Einzelbild herunterladen

Unsere Lugen- sucht Lehrstellen!

Beispiele aus dem Alltag.

August sogar weitere 60 000, was 48 v. H. der Gesamtzulassungen ausmacht. An diesen Zulassun­gen ist die Landwirtschaft in erheblichem Umfange mit beteiligt. Der Nährstand ist also mit dem jüng­sten Zweig der deutschen Handwerkswirtschaft, dem Kraftsahrzeughandwerk, das auf der Autoschau in Berlin erstmalig vertreten war und dem die Pflege und Instandhaltung der Kraftwagen als Spe^ial- truppe für die Motorisierung obliegt, verknüpft.

Gerade das Kraftfahrzeughandwerk, das auf der einen Seite mit der Industrie und dem Handel Hand in Hand arbeitet und auf der anderen Seite in enger Verbindung mit der Verbraucherschaft steht, kann als Schulbeispiel für das Zusammen- wirken aller Zweige der deutschen Wirtschaft gelten, die nach nationalsozialistischer Erkenntnis eine Ein­heit bildet und nur durch Zusammenarbeit, niemals aber durch Auseinanderstreben gedeihen kann. Wurde im Wirtschaftsliberalismus jeder neue Wirt­schafts- oder neue Handwerkszweig von vornherein als Konkurrenz und Störenfried betrachtet, weil der Eigennutz über den Gemeinnutz triumphierte, so stellt im neuen Reich jeder neue Wirtschafts­oder Handwerkszweig ein neues Derbindungs- und Derknüpfungsmittel zwischen den einzelnen Teilen der Wirtschaft dar. Schließlich sei nur noch kurz an die Tatsache erinnert, daß die deutsche Land­wirtschaft infolge ihrer verstärkten Rolle als heimi­scher Rohstofflieferant für das Handwerk arbeitet und auch hier neue Verbindungen geschaffen werden.

Agrarpolitik und Handwerkspolitik führen also von verschiedenen Stellungen auf das gleiche Ziel, nämlich die Versorgung des deutschen Menschen mit den Dingen der Nahrung und des täglichen Be­darfs. Und da nach dem Willen des Führers auch der Kraftwagen ein Gegenstand des täglichen Be­darfs werden soll, so darf getrost das jüngste deutsche Handwerk, das Kraftfahrzeughandwerk, mit zu den lebenswichtigsten Handwerken gerechnet werden.

Lehrertagung in Lollar.

£ Lollar, 22. Febr. Der Bezirk Lollar des NS.-Lehrerbundes veranstaltete hier eine Ganztagung, an der die Lehrerschaft des Be­zirks vollzählig teilnahm. Eingeleitet wurde die Tagung mit Frühsport. Dann folgte der Tages­spruch. Lehrer Müller sprach dabei über Andreas Hofer, der sein Vaterland über alles liebte und diese Liebe mit dem Tode besiegelte. Hierauf trugen Kinder der 3. Klasse das GedichtAndreas Hofer" vor, dem das Tageslied folgte.

In einer Lehrprobe mit dem achten Schuljahr zeigte alsdann der Bezirksobmann Lehrer Emmel (Staufenberg), wie das Gebiet des Luftschutzes in der Schule behandelt werden kann. Nach einer kurzen Pause begrüßte er die Teilnehmer, besonders Kreisschulrat Nebeling, dann gedachte er des ermordeten Landesaruppenleiters der Schweiz Gustl off, dessen Andenken von der Versamm­lung in üblicher Weise geeehrt wurde. Anschließend hielt Lehrer Rabenau (Staufenberg) einen außerordentlich fesselnden Vortrag über die Ge­schichte von Stadt und Burg Staufen- berg, der von eifriger eigner Forschertätigkeit zeugte. An Lehrprobe und Vortrag schloß sich eine Besprechung an, in der der Kreisobmann, Schulrat Nebeling, die Wichtigkeit der Behandlung des Luftschutzes in der Schule hervorhob und den Wert der Heimatgeschichte für den Unterricht betonte.

