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Zeit den wandernden Gesellen in den deutschen Gauen Gemeinschaftsheime zur Verfügung stehen werden, in denen sie Erholung und weltan­schauliche Betreuung durch die DAF. finden. Dr. Ley wandte sich dagegen, das Handwerk in katho­lische und evangelische Menschen einzuteilen. Das Handwerk teile sich ganz einfach in die, die etwas l e i st e t e n, und in die, die nichts l e i st e t e n , in solche, die Deutschland opferbereit bejahten, und in andere, die alle Profite von Deutschland haben wollten, in anständige und in unanständige Menschen.

Unter Vorantritt der Fahnen und der Kapelle setzte sich dann der Zug der Handwerksgesellen und der übrigen Kundgebungsteilnehmer mit Dr. Ley und dem Reichshandwerksmeister Schmidt an der Spitze nach denLinden" zu in Marsch, wo den Handwerksgesellen auf Schritt und Tritt herzliche und ermunternde Abschiedsrufe entgegenschallten. Mit dem LiedchenMuß i denn, muß i denn zum Städtele hinaus" ging es durch das Brandenburger Tor. Auf dem Königsplatz nahm Dr. Ley von der Freitreppe des Reichstages aus den Vorbeimarsch der Wandergesellen und der Handwerksabordnungen entgegen, um dann mit jedem einzelnen der hinäus- ziehenden Gesellen und auch mit den auslandsdeut­schen Lehrlingen herzliche Worte zu wechseln.

Als Spende der Berliner Fleischer, Bäcker und Konditoren wurde den scheidenden Gesellen hier noch eine nicht knapp bemessene Wegzehrung gereicht, die den Bedarf fürs erste decken wird. Dann zer­streuten sich die Trupps, kleiner und kleiner wer­dend, nach allen Himmelsrichtungen.Das Wan­dern ist des Müllers Lust so hörte man ihren fröhlichen Gesang.

Büchertisch.

Kurt Eggers: Vom mutigen Leben und tapferen Sterben.Schriften an die Nation" Band 73/74. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i. O.-Berlin. Gebunden 1,60 Mark. (572) Kurt Eggers, Verfasser der ausgezeich­

neten Hutten-Biographie, bestrebt in seiner Schrift, jungen deutschen Menschen den Weg zum totalen deutschen Denken zu zeigen. Hart und unerbittlich in seinen Formulierungen spricht er vom Wesen des Deutschen, von der Erweckung des Lebens» willens, von der Grenze des Eigenlebens, der Ueberwindung des Ich, vom geistigen Vorbehalt, von der neuen Wertung der Begriffe und schließt mit der fordernden Zwiesprache zwischen dem Krie­ger und Jungen. f

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Handwerksgesellen gehen auf Wanderschaft.

Dr. Ley kündigt die Errichtung von Gesellenheimen an.

Berlin, 26. April. (DNB.) Der vor einem Jahr auf Veranlassung des Reichsorganisations­leiters £r. Ley wieder eingeführte alte Brauch des Gesellenwanderns hatte die Hoffnungen und Erwartungen, die sich mit ihm verbanden, in solchem Umfange erfüllt, daß man sich entschlossen hat, das diesjährige Gesellenwandern in erheblich verstärktem Umfange durchzuführen. Waren es da­mals nur 1000 Gesellen aus dem Fleischer-, Bäcker- und Konditorhandwerk, die für ein Jahr hinaus­zogen, so sind jetzt schon mehr als 15 0 0 Gesel - l e n aus einer großen Anzahl von Handwerksbe­rufen nach wohldurchdachtem Plan auf die Wander­schaft geschickt worden. Weitere große Trupps wer­den in den nächsten Wochen folgen. Die eigentliche Wanderschaft erstreckt sich auf eine Zeit von etwa acht Wochen und endet vorläufig an einem Aus­tauschplatz.

Wie überall im Reich, so gab auch in Berlin die Verabschiedung der wandernden Handwerksgesellen am Sonntagmittag An­laß zu einer feierlichen Kundgebung am Schloß. Marschmäßig ausgerüstet, mit Blumen geschmückt, den Wanderstab in der Hand, standen die 120 aus der großen Zahl der Bewerber sorgfältig ausgesuch­ten Gesellen, um nun für ein Jahr Abschied zu nehmen von Berlin. Auf der Schloßrampe hatten sich zusammen mit dem Reichsorganisationsleiter der NSDAP., Dr. Ley, und dem Reichshandwerks­meister Schmidt führende Vertreter der Partei­gliederungen und des Handwerks eingefunden.

Nachdem Reichshandwerksmeister Schmidt an die scheidenden Wandergesellen Abschiedswerte ge­richtet hatte, ergriff Dr. Ley das Wort zu einer Ansprache, in der er ankündigte, daß in absehbarer

Dr. Ley verabschiedet sich in Berlin von den Gesellen. (Scherl-Bilderdienst.)

chen lsämtlich neu).

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Scharmann, Gerichtsvollzieher in Gießen, Wernerwall 33, Tel.3108

Zwangsversteigerung. Dienstag, den 28. Avril, nachm. 2 Uhr, sollen im Versteigerungs­lokal Neuenweg 28 bzw. an Ort nnd Stelle (Bekanntgabe in ob. Lokal) zwangsweise gegen Bar­zahlung versteigert werden: Haus-, Laden- und Büromöbel aller Art, 1 Poliermaschine, zwei Schreibmaschinen, 1 Motorrad, 4 Herde, 4 Oefen, 2 Registrier­kassen, 3 Radios, 3 Staubsauger, 1 Klavier, 1 Photoapvarat, ein Teppich und Anzugstoffe.

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54 Gewinne zu 500 M. 27037 29039 34577 52169 B6400 59357 69238 113611 139519 140086 141880

Ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne

über 100 M. gezogen

4 Gewinne zu 1000 M.

22 Gewinne zu 800 M. 32479 33292 37143 43631 44818 76918 128762 330890 350665 393155 397467

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302243 328871

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84800 350581 40963

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170254 219014 233436 263689

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382113

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384483

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311719

361291

384421

154252

176518

191747

228684

253003

302332

344956

364230

392178

306806 338711 385276

228118

171587 308005

2091 3447 4470 8084

46120 112587

328479

397968

186599 210595

133254 153242 159092

181411 186722 188871

253399 285226 299030

161973 170989 180805 183070 185158

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172 Gewinne zu 200 M. .... ........ .....

9228 16700 17720 20425 20443 28304 31374 34956 36050 43696 44037 47316 49484 53459 62497 65352 77102 78116 86876 88316 95963

Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschriften

Die Ziehung der 2. Klosse der 47. Preußisch- Süddeutschen (273. Preußischen) Klassen - Lotterie findet am 19. und 20. Mai 1936 statt.

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Nach ihrem Wunsch hat die Beisetzung auf dem Alten Friedhof in der Stille stattgefunden. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

Unsere Hebe, gute Mutter

Frau Anna Arnold, geb. Löwe

ist am 23. April sanft entschlafen.

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