Einzelbild herunterladen

Aus aller Welt

ge-

er-

Vermietungen"]

L

Meine herzensgute Frau, meine liebe, treubesorgte Mutter

sucht.

05443

Gießen (Seltersweg 65), den 25. November 1936.

Die Beisetzung hat in der Stille stattgefunden.

7449 D

und Küche, evtl.

mitBad,z.l5.12.

oder 1. 1. 37 zu

37 zu tisch, ffucht. tätig, ib.mit gefuc

.jung.Dame

Oroßen-Buseck, Gießen, den 24. November 1936.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 26. November, nachmittags

2'/2 Uhr, vom Sterbehause Bismarckstraße 13 aus statt

7461 D

19.30-21.30

Tüchtige

7469Ö

7456 V

Stadttheater

mieten ge1 Schr. Angel

Altersheim, Johannesstr. 7.

Zweifache« Todesurteil im ßonfwigcr Mordprozeß.

Wilhelm Reusch

Otto Reusch

Die trauernden Hinterbliebenen:

Christoph Schmidt V.

Familie Heinrich Scheid V.

Familie Heinrich Seipp Familie Julius Aulmann Familie Wilhelm Größer.

Einspaltige Kleinanzeigen werden zum ermäßigten Grundpreis von 8 Pf. für die Millimeterzeile veröffentlich*

der ge-

Plätterinnen für dauernd und zur Aushilfe ges. Großwäscherei Edelweiß

In einem zweistöckigen Möbelhaus in Düren (Rheinland) brach ein Feuer aus, das sich mit! rasender Geschwindigkeit über das ganze Gebäude und eine im Hinterhaus eingerichtete Schreinerei ausbreitete. Obwohl die Feuerwehren das verheerende

evtl. m. Mittags­tisch, von berufs-

Näherin zum Ausbessern von Wasche und Garderobe ge-

Mietpreis unter 05440 a.d.G.A.

Schöne

Lager­

raum

im 1.Stock, auch für Wohnung leicht einzuricht., Mitte der Stadt, alsbald zu ver-

Hänsel und Gretel

7424 D Preise von 1.20 4.00.

Junger,tüchtiger i'riseurgiüe imDamenf.etw. bewandert, sucht ab 1. November Stellung. Schr. Angebote unter 74671) a.d.G.A.

20.15-23.00

Noch mal!

Des ausver­kauft. Hauses wegen

Drei Zadünls mit Groß-Variete

Preise von 0.80-3.00 RM.

Ehepaar sucht per sofort

Schriftl. Angeb. unter 05442 an den Gieß. Anz.

sehen werden muß.

furchtbares Hochbahnunglück in Ehikago.

Auf dem Hochbahnhof Granville in Lhikago

eignete sich ein schweres Hochbahnunglück. Ein in voller Fahrt befindlicher Lxpreßzug fuhr auf einen auf dem Bahnhof haltenden Lokalzug auf. Die Wirkung war furchtbar. Die letzten Wagen des Lokalzuges, die in einer veralteten Holzkonstruktion gebaut waren, wurden vollkommen zertrümmert. Durch den Zusammenprall wurden die Insassen viele Weier weit auf die Gleise und die sechs Me­ter tiefer liegende Straße geschleudert. Bisher konn­ten zehn Tote und 75, teilweise schwer. Ver­letzte, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, ge­borgen werden. Die Polizei fürchtet, daß unter den Trümmern noch eine größere Zahl weiterer Todes­opfer begraben liegt.

Aufsehenerregender Abtreibungsprozeß gegen einen jüdischen Arzt.

Der Herr über Leben und Tod nahm heute meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante

Frau Lina Schmidt, geb. Wagner

in ihrem 71. Lebensjahre zu sich. Ein sanfter Tod erlöste sie von ihrem schweren Leiden.

