Ausgabe 
25.7.1936
 
Einzelbild herunterladen

186. Jahrgang

& R

C: r

H

5

8

3

3

§ ft

Z

^5 3 *

ft ft

3 ft 8f 2.® -Q S)|

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

8b5ü

3^"2

8 ba e/Lvr. ft 2, ft ' 'S $ «8

172 Erster Blatt 186. Jahrgang Somstag, 25. Zuli 1956

^TXa*a<*a**AI***a**a^ BS=S

® BCUK Familienblätter WW 1WW MW WIM gH £1H i W Grundpreise für 1mm höhe

4e mat im Bild - Die Scholle M M A M R fl JF B B B B B Jr B B B B B für Anzeigen mm fe xDlihillvl TlllivlUvl SS ??= y V SSÄ

S==s General-Anzeiger für Oberhesfen ßZM

Hüten: Anzeiger Gießen v w 1 behördliche Anzeigen 6Rpf.

St.ntfurtÄa'n liess Druck und Verlag: vrühl'sche Univerfitätr-Vuch- und Steindruckerei «.Lauge in Stehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstrahe r M°ng°n°bschlüff°Staffelb

Kekord und Akkord

iriir

ft 5* = ° 3

Chris

-237-2Z.

ivie

ap

!Ni

M

Dr.

I ft

Olll(

La

3 ®

ft 3

3

§

r

2 Öen'- n-l GGie- Ab.

MI

die Umstände, unter denen diese Verlautbarung mde gekommen ist, lassen manche Zeichen für Fortschritt der Auffassungen erkennen, denen Deutschland im Hinblick auf die gegenwärtige

Europas und die zu ihrer Lösung notwendi- Maßnahmen wiederholt Ausdruck gegeben hat. kann man die Erkenntnis der Rumpf-Locarno-

Eberhard von Stohrer wurde am 5. Februar 1883 in Stuttgart als Sohn eines württembergischen Generals geboren. Er ist aus dem württembergischen Justizdienst hervorgegangen und trat 1910 in den diplomatischen Dienst des Reiches ein. Nachdem er bis 1913 in Sofia, London, Brüssel und im Aus­wärtigen Amt beschäftigt gewesen war, erfolgte 1913

58 ft *»..

von Stohrer, der neue deutsche Botschafter in Madrid. (Scherl-Bilderdienst-M.)

3 3 s a» ® <y

3

habe. Zwischen diesen beiden Bestrebungen bleibe aber immer noch eine störende Tatsachen­lage. die noch aus der Sanktionszeit stamme, und die sich mit den neuen Londoner Grund­sätzen schlecht vertrage.

Die italienische Außenpolitik habe immer auf die Gefährdung der Blockbildung hinge- wiesen. Italien sei schon vor den Sanktionen gegen diese Politik gewesen und habe sie während und nach den Sanktionen auch nicht begünstigt. Man dürfe sich aber fragen, ob das gleiche von der Po­litik gesagt werden könne, die einige Staaten, die jetzt die Londoner Erklärung gegen die Bolckbildung unterzeichneten, in Bezug auf Italien und Deutschland betrieben.

Die gleiche Frage könne man in Bezug auf die bewaffnete und kampflustige Verbandsbildung stellen, die man in einem gewissen Abschnitt Europas gegen das Regime und die politischen Ideen anderer Rationen schaffen möchte.

In diesen Fragen liege das Problem, das mit Ruhe und Besttmmtheit in Europa gestellt werden müsse.

Zum Schutze der deutschen Reichsangehörigen in Spanien liefen die«deutschen^PanzerschiffeAd mir al Schee r" und Deutschland" nach Spanien aus. Man stehtAdmiral Scheer von den Geschützen derDeutschland" aus. (Scherl-Archiv-M.)

scher stattgefunden haben, sind Verwundungen und Todesfälle bisher nicht bekannt geworden. Eine Anzahl Reichsdeutscher, die besonders ge­fährdet erschien, hat Aufnahme in der Deut- s ch e n B o t s ch a f t g e f u n d e n , wo sie auch ver- pflegt wird.