Im Zeichensaal wurde alsdann ein schmackhaftes Eintopfgericht, das Fortbildungsschülerinnen unter

(NSG.) Eine der schönsten Aufnahmen vom Füh­rer zeigt ihn mit einem blonden Mädel im Arm. Der Führer als Freund der Jugend! Ihr, deren Organisation seinen Namen trägt, gilt seine ganze Liebe und Sorge. Des Lebens Ernst lernt die heu­tige Generation in besonderem Maße kennen. Nun tauchen für die Jugendlichen, die zu Ostern aus der Schule entlassen werden, neue Schwierigkeiten auf:

die Beschaffung einer Lehrstelle.

Noch sind nicht alle untergebracht, die vor ein oder zwei Jahren die Schule verließen. Gar nicht sel­ten sind die Fälle sozialer Bedürftigkeit, in denen 'schnelle Abhilfe not tut.

Ein Volksgenosse aus einem hessischen Orte schil­dert uns seine Lage: Nicht nur für die leidende Frau, auch für seine drei unmündigen Kinder hat er zu sorgen. Da der eine Sohn 1934 nicht unter­gebracht werden konnte, ließ ihn der Vater ein neuntes Schuljahr durchmachen. Auf Varschlag der Berufsberatung des Arbeitsamtes ging der Junge Ostern 1935 zur Landhilfe nach Ostpreußen. Sein sehnlicher Wunsch, Maschinenschlosser zu werden, ging auch nach der zu Anfang des Winters abge­legten günstigen Berufseignungsprüfung noch nicht in Erfüllung. Auch einen anderen Beruf würde der schon seit Jahren der HI. angehörende Junge gern ergreifen, wenn sich nur eine Lehrstelle fände.

Von der gesunden Einstellung eines schon 1933 aus der Schule entlassenen Jugendlichen, dessen Vater für die Bewegung gefallen ist, zeugt die auf die Frage nach dem Berufswunsch gegebene Ant­wort:Ich nehme jede Arbeit an, da ich noch keine Lehrstelle habe". Der Volksschüler lernt nebenher noch Englisch und Kurzschrift. Inzwischen gelang es zwar, eine Hilfsarbeiterstelle zu vermitetln, doch wäre es bedauerlich, wenn dem Wunsche des Jun­gen, dessen Zeugnis nur gute Noten aufweist und der gerne eine kaufmännische oder Derwaltungslehr- stelle annähme, nicht.entsprochen werden könnte.

Der Sohn eines erwerbslosen Maurers, der Aeltefte von sechs Geschwistern, verließ 1935 die Schule und möchte Feinmechaniker werden. Nach dem Ergebnis der Eignungsprüfung kommt er für diesen Beruf durchaus in Frage Der frische, aufge­weckte Junge wird vom Lehrer geschildert als stiller Arbeiter, der in der Gemeinschaft immer cm- saßt ohne Aufforderung. Der in bescheidenen Ver­hältnissen lebenden Familie würde durch die Be­schaffung einer geeigneten Lehrstelle sicher eine große Sorge abgenommen.

Anleitung der technischen Lehrerin Frl. Gros be­reitet hatten, eingenommen.

Nach der Mittagspause wohnten die Tagungs­teilnehmer dem Fußballwettkampf der Oberklaffe Gießen (Pestalozzifchule) gegen Oberklasse Lollar im Rahmen der Winterwettspiele bei. Um 16 Uhr ver- -fammelte man sich in dem GasthausZur Linde", wo Schulrat N e b e l i n a Ausführungen über Schulfragen, wie Klasseneinteilung, Lehrstoff, Stundenpläne usw., machte. Anschließend fand im Sitzungssaal der Bürgermeisterei eine gemeir^ame Sitzung des Bürgermeisters, des politischen Leiters, des Gemeinderats, des Schulvorstan-

Einen sehr gediegenen Eindruck macht auch rin Abiturient des Jahrganges 1934. Der Vater, em kleiner Handwerker, ließ dem Sohn eine gute Schul­bildung angedeihen. Nun bewirbt sich der sehr ge­wissenhafte, zuverlässige Mensch schon längere Zeit um eine kaufmännische Lehrstelle, die er sicher zur Zufriedenheit seiner Vorgesetzten ausfullen wurde.

