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Wirtschaft

Sie

Dietotsicheren" Tips

verhandeln haben.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a.M.

2)erim

Frankfurt a. M.

V A!L 'U" börse

kurs

23-11.

23 11 |24 11

97

Reichsbank

Rechten

122,4 122,25

97,25

97,25

©ülDPii

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht uns Kraft

7

100,75 100,75

I "Sl "l

8,4

10]

Süddeutscher Zucker

122,"

97,25

108

97,5

95

109,9

101,4

97,9

102,75

118,9

99,9

118,75

99,9

122,4

97,25

100,8

97,5

95

109,9

21

1,85

7,7 6,85

7,13

8,55

o

8

6

6

6

8

7

Schluß- kurs

101,25

98

54,5

112,5

158,5

136

120,5

162,5

58

228,25

164

0,692 42,07 0,147 3,047 54,45

47,04

12,195 5,385 11,60

134,96 13,09 0,711

5,654 61,28

48,95

11,075

62,86

57,16 21,98

8,771

2,488

0,696 42,15 0,149

3,053

54,55

47,14

12,225

5,395

11,62

135,24

13,11 0,713

5,666

61,40

49,05

11,095 62,98

57,28 22,02

8,789

2,492

Schluß! Abend« börsc

100,13

55 111,25 157,25 137,5 108,65

120 162,5 90,65 57,25

227

165

A.E.G. Bekula

Rheinische Elektrizität Rhein. Wests. Elektr. Schuckert L Co......

SiemensL Halske... Lahmeyer L Co.....

juenod Ulm Brüssel .... Rio de Jan. Sofia.....

Kopenhagen Danzig .... London.... HeljingforS. Barts .....

Holland ... Italien.... Japan .....

Jugoslawien Oslo.....

Wien......

Lissabon ... Stockholm.. Schwei- ... Spanien... Prag......

Budapest ..

Neuyork . -

100,4

64

112,5

158,5

136,65

108,65

120,65

162

90,5

58 228,25

163,65

34,5

201

21,65 1,75 7,75

6,4 7

8,4

100,75

97,5

95 109,8

214

7,7

91 De k *yt%

5/,% eheni. 4/z% Franks. Hyp. Bank-Liqu.-Psandbriese......

6/,% ehem. 4/,% Rheinisä., Hyp.-Bank-Liau.-Goldpse. ...

4/2% ehem. 8% Pr. Landespfand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 4/,% ehem. 7% Pr. Landespfand

briesanst., Gold Komm.'Lbl. 20 Steuergutich.Berrcchnungsk. 34-38

116,25, Hoefch 116,75, Rheinstahl 149, Otam E 22,50, Aku E 54,50, Bemberg 112,50, Zement Heidelberg 167,25, Conti Gummi 164, Daimler 120,50, Deut­sche Erdöl 142, Scheideanstalt E 263,50, Licht und Kraft 156,50, JG.-Farben 166,25, Gesfurel 143, Holzmann 132,50, Muag 129, Schuckert 154,50, AG. für Verkehr 120, Reichsbahn-VA. 125,50, Südd. Zucker 203.

Frankfurter Obst- und Gemüfemackt.

F r a n k f u r t a. M., 24. Rov. Bei allgemein ge­besserter Nachfrage und bei teilweise etwas erhöhten Preisen blieb das Angebot von Gemüse vorwie­gend sehr gut. Nur in Spinat, Rosenkohl und Schwarzwurzeln war es geringer. U. a. notierten: Blumenkohl 25 bis 50, Eskarol 5 bis 15, Feldsalat 35 bis 60, Karotten 3 bis 5, gelbe Kartoffeln 3,00 bis 3,15, Kohlrabi 3 bis 5, Kopfsalat 4 bis 10, Meerrettich 40 bis 45, Rosenkohl 15 bis 20, rote Rüben 3 bis 6, Rotkraut 2% bis 5, Sellerie, je nach Größe, 12 bis 35, Spinat 14 bis 18,Schwarz­wurzel 18 bis 25, Tomaten 35 bis 60, Weißkraut 2 bis 3, Wirsing 2XA bis 5, Winterkohl 10 bis 12, Zwiebeln bis 6.