Eine gro^e Zahl von weiteren Glückwunschtele­grammen, die zum 75. Geburtstage des großen Gelehrten eingelaufen waren, legten Zeugnis ab von der Wertschätzung und Verehrung, deren sich der Gefeierte in weitesten Kreisen erfreut. Es lagen ferner u. a. telegraphische Glückwünsche vor vom Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Heß, vom Reichskriegsminister von Blomberg, Generaladmiral R a e d e r, Reichsarbeitsführer Hier!, Reichssportführer von Tschammer- O st s n , ferner von der Reichsärztekammer, der Reichsjugendführung und von vielen Persönlich­keiten der medizinischen Welt. Auch fand sich eine große Zahl von Gratulanten ein, die ihre Glück­wünsche persönlich überbrachten. Ministerialdirektor Vahlen überbrachte die Urkunde über die Ver­leihung des Adlerschildes des Deutschen Reiches. In der begleitenden Ansprache betonte er, es fet ihm eine besondere Ehre und Freude, im Namen und im Auftrage des Führers und Reichskanz­lers diese Urkunde zu überreichen. Er bringe damit den besonderen Dank des Führers und des Reichs­erziehungsministers zum Ausdruck für die hin­gehende und aufopfernde Arbeit, die Professor Bier als Arzt, als Forscher und insbesondere als Lehrer des ärztlichen Nachwuchses zum Nutzen von Volk und Staat geleistet habe. Nach Dankesworten von Professor Bier für die ihm zuteilgewordene hohe Auszeichnung sprach Reichsärzteführer Dr. Wagner dem greisen Gelehrten für die Aerzte- schast Deutschlands sowie im Namen von Staat und Partei die herzlichsten Glückwünsche aus.

Frau Marie Reusch

geb. Steinbach

wurde uns am 21. November durch den Tod entrissen.

Auswärtige renommierte Brauerei sucht zur. Vertretung ihrer vorzüglichen Bier für Gießen u. Umg. gut eingeführten

Bierverlag

bei äußerst günstigen Verdienstmöglich­keiten. Schriftliche Angebote unter 7466 D an den Gießener Anzeiger.

VA

Alte angesehene Versicherungsgesellschaft hat die Haupiagentur für Gießen neu zu besetzen.

Bewerbern, die einwandfreien Lebenslauf nach­weisen können, wird hierdurch Gelegenheit ge­boten, sich eine gut bezahlte Position zu er­arbeiten. Bei Bewährung wird der vorhandene Jnkassobestand zum weiteren Ausbau übertra­gen. Offerten unter C.D.456 an Heinrich Eisler Nachf. Frankfurt am Main.

meo

m. einem Schau­fenster, Kontor und Werkstatt v.

1. Januar zu vermieten. 05446 ©rnneiuolö, Bahnhofstr. 27.

Das Zweibrücker Schwurgericht verurteilte nach zweitägiger Verhandlung den Christian Riech- m a n n und die Ehefrau Anna Bißbort, beide aus Contwig in der Westpfalz, wegen Mordes zum Tode. Damit hat ein Kapitalverbrechen eine Aburteilung gefunden, das im Herbst 1935 in der ganzen Rheinpfalz größtes Aufsehen erregte. Völlig rätselhaft war damals das spurlose Ver- chwinden des Metzgers Adam Bißbort, des Ehe­mannes der Angeklagten Bißbort und Schwagers von Riechmann. Voruntersuchung und Gerichtsver­handlung haben einwandfrei ergeben, daß die bei­den Angeklagten und die inzwischen durch Selbst­mord geendete Ehefrau Riechmanns den Bißbort am Abend des 17. Oktober 1935 gemeinschaft- l i ch ermordet und die Leiche im Backofen des ländlichen Anwesens verbrannt haben. Der Prozeß ergab weiter, daß der Hauptbeweggrund des schleußlichen Verbrechens in jahrelangen ehe­brecherischen Beziehungen der jetzt Derureilten

3- n. 2-Zim.-Wohn. mit eingerichtet. Bad und Balkon in d. Beethoven- u.Schubertstraße zu verm. Näber. Adolf Schmidt, Licher Straße 5 (Laden). 7451b

Wirbelsturm zerstört einen Flugplatz auf Malta.