Deutsche aus Gan (Sebastian und Barcelona abgereift.

Hendaye, 24. Juli. <DRB.) 53 deutsche Staatsangehörige in San Sebastlan wurden am Freitag auf Veranlassung der deutschen Botschaft an Bord eines englischenKreuzers nach dem benachbarten französischen Hafen St. Jean de Lux gebracht.

Barcelona, 24. Juli. (DNB.) Hier dauern dte Brandschatzungen an. Eine Anzahl Schulen ist erneut geplündert worden. Ein englischer Kreuzer sowie zwei italienische Kriegsschiffe liegen außerhalb der Mole; deutsche Reichsange­hörige hatten gestern die Möglichkeit, mit einem italienischen Dampfer a b z u r e i s e n.

Slcherhettsausschuß des diploma­tischen Korps in Madrid.

Paris, 25. Juli. (DRV. Funkspruch.) Havas meldet aus Madrid: Das diplomatische Korps ist in der Botschaft von Chile unter dem Vorsitz des chilenischen Botschafters zusammenge­treten. Es wurde ein Ausschuß des diplo­matischen Korps gebildet, dem die Sicher­heitsmaßnahmen für die Bewachung der Gebäude der diplomatischen Missionen obliegen soll.

Italienische Kriegsschiffe vor der spanischen Küste.

Rom, 24. Juli. (DNB.). Angesichts der ernsten Lage in Spanien hat sich die italienische Regierung zur Entsendung von mehreren Einheiten der italienischen Kriegsmarine ent­schlossen, die nötigenfalls den Schutz der italieni­schen Staatsangehörigen übernehmen sollen. Auf Grund dieser Maßnahme sind in Barcelona bereits . die beiden KreuzerFiume" undMontecuccoli", . das LazarettschiffTevere" sowie der Personen- ; dampferPrinzipessa Mafalda", in Tanger die ; drei KreuzerEugenio di Savoia",Amalaja" und -Attendolo" eingetroffen.

5ü

Ei ® = E®

Mächtezusammenkunft wird von dem halb­amtlichenG i o r n a l e d'J t a l i a" in einem Leit­artikel behandelt, der schon in seiner Ueberschrift 21 u f dem Wege zu guten Grundsätzen? erhebliche Zweifel zum Ausdruck bringt

Mit der amtlichen Mitteilung, so fuhrt der Direk­tor desGiornale d'Jtalia" u. a. aus, hatten Eng­land, Frankreich und Belgien zugegeben, daß sie allein nichts Ernsthaftes zum Schutz ihrer eigenen Interessen, wie des Friedens und der Ordnung in Europas zu tun vermögen. Das Bedürfnis nach der Mitarbeit Deutsch­lands und Italiens werde offen zugegeben. Desgleichen werde die Blockpolitik verwor­fen. Diese Grundsätze seien gut; man werde aber erst sehen müssen, wie sie sich in der Zukunft aus­wirken würden.

Mit den neuen Londoner Grundsätzen seien jene anderen Strömungen erledigt, mit denen einige der in London vertretenen Staaten un­ter offener Mißachtung der Abwesenden die internationale Politik vorwärtszubringen ge­dachten. Man könne sogar feststellen, daß diese neuen Grundsätze den Hauptpunkten entspre­chen, die Italien immer als Voraussetzung für seine eigene europäische Aktion ausgestellt

Berlin, 24. Juli. (DRV.) Die deutschen Pan­zerschiffeAdmiral Scheer" und Deutschland" sind ausgelaufen und werden in wenigen Tagen vor der spanischen k ü st e eintreffen, um dort den Schuh der deut- chen Reichsangehörigen zu übernehmen.