Da ist ein Mädel, das recht gute Schulzeugnisse aufweist, die zu der Annahme berechtigen, daß es dereinst eine tüchtige Kontoristin abgeben wird. Als sich Ostern 1935 keine Lehrstelle fand, absolvierte das Mädchen sein Haushaltsjahr. Nebenher mußte zu Hause immer tüchtig mitgeholfen werdem Leid und Arbeit kennt diese Familie nur zu gut. Manch­mal hat die Tochter unter den Anfällen des hirn­verletzten Vaters, eines hundertprozentigen Kriegs­beschädigten, zu leiden, .ein Umstand, der es er­fordert,'daß das Mädchen möglichst wenige Tages­stunden zu Haufe verbringt.

Endlich sei der Fall einer'Witwe hier angeführt, deren Ehemann infolge eines Kriegsleidens 1932 verstarb. Die kärgliche Pension reicht für die in sauberen und geordneten Verhältnissen lebende Mutter und ihre fünf unmündigen Kinder kaum aus. Die beiden ältesten Söhne, von denen jetzt einer zum Heeresdienst gemustert wurde, erlernten ein Handwerk und stellen den größten Teil ihres Verdienstes der Mutter zur Verfügung. Zu Ostern verläßt wieder ein Sohn die Schule, der am lieb­sten eine Lehrstelle in der Verwaltung annähme. Der brave, fleißige Junge könnte dadurch das schwere Los feiner Mutter wesentlich erleichtern.

Diese wenigen Beispiele zeigen, daß die aus der Schule entlassenen Jugendlichen arbeiten und einen Beruf gründlich erlernen möchten. Deshalb ergeht an alle Betriebsführer und Handwerksmeister der dringende Appell:

gebt unserer Jugend Lehrstellen!

Meldet sie der Berufsberatung des Arbeitsamtes, deren genaue Kenntnis jedes einzelnen Falles er­möglicht es, jeweils dort zu helfen, wo es am nö­tigsten erscheint. Aus erzieherischen und national- politischen Gesichtspunkten heraus darf keine jugend­liche Arbeitskraft brach liegen. Großes ist auf dem Gebiete der Arbeitsbeschaffung schon erreicht wor­den, dank der Tatkraft des Führers, helfen wir ihm das gigantische Aufbauwerk zu fördern durch die Verwirklichung der Parole: Zu Ostern 19 3 6 fein Jugendlicher ohne Lehr-- ft l l e.

des, der Lehrerschaft und der Vertreter der Jugendorganisationen unter Vorsitz von Schulrat Nebeling statt. Dieser umriß hierbei die Auf­gaben des Schulvorstandes und betonte besonders die notwendige Zusammenarbeit aller Erziehungs­faktoren. Zum Schulvorstand tritt jetzt noch die Schulgemeinde, die diesen ergänzen soll. Die Mit­glieder derselben werden demnächst berufen werden. Weiter aing der Redner noch auf eine Anzahl Fragen Der Schule ein und schloß dann mit der ernsten Mahnung an alle bei der Erziehung Be­teiligten, sich mit ganzer Kraft für die Erziehung Der deutschen Jugend einzusetzen.

11

.orte fanden bei der

Jett

den Zielen der liberalistischen und der national* ......... '* fr " und den Weg, dieses

Die Kameraden der DAF. find stolz darauf, milzuhelfen am Werke des Führers. Sie sammeln am 29.2. und 1.3. für das winler- hilfswerk.

HM

CM

Um 20 Uhr fand im GasthausZur ßinbe* Hf Elternabend Der Schule statt, dessen Pro« gramm von Den Schülern der beiden Oberklaffen bestritten wurde. Ein schneidiger Marsch des Spiel, rnannszuges des deutschen Jungvolks leitete beit Abend ein. Der Leiter der hiesigen Schule, Lehrer P r a s ch , richtete dann an die Versammlung Worte der Begrüßung und erläuterte den Sinn der Der. anftattung. Es folgte ein TheaterstückFähnlein, sichrer Dieter", gut gespielt von Knaben der ersten Klasse. Lieder des Schulchoxes, Sprechchöre her zweiten Klasse, Volkstänze der Mädchen, Kampf, und Scherzlieder schlossen sich an. Den Höhepunkt des Abends bildete eine Rede des Kreisschulrats Nebeling, in der er das Ziel der heutigen Er­ziehung behandelte. Er zeigte die Unterschiede in

japanW M U iolgenben Vorgänge am e beute srüh.UW |tr Ofsiz'el ttMlNlster» jjaba wurde» rieaelbewa» i wurde sosarW Leiters des» irns General chrt getote Kakino wiro M die Amtswl würbe letzterer jlerTakahas UM- D>-?" jungen D|f'3ieri das letzte überle bie alten Sürolratei gen, da sie ü Zeit unsere len. Die junger bie Gerech Herstellen, lichen <5ta<

Mert

Eine

Zuchthaus wegen Kindesmißhandlungen.