Der Halfar-Flugplatz in Malta wurde durch einen schweren Wirbelsturm teilweise zerstört. Mehrere große Flugzeugschuppen wurden aus ihrem Betonunterbau herausgerissen und viele Meter weit getragen. 20 Flugzeuge von dem englischen Flug­zeugträgerGlorious" wurden stark beschädigt.

26 deutsche Berge über 1000 Meter hoch.

Der höchste deutsche Berg ist bekanntlich die Zug. spitze mit 2963 Meter. Es folgen der Watzmann (2714), der Große Krottenkopf im Allgäu (2657), die Mädelegabel (Allgäu, 2645), /er Hohe Göll (Berchtesgadener Alpen, 2522), die Wettersteinspitze (2296), der Untersberg (Berchtesgadener Alpen, 1975), der Wendelstein (1837), die Benediktenwand (Jsarwinkelgebirge, 1802), der Herzogstand (Jsar- winkelgebirge, 1731), die Schneekoppe (1603) und das Hohe Rad (1509) im Riesengebirge, der Feld- berg (1493) im Schwarzwald, der Große Arber (1457) im Bayerischen Wald, der Rachel (1452) im Böhmerwald, die Sturmhaube (1436) im Riesen­gebirge, der Glatzer Schneeberg (1424), der Belchen (1414) im Schwarzwald, der Fichtelberg (1214) im Erzgebirge, die Hornisgrinde (1164) im Schwarz­wald, der Brocken (1142) im Harz, der Hinterberg (1127) im Jsergebirge, der Einödriegel (1126) im Bayerischen Wald, der Schneeberg (1051) im Fichtel­gebirge, der Lemberg (1015) im Schwäbischen Jura, die Hohe Eule mit 1014 Meter im Eulengebirge.

Internationales Bridge-Turnier in Wiesbaden.

Im Kuvhaus zu Wiesbaden findet in diesen Ta­gen ein internationales Bridge-Tur­nier unter Leitung des Korvettenkapitäns a. D. Clare statt. Außer dem Ausland werden die deut­schen Gaue Baden, Hessen, Württemberg und insbesondere das Rheinland stark vertreten sein.

Der Spiegel aus Papier.

ööiislotiter

zur Erlernung von Küche und Haus. - Winter obneVergütung, Sommer 15 Mk. Taschengeld?^ Bad-Nauheim . Villa Friede. [Verschiedenes^

Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinam zeigen in die Hei­matzeitung, den Gießener Anzeiget

Luthergemeinde

Biblische Woche

Heute abend 20 Uhr in der Ka­pelle des Alten Friedhofs:

Matth. 6, 1-18 . 74280

Suchet zu allererst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit Pfarrer Marx, Friedberg.

Kunst und Wissenschaft.

Oer Führer verleiht Geheimrat Bier den Adlerschild des Deutschen Reiches.

Der Führer und Reichskanzler hat mit Ur­kunde vom 24. November 1936 dem Geheimen Medizinalrat Professor Dr. August B i e r in Sauen (Mark) aus Anlaß seines 7 5. Geburtstages in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um die deutsche medizinische Wissenschaft und seines großen ärztlichen Könnens, insbesondere auf dem Gebiet der Chirurgie, den Aülerschild des Deutschen Reiches verliehen. Außerdem hat der Führer und Reichskanzler Geheimrat Bier telegraphisch seine persönlichen Glückwünsche aus­gesprochen.

die sich bei ihm einer Operation unterzogen hatten, später unter Drohungen mißbraucht hatte.

Jüdische Provokateure in Polen verurteilt.

Dor einigen Monaten war es in Przytyk (Polen) zu schweren Zusammenstöße nzwischen polnischen und jüdischen Markthändlern gekommen, die auf beiden Seiten Todesopfer gefordert hatten. Bereits in erster Instanz hatte das polnische Gericht festgestellt, daß die Zwischenfälle in den stark verjudeten Markt­plätzen von jüdischer Seite provoziert worden waren. Nunmehr hat auch das Appellations­gericht in Lublin in allen wesentlichen Punkten den Urteilsspruch der ersten Instanz bestätigt, obwohl von jüdischer Seite eine Reihe von Protestkundgebun­gen veranstaltet worden war. Die Strafen zahlreicher angeklagter Juden wurden erhöht. Insgesamt er­hielten 45 Angeklagte Zuchthausstrafen zwi­schen acht Jahren und neun Monaten.