100,65

97,5

95

109,8

20,75

1,7

7,7

6,95

8,55

4% Oesterretchtfche Goldrente...

4,20% Oesterreichifche SUberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4/,% besfll. von 1913.........

6% abgesl. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

Serie 1.....................

54,5 111,25

156,5 136,5

120,5 163

57,25 227

166,5

34 95,5

203

Oie Fütterung von Schlachtvieh auf Schlachtviehmärtten.

DNB. Im Reichsgesetzblatt erscheint soeben eine Verordnung des Reichsmimsters für Ernährung und Landwirtschaft über dieFütterung von Schlacht­vieh auf Schlachtoiehmärkten und Schlachtviehhosen und die Feststellung einer Ueberfütterung von Schlachtvieh". Durch diese Verordnung wird die Fütterung des auf den Schlachtviehmärkten und Schlachwiehhöfen zum Verkauf gestellten Schlag- viehs nach einheitlichen Grundsätzen geregelt. Nach­dem für Schlachtvieh Preise nach einheitlichen Grundsätzen festgesetzt worden sind mußte auch dafür gesorgt werden, daß das Schlachtvieh aus den Schlachtviehmärkten unter gleichen BedinMNgen verkauft wird. In dieser Beziehung zeigte sich eine verschiedene Behandlung des Schlachtviehs aus Den Schlachtviehmärkten bei der Fütterung. Diese un­terschiedliche Behandlung soll durch die Verordnung abgestellt werden. Außerdem soll mit Rücksicht aus die allgemeine Futterlage eine möglichst sparsame Verwendung von Futter auf den Schlachtviehmark­ten erreicht werden. Ein weiteres Ziel der Ver­ordnung ist die Bekämpfung der Ueberfutterung von Schlachtvieh, bevor es zu den Schlachtvieh- Märkten gesandt wird.

Oie Lage des deutschen Bergbaues im Oktober.

'm in. Sammelabl. An i mti AuSlof.-Rechten Franks. Hyp.-Aanl i , unkündbar bis 1935

arbeitshygienischen Gründen vorhandenen Absaug- oorrichtungen verbunden werden.

Hindermarkt in Gießen.

Auf dem gestrigen Rinder- (Nutzvieh-) Markt in Gießen standen 488 Stück Großvieh, 172 Fresser und 121 Kälber zum Verkauf. Es kosteten a) Milch­kühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 450 bis 580 Reichsmark, 2. Qualität 300 bis 400 RM., 3. Qua­lität 180 bis 270 RM.; c) Rinder, */-- bis N jährig, 100 bis 150,/4= bis 2jährig 130 bis 210 RM.; tragend 280 bis 450 RM.; d) Kälber, bis zwei Wochen, 18 bis 25, bis vier Wochen 30 bis 45, bis sechs Wochen, 50 bis 60 RM. Marktoerlauf: Ten­denz, schwach. Nächster Markt: 1. Dezember.

*

Fwd. Die deutsche Erdölgewinnung im September und Oktober. Die deutsche Erdölgewinnung betrug nach den vorläufigen Er­gebnissen der amtlichen Stattstik im September 36 508 Tonnen und im Oktober 39 594 Tonnen.

Nhem-Maimsche Börse.

Mittagsbörse widerstandsfähig.