*

Die deutschen PanzerschiffeAdmiral Scheer" undDeutschland" haben Befehl erhalten, sich an die spanische Küste zu begeben, um das Leben und Eigentum deutscher Staatsangehöriger zu schützen. Infolge der spanischen Wirren haben bereits englische und italienische Kriegsschiffe für ihre Staatsangehörigen diese Aufgabe übernom­men, die Vereinigten Staaten von Nordamerika haben ebenfalls Kriegsschiffe nach Spanien geschickt, und die französische Regierung hat zwei Kreuzer, drei Torpedobootzerstörer und eine Torpedoboot­flottille entsandt, um die Interessen Frankreichs zu wahren.

Wir haben uns von jeder Einmischung in die politischen Verhältnisse Spaniens ferngehalten, aber es ist selbstverständlich, daß die dort lebenden Deut­schen Anspruch auf Schutz durch Deutschland haben. In Spanien leben, wie es dem ausgedehnten deutsch-spanischen Handelsaustausch entspricht, mehr als 10 000 Deutsche, von denen die überwiegende Zahl protestantisch ist. Nicht nur im Innern des Landes, sondern auch in den Hafenstädten, in Süd­spanien, in Valladolid, in Barcelona, der betriebs­reichen Hauptstadt Kataloniens, leben Kolonien deutscher Kaufleute mit ihren Familien, ebenso wie in den Orten der spanischen Weinerzeugung, und an der Nordküste Spaniens gibt es vielfach z. B. in Asturien ortsansässige deutsche Ingenieure

Deutsche Kriegsschiffe nach Spanien unterwegs

Immer noch völlig undurchsichtige Lage.

2.^8

S*g8

W-Q ft O Dft Pi ft - ft 2

Ö Z fsS?

>

I

1 2 J

L

> 2 roca

i 3 ft. (5

ft <?3 ft 3

E ft

seine Enennung zum zweiten Sekretär bei der Bot- I schäft in Madrid, wo er die Kriegszeit verbrachte; ! 1918 wiederum in das Auswärttge Amt einberufen, ; wurde er 1919 dort zum ständigen Hilfsarbeiter und Legationsrat, 1920 zum Legationsrat 1. Klasse und 1923 zum Vortragenden Legationsrat und Dirigen­ten der Vereinigten Presseabteilung der Reichsregie- rung ernannt. Im August 1924 wurde er Leiter der Personalabteilung des Auswärtigen Amts (als Mi­nisterialdirektor). Im November 1926 erfolgte seine Ernennung zum Gesandten in Kairo. Im September 1935 wurde er zum Gesandten in Bukarest ernannt, wozu die rumänische Regierung auch das Agreement erteilt hatte. Infolge des italienisch-abessinischen Krieges und der anhaltend gespannten Lage im Mittelmeer, die sich naturgemäß am stärksten in Aegypten auswirkte, wurde die Berufung von Stoh- rers zwar nicht rückgängig gemacht, er aber wegen feiner gründlichen Kenntnis der ägyptischen Ver­hältnisse als diplomatischer Vertreter des Reiches bis auf weiteres in Kairo belassen.

Die Lage der Reichsdeutschen in Madrid.

Madrid, 24. Juli. (DNB.) Heber die Lage der Reichsdeutschen in Spanien ist infolge der Unterbrechung der Verbindungen unserer Botschaft mit den deutschen Konsulaten in Spanien nichts Näheres zu ermitteln. Ueber die Lage in Madrid selbst berichtet Gesandtschaftsrat Schwende- mann, daß auf Grund mehrfacher Interventionen die Polizeidirektion der Botschaft Zusicherungen in der Richtung abgegeben hat, daß Haussuchungen, Beschlagnahmen und Verhaftungen nicht willkürlich erfolgen dürfen, und daß strenge Anweisungen an alle Polizeiorgane, einschließlich der Ro­ten Miliz gegeben wurden, um denSchutzder Ausländer in Madrid sicherzustellen. Diese Anweisungen sind inzwischen bereits durch die spanische Presse verbreitet worden. Die Polizei­organe und die Bevölkerung wurden in diesen Anweisungen aufgefordert, alle Ausländer höflich und zuvorkommend zu behandeln.