Große Betrügereien eines Juden.

Zollfahndungsstelle und Kriminalpolizei in Köln sind mit der Aufklärung umfangreicher Betrüge­reien und sonstiger Straftaten des ins Ausland geflüchteten 55jährigen Juden Alfred Oppen­heimer beschäftigt. Oppenheimer hatte es zum Teil unter Benutzung gefälschter Unterlagen, Büan- zen und falscher Steuererklärungen sowie durch Vorschieben einer Scheinfirma in gerissener Weise verstanden, sich den Anschein eines sehr kapital­kräftigen Großkaufmanns und vermögenden Haus­besitzers zu geben und feine Umwelt über seine Kreditwürdigkeit zu täuschen. So sind zahlreiche Personen, darunter viele Gewerbetreibende, um große Summen geschädigt worden.

Großfeuer in Düren.

Elche zwischen Meer und Memel von Martin Kakies

Insgesamt 120 Seiten mit 82 hervor- ragenden Naturaufnahmen des Ver­fassers auf 56 Kunstdrurktafeln.

In Leinen gebunden RM. 3,60.

Aus dem Inhalt: Parade imFrühling- Ein Elchkalb torkelt ins Leben-ImAommer- glühen Elk, der Schaufler vom Meer Die hohe Zeit Der Kapitalschaufler von Helenawerder Der Starke und der Dolch- endige-Auf der Hochdllne-Elche im Schnee. Der Verfasser. Hauptschriftleiter de»Tie« meler Dampfbootes", ist in seiner Heimat bekannt als ein ausgezeichneter Elchkenner. Sein Leben lang hat er dieses urwüchsige Tier der heimischen Landschaft auf der Ku- rischen Nehrung beobachtet und bietet nun aus feiner umfangreichen Lichtbildsammluug die schönsten Ergebnisse seiner jahrzehnte­langen Kamerajagd in einer überraschenden Fülle und Vielseitigkeit. Martin Kakies hat wirklich das Intimste aus dem Leben der Elche zu allen Jahreszeiten mit seinem gau- berkasten belauscht und kann uns nun so ziemlich alle Geschehnisse aus dem Elchgebiet zwischen Meer und Memel in ganz ausge­zeichneten Lichtbildreihen vor Augen führen. Datz er aber nicht nur einer unserer besten Naturlichtbildner, sondern auch ein außer­gewöhnlich begabter Schriftsteller ist, der seine Erlebnisse spannend und unterhaltsam zu berichten weiß, wird die Freude am Besitz dieses schönen Buches verdoppeln.

Alls Iüger und Freunde der Nalut» müssen dieses schöne Elchbuch besitzen. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen und der Verlag entgegen.

Hugo Bermühler Verlag

Berlin-Lichterfelde

Ein jüdifcher Arzt, der geradezu bewußt an Ausrottung mehrerer burgenländischer Bezirke ~ arbeitet hat, hat sich in mehrtägiger Verhandlung wegen verbotenen Eingriffes in unzäh­ligen Fällen und überdies wegen Schändung vor einem Wiener Gericht zu verantworten. Der burgenländischen Landesregierung war es aufge­fallen, daß die Geburtenziffer in einigen Bezirken des nördlichen Burgenlandes, die sich sonst durch eine große Bevölkerunasvermehrung auszeichneten, plötzlich auffällig abzusinken begann. Längere Zeit konnte man sich diese Tatsache nicht erklären, bis sich schließlich der Verdacht ergab, daß der aus Galizien zugewanderte jüdische Arzt Dr. Edmund Segall in großem Stile Schwangerschaftsunter­brechungen vornahm. Der Arzt wurde verhaftet. Nunmehr wurde tatsächlich festgestellt, daß der Jude in einer Ortschaft eine förmliche Abtreibungsklinik eingerichtet hatte. Die Zahl seiner Verbrechen läßt sich auch nicht annähernd feststellen. Bei der Unter­suchung kam auch zutage, daß er zahlreiche Frauen,