Marburg, 25. Febr. (LPD.) Das Marburger Schöffengericht hielt in Ziegenhain eine Sitzung ab, in welcher der dortige Einwohner Jakob Ziegler beschuldigt wurde, seine beiden Stief« söhne seit längerer Zeit.in brutaler Weise miß. handelt zu haben. Dem Angeklagten, der in zweiter Ehe verheiratet »st, hatte seine jetzige Frau zwei voreheliche Knaben mit in die Ehe gebracht, die von ihm in der furchtbarsten Weise verprügelt wurden. So schlug der Angeklagte den noch nicht vierjährigen Willi mit einem Gummiknüppel der. art, daß der ganze Rücken bis über das Gesäß mit Striemen bedeckt war. Den achtjährigen Heinz schlug und trat er, daß ihm die Nase blutete, würgte ihn auch am Halse und sagte dabei:Wenn, ich dich fünf Minuten so halte, dann bist du tot!" Bei einer anderen Gelegenheit hieb er dem WUli einen mit Nägeln beschlagenen Schuh in das Gesicht, so daß das Kind erhebliche Verletzungen am Auge erlitt. Nach Vernehmung zahlreicher Zeugen beantragte der Oberstaatsanwalt mit Rücksicht auf die uner« hörte Brutalität und die gemeine Gesinnung des Rohlings eine Zuchthausstrafe von 1% Jahren. Das Urteil lautete auf 1 Jahr 3 Monate Zucht« haus, 3 Jahre Ehrverlust. Der Verurteilte nahm die Strafe sofort an.

Kirchliche Nachrichten.

sozialistischen Weltauffassung i Ziel zu erreichen. Seine W> Elternschaft reichen Beifall. Das Schlußwort des Versammlungsleiters klang aus mit Dem Sieg-Heil l auf Den Führer. Mit Dem Gesang des Horst-Wessel- . Liedes schloß Die Veranstaltung. Eine Verlosung von durch Schulkinder angefertigten Handarbeiten i erbrachten einen ansehnlichen Betrag, der Dem Winterhilfswerk überwiesen wurde.

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den 26. Februar.

Gießen. Stadtkirche. 20 Uhr: 1. Passionsandacht! Propst Knodt.

Der ßandst stunden des 3. Regime Wege zum der UJlanb

205 D

versteigert:

1201D

1193V

Trockenes kurz- geschnittenes Tannen- esosD AnniaWlz liefert Sägewerk Weller,Leihgestern

WnSleMn

aus der iossd

Leihbücherei

Äl.wasnev

Sonnenstratze 14

Die vorstehende Abschrift der Urteilsformel wird beglaubigt.

Das Urteil ist vollstreckbar.

... nein, so billig kann ich selbst nicht waschen..." sagte vor eini­gen Tagen eine Kundin derWä- schereiEdel­weiß, als sie den großen Haushalt-Sack voll Wäsche stopfte.. .und das alles kostet nur 3.- Mk. als Feuchtwäsche ... sie wollte es garnicht glauben 1159a

Letzte Vrennholzverstetgerungen.

1. Montag, den 2. Wär; 1936, vormittags 9 Uhr, werden in Der Gastwirtschaft Schott zu Bernsfeld aus sämtlichen Forstorten der Försterei Bernsfeld

Gießen, den 19. Februar 1936.

(L. S.) Gez.: Merle, Justizinspektor als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle des Landgerichts.

Aadel-dremiholz (Anfeuerholz) gibt laufend ab U53D Dampffägewerl Abendflern Ludwig Kröck Telephon 3580

rm: Scheiter: 315 Buche, 230 Eiche (davon der größte Teil gespalten, für Küfer sehr geeignet), 2 Birke, 2 (Erle, 6 Kiefer, 20 Fichte; Knüppel: 103 Buche, 142 Eiche, 20 Kiefer, 10 Fichte; Reifer 3. kl.: 56 Buche, 18 Eiche.