Frankfurt a.M., 24. Nov. (LPD.) Das Frankfurter Landgericht hatte sich zu Anfang dieses Jahres in wochenlanger Verhandlung mit einem Aufsehen erregenden Prozeß zu befassen. N e u n- zehn Angeklagte hatten sich wegen Betruges, wegen Vergehens gegen das Rennwettgesetz und wegen Bestechung zu verantworten. Alle Ange­klagten hatten ein Geschäft daraus gemacht, dritten Personen Tips für in - und ausländische Pferderennen zu geben, ohne konzessionierte Buchmacher zu sein. Die Tips, die manjid) gut bezahlen ließ, wurden alstodsicher ge­stellt und in den Leuten, die auf ein solches Pferd setzten, der Glaube erweckt, daß es sich um eine gewinnbringende Kapitalanlage handele. Das Ta- ttgkeitsgebiet der Bande erstreckte sich nicht nur aus Frankfurt a. M.; ihre Mitglieder scheuten keine Kosten und bereisten auch andere große Städte, in denen sie ihre .Zweigniederlassungen" hatten. Ein Beamter des Frankfurter Telegraphenamts, der im Sold der Tipfer stand, fälschte Tele­gramme, die dann den wettfreudigen Opfern oorgelegt wurden, um sie zu Wetten zu veran­lassen. Das Honorar für einen Tips schwankte zwi­schen wenigen Mark und Beträgen bis zu 3000 Mk. Ein Ehepaar hatte einmal nicht weniger als 30 000 Mark eingebüßt; andere Wettlustige wurden an den Rand des Ruins gebracht, wieder andere hatten

(127,50).

Auslandswerte wiesen nur genüge Ver­änderungen, meist aber nach oben auf.

Am variablen R e n t e n m a r k t traten keine Veränderungen ein. Auch der Pfandbriefmarkt blieb gut behauptet, ebenso Stadt- und Staats­anleihen. Industrie-Obligationen lagen ruhig.

Im Freiverkehr nannte man Adlerwerke 104 bis 106, Pokorny 126 bis 128, Wayß & Frey- tag 124 bis 126, Ufa 60,25. Tagesgeld unver­ändert 2,50 v. H.

Abendbörse still.

Die Abendbörse war wieder sehr sttll. Die Grund­tendenz blieb widerstandsfähig und steundlich. An den Aktienmärkten blieben die Kurse gegen den Berliner Schluß nahezu unverändert. Soweit Abweichungen eintraten, betrugen sie 0,25 bis 0,50 v. H. nach beiden Richtungen. Auch die Renten- märkte nahmen durchweg einen sehr ruhigen und unveränderten Verlauf. Im Freiverkehr nannte man zerttf. Dollar-Bonds etwas fester, 6proz. Preu­ßen 71, 6,5proz. do. 71,50, 6proz. Spargiro 69,75, 7proz. do. 72,50. Von Auslandswerten notierten Aku mit 54,50 (54,40), Otavi Minen mit 22,50 (23).

U. a. notierten: 6proz. JG.-Farben 134,25, 4proz. Ungarn Gold 7,70, 4proz. Rumänen 5,70, 4proz. Schweiz. Bundesbahn 114, Commerzbank 108, DD- Bank 108, Dresdner Bank 106,25, Buderus 119, Harpener 150,50, Ilse Genuß 144, Mannesmann

Fellen & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Eleklr.Unternehmung. 6

Oiebesfahrt durch Deutschland

22 Diebstähle in drei Monaten.

iiiben einzelnen Bar i Bit von Tag zu $a9 L um log. Teilho. »Wetter nur kurzen reinerZentrale gelc ta Erdatmosphäre r iftilen aus. Eine dies li.nl unb im allgemein jhillantit und Europa Ivizentrale im n M. Dieses Hochdruck' x'-m lustgesüllten schrumpft zeitwei (i Milen aber auf, I hin, insbesondere m Msleuropa,Auslc Wig Atemzügen b; die gesamteNach I:ale.Zslandtief kj je nach dem Berhl |j Bewegung der Teili |i|näd)tigen Tiefs, die kwpa wandern und i fc bringen, sind im @ fieiligen Energiegrad tarn NMMgssieÄ

Wenn nun der Ä Seemann in der Lage he nächsten 48 5 lüt zu erkennen, mi l.iitoruckoerhältnifse, Mess bzw. über M des Azorenhoch Ä-Zentraltief unter «itzen, welche Win 1 >m>arten find und »kommenden Zeit, ^°be der mit alle Men Obseroatorie r darin, auf Grund ? Dampfern aus de

Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben D.e höhe Der zuletzt besoffenen Dividende an. - Reichsbankd.skant 4 n.ft., Lombardzlnsfuß 5 D. Sj.