hd den ' reizens

6fn

®trhen,flr&en darf üb es zersl p °he

?. Auslaufen- N

Ätofar A-« T6haIi Sonfel SS-, ÄS s bereit liegen, ehe Diefierkuchentelge. d ton enthalten, mu 'Sein, W°n°t

i 1

Teiqe, aus denen u Men eine Weile ober über Nacht- [eine Kruste trocknet girb Pfefferkuchen e, Ze besser er geknetet fingen. Ebenso mi «arbeitet werden, äen oder Mande fiäig alle Mandel- Flotte des Teiges u jipan formt sich an | in ein Tuch gehüllt

djer, ist die Gesahi Figuren wie Blum« grofe. Lübecker Art und bleibt roh, | Hitze auf mit weiß, V angebräunt. Makn [ |oiort gebogen wer

Ofen kommt. Die | fort, wenn sie aus

W. benutzt dazu I

Lihvtvtader Mehl, M Tra Gramm AuSn werden unterem' steifen Schnee i 1 Päckchen Van ein fester Teig ' drücken unb bün

Blech bei mäßig Kleine Leb ; Kunsthonig, 125

machen. In 250 (1 1/1 Teelöffel Zinr geriebene Mandel ! den Zuckerhonig , Ipche Ammonium

Dlimeterdick aus, leicht mit Eigelb' werden.

Jimtfterne.

HO Gramm ' Mmmengerührt.

Gramm We Mornsalz kon M man aus, stj SS- in den rächen er fc"lra

frj;Wi

kne 5w

Ä'ä* «m» .^den geb

JeQN ten «

ntiiOben leie *Äb,eifie" "" !«nn

MNenbe Ü« lo N'n

'h Oblau r°io fle

iegünstige Mineralisation (Carbonote der alkalischen Erden, Natron* und Eisenoxydulcorbonote, Kochsalz, Lithion, Brom und Jod, sowie reine Quellkohlensäure) eignet Hossia-Sprudel zur BeKompfung und Linderung von Magenkrankheiten und ab­normer Säurebildung, von chronischen Katar­rhen aller Art, von Blasen-, Nieren-, Leber- u. Gallenkrankkeiten. Hassia-Sprude! sdiofft gesundes Blut und bringt neue Lebensfreude. Sie erholten dieses köstliche Mineralwasser in Drogerien, Kolonialwarenhandlungen, Hotels und Gastwirtschaften. Niederlagen: Gießen, K. üllrüsllllg. Gnauthstr. 5, Tel. 3169 Grünberg, Walter Horst, Londorfer Strafte 58. Teleph. 95

Frankfurter Volksblatts die Gäste und kündigte an, daß noch weitere Zeitungsfilme von der Qualität des FilmsDer Spiegel aus Papier" zu erwarten seien.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. X. 36: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf- Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Reichserziehunasminister R u st hat an Geheim­rat Prof. Dr. Bier das folgende Glückwunsch­telegramm gesandt:

Sehr geehrter Herr Geheimrat!

Nehmen Sie zu Ihrem 75. Geburtstage meine herzlichsten Glückwünsche entgegen. Sie gelten nicht nur dem hervorragenden Vertreter medizinischer Wissenschaft an der Universität Berlin und dem bedeutenden Direktor der Universitätsklinik, son­dern auch dem großen deutschen Arzte. Ich ver­binde mit diesen Glückwünschen den Dank für alles, was Sie dem Staate geleistet haben und womit Sie einem Heranwachsenden Geschlecht deutscher Aerzte und Mediziner ein Vorbild sind.

Heil Hitler!

Rust, Reichserziehungsminister.