2. Freitag, den 6. Wär; 1936, vormittags 9% Uhr, werden in der Ziegenhainschen Wirtschaft zu Jlieber- Ohmen aus sämtlichen Forstorten Der Försterei Uieder-Ohmen versteigert.

rm: Scheiter: 193 Buche, 28 Hainbuche, 73 Eiche, 2 Birke, 1 Esche, 5 Kiefer, 3 Lärche, 38 Fichte; Knüppel: 144 Buche, 102 Hainbuche, 139 Eichen (Da­von in Jgr. Zwilling 3a 14 rm = 2 m Ig., zu Garten­pfosten geeignet), 20 Kiefer, 7 Lärche, 11 Fichte; Reifer 3.KI.: 192 Buche.

Brennholz mit blau unterstrichenen Nummern kommt nicht zum Ausgebot. Vorherige Besichtigung Des Holzes roirb empfohlen, Da nachträgliche Be- anftanDungen nicht berücksichtigt roerDen. Domanial- gelDschulDnern, Die noch mit Zahlung von Holz- unD Pachtgeldern im Rückstand sinD, kann Der Zuschlag md)t erteilt roerDen. Bei Zahlung nach Dem 1. Ja- nuar 1936 empfiehlt sich Vorlage Der Quittung auf ~^.n} oorftamt unD nicht im Versteigerungslokal. Jcabere Auskunft erteilen Die Herren Hilfsförster s ®ernsfelb unD Förster Landmanu zu Rie- m°5n?en sowie Das unterzeichnete Amt.

Grunderg Den 23. Februar 1936.

hessisches Forstamt Rieder-Ohmen.

' S u ß n e r.

Beglaubigte Abschrift: Geschäftsnummer: Ms. 93/35.

Strafsache

gegen 1. Metzger Hermann Euter,

2. Metzgermeister Hermann Lhristmann wegen Unterschlagung, Hehlerei, Vergehen gegen das Nahrungsmittelgesetz.

Das Schöffengericht in Gießen hat am 18. De­zember 1935 für Recht erkannt:

Die Angeklagten:

I. Metzger Hermann Euler, geb. am 17. V. 1872 in Gießen, wohnhaft daselbst,

II. Metzaermeister Hermann Christmann, geb. am 14. VIII. 1881 zu Ahausen, wohnhaft in Gießen, sind schuldig

1. Luter eines fortgesetzten Diebstahls nach § 242 StGB, sowie eines fortgesetzten Vergehens gegen 88 3b und 12 des Gesetzes über den Verkehr mit Lebensrnitteln und Bedarfsgegenständen vom 5. Juli 1927,

2. Lhristmann eines fortgesetzten Vergehens der Sachhehlerei nach § 259 StGB, sowie eines fort­gesetzten Vergehens gegen §§ 3b und 12 des Gesetzes über den Verkehr mit Lebensrnitteln und Bedarfsgegenständen vom 5. Juli 1927, letzteres in Tateinheit mit einem Vergehen des fortgesetzten Betruges nach § 263 StGB.

unD werden verurteilt:

1. Euler zu einer Gesamtgefängnisstrafe von neun Monaten,

2. Christmann zu einer Gesamtgefängnisstrafe von einem Jahr

und beide zu den Kosten des Verfahrens.

Zugleich wird angeordnet, daß die rechtskräftige Verurteilung der Angeklagten auf ihre Kosten in den beiden Gießener Tageszeitungen öffentlich be- kanntzumachen ist.

Nach langer, schwerer Krankheit ist am 24. Februar mein innigst-

geliebter ManK unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater,

Schwiegersohn. Bruder und Schwager

Karl Philipp Schreiner

im 50. Lebensjahre sanft entschlafen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Katharine Schreiner, geb. Müller

Familie Heinrich Schreiner III.

Familie Heinrich Gruber

Erna Schreiner

Wilhelm Müller IX.

Alten-Buseck, den 26. Februar 1936.

Die Beerdigung findet Donnerstag, 27. Februar, nachm. 2% Uhr statt.

Nutzholz-Versteigerung.