Sicherungsverwahrung rechnen müsse.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach­mittag geschlossen.

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fein11 und unlf

Buderus ................... *

Deutsche Erdöl .............. 4

Horbener................. 2%

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 8

Ilse Bergbau ............... 6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke ...............8

Mannesmann-Röhren ....... 8

23 11-

101,4

97,9

103

118,75

99,9

98,75

97

100,5

93

130,5

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

Ä.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz» und Prival-Bank ... 4 Deullche Bank und DiSconto.

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank..............4

Fwd. Die Steigerung der deutschen Stein koh- , lenförderung hielt auch im Oktober an. Sie stellte sich im arbeitstäglichen Durchschnitt um 5,4 o H höher als im Vormonat. Die Gefolgschaft wurde verstärkt. Feierschichten wegen Absatzmangel konnten fast ganz vermieden werden. Die Halden­bestände verringerten sich. In den Monaten Januar bis Oktober betrug die Zunahme gegenüber der entsprechenden Zeit des Vorjahres bei der Stem- kohlengewinnung 9,5 v. H., bei der Kokserzeugung 19,5 v. H. und bei der Briketterzeugung 8,5 v. H. Auch die Braunkohlengewinnung nahm gegenüber dem Vormonat arbeitstäglich um 6,9 v. H. zu; die Briketterzeugung gewann 2,1 v. H. Lediglich im ostelbischen Revier war die Erzeugung rückgängig. In den Monaten Januar bis Oktober war die Rohbraunkohlengewinnung um 10,2 v. H., die Briketterzeugung um 9,0 v. H. höher als in der Vergleichszeit des Vorjahres. Einen besonders kräftigen Anstieg verzeichnet die Erzeugung von Koks 'aus Braunkohlen in dieser Zeit, nämlich von 0,74 Millionen Tonnen auf 1,4 Millionen Tonnen. Das entspricht einer Steigerung von rund 89 v. H.

wichtiges Neinigen und Entfetten spart Werkstoffe.

Fwd. Das Reichskuratorium für Wirtschaftlich­keit (RKW.) teilt mit: In der gesamten Metallver­arbeitung spielt dos Reinigen und Entfetten von Metallteilen eine wichtige Rolle, schon Spuren von Fett, die auf den Metallen haften, können lackierte, emaillierte und mit galvanischen Ueberzügen ver­sehene Werkstücke vorzeitig unbrauchbar machen, weil diese Ueberzüge dann schlecht, oder gar nicht haften. Richtiges Reinigen und Entfetten sichert hier in großem Umfang gegen Werkstoffverschwendung und Fehlarbeit. Für diese Arbeiten sollen leicht brennbare Lösemittel wie Benzin, Benzol möglichst vermieden und an ihrer Stelle Trichloraethylen, Perchloraethylen, Tetrachlorkohlenstoff usw. ver­wendet werden. Aus gesundheitlichen Gründen ist es zweckmäßig, das Reinigen und Entfetten in ge­schlossenen Räumen durchzuführen, um so mehr, als man hierbei auch die zumeist großen Verluste durch Verdunsten der Lösemittel verhindert. Weitere Ver­luste treten ein, wenn die verschmutzten Lösemittel deswegen vernichtet werden, weil keine Aufberei­tungsmöglichkeiten vorhanden sind. Für kleine Be­triebe mit geringen anfallenden Mengen würde sich eine solche Aufbereitungsanlage allerdings nicht lohnen. Im volkswirtschaftlichen Interesse wäre es also zu begrüßen, wenn dann solche Aufbereitungs­anlagen von mehreren Betrieben gemeinsam unter­halten würden, sofern nicht wie dies in Berlin der Fall ist Betriebe bestehen, welche die Wie­dergewinnung in Lohn durchführen. Der Ausschuß für wirtschaftliche Fertigung (AWF.) beim Reichs­kuratorium für Wirtschaftlichkeit (RKW.) hat über das Gebiet des Reinigens und Entfettens von Me­tallteilen Hinweise und Richtlinien (AWF. 262) herausgegeben, die dem Praktiker Wege zur Wirt­schaftlichkeit und zum volkswirtschaftlich richtigen Verhalten zeigen. Im übrigen sei darauf hingewie­sen, daß auch bei den anderen Arbeiten erhebliche Verluste an Lösemitteln durch Verdunsten entstehen. Auch in dieser Richtung gibt es bereits Verfahren zur Wiedergewinnung der Lösemittel. Hier kann die Wiedergewinnung in geeigneter Form mit den aus