Von den bisher verhafteten Reichsdeut­schen, deren Zahl nach den letzten Nachrichten sich auf 29 erhöht hatte, sind 27 nach kurzem Er­mittlungsverfahren auf Grund der Interventionen i der Botschaft wieder freigelassen worden. Gegen zwei Reichsdeutsche schwebt noch ein Ermut- : lungsverfahren. Wenn auch im übrigen verschie- ; bene Haussuchungen und Bedrohungen Reichsdeut-

und Bergfachleute.

Bis jetzt lebten die Deutschen in Spanien nahezu unbehelligt vom Bürgerkrieg, aber vor allem Rot­front hat in der letzten Zeit so gehaust, daß be­rechtigte Sorge um das Schicksal der Deutschen in Spanien jetzt zur Entsendung von zwtt Knegs- schiffen geführt hat.

Heuer deutscher Botschafter in Madrid.

Berlin, 24. Juli. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat den Gesandten in Kairo, Dr. von Stohrer, zum Botschafter in Madrid ernannt.

in der Lage sei, über die Stellungnahme seiner Regierung eine Mitteilung zu machen, hat aber den drei Diplomaten gegenüber zum Ausdruck ge­bracht, daß ihr Schritt mit sympathischem Interesse ausgenommen werden würde.

JtalienbeMtWteSln Wortiw

Rom, 24. Juli. (DNB.) Die Einladung zur Teilnahme an der Konferenz der Locarno-Machte ist am Freitag 11 Uhr von den Missionschefs Eng­lands, Frankreichs und Belgiens gemeinsam dem italienischen Außenminister ausgesprochen worben. Die Regierung hat sich, wie von zuständiger italie­nischer Seite verlautet, bie Antwort a u f o t ej e Einlabung Vorbehalten. Von der gleichen Seite wirb erklärt, baß Italien, sobalb in Europa bie u n e r l ä ß l i ch e n V o r a u s s e tz u n a e n f u r die Rückkehr Italiens zur europäischen Zu­sammenarbeit eingetreten seien, sich glücklich schätzen werbe, seinen Platz zur Mitarbeit wieber emzu- nehmen.

Eine italienische Randnote

Zweifel des halbamtlichen Blattes.

Rom, 24. Juli. (DNB.) Die amtliche Mitteilung über bas Ergebnis ber Lonboner Drei-

Matten erwarten.

2?r Wortlaut ber amtlichen Verlautbarung, so-

:< fjte begrüßen, daß eine allgemeine Regelung W cks Konsolidierung des Friedensnur durch die fre Zusammenarbeit aller betroffenen Mächte" etrr cht werden kann, und man wird weiterhin dem Maidpunkt zustimmen müssen, daß eine scheinbare ni)e tatsächliche Teilung Europas in gegnerische Moks für eine solche Regelung verhängnisvoll ist. ;luy die Prozedurfragen für die weiteren Ver- IstOlungen über ein neues Westpakt-Abkommen s-nd in einer Weise angepackt worden, die ange- iiehn berührt. Weder Ort noch Zeit ber vorge- shlgenen Fünfer-Konferenz, zu ber also auch ^ei^schland unb Italien eingelaben sinb, würben non vornherein festgelegt. Nur über ben (Segern j'arD ber geplanten Verhanblungen finbet man iäit ern eine besonbere Andeutung speziell fran- jDcher Wünsche, als nicht nur bie burch bie

tsche Initiative vom 7. März" geschaffene Lage eiröiLert unb gelöst werben soll, fonbern auch an= liiert Fragen, bie ben europäischen Frieden beruh­ig diskutiert werden sollen. Welcher Art diese freien sein werden, ist aus der Richtung der Raufer Politik ohne weiteres ersichtlich. Sie gelten Zier Sicherung des französischen Bündnissystems in Weuropa und insbesondere der Förderung des fMetrussischen Einflusses.

Denn auch im ganzen bie englischen Absichten Werber Londoner Zusammenkunft sich durchgesetzt i:afrn, so kommt doch hier in dem Schlußabsatz V lies Kommuniques der alte französische Lieblings- laurfd) zum Durchbruch, wonach die Funfer- Kmerenz am besten eine europäische Konfe­renz, d. h. mit Einschluß aller Trabanten i nb Alliierten des Quai d'Orsay, sein solle. Genbe aber vor einer solchen uferlosen Vermeh­ren ber Teilnehmer unb Aufgabengebiete einer ^orfereng muß nachbrücklich gewarntepen'm~enn üag Beispiel einer ganzen Reihe von solchen Mam- «iLkonserenzen aus dem letzten Jahrzehnt zeigt, daß W\ gewöhnlich positive Ergebnisse nicht heraus- prhqen. Wenn man dagegen den Problemen mit -ch ger Stetigkeit Schritt für Schritt du Selbe ruckt, Dirn man sich auf die nächstliegenden Aufgaben be- ichränkt, wie es Deutschland seit den Jahren mit mosern Erfolge getan hat, dann wird auch eine größere Konferenz von bestem Nutzen für ben euro- Mchen Frieden sein. r ,fr,rrA

2as wichtigste Moment ber Londoner Beschlüsse !ck7 liegt in ber stillschweigenben Abkehr von den Änderungen des Memorandums vom 19. 2^3. Wir erinnern daran, daß damals Deutschland noch mitereGarantien", sowie besondere Sicherungen für bie Anrainer ber früheren entmilitarisierten Sou, also eine inbirefte Beeinträchtigung lei.n^ Soioeränität, zugemutet würbe. Davon ist letzi fiire Rebe mehr. Auch darin bestätigt sich die eng- Me Erkenntnis, daß man mit dem neuen Deui|cy- to nicht im Versailler Jargon verkehren kann unt daß man Tatsachen eben als Tatsachen tym-

netmen muß.

ganzen genommen kann man bte tonboner Abmachung als einen Fortschritt verzeichnen, z- na die führende englische Presse in ch"" 'f meitaren bie Notstienbigkeit von Verhanblungen s btm Fuße ber Gleichberechtigung unb ber freien $e:.einbarung nachbrücklich unterstreicht. Zu tr9 ein: m überfteigten Optimismus liegt anDe"r,c * aber um so weniger Anlaß vor, als bis zu eigem- liihrn Locarnoverhanblungen im Herbst ^st^er natme Deutschlanbs unb Italiens noch eine ganze Reihe von Einzelfragen zu lösen sind unb unter- dchttn bie französische Paktmanie Ä

bürg zweifellos eine gesteigerte Tätigkeit entfalten wirb.

Sie Sinladma in Berlin

Sie haben ihm offiziell von den Schluß ° I-rungen Kenntnis 3 ° S ° b °n, zu welchen - Vertreter ihrer Regierungen bei d-r gestrigen Mommentunft in London gelrmgl nno. il haben dabei den Wunsch

- deutsche Regierung ine in diesesVer ÄeU?8m -- UJjM f*

'ierfSkettorni>er politifchen Abteilung des Aus- ünligen Amtes hat errorbert, daß er noch nicht

Ö .Üg® 5 5 g» o 2'2 "

ft

»S*0 d 5* s-.L°L 2.5 3 ß

3* *

******

-ft Xi'- o

ftsss

S-ft

2 6 5 5 11 ??

ie Lonboner Dreimächte-Befprechung zwischen Vertretern Englanbs, Frankreichs unb Belgiens eine Heberraschung in zweierlei Hinsicht dar. gelangte zu einem Rekord, was ihren zeitlichen uf angeht, und sie führte zu einem Akkord bemerkenswerter Ausdehnung, was den Inhalt u,v r Schlußvereinbarung betrifft Denn das in fünf Quitten niedergelegte Ergebnis der Konferenz kann, ma ein überaus seltener Fall in der Geschichte der Radkriegskonferenzen ist, nicht nur als Verhand- Mchsresultat der drei unmittelbar beteiligten fläjte angesehen werden, sondern auch die Zustim- iiug anderer, mit denselben Problemen befaßter

,-v;