Freitag, den 28. Februar 1936, wird aus verschie­denen Forstorten des Gemeindewaldes Beuern fol­gendes Nutzholz versteigert:

Stämme: Eiche 1. bis 7. Kl. = 62 fm; Buche 4. und

5. Kl. = 40 fm; Aspe 4. Kl. = 0,55 fm.

Abschnitte: Fichte F 2b- bis 4b-Kl. - 9,57 fm.

Derbstangen: Fichte 1. und 3. Kl. = 55 Stück.

Schichthaufen: Fichte - 63,5 rm.

Garfenpfosten: Eiche = 13 rm. 1195V

Zusammenkunft vormittags 9 Uhr am Waldein­gang der Kreisstraße BeuernAllertshausen.

Beuern, den 24. Februar 1936.

Hessische Bürgermeisterei Beuern.

_ Diese S wesentlichen Eigenschaften der guten

Geschmackvoll _ ... _

Vornehm Familien-Drucksache

Persönlich bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aue-

fUhrungsarten schnell und zu mäßigen Preisen

Brühlsche Druckerei. SchulstraBe 7, Anruf 2251

Gewinnauszug

5. Klasse 46. Preußisch-Süddeutsche (272. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und H

15. Ziehungstag 25. Februar 1936

3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Gewinne zu 10000 M. 94240

6 Gewinne zu 5000 M. 162283 182460 391139

6 Gewinne zu 3000 M. 87480 245072 282373

22 Gewinne zu 2000 M. 38175 39622 59369

99409 118849 128971 143509 218477 265143 268177 352194

42 Gewinne zu 1000 M. 72434 129611 143480

180850 187870 195227 165358 200992 224451

230985 244509 248996 253453 254411 274287

302795 323664 325052 339109 370858 375764

100 Gewinne zu 500 M. 293 3224 5532 12113 20532 24804 26533 33577 44906 68034 69029 69903 74485 75458 81327 81849 83443 107222

119181

127853

133243

139147

144243 1

152318

171103

176616

188594

190580

192509 I

102392

217517

219352

248603

284297

292544 1

295371

301087

331013

336913

347340

355746

357459

368671

369973

370801

376006

378282 378633

380362

399703

396 Gewinne zu

300 M.

1661 2723 2758

4002

5816 .

8956 90

11 14299 16034

16075

23922

25706

26572 26664 29274 30405 31253

31612

33105

34382 34796 35418 38901 40827

41803

44003

44532 46066 47010 48778 52328

54013

54799

56090 60957 61864 62454 64678

66680

66737

67351 67588 68648 69613 73456

74789

74854

76057 76776 80202 83606 84407

90126

94092

94306 94847 98046 99883

104769

I05230

108591

109639

110434

111180

111754

114515

117902

121632

122240

122312

123666 '

124819

125756

129624

130591

132511

138406 1

142270

143044

143986

145609

146931

149336

152025

154471

164180

166987

169685

170773 '

174730

174746

176854

177034

178068

179700

181104

184 222

185231

185811

187185

189574

190935

192541

192823

193065

197919

198842 200695

204998

209492

210853

216673

223338 223822

227991

230117

233035

235972

236086 236912

239103

248134

248527

251397

252312 '

253388

256874

260518

265453

271575

273463 274055

279751

280953

284177

285080

285348 286438

293622

293678

294462

295818

296145 1

299340

302105

303758

306560

307659

307956 308076

313291

316363

318346

319129

322448 322842

323821

324326

325649

328370

330405 331273

335147

336318

337762

341396

345211 345336

345718

351964

357101

358014

358696 359611

361164

361570

362143

363739

365533 366482

367912

367995

370066

374139

376868 378428

378818

380622

381558

382986

389734 390546

390692

391333

391380

392138

396666 397495

Bekanntmachung.

Die Ausgabe Der Brennstoff-Bezugsscheine (IV, II und letzte Rate) für die Bezieher von Arbeitslosen« I und Krisenunterstützung, sowie verschämte Arme er­folgt am

Donnerstag, dem 27. Februar 1936, für die Buch­staben AK,

Freitag, dem 28. Februar 1936, für die Buchstaben LZ

in der Zeit von 15 bis 17 Uhr in dem Hause Lony- strahe 2 (Erdgeschoß, Schalterraum).

Gießen, den 24. Februar 1936.

Städtisches Wohlfahrtsamt.

Die Holzversteigerungen

in Leihgestern am 18. d. M. und in Watzenborn am 20. d. M. sind genehmigt. Ausgabe der Abfuhrscheine bei den zuständigen Kassestellen vom 27. d. RI. ab für die Verst. in Leihgestern und vom 2. Rlärj ab für die Verst. in Watzenborn. Ueberweisung und 1. Ab­fuhrtag für die Versteigerung vom 18. II. am 27. IL und für diejenige am 20. II. am 2. III. Bei Barzah­lung innerhalb 3 Wochen vom jeweiligen Ueberroci- sungstag an gerechnet 2 v. H. Skonto bei einem Min­destbetrag von 10 RM. an. 1199D

Gießen, den 25. II. 1936.

Hessisches Forstamt Schiffenberg.

Sn der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinn» über 150 M. gezogen

2 ötroinne zu 10000 M.

6 Gewinne zu 5000 M.

10 Gewinn« zu 3000 M.

171087 298226

22 Gewinne zu 2000 M. 120242 123758 125897

91222

202665 356427 382106

23391 119636 163936

30158 69683 83666

207206 219506 308523

342769 396891

42 Gewinne zu 1000 M. 28040 44398 47187

78805 116592 132473 144301 156175 162143

182030 193347 198306 232398 233637 245202

249399 292631 340774 345508 364937 897857

68 Gewinne zu 500 M. 18496 27905 32410 37420 42422 47568 52311 77830 86418 90404 107948 116459 129952 147161 147808 161982 196220

197890 207003 208085 211170 213979 228486

250160 256751 266719 277282 317320 338468

357408 368236 379402 384354 397101

354 Gewinne zu 306 M. 46 452 840 1057 1925 8190 12101 13153 13659 16039 19136 23203 26358 27713 34894 38646 39266 40936 42444

44222 46806 50405 52785 55340 57819 60072

61796 61975 63682 69979 75684 81031 81296

81756 82118 85238 85434 86920 91311 91468

92646 93547 99112 101026 101836 102456 106221 106331 109864 111521 113097 116390 121337

124614 125475 127519 128739 129438 131033

132311 134774 136602 141197 143832 144188

145934 147937 149700 150391 152193 152448

157452 160968 161078 162228 170779 171032

172630. 172696 1 80629 187145 187647 189432

189661 190596 195512 197413 198851 199366

199468 199643 202403 208028 208896 210362

215176 220618 223145 229133 230932 232807

233938 234116 241856 245726 249409 249714

252366 257419 263338 265129 265702 265849

266930 267130 271960 275683 276213 278904

280420 286667 286374 289411 290921 293419

293646 293949 294216 295743 296373 300963

306716 307803 309165 310863 311166 312881

314301 315997 317130 317942 318601 318958

319583 319861 321900 322469 325520 326984

326823 329778 330182 330193 331131 333736

337218 339904 346990 348243 348433 349610

354713 357559 357705 364642 366128 368668

370649 376580 377193 382533 383385 383477

383546 386331 389602 398834

Im Gewumrade verblieben: 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu je 60000, 2 zu je 30000, 6 zu je 20000, 58 zu je 10000, 122 zu je 5000, 202 zu je 3000, 474 zu je 2000, 1472 zu je 1000, 2512 zu je 600, 9440 zu je 800 Mk.

Unienuegs tret fyil/rung bes i v Offiziere voi rate gische !e Truppen t ms, des Ar

Aktion. Feri Sehnung des 8$ianöt, der eri kr Führer mhhandelt uni I sieaelbewahrei I Mn wurde, 1 Leibwache erfct I denen es zu ei' oberten das L Aland. Auf di Ichlag verübt.

Die Führer Zeitunge

er die Erheb, Merige japa ioin wahr "nt und i, «nlarung, di Hauptmann 5 Wment uni °d>ge Behaur °"trag Do ? weiter: i » wird" Wanb, En !'nen Err °mtl gemein

TegeW

JOn den E 7 °uch inb

'ch der tie

B wider Mer Ta & We bes

®Äl(

i ti,?'1 u,lt Mer

i 82i«

?' unter bts ff P A S leh *51921 rLNui