ehrte" er Bekannte mit seinem Besuch, wiederum unter Mitnahme von Bargeld, einer Armbanduhr, Bekleidungsstücken und eines Fahrrades verschwin­dend. In Salzderhelden war ein Schlauch seines Fahrrades unbrauchbar. Kurz entschlossen ließ er es stehen undbesorgte" sich aufgeschickte" Art ein neues. Alsbald erschien er auch bei einem Bekannten in Fritzlar und entwendete dort ein weiteres Fahrrad, nachdem er das alte kaputtge­fahren hatte. Bei einem Bekanntenbesuch in B a d Salzschlirf entwendete er eine Geldbörse, in ( der sich auch zwei wertvolle Ringe befanden. Einen ' will Sch. verloren, den anderen bei Berlin verkauft haben. Weiter entwendete er einer Dame in Hün­feld die Geldbörse und in Fulda stahl er ein weiteres Rad. Ein Bekannter in Bacharach am Rhein, den er besuchte, übergab ihm 3 Mark mit der Bitte, das Geld bei der Post einzuzahlen. Da war er bei Sch. gerade an denrechten" Mann gekommen. Der ließ natürlich niemals wieder von sich hören. Aehnlich erging es einer Frau in Kas­se l. bei der sich Sch. kurze Zeit aufhielt. Sie über­gab ihm zur Besorgung eines Geschäfts 5 Mark und ein Rabattmarkenbuch zur Einlösung. Mit der unverhofften Beute verschwand der junge Mann. Am 15. August d. I. konnte die Polizei endlich des langgesuchten Bürschchens habhaft werden und seiner Diebesfahrt, die ihn auf Kosten seiner Mit­menschen kreuz und quer durch Deutschland ge­führt hatte, ein Ziel setzen. Das Gericht verurteilte Schröder mit Rücksicht auf das Geständnis des An­geklagten, dessen Jugendlichkeit und sonstige Um­stände zu VA Jahren Gefängnis und drei Wochen Haft für die Landstreicherei, machte aber zugleich darauf aufmerksam, daß der Angeklagte bei einem ferneren Verbrechen mit Zuchthaus und