Element mit 16 Schlauchleitungen bekämpfte, war an eine Rettung des Möbelhauses nicht zu denken. Die Feuerwehrleute mußten sich auf den Schutz der Nach­bargebäude beschränken. Em angrenzendes dreistöcki­ges Eckhaus konnte nur mit großer Mühe vor der völligen Vernichtung bewahrt werden. Die beiden obersten Stockwerke fielen den Flammen zum Opfer. Das Möbelhaus mit einem großen Möbellager sowie die Schreinerei im Hinterhaus brannten vollständig aus. Der Schaden wird auf über 100 000 RM. ge­schätzt. Die Ursache des Brandes konnte noch nicht geklärt werden. Vier Feuerwehrleute trugen Rauch­vergiftungen davon. Einige andere erlitten Brand­wunden.

Riesenbrand in Budapest.

In einer der vergangenen Nächte wütete in den Anlagen der Hanf-Jute- und Textilwarenindustrie AG. in Budapest ein Riesen feuer, das erst nach mehrstündiger Arbeit lokalisiert weriden konnte. Bei den Löscharbeiten geriet eine Abteilung Feuer­wehrmänner in eine bedrängte Lage. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsarbeiten kam ein Feuerwehr­mann ums Leben, während 12 Feuerwehrleute, darunter ein Feuerwehrkommandant und ein Ret­tungsarzt, erhebliche Brandwunden erlitten.

Wir suchen für unseren Bezirk Gießen-Fulda, umfassend das Gebiet in einem Umkreis von etwa 80 km um Alsfeld, einen bei Groß- und Kleinhändlern bestens eingeführten

VERTRETER

Nur fachkundige und erfahrene Bewerber, die genannten Bezirk mit eigenem Wagen bereisen, können berück­sichtigt werden. - Ausführliche Bewerbungen an: 7359 V

Konserven- und Schokoladenfabriken Tangermünde

6-9-3immer- WWllg

m. Zentralhetz., zu verm. s«278D Archit. Nicolaus And.Fobannes- kircke 5

Schöne/geräum.

Hin-Wohl, an ruhige Mieter alsbald zu ver­mieten. Schriftl. Angebote unter 05444 a.d.G.A.

gesucht. Schriftl. , Ang. m. Preis u. * 7470Da.d.G.A. .

In Frankfurt läuft zur Zeit der aufschlußreiche Zeitungs-KulturfilmDer Spiegel aus | ^apier". In einer Sondervorführung, veranstaltet n Landesverband Rhein-Main im Reichsoerband v.r deutschen Zeitungsoerleger, wurde dieser Film geladenen Gästen aus Partei, Behörden und Wirt­schaft gezeigt. Das Hasten und Jagen der Nach­richten aus aller Welt, gerade in der Zeit zwischen Redaktionsschluß und dem Erscheinen der ersten Exemplare aus der Rotationsmäschine also jener Minuten, in denen die Zeitung durch die neuesten Ereignisse ihrGesicht" erhält ist in dem Bild­streifen eingefangen worden. Vor Beginn der Auf­führung begrüßte der Vorsitzende des Landesver­bandes Direktor Goebbels vom Verlage des

I i 27,-33iWt 'gj'mmer

MAN

---------- I für sofort ge- mieten. Schriftl.«sucht. 7462D

Ang. unt.7378D Zum Andres a. 0. Gieß. Anz.!Sonnenstraße29

Keine Zeugnisse in Urschrift

«andern nur Zeugnis» abschriften dem Be- werbungSichreiben bei­legen 1 Lichtbilder unvBewerbungsunter- lagen müssen zur Ber» meidung aon Verlusten aus der Rückseite Na­men und Anschrift des

Bewerbers tragen!

Herren- Friseur

gesucht. 05441 F.Rotb,Friseur, E.-Bat. 116

(Gailsche Fabrik) Für sofort oder 1. Dez. fleißiges, ehrliches [7465D Zimmermädchen gesucht. Zu er­fragen in der Ge­schäftsstelle des Gießen. Anzeig. Tüchtig, ehrlich.