Felix v. Weingartner ist von seinem Posten als Direktor der Staatsoper zurückgetreten. Auf Ersuchen des Ministers wird Dr. von Wein­gartner an dem Institut als Gastdirigent tätig sein. Anläßlich seines Rücktrittes wurde ihm in Würdigung seiner Verdienste der Titel Gene­ralmusikdirektor verliehen. Der Unter rid)ts=> Minister hat den Direktor Dr. Erwin Berber mit der alleinigen Führung der Staatsoper betraut.

Benno v. Arent Reichsbühnenbildner.

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda hat dem Bühnenbildner Benno von Arent im Anschluß an den ihm bereits am 15. Ja­nuar 1936 erteilten Auftrag, das deutsche Bühnenbildwesen einheitlich auszu- richten, nunmehr die BezeichnungReichs­bühnenbildner" verliehen.

*

Der Münchener Segelflieger Kurt der am Dienstagabend um 19.47 Uhr der Dunkelheit mit 13 Stunden und einen neuen Rhön - Dauers

des FC. Teutonia _ v

setzen. Steinberg, 1846 Gießen I standen schon vor Beginn der Pokalspiele als Gegner fest. Butzbach II, Lich und Hungen meldeten aber noch in der Klasse nach, so daß die Mittagspause wegfallen mußte. Auch hier konnte Steinberg im Endspiel Lich schla­gen und als Pokalsieger den Platz verlassen.

Laux G.

Weber

Tv.1846 in den Jaustbaü-Gaugruppenspielen

Enttäuschte Meisterschastshoffnungen.

Q.jL'fport

Sirerkenstlig-Tag bei her17. Mn

Am Nachmittag fand nun das Werbespiel zwischen

VfB. Friedberg Ligareserve

gegen Spielvereinigung 1926 Leihgestern

statt, das die Friedberger mit 7:2 für sich ent­scheiden konnten. Die beiden Mannschaften standen:

VfB. Friedberg:

Dechent

Volp Sauer

wigshafen, das eine sehr ausgeglichene Mannschaft stellt, wie zu erwarten gegen Köln-Sürth gewann, war der Punktgleichstand der Mannschaften erreicht.

Das Los ergab als Vorentscheidung die Paarung Gießen Ludwigshafen. Jede der beiden Mannschaften wußte, daß nach dem bisherigen zu urteilen, der Sieger auch den Gesamtsieg er­ringen werde. Die erste Halbzeit war wiederum klar für Gießen, das einen Vorsprung von drei Punkten herausspielt und ihn nach der Pause noch vergrößern konnte. Kaum jemand gab dem Vertreter von Südwest eine Chance, noch gleich­zuziehen, um so überraschender kam dann der Um­schwung. Einen Augenblick ließ die Aufmerksamkeit des Führenden nach, und im Nu hatte Ludwigs­hafen gleichgezogen und sogar einen kleinen Vor­teil errungen, den es bei der anhaltenden leichten Zerfahrenheit im Gießener Zusammenspiel noch auf 24:32 beim Schlußpfiff vergrößern konnte. Er­wartungsgemäß siegte dann Ludwigshafen auch über Köln-Sürth und erreichte damit die Meister­schaftsendrunde.

Für die Gießener Mannschaft ist der Ausgang insofern recht schmerzlich, als sie den Sieger schon geschlagen hatte, und das erste Spiel durch die Ent­scheidung des Schiedsrichters einen nicht ganz ein­wandfreien Verlauf nahm. Allerdings war auch nicht zu verkennen, daß trotz guter Einzelleistungen aller das Zusammenspiel kritischen Augenblicken nicht immer standhielt, und darauf war die Nie­derlage zurückzuführen, die freilich dadurch so bit­ter wurde, weil der Sieg in so greifbarer Nähe

Aus Anlaß des zehnjährigen Bestehens der Spiel- vereinigyng 1926 Leihgestern fand am Sonntag aus dem Platze in der Rindsmühle ein großes Blitz­turnier statt. Schon.kurz nach 8 Uhr begann die

Jugendklasse

mit ihren Spielen, wo man die Jugend des VfB.-R. Gießen als Sieger sah. VfB.-R. Gießen spielte zu­erst gegen Allendorf und gewann 2:1. Ihr Gegner, die Spieloereinigung 1926 Leihgestern, gewann im ersten Spiel gegen Alten-Buseck 2:0 und im zweiten Spiel gegen Steinbach 4:0. Da VfB.-R. Gießen das Freilos gezogen hatte, spielten diese Mannschaften gegeneinander zur Feststellung des Pokalsiegers, das VfB.-R. Gießen nach dreimaliger Verlängerung mit 1:0 gewinnen konnte. In der

Wie erwartet, kamen bei diesen Gaugruppen­spielen mit Köln-Sürth, Ludwigshafen und Gießen drei gleichwertige Gaumeister zusammen. Gießen trat in der vorgesehenen Aufstellung Grünig, Rie­xinger, Pfeffer, Königer, Loh an. Als erstes Spiel stieg die Begegnung Köln-Sürth Gießen. Gießen hatte zunächst Mühe, die für solche Spiele notwendige Sicherheit zu finden. Zudem erschwerte der Gegenwind erheblich ihr Spiel, der den Bällen des Gegners außerordentliche Durchschlags­kraft verlieh. 6:1, 18:9 waren Zwischenergebnisse aus der ersten Halbzeit, die dann mit 19:13 für Sürth endete. In der zweiten Spielhälfte wandte sich langsam das Blatt, in einem aufregenden Kampf wurde Punkt für Punkt aufgeholt, 25:25 zog Gießen gleich. Da warf eine krasse Fehlent­scheidung des Schiedsrichters, die auch von den Zu­schauern unwillig vermerkt wurde, die Gießener wieder um zwei Punkte zurück, und alle An­strengungen, diesen Rückstand aufzuholen, scheiter­ten nun an dem höchst achtsamen und vorsichtigen Spiel der Sürther, die sich nur über die Zeit ret­ten wollen. In dem Bemühen, mit aller Gewalt gleichzukommen, wurden noch ein paar Bälle ver­schlagen, so daß das Spiel mit 28:32 an Sürth ging. Es sollte, wie sich dann im nächsten Spiel erwies, Gießen um den Gesamtsieg bringen.

Gegen den Gau S ü d w e st führt Gießen schon in der ersten Halbzeit knapp und vermochte nach dem Wechsel seinen Vorsprung zu vergrößern, der zeitweilig 7 Punkte betrug. Doch kamen gegen Ende die Ludwigshafener wieder etwas auf, ohne jedoch die Entscheidung noch ändern zu können. 28:31 behielt Gießen die Oberhand. Als dann Lud-

Oberländer

Mase Schwarz

Väth Sauber

Gremm

Laux

einzigen S t r a f st o ß. Der Schiedsrichter hatte ein sehr leichtes Amt.

SportamtKraft durch Freude".

Heute folgende Kurse:

Leichtathletik, Frauen und Männer. Von 19 bis 20.30 Uhr, Universitätssportplatz am Kugelberg.

Fröhl. Gymnastik u. Spiele, Frauen. Von 20 bis 21 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26. Don 21 bis 22 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26.

Kindergymnastik!

Für die in der nächsten Woche beginnende Kindergymnastik werden noch Neuanmeldungen auf der Geschäftsstelle, Schanzenstraße 18, angenom­men. Der Kursus läuft Dienstags von 16 big 17 Uhr in der Frankfurter Straße 60, Gartenhaus. Alle Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren können daran teilnehmen. Die Kosten betragen 20 Pf. für die Uebungsstunde.

Kurze Sportnotizen.

Die indifchenOlympia-Hockeyfieger spielten am Mittwoch in Berlin gegen eine dran- dcnburgische Auswahlelf und mußten sich über» rafchenberweise mit einem 3:3-Unentschieden begnü­gen, nachdem die Berliner bei der Pause noch mit 1:0 führten.