Geld 0,691 42,07 0,147 3,047 54,33 47,04 12,17

5,37 11,575 134,66

13,09 0,710 5,654 61,15 48,95 11,05 62,73 57,17 21,98 8,771

2,488

24 11

101,25

98

103

118,75

99,9

98,75

97

100,5

93

LPD. Marburg, 24. Nov. Das Marburger Schöffengericht hatte sich am Montag mit den Diebesfahrten eines jungen Mannes namens Werner Schröder aus Kassel zu befassen, dem 22 Diebstähle, Betrug und Unterschla­gung zur Last gelegt wurden, welche er in der Zeit von Pfingsten bis zu seiner Verhaftung Mitte August d. I. begangen hat. Nach seiner unvollende­ten Lehrzeit betätigte sich Schröder als Landarbei­ter und trat im Oktober 1935 bei einer Arbeits­dienstabteilung ein. Nach dem Bericht seiner Vorge­setzten trug er schon dort immer ein sehr verschlage­nes Wesen zur Schau und kam vielen Dienstob- liegenhetten nur unordentlich nach. Zudem stellte es sich heraus, daß er in Ziegenhain ein Fahrrad gestohlen und eine Strafe zu erwarten hatte. Als man ihn am zweiten Pfingsttag wegen einer Unordentlichkeit zu Stubenarrest verurteilte, ver­schwand er aus dem Lager. Verschiedene am näch­sten Tage vom Heimaturlaub zurückkehrenden Ka­meraden muhten die Feststellung machen, daß ihre Spinde erbrochen und allerlei Bekleiduygs- stücke, darunter ein Zivilanzug, gestohlen waren. Außerdem hatte Sch. auch noch seine dem Arbeits­lager gehörigen Bekleidungsstücke mitgenommen. Wie sich nunmehr herausgestellt hat, stattete Sch. bei seiner Flucht zunächst einem Bekannten in Lingelbachbei Alsfeld einen Besuch ab und versäuvand drei Tage später unter Mitnahme eines Fahrrades, sowie 185 Mark Bargeld, die er im Schrank eines Nachbarn entdeckt hatte. Seine nächste Station war K a s s e l, wo er Bekannte auf­suchte, aus einer Aktentasche 22 Mark entnahm und dann verschwand. Bei Bekannten in Darm­stadt hielt er sich acht Tage auf, entwendete ihnen verschiedene Kleidungsstücke, bestieg am Bahnhofs­platz ein fremdes Fahrrad und fuhr in Richtung Fulda davon. In Edelzell besuchte er Be­kannte und setzte seine Fahrt unter Mitnahme eini­ger Sachen fort. Sein weiterer Weg führte über Erfurt wo er ebenfalls einen Diebstahl be­ging nach Frankfurt a. O. Auch dort ,che-

Obst- und Südfrüchte: Angebot von Aepfeln, Birnen und Walnüssen unverändert gut, von Haselnüssen etwas geringer. Geschäft lebhaft. Preise unverändert. U. a. notierten: Aevfel I 30 bis 35 II 20 bis 28, Goldparmänen I 35, Renetten 24 bis 28, Anhalter 22 bis 25, Schafsnase 18 bis 20, Birnen I 20 bis 30, II 14 bis 18, III 8 bis 12, Mollebusch I 18 bis 20, II 14 bis 16, Pastoren 10 bis 15, Bananen 12% Kilogramm netto 5,00 bis 6 00 Kam., 6,00 bis 6,50 Westind., Kranz-Feigen 25 Kilogramm 11,50 bis 12,00, Haselnüsse 35 bis 40 itaL, Trauben 62 bis 70 holl., Walnüsse 42

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 962: Erhöhung von Ausfuhrzöllen in Niederländifch-Jndien. 963: Gebührenordnung der Ueberwachungsstelle für Baumwollgarne und -gewebe. (Neue Fassung vom 20. November 1936.) 964: Nachtrag 1 zur Gebührenordnung der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle vom 16. Januar 1935. 965: Wie versendet man Weih- nachts- oder Neujahrsgeschenke durch die Post in das Ausland? 966: Depotzwang für ausländische Wertpapiere. 967: Postpakete nach Spanien.

Schluß- furd

23-11

I Srics 0,695 42,15 0,149 3,053 54,43 47,14 12,20 5,38 11,595 134,92 13,11 0,712 5,666 61,27 49,05 11,07 62,85 57,29 22,02 8,789

2,492

Banknoten.

Frankfurt a. M., 24. Nov. Zwar war das Geschäft wieder sehr still und die Haltung nicht aanz einheitlich, gegenüher der anhaltenden Ge­schäftsstille erwies sich die Kurslage jedoch als recht widerstandsfähig. Zu den ersten Notierungen lag eher kleines Angebot vor, das bei leicht er­mäßigten Kursen ausgenommen wurde. Später be­stand überwiegend kleine Nachfrage, -so daß die Tendenz als freundlicher anzusprechen war.

