reich erschienenen Gäste willkommen, unter denen
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in der frischen Luft und bei dieser gesunden Lebens-
Wirtschaft
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. HL
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Frankfurt a. M.
Berlin
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31,17 10,27
2,488
Im Verlaufe unterlagen die Kurse am Aktienmarkt einigen Schwankungen, wobei größere Veränderungen nicht eintraten. IG. Farben lebhafter mit 164,50 bis 164 bis 164,50, weiter fest Lahmeyer mit 145,50 nach 144, auch Muag plus 1 d. H. mit 121. Bei Montanaktien betrugen die Veränderungen etwa 0,25 bis 0,50 v. S). Zellstoffaktien kamen bis 1,50 o. 5). höher zur Notiz, ferner Klöckner mit 115,50 (113,75), Accumulatoren mit 201 (200), dagegen RWE. 133 (133,50). Am Kassamarkt wurden Hartmann & Braun der gestrigen Taxe entsprechend mit 92,50 (89) wieder notiert.
Im Freiverkehr nannte man Adlerwerke mit 115, Wayß & Freytag mit 121, Pokorny mit 111, Growag mit 83 und Dyckerhoff mit 134. — Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.
Abendbörse etwas schwächer.
Die Abendbörse war nach stillem, aber eher freundlichem Beginn im Verlaufe überwiegend etwas schwächer. Der Rückgang der Farben-Aktie auf 163,25 nach anfangs 164,50 (164,25) infolge einigen Kundschaftsangebots veranlaßte zur Zurückhaltung, zumal auch auf anderen Gebieten kleine Vorkäufe vorlagen, die nur zögernd und bei weichenden Kursen ausgenommen wurden. Gegen den Berliner Schluß ergaben sich überwiegend Rückgänge von 0,25 bis 0,75 v. H., Südd. Zucker minus 1 v. S). auf 211,50. Dagegen wurden Conti Gummi 1,13 v. H. höher gefragt mit 177,50. Der Rentenmarkt lag ruhig. Don Auslandrenten bröckelten 4proz. Steg. Prior, von 1883 auf 11,60 (11,75) ab, während Öefterr. Silberrente noch leicht anzogen auf 3,07 (3).
U. a. notierten: 6proz. IG.-Farben 127, 4,20proz. Öefterr. Silber-Rente 3,07, - 4proz. Öefterr. Juli- Rente 1,85, 4proz. Ungarn Kronen 2,25, 4proz. Steg-Prior, von 1883 11,60, 4proz. Rumänen 5,40, 5proz. äußere Gold-Mexikaner 13,65, Adca 85,25,
29 3,075 8,9 8,13 8,3
13,65
öuenos UUiv 18rüffel .... iRio de Jan. Sofia .....
Kopenhagen Danzig .... London.... HelstngsorS. Paris .....
Holland ... ■halfen .... Japan .....
Jugoslawien Oslo.....
Wien......
Lissabon ... Stockholm.. Schweiz ... Spanien... Prag......
Budapest .. -Jleugod ...
2,8
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3
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13,65
HI-Zeltlager-Feierabend.
Ergebnis einer Rundfahrt durch die Sommerlager der Hitler-Jugend.
106,4
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I -I
I 2121
res Gaues führte.
Gebietsführer B r a n d t^hieß im Zeltlager des
127,5 144
156 I
0,699
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81,23
31,23
10,29
2,492
Banknoten.
NSG. Am Mittwoch fand die zweite Zeltlagerrundfahrt statt, die aus Einladung der Gebiets- führung Hessen-Nassau der Hitler-Jugend Persönlichkeiten des Gaues, der Parteigliederungen, der Staatsbehörden durch einige der 22 Zeltlager unse-
4% Oesterreichtsche Goldrente... 4,20% Lesterretchische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4' ,% desgl. von 1913..........
5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie ......................
weife erkranken? Die Waschanlagen und andere hygienische Einrichtungen wurden gebührend bewundert, genau so wie Feierstätte und der Lagerturm, der das Zeltlager abschließt.
Den Gästen kam hier so recht der Sozialismus wie auch der gesundheitliche Zweck des Lagers zum Bewußtsein, und aus den Antworten, die die Jungens den Gästen auf ihre vielen Fragen gaben, klang immer nur das Bedauern, leider nur so kurze Zeit in dieser herrlichen Kameradschaft leben zu dürfen.
Wenige Minuten später war dann die Wagenkolonne wieder unterwegs zum Lager des Jungbannes 115 bei Sßeiter ft ab t. Hier waren die Pimpfe gerade beim Efsenempfang angetreten und klapperten mit ihren Kochgeschirren. Die Gäste ließen es sich nicht nehmen, den „Lagerfraß" zusammen mit den Pimpfen einzunehmen, der ihnen in der frischen Waldluft und bei den begeisterten Jungen doppelt gut schmeckte.
Die Schatten wurden schon länger, als das Lager des Jungbannes 287 bei Urberach erreicht wurde. Der Lagerleiter hatte feine 300 Pimpfe, die im Geländedisnft beschäftigt waren, schnell zusam- mengetrommelt, und im Sitzring schmetterten sie nun ein Lied nach dem anderen zu Ehren des hohen Besuches.
Noch einige Wochen und die Zeltlagerzeit geht ihrem Ende zu. Bis dahin aber haben 70 000 Jungen des Gebietes Hessen-Nassau frohe Tage unter den Kameraden verbracht. Tage anstrengenden und begeisterten Dienstes, aber erlebnisreich und vielgestaltig. Sie kehren in den Alltag zurück, gereifter, selbstbewußter und härter, als Kerle, wie sie das deutsche Volk braucht.
ftifute haben oft keine Fenster. Aber ein F a b r \ t - und Bürohaus ohne Fenster dürfte eine Neuerung — und noch dazu eine amerikanische — fein. Ausgerechnet eine Schokoladenfabrik ist zum Versuchskaninchen geworden. Man sieht nur einen dreigeschossigen, unschönen Steinklotz und wird von Mitleid erfüllt bei dem Gedanken, daß hier, vom Tageslicht abgesperrt, Menschen ihrem Brot nachgehen müssen. Aber das kümmert den Erbauer nicht. Er will glauben machen, daß in einem stets gleichmäßig beleuchteten und belüfteten Gebäude der an der Maschine und der im Büro beschäftigte Mensch „mehr" leistet. Außerdem sollen die fehlenden Fenster 25 v. H. Heizungskosten ersparen. Immerhin ist es nicht uninteressant, festzustellen, daß das fensterlose Febrikgebäude teurer als ein oernünfttges helles Werkgebäude geworden ist. Die Mehrkosten sollen aber durch Mehrarbeit wieder eingebracht werden. Armes Amerika!
lische Schriftstellerin Bothamley und einige indische Damen und Herren bemerkten, die sich auf Veranlassung der ebenfalls an der Fahrt teilnehmenden Gräfin Sierstorffs von der Elt- viller Aue angeschlossen hatten.
Das Lager, das eingehend besichtigt, geknipst und gefilmt wurde, bot das gewohnte Bild. „Auf Wache nichts Neues", hieß es am Lagertor, und der Lagerleiter meldete: „Belegschaft beim Dienst". Hier übte ein Zug neue Lieder, ein zweiter war im Gelände beschäftigt, ein anderer beim Training für das Jungoolk-Leistungsabzeichen, drüben sah man Pimpfe beim Boxkampf; hier warfen sie den Bambusspeer. Die Zelte waren hochgeknöpft, drinnen lagen am Rande die Tornister. An der Lagerküche stiegen blaue Dampfwolken in den Himmel. Beschäftigungslos waren — ein gutes Zeichen — die Feldschere im Sanitätsraum. Wer will wohl auch hier draußen
Mein-Mainische Börse.
rNillagsbörse fest.
Frankfurt a. M., 26. Aug. Die Börse lag am Aktienmarkt weiter fest. Das Geschäft hatte keinen allzu großen Umfang, da der Auftragseingang aus dem Publikum verhältnismäßig gering war. Auch die Kurserhöhungen waren bescheidener als gestern, immerhin traten durckschnitt- liche Gewinne von 1 v. H. ein. Bevorzugt schienen heute IG. Farben, die mit 162,25 (161,50) eröffneten und bald auf 164 anzogen. Montanwerte lagen etwas ruhiger, Verein. Stahl 109,25 (108,50), Mannesmann leicht schwankend mit 110 bis 109,90 bis 110,50 (109,50), Hoesch 111,25 (110), dagegen Buderus 0,65 o. H. leichter. Don Elektroaktien lagen AEG. mit 37,75 bis 38 (37,25) auf die Bezugsrechtsnotierung etwas lebhafter, fest Lahmeyer mit 144 (140,50), Siemens, Mainkraft, Geffürel und Betula zogen je 0,50 v. H. an. Chade A bis C 393 (389). Maschinen- und Motorenwerte erhöhten sich um 0,25 bis 0,50 v. H., Moenus um 1,25 v. H. Westdeutsche Kaufhof etwas lebhafter mit 55 bis 55,40 (54). Im einzelnen eröffneten Reichsbank 0,75 v. H., Holzmann, Rheinmetall, Kunstseide AKU. je 0,50 v. H., Südd. Zucker 1 v. H. höher. Deutsche Erdöl zunächst 129 (129,50), später 129,75. Nach den ersten Notierungen ergaben sich bei leichter Geschäftsbelebung weitere Besserungen von etwa 0,50 v. H.
Am Rentenmarkt war die Haltung bei voll behaupteten Kursen freundlich. Altbesitz etwa 112,90 bis 113 (112,75). Kommunal - Umschuldung (88), Zinsvergütungsscheine (93,10) und späte Schuldbuchforderungen (98) lagen unverändert. Zertif. Preußen-Bonds nannte man mit 68 bis 68,25, ferner 3 v. H. Steg-Prior, von 1895 mit 4,25 bis 4,35 (4,15).
Buderus ........ <
Deutsche Erdöl .............. 4
Harpener................. 2¥a
Hoefch Eisen—Köln-Neuessen .. 8
Ilse Bergbau ............... 6
Ilse Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerke ...............8
Mannesmann-Röhre» ........8
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Reichsinstitut
für Lebensmittelfrischhaltung.
Dom Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft wurde in Karlsruhe ein Reichsinstitut für Lebensmittelfrischhaltung errichtet. Diese Schöpfung stellt eine wichtige Forschungsstelle für die Erlangung der Nahrungsmittelfreiheit Deutschlands dar. Denn wenn unsere Aecker und Gärten ihre Ertrage mehr und mehr steigern, so wäre ihr Erfolg vermindert, wenn es nicht gelänge, die über den augenblicklichen Bedarf hinaus anfallenden Mengen an Dbft, Fleisch, Gemüse usw. so lange frisch zu halten, bis der Verbraucher sie benötigt. Das wichtigste Mittel zur Frischerhaltung von Nahrungsmitteln ist die Kühlung. Darum gehört auch die Untersuchung der Einwirkung von Kaltlagerung auf Fleisch, Butter und dergleichen zu den wichtigen Aufgaben des neuen Reichsinstituts.
Was auf diesem Gebiet noch zu leisten ist, erkennt man daraus, daß beispielsweise der in großen Mengen vorhandene deutsche Apfel mit den heutigen Kühlmethoden nur etwa zu 50 v. H. einwandfrei frisch gehalten werden kann. Viele Sorten lassen sich auch bei sorgfältiger Pflege nicht so lange halten, bis der Verbraucher sie verwenden kann. Daher kommt es auch, daß in den Frühjahrsmonaten ein Mangel an preiswerten heimischen Aepfeln eintritt, obgleich die Ernte den Bedarf voll decken würde, wenn sie richtig gelagert werden könnte. Man wird natürlich auch bei dem Anbau von Aepfeln künftig mehr als bisher auf seine Lagerfähigkeit achten.
Noch umfassender sind die Aufgaben, die dem Institut bei der Untersuchung der Lagerfähigkeit von Eiern, Fleisch oder Butter zufallen. Für die verschiedenen Nahrungsmittel sind verschiedene Temperaturen erforderlich. Darum besitzt das Karlsruher Institut zahlreiche Kühlanlagen mit regelbaren Temperier- und Befeuchtungsanlagen. Diese Erfahrungen wird sich dann der Erzeuger, der Verbraucher und besonders der Beförderer von Lebensrnitteln zunutze machen müssen. Denn die Kühlung an einer dieser Stellen hat ihren Zweck verfehlt, wenn nicht
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Schlußl. Mittag. börse
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109,65 I
29
2,9
9
8,35
8,7
13,75
Commerzbank 101, DD-B<mk 100,50, Dresdner Bank 100,50, Buderus 114, Ilse Genuß 135,25, Mannesmann 109,50, Rheinstahl 138,50, Verein. Stahl 108,50, Aku 61,13, AEG. 38, Conti Gummi 177,50, Daimler 125,13, Deutsche Eröl 129, Scheide- anstatt 273,50, JG-Farben 164,50 bis 163,25, Ges. fürel 137,50, Holzmann 127,50, Muag 119,50, Schuckert 153, Siemens 186,25, Westdeutsche Kauf- Hof 54,25, Zellstoff Aschaffenburg E. 121,25, Südd.
Frankfurter Getreidebörse
Frankfurt a. M. 26. Aug. Es notierten (Ge- treibe je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in NM.: Weizen W 13 197, W 16 200, W 19 204, W 20 206, Roggen R 12 160, R 15 163, R 18 167, R 19 169 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —-Futter- Hafer —. Weizenmehl Type 790 W 13 28,75, W 16 29,00, W 19 29,00, W 20 29,35, Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus- 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Wei- zen-Futtermehl 13,50. Weizenkleie W 13 10,65, W 16 10,80, W 19 11,00, W 20 11,10, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —. Treber 15,75, Trockenschnitzel —, Heu 4,60—5,00, Weizen- und Noggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 2,00. Ten- denz: ruhig.
Frankfurter Schlacbtviebmarkt.
Frankfurt a. M., 27. Aug. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Markllage: Dorauftneb: 38 Rinder (2 Öchsen, 6 Bullen, 25 Kühe, 5 Färsen), 708 Kälber, 218 Schafe, 247 Schweine. Es kosteten: Kälber 60 bis 92 Mark, Hämmel 40 bis 56, Schafe 30 bis 55, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine zugeteilt, Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 705: Ausstellung von Bescheinigun- gen der Industrie- und Handelskammern gur Erlangung der Gepäckfrachtermähigung für Geschäfts- reisende. — 706: Ursprungszeugnisse bei der Waren
einfuhr aus der Türkei.
ZHunbrunfprogramm
Freitag, 28. August.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8: lieber- tragung nach Stuttgart. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 9.45: Nachrichten. 10: Schulfunk. 11: Eröffnung der 13. Großen Deutschen Funkausstellung durch Reichsminister Dr. Goebbels in Halle 1 des Ausstellungsgeländes am Kaiserdamm. 12: Im bunten Wirbel. Hörer schaltet euch ein, jetzt startet Frankfurt a. M.! 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Wetterbericht. 13.15: Im bunten Wirbel. 14: Nachrichten, Wetterbericht der Reichswetterdienststellen Frankfurt a. M. und Köln. 14.10: Bunte Stunde. 15: Volk und Wirtschaft. Der stumme Verkäufer. Zwei Jahre Automatengesetz. 15.15: Kurzerzählungen. 16: Das Lied von der schönen badischen Heimat. Volksgenossen vom Neckar und Rhein, vom Schwarzwald und vvm Bodensee senden. 17: Kleine Unterhaltung. 17.30: 1. „Ein Viech" — „tritt es tot!" Eine Plauderei von Ludwig Zukowsky. 2. Der lebendige Atem. Eine wichtige Betrachtung von Hugo Hertwig. 18: Kleine Musik zum Feierabend. Unter Mitwirkung von Volksgenossen aus Saar- psalz. 19: „Ich will leben und kämpfen, lieben und hassen..Eine Funkfolge um Hermann Löns. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Konzert des Kurorchesters. 3n der Pause 21 bis 21.15 Einlage: „Haydn-Quartett". Eine Erzählung von Robert Hohlbaum. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Sportschau der Woche. 22.30: Unterhaltungskonzert. 24 bis 2: Nachtmusik.
Samstag, 29. August.
6 Uhr: Choral; Morgenspruch; Gymnastik. 6.30: Fröhlich klingts zur Morgenstunde. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.45: Auf zum Staatsjugendtag: BDM.-Sport! 10: Schulfunk. 11: Mosel — Hochwald — und Hunsrück. Ein Volks» musikreigen aus der Deutschen Westmark. 12: Buntes Wochenende. 13: Nachrichten. Anschließend Nachrichten aus dem Sendebezirk, Wetterbericht. 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nachrichten. 14.10: Tanzen, küssen, lachen und so andre Sachen ... 15.15: Volk und Wirtschaft. Allerlei Neuigkeiten. 15.25: „Wir blenden auf." Jungmädel bringen eine lustige Wochenschau. 15.55: Ruf der Jugend. 16: Vom Voltssender: Frohe Fahrt durch Rebenland. Zwei bunte heimatliche Stunden. 18: SS. musiziert. 19: Fröhliche Abendmusik des Gaues Koblenz-Trier: „Rund ums Deutsche Eck." 19.40: Der Zeitfunk bringt die Wochenschau. 20: Nachrichten. 20.10: Frohes Wort und heitrer Sang, die geben einen guten Klang! Bunter Abend des Reichssenders Frankfurt in Gemeinschaft mit der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude". 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Sportbericht. 22.30: ... und morgen ist Sonntag! 24 bis 2: Nachtkonzert.
Schluß- kurs
25-8.
101,4
97,9 102,13
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» 97,5
> 95
um die Betriebs- und Anlagekosten aufzubrlngen. Ist man aber gezwungen, goldhaltiges Gestein im Bergbau zu gewinnen, müssen schon 10 Gramm Gold in einer Tonne Gestein vorhanden sein. Solche Schätze hat aber bisher niemand im Geröll der Salzach oder in den Tauern gefunden.
HosMutz trotz Farbenknappheit.
Der Beständigkeit von Stahl und Eisen setzt der gefräßige Rost ein schnelles Ende. Aber auch andere Metalle, wie Kupfer, Zink oder Aluminium, vermögen der Einwirkung von Wetter und Klima nicht zu trotzen, ohne an Festigkeit zu verlieren. Wir wissen, daß zum Schutz gegen äußere Einflüsse alle Bauteile aus Stahl oder Metallen mit einem Farb- cinstrich überzogen werden. Dieser Anstrich ist Nicht etwa nur eine Verschönerung, auf die man vielleicht verzichten könnte, sondern eine dringende Notwendigkeit, um an Baustoffen zu sparen. Leider besitzen wir in Deutschland nicht genügend Roh- stoffe, um den Bedarf an Farben für Anstriche selbst herzustellen. Etwa die Hälfte der Rohstoffe für Farben stammt aus dem Ausland und muß nut heimischer Arbeit bezahlt werden. Aber unsere Chemiker wissen der Farbnot neue Verfahren entgegenzustellen. Vielleicht hat schon mancher von P a r k e r • und Bonderverfahren gelesen, ohne zu wissen, daß es sich hierbei um volkswirtschaftlich äußerst wertvolle Verfahren zur Ersparnis von Farb-
auch an letzter Stelle, also beim Verbraucher, bis unmittelbar vor dem Genuß der Erzeugnisse gekühlt wird. Hat man doch errechnet, daß in Deutschland dem Werte nach mehr Nahrungsmittel verderben als der Wert unserer gesamten Kohlenförderung beträgt. Hat die Frischhaltung also einen nachweisbaren Erfolg gegenüber dem jetzigen Zustand, so erspart unsere Wirtschaft Milliarden. Je me^r das neue Reichsinstitut den Weg von einer gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnis bis zur Anwendung in der Praxis verkürzt, um so schneller haben wir die Erzeugungsschlacht gewonnen. Zu dem Jnstttu^ gehört auch die in Wesermünde errichtete Außenstelle für die Untersuchung über die Frischhaltung von Fischen.
Haus ohne Fenster.
Häuser ohne Fenster sind keine Seltenheit, denn Speicher ober Kühlhäuser, auch wissenschaftliche Jn-
I. G. Farben-Jndustrie.......7
Scheideanstalt...............9
Goldschmidt ................ 5
Rütgerswerke ............... 6
Metallgeielllchaft............. 6
Datum
Mansseiver Bergbau....... 6%
Kokswcrke .................. 6
Rheinische Braunkohlen .....12
Ryetnstahl .................. 4
Vereinigte Stahlwerke......8%
Otavi Minen ...............O
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth.....7%
Bemberg...........
Zellstoss Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas .......
Daimler Motoren.... Deuttche Linoleum ... Orenstein & Koppel .. Westdeutsche Kaufhof. Ehade..............
Accumulatoren-Fabril Conti-Gummi.......
Grthner....................O| 34 I
Mainkrastwerke Höchst a.M»... 4l 94,5
Süddeutscher Zuck«........1O| 211 I
127,5 I 127,5 I
144,5 I -
1561 -|
Dalum
5% Teupche Relchsanlethe v. 1927
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
b'/r% Dvung-Anleihe von 1930 .. 1
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten ............
4Vi% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, I. ......
4K% ehe in. 8% Hessischer Volks- staat 1929 (rückzahlb. 102%) ...
*y2% ehern. 8% Hessische Landes . bunt Darmstadt Gold R. 12...
b'/r% ehern. 4s4% Heis. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiou.
*/2°/o ehern. 8% Darmst. Komm
Landesb.Goldschuldverichr 8t. 6 Oberhessen Prooinz-Anleihe mtt
Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelobl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
L'/r% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
ty2% ehern. 4'/,% Franks. HyP Bank-Ligll.-Psandbriese......
6%% ehern. 4’/2% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse. ...
4%% ehern. 8% Pr. Landespfand.
briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
<yt% ehern. 7% Pr. LandeSpsand
briefanst., Gold Komm. Obl. 20
Sleuergutsch.Berrechnungsk. 34-38
anstrichen handelt.
Der hierbei sich abspielende chemische Prozeß mag kurz damit erklärt werden, daß sich bei der Be- -------- --- - - v- - - -
Handlung von Eifen in Säuren auf der Öber- Bannes 80 bei Bad Schmalbach die zahl- fläche eine neue Schutzschicht bildet, die dem reich erschienenen Gäste willkommen, unter denen Rost den Zutritt zum Eisen versperrt. Diese Schutz- wir den Führer des SS.-Abschnitts XI, Brigadeschicht ist meist porös, so daß ein Farban strich sichrer Hildebrandt, den Führer der NSKK.- gut darauf hält. Denn einen völligen Roftschutz stellt Gruppe Prinz Richard von Hessen, den der erzeugte Uederzug noch nicht dar, sondern ein Vertreter des Landeshauptmanns Traupel: dünner Farbanstrich bleibt ratsam. Erspart werden Parteigenosse Bernotat, Direktor Schwam- aber mehrfache Anstriche. Außerdem ist die B e - b o r n der JG.-Farben sowie die für die gerechte ständigkeit der gebänderten ober geparterten Beurteilung des beutschen Volkes unb feiner Jugend- Stähle mit nachfolgenbem Anstrich wesentlich Organisationen in England sehr verbienstvolle eng- höher als bie ber nur gestrichenen Bauteile. ♦ ** - f» «
Aehnliche Verfahren, man nennt sie Eloxierung, hot man auch für Aluminium unb anbere Metalle entwickelt, befonbers wichtig für Fahr- zeuge, bie mit bem Seewasser in Berührung kommen. Denn Salzwasser ist ein befonberer Feinb bes Aluminiums. Betrachten mir aber Die Wasserflugzeuge ober Aufbauten auf Schiffen, ober hoben wir Gelegenheit, eins unserer Luftschiffe zu besichtigen, bann wirb uns auf Befragen ein Führer solche Teile aus Leichtmetallen zeigen, bie geaen bie Einwirkungen von Winb unb Wetter unempfmblich gemacht worben sinb. Die Farbknappheit hat auch bie Herrichtung von öelanstrichen in Neubauten einschränken müssen. Sehen wir uns aber heute auf bem Baumarkt um, entbecken wir eine Fülle neuer Anstrichmittel für Küchen unb Wohnungen, die m ber Wirkung unb Haltbarkeit saft noch besser als Del» anstriche zu sein scheinen.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußl. Abend, börse
Schluß, kurs
Schluß!. Mittag- börse
Dalum
25-8.
26 8-
25.8-
26-8.
4% oeogi. Serie h ............
—
—
8,8
9
5% Numan, vereinh. Rente v. 1903
—
6,75
6,65
6,9
4^r°X,Rumän.vereinh.Rentev.l913
——
9,8
—
10
4% Rumänische vereinh. Rente ..
5,4
5,4
5,4
5,45
2V<% Anatolier ..............
43,8
43,25
44
43,5
Hamburg-Amertka-Polet .....0
14,13
14,13
14
14
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
——
——
41
41
Norddeutscher Lloyd .........0
14,5
14,5
14,4
14,4
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
116
116,5
115,75
116,75
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
—
——
124
125
Commerz- und Privat-Bank ... 4
101
101
101
101
Deutsche Vanl und Diskonto-
Gesellschaft................ 4
100,25
100,5
100
100,5
Dresdner Bank..............4
100,25
100,5
100
100,5
Retchsbank ........ 12
186
187
185,9
186
A.E.G...................... 0
37,25
38
37,25
38,13
Bekula.....................8
152
152,5
152,65
153,13
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6
127
127,5
128
127,25
Licht und Kraft .............7
148,5
149,5
147,25
148,5
Feiten & Guilleaume......... 4
133
133
132,75
133,25
Aesellsch.f.Elektr.Unternehmung. k
136,5
137,5
136,5
137,65
Rheinische Elektrizität ........ 6
129,25
—
129
—
Rhein. Wests. Elektr.......... 6
133,5
133
132,25
133,25
Schuckert L Co............... (
153
153
152,5
153,5
Siemens L Halske............ f
185,75
186,25
184,25
186,5
Lahmeyer L Co.............. 7
140,5
145,5
141,5
146,4
25-August
26-August
Amtliche Notierung
Geld | Brie
Amtliche Notierung
Geld | Briet
Berlin, 26 August
Brief _
ÄmeNlannche Noten..............
2,44
2,46
Belgische Noten..................
41,88
42,04
Dänische Noten .................
55,68
55,90
Englische Noten .................
12,48
12,52
Französische Noten...............
16,316
16,376
Holländische Noten...............
168,48
169,16
Italienische Noten................
—
—
Norwegische Noten ..............
62,68
62,94
Deutsch Oesterreich, A 100 Schilling
—
—
Rumänische Noten...............
—
Schwedische Noten...............
64,31
64,57
Schweizer Noten.................
80,89
81,21
30,54
30,66
Ungarische Noten ...............