Erfolgreicher waren die Olympia-Hockeyer aus Afghanistan, die in Erfurt den dortigen SC. sicher mit 3:0 (2:0) besiegen konnten.

Deutschlands Turner haben eine Ein- ladung nach Tokio zu einem Länderkampf gegen Japan erhalten. Eine Entscheidung über die An­nahme der Einladung ist noch nicht erfolgt.

M i t der neuen Handball-Ehren­nadel wurden Dr. Ritter von Halt, die 22 deut­schen Olympia-Handballer und Trainer Kaundynia

B-fUaffe

konnte sich eine kombinierte Mannschaft des FC. Teutonia Watzenborn-Steinberg durchsetzen und den Pokal mit nach Hause nehmen. Die Butzbacher, die in dieser Klasse den schönsten Fußball zeigten, konn­ten sich mit ihrer feinen und technischen Spielweise nicht durchsetzen. Auch Lich und Hungen, ebenso Steinbach und 1846 Gießen II konnten für die Steinberger kaum gefährlich werden. Im entschei- Steinberg Steinbach schlagen.

bis in die Nähe von Heilbronn flog und nach 137 Kilometer Luftlinie bei Möckmühl landete. In Kitzin- gen am Main ging der Lufthansa-Pilot He l m nie­der, während die beiden mit ihm im Kettenflug gestarteten Wettbewerbsteilnehmer Riedel und Kraft bis nach Herbolzheim (108 Kilometer) kamen.

Die Wertung hat sich durch den gestrigen Flugtag nicht unwesentlich verschoben, denn Kurt Schmidt (München) steht mit 868,5 Punkten an der Spitze, gefolgt von Spaethe (Chemnitz) mit 646,23 Punkten, Steinig (Breslau) mit 638,5, Helm (Lufthansa) 631,35, Hakenjos 524, Hanna Reitsch 520 und Peter Riedel mit 476 Punkten.

In der Wertung nach Landesgruppen führt Schlesien mit 487,92 Punkten. Es folgen Mün­chen mit 482,50, Württemberg mit 397,35, Reichs­gruppe Lufthansa mit 369,12 und Landesgruppe Dresden mit 222 Punkten.

Am Donnerstg findet auf der Wasserkuppe in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste die Einweihung des neuen Groenhoff-Hauses statt.

Tanzschule Büulke ^rnru?38S5

Willy Reichert

MIMMM

Gewlnnauszug

von Margarete Bote

Programm u.ZI VARIETE-PARODIE

Ohne Gewähr

Nachdruck verboten

62 Seiten. Kartoniert RM..90

DER VORVERKAUF HAT BEGONNENI

16. Ziehungstag

26. August 1936

Numerierte Plätze: RM. 0.60, 0.80, 1., Nichtnumeriert: RM. 0.40

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Betr.: Aufhebung der Bau- und Straßenfluchtlinie"

und Erlaß einer Ortsbausatzung hierzu.

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Hofsallee, der Erweiterung des dort bestehenden Be- bauungsplanes vom 8. 7.1907 und dem Erlaß einer Ortsbausatzung zugestimmt. 5273C

Der Plan sowie die Ortsbausatzung liegen in der Zeit vom 1. bis 15. September 1936 beim Städtischen Hoch- und Tiefbauamt, Asterweg 9, während der üblichen Dienststunden zur Einsicht offen. Einwen­dungen gegen den Plan oder die Ortsbausatzung sind beim Städtischen Hochbauamt innerhalb der Ossen- legungsfrist schriftlich oder zu Protokoll vorzu- bringen.

Gießen, den 25. August 1936.

3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 RM gezogen

Die Ratsherren der Stadt Gießen haben in der Sitzung vom 10. August 1936 die Aufhebung der Straßen- und Baufluchtlinien in der oberen Fried-

Gloria-Palast

Heute Donnerstag letzter Tag:

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mit John Barrymore, Joa Crawford Wallace Beery Vorher: Beiprogramm und Ton-Woche Tägl.: 4, 6, 8.30, Sonntags 3,5.30, 8.30 Uhr.

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