Am Aktienmarkt hielten sich die Abweichun­gen zu den ersten Kursen meist innerhalb eines Prozentes. Don Montanwerten setzten Harpener und Rheinstahl bis 0,75 v. H. höher, Hoesch und Klöckner unverändert ein, Mannesmann notierten 115,75 bis 116,25 (116,50), Verein. Stahlwerke 121,13 bis 121,75 (122,25). IG. Farben faaen mit 166 (166,25) etwa behauptet, Metallgesellschaft 1 v. H. freundlicher. Am Elekttomarkt bröckelten RWE. 0,65 o. H., Schuckert 0,25 v. H. ab, Siemens lagen 0,40 v. H., AEG. 0,13 o. H. höher. Maschi­nen- und Motorenwerte tendierten unregelmäßig; Moenus 95,50 (96,50), Junghans 109 (110), Rhein- metall-Borsig 149,50 (148,50), BMW. 139,50 (138,50), Daimler 119,65 (120,50). Zellstoffwerte lagen etwas höher, Waldhof 157 (156,50), Feld­mühle 142,50 (141,50). Im einzelnen notierten Reichsbank mit 187,25 bis 186,75 (186), West­deutsche Kaufhof mit 57 bis 57,50 (57,25), Kali Aschersleben mit 134 (134,75) und Zement Heidel­berg mit 167,50 (167,75).

Am deutschen Rentenmarkt lagen Altbesitz mit 118,75, Kommunal-Umschuldung mit 89,75 bis 90 und Zinsvergütungsscheine mit 94 unverändert. Zertif. Dollar-Bonds bei kleinem Angebot etwas schwächer, 6 v. H. Preußen 70,25 (71), 6,50 v. H. do. 70,75 (71,50), 6 v. H. Spargiro 69,50 (70).

Im Verlause bewegte sich die Umsatztätigkeit am Aktienmarkt weiter in engen Grenzen und nennenswerte Kursveränderungen ergaben sich nicht. Etwas Geschäft erhielt sich in Montanwerten, IG. Farben und für Westdeutsche Kaufhof bei leicht erhöhten Notierungen. Verein. Stahl 122 nach 121,75, Mannesmann 116,50 nach 115,75, IG. Farben 165,90 bis 166,40 nach 166, Westdeutsche Kaufhof 58 nach 57. Die später notierten Werte waren kaum verändert, Deutsche Erdöl 1,50 o. H. höher mit 142, Licht & Kraft 156 (155), Muag 128

24.Rovember

Amtliche Notierung

Geld | jjriei

23.Novem -er Am liche Notierung

bönc

24-11

Datum

4% oesgt. Serie U ............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4/r%Rumän.veretnh.Rentev.l91S 4% Rumänische vereinh. Rente .

2%% Anatolier...........

(Schlußk. Mittag« börte

24-11-

so hohe Verluste, daß sie sich an fremden Geldern vergriffen.

Sämtliche 19 Angeklagten, von denen nur wenige geringe Strafen erhielten, wurden am 19. Marz d. I. vom Landgericht Frankfurt a. M. zu G e» fängnis st rasen von eineinhalb bis zweieinhalb Jahren, Ehrenrechtsoerlust und erhebliche Geldstrafen verurteilt.

Bis auf den 38jährigen Gustav K o l l m e r hatten es alle Angeklagten bei dem Urteil belassen, so daß die gegen sie erkannten Strafen rechtskräftig ge» worden sind. Kollmer allein hatte das Urteil durch Revision beim Reichsgericht angefochten. Dem Reichsgericht schienen die gegen diesen Angeklagten getroffenen Feststellungen nicht ganz zweifelsfrei. Nach Ansicht des Reichsgerichts waren die Beftim- mungen des Rennwettgesetzes bei diesem Angeklag­ten zum Teil unzutreffend, zum Teil nicht erschöp­fend angewendet. Das Urteil gegen Kollmer mußte daher aufgehoben und die Angelegenheit zu neuer Verhandlung und Entscheidung an die Dorinstanz zurückverwiesen werden. Diese Aufhebung wirkte sich gleichzeitig auf drei weitere Angeklagte, die keine Revision eingelegt hatten, aus, so daß auch das gegen sie ergangene Urteil aufgehoben wurde. Das Landgericht' Frankfurt a. M. wird also in Kürze gegen diese vier Angeklagten noch einmal zu

Datum

6% Deullche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutjcbe Reichsani. von 1934 b/,% Doung-Anlethe von 1930 ..

Deutiche Anl.-Ablöi.-Schuld mti

AuSIoi.-Rechten ............

4/i% Deutsche Reichspostschatzan Weitungen von 1934, I.......

4/i% ehem. 8% Hessischer Bolls- staat 1929 trückzahlb. 102%) ...

4/i% ehem. 8% Hessische Lande- bant Darmslavt Gold R. 12...

b/r% ehem. 4/i°,o Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadlLiou.

4/i% ehem. 8% Darmst. Komm

Lanvesb.Goldschuldverschr R.6 Cberbcfjen Provinz-Anleihe mli

SckulthetS Patzenhoser .......4

Aku cAllgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................6

Zellstoff Waldhof ............6

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........8

Lrenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade...................... 9

Accumulatoren-Fabrü.......12

Conti-Gummi.............. 11

Grttzner....................01

Mainkrastwerke Höchst S.M.... 4

Frankfun a. M.

35erlm

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß« turs

Schluß!. Mittag- böri'e

Datum

23-11

24-11

23-11

24-11-

Mansfeiver Bergbau ..

.... 6/i

151

150,5

150,25

Koksmerke ...........

......6

136,13

135,5

Rheinische Braunkohlen

.....12

223

223,5

224

227,5

Rheinstahl ...........

....... 4

148,75

149

149,25

149

Bereinigte Stahlwerke.

.....8/,

122 25

122

122

121,9

Ltavi Minen ........

.......0

23,13

22,5

23

üaltwerke Aschersleben.

.......6

134,75

134

134

134

Kaliwerke Westeregeln.

.......6

130,5

130,5

130,5

Kaliwerke Salzdetfunh

..... 7/.

186

I. G. Farben-Jndustrte

.......7

166,25

166,25

166

166,5

Schetdeanstalt........

.......9

264

263,5

Goldschmidt .........

.......6

127

127,4

127,4

127,65

Rütgerswerle ........

....... 6

134

136,5

135,5

136,75

Metallgeiellschaft......

....... 5

151,75 1 152,75

151,75

153

Philipp Holzmann ....

....... 4

1 131,13

I 132,5

131,65

133

Zementwerk Heidelberg

...... 7

167,75

167,25

Cementwerk Karlstadt..

.......6

1 -

I 160

6.9 9,75 5,475 28,25

5,7

6,8

9,7

5,5

28,25

6,8

9,7

5,7

28,25

14,13

14,13

14,4

14,4

40,75

14,5

14,5

14,4

14,5

119,5

120

119,75

120

125,65

125

108,25

108

108,25

108

108,25

108

108,25

108

105,5

106,25

105,5

106.25

186

186,5

186,25

167,75

167,5

168,5

168,5

134

134

134

134

155

156

154,5

155,75

136

136,5

136,13

137

143,5

143

143

143,25

129,25

129,75

129,75

137,25

136,65

138

137,25

155

154,5

155,5

154,75

198

198,4

198,75

199,75

133,25

137,4

133

136,25

120

119

120,5

118,75

140,5

142

141,13

142,25

149,5

150,5

150

150,5

116,75

116,75

117,5

116,75

191

145

144

143,5

143,5

124

124,5

124,75

124,75

116^

116,25

11L-5

116.25

ÄeNm,24 November

Geld

Äries _

Amerikanische Roren..............

2,45

2,47

Belgische Roten..................

41,92

42,08

Dänische Roten ........... .....

54,29

54,51

Englische Roten .................

12,17

12,21

Französische Roten...............

11,55

11,59

Holländische Roten...............

134,63

135,17

Italienische Roten................

Norwegische Noten ..............

61,12

61,36

Deutsch Lesterreich, ä 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

62,69

62,95

Schweizer Noten.................

57,01

57,23

Spanische Noten.................

Ungarische Note